Stammdaten

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Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 49213
Vorher
HBG Services GmbH
Eingetragen
29.3.2000
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung von Baumaschinen und -geräten
Gegenstand
die Vermietung von Baugeräten an Dritte, die Instandhaltung und Reparatur dieser Baugeräte und die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Baustelleneinrichtung einschließlich der Planung und Betreuung von Baustellen sowie die Versorgung von Baustellen mit Gerät und Material. Gegenstand ist ferner die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Verwaltung von Gebäuden, Grundstücken und dazugehörigem Inventar, insbesondere in den Bereichen Bewirtschaftung, Haustechnik, Infrastruktur, Arbeitsplatzgestaltung, Fuhrparkmanagement, Instandsetzung, Wartung, Vermietung und Verpachtung. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Planung, Entwicklung, Beschaffung, Implementierung, Verkauf, Vermietung, Betreuung und der Betrieb von IT-Anwendungssystemen, IT-Hardware und IT-Infrastruktur für Dritte. Weiterhin ist Gegenstand des Unternehmens die Erbringung von Dienstleistungen für Dritte im Zusammenhang mit der Personalverwaltung einschl. der Abrechnungen von Löhnen und Gehältern. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar dem Unternehmensgegenstand zu dienen geeignet sind. Sie kann sich auch an anderen Unternehmen mit verwandtem Gegenstand beteiligen oder solche Unternehmen gründen. Die Gesellschaft kann im Inland und im Ausland Zweigniederlassungen unter gleicher oder anderer Firma errichten.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

BAM Services GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Bilanz zum 31. Dezember 2008

BAM Services GmbH, Frankfurt am Main

Aktiva

31.12.2008
31.12.2007
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.602,00 26.574,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.268.404,00 2.634.463,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 866.565,64 840.537,64
3.134.969,64 3.475.000,64
3.153.571,64 3.501.574,64
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Beiriebsstoffe 173.387,96 140.846,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 443.416,97 372.924,39
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.635.017,08 11.723.675,97
3. Sonstige Vermögensgegenstände 45.851,31 221.034,59
12.124.285,36 12.317.634,95
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 34.417,76 1.386,52
12.332.091,08 12.459.867,51
15.485.662,72 15.961.442,15

Passiva

31.12.2008
31.12.2007
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 9.000.000,00 9.000.000,00
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
10.000.000,00 10.000.000,00
B. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 506.999,00 489.211,15
II. Steuerrückstellungen 0,00 147.000,00
III. Sonstige Rückstellungen 3.476.176,64 4.774.168,33
3.983.175,64 5.410.379,48
C. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 345.596,63 336.826,10
II. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 917.209,22 27.647,48
III. Sonstige Verbindlichkeiten 239.681,23 186.589,09
(davon aus Steuern € 69.566,98; Vorjahr T€ 19)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 18.755,92; Vorjahr T€ 10)
1.502.487,08 551.062,67
15.485.662,72 15.961.442,15

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008

BAM Services GmbH, Frankfurt am Main

2008
2007
1. Umsatzerlöse 9.267.668,40 13.958.317,33
2. Sonstige betriebliche Erträge 874.533,68 1.692.457,18
10.142.202,08 15.650.774,51
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.306.077,34 -1.446.669,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.702.247,92 -5.247.848,86
-5.008.325,26 -6.694.518,25
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.799.918,35 -4.472.504,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -676.652,49 -943.269,06
(davon für Altersversorgung € 32.663,01; Vorjahr T€ 105)
-2.476.570,84 -5.415.773,88
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.048.896,69 -1.216.446,48
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.701.885,06 -2.589.850,40
-10.235.677,85 -15.916.589,01
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 458.843,38 403.957,40
(davon aus verbundenen Unternehmen € 458.843,38; Vorjahr T€ 404)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -42.367,61 -1.077,00
416.475,77 402.880,40
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 323.000,00 137.065,90
10. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 2.352,51
11. Sonstige Steuern -11.000,00 146.932,18
11. Ergebnis vor Gewinnabführung 334.000,00 -12.218,79
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -334.000,00 12.218,79
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang 2008

BAM Services GmbH, Frankfurt am Main

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Abschluss wird in Euro aufgestellt.

Zum 1. Januar 2008 wechselte der Gesellschafter der BAM Services. Die Wayss & Freytag Ingenieurbau AG wurde anstelle der HBG Deutschland neuer Gesellschafter der BAM Services.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Soweit steuerlich zulässig wurde in Vorjahren auf bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Abschreibungen führt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen seit 2004 ausschließlich zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von 150 € bis 1.000 € werden im Zugangsjahr vollständig im Aufwand erfasst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte (Ersatzteile, Verbrauchstoffe, Vorhaltematerial) werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips, d.h. nach Berücksichtigung von Abschlägen für den Verbrauch dieser Gegenstände, ermittelt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelabwertungen wegen drohender Rechnungsabstriche oder sonstiger Risiken sowie einer Pauschalabwertung wegen allgemeiner Kreditrisiken angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen entsprechen dem Teilwert der Pensionsverpflichtung nach § 6a EStG auf Basis der "Richttafeln 2005 G" von Prof. K. Heubeck und wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszinsfuß von 6 % ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Beträgen angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen und der Rückstellungen für Altersteilzeit liegen ebenfalls versicherungsmathematische Gutachten vor (Rechnungszinsfuß 5,5 % p. a.). Dabei fanden ebenfalls die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck Berücksichtigung.

Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Vorräte

Die Vorräte betrugen zum Bilanzstichtag T€ 149 (Vorjahr T€ 112). Diese setzen sich im Wesentlichen aus Ersatzteilen, Betriebsausstattung, Verbrauchsstoffen sowie Vorhaltematerial zusammen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden aus Vorsichtsgründen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen von insgesamt T€ 160 gebildet.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 10.511, welche aus kurzfristigen Liquiditätsüberlassungen (T€ 11.412) bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 567) vermindert um Forderungen aus der Ergebnisabführung für das Jahr 2008 (T€ 334) sowie aus laufenden Leistungen bestehen.

Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen wurde aus Vorsichtsgründen eine Pauschalwertberichtigung von T€ 42 gebildet.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

BAM Services GmbH hat unmittelbare Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 507 resultierend aus der Unterdeckung der Unterstützungskasse der HBG Deutschland GmbH.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Altersteilzeit (T€ 1.018), Bodensanierungen Bauhof Ludwigsfelde (T€ 815), Abfindung (T€ 76), ausstehende Rechnungen (T€ 58), Urlaubs- und Gleitzeitansprüche (T€ 140), unterlassene Instandhaltung (T€ 297), Straßenausbau Ludwigsfelde (T€ 150) sowie Jubiläumsrückstellung (T€ 67).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat diverse Mietverträge für Lager- und Bürogebäude sowie für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Im Berichtsjahr wurden rd. € 1,7 Mio. für Miet- bzw. Leasingraten aufgewendet.

Die künftigen Aufwendungen der Miet- und Leasingverträge werden sich wie folgt verteilen:

T€
Fälligkeiten unter einem Jahr 498
Fälligkeiten zwischen einem und fünf Jahren 696
Fälligkeiten später als fünf Jahre 0
1.194

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2008
T€
2007
T€
Veränderung
T€ %
Erlöse aus
Baugeräteservice - Gerätevermietung 7.216 8.157 -941 -11,5
Facility Management Dienstleistungen 1.981 2.999 -1.018 -34,0
EDV-Dienstleistungen - 2.454 -2.454 -100,0
Personalservice 68 331 -263 -79,5
Übrige Erlöse 7 17 -7 -58,8
9.272 13.958 4.683 -50,5

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind auf Grund des Überganges des Geschäftsbereiches IT-Service zur W&F Ing.Bau AG Erträge von T€ 458 ausgewiesen, die aus abrechnungstechnischen Gründen in 2008 noch durch die BAM Services erbracht wurden. Es ergaben sich zudem noch Erträge aus Abgängen des Anlagevermögens T€ 75 (Vorjahr T€ 437) und aus der Untervermietung angemieteter Immobilien von T€ 312 (Vorjahr T€ 227).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Beratungs- und sonstige Fremdleistungen (T€ 476; Vorjahr T€ 654), Gebäudemieten und Nebenkosten (T€ 645; Vorjahr T€ 673), Porto- und Telefongebühren (T€ 199; Vorjahr T€ 284), Versicherungsbeiträge (T€ 156; Vorjahr T€ 358) sowie gezahlten Zinsen aus Umsatzsteuernachforderungen für das Jahr 2000 (T€ 28; Vorjahr T€ 0).

Sonstige Angaben

Aufwendungen aus der Gewinnabführung

Aufgrund des mit der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 18. April 2008 hat die Gesellschaft den entstehenden Jahresgewinn von T€ 334 entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen abgeführt.

Geschäftsführung und Vertretung

Geschäftsführer im Berichtszeitraum war Herr Harald Pratt, Dipl.-Betriebswirt, Oberursel.

Auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2008
Anzahl
2007
Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 30 30
Angestellte (inkl. Polier)* 18 59
48 89

* eingeschränkte Vergleichbarkeit, da zum 01.01.2008 13 Mitarbeiter des Geschäftsbereiches IT Service im Rahmen eines Betriebsüberganges zur Muttergesellschaft gewechselt sind.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft gehört als Tochterunternehmen i.S.d. § 290 Abs. 2 HGB zum Konzern der Koninklijke BAM Groep nv, Bunnik/Niederlande, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird.

Der Konzernabschluss der Koninklijke BAM Groep nv ist am Sitz der Gesellschaft in Bunnik/ Niederlande erhältlich.

 

Frankfurt am Main, am 18. Mai 2009

Die Geschäftsführung

Harald Pratt

Entwicklung des Anlagevermögens

der BAM Services GmbH

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2008
Zugänge
Abgänge
31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 39.860,00 0,00 0,00 39.860,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 8.436.945,43 469.663,61 440.909,62 8.465.699,42
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.018.631,41 248.623,00 70.282,00 5.196.972,41
13.455.576,84 718.286,61 511.191,62 13.662.671,83
13.495.436,84 718.286,61 511.191,62 13.702.531,83
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2008
Zugänge
Abgänge
31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 13.286,00 7.972,00 0,00 21.258,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.802.482,43 819.317,69 424.504,70 6.197.295,42
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.178.093,77 221.607,00 69.294,00 4.330.406,77
9.980.576,20 1.040.924,69 493.798,70 10.527.702,19
9.993.862,20 1.048.896,69 493.798,70 10.548.960,19
Buchwerte
31.12.2008
31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 18.602,00 26.574,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.268.404,00 2.634.463,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 866.565,64 840.537,64
3.134.969,64 3.475.000,64
3.153.571,64 3.501.574,64

Lagebericht 2008

BAM Services GmbH, Frankfurt am Main

Ausgangslage

Das deutsche Bauhauptgewerbe hat im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus von 5 % erzielt.

Für 2009 kann auch unter Berücksichtigung des 2. Konjunkturpaketes der Bundesregierung von einer Bauleistung auf Vorjahresniveau gerechnet werden.

Im Jahr 2008 wurden die im Jahr 2007 begonnenen Umstrukturierungsmaßnahmen der BAM Services GmbH abgeschlossen.

BAM Services GmbH besteht jetzt nur noch aus den Geschäftsbereichen Zentrale Dienste und Baugeräteservice.

Personal

Der Personalstand wurde zum Ende 2008 auf 48 Mitarbeiter (Vorjahr 56 Mitarbeiter) reduziert.

Auch im Jahre 2008 nahmen Mitarbeiter aus dem Geschäftsbereich Baugeräteservice an verschiedenen Schulungen teil.

Die Schulungen bezogen sich auf Arbeitssicherheit, Bedienen von Kranen, Schweißtechnik, Elektrotechnik und im Bereich MS-Vista.

Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen befinden sich an den Standorten Hamburg, Düsseldorf und München. In Ludwigsfelde bei Berlin befinden sich der zentrale Bauhof des Baugeräteservice sowie ein Archiv, das von den zentralen Diensten betreut wird.

Ein weiteres Archiv mit einer Kapazität von über 130.000 Ordnern ist in Maintal-Bischofsheim eingerichtet.

Am Hauptsitz in Frankfurt befindet sich der Geschäftsbereich Zentrale Dienste, die Außenstelle des Geschäftsbereichs Baugeräteservice und die Geschäftsführung.

Darstellung der Lage

Das Eigenkapital beträgt in Folge des Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrages T€ 10.319. Die Eigenkapitalquote beträgt 5,44 % (Vorjahr -0,12 %).

Der Saldo der Nettoforderungen gegen verbundene Unternehmen verändert sich von T€ 11.696 auf T€ 11.408.

Im Jahr 2008 wurde die Modernisierung des Geräteparks konsequent weitergeführt. Bei Jahresabschreibungen von € 1,0 Mio. beträgt die Investition ins Anlagevermögen insgesamt € 0,7 Mio. (Vorjahr € 1,9 Mio.)

Haftungsverhältnisse, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögenslage ausüben könnten, liegen nicht vor.

Finanzlage

Die Finanzlage der BAM Services GmbH hat sich im Jahr 2008 weiter verbessert. Die Gesellschaft ist an dem Cash Pool von Wayss & Freytag Ingenieurbau AG angeschlossen. Der Saldo auf dem Cash Pool Konto weist zum Jahresende ein Guthaben von T€ 11.517 (Vorjahr T€ 10.727) aus.

Die im Bereich Zentrale Dienste vermieteten Pkw's werden über Leasingverträge finanziert. Die jährliche Leasingverpflichtung beträgt ca. T€ 72.

Für den Bereich Baugeräteservice bestehen jährliche Mietverpflichtungen von ca. T€ 300 für Gebäude und Flächen.

Ertragslage

Im Jahr 2008 wurde ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von T€ 334 erwirtschaftet (Vorjahr T€ -12).

Im Jahr 2008 wurde eine Eigenkapitalrendite von 5,44 % (Vorjahr -0,12 %) bei einer Umsatzrentabilität von 5,91 (Vorjahr -0,1 %) erreicht.

Für 2009 erwarten wir ein ähnliches Ergebnis wie 2008.

Aufgrund des Wegfalls der Geschäftsbereiche Personalabrechnung, IT-Service und Teile von Facility Management hat sich der Umsatz auf € 9,3 Mio. (Vorjahr € 14,0 Mio.) verringert.

Der Umsatz aus dem Baugeräteservice hat sich im Jahr 2008 auf € 7,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr mit € 8,1 Mio. verringert.

Die Auslastung der Geräte lag zum Jahresende 2008 bei 67,6 % (Vorjahr 68 %).

Für 2009 erwarten wir eine ähnlich hohe Auslastung.

Der Geschäftsbereich Zentrale Dienste umfasst die Bereiche Postdienste, Telekommunikation, Stromversorgung und Fuhrparkmanagement für Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Hollandsche Beton Groep (Deutschland) GmbH und Wayss & Freytag AG.

Der Umsatz verringerte sich von € 3,1 Mio. im Jahr 2007 auf € 2,0 Mio. im Jahr 2008.

Risikomanagementziele und -methoden

Das monatliche Berichtswesen wird auf lokaler Ebene für Auswertungen und Analysen benutzt und auf Konzernebene ausgewertet, so dass zusätzlich eine kontinuierliche Überwachung der Unternehmensentwicklung durch die Gruppe erfolgt. Im Falle von Planabweichungen können negative Entwicklungen frühzeitig erkannt und Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Verstetigung des Baumarktes auf hohem Niveau im Jahr 2009 und der sehr gute Auftragsbestand unseres Hauptkunden Wayss & Freytag Ingenieurbau AG lassen auch im Jahr 2009 eine hohe Geräteauslastung und damit verbunden eine hohe Kapazitätsauslastsung unseres Bauhofes in Ludwigsfelde erwarten.

Die Preise auf dem Gerätemietmarkt dürften stabil bleiben. Umsatzrisiken bestehen bei der externen Vermietung, da uns die Auftragslage unserer Stammkunden nicht bekannt ist. Allerdings versuchen wir neue Kunden zu gewinnen, um eventuelle externe Umsatzverluste mit Stammkunden ausgleichen zu können.

 

Frankfurt am Main, 18. Mai 2009

Harald Pratt, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BAM Services GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 2. Juni 2009

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Reinhard Müller, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dr. Oliver Fliess, Wirtschaftsprüfer

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