Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 43827
Eingetragen
12.2.2014
Branche
Bau von Industrieanlagen, außer GebäudenSonstige Überlassung von ArbeitskräftenRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere von Schweißarbeiten, Rohrleitungsbau und Elektromontagen sowie Arbeitnehmerüberlassung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pavel Trejbal
seit 8.3.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Pavel Trejbal und Karolina Trejbalova in Errungenschaftsgemeinschaft nach tschechischem Recht
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Pavel Trejbal und Karolina Trejbalova in Errungenschaftsgemeinschaft nach tschechischem Recht
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OW-Anlagenbau GmbH

Meißen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Sachanlagen

47.786,00

64.392,00

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

534.499,75

327.046,69

II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

177.109,21

43.405,91

C. Rechnungsabgrenzungsposten

2.205,55

2.589,65

Summe Aktiva

761.600,51

437.434,25



PASSIVA

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25.000,00

1. nicht eingeforderte ausstehende Einlage

-12.500,00

-12.500,00

2. eingefordertes Kapital

12.500,00

12.500,00

II. Bilanzgewinn

281.527,10

281.054,55

B. Rückstellungen

40.400,00

22.320,00

C. Verbindlichkeiten

329.954,77

121.559,70

D. Passive latente Steuern

97.218,64

0,00

Summe Passiva

761.600,51

437.434,25

ANHANG

für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben

Die OW-Anlagenbau GmbH hat ihren Sitz in Meißen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dresden unter der Register-Nr. HRB 43827.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 1 HGB auf. Der Jahresabschluss umfasst somit die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Wahlpflichtangaben im Sinne des § 284 Abs. 1 HGB, die entweder in der Bilanz, Ge­winn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, sind überwie­gend im Anhang gemacht. Die ausgeübten Bewertungswahlrechte sind nachstehend er­läutert

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den für alle Kaufleute geltenden Vor­schriften der §§ 242 ff. HGB und den für Kapitalgesellschaften anzuwendenden Vorschrif­ten der §§ 264 ff. HGB und den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Be­wertungsmethoden maßgebend.

Die Bilanzierung und Bewertung der Posten des Jahresabschlusses erfolgte nach den all­gemeinen Bestimmungen der §§ 238 bis 256 HGB und unter Berücksichtigung der ergän­zenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 bis 288 HGB.

Bewertungsvereinfachungen nach § 240 bzw. § 256 HGB sind nicht ausgeübt worden.

Zusammenfassungen von Posten wegen unerheblicher Beträge wurden nicht vorgenom­men. Die Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge sind den Posten im Wesentlichen eindeutig zuzuordnen.

Die Wertansätze der Schlussbilanz zum 31.12.2022 wurden unverändert fortgeführt.

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraus­sichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige zeitanteilige lineare und degressive Abschrei­bungen vermin­dert, soweit es abnutzbare Sachanlagen sind. Im Berichtsjahr zugegange­ne Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 150,-- ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 150,-- bis EUR 800,-- ohne Umsatzsteuer werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Ab­zug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko.

Die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominal­werten.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsver­pflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksich­tigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Außer den handelsüb­lichen Sicherheiten wurden angabepflichtige Sicherheiten nicht geleistet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen EUR 297.464,12 (Vj.: EUR 70.947,86). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit EUR 12.773,-- (Vj.: EUR 21.573,--) enthalten.

Die Verbindlichkeiten beinhalten keine Einzelposten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:

Aus Steuern EUR 186.813,98 EUR 11.478,31
Im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 14.816,36 EUR 3.412,10

Latente Steuern

Latente Steuern wurden mit einem Steuersatz von 32 % angesetzt und nicht abgezinst.

Haftungsverhältnisse

Haftungen aus Verbindlichkeiten aus der Begebung oder Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen sowie aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten lagen am Stichtag nicht vor.

IV. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer

Herrn Pavel Trejbal, Litvinov/Tschechische Republik.

Für die Angaben nach § 285 Abs. 9a HGB wird die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht) wie folgt eingetreten: Neben den Folgewirkungen der abklingenden globalen Corona-Pandemie haben sich weitere negative Entwicklungen ergeben. Wegen dem seit Ende Februar 2022 ausgebrochenen Ukraine-Krieg sind bei den Herstellern und deren Zulieferern Lieferverzögerungen eingetreten. In der Folge sind die Energiekosten und damit die Inflation gestiegen. Ein Ende dieser Entwicklung ist momentan nicht absehbar. Die Entwicklung weiterer Krisenherde ist ebenfalls noch nicht abzusehen. Die finanziellen Auswirkungen auf unser Unternehmen können wir noch nicht abschließend quantifizieren.

 

Meißen, den 11. April 2025

gez. Pavel Trejbal Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 11. April 2025

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