centrotherm international AG
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Kinzig seit 30.5.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
centrotherm photovoltaics AG | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SiTec GmbHBlaubeuren (vormals: Augsburg)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016Lagebericht1. Geschäftstätigkeit der SiTec GmbHDie SiTec GmbH (SiTec), ein Tochterunternehmen der centrotherm photovoltaics AG, Blaubeuren, bietet Engineering, Technologie und Services für integrierte Prozess- und Anlagenpakete für die Herstellung von Polysilizium an. In unterschiedlichen Reinheitsgraden wird Polysilizium sowohl von der Photovoltaik- als auch der Halbleiterindustrie bei der Produktion von kristallinen Solarzellen oder Halbleitern verwendet. Mit Prozess-Engineering-Paketen optimiert SiTec auf Kundenwunsch bestehende Produktionsstätten im Hinblick auf Kostenreduktion, Kapazitätserweiterung und Produktqualität. Der Fokus liegt in der Technologie und im Prozess-Engineering für komplette Produktionsanlagen. Dazu gehören auch spezielle Designs für Schlüsselbereiche wie CVD-Reaktoren und Lab-CVD-Reaktoren. Neben der auf dem Siemens-Prozess basierenden CVD-Reaktortechnologie arbeitete die SiTec bis Anfang 2016 an der Entwicklung ihrer Fließbettreaktor- (FBR) Technologie (Genesis-Projekt). Sie ermöglicht im Gegensatz zu dem in der Polysiliziumindustrie etablierten CVD-Prozess eine deutliche Kostenreduktion durch niedrigeren Stromverbrauch bei der Herstellung von Polysilizium. Mit der 2014 vorgestellten innovativen STAR™ Monosilan-Prozesstechnologie erweiterte SiTec das Produktportfolio. Wie im Vorjahr, konzentrierte sich die Geschäftstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr nahezu ausschließlich auf die Erfüllung des Großprojekts zur Errichtung einer Anlage zur Polysiliziumproduktion in Qatar. In 2016 entschieden die Gesellschafter, dass sich die SiTec künftig ausschließlich auf die Abwicklung des Großprojektes in Qatar konzentriert. In der Folge wurden die Aktivitäten in Bereichen Sales & Marketing sowie Forschung & Entwicklung vollständig eingestellt, und die entsprechenden Mitarbeiter entlassen. Die Genesis-Technologie soll bis Mitte 2017 verkauft werden. 2. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und VermögenslageUmsatzerlöse und GesamtleistungDie Umsatzerlöse erhöhten sich im Geschäftsjahr auf 143 T€ (Vorjahr: 14 T€) und resultieren zum allergrößten Teil aus Lizenzeinnahmen. Unter Berücksichtigung der Bestandserhöhung in Höhe von 24,7 Mio. € (Vorjahr: 52,4 Mio. €) beträgt die Gesamtleistung 24,9 Mio. € (Vorjahr: 52,4 Mio. €). Die Entwicklung des Geschäfts war im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht zufriedenstellend. Die Gesamtleistung ist im Geschäftsjahr deutlich gesunken, liegt aber innerhalb der Prognose des Vorjahres von 20,0 bis 30,0 Mio. €. Wie geplant resultiert die Gesamtleistung nahezu ausschließlich aus der Abarbeitung des Großprojektes in Qatar. Sonstige betriebliche ErträgeDie Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.538 T€ (Vorjahr: 644 T€) beinhalten hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 917 T€, Weiterberechnungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 289 T€ und Fremdwährungsgewinne in Höhe von 289 T€. KostenentwicklungMit 20,6 Mio. € (Vorjahr: 41,3 Mio. €) bildete der im Zusammenhang mit der reduzierten Gesamtleistung stehende Materialaufwand die größte Aufwandsposition im Geschäftsjahr 2016. Darin sind vorrangig Aufwendungen für inländischen Warenbezug und für projektbezogene Leistungen enthalten, die hauptsächlich durch das Projekt Qatar entstanden sind. Der Personalaufwand beträgt 5,6 Mio. € (Vorjahr: 8,8 Mio. €). Die Reduzierung um 3,2 Mio. € im Geschäftsjahr 2016 beruht hauptsächlich auf dem Personalabbau in Augsburg und in der Betriebsstätte in Qatar aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen und des Fortschritts des Qatar-Projektes. In 2016 waren im Durchschnitt 38,0 (Vorjahr: 67,4) Mitarbeiter beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 3,3 Mio. € (Vorjahr: 7,9 Mio. €) und enthalten vor allem Aufwendungen für Fracht- und Verpackung, Rechts- und Beratungskosten, Reisekosten, IC-Umlagen, Bezugs- und Nebenkosten sowie Einlagerungskosten. Der Rückgang der Aufwendungen geht im Wesentlichen mit der verminderten Leistungserbringung für das Qatar-Projekt einher. Aufgrund der anhaltenden Verzögerungen in der Abarbeitung des Qatar-Auftrags und den damit verbundenen Kostensteigerungen sowie der bestehenden Unsicherheit inwieweit entstandene Mehrkosten vom Auftraggeber zusätzlich vergütet werden, hat die Gesellschaft im Rahmen einer verlustfreien Bewertung zum Bilanzstichtag wiederrum eine Abschreibung des Auftragsbestands in Höhe von 3,4 Mio. € (Vorjahr: 12,8 Mio. €) vorgenommen, die als Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten ausgewiesen sind. ErgebnisentwicklungNicht geplante Kostensteigerungen im Projekt Qatar, die zu einer weiteren verlustfreien Bewertung des Auftrags führten, erhöhte administrative Kosten sowie Kosten der Restrukturierung der Gesellschaft haben zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 7,1 Mio. € geführt. (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 18,5 Mio. €). Die Prognose eines ausgeglichenen Ergebnisses konnte somit nicht erreicht werden. VermögenslageDie Bilanzsumme erhöhte sich von 162,0 Mio. € am 31.12.2015 auf 180,1 Mio. € zum Bilanzstichtag. Das Anlagevermögen verminderte sich um 194 T€ v.a. durch Abgänge im Bereich der immateriellen Vermögenswerte und der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Summe des Umlaufvermögens beträgt 148,8 Mio. € (Vorjahr: 137,6 Mio. €). Die Vorräte inklusive der geleisteten Anzahlungen erhöhten sich um 20,4 Mio. € auf 146,8 Mio. €. Hiervon entfallen 146,3 Mio. € auf unfertige Erzeugnisse und 0,5 Mio. € auf geleistete Anzahlungen. Die Summe der Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und der Zahlungsmittelbestände reduzierten sich um insgesamt 9,2 Mio. € auf 1,9 Mio. €. Ursächlich hierfür ist insbesondere der Rückgang der liquiden Mittel um 9,0 Mio. €. Im Eigenkapital führte die Verlustsituation zu einer Erhöhung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags auf 31,2 Mio. € (Vorjahr: 24,1 Mio. €). Die Rückstellungen erhöhten sich auf 5,5 Mio. € (Vorjahr: 2,4 Mio. €). Die Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 4,6 Mio. €, für Steuern in Höhe von 0,1 Mio. € und für Personal in Höhe von 0,7 Mio. €. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 15,0 Mio. € auf einen Stand von 174,6 Mio. € zum Bilanzstichtag (Vorjahr: 159,6 Mio. €). Hauptbestandteile der Verbindlichkeiten sind 163,6 Mio. € erhaltene Anzahlungen für das Projekt Qatar. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2,7 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €). FinanzlageDer Zahlungsmittelbestand zum 31.12.2016 beträgt 1,6 Mio. € (Vorjahr: 10,6 Mio. €). Der Zahlungsmittelbestand des Vorjahres resultierte im Wesentlichen aus Anzahlungen für den Qatar-Auftrag, die im Geschäftsjahr 2016 für den Auftrag verwendet wurden. Daneben erfolgte die Finanzierung der übrigen Aufwendungen der Gesellschaft über die vorhandenen Liquiden Mittel. Das vereinbarte Teilentgelt für das Projekt Qatar, welches der SiTec GmbH zufließt, beträgt 163,6 Mio. €. Über Anzahlungen sind zum Bilanzstichtag 163,6 Mio. € an die SiTec GmbH geflossen. Für die Fertigstellung des Projektes hat die SiTec im Berichtsjahr weitere Zahlungen des Auftraggebers im Rahmen seiner Finanzierungszusage in Höhe von 7,3 Mio. € erhalten. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts sind weitere Zahlungen in Höhe von rd. 2,8 Mio. € eingegangen. 3. AuftragslageIm Berichtsjahr 2016 wurden wie bereits im Vorjahr keine nennenswerten Auftragseingänge verzeichnet. Der noch nicht abgearbeitete Auftragsbestand Ende 2016 betrug rd. 18 Mio. € (Vorjahr: 40,2 Mio. €) und betrifft ausschließlich das Projekt Qatar. 4. InvestitionenIm Geschäftsjahr 2016 wurden keine wesentlichen Investitionen vorgenommen. Für 2017 sind keine Investitionen vorgesehen. 5. PersonalIn 2016 waren im Durchschnitt 38,0 (Vorjahr: 67,4) Mitarbeiter beschäftigt.
6. BeschaffungEine der Hauptherausforderungen lag 2016 in der vorausschauenden und teilweise auch kurzfristigen Beschaffung und Lieferung der Bedarfe innerhalb des Projektes Qatar, vor allem für Verbrauchsmaterialien und projektspezifische Dienstleistungen. Aufgrund der Konzentration auf das Projekt Qatar wurden sämtliche Lagerbestände, die nicht Qatar betreffen, veräußert oder verschrottet. 7. RisikoberichtInsgesamt sind folgende Hauptrisiken identifiziert: MarktrisikoDie SiTec ist derzeit mit Ausnahme des Qatar Projekts nicht mehr am Markt tätig. LiquiditätsrisikoDas Liquiditätsrisiko besteht grundsätzlich darin, dass die SiTec GmbH ihren finanziellen Verpflichtungen nicht fristgerecht nachkommen kann. Dies betrifft aktuell insbesondere die finanziellen Verpflichtungen, die sich aus dem Projekt Qatar ergeben. Das Projekt Qatar umfasst ein Gesamtauftragsvolumen von 271,1 Mio. €. Bei der Realisierung des Qatar-Projektes können insbesondere folgende Risiken auftreten, die für Großprojekte im Anlagenbau charakteristisch sind.
Diese Risiken können den Projektabschluss verzögern und hohe Strafzahlungen auslösen. Darüber hinaus können sich durch die bereits eingetretenen Verzögerungen des Projekts erhöhte Gewährleistungsrisiken ergeben, da die Gewährleistungsfristen von Zulieferern bereits abgelaufen sein können. Das Haftungsrisiko der SiTec ist vertraglich auf einen Betrag in Höhe von 45 % des Gesamtauftragsvolumens begrenzt. Aufgrund von erweiterten Kundenwünschen und anhaltenden Verzögerungen im Projektablauf - die von der SiTec nicht zu vertreten sind - sind Mehrkosten entstanden. Die Gesellschaft hat im Rahmen einer verlustfreien Bewertung ohne Berücksichtigung möglicher Erstattungsansprüche zum Bilanzstichtag eine Abwertung der unfertigen Leistungen des Projekts um 3,4 Mio. € auf 145,5 Mio. € vorgenommen. Sollte sich das Projekt weiter verzögern, werden weitere Wertberichtigungen notwendig sein. Die geplanten weiteren Kosten von rd. 18 Mio. € werden von der SiTec nicht ohne die Zuführung weiterer, über dem vereinbarten Kaufpreis hinausgehender Liquidität getragen werden können. Zur Sicherstellung der Fortführung des Projekts hat der Kunde im März 2016 eine Verpflichtungserklärung mit der Zusicherung abgegeben, der Gesellschaft die notwendigen finanziellen Mitteln für die Fertigstellung des Auftrags zur Verfügung zu stellen, ohne damit jedoch eine Erhöhung des Gesamtkaufpreises zu erklären. Zur Absicherung der erhaltenen Anzahlungen und der Vertragserfüllung bestanden zum Bilanzstichtag Garantien, die über ein Kreditinstitut in Höhe von insgesamt 22,1 Mio. € heraus gelegt wurden. BeschaffungsrisikoNeben Bauteilen bezieht die Gesellschaft auch komplette Baugruppen von seinen Lieferanten. Teilweise handelt es sich um Spezial- und Schlüsselequipment, welches nur von bestimmten Lieferanten bereitgestellt werden kann. Um zu gewährleisten, dass Lieferungen in ausreichender Menge und Qualität bei Bedarf zur Verfügung stehen, erfolgt eine kontinuierliche Überwachung und Bewertung der Lieferanten im Rahmen des Lieferantenmanagements. Damit bei einem etwaigen Wegfall eines Lieferanten weiterhin die Lieferfähigkeit aufrechterhalten werden kann, werden konsequent Zweit- und Drittlieferanten aufgebaut. Unterstützt wird diese Flexibilisierung durch die fortlaufende Standardisierung von Bauteilen und Komponenten. Zudem könnte auch die wirtschaftliche Situation der Lieferanten ein Risiko darstellen, insbesondere wenn Vorkasse-Zahlungen zu leisten sind. Diesem Risiko begegnen wir durch Monitoring des Kreditratings von Lieferanten und durch Anzahlungsbürgschaften. PersonalrisikoDurch notwendige Reorganisationen und die Anpassung der Personalkapazitäten im Rahmen des Projektortschritts des Großprojektes und der Einstellung der Aktivitäten in Verkauf und Forschung besteht die Gefahr, dass Leistungsträger das Unternehmen verlassen. Das Unternehmen kann zwischenzeitlich auch auf einen umfangreichen Pool an externen Fachkräften zurückgreifen, deren Kosten aber deutlich über dem des eigenen Personals liegen und deren Verfügbarkeit daher Einschränkungen unterliegt. WährungsrisikoWährungsrisiken bestehen grundsätzlich, wenn Forderungen, Verbindlichkeiten, Schulden, flüssige Mittel und geplante Transaktionen in einer anderen als in der lokalen Währung der Gesellschaft - dem Euro - bestehen bzw. entstehen werden. Der Qatar-Auftrag wird in Euro fakturiert, allerdings besteht die Notwendigkeit Material oder Dienstleistungen lokal zu beschaffen und in Qatar Riyal zu bezahlen. Die SiTec GmbH überwacht regelmäßig die Entwicklung der lokalen Währungen bei dem Großprojekt und antizipiert diese bei den fortlaufenden Kalkulationen. Die weiteren Zahlungen des Auftraggebers des Qatar-Projektes im Rahmen der abgegebenen Verpflichtungserklärung erfolgten zum größten Teil in Qatar Riyal. Insoweit liegt den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen eine Schuld in Höhe 27,8 Mio. QAR zugrunde, welche einem Währungsrisiko unterliegt. Steuerliche RisikenAufgrund komplexer steuerlicher Regelungen im In- und Ausland und einer möglichen abweichenden bzw. unterschiedlichen Auslegung durch in- und ausländische Steuerbehörden kann es zu einer von der vom Unternehmen erwarteten, abweichenden Besteuerung kommen. Ferner besteht ein Risiko bei der Abwicklung von Aufträgen im Ausland hinsichtlich der zutreffenden Anmeldung und buchhalterischen Abwicklung von steuerlichen Betriebsstätten. Darüber hinaus bestehen Risiken bezüglich der Nutzbarkeit steuerlicher Verlustvorträge aus der Vergangenheit. Im Falle des Risikoeintritts würde der tatsächliche von dem bilanzierten Steueraufwand abweichen und es wären ggf. zusätzliche, bisher nicht bilanzierte Rückstellungen bzw. Aufwendungen für die Nachbesteuerung sowie Strafzahlungen notwendig. Gesamtaussage zur RisikolageDie aktuell bedeutendsten Risiken bestehen in der finanziellen Abwicklung des bestehenden Großauftrags in Qatar und der Generierung von Liquidität um die Gesellschaft auch nach Abschluss des Projekts fortzuführen. Zur Sicherstellung der Fortführung des Projekts hat der Kunde im März 2016 eine Verpflichtungserklärung mit der Zusicherung abgegeben, der Gesellschaft die notwendigen finanziellen Mitteln für die Fertigstellung des Auftrags zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich hat sich der Kunde verpflichtet die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen um den Geschäftsbetrieb der SiTec GmbH gegebenenfalls einzustellen. Die SiTec GmbH geht davon aus, dass der Kunde aufgrund seiner indirekten Gesellschafterstellung ein hohes Interesse daran hat, die SiTec GmbH fortzuführen und notwendige Umstrukturierungen durchzuführen, um die Gesellschaft neu auszurichten. Sollte der Kunde seinen Verpflichtungen aus der Verpflichtungserklärung nicht weiterhin nachkommen, ist der Bestand der Gesellschaft gefährdet. 8. PrognoseberichtIm Geschäftsjahr 2016 wurde das prognostizierte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit insbesondere durch die verlustfreie Bewertung des Projekts Qatar verfehlt. Mit dem Abschluss des Qatar-Projektes wird nicht vor 2018 gerechnet. Die Gesamtleistung für 2017 ist ausschließlich vom Projektfortschritt in Qatar abhängig. Wir rechnen mit einer Gesamtleistung zwischen 10 und 15 Mio. €. und aufgrund administrativer und weiterer Restrukturierungskosten in 2017 mit einem Verlust von ca. 1,0 bis 1,5 Mio. €. Sollten nicht vorhersehbare Verzögerungen zu einer weiteren Wertberichtigung auf den Auftragsbestand führen, würde sich der prognostizierte Verlust entsprechend erhöhen. Aufgrund der schwierigen Marktumgebung prüft die Unternehmensführung in zeitlich engen Abständen die wirtschaftlichen Perspektiven des Unternehmens. Unter Abwägung aller Aspekte und unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen kommt die Geschäftsführung aus heutiger Sicht zu einer positiven Fortführungsprognose. Konkrete rechtliche Hinderungsgründe wie eine insolvenzrechtliche Überschuldung gemäß § 19 Abs. 2 InsO liegen nicht vor, da die Fortführung des Unternehmens, nicht zuletzt aufgrund der Verpflichtungserklärung des indirekten Gesellschafters, nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist. Wie jedwede in die Zukunft gerichtete Aussage sind Prognosen mit bekannten und unbekannten Unsicherheiten behaftet, die dazu führen können, dass das tatsächliche Ergebnis von der Prognose erheblich abweicht.
Augsburg, den 1. März 2017 gez. Holger Hilsenitz gez. Volker Kinzig Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2016
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2016(Anlagenspiegel)
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1.1.-31.12.20161. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt worden. Auf die Gesellschaft finden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB geltenden Regelungen Anwendung. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB (Unterlassen der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung) wurde Gebrauch gemacht. Die Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Unter Abwägung aller Aspekte und unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen kommt die Geschäftsführung zu einer positiven Fortführungsprognose. Konkrete rechtliche Hinderungsgründe wie eine insolvenzrechtliche Überschuldung gemäß § 19 Abs. 2 InsO liegen nicht vor, da die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist. 2. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden2.1 Immaterielle VermögensgegenständeDie Immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Von dem Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wird kein Gebrauch gemacht. 2.2 SachanlagenDie Zugänge beim Anlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der betriebsindividuellen Nutzungsdauer ermittelt worden. Aus Vereinfachungsgründen werden selbständig nutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu 150,00 € nicht aktiviert. Der hieraus resultierende Aufwand wird in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Zugänge mit Anschaffungskosten über 150,00 € bis zu 410,00 € werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. 2.3 Roh-, Hilfs- und BetriebsstoffeDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind gem. § 253 Abs. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB mit den Anschaffungskosten, vermindert um gegebenenfalls notwendige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert, angesetzt. Gleichartige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Gruppen zusammengefasst und mit dem gewogenen Durchschnittspreis gem. § 256 S. 2 i.V.m. § 240 Abs. 4 HGB bewertet. 2.4 Unfertige Erzeugnisse, unfertige LeistungenDie unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bewertet und beinhalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungskosten inklusive Fertigungsgemeinkosten sowie Sondereinzelkosten. Soweit erforderlich, ist bei den Vorräten der niedrigere Wert nach § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in den Herstellungskosten berücksichtigt. 2.5 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeBei der Bewertung sind alle erkennbaren Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Ermittlung des Bedarfs der Einzelwertberichtigung erfolgt in Abhängigkeit von der Altersstruktur der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände sowie den Erkenntnissen über das kundenspezifische Kredit- und Ausfallrisiko. 2.6 Kassenbestand / Guthaben bei KreditinstitutenDer Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. 2.7 RechnungsabgrenzungspostenAls Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 2.8 RückstellungenDie Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 1 und 2 HGB). 2.9 VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.10 FremdwährungspostenBei kurzfristigen Fremdwährungsposten erfolgt gemäß § 256a HGB die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Bei langfristigen Posten erfolgt die Umrechnung unter Beachtung der §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenDie Entwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu ersehen. 3.2 Forderungen gegen verbundene UnternehmenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 38 T€ und betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und bestehen gegen die Gesellschafterin, centrotherm photovoltaics AG. 3.3 Sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3.4 SteuerrückstellungenDie Steuerrückstellungen betreffen Risiken im Zusammenhang mit inländischen und ausländischen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. 3.5 Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für sonstige offene Rechnungen (4.577 T€) und Rückstellungen für Personal (683 T€). 3.6 VerbindlichkeitenDer Verbindlichkeitenspiegel zeigt die Aufgliederung der Verbindlichkeiten und der entsprechenden Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (centrotherm photovoltaics AG) in Höhe von insgesamt 67 T€. Unter dem Posten Sonstige Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber einem Kunden, der gleichzeitig indirekter Gesellschafter ist, in Höhe von 7.253 T€ ausgewiesen, die aufgrund seiner Verpflichtungserklärung geleistet wurden. Die Verpflichtungserklärung garantiert der Gesellschaft, dass sie zur Sicherstellung der Fortführung des Projekts in Qatar die notwendigen finanziellen Mitteln für die Fertigstellung des Auftrags und auch darüber hinaus zur Verfügung gestellt bekommt, um den Geschäftsbetrieb der SiTec GmbH gegebenenfalls einzustellen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 Sonstige betriebliche ErträgeDie Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, aus der Leistungsverrechnung mit verbundenen Unternehmen sowie Fremdwährungsgewinne. 4.2 AbschreibungenDie Abschreibungen betreffen planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände. Die Abschreibungen auf das Umlaufvermögen, welche die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, beinhalten die verlustfreie Bewertung der unfertigen Leistungen. 4.3 Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Verwaltungs- und Vertriebsaufwand einschließlich Reisekosten, Auslieferungskosten, Aufwendungen für zugekaufte Dienstleistungen, Rechts- und Beratungskosten sowie sonstige Aufwendungen mit verbundenen Unternehmen. 5. Angaben zu den GesellschaftsorganenDer Geschäftsführung gehören im Geschäftsjahr an: Hilsenitz, Holger, Dipl.-Kfm. Dr. Biedermann, Josef, Dipl.-Chemiker bis 31.05.2016 Kinzig, Volker, Dipl.-Ing. seit 01.06.2016 6. Sonstige AngabenSonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGBSonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen sind das Bestellobligo (1.571 T€), das 19 T€ gegenüber verbundene Unternehmen beinhaltet, sowie künftige Zahlungen in Höhe von 198 T€ aufgrund von langfristigen Verträgen. ArbeitnehmerIm Geschäftsjahr 2016 waren im Durchschnitt 38,0 (Vorjahr: 67,4) Mitarbeiter beschäftigt.
HaftungsverhältnisseMit Vertrag (Deed of Novation) vom 17.12.2012 zwischen der Gesellschaft, der centrotherm SiTec GmbH i.L. und der Qatar Solar Technologies Q.S.C. hat die SiTec GmbH zum 01.01.2013 die Fortführung des Projektes und die damit verbundenen Rechte und Pflichten zur Errichtung einer Polysiliziumproduktionsanlage in Qatar (Projekt Qatar) übernommen. Das Projekt Qatar umfasst ein Gesamtauftragsvolumen von 271,1 Mio. €. Hiervon entfallen 107,6 Mio. € auf die von der centrotherm SiTec GmbH i.L. bereits erbrachten und in geringem Umfang noch zu erbringenden Lieferungen und Leistungen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird dieser Anteil an die SiTec GmbH gegen Übernahme der bisher von der centrotherm SiTec GmbH i.L. seitens des Kunden erhaltenen Anzahlungen (107,6 Mio. €) abgerechnet. Die Haftung der SiTec GmbH kann sich auch auf Teile des von der centrotherm SiTec GmbH i.L. übertragenen Projektanteils erstrecken, zum einen aufgrund der schwierigen physischen Abgrenzung und zum anderen durch die mögliche Nicht-Erreichung der vertraglich spezifizierten technischen Werte. Anfang 2016 wurde eine Vertragserfüllungsgarantie für das Projekt in Qatar in Höhe von 22,1 Mio. € in Form von Bankbürgschaften auf Linie der SiTec GmbH ausgegeben. Einbeziehung in einen KonzernabschlussDie centrotherm photovoltaics AG, Blaubeuren, stellt für den kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf. Die centrotherm photovoltaics AG wird beim Amtsgericht Ulm unter HRB 720013 geführt. Die Solarpark Blautal GmbH, Blaubeuren, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf. Die Solarpark Blautal GmbH wird beim Amtsgericht Ulm unter HRB 4634 geführt. AbschlussprüferhonorarBezüglich des Abschlussprüferhonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird auf den Konzernabschluss der centrotherm photovoltaics AG verwiesen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor den Jahresfehlbetrag von 7.117.377,09 € auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Vorgänge von großer Bedeutung nach Abschluss des GeschäftsjahresDie Gesellschaft hat im Februar 2017 weitere 2,8 Mio. € vom Auftraggeber des Qatar-Projekts erhalten, und konnte den Auftrag somit bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses 2016 planmäßig fortführen. Anfang 2017 wurde beschlossen die Aktivitäten und den Sitz der Gesellschaft im Laufe des Jahres 2017 nach Blaubeuren zurück zu verlegen und den Standort Augsburg zu schließen.
Augsburg, den 1. März 2017 gez. Holger Hilsenitz gez. Volker Kinzig Hinweis nach §328 Abs. 1 Nr. 1 HGB: Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SiTec GmbH, Augsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter im Lagebericht hin. Dort wird im Risikobericht unter dem Punkt "Gesamtaussage zur Risikolage" unter anderem ausgeführt, dass ein Kunde im März 2016 eine Verpflichtungserklärung mit der Zusicherung abgegeben hat, der Gesellschaft die notwendigen finanziellen Mitteln für die Fertigstellung seines Auftrags, und gegebenenfalls auch darüber hinaus, zur Verfügung zu stellen. Weiter wird ausgeführt, dass der Bestand der SiTec GmbH gefährdet ist, sofern der Kunde des Projekts seinen Verpflichtungen aus der Erklärung nicht weiterhin nachkommt.
Berlin, 8. März 2017 Roever
Broenner Susat Mazars GmbH & Co. KG
gez. Frank Pannewitz, Wirtschaftsprüfer gez. Udo Heckeler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 12. Juni 2017 festgestellt. Die ordentliche Gesellschafterversammlung vom 12. Juni 2017 hat beschlossen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -7.117.377,09 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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