Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 3285
Eingetragen
23.12.1986
Branche
Großhandel mit TextilienEinzelhandel mit TextilienEinzelhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist Großund Einzelhandel in Textilien, Schmuck und Kunstgewerbe.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pina Mara Frey
seit 12.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
84.90%
B**** K********
11.65%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
230.085 €
86.29%
B**** K*******
31.065 €
11.65%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
FRAPP Mode GmbHAufgelöst
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VIA APPIA Mode GmbH

Erlangen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

VIA APPIA Mode GmbH, Erlangen

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.224.224,10 2.279.370,39
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 60.924,00 69.328,00
II. Sachanlagen 124.673,00 134.667,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.734,00 12.840,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.100,00 7.990,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.839,00 113.837,00
III. Finanzanlagen 2.038.627,10 2.075.375,39
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.001,00 13.001,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.159.355,67 1.159.355,67
- davon gegen Gesellschafter: € 1.159.355,67 (Vorjahr: € 1.159.355,67)
3. Sonstige Ausleihungen 866.270,43 903.018,72
B. UMLAUFVERMÖGEN 8.366.381,88 7.777.738,00
I. Vorräte 4.450.298,97 4.571.469,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.353.248,32 3.068.231,83
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.711.578,29 1.540.001,92
- davon gegen Gesellschafter: € 1.711.577,29 (Vorjahr: € 1.540.000,92)
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.641.670,03 1.528.229,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 562.834,59 138.037,01
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 31.681,10 21.477,72
10.622.287,08 10.078.586,11

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 7.340.191,34 6.715.397,38
I. Gezeichnetes Kapital 266.650,00 255.645,94
II. Kapitalrücklage 677,32 0,00
III. Gewinnvortrag 6.459.751,44 6.310.420,89
IV. Jahresüberschuss 613.112,58 149.330,55
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.528.835,13 931.483,73
C. VERBINDLICHKEITEN 1.753.260,61 2.431.705,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 131.152,89
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 131.152,89)
2. Übrige Verbindlichkeiten 1.753.260,61 2.300.552,11
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.753.260,61 (Vorjahr: € 2.300.552,11)
- davon aus Steuern: € 50.042,80 (Vorjahr: € 177.436,22)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 3.697,80 (Vorjahr: € 1.877,24)
10.622.287,08 10.078.586,11

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2023

VIA APPIA Mode GmbH, Erlangen

2023
2022
1. Rohergebnis 8.201.140,31 6.694.278,90
2. Personalaufwand -3.504.923,61 -3.149.193,58
a) Löhne und Gehälter -2.887.573,52 -2.654.539,95
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -617.350,09 -494.653,63
- davon für Altersversorgung: € 9.002,92 (Vorjahr: € 2.341,04)
3. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -87.602,83 -66.032,89
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.758.781,72 -3.272.361,70
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € 231.392,16 (Vorjahr: € 150.863,76)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 114.928,45 111.693,84
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 82.001,33 (Vorjahr: € 80.072,45)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -35.887,23 -38.169,98
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: € 17.706,00 (Vorjahr: € 9.810,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -295.967,56 -110.347,25
8. Ergebnis nach Steuern 632.905,81 169.867,34
9. Sonstige Steuern -19.793,23 -20.536,79
10. Jahresüberschuss 613.112,58 149.330,55

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

VIA APPIA Mode GmbH, Erlangen

Allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der VIA APPIA Mode GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gliederungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind unverändert. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: VIA APPIA Mode GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Erlangen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Fürth
Register-Nr.: HRB 3285

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen in Anlehnung an steuerlich anerkannte Höchstsätze vermindert. Gegebenenfalls bestehenden Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Geringwertige Anlagengüter bis zu einem Wert von Euro 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten bewertet. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken, bewertet.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Wertermittlung erfolgt auf Basis der sog. "projected unit credit method". Die Gesellschaft macht dabei vom Zuführungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Umstellungseffekt aufgrund der erstmaligen Bewertung nach den Vorschriften des BilMoG auf bis zu 15 Jahre.

Die Steuererstattungen betreffen das Vorjahr durch Verlustrücktrag und das abgelaufene Wirtschaftsjahr.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Ausweis erfolgt unverändert zum Vorjahr.

Mit UrNr. 1365/2023 Notar Dr. Giehl Erlangen wurde die Fa. Fashion Concept GmbH in Erlangen auf die Via Appia Mode GmbH Wirkung zum 1. Januar 2023 (handelsrechtlicher Verschmelzungsstichtag) verschmolzen und das Stammkapital um 11.000 Euro erhöht. Zum gleichen Zeitpunkt fand eine Umstellung des Stammkapitals auf Euro statt. Das Stammkapital wurde um 4,06 Euro geglättet und beträgt nunmehr 266.650 Euro. Die Differenz aus übernommenen Buchwert des Eigenkapitals und der Erhöhung des Stammkapitals in Höhe von 677,32 Euro wurde in die Kapitalrücklage eingestellt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung (USD) lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Im Zu- und Abgangszeitpunkt kommt grundsätzlich der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls zur Anwendung. Bei Devisenkäufen, die durch Termingeschäfte gesichert waren, war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend.

Fremdwährungsbestände sowie am Bilanzstichtag bestehende kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in voller Höhe den sonstigen Vermögensgegenständen mitzugehörig.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von TEuro 250 (Vorjahr: TEuro 250) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

Pensionsrückstellungen

Der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen liegen zwei versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Projected Unit Credit Method Verfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

- Rechnungszinssatz ist der nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelte und von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der Zinssatz beträgt 1,82 %.

- Rentenanpassungstrend während der Rentenlaufzeit in Höhe von 1,5 %.

- Sterbetafeln gemäß "Richttafeln 2018 G von Klaus HEUBECK".

Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt die Zuführung aufgrund der Neubewertung auf 15 Jahre. Der aufgrund der Verteilungsmöglichkeit nicht ausgewiesene Teil der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf insgesamt Euro 2.811,00.

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen unter Berücksichtigung obiger Verteilungsmöglichkeit des Umstellungseffektes auf BilMoG beläuft sich zum Stichtag auf insgesamt TEuro 970 (Vorjahr: TEuro 543).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre gem. § 253 Abs. 6 HGB insgesamt für beide Verpflichtungen ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 9.155,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Sämtliche Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 1.753.260,61 (Vorjahr: Euro 2.431.705,00) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 1.036.088,53 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

aus Leasingverträgen 28.971,85
aus Miet- und Pachtverträgen 1.097.021,61
davon gegenüber verbundenen Unternehmen (gleichzeitig Gesellschafter) 1.007.116,68

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr außerordentliche Aufwendungen in Höhe von Euro 2.814,00 ausgewiesen, die den Umstellungseffekt der Pensionsrückstellung aufgrund der Anwendung der handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften in der Fassung des BilMoG in Anwendung des Zuführungswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB betreffen.

Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung des Barwerts der Pensionsverpflichtung beträgt Euro 17.706,00.

Effekte aus der Änderung des Abzinsungszinssatzes werden im Zinsergebnis ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 11
Angestellte und leitende Angestellte 51
Aushilfen 12
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 74

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Euro
Ausleihungen 1.159.355,67
Forderungen 1.711.577,29
Verbindlichkeiten 0,00

Beteiligungen

Die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB.

Derivative Finanzinstrumente gem. § 285 Nr. 19 HGB

Zur Sicherung von Währungsrisiken werden Devisentermingeschäfte in USD abgeschlossen. Soweit aus den zum Bilanzstichtag bestehenden schwebenden Geschäften ein Verlust droht, wird grundsätzlich eine entsprechende Rückstellung gebildet.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Geschäfte:

Es bestehen 10 Devisentermingeschäfte in USD mit einem Nominalvolumen in Höhe von USD 4.965.000. Die Geschäfte weisen unterschiedliche Laufzeiten bis maximal 12. August 2024 auf.

Der beizulegende Zeitwert der Geschäfte wurde gemäß § 255 Abs. 4 HGB ermittelt und beträgt TEuro 98. Als Zeitwerte werden die vom Kreditinstitut ermittelten, auf den Bewertungsstichtag abgezinsten Marktwerte (Market to Market) angegeben, die auf Basis der gültigen Terminbewertungskurse des Kreditinstituts ermittelt werden.

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Die Gesellschaft hat einen Factoring-Vertrag geschlossen, der neben treuhänderisch zum Einzug erworbenen Forderungen auch Forderungen betrifft, deren Ausfallrisiko vollständig von der Factoring-Gesellschaft getragen wird (echtes Factoring). Zweck des Factorings ist die Verbesserung der Liquiditätssteuerung.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Frau Pina Frey, Textilbetriebswirtin BTE

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Bezugnahme auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 613.112,58 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Erlangen, den 25. Oktober 2024

VIA APPIA Mode GmbH

Pina Frey

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
Verschmelzung
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
531.429,67 0,00 0,00 0,00 531.429,67
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 256.786,27 0,00 0,00 0,00 256.786,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 115.633,72 0,00 0,00 0,00 115.633,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.195.342,52 27.978,35 69.206,83 65.607,35 3.226.920,35
3.567.762,51 27.978,35 69.206,83 65.607,35 3.599.340,34
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.001,00 0,00 0,00 0,00 13.001,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.159.355,67 0,00 0,00 0,00 1.159.355,67
3. Sonstige Ausleihungen 903.018,72 0,00 14.612,85 51.361,14 866.270,43
2.075.375,39 0,00 14.612,85 51.361,14 2.038.627,10
6.174.567,57 27.978,35 83.819,68 116.968,49 6.169.397,11
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
Verschmelzung
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
462.101,67 0,00 8.404,00 0,00 470.505,67
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 243.946,27 0,00 2.106,00 0,00 246.052,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 107.643,72 0,00 1.890,00 0,00 109.533,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.081.505,52 27.976,35 75.202,83 65.603,35 3.119.081,35
3.433.095,51 27.976,35 79.198,83 65.603,35 3.474.667,34
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.895.197,18 27.976,35 87.602,83 65.603,35 3.945.173,01
BUCHWERTE
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
60.924,00 69.328,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.734,00 12.840,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.100,00 7.990,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.839,00 113.837,00
124.673,00 134.667,00
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.001,00 13.001,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.159.355,67 1.159.355,67
3. Sonstige Ausleihungen 866.270,43 903.018,72
2.038.627,10 2.075.375,39
2.224.224,10 2.279.370,39

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

VIA APPIA Mode GmbH, Erlangen

A. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung

Das GfK-Konsumklima erholte sich im Jahresverlauf. Zwischen Januar 2023 und Dezember 2023 erholte sich der Indikator um 10 Punkte. Den Tiefstwert wies der Index im Januar 2023 mit -37,6 Punkten auf.

Das HDE-Konsumbarometer notierte im Dezember 2023 8,55 Indexpunkte stärker als zu Jahresbeginn.

Der stationäre Modehandel konnte laut Meldung des TW-Testclubs die Umsätze um 6,9 % steigern, auch beeinflusst vom Negativtrend beim Online-Handel von 17 %. Damit hat sich die positive Entwicklung des vorhergehenden Jahres für den gesamten Modehandel fortgesetzt - allerdings mit schwächerem Ausgang.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft wird im Einzelnen Folgendes ausgeführt:

Ertragslage

Aufgrund der eingangs beschriebenen Gesamtsituation hatten wir im Vorjahr ein Umsatzplus von rund 10 % prognostiziert.

Diese Prognose konnten wir mit einem Plus von 12,8 % übertreffen. Damit liegt die Steigerung auch über der Steigerungsrate der Modehandelsunternehmen insgesamt.

Aufgrund des unterproportionalen Anstiegs des Materialaufwands konnte die Rohertragsmarge im Vergleich zu den Umsatzerlösen von 32,6 % auf 37,9 % gesteigert werden.

Das Rohergebnis beträgt 8.201.140,31 Euro und liegt damit um 1.506.861,41 Euro über dem Wert des Vorjahres.

Der Personalaufwand stieg im Wirtschaftsjahr um 11,3 % bedingt durch inflationsbedingte Lohnanpassungen, gestiegene variable Vergütungen sowie höhere Personalrückstellungen.

Die weiteren umsatzunabhängigen Kosten sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Mit ursächlich hierfür waren gestiegene Mietaufwendungen und erhöhte Werbe- und Reisekosten. Zudem sind die Kosten der Warenabgabe in Folge der erzielten Umsatzsteigerung um rund 13 % gestiegen.

Die Kursgewinne verminderten sich von 442 TEuro auf 139 TEuro und die Aufwendungen für Währungsumrechnungen erhöhten sich von 151 TEuro auf 231 TEuro.

Insgesamt konnte ein Jahresüberschuss von 613.112,58 Euro erzielt werden, was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 464 TEuro entspricht. Die im Vorjahr prognostizierte moderate Steigerung des Jahresergebnisses konnte damit übertroffen werden. Hierzu hat insbesondere beigetragen, dass die Umsatzentwicklung über den Erwartungen lag.

Unter den gegebenen Rahmenbedingungen sind wir mit der wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere der erzielten Umsatzsteigerung, im Geschäftsjahr insgesamt zufrieden.

Vermögens- und Finanzlage

Unsere Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 20,94 % gekennzeichnet.

Im Berichtsjahr wurde die Fashion Concept GmbH in Erlangen auf die Via Appia Mode GmbH Wirkung zum 1. Januar 2023 (handelsrechtlicher Verschmelzungsstichtag) verschmolzen. Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich hieraus insbesondere im Bereich der Pensionsrückstellungen ergeben, die sich verschmelzungsbedingt deutlich erhöht haben. Im Zuge der Verschmelzung wurde zudem das Stammkapital um 11.000 Euro erhöht.

41,9 % der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte. Der Vorratsbestand einschließlich der zum Stichtag unterwegs befindlichen Waren ist im Vergleich zum Vorjahr ähnlich hoch.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von 31,57 %.

Die flüssigen Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht und umfassen 5,30 % der Bilanzsumme.

Unsere Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 69,10 % gekennzeichnet. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des deutlich positiven Jahresergebnisses trotz der erhöhten Bilanzsumme leicht gestiegen.

30,90 % der Bilanzsumme entfallen auf das Fremdkapital, welches überwiegend kurzfristigen Charakter hat. Aufgrund des deutlichen Anstiegs der Pensionsrückstellungen hat sich der Anteil des langfristigen Fremdkapitals im Vergleich zum Vorjahr jedoch merklich erhöht.

Das Anlagevermögen ist mit weit über 100 % durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital gedeckt.

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 69 TEuro getätigt, davon für geringwertige Wirtschaftsgüter 36 TEuro. In Bezug auf das Finanzanlagevermögen sind per Saldo Minderungen bei den Ausleihungen in Höhe von 37 TEuro zu verzeichnen. Den Investitionen stehen Abgänge in Höhe von 51 TEuro gegenüber.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus Eigenkapital.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr und zum Bilanzstichtag weiter zufriedenstellend. Die Zusammenarbeit mit dem Factor ist weiterhin erfolgreich mit positivem Einfluss auf die Liquidität.

Wir rechnen damit, künftig unsere finanziellen Verpflichtungen in vollem Umfang erfüllen zu können.

Die Zahl unserer Mitarbeiter (inkl. Geschäftsführer) hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres bei einer Stichtagsbetrachtung nicht verändert. Zum Jahresende waren insgesamt 74 Mitarbeiter in unserem Unternehmen tätig.

B. Risikomanagement

Das Risikomanagement der Gesellschaft liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung. Die aufgrund der Unternehmensgröße enge Einbindung der Geschäftsführung in das operative Geschäft sowie entsprechende Berichtsinstrumente ermöglichen es, etwaige Risiken des Unternehmens rechtzeitig und zeitnah zu erkennen. Ständige Marktbeobachtung und die Identifizierung neuer Trends sind ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements der Gesellschaft.

C. Prognosebericht einschließlich Berichterstattung über Chancen und Risiken der Gesellschaft

Die positiven Auswirkungen für den stationären Modehandel zu Lasten des Online-Handels und gute Abverkäufe haben zu einer Steigerung unserer Auftragseingänge um 0,4 % geführt.

In unserer Planung für 2024 gehen wir von einem Umsatzpari und einem Jahresüberschuss von etwa 400.000 EUR aus.

Auf der Grundlage unserer Planungen rechnen wir mit keinem zusätzlichen Liquiditätsbedarf.

Risiken auf der Absatzseite begegnen wir insbesondere durch kundenseitige Vor-Order, so dass der überwiegende Teil der beschafften Waren durch entsprechende Kundenaufträge abgesichert ist.

Aufgrund der potentiellen Auswirkungen auf die Konsumneigung, gilt es die inflationäre Entwicklung weiter im Auge zu behalten, wenngleich aktuell rückläufige Tendenzen bei der Inflationsrate erkennbar sind.

Aufgrund unserer Beschaffungsaktivitäten in Fernost unterliegen wir Risiken aus Währungskursschwankungen. Zur Absicherung der Zahlungsströme werden auch weiterhin marktübliche Devisenswapgeschäfte und Devisentermingeschäfte auf US-Dollar-Basis mit einem Kreditinstitut eingesetzt.

Die Lieferketten waren bisher trotz der Kriegssituation weitestgehend stabil. Inwieweit sich hier Risiken für die zukünftige Entwicklung ergeben, wird stark davon abhängen, welche Auswirkungen auf die Lieferketten durch den weiteren Verlauf des Ukraine-Kriegs und des wieder aufflammenden Nahost-Konflikts folgen. Die Risiken auf der Beschaffungsseite haben sich aber zweifelsohne nicht verringert.

Wesentliche Ausfallrisiken sind derzeit nicht zu erkennen, wenngleich das Risiko von Forderungsausfällen aufgrund des Anstiegs von Insolvenzen im Modehandel weiterhin vergleichsweise sein dürfte. Bei Hinweis auf mangelnde Bonität erfolgt eine Lieferung nur über Vorkasse.

Chancen sehen wir im Thema Nachhaltigkeit, welches wir in allen Bereichen fest in unserem Geschäftsmodell verankert haben. Den diesbezüglichen Wandel werden wir weiter voranbringen.

Die strategische Ausrichtung unserer Marken wird weiterhin individuell neu justiert, die Kundenansprache und Vertriebskanäle werden ständig weiter optimiert.

Für das kommende Jahr haben wir keine größeren Investitionen geplant.

 

Erlangen, den 25. Oktober 2024

VIA APPIA Mode GmbH

Pina Frey

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VIA APPIA Mode GmbH, Erlangen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VIA APPIA Mode GmbH, Erlangen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VIA APPIA Mode GmbH, Erlangen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 25. Oktober 2024

MUNKERT & PARTNER Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Dorn, vereidigte Buchprüferin

Dr. Geiger, Wirtschaftsprüfer

SONSTIGE ANGABEN

Datum der Feststellung

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 19. November 2024.

Nachrichten & Medien

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