Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 724125
Vorher
Plankensee 36. V V GmbHScott Technology GmbH
Eingetragen
9.2.2016
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von PrüfmaschinenReparatur und Instandhaltung von Maschinen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen hinsichtlich Schreibfehler berichtigt in: Die Konstruktion und Projektierung und Fertigung von Geräten, Maschinen und Anlagen sowie die Montage von allen industriellen Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Aaron Vanwalleghem
seit 17.10.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Scott Technology LimitedNZL
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Scott Technology Limited
New Zealand
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Scott Automation GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Bilanz

Aktiva

31.8.2023
EUR
31.8.2022
EUR
A. Anlagevermögen 54.450,00 81.877,00
I. Sachanlagen 54.450,00 81.877,00
B. Umlaufvermögen 4.477.459,49 1.198.056,68
I. Vorräte 2.715.099,89 200.085,12
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 3.788.273,11 1.788.693,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.707.456,16 919.001,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 54.903,44 78.969,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.080,19 3.956,28
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.606.396,39 3.749.227,42
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.150.386,07 5.033.117,38

Passiva

31.8.2023
EUR
31.8.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 3.774.227,42 3.970.577,01
III. Jahresüberschuss 142.831,03 196.349,59
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 3.606.396,39 3.749.227,42
B. Rückstellungen 3.524.236,08 368.865,51
C. Verbindlichkeiten 4.626.149,99 4.664.251,87
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.150.386,07 5.033.117,38

Anhang der Scott Automation GmbH , Kürnbach für das Geschäftsjahr

, 2022/2023

A. Bilanzielle Überschuldung

Die Gesellschaft ist buchmäßig in Höhe von TEUR 3.606 überschuldet. Gemäß § 19 Abs. 2 der Insolvenzordnung liegt Überschuldung dann vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich. Dies bedeutet, dass für den Fall einer positiven Fortbestehensprognose kein Status zur Ermittlung einer etwaigen Überschuldung mehr zu erstellen ist, da eine Überschuldung im rechtlichen Sinne nicht vorliegt.

Die Gesellschaft wird durch die Gesellschafterin unwiderruflich bis zum 31. August 2025 unterstützt, indem sie bei Bedarf mit zusätzlicher Liquidität oder sonstigen finanziellen Mitteln so ausgestattet wird, dass fällige Forderungen ihrer Gläubiger befriedigt und eine bestehende oder drohende Illiquidität beseitigt wird und/oder eine drohende oder bestehende Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vermieden wird. Ferner hat die Gesellschafterin für bestehende (TEUR 4.583) sowie für künftige Forderungen gegen Scott Automation GmbH, Kürnbach, den Rangrücktritt gemäß § 39 Nr. 1 bis 5 Insolvenzordnung erklärt.

Deshalb wird davon ausgegangen, dass der Finanzierungsbedarf für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis 31. August 2024 sowie für das folgende Geschäftsjahr vom 1. September 2024 bis 31. August 2025 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sichergestellt ist.

Der Jahresabschluss wurde aufgrund der positiven Fortbestehensprognose nach handelsrechtlichen Bewertungskriterien unter Fortführungsgesichtpunkten aufgestellt.

B. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Scott Automation GmbH, Kürnbach (Amtsgericht Mannheim, HRB 724125), die Vorschriften des HGB für kleine Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen im Wesentlichen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungs­kosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 33 Jahren.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden bis einschließlich 2019 analog § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Seit dem Jahr 2020 wird bei geringwertigen Wirtschaftsgütern bis EUR 800,00 netto von der Sofortabschreibung gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet und beinhalten die handelsrechtlich aktivierungsfähigen Einzel- und Gemeinkosten.

Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Teil ohne Umsatzsteuer ausgewiesen und aufgrund ihres Finanzierungscharakters offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt soweit sie diese nicht übersteigen.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,0 % gebildet.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vor­liegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von EUR 523.594,03 (i. V. EUR 523.196,62) auf den Liefer- und Leistungsverkehr sowie in Höhe von EUR 690.497,90 (i.V. EUR 0,00) auf kurzfristige Darlehen. Sie enthalten Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 75.257,14 (i. V. EUR 75.257,14).

2. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und das Guthaben bei einem Kreditinstitut.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

In dem Posten sind im Geschäftsjahr Aufwendungen für Versicherungen sowie Kfz-Leasing enthalten.

4. Rückstellungen

Der Posten sonstige Rückstellungen beinhaltet in Höhe von TEUR 3.347 austehende Rechnungen für laufende Projektleistungen durch eine ausländische Konzerngesellschaft.

5. Verbindlichkeiten

Die erhaltenen Anzahlungen (offen von den Vorräten abgesetzt) haben in voller Höhe von EUR 3.788.273,11 (i. V. EUR 1.788.693,57) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von EUR 20.649,50 (i. V. EUR 43.651,65) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von EUR 8.365,10 (i. V. EUR 25.172,62) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie in Höhe von EUR 4.582.721,77 (i. V. EUR 4.582.721,77) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sie entfallen in Höhe von EUR 4.583.209,87 (i. V. EUR 4.583.688,92) auf die Gesellschafterin. Für diese Verbindlichkeiten liegt eine qualifizierte Rangrücktrittserklärung nach § 39 Abs. 1 Nr. 1 - 5 InsO vor.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:


31.08.2023

31.08.2022

EUR

EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern
7.825,53

5.034,19
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit
4.702,52

3.936,06
Übrige sonstige Verbindlichkeiten
2.849,67

3.735,58

15.377,72

12.705,83


Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 57 (i. V. TEUR 40) ausgewiesen. Außerdem wurden im Vorjahr Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe TEUR 176 ausgewiesen.

2. Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 144,00 (i. V. EUR 154,00) enthalten.

D. Sonstige Angaben

1. Personal

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 6 Arbeitnehmer beschäftigt.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverträge und belaufen sich im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Aus den jährlichen Leasingverträgen wird die Gesellschaft mit TEUR 80 belastet.

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer ist:

Aaron Vanwalleghem, Anzegem / Belgien

4. Konzernzugehörigkeit

Der vorliegende Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Scott Technology Ltd., Dunedin/ Neuseeland, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens sowie im Internet auf deren Website https://scottautomation.com/en/investor-centre/reports-results erhältlich.

E. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 142.831,03 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kürnbach, 26. August 2024

Scott Automation GmbH
Geschäftsführung
Aaron Vanwalleghem

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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