kinida Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Dr. Burchhardt seit 4.11.2025 | Prokura |
Franz Xaver Auer seit 4.11.2025 | Geschäftsführer |
Christian Perl seit 4.11.2025 | Prokura |
Gerald Konrad Seidinger seit 31.1.2025 | Geschäftsführer |
Lina Franziska Dr. Gebhardt-Gronbach seit 22.3.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KGWasserburg a. InnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.20211.1 Konzernbilanz zum 31.12.2021Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KGWasserburg am InnAKTIVA
PASSIVA
1.2 Konzerngewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2021 bis 31.12.2021Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KGWasserburg am Inn
1.3 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021
I. ALLGEMEINE ANGABEN SOWIE ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEISMETHODEN Der Konzernabschluss der Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG ist auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Konzernabschluss der Gesellschaft umfasst den Zeitraum des Wirtschaftsjahres vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Konzern war bis zum Geschäftsjahr 2003 auf der Ebene der Wilhelm Gronbach GmbH, Wasserburg wegen Überschreitung der Größenklassen nach § 293 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Das Einzelunternehmen Gronbach Industrieberatung (Wilfried Gronbach e. K.) war wegen fehlender Überschreitung der Größenmerkmale des § 1 Abs. 1 PubIG nicht zur Konzernrechnungslegung verpflichtet. Durch die Neugründung der Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG durch Ausgliederung von Teilen des Einzelunternehmens Gronbach Industrieberatung (Wilfried Gronbach e.K.) in 2004 trat erstmals auf dieser Ebene die Konzernaufstellungspflicht ein. II. KONSOLIDIERUNGSKREIS Nach § 290 Abs. 1 i.V.m. § 293 Abs. 1 HGB ist die Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Die Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG ist das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich auch kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Auf der Grundlage einer Vollkonsolidierung gemäß §§ 300 bis 307 HGB werden im Konzernabschluss der Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG folgende Tochter- und Enkelunternehmen konsolidiert:
Bilanzstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist einheitlich der 31. Dezember. III. KONSOLIDIERUNGSANGABEN 1. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss ist unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. 2. Einheitlichkeit der Bewertung Die in den Konzernabschluss einbezogenen Vermögensgegenstände und Schulden der Konzernunternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss der Muttergesellschaft anwendbaren Bewertungsmethoden einheitlich bewertet worden. Im Konzernabschluss wurden gegenüber den Einzelabschlüssen der Tochterunternehmen keine abweichenden Bewertungswahlrechte ausgeübt. 3. Kapitalkonsolidierung Der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an einem in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmenserwerbe bis 31. Dezember 2009 erfolgt weiterhin nach der Buchwertmethode. Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile mit den auf diese Anteile entfallenden Beträgen des Eigenkapitals zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss verrechnet. 4. Schuldenkonsolidierung Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen saldiert. 5. Zwischenergebniseliminierung Die aus dem konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr resultierenden Zwischenergebnisse wurden eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung waren. Latente Steuern werden, soweit notwendig, auf diese Differenzen gebildet. 6. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Erträge und Aufwendungen zwischen den verbundenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. 7. Währungsumrechnung Der Konzernabschluss enthält auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle, die in Euro umgerechnet wurden. Auf ausländische Währungen lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag in EURO umgerechnet. Der Jahresabschluss der Gronbach USA, Inc. wurde in der Landeswährung US-Dollar aufgestellt. Die Landeswährung US-Dollar ist zugleich die funktionale Währung der Gronbach USA, Inc. Die Währungsumrechnung erfolgte gemäß § 308a HGB: Die Posten der Bilanz wurden mit dem Stichtagskurs 31. Dezember 2021 (1 Euro = 1,1326 USD), die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden mit dem Durchschnittskurs 2021 (1 Euro = 1,1801 USD) umgerechnet. Insgesamt ergeben sich hieraus Umrechnungsdifferenzen in Höhe von Euro 1.251,85 (Ausgleichsposten für Fremdwährungsdifferenzen). IV. ERLÄUTERUNG ZUR KONZERNBILANZ UND KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Aufstellung des Jahresabschlusses Die Bilanzierung der Konzernunternehmen erfolgt hinsichtlich Bilanzansatz und Bewertung auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs. Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmertätigkeit angewendet. 1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Erwerbsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet, soweit es sich um bewegliche Wirtschaftsgüter handelt. Die Abschreibungen wurden auf der Grundlage betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauer der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Dabei werden für Zugänge die Abschreibungen zeitanteilig vorgenommen. Die Nutzungsdauer liegt zwischen drei und 25 Jahren. 1.3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Soweit die Gängigkeit nicht mehr gewährleistet war, wurden Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse beinhalten Einzel- sowie Gemeinkosten. Die Bewertung erfolgte entsprechend § 308 Abs. 1 HGB einheitlich mit den nach § 255 Abs. 2 HGB ansetzbaren Gemeinkosten. Abweichungen zu den Einzelabschlüssen haben sich dadurch nicht ergeben. Die Forderungen sind zum Nominalwert abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten bzw. einem niedrigeren Teilwert bewertet. 1.4 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Passiva Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie zukünftige Preis- und Kostensteigerungen finden Berücksichtigung. Verluste aus schwebenden Geschäften, Aufwendungen für innerhalb von drei Monaten nachzuholenden Instandhaltungen sind am 31. Dezember 2021 nicht zu erwarten. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. 1.5 Latente Steuern Latente Steuern werden auf unterschiedliche Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz gebildet, die zu temporären Differenzen führen und sich in späteren Geschäftsjahren auflösen. Dabei werden aktive und passive Latenzen grundsätzlich separat ermittelt und saldiert ausgewiesen. Die Bildung latenter Steuern erfolgt grundsätzlich nach der Liability Method, wobei bei der Berechnung der Steuerlatenzen - mangels aktueller Kenntnis über geplante Steuersatzänderungen - von den gegenwärtig gültigen Steuersätzen ausgegangen wurde. Für Steuerlatenzen, die in Deutschland auftreten, gilt: Als durchschnittlicher Steuersatz wird der Wert von 12,25 % für die Gewerbesteuerbelastung des Mutterunternehmens (Personengesellschaft) herangezogen. Für Steuerlatenzen, die in Österreich auftreten, gilt: Als durchschnittlicher Steuersatz wird der Wert von 25,00 % für die Körperschaftsteuerbelastung des Gesellschafters Wilhelm Gronbach GmbH bei den österreichischen Tochtergesellschaften Wilhelm Gronbach GmbH & Co. KG und Gronbach Inventive Sales & Marketing GmbH & Co. KG herangezogen. 2. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 2.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens der Konzernunternehmen sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem in der Anlage zum Anhang beigefügten Konzernanlagenspiegel. 2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 1.576 TEUR (VJ 7 TEUR). 2.3 Kommanditkapital Das Haftkapital der Kommanditisten der Konzernmutter (Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG) betrug zum Bilanzstichtag 10.000,00 EUR. Die Verrechnungs- bzw. Darlehenskonten gegenüber den Gesellschaftern hatten im Vorjahr Fremdkapitalcharakter. Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten waren im Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 13.309 T€ ausgewiesen (siehe IV. 6). Aufgrund einer Änderung des Gesellschaftsvertrags haben diese Konten nun Eigenkapitalcharakter. Hierdurch erhöht sich das Eigenkapital um 8.180 T€ (siehe Eigenkapitalspiegel). Weil der Jahresüberschuss (4.760 T€) diesen Konten gutgeschrieben wird, verbleibt auch dieser - im Gegensatz zu den Vorjahren - in voller Höhe im Eigenkapital. 2.4 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde die sog. PUC-Methode verwendet. Zur Bewertung wurden versicherungsmathematische Gutachten angefordert. Als Rechnungszins für den deutschen Teilkonzern wurde ein Zinssatz von 1,87 % (VJ 2,30 %) herangezogen. Dies entspricht einem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren. Bei Anwendung des Sieben-Jahresdurchschnittzinssatzes in Höhe von 1,35 % (VJ 1,60 %) ergäbe sich eine um 72.133 EUR (VJ 97.521 EUR) höhere Pensionsrückstellung. Potentielle Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht miteinbezogen. Die biometrischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2018 von Klaus Heubeck. Für den österreichischen Teilkonzern wurde ein Rechnungszins für die sog. Abfertigungsrückstellungen von 1,50 % (VJ 2,30 %) herangezogen. Die Rückstellung beläuft sich insgesamt auf 554 T€ (VJ 567 TEUR). Folgende Annahmen und Rechengrößen liegen diesem Ergebnis zugrunde:
2.5 Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
2.6 Verbindlichkeitenspiegel
zu 1) Art der Sicherheit
Forderungen / Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten 0 TEUR (VJ 13.309 TEUR) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Veränderung des Postens wurde in IV. 2.3 erläutert. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten 0 TEUR (VJ 0 TEUR) Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Verbindlichkeiten aus Steuern und im Rahmen der sozialen Sicherheit Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten 257 TEUR (VJ 158 TEUR) Verbindlichkeiten aus Steuern. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten 203 TEUR (VJ 189 TEUR) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. 2.7 Umsatzerlöse nach geographischen Märkten
2.8 Sonstige betriebliche Erträge In den Erträgen aus der Währungsumrechnung sind unrealisierte Währungsgewinne aus der Anwendung des § 256a S. 2 HGB in Höhe von 11 TEUR (VJ 4 TEUR) enthalten. 2.9 Zinsertrag / - aufwand Der Ertrag aus der Aufzinsung von unverzinslichen Forderungen beträgt 0 TEUR (VJ 0 TEUR). Der Aufwand aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen beträgt 27 TEUR (VJ 27 TEUR). 2.10 Latente Steuern In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge in Höhe von 1 TEUR aus der Erhöhung von aktiven latenten Steuern enthalten. Im Vorjahr war ein Aufwand in Höhe von 9 TEUR enthalten. 2.11 Ergebnisverwendung Der Ergebnisverwendungsvorschlag für das Mutterunternehmen ist, das laufende Jahresergebnis den Gesellschaftern anteilig zuzuteilen. V. SONSTIGE PFLICHTANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB bestanden am Bilanzstichtag in einer Gesamthöhe von 4.306 TEUR. (VJ 3.972 TEUR). 2. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die Gesamtzahl der Arbeitnehmer beträgt 436 (VJ 415).
3. Organe Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2021 von der persönlich haftenden Gesellschafterin der Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG, der Jolife Verwaltungs GmbH wahrgenommen, die durch die Geschäftsführer Herrn Dipl.-Ing. Wilfried Gronbach, Herrn Dr. Martin Gebhardt und Frau Dr. Lina Gebhardt-Gronbach vertreten wird. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 4. Persönlich haftender Gesellschafter Persönlich haftender Gesellschafter der Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG ist die Komplementärin Jolife Verwaltungs- GmbH mit Sitz in Eiselfing, eingetragen unter der HRB-Nr. 16055 beim Amtsgericht Traunstein. Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 EUR. 5. Befreiungsvorschriften: Offenlegung, Aufstellung und Prüfung a) Wilhelm Gronbach GmbH Die Konzerntochter Wilhelm Gronbach GmbH, Wasserburg, macht von der Befreiung zur Prüfung und Offenlegung des Einzelabschlusses nach § 264 Abs. 3 HGB und von der Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 290 HGB Gebrauch. b) Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG Die Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG ist nach § 264b HGB befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. 6. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers bezüglich der Prüfung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 beläuft sich auf 24.000 EUR. Andere Leistungen wurden in 2021 nicht erbracht. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Das erste Halbjahr 2022 war weiterhin geprägt von der Corona-Krise. Die Abrufe der Kunden waren nach wie vor sehr hoch, allerdings konnten wir pandemiebedingt einen Anstieg im Bereich der Krankenquote an unseren Standorten verzeichnen. Die in 2021 entstandenen Materialengpässe haben sich insbesondere bei Stahl, Aluminium und Verpackungen deutlich reduziert. Die Versorgung in Bezug auf elektronische Bauteile hat sich weiterhin negativ auf unsere Supply Chains und unsere Auftragsrückstände ausgewirkt. Von großer Bedeutung ist der am 24. Februar 2022 begonnene Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Dadurch haben sich unsere Energieträger aus Strom, Gas und Heizöl an den Märkten massiv verteuert. Teilweise konnten diese Marktpreissteigerungen durch bestehende Verträge abgefangen werden, teilweise konnten z. B. Strom und Heizöl am Spotmarkt nur zu deutlich höheren Preisen beschafft werden. Aus diesem Grund hat die Weitergabe der Kostensteigerungen an unsere Kunden eine höhere Bedeutung eingenommen. Die Auslastung der Werke liegt bis Herbst 2022 weiter auf hohem Niveau, allerdings zeigen sich erste Anzeichen einer Reduzierung der Kundenbedarfe in Richtung 2023.
Wasserburg am Inn, den 2. November 2022 Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG Vertreten durch die Jolife Verwaltungs GmbH Dipl. Ing. Wilfried Gronbach Dr. Lina Gebhardt-Gronbach Dr. Martin Gebhardt Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2021Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KGWasserburg am Inn
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021Die finanzielle Entwicklung des Konzerns stellt sich anhand einer Kapitalflussrechnung bei indirekter Ermittlung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit wie folgt dar:
1.5 Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021
1.6 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021ANGABEN ZUM GESCHÄFTSVERLAUF UND ANALYSE VOM GESCHÄFTSVERLAUF DES KONZERNS I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Der Gronbach-Konzern ist als Zulieferer und OEM-Hersteller in der Hausgeräte-Industrie, im Bereich der gewerblichen Kochgeräte-Herstellung und zunehmend auch im Bereich Automotive tätig. Der Konzern entwickelt und erzeugt mechanische Komponenten und Systembaugruppen aus Edelstahl, Aluminium, Stahlblech und Kunststoff mit dem Schwerpunkt auf High-End-Sichtflächen und auf den Zusammenbau kompletter Baugruppen. Ein neuer Schwerpunkt ist die Entwicklung und Optimierung kompletter Gebläsesysteme. Außerdem stellt der Konzern selbst Hausgeräte zur thermischen Speisenzubereitung und Dunstabsaugung her und vertreibt diese als OEM-Lieferant über namhafte Hausgerätemarken. Wir bauen zudem immer weiter unsere Entwicklungsdienstleistung aus. Hier bieten wir von der Entwicklung von Bauteilen, Baugruppen und deren Fertigungsmittel, wie z.B. Werkzeugen und Vorrichtungen bis zu OEM-Geräten für die Haushaltsgeräteindustrie an. In diesem Prozess arbeiten wir sehr eng mit unseren Kunden zusammen. 2. Forschung und Entwicklung Neben fortwährenden Rationalisierungsmaßnahmen bei gleichbleibender Produktqualität und gleichbleibendem Servicelevel können wir nur bestehen, wenn wir immer neue, innovative Produkt- und Prozessideen an unsere Kunden herantragen. Wir entwickeln zunehmend komplexere Baugruppen und Geräte und bieten durch innovative Problemlösungen nachhaltige Kostenvorteile und können dies dann auch in unseren eigenen Fertigungen umsetzen. Wir erarbeiten uns ständig neue Technologien, wie z. B. Hinterspritzen, Laserschweißen sowie diverse Klebetechnologien und Montageprozesse. Zudem investieren wir einen zunehmenden Anteil unserer Entwicklungskapazität in die optimale Auslegung kompletter Gebläsesysteme. Hier erhoffen wir uns in den kommenden Jahren den Aufbau eines neuen und zukunftsfähigen Geschäftsfeldes. Zudem entwickeln wir neue und innovative Werkzeugkonzepte, die deutlich schnellere und kostengünstigere Herstellung von Stanz- und Biegeteilen ermöglichen. Damit können wir gegenüber Best Cost Countries (BCC) Herstellern punkten. Der Fortschritt im Bereich Entwicklung kann im Gesamten als positiv beurteilt werden. Besonders im Geschäftsfeld Ventilation konnten wir durch die optimale Auslegung kompletter Gebläsesysteme für Luftreiniger, Wohnraumlüftung und Dunstabzugssysteme weitere Kundenprojekte gewinnen. Im Jahr 2022 und 2023 legen wir deshalb weiter einen besonderen Fokus auf die Weiterentwicklung dieser Gebläsesysteme hin zur Serienreife. Ebenfalls haben wir die Zusammenarbeit mit Herstellern von Elektroantrieben sowie Elektronikbaugruppen intensiviert und gemeinsame Standards entwickeln können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt ist in der EU (ohne GB) in 2021 um 7,8 % gewachsen. Die Haushaltsgerätebranche hat sich bereits in 2020 antizyklisch verhalten und ist in 2020 und auch 2021 deutlich stärker als der Gesamtmarkt gewachsen. Auch das Jahr 2021 war für die Branche in Folge der Covid-19-Krise und einem Fokus auf die eigenen vier Wände der Konsumenten ein umsatzstarkes Jahr. So erzielte z.B. der deutsche Hausgerätemarkt mit einer Umsatzsteigerung von 14,9 Mrd. EUR auf 17,0 Mrd. EUR in 2020 ein Rekordjahr. Diese positive Entwicklung im Bereich der Elektro-Hausgeräte setzte sich auch in 2021, wenn auch verringert, fort: Das Umsatzplus bei Elektro-Großgeräten betrug im Gesamtjahr 4,8 % auf 10,4 Milliarden EUR. Bei den Elektro-Kleingeräten fiel der Zuwachs mit 3,4 % auf knapp 7,4 Milliarden EUR Umsatz deutlich geringer aus als im Vorjahr mit 21,3 %. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Im Berichtsjahr 2021 konnte der Umsatz um 28,8 % gegenüber dem Vorjahrsjahreszeitraum gesteigert und ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von 4.760 TEUR erwirtschaftet werden. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 2.581 TEUR bzw. 61,6 % auf 6.770 TEUR an, das EBITDA wuchs um 2.856 TEUR bzw. 38,4 % auf 10.284 TEUR an. b) Finanzlage Im Geschäftsjahr stieg der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 3.319 TEUR auf 6.137 TEUR. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug -3.987 TEUR (VJ -5.875 TEUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug -5.800 TEUR. Die liquiden Mittel nahmen im Geschäftsjahr 2021 um 809 TEUR ab. Die jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen um 2.841 TEUR an. Insgesamt ist die Liquiditätssituation des Konzerns gut. An den Standorten Wasserburg und Niederndorf wurde im Rahmen eines normalen Maßes in Maschinen und Anlagen investiert. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. c) Vermögenslage Die Vermögenslage ist stabil und bewegt sich im Rahmen der wirtschaftlichen Situation. Die Bilanzsumme stieg von 45,7 Mio. EUR auf 54,1 Mio. EUR an. Hauptgrund hierfür ist ein Anstieg der Vorräte, um die durch die Corona Krise angespannte Versorgungssituation abdecken zu können. Auf der Passivseite wurden die Kapitalanteile der Kommanditisten deutlich erhöht. Der wesentliche Anstieg resultiert aus den gestiegenen Bankverbindlichkeiten und höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Eigenkapital steigt auf 21,7 Mio. EUR, die Eigenkapitalquote ist mit 40,1 % deutlich höher als im Vorjahr (VJ: 19,2 %). Die Gesamtkapitalrentabilität ist von 7,2 % auf 9,8 % gestiegen. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens stellen für uns der Umsatz sowie das EBIT Ergebnis dar. Produktion Unsere Kunden geben den Preisdruck an uns weiter und fordern fortwährende Rationalisierungsmaßnahmen und daraus resultierende Kostenvorteile ein. Wir arbeiten daher fortlaufend an Optimierungsmaßnahmen. Wesentliche Verbesserungen wurden in den Prozessen erreicht, die effektiveres Arbeiten ermöglichen. Kontinuierliche Verbesserungsprojekte sind in allen Ebenen aktiviert und durch intensive Kommunikation und Transparenz sind die Mitarbeiter auch aktiv in die Unternehmens- und Prozessgestaltung mit eingebunden. Wir verfolgen intensiv die KPIs und setzen auf allen Ebenen klare Ziele. Die Produktionen laufen effizient und tragen einen hohen Beitrag zum jährlichen Betriebsergebnis bei. Insgesamt ist aber auch festzuhalten, dass wir in vielen Bereichen an Kapazitätsgrenzen arbeiten und dies sich in Nutzung der Anlagen widerspiegelt. Kapazitätsschwankungen in den direkten Bereichen wurden durch Zeitarbeitskräfte als auch Verlagerungen zu Dritten abgefangen, sofern eine nachhaltige Entwicklung nicht klar erkennbar war. In Kernbereichen wie z.B. dem Presswerk wurden Investitionen zur nachhaltigen Kapazitätserweiterung freigegeben und beauftragt. Beschaffung Durch den Einsatz von sehr spezifischen Materialien und Teilen sind wir teilweise an einzelne Lieferanten mangels Alternativen bzw. durch den Einsatz von geschütztem Know-How stark gebunden. Durch unsere teilweise geringen Abnahmemengen haben wir kaum Möglichkeiten, auf diese Lieferanten intensiven Druck auszuüben. Dementsprechend betrachten wir Lieferanten von kritischen Komponenten als Partner und binden diese in die Beziehungen mit unseren Kunden mit ein, um Beschaffungsrisiken zu minimieren. Eine konsequente vertragliche Bindung von Schlüssel-Lieferanten schützt uns vor Haftungsrisiken. Dies hat uns im zweiten Halbjahr 2021 auch sehr gut in der angespannten Versorgungssituation in den weltweiten Lieferketten geholfen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Dritten konnten wir drohende Produktionsstillstände bei unseren Kunden und uns selbst weitgehend vermeiden. Intensiv wird gemeinsam mit den Lieferanten an Maßnahmen zur weiteren Qualitätsverbesserung und Kostensenkung gearbeitet. Unsere konzerneinheitliche Lieferantenbewertung bildet die Basis für die Lieferantenentwicklung. Personal- und Sozialbereich Die Struktur der Arbeitnehmerschaft gemäß Altersentwicklung ist 2021 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Wir haben eine geringe Fluktuation in der Stammbelegschaft, die Mitarbeiter sind seit Jahren loyal mit dem Unternehmen verbunden. Selbstredend spüren auch wir den zunehmenden Mangel an Fachkräften, begegnen dem aber mit einer Intensivierung unserer eigenen Ausbildung und weiteren Leistungen zur Mitarbeiterbindung. Hier ist z.B. die Einführung eines Jobrad-Angebots zu nennen. Fortbildungsmaßnahmen wurden im normalen und budgetierten Umfang beansprucht. Auch hier arbeiten wir nun vermehrt mit konzernübergreifenden als auch internen Weiterbildungsmaßnahmen, um Kostenpotenziale zu heben. Hohen Wert legen wir auf Betriebssicherheit, was auch die sehr geringe Anzahl an Arbeitsunfällen und unfallbedingten Fehltagen zeigt. Umweltschutz Wie in der Vergangenheit ist es uns auch wieder gelungen, die Verwendung umweltgefährdender Stoffe aus der Produktion fern zu halten. Altlasten, besonders Abfälle oder Gewässerschutzmaßnahmen sind nicht relevant. Am Standort Wasserburg sind wir nach ISO 90001 (Energiemanagement) zertifiziert. Beide Standorte verwenden als primäre Energieträger Gas und am Standort Wasserburg wird als zweiter primärer Energieträger Heizöl eingesetzt und zusätzlich ein BHKW zur Strom- und Wärmegewinnung mit Gas betrieben. Die Investition in eine neue Absorber-Technologie am Standort Wasserburg in 2021 führt zu weiteren Einsparungen im Stromverbrauch für die kommenden Jahre. Investition und Finanzierung Die Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände betrugen in 2021 6,1 Mio. EUR (VJ: 3,2 Mio. EUR). Die Investitionsquote (Investitionen/ Abschreibungen) ist von 97,9 % auf 172,6 % gestiegen. Auch in 2022 sind Investitionen in Geräte, Maschinen und Gebäude geplant. Die Investition in eine Großpresse im Wert von ca. 1,5 Mio. EUR am Standort Wasserburg bezieht sich betreffend der Auszahlungszeitpunkte auf die Jahre 2021 und 2022. 4. Gesamtaussage Die Hausgerätebranche profitierte auch in 2021 von Lock-downs und Homeoffice-Pflichten bedingt durch die Covid-19-Krise. Gronbach konnte das starke Wachstum im zweiten Halbjahr 2020 mit nach 2021 nehmen und auf einem sehr hohen Nachfrage-Niveau das Jahr beginnen. Die hohen Abrufe der Kunden wurden durch bedingte Verfügbarkeiten am Elektronikmarkt und Störungen in den weltweiten Lieferketten extremen Schwankungen ausgesetzt und sind bis zum Jahresende kontinuierlich angestiegen. Insgesamt war das Jahr 2021 durch ein deutliches Wachstum gegenüber dem Vorjahr geprägt, insbesondere durch die größten Stammkunden. Im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020 hatten wir eine leicht positive Umsatzentwicklung sowie eine leichte Verbesserung des Konzernergebnisses für 2021 prognostiziert. Diese Planung wurde in beiden Kennzahlen deutlich übertroffen. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist sehr erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. 5. Risiko- und Prognoseberichterstattung 1. Prognosebericht Wir arbeiten an unseren Stärken, entwickeln eigene Produkte, bauen auf unsere Mitarbeiter und haben deren uneingeschränkte Loyalität, so dass Veränderungen akzeptiert und mitgetragen werden. Wir werden interessanter für neue Kunden, da wir eine Vielfalt an Wissen, Kompetenz und unterschiedlichen Techniken in uns vereinen, die so kein anderer Wettbewerber anbieten kann. Ein kontinuierliches Wachstum ermöglicht uns gezielte und nachhaltige Investitionen in neue Technologien und Entwicklungen, die unsere Zukunftsfähigkeit sicherstellen. Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant, mit gezieltem strategischen Vorgehen sollen aber die Geschäftsfelder Ventilation, Geräte und Eigenmarke auf- bzw. ausgebaut werden. Hierzu werden wir weiter in Entwicklung und Kapazitäten investieren. Durch die in 2022 hohen Kundenbedarfe dürfte sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2022 weiter positiv entwickeln und aller Voraussicht nach leicht über dem Geschäftsjahr 2021 liegen. Beim Ergebnis erwarten wir auf Grund von Kostensteigerungen bei Personal, Material und vor allem Energie ein auf Vorjahresniveau liegendes EBIT. Die negativen Auswirkungen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine können sich zusätzlich in der Ertragslage niederschlagen. 2. Chancen- und Risikobericht a) Gesamtwirtschaftliche Risiken Risiken, die sich auf die Ertragslage des Konzerns auswirken, liegen nach dem derzeitigen Stand hauptsächlich im Markt selbst. Diese Risiken sind v.a.
Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind derzeit nicht erkennbar. Da der Konzern in mehreren Märkten mit zunehmender Internationalisierung agiert, kann die Abhängigkeit von einzelnen regionalen Märkten im Großen und Ganzen ausgeglichen werden. b) Finanzwirtschaftliche Risiken Das maximale Ausfallrisiko resultiert hauptsächlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Ausfallraten sind jedoch nach wie vor gering. Zudem wird diesen Risiken durch ein straffes Forderungsmanagement begegnet. Soweit erforderlich, wird das Ausfallrisiko durch die Bildung entsprechender Wertberichtigungen antizipiert. Das Ausfallrisiko bei liquiden Mitteln ist faktisch nicht gegeben, weil diese bei öffentlich-rechtlichen Universalbanken in kommunaler Trägerschaft mit einem amtlich anerkannten Einlagensicherungssystem gehalten werden. Investitionen in Wertpapiere und in Fremdwährungen werden nicht getätigt. Eine signifikante Konzentration von Ausfallrisiken besteht nicht, weil sich die Risiken auf eine große Anzahl von Vertragspartnern und Kunden verteilen. Ein Zinsänderungsrisiko bei langfristigen Finanzierungen besteht nicht, da die Konditionen fixiert sind. Zudem ist der Betrag der externen Finanzierungverbindlichkeiten gering. Im Bereich der kurzfristigen Finanzierung wird die Entwicklung des Marktes ständig beobachtet, um gegebenenfalls Maßnahmen zur Sicherstellung marktkonformer Finanzierungskonditionen vornehmen zu können. Sicherungsgeschäfte im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten werden derzeit nicht eingesetzt. Währungsrisiken bestehen im Moment kaum, da Geschäfte mit Kunden außerhalb der europäischen Währung nur in untergeordnetem Maße getätigt werden. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. c) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden zuverlässig innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. d) Chancenbericht Unsere Chancen sehen wir in unserer hohen Systemkompetenz, der breiten Vielfalt unserer Technologien und deren weiteren Ausbau. Unsere Qualität in Prozessen und in unseren Produkten wird ständig verbessert, sodass wir unsere bestehenden Kunden weiter an uns binden und neue Kunden aus anderen Geschäftsbereichen gewinnen können. Dies haben wir in den vergangenen Jahren eindeutig bewiesen. Dem Wettbewerb am Markt begegnen wir in Zukunft mit einem zusätzlichen Ausbau unserer Eigenmarke sowie dem Ausbau eigener Marketing- und Vertriebsaktivitäten.
Wasserburg am Inn, den 2. November 2022 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG, Wasserburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Gronbach Industrieholding GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 2. November 2022 INTARIA
AG
Fabian Galler, Wirtschaftsprüfer Stephen McIntosh, Wirtschaftsprüfer |
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