Südsachsen Netz GmbHLiquidiert

09113 Chemnitz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 23230
Vorher
heptus 77. GmbH
Eingetragen
9.11.2005
Branche
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernSpeichern von Gas zu VersorgungszweckenBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Gegenstand
Tätigkeit als Netzbetreiber gemäß dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz -EnWG), insbesondere Betrieb, Unterhaltung und Ausbau der örtlichen Verteilungsanlagen für Elektrizität und Gas; eingeschlossen ist die Wahrnehmung aller dazugehörigen Aufgaben und Dienstleistungen

Historie

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Management

NameRolle
Holger Frey
seit 27.6.2014
Geschäftsführer
Jörg Werner Scheibe
seit 27.12.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

96.00% identifiziert4.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Benjamin HanauerLeguan GmbH
96.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
4.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
24.000 €
96.00%
Germany
1.000 €
4.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Südsachsen Netz GmbH

Chemnitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht

Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen

Energiepolitik und Regulierung

Die bereits im Jahr 2011 beschlossene Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) hatte weitreichende Auswirkungen auch auf das Geschäftsjahr 2012. Eine für die Netzbetreiber mit erheblichen Aufwendungen verbundene Änderung betraf dabei insbesondere die Umstellung des Lieferantenwechselprozesses. Seit dem 01.04.2012 wurde die Prozesszeit für einen Lieferantenwechsel von bislang vier Wochen auf lediglich zehn Werktage verkürzt. In diesem Zusammenhang wurden auch Wechselstichtage abgeschafft, so dass Letztverbraucher nunmehr auch laufend innerhalb eines Monats ihren Lieferanten wechseln können.

Ferner waren nach dem Auslaufen und der Neuvergabe von Konzessionsverträgen in der Region Südsachsen zum 01.01.2013 Netzteile an dritte Konzessionäre zu übergeben. Im Geschäftsjahr 2012 waren hierzu die notwendigen umfangreichen Vorbereitungen notwendig. Diese betrafen insbesondere die technischen Netztrennungskonzepte und deren Umsetzung. Ferner waren umfangreiche Daten (z. B. kaufmännische und technische sowie Kundendaten) an die Neukonzessionäre zu übergeben und die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen mit allen beteiligten Geschäftspartnern abzustimmen. Die Südsachsen Netz hat zum 01.01.2013 auch neue Netzgebiete übernommen, für die im Geschäftsjahr die entsprechenden Maßnahmen ebenfalls vorzubereiten waren.

Marktumfeld

Das Wechselverhalten der Netzkunden zwischen verschiedenen Gasanbietern äußerte sich im Geschäftsjahr in einer auf die Kundenanzahl bezogenen Wechselquote von 7,5 %.

In unserem Netzgebiet waren zum Bilanzstichtag 171 (Vorjahr 129) Erdgaslieferanten tätig.

Geschäftsverlauf

Schwerpunkte der Unternehmensentwicklung

Im sechsten Geschäftsjahr lag unser Arbeitsschwerpunkt als Betreiber des Gasverteilernetzes der Region Südsachsen bei der Intensivierung der Zusammenarbeit mit unserer Schwestergesellschaft, der Netzgesellschaft mbH Chemnitz. Instrumente, Prozesse und vertragliche Regelungen, auch in der Zusammenarbeit mit unseren Dienstleistern bei der eins energie in sachsen GmbH Co. KG ( eins), wurden weiter vereinheitlicht. Die Abgabe von Netzteilen des regionalen Gasverteilernetzes an neue Konzessionäre war ein weiterer Schwerpunkt, der wesentliche Ressourcen band. In enger Zusammenarbeit mit eins und den übernehmenden Netzbetreibern konnten die Prozesse ordnungsgemäß abgeschlossen werden.

Geschäftsverlauf Gasverteilung

Im Geschäftsjahr 2012 verteilten wir 8.715 GWh an Endkunden (Vorjahr 8.423 GWh). Die Netzhöchstlast lag bei 2.934 MW, am 07.02.2012 um 08:00 Uhr (Vorjahr 2.933 MW). Wir erlösten aus Netzentgelten insgesamt 70.907 TEUR (Vorjahr 69.735 TEUR).

Zum Bilanzstichtag waren 144.816 Anschlussnutzer an unser Netz angeschlossen (Vorjahr 143.470), davon 344 mit registrierender Leistungsmessung (Vorjahr 324). Wir bauten 135 Netzanschlüsse (Vorjahr 246) zurück und schlossen 642 Objekte (Vorjahr 616) neu an. Außerdem ist im Netzgebiet derzeit ein weiterer Messstellenbetreiber/Messdienstleister (Vorjahr 0) tätig, welcher zwei Messstellen (Vorjahr 0) betreibt.

Grundversorger nach § 36 Abs. 2 EnWG war im Kalenderjahr 2012 die eins.

Der stabile Netzbetrieb war jederzeit gewährleistet. Die Anzahl der Störungen in den Erdgasnetzen und -anlagen der Südsachsen Netz GmbH ist gegenüber dem Vorjahr mit insgesamt 1.308 Störungen (Vorjahr 1.238 Störungen) leicht gestiegen. Es traten keine Störungen mit großflächigen, öffentlichkeitswirksamen bzw. wirtschaftlich erheblichen Auswirkungen auf die Versorgung der Kunden auf.

Die Gesamtinvestitionen in die von uns gepachteten Netze und Anlagen der Erdgasverteilung beliefen sich in 2012 auf 10.180 TEUR (Vorjahr 9.168 TEUR).

Teilweise koordiniert mit Straßenbaumaßnahmen und anderen Versorgungsträgern wurde im vergangenen Jahr die sukzessive Erneuerung älterer Leitungsbestände im Bereich der Ortsnetze weiter fortgesetzt. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf dem Ersatz störanfälliger Leitungsabschnitte. Zudem wurde an der Umsetzung unseres mittelfristigen Hochdruckkonzeptes weiter gearbeitet.

Hervorzuheben sind der Abschluss der Erneuerung der Hochdruckleitung von Schwarzenberg bis Wüstenbrand durch die Rekonstruktion eines 1,5 km langen Abschnittes im Raum Stollberg sowie die Erneuerung unserer Hochdruckleitung von Gopplasgrün bis Klingenthal. Diese Leitung, die als Stichleitung die Gasversorgung von Klingenthal sicherstellt, wurde auf einer Länge von 2,7 km im Bereich Zwota bis Klingenthal im vergangenen Jahr aufwendig erneuert, um auch künftig eine sichereVersorgung dieser Region gewährleisten zu können.

Mitarbeiter

Wir beschäftigten zum Bilanzstichtag 27 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung, Vorjahr 28 Mitarbeiter). Der Schwerpunkt der Personalarbeit lag im Geschäftsjahr bei der Angleichung von Arbeitsverträgen, Stellenspezifikationen und Stellenbewertungen. Des Weiteren wurde mit allen Führungskräften eine individuelle Analyse des Entwicklungsbedarfs durchgeführt, deren Ergebnisse in konkrete Umsetzungsmaßnahmen zur persönlichen Weiterentwicklung münden. Zum 01.01.2012 einigten sich die Tarifparteien auf eine Anpassung um +3,11 % für den Tarifbereich des AVEU.

Ertragslage

Wir haben das Geschäftsjahr 2012 mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von - 1.489 TEUR (Vorjahr - 4.011 TEUR) abgeschlossen. Die Umsatzerlöse in Höhe von 79,6 Mio. EUR (Vorjahr 71,1 Mio. EUR) betreffen schwerpunktmäßig die Erlöse aus Netzentgelten Gas in Höhe von 66,2 Mio. EUR (Vorjahr 69,7 Mio. EUR). Der erhebliche Rückgang der Netzentgelte gegenüber dem Vorjahr resultiert vor allem aus einer Absenkung der Erlösobergrenze 2012 um die im Geschäftsjahr 2010 zu viel vereinnahmten Entgelte (-4,7 Mio. EUR). Für den wirtschaftlichen Ausgleich dieses periodenfremden Effektes stand eine im Geschäftsjahr 2010 gebildete Rückstellung in gleicher Höhe zur Verfügung, die zum Bilanzstichtag vollständig in Anspruch genommen wurde und erlöserhöhend wirkt. Weitere Erlöse betreffen die Abrechnung der Mehr- und Mindermengen (7.569 TEUR), die Nebengeschäfte (104 TEUR) und Baufeldfreimachungen (329 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus Schadensfällen (88 TEUR) und den Ertrag aus einer erklärten Pönale (68 TEUR).

Der Materialaufwand in Höhe von 71,5 Mio. EUR (Vorjahr 60,8 Mio. EUR) beinhaltet Zahlungen von Netzentgelten an vorgelagerte Netzbetreiber (9,7 Mio. EUR, Vorjahr 7,9 Mio. EUR) und Vergütungen für Netzservicedienstleistungen (14,7 Mio. EUR, Vorjahr 14,6 Mio. EUR; zum Zwecke eines sachgerechten Vorjahresvergleiches wurde an dieser Stelle, der Teil der techn. Dienstleistung der 2011 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wurde, hierunter erfasst). Aufgrund der Vertragsanpassung zum 1. Januar 2012 wird im Geschäftsjahr der komplette Aufwand im Materialaufwand ausgewiesen. Darüber hinaus enthält der Materialaufwand die Pachtzahlung für das Gasverteilernetz in Höhe von 36,7 Mio. EUR (Vorjahr 37,6 Mio. EUR) sowie die Weitergabe eingenommener Konzessionsabgaben (1,9 Mio. EUR, Vorjahr 4,2 Mio. EUR). Die Konzessionsabgaben beinhalten Beträge aus Vorjahren.

Der Personalaufwand beläuft sich auf 2,0 Mio. EUR (Vorjahr 2,0 Mio. EUR) bei durchschnittlich 28 Mitarbeitern.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 7,7 Mio. EUR (Vorjahr 8,6 Mio. EUR) betreffen mit 6,7 Mio. EUR vor allem die Vergütung verschiedener Dienstleistungen wie z. B. Netzkundenabrechnung.

Wir haben einen Ergebnisabführungsvertrag mit dem Mutterunternehmen eins geschlossen. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung beträgt - 1.511 TEUR (Vorjahr - 4.025 TEUR).

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich leicht um 0,9 Mio. EUR auf 15,0 Mio. EUR. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die Abnahme der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die die Effekte aus der erstmaligen Bilanzierung der vereinnahmten Baukostenzuschüsse/Anschlusskostenbeiträge als aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten beim Verteilernetzbetreiber kompensierten. Die vereinnahmten Baukostenzuschüsse/Anschlusskostenbeiträge sind gemäß Pachtvertrag ab dem Geschäftsjahr 2012 an den Pächter weiterzuleiten.

Wir verfügen über eine ausgeglichene Zahlungsbilanz. Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Zum Ausgleich unterjähriger Liquiditätsspitzen beteiligt sich die Gesellschaft an einem Cash-Pooling-Verfahren der Muttergesellschaft.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt - 3,8 Mio. EUR. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt 0 Mio. EUR, da keine Investitionen in eigenes Anlagevermögen getätigt wurden. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von + 4,0 Mio. EUR resultiert aus dem Ausgleich des Jahresergebnisses 2011 durch die Muttergesellschaft über den Ergebnisabführungsvertrag.

Nachtragsbericht - wesentliche Entwicklungen nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von besonderer Bedeutung wären, sind nach dem 31. Dezember 2012 nicht eingetreten.

Risikobericht - Risikomanagement

Die Nutzung unternehmerischer Chancen geht mit Risiken einher. Wir verstehen unter Risiken die Gefahr, dass Ereignisse unser Unternehmen daran hindern, definierte Ziele zu erreichen.

Um Entwicklungen, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden, aber auch Chancen früh zu erkennen, haben wir auch im Geschäftsjahr 2012 die wirtschaftlichen und marktseitigen Entwicklungen analysiert und dokumentiert. Dabei steht die Klassifizierung der bestehenden Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Schadenshöhe im Vordergrund. Risiken sind in folgenden Risikofeldern zu beobachten:

Leistungswirtschaftliche Risiken

Versorgungsausfälle der Gasversorgung, verursacht durch eine Vielzahl an möglichen technischen Störungen, sind in dieser Kategorie die wesentlichen Risiken. Des Weiteren, ist auf die langfristige Bindung kompetenter Dienstleistungspartner zu achten.

Markt- und Regulierungsrisiken

Im Geschäftsjahr 2012 wurde das Verfahren zur Ermittlung des Ausgangsniveaus für die Erlösobergrenzen der zweiten Regulierungsperiode abgeschlossen. Durch die Bundesnetzagentur wurden uns die vorläufige Höhe der Netzkostenbasis sowie ein vorläufiger Effizienzwert in Höhe von 100,0 % mitgeteilt auf deren Basis auch die Netzentgelte des Jahres 2013 kalkuliert wurden.

Im Februar 2013 wurden wir durch die Regulierungsbehörde zu den vorläufigen Werten der Erlösobergrenzen angehört und haben Stellung genommen. Ein endgültiger Bescheid für die Erlösobergrenzen der zweiten Regulierungsperiode liegt uns bislang nicht vor, wird aber bis zum Herbst 2013 erwartet.

Zu den Erlösobergrenzen der ersten Regulierungsperiode haben wir uns im Rahmen einer Sammelklage gegen die Festlegung der Bundesnetzagentur bezüglich der Indexreihen zur Bewertung des Anlagevermögens beschwert. Hierzu hat der Bundesgerichtshof im Juni 2011 zugunsten der Netzbetreiber entschieden, die genaue Ausgestaltung der Indizes jedoch offen gelassen. Bislang ist durch die Regulierungsbehörde daher auch keine Anpassung der Erlösobergrenzen der ersten Regulierungsperiode hieraus erfolgt.

Weiterhin fand im Oktober 2012 zu unserem noch offenen individuellen Beschwerdeverfahren zu den festgelegten Erlösobergrenzen der ersten Regulierungsperiode vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf eine mündliche Anhörung statt. Im Ergebnis der Verhandlung wurden die von uns vorgetragenen Inhalte vom Gericht zurückgewiesen und die Beschwerde abgewiesen. Wir haben im Januar 2013 unsere Beschwerde beim Bundesgerichtshof anhängig gemacht.

Zu den Festlegungen der Bundesnetzagentur hinsichtlich der anzuwendenden Preisindizes sowie den Eigenkapitalzinssätzen für die zweite Regulierungsperiode haben wir uns ebenfalls im Rahmen von Sammelklagen beschwert.

Personalrisiken

Wie derzeit auch in anderen Wirtschaftszweigen, so stellt die demographische Entwicklung auch für Verteilernetzbetreiber - insbesondere im technischen, zunehmend aber auch in kaufmännischen Bereichen - aufgrund des hohen Spezialisierungsgrades ein Risiko dar.

Diesem wird langfristig nur mit geeigneten Personalentwicklungsmaßnahmen zu begegnen sein. Hierzu gehören auch Partnerschaften mit Hochschulen sowie die Betreuung von Praktikanten und Diplomanden.

Gesamtrisiko

Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass die beschriebenen Risiken unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Vermeidung, Reduzierung und Kontrolle beherrscht werden können. Es wurden insgesamt keine den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdenden Risiken identifiziert.

Prognosebericht - Ausblick und Entwicklung

Bis Mitte 2013 wird eine Änderung der Gasnetzentgeltverordnung in Bezug auf die zu verwendenden Indexreihen zur Bewertung des Anlagevermögens und zu den zulässigen Zinssätzen für die Berechnung der Eigenkapitalverzinsung erwartet. Nach Erfahrungen aus der letzten Anpassung des EnWG und der Entgeltverordnungen ist eine Rückwirkung dieser Änderungen auf die noch nicht bestandskräftigen Erlösobergrenzenbescheide der ersten Regulierungsperiode nicht ausgeschlossen. Wir werden die aktuellen Anpassungen der Verordnungstexte beobachten und notwendige Maßnahmen zur Sicherung der zukünftigen und bisher erzielten Ergebnisse prüfen.

Für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 geht die Geschäftsführung insgesamt von positiven Ergebnissen der Südsachsen Netz GmbH aus.

 

Chemnitz, 28. März 2013

Jörg Scheibe

Kai Kaufmann

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

  Anhang 31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   4.855,55 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (1)    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   5.938.800,73 4.655.475,03
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen   6.533.810,15 9.355.150,18
3. Sonstige Vermögensgegenstände   684.465,58 2.160.406,47
    13.157.076,46 16.171.031,68
III. Guthaben bei Kreditinstituten   335.609,08 126.590,19
    13.492.685,54 16.297.621,87
B. Rechnungsabgrenzungsposten (2) 1.545.577,00 427,30
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (3) 2.058,79 0,00
    15.045.176,88 16.298.049,17

Passiva

     
  Anhang 31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital (4) 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn   0,00 0,00
    25.000,00 25.000,00
B. Bauzuschüsse   3.343.674,82 3.547.575,49
C. Rückstellungen (5)    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   0,00 1.983,72
2. Sonstige Rückstellungen   5.365.539,32 6.057.525,10
    5.365.539,32 6.059.508,82
D. Verbindlichkeiten (6)    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   1.146.668,92 97.897,89
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   2.957.836,08 6.380.412,41
3. Sonstige Verbindlichkeiten   659.630,52 187.654,56
davon aus Steuern EUR 330.725,22 (Vj. 28 TEUR)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. 3 TEUR)      
    4.764.135,52 6.665.964,86
E. Rechnungsabgrenzungsposten   1.546.827,22 0,00
    15.045.176,88 16.298.049,17

Gewinn- und Verlustrechnung

  Anhang 2012
EUR
2011
EUR
1. Umsatzerlöse (5)   79.613.526,47 71.080.601,61
2. Sonstige betriebliche Erträge     261.239,91 491.141,66
3. Materialaufwand (6)      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren   8.439.759,40   895.903,15
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen   63.042.151,50   59.863.173,03
      71.481.910,90 60.759.076,18
4. Personalaufwand (7)      
a) Löhne und Gehälter   1.710.439,82   1.639.419,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   294.328,84   311.599,59
davon für Altersversorgung EUR 11.335,97 (Vj. TEUR 24)        
      2.004.768,66 1.951.019,49
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen (8)   7.746.344,12 12.971.168,57
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge     7.300,59 102.816,61
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 6.041,36 (Vj. TEUR 92)        
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (9)   138.540,94 4.542,10
davon an verbundene Unternehmen EUR 813,89 (Vj. TEUR 0)        
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit     -1.489.497,65 -4.011.246,46
9. Sonstige Steuern (10)   21.391,29 13.937,48
10. Erträge aus Verlustübernahme     1.510.888,94 4.025.183,94
11. Jahresfehlbetrag     0,00 0,00

Anhang

Der vorliegende Jahresabschluss der Südsachsen Netz GmbH zum 31.12.2012 umfasst das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2012 und ist nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes und den Rechnungslegungsvorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

AKTIVA

Die Bilanzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zu Nominalwerten, alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko wurden durch angemessene Abschläge berücksichtigt.

PASSIVA

Die von Kunden gezahlten Bauzuschüsse für Netz- und Leitungsanschlüsse wurden bis 2011 passiviert und werden mit 5 % zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst.

Sonstige Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung und wurden mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  31.12.2012 Insgesamt von mehr als einem Jahr
EUR
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
EUR
31.12.2011 Insgesamt
EUR
Restlaufzeit
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.938.800,73 395.185,65 4.655.475,03 32.632,39
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.533.810,15 0,00 9.355.150,18 0,00
davon gegen Gesellschafter 6.533.810,15 0,00 9.355.150,18 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 684.465,58 0,00 2.160.406,47 0,00
  13.157.076,46 395.185,65 16.171.031,68 32.632,39

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen aus nicht abgelesener Netznutzung in Höhe von 5.257 TEUR (Vorjahr 4.032 TEUR), die mit den erhaltenen Abschlägen von 4.615 TEUR (Vorjahr 3.026 TEUR) saldiert werden.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Gesellschafter eins energie in sachsen GmbH & Co. KG) enthalten Forderungen aus nicht abgelesener Netznutzung in Höhe von 17.818 TEUR (Vorjahr 18.452 TEUR), die mit den erhaltenen Abschlägen von 15.773 TEUR (Vorjahr 17.934 TEUR) saldiert werden. Forderungen in Höhe von 4.490 TEUR betreffen mit 2.934 TEUR, Netznutzungsentgelte (Vorjahr 3.568 TEUR), mit 45 TEUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr 1.244 TEUR) und mit 1.511 TEUR Forderungen aus Verlustausgleich des laufenden Geschäftsjahres (Vorjahr 4.025 TEUR).

Die Position "Sonstige Vermögensgegenstände" enthält im Wesentlichen Forderungen aus Steuern in Höhe von 684 EUR (Vorjahr 2.157 TEUR). Darin enthalten sind Vorsteuern in Höhe von 646 TEUR für Lieferungen und Leistungen aus dem Geschäftsjahr 2012. Der Anspruch auf Erstattung der Vorsteuern gemäß Umsatzsteuergesetz entsteht erst nach dem Stichtag.

2. Rechnungsabgrenzungsposten

Für das Geschäftsjahr 2012 wurde ein neuer Pachtvertrag abgeschlossen.

Im § 10 ist geregelt, dass die Weiterleitung der vereinnahmten Bauzuschüsse an den Verpächter zu einem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten und Minderung der Pachtvorauszahlung führt, wobei die Pächterin das Risiko des Ausfalls von Forderungen aus Netzanschlusskosten und Baukostenzuschüssen trägt. Die Auflösung des Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt pauschaliert über 20 Jahre und wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten Umsatzerlöse ausgewiesen.

3. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB).

  2012
EUR
2011
EUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 329.135,00 321.299,00
Ursprüngliche Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 300.000,00 300.000,00
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 331.193,79 319.315,28
Verrechnete Aufwendungen 16.114,00 0,00
Verrechnete Erträge 11.878,51 11.452,49
Aktiver Unterschiedsbetrag (Vj. Unterdeckung) 2.058,79 -1.983,72

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) in Höhe von 25.000 EUR wird per 31.12.2012 zu 100 % von der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Chemnitz, gehalten.

5. Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten schwerpunktmäßig Rückstellungen aus dem Personalbereich 88 TEUR (Vorjahr 74 TEUR), Rückstellung für Rückzahlungsverpflichtung 521 TEUR (Vorjahr 259 TEUR), Rückstellung für ausstehende Rechnungen 1.682 TEUR (Vorjahr 0 TEUR), Rückstellungen für Mehr- und Mindermengenabrechnung 2.259 TEUR (Vorjahr 320 TEUR), Rückstellung für Verpflichtungen aus Energiehandelsgeschäften 494 TEUR (Vorjahr 5.095 TEUR), Prozesskosten 160 TEUR (Vorjahr 166 TEUR) sowie andere ungewisse Verbindlichkeiten.

6. Verbindlichkeiten

  31.12.2012 31.12.2011
  Gesamtbetrag
EUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
von mehr als 5 Jahren
EUR
Gesamtbetrag
EUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
von mehr als 5 Jahren
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.146.668,92 1.146.668,92 0,00 97.897,89 97.897,89 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.957.836,08 2.957.836,08 0,00 6.380.412,41 6.380.412,41 0,00
davon Gesellschafter 2.957.321,39 2.957.321,39 0,00 6.380.412,41 6.380.412,41 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 659.630,52 659.630,52 0,00 187.654,56 187.654,56 0,00
davon aus Steuern 330.725,03 330.725,03 0,00 28.302,88 28.302,88 0,00
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 2.977,01 2.977,01 0,00
  4.764.135,52 4.764.135,52 0,00 6.665.964,86 6.665.964,86 0,00

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten hauptsächlich Netznutzungsentgelte und sonstige Fremdlieferungen und -leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.343 TEUR (Vorjahr TEUR 4.852).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus abzuführender Umsatzsteuer 307 TEUR (Vorjahr 0 TEUR), abzuführende Lohn- und Kirchensteuer 23 TEUR (Vorjahr 28 TEUR), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 TEUR (Vorjahr 3 TEUR) sowie kreditorische Debitoren 329 TEUR (Vorjahr 156 TEUR).

7. Rechnungsabgrenzungsposten

Für die ab 2012 von den Anschlussnehmern vereinnahmten Bauzuschüsse wird ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Auflösung beider Rechnungsabgrenzungsposten (korrespondierend auch der aktive Rechnungsabgrenzungsposten für die an die eins weitergereichten Zahlungen von Baukostenzuschüssen) erfolgt pauschaliert über 20 Jahre und wird saldiert in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten Umsatzerlöse ausgewiesen.

8. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Netznutzungsentgelte und beinhalten keine periodenfremden Erträge.

9. Materialaufwand

In der Position Materialaufwand sind Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Aufwendungen für bezogene Ausgleichsenergie in Höhe von 8.440 TEUR (Vorjahr 896 TEUR) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen von 62.417 TEUR (Vorjahr 59.863 TEUR) enthalten. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen im Wesentlichen Netzpachtaufwendungen, Fremdleistungen für den Betrieb des Netzes sowie vorgelagerte Netznutzungsentgelte.

10. Personalaufwand

  2012
EUR
2011
EUR
Gehälter 1.710.439,82 1.639.419,90
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung *) 294.328,84 311.599,59
  2.004.768,66 1.951.019,49
*) davon für Altersversorgung 11.417,97 24.260,01

11. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Kosten des gewöhnlichen Geschäftsverkehrs, insbesondere Aufwendung für kaufmännische und technische Dienstleistungen in Höhe von 6.659 TEUR (Vorjahr 11.341 TEUR). Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Abschreibungen aus Forderungen in Höhe von 74 TEUR (Vorjahr 5 TEUR) und Aufwendungen aus der Erhöhung der Wertberichtigung auf Forderungen in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr 419 TEUR).

12. Finanzergebnis

Die Zinserträge in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr 103 TEUR) betreffen mit 6 TEUR (Vorjahr 92 TEUR) verbundene Unternehmen. Von den Zinsaufwendungen in Höhe von 139 TEUR (Vorjahr 5 TEUR) betreffen 813,89 EUR (Vorjahr 46,92 EUR) verbundene Unternehmen.

13. Sonstige Steuern

Die Sonstigen Steuern enthalten 23 TEUR Energiesteuer und Steuererträge von 1 TEUR aus Stromsteuer.

C. Sonstige Angaben

Die sonstigen nicht bilanzierten finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf 46,9 Mio. EUR und betreffen in Höhe von 35,8 Mio. EUR im Jahr den Pachtvertrag mit verbundenen Unternehmen, dem entsprechende Umsätze aus Netzentgelten gegenüberstehen und mit 10,1 Mio. EUR die bestellten Kapazitäten bei vorgelagerten Netzbetreibern.

Geschäfte größeren Umfangs im Sinne von § 6b Absatz 2 EnWG sind im Geschäftsjahr 2012 mit der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG getätigt worden und betreffen:

- Erlöse aus Betriebsführung 248.979,59 EUR
- Erträge aus Verlustübernahme 1.510.888,94 EUR
- Aufwendungen aus bezogenenDienstleistungen 24.097.510,18 EUR
- Aufwendungen aus Pachtentgelt 36.718.960,23 EUR

Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Von § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer Bezüge erhält.

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Chemnitz, einbezogen, der auch die Anhangangaben über das Abschlussprüferhonorar enthält.

D. Ergebnisabführung

Entsprechend einer vertraglichen Regelung verpflichtet sich die Südsachsen Netz GmbH, Chemnitz, ab dem 01.01.2007 den gesamten nach den handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Gewinn an die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Chemnitz, abzuführen. Im Gegenzug ist die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Chemnitz, verpflichtet, Fehlbeträge auszugleichen.

E. Konzern- und Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG einbezogen. Die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Chemnitz, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der zu konsolidierenden Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Geschäftsführung

Jörg Scheibe, Dresden

Kai Kaufmann, Lichtenberg

 

Chemnitz, 28. März 2013

Jörg Scheibe

Kai Kaufmann

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Südsachsen Netz GmbH, Chemnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

Dresden, 30. April 2013

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fleischer, Wirtschaftsprüfer

Zeidler, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

entfällt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages vom 19. Dezember 2006 einschließlich des Nachtrages vom 24. März 2011.

 

Chemnitz, 05. Juni 2013

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