Röchling Precision Components SE
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Schwab seit 2.11.2021 | Geschäftsführer |
Melissa Ebn seit 10.9.2020 | Prokura |
Sabine Trautner seit 10.9.2020 | Prokura |
Michael Heil seit 10.9.2020 | Prokura |
Franz-Jürgen Seltenhofer seit 28.1.2016 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Röchling Precision Components GmbHWeidenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020Allgemeines Die Röchling Precision Components GmbH hat ihren Sitz in Weidenberg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bayreuth unter HRB 1924. Der Jahresabschluss wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a des Handelsgesetzbuchs (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 264 bis 288 HGB (Handelsgesetzbuch) erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und in längstens 5 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung für Abnutzung. Immobilienvermögen, welches durch Anwachsung Ende 2015 erworben wurde, bewerten wir mit den vom Rechtsvorgänger übernommenen und fortgeschriebenen Restbuchwerten. Die Abschreibungen erfolgen über Restnutzungsdauern, die zwischen 17 und 26 Jahren liegen. Das bewegliche Anlagevermögen wird linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die zu Grunde liegenden Nutzungsdauern orientieren sich an den amtlichen AfA-Tabellen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 EUR und 800 EUR werden gem. § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Für alle Wirtschaftsgüter ab 800 EUR erfolgt die Regelabschreibung über die Nutzungsdauer nach der amtlichen AfA-Tabelle. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der Röchling Precision Components Kraslice spol. s r.o. mit Sitz in Kraslice/Tschechien mit TEUR 107. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2020 TEUR 836, der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2020 beträgt TEUR 404. Des Weiteren hält die Gesellschaft eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der Röchling Precision Components (Suzhou) Co. Ltd mit Sitz in Suzhou/China mit TEUR 1.028. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2020 TEUR 2.957, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2020 beträgt TEUR 349. An der Röchling Precision Components Silao S. de R.L. de C.V, mit Sitz in Silao/Mexiko hält die Gesellschaft Anteile in Höhe von 1%. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2020 TEUR 427, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2020 beträgt TEUR 73. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anschluss an diesen Anhang im Anlagenspiegel dargestellt. In den Vorräten haben wir Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren jeweils zum letzten Einkaufspreis bilanziert. Fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt, die retrograd ermittelt werden. Die so hergeleiteten Herstellungskosten umfassen neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen. Es erfolgt hierbei ein Abschlag mit 12 % (i. Vj. 9 %) von den erzielbaren Verkaufserlösen. Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, sofern konkrete Risiken hinsichtlich ihrer Einbringung erkennbar sind, einzelwertberichtigt. Darüber hinaus wird für nicht einzelwertberichtigte Forderungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine pauschale Vorsorge in Höhe von 1 % (i. Vj. 1 %) gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen mit entsprechenden Verbindlichkeiten saldiert. Sie enthalten Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 200 (i. Vj. TEUR 33) gegen ein Tochterunternehmen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Die ausgewiesene Position enthält einen Betrag mit TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0), der eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hat. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt zum Stichtag TEUR 42 (i. Vj. TEUR 30). Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2020 TEUR 215. Die mit TEUR 2.107 ausgewiesene Kapitalrücklage enthält einen Betrag mit TEUR 90, der aus einer freiwilligen Gesellschaftereinlage im Jahr 1998 resultiert. Die Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 677 (i. Vj. TEUR 665) werden gemäß § 253 HGB unter Berücksichtigung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafel 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Der zu Grunde gelegte Rechnungszins beläuft sich zum 31. Dezember 2020 auf 2,41 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Bis einschließlich des Geschäftsjahres 2015 war für die Abzinsung der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre maßgebend. Der Unterschiedsbetrag, der sich ergibt als Differenz zwischen dem Betrag der angesetzten Rückstellung für Pensionen nach Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre und dem Rückstellungsbetrag, der sich bei Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt, beträgt TEUR 47. Die Bankguthaben ausbezahlter Rückdeckungsversicherungen werden, soweit diese die Kriterien des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, mit der Rückstellung saldiert. Ein die Rückstellung für Pensionen übersteigender Betrag wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen, andernfalls werden diese saldiert in den Rückstellungen für Pensionen dargestellt. Für die Saldierung wurden folgende Werte zu Grunde gelegt:
Bei der Saldierung der zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen im Zinsergebnis lagen folgende Werte zu Grunde:
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Die sonstigen Rückstellungen zum Stichtag haben sich wie folgt entwickelt:
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Zusammensetzung (Vorjahreswerte in Klammern):
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 15.435 (i. Vj. TEUR 14.743) auf Inlands- und TEUR 11.970 (i. Vj. TEUR 15.761) auf Auslandsumsätze. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 125 (i. Vj. TEUR 390), davon resultieren TEUR 94 aus der Folgeanpassung der steuerlichen Außenprüfung, TEUR 7 aus der Auflösung von Rückstellungen und TEUR 24 Sonstige. Personalaufwand Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 8.600 (i. Vj. TEUR 9.258) beinhaltet Zuwendungen aus öffentlicher Hand in Form von Kurzarbeitsgeld für die Monate April bis Juli 2020 in Höhe von TEUR 283. Sonstige Angaben Konzernzugehörigkeit Der Einzelabschluss der Röchling Precision Components GmbH wird in den befreienden Konzernabschluss des Mutterunternehmens Röchling SE & Co. KG, Mannheim, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen ist mit Zahlungen von insgesamt TEUR 1.370 (i. Vj. TEUR 315) während der Vertragszeit zu rechnen. Finanzinstrumente Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der Röchling Precision Components GmbH schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2020 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2020 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Geschäftsführer Franz-Jürgen Seltenhofer, Kaufmann, Thalmassing Folgendes Mitglied der Geschäftsführung ist im Geschäftsjahr zum 30.09.2020 ausgeschieden: André Dupont, Dipl.-Ingenieur, Peine Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB.
Weidenberg, den 13.04.2021 Franz-Jürgen Seltenhofer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20201. Darstellung Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Geschäftsentwicklung und Rahmenbedingungen Die Röchling Precision Components GmbH produziert präzise Kunststoffteile mit hohem Anspruch an Maßhaltigkeit und Funktion. Die damit verbundenen Schwerpunkte im Fertigungsverfahren "Spritzguss" sind die vollautomatische Herstellung von Metall-Kunststoff-Komponenten, die Fertigung von Präzisionsbauteilen aus Hochleistungskunststoffen und Microspritzgusskomponenten. Den Schwerpunkt des wirtschaftlichen Umfelds prägt die vorhandene Kundenstruktur, welche sich durch einen hohen Anteil an 1st-Tier-Automotive-Suppliern kennzeichnet. Daneben entwickelt sich im Bereich der Batterie-Zellfertigung ein weiterer wichtiger Produktzweig, welcher direkt im OEM- Geschäftsumfeld platziert ist. Als wesentlicher Hauptkunde ist hier Daimler und dessen Tochtergesellschaft Deutsche Accumotive anzuführen. Das Hauptaugenmerk richtet sich hierbei auf das definierte Umfeld unserer als "strategisch" definierten Hauptkunden und steht hierbei im direkten Wettbewerb mit ähnlich positionierten Marktbegleitern im internationalen Umfeld. Finanzielle Stabilität und eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur zeichnen uns aus, und bilden hierbei die Grundlage für die bisherige als auch künftige Geschäftsentwicklung. Die strategische Positionierung des Unternehmens und die Fähigkeit zur Anpassung und Ausrichtung auf die sich veränderten Erfordernisse unserer Kunden und Märkte, stellen die Basis für eine positive Geschäftsentwicklung dar. Unsere größte Motivation ist hierbei der Erfolg unserer Kunden durch die hohe Präzision unserer industriellen Kunststofflösungen. Darüber hinaus müssen ebenfalls die sich verändernden Rahmenbedingungen im Automotive Umfeld, die erforderliche kurzfristige Reaktionsfähigkeit als auch die daraus resultierende Anpassungsfähigkeit nicht unberücksichtigt bleiben. Der Fokus richtet sich auf die in der Unternehmensstrategie definierten Ziele und auf dem Ausbau vorhandener Geschäftsbeziehungen, aber auch auf der Erschließung neuer Märkte im Bereich Medizin und Elektronik. Das Geschäftsjahr 2020 war geprägt von der globalen COVID19- Pandemie. Trotz der Einflüsse ist es gelungen, ein ausgeglichenes Geschäftsergebnis zu erzielen und größere Verluste für das Unternehmen abzuwenden. Durch ein konsequentes Maßnahmenmanagement als auch der Einleitung von definierten Gegenmaßnahmen wie der Nutzung von Kurzarbeit und der damit einhergehenden Reduzierung der Personalkosten, Minimierung der geplanten sonstigen betrieblichen Aufwendungen, aber auch einer leichten Entspannung der Marktsituation und damit wieder steigenden Umsätzen im 4. Quartal, konnte zum Jahresabschluss eine Rendite von 0,8 % erzielt werden. Durch die weltweiten Einflüsse des Lockdowns lag die erwartete Neuauftragsquote deutlich unter den Erwartungen, dagegen ist es jedoch gelungen, vorhandene Neu-Projekte kosten- und termingerecht ins Ziel zu führen und auch in 2021 eine stabile Umsatzprognose zu sichern. Der Ausbau des Standortes zum Führungswerk innerhalb der RPC-Gruppe wurde auch in 2020 weiter forciert und zeigt den Stellenwert des Werkes und dessen technologische als auch zentrale Führungsposition innerhalb der RPC-Unternehmensgruppe. Um den unverändert anhaltend hohen Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden, wurden die etablierten Management-Systeme fortgeführt, angepasst und weiterentwickelt. Die sich daraus ergebenden Handlungspflichten wurden dokumentiert und re-zertifiziert. Folgende Management-Systeme finden innerhalb des Unternehmens derzeit Anwendung:
Alle vorgenannten Managementsysteme wurden in Geschäftsjahr 2020 erneut auditiert und die jeweiligen Zertifikatsverlängerungen wurden erwartungsgemäß erteilt. Dies trägt auch der Fortführung dieser Managementsysteme Rechnung. Sämtliche Primärkunden informieren uns im Rahmen der regelmäßigen Lieferantenbewertungen und durch koordinierte Zielvereinbarungen über ihre Erwartungen hinsichtlich Termintreue in Form gesetzter und erreichter Qualitätsaspekte. Hierbei werden unsere Bestrebungen für eine nachhaltige Steigerung der Kundenzufriedenheit durchweg bestätigt. Die permanente Verbesserung der etablierten Produktionsprozesse als auch die Einführung eines betrieblichen Vorschlagwesens sind ebenfalls Grundlagen dafür und bilden zudem den Ansatz eines kontinuierlichen Optimierungsprozesses ab. Die im Rahmen von Neuprojekten und zudem zur Prozessverbesserung eingeleiteten Maßnahmen zur Erhöhung der Automationstiefe sowie der Qualitätsperformance, haben sich bewährt und zeigen positive Ergebnisse hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Qualität unserer Produktionsabläufe. Daneben mussten wir aber auch feststellen, dass durch veränderte Qualitätsanforderungen seitens unserer Kunden, und auch durch sich in Endproduktion befindende Produkte und Anlagen, die Qualitätskosten insgesamt negativ beeinflusst werden. Die Qualitätskosten in 2020 sind weiterhin auf einem hohen Niveau, haben sich aber im Vergleich zum Vorjahr durch Erhöhung der Liefertreue reduziert. Die Fähigkeit zur Projektrealisierung im internationalen Umfeld, bleibt auch weiterhin eine der Hauptforderung und oberste Prioritäten seitens der Automobilhersteller und damit auch für die wesentlichen Zulieferer dieser Branche. Den absehbaren Entwicklungen im Umfeld von zunehmender Digitalisierung (Vernetzung), der Elektrifizierung von Antriebskonzepten als auch dem Trend des autonomen Fahrens folgend, eröffnen sich durch etablierte Produkte als auch aufgrund unserer umfangreichen Materialkompetenz ein nach wie vor breiter Marktzugang und die Möglichkeit sowohl vorhandene Komponenten, Folgeprojekte mit Volumensteigerungen oder Folgenominierungen, als auch Serienanläufe aus Neuprojekten zu fertigen. Es bleibt jedoch ebenfalls festzuhalten, dass seit 2017 absolut eine leicht rückläufige Marktentwicklung der weltweit produzierten Einheiten festzustellen ist. Durch die vorgenannten technologischen Veränderungen am Markt, ist ebenfalls ein Rückgang der Bedarfszahlen im Umfeld der herkömmlichen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zu verzeichnen. Unsere Organisation reagiert hier mit einer für 2020 / 2021 angepassten Vertriebsorganisation, um gezielt Non-Automotive-Projekte mit entsprechenden Kunden- und Produktzweigen zu erschließen. Geschäftsergebnis Das Jahresergebnis (Jahresüberschuss) konnte mit TEUR 223 das Vorjahresergebnis (TEUR 590) nicht erreichen. Im Geschäftsjahr 2020 sind die Umsätze um TEUR 3.099 (10,2 %) gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Auslandsumsätze zurückgegangen. Hauptsächlich davon betroffen ist der Absatz innerhalb der Europäischen Union. Dies ist zurückzuführen auf die verhaltenen Abrufmengen aufgrund der Pandemie und betrifft keinen Einzelsektor. Die Umsätze im Inland konnten durch ein Neuprojekt im Rahmen der Batterie-Zellfertigung um TEUR 692 gesteigert werden. Die im Lagebericht des Vorjahres erwartete Entwicklung der Umsatzrendite wurde im 2. Quartal 2020 durch eine Forecast-Betrachtung auf 0 % korrigiert. Die erreichte Umsatzrendite von 0,8 % konnte diese Erwartungen übertreffen. Die Gründe hierfür liegen in der Umsetzung von Cost-Down Maßnahmen und in der Reduzierung der Personalkosten. Die Materialaufwandsquote sank mit 54,0 % im Vorjahresvergleich (55,3 %). Dies ist begründet durch ein geändertes Produktportfolio und die geringeren Absatzzahlen und der damit verbundenen gesunkenen Zukäufe von Handelswaren der Tochtergesellschaft in Tschechien. Durch die niedrigere Produktionsauslastung während der Lockdown-Phasen, konnten auch die Energiekosten reduziert werden. Infolge der Pandemie ist in den Personalkosten eine gesunkene Mitarbeiterzahl zu verzeichnen. Zudem beeinflusst durch Kurzarbeit von April bis Juli ergab sich eine Reduzierung von insgesamt TEUR 658 (7,1 %). Die Abschreibungen liegen um TEUR 185 (16,5 %) höher gegenüber dem Vorjahr. Es wirkten sich vor allem die Abschreibungsbeträge betreffend die bis zum Ende des Vorjahres getätigten Investitionen aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken aufgrund geringerer Frachtkosten und niedrigeren Kosten für Instandhaltung um TEUR 77. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) mit TEUR 324 lag um TEUR 440 unter der Vergleichszahl des Vorjahrs (TEUR 764). 2. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Aktiva sind u. a. geprägt durch den Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen 35,9 % (i. Vj. 40,0 %). Das Sachanlagevermögen betrifft Grundstücke und Gebäude, technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau. Das Anlagevermögen sank um TEUR 298 gegenüber dem Vorjahr. Es erfolgten Zugänge mit TEUR 1.017 (i. Vj. TEUR 1.127). Diese betreffen insbesondere Investitionen in Maschinen mit TEUR 622 und Investitionen in Gebäude, Grund und Boden mit TEUR 113. Den Zugängen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.308 (i. Vj. TEUR 1.123) gegenüber. Das Umlaufvermögen wurde um TEUR 1.696 aufgebaut. Hierbei sanken die Vorräte um TEUR 985 vorwiegend bei den fertigen Erzeugnissen um TEUR 689. Im gesamten Jahr 2020 wurden Lagerbestände abgebaut, um gebundenes Kapital freizusetzen. Unter den Vorräten werden geleistete Anzahlungen mit TEUR 613 ausgewiesen, die gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.345 gesunken sind. Von den Vorräten werden erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 127 (i. Vj. TEUR 573) abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände fallen mit TEUR 7.811 um TEUR 2.681 höher gegenüber dem Vorjahr aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 4.739 (i. Vj. TEUR 3.215) stiegen ebenso wie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 1.881 (i. Vj. TEUR 1.020). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit TEUR 62 veränderten sich ggü. dem Vorjahr um TEUR 17. Zum Bilanzstichtag waren Vermögenswerte, die zur Erfüllung der Versorgungszusagen bestimmt sind, von den Rückstellungen für Pensionen abzusetzen, da die Voraussetzungen für eine Verrechnung im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 Handelsgesetzbuch gegeben waren. Dabei wurde der Erfüllungsbetrag der Schulden in Höhe von TEUR 632 von TEUR 677 mit Vermögenswerten in Höhe von TEUR 636 von TEUR 636 verrechnet. Das Eigenkapital hat einen Anteil am Gesamtkapital von 77,4 % (i. Vj. 81,7 %). Die Anlagendeckung (Gegenüberstellung Eigenkapital zu Anlagevermögen) beträgt für 2020 215,6 % (i. Vj. 204,4 %). Finanzlage Der vereinfacht ermittelte Cash Flow für 2020 errechnet sich wie folgt:
*) Die Veränderung der Rückstellungen
wurde dabei wie folgt ermittelt:
Dem Unternehmen standen stichtagsbezogen folgende Finanzmittel zur Verfügung:
Das Netto-Geldvermögen hat sich um TEUR 1.329 verbessert. Aufgrund der jederzeitigen Bereitstellung von liquiden Mitteln durch das Mutterunternehmen im Rahmen der vereinbarten Konzernfinanzierung kam das Unternehmen stets seinen finanziellen Verpflichtungen nach. Ertragslage
3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Risiken Nach wie vor bestehen die Hauptrisiken in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere in der globalen Veränderung der Automobilindustrie. Diese Branche befindet sich seit rund vier Jahren in einer Veränderungs- und Anpassungsphase, welche durch Einflüsse und Trends der alternativen Antriebstechnologie (Elektromobilität) sowohl Chancen als auch Risiken beinhaltet. Bedingt durch die hier branchenüblichen Rahmenbedingungen ergeben sich daraus folgende Risiken für die Röchling Precision Components GmbH:
Kurz-, mittel- und langfristige Planungen, sowie ein detailliertes Berichtswesen entsprechend der Konzernrichtlinien unterstützen das Management in der frühzeitigen Identifizierung und Steuerung von möglichen Risiken. Alle zuvor beschriebenen Risiken sind aus gegenwärtiger Sicht beherrschbar. Sie haben keine bestandsgefährdenden Auswirkungen; auch für das Jahr 2021 werden keine bestandsgefährdenden Risiken erwartet. Chancen Die Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität eröffnen dem Unternehmen vor dem Hintergrund der internationalen Ausrichtung und Struktur die Möglichkeit, neue Produkte in diesem Segment zu erschließen. Die Anzahl der realisierten Projekte und das ungebrochene Anfrageverhalten unserer strategischen Kunden stellen dies unter Beweis. Die nachfolgenden Trends werden die Automobilindustrie in den kommenden Jahren im Wesentlichen beeinflussen:
Sowohl mit den bestehenden Produkten, als auch mit der Möglichkeit der Entwicklung neuer Komponenten entsteht hier ein zusätzliches Potenzial zur Umsatzsteigerung sowie eines erweiterten Marktzugangs. Es sind das im Unternehmen vorhandene Fachwissen und technische Know-how, sowie die moderne technische Ausstattung und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Geschäftsentwicklung anzuführen. Gute Kundenbeziehungen und weiterführende Reorganisation innerhalb der Vertriebsorganisation, als auch die Schaffung des Bereichs Marketing ermöglichen eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung. Darüber hinaus ist eine Kunden- und Produktergänzung im Bereich der Non-Automotive-Potenziale in der angepassten Unternehmensstrategie berücksichtigt. Die Spezialisierung auf die Segmente vollautomatische Produktion von Metall-Kunststoffverbindungen und die Herstellung von Produkten aus Hochleistungs-Kunststoffen versprechen weiterhin Wachstumsmöglichkeiten sowie weitere Wettbewerbsvorteile. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus. Die Überarbeitung von operativen Arbeitsabläufen und damit verbundene Einführungen von Rationalisierungsmaßnahmen im Fertigungsbereich stellen einen ständigen Prozess dar. Daher sind gute Voraussetzungen gegeben, um auf den ungebrochenen Preisdruck der Kunden zu reagieren. Die Bereitschaft, innovative Fertigungsverfahren zu entwickeln und neue Produktionslösungen zu erarbeiten, ist gegeben und wird umgesetzt. Investitionen in diesem Bereich werden auch weiterhin getätigt. Nicht zuletzt ist das Bestehen guter Beziehungen zu Lieferanten im Rohstoffbereich anzuführen. Aufgrund der Mitgliedschaft in einer Einkaufskooperation können wichtige Entwicklungen im Materialeinkauf zeitnah verfolgt werden. Des Weiteren bestehen Möglichkeiten, über diesen Weg gemeinschaftliche Vereinbarungen über neue Einkaufskonditionen zu treffen. Chancen können sich darüber hinaus in der Zusammenarbeit mit anderen Konzerngesellschaften des Unternehmensverbunds der Röchling SE & Co. KG ergeben. Möglichkeiten bestehen in der Entwicklung sowie der gemeinsamen Fertigung von Produkt- und Baugruppen. Genannt seien hier die Produktbereiche Medical, Automotive und Industrial. 4. Künftige Entwicklung Die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Bezug auf unsere Branche verspricht nach wie vor gute Aussichten, jedoch mit wachsenden Anforderungen an Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit. Bei der Ausrichtung der Geschäftspolitik werden die bisherigen Ziele, Pflege und Intensivierung bestehender Kundenbeziehungen und Verbesserung der Qualitätsstandards im Fertigungsbereich, kontinuierlich verfolgt. Die Implementierung qualitätssichernder Maßnahmen sowie die laufende Überprüfung und Optimierung der Fertigungsabläufe sind Prozesse, die fortentwickelt werden. Die Erfüllung der weiter steigenden Kundenansprüche wird hinsichtlich Qualität und termingenauer Fertigung weiterhin eine vorrangige Aufgabe darstellen. Für das Jahr 2021 wurden im Rahmen der Geschäftsplanung eine leicht stagnierende Umsatzentwicklung und eine damit verbundene Umsatzrendite von 1,4 % geplant. Die Begleiteffekte der globalen COVID19- Pandemie werden auch im kommenden Geschäftsjahr einen Einfluss auf die Bedarfsentwicklung haben, jedoch stimmen uns die avisierten Auftragsbestände, die sich aktuell auf demselben Niveau wie im Monatsvergleich 2019 befinden, positiv. Eine mögliche Verschlechterung der Nachfrage durch Produktionsstillstand bei den Kunden aus der Automobilindustrie sollte jedoch durch die erwartete Entspannung der Infektionslage im 2. Halbjahr 2021 ausgeglichen werden können. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenreduzierung, Erhöhung der Effizienz und ein angepasster Personalplan verbleiben in Umsetzung. Mit Beschlussfassung am 11.12.2020 wurde entschieden, die tschechische Tochtergesellschaft Röchling Precision Components Kraslice spol. s r.o. mit Wirkung zum 31.12.2021 zu schließen und die vorhandenen Umfänge innerhalb der Gruppe zu verlagern. Die Gründe für die Schließung des Standortes liegen im Wesentlichen in der fehlenden Ausbau- und Entwicklungsmöglichkeit als auch den negativen Standortfaktoren. Das Unternehmen fungiert primär als verlängerte Werkbank für den Standort Weidenberg, eine Verlagerungumsetzung innerhalb der Unternehmensgruppe ist daher gegeben. Die Herausforderungen und Möglichkeiten einer Orientierung im Umfeld der Internationalisierung werden uns auch im kommenden Geschäftsjahr weiter fordern. Innerhalb der Unternehmensgruppe wird daher eine weitere Fokussierung auf die etablierten Standorte verfolgt. Wir verfügen derzeit über einen Zugang zu den von unseren Kunden präferierten Märkten und werden durch unser technisches Know-how als strategischer Lieferant wahrgenommen. Diese Entwicklung wird kundenseitig nach wie vor sehr positiv aufgenommen und eröffnet uns, obgleich der mittelständischen Organisation, weiterhin sehr gute Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der gesamten Gruppe. Auch hier wird der Standort in Weidenberg als technologisches Führungswerk etabliert.
Weidenberg, den 13.04.2021 Franz-Jürgen Seltenhofer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Röchling Precision Components GmbH, Weidenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Röchling Precision Components GmbH, Weidenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang für das Geschäftsjahr 2020, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Röchling Precision Components GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 13. April 2021 KPMG
AG
David, Wirtschaftsprüfer Hocker, Wirtschaftsprüfer |
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