DP World Stuttgart GmbHLiquidiert
Am Ostkai 12, 70327 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Derek Harrison seit 4.11.2022 | Geschäftsführer |
Nicki André Neumeister seit 19.11.2018 | Prokura |
Jens Langer seit 2.8.2018 | Geschäftsführer |
Christian Timo König seit 13.2.2017 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DP World Stuttgart GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LageberichtI. Darstellung des Geschäftsverlaufs in 2020Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber im Jahr 2020 den Berechnungen zufolge insgesamt weniger stark aus als 2009 mit -5,7 %. Die Corona-Pandemie hinterließ im Jahr 2020 deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Die Produktion wurde sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe teilweise massiv eingeschränkt. Besonders deutlich zeigte sich der konjunkturelle Einbruch in den Dienstleistungsbereichen, die zum Teil so starke Rückgänge wie noch nie verzeichneten. Exemplarisch hierfür steht der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe, dessen Wirtschaftsleistung preisbereinigt um 6,3 % niedriger war als 2019. Dabei gab es durchaus gegenläufige Entwicklungen: Der Onlinehandel nahm deutlich zu, während der stationäre Handel zum Teil tief im Minus war. Auch auf der Nachfrageseite waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich sichtbar. Anders als während der Finanz- und Wirtschaftskrise, als der gesamte Konsum die Wirtschaft stützte, gingen die privaten Konsumausgaben im Jahr 2020 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 6,0 % zurück und damit so stark wie noch nie. Die Konsumausgaben des Staates wirkten dagegen mit einem preisbereinigten Anstieg von 3,4 % auch in der Corona-Krise stabilisierend, wozu unter anderem die Beschaffung von Schutzausrüstungen und Krankenhausleistungen beitrug. Die Corona-Pandemie wirkte sich auch auf den Außenhandel massiv aus: Die Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen gingen im Jahr 2020 erstmals seit 2009 zurück, die Exporte preisbereinigt um 9,9 %, die Importe um 8,6 %. Im Jahr 2020 ist der Güterumschlag der deutschen Seehäfen gegenüber dem Vorjahr um 6,4 % gesunken. Insgesamt wurden 275,7 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist der Versand in das Ausland (-1,4 %) dabei im Vorjahresvergleich deutlich weniger stark zurückgegangen als die empfangene Gütermenge (-9,2 %). Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben den Seeverkehr im Laufe des Jahres 2020 stark beeinträchtigt. Der Güterumschlag ging im 1. Quartal 2020 und damit vor den ersten größeren Corona-Beschränkungen im Vorjahresvergleich moderat zurück (-3,6 %). In den Monaten April bis Juli 2020 waren dann zweistellige Rückgänge zu verzeichnen, wobei hier die Verluste im Mai (-16,8 %) und Juni (-15,8 %) am höchsten waren. Ab August 2020 flachten die Rückgänge deutlich ab und mit dem November 2020 drehte der Güterumschlag der Seeschifffahrt im Vorjahresvergleich dann erstmals ins Plus (+3,7 %). Für das 4. Quartal 2020 verzeichnet der Seeverkehr eine Zunahme des Güterumschlags gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,8 %. Auch der für den Seeverkehr wichtige Containerumschlag entwickelte sich auf das Gesamtjahr 2020 gesehen rückläufig und lag mit 14 Millionen TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit) rund 6,9 % unter dem Vorjahreswert. Die deutschen Seehäfen waren von der Corona-Krise unterschiedlich stark betroffen. Der Güterumschlag 2020 des bedeutendsten deutschen Seehafens Hamburg (109,2 Millionen Tonnen) ging mit 6,8 % stärker zurück als der Umschlag der Häfen Bremerhaven (46,6 Millionen Tonnen, -2,1 %) und Wilhelmshaven (22,8 Millionen Tonnen, -1,2 %). Der Seehafen Rostock verzeichnete ein leichtes Plus (20,1 Millionen Tonnen, +0,7 %). Im Geschäftsjahr 2020 hat die DP World Stuttgart GmbH einen erheblichen Rückgang des Containerumschlages von 117 Tausend TEU in 2019 auf nunmehr 91 Tausend TEU registriert. Die Umsatzerlöse sind in der Folge gegenüber dem Vorjahr abermals deutlich um TEuro 4.359 (- 21,3 %) auf TEuro 16.096 gesunken. Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus rückläufigen Umsätzen im Bereich Bahn (-TEuro 1.515) und Barge und sind vollständig auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Bedingt durch um TEuro 123 gestiegene Bestandveränderungen und um TEuro 285 gestiegene sonstige betriebliche Erträge fiel der Rückgang der Gesamtleistung mit TEuro 3.952 auf TEuro 16.782 in 2020 etwas geringer aus als der Umsatzrückgang. Insbesondere die Steigerung der Erträge aus Kursdifferenzen (+ TEuro 154) und die um TEuro 192 höheren Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen trugen zu der signifikanten Steigerung der sonstigen betrieblichen Erträge bei. Korrespondierend zum Umsatzrückgang reduzierte sich der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2020 gegenüber dem Vorjahr überproportional um TEuro 3.441 auf TEuro 8.678. Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus den um TEuro 1.422 gesunkenen Schiffs-Transportleistungen (- 31,5 %) sowie den rückläufigen Aufwendungen für Bahntransportleistungen (- TEuro 884 bzw. 31,2 % auf TEuro 1.950 in 2020). Das Betriebsergebnis sank im Geschäftsjahr 2020 insbesondere aufgrund der Pandemie-bedingt stark rückläufigen Umsatzrückgänge, welche nicht vollständig aufgrund diverser fixer Kosten durch Kostenreduzierungen aufgefangen werden konnten um TEuro 278 auf TEuro 643. Das Finanzergebnis beträgt ./. TEuro 81 und bewegt sich damit auf Vorjahresniveau (./. TEuro 84). Unter Berücksichtigung des Betriebs- und Finanzergebnisses erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020 insgesamt ein Jahresergebnis vor Ertragsteuern von TEuro 561, was gegenüber dem Vorjahr eine Verschlechterung von TEuro 270 bedeutet. Mangels Steueraufwendungen bzw. Steuererträgen im Geschäftsjahr, entspricht das Ergebnis vor Steuern auch dem Jahresüberschuss. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 710 verringert. Auf der Aktivseite ist dieser Rückgang auf die Erhöhung des Eigenkapitals infolge einer Darlehensumwandlung zurückzuführen. Dadurch konnte der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag des Vorjahres i.H.v. TEuro 886 vollständig abgebaut werden. Ferner erhöhte sich der Bestand an liquiden Mitteln um TEuro 696 und das Sachanlagevermögen um TEuro 361. Gegenläufig entwickelten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (- TEuro 557) sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (- TEuro 286). Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital aufgrund der Darlehensumwandlung und der Thesaurierung des Jahresüberschusses um insgesamt TEuro 2.888. Gleichzeitig sanken aufgrund der Darlehensumwandlung die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen (- TEuro 3.134) und auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen waren infolge des Pandemie-bedingt geringeren Geschäftsvolumens rückläufig (-TEuro 349). Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt TEuro 3.773 verbessert und steig damit von -TEuro 886 auf TEuro 2.888. Dadurch erhöhte sich die Eigenkapitalquote von - 10,4 % im Vorjahr auf nunmehr 36,9 % im Berichtsjahr. II. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung in 2021/2022 Der Ausbruch der Corona-Pandemie führte zunächst im Frühjahr 2020 zu einer erheblichen Reduzierung des Umschlagvolumens. Das weitgehende Herunterfahren der Produktion der banachbarten Automobilindustrie führte zunächst bei ihr und in deren Folge auch bei der DP World Stuttgart GmbH zur Einführung von Kurzarbeit. Zwar zeichnete sich zum Jahresende eine leichte Erholung ab, jedoch reichte diese nicht aus, um den deutlichen Umsatzrückgang der ersten drei Quartale aufzufangen. Mit Einstellung des defizitären Zugverkehres zwischen Rotterdam und Stuttgart, musste zudem ein weiterer deutlicher Volumenverlust akzeptiert werden, da sich nicht alle Volumen auf das Binnenschiff verlagert werden konnten. Durch Erhöhung der Auslastung, vorhandener Verkehrsträger, konzentrierter Kostenkontrolle und leichten Anpassungen an den Vertriebskonditionen, erwartet die Geschäftsleitung nach deutlichen Einschnitten im Geschäftsjahr 2020 für das Jahre Geschäftsjahr 2021 leicht steigende Erlöse sowie die Sicherung bestehender Geschäfte. Auch zukünftig wird der eingeschlagene Weg, defizitäre Geschäfte zu reduzieren oder in die Gewinnzone zu bringen, sowie neue Kundensegmente zu erschließen fortgeführt. Eine weitere Kostenreduktion wird durch die zukünftige Kooperation der Standorte Mannheim, Germersheim, Stuttgart und Rotterdam im Bereich der Planung und Beschaffung von Schiffsraum von der Geschäftsleitung erwartet. Der Fokus liegt im Bereich der Erhöhung von Auslastung, Optimierung der Fahrgebiete und dem einheitlichen Einkauf. Strukturelle Veränderungen innerhalb der Konzerngruppe DP World Inland und Regional Office London, werden weiter Synergien fordern. Diese postive Einschätzung spiegelt sich auch in den letztlich geführten Kundengesprächen und intensiven Kundenverhandlungen mit positivem Abschluss wider. Auch wenn das Geschäftsjahr 2019 eher uneinheitlich verlief, ergibt sich auf Basis der ungeprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 trotz des Ausbruchs der Corona-Pandemie weiterhin ein postives Jahresergebnis, wenn auch deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus. Für das laufende Geschäftsjahr 2021 wird mit einem Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2020 gerechnet. III. Chancen und Risiken Geschäftsentwicklung Unterstützt durch die Dienstleistungsvereinbarung mit der DP World Intermodal B.V. und die bereits durchgeführten Projekte mit wichtigen Kunden sieht die Geschäftsführung auch für das laufende Geschäftsjahr 2022 gute Chancen. Der Ausbau des Schienenumschlags und die flexible Planung der Wasserstraßenverkehre werden zur angestrebten Steigerung der Containerumschlagszahlen und damit zu einer besseren Auslastung beitragen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass es im Sommer und Herbst 2022 zu keinen Einschränkungen des Terminalbetriebs aufgrund der Corona-Pandemie kommen wird, ein Restrisiko bleibt jedoch bestehen. Andererseits scheint die weltweite Rohstoffknappheit größere Auswirkungen auf den Güterumschlag zu haben. Wir verfolgen die weiteren Entwicklungen aufmerksam. Die größten Risiken für die Geschäftsentwicklung des Unternehmens sieht die Geschäftsführung in der schwer einschätzbaren geopolitischen Lage zwischen Russland, China und Europa bzw. Amerika, die sich stark auf die deutsche Exportwirtschaft auswirken könnte. Weitere Herausforderungen allgemeiner Art sind weiterhin die extremen Wasserverhältnisse auf den deutschen Wasserstraßen. Für die letztgenannte Herausforderung wurde jedoch eine nachhaltige Lösung entwickelt, die bis Jahresende umgesetzt werden soll. In der zweiten Hälfte des Jahres 2022 und im Jahr 2023 werden umfangreiche technische Wartungsarbeiten durchgeführt, die zu vorübergehenden Unterbrechungen führen können, aber die Zuverlässigkeit der Anlagen erheblich verbessern werden.
Stuttgart, den 16. August 2022 Gez. Jens Langer, Geschäftsführer Gez. Robert Harrison, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die DP World Stuttgart GmbH mit Sitz in Stuttgart wird beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 18029 geführt. Der Jahresabschluss der DP World Stuttgart GmbH, Stuttgart, auf den 31. Dezember 2020 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 HGB in der Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2020 schließt in vollem Umfang an den geprüften Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2019 an. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen im Geschäftsjahr nach der linearen Methode. Die Neuzugänge werden linear und zeitanteilig abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis Euro 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Gleichzeitig wird deren Abgang unterstellt. Abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens deren Anschaffungskosten Euro 800,00 übersteigen werden aktiviert und über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren Marktpreis oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegendem Wert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert abzüglich Einzel- und Pauschalabwertungen bilanziert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Höhe der Rückstellungen entspricht dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden -sofern wesentlich- nach Maßgabe der Abzinsungsverordnung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich gem. § 256a HGB mit dem Tageskurs gebucht und zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die von der Gesellschaft angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. III. Angaben zu Positionen der Bilanz Es liegen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren vor. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin in Höhe von TEuro 663. Diese werden unter der Position "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ausgewiesen. IV. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2020 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich beschäftigt:
Als Geschäftsführer waren bzw. sind bestellt: • Herr Dr. Martin Neese, Xanten (bis 30.09.2020) • Herr Ulrich Görke, Undenheim (bis 27.01.2021) • Herr Jens Langer, Sersheim (ab 27.01.2021) • Herr Toon Pauwels, Sint-Job-in't-Goor/Belgien (von 27.01.2021 und bis 05.08.2022) • Herr Robert Harrison, Brasschaat/Belgien (ab 05.08.2022) Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEuro 23.329. Auf verbundene Unternehmen entfallen davon TEuro 23.195. Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB, § 268 Abs. 7 HGB: Avallinie in Höhe von TEUR 20 mit der Deutschen Bank, Heidelberg, welche durch Termingelder besichert ist. Mit einer Inanspruchnahme ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zu rechnen. Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Ludwig & Jakob Götz GmbH & Co KG, Germersheim. Oberste Konzernmutter ist die DP World Limited, Dubai, welche zum 31.12.2020 einen Konzernabschluss aufstellt. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Stuttgart, den 16. August 2022 Gez. Jens Langer, Geschäftsführer Gez. Robert Harrison, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.08.2022 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die DP World Stuttgart GmbH, Stuttgart: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DP World Stuttgart GmbH, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DP World Stuttgart GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 16. August 2022 WISTA
AG
Gez. K. Wiedwald, Wirtschaftsprüfer Gez. H-J. Philipp, Wirtschaftsprüfer |
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