Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 28576
Vorher
Pafferath Verwaltungs GmbH
Eingetragen
25.10.2017
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen ChemikalienGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens, der Kauf, Verkauf und Vertrieb von Energieträgern und -erzeugnissen und allen anderen Produkten sowie Beratung bei der Vermarktung von Energieträgern und erzeugnissen sowie Dienstleistungen aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heiko Pafferath
seit 25.10.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Heiko Pafferath
Mülheim an der Ruhr
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ICT Coal GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist im internationalen Handel mit festen Brennstoffen tätig. Das Hauptabsatzgebiet umfasst die Bundesrepublik Deutschland. Die gehandelten Produkte haben ihren Ursprung fast ausschließlich in Südamerika und Südafrika. Das Geschäftsmodell umfasst sowohl die Direktvermarktung als auch Agenturgeschäfte.

Die ICT Coal GmbH ist weder im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig noch verfügt sie über Zweigniederlassungen.

Der Sitz der Gesellschaft ist Essen. Die Gesellschaft beschäftigt neben dem Geschäftsführer einen Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die internationalen Energiemärkte waren auch im Jahr 2023 durch den Russland-Ukraine-Konflikt beeinflusst. Infolge der internationalen Sanktionen gegen Russland und des Wegfalls als wesentlicher Lieferant für verschiedene Energieträger wie Kohle, Gas und Öl waren die Energiemärkte in 2022 sehr stark unter Druck geraten. Bis zum Jahresende 2022 war die Preisentwicklung mit ca. 200 US$/mt allerdings auch wieder deutlich rückläufig. Die Preisentwicklung flachte in 2023 weiter ab, so dass im Jahresmittel mit nur noch ca. 129 US$/mt in etwa das Preisniveau von 2021 erzielt worden ist. Gegenüber 2022 bedeutet dies jedoch einen Rückgang um ca. -56%. Der ø-API#2 der Jahre 2020-2023 ist wie folgt: 2020: ca. 50 US$/mt, 2021: ca. 120 US$/mt, 2022: ca. 290 US$/mt und 2023 ca. 129 US$/mt.

Der Wegfall russischer Kohle für Europa konnte weitgehend durch Bezüge aus Südafrika, Kolumbien und USA kompensiert werden.

Weltweit stieg die Steinkohlenproduktion in 2023 auf insgesamt ca. Mrd. 8,3 Tonnen an (Vorjahr ca. Mrd. 7,9 Tonnen) (Quelle: VdKI).

In Deutschland ging im Jahr 2023 der Umfang der gesamten Kesselkohleimporte allerdings auf ca. Mio. 18,1 Tonnen zurück. Dies bedeutet gegenüber den Vorjahresimporten von ca. Mio. 30,1 Tonnen eine sehr deutliche Abnahme um ca. Mio. -12,0 Tonnen (ca. -37%) (Quelle: VdKI).

Hier wirkte sich sowohl im industriellen als auch im Kraftwerksbereich die Verfügbarkeit der Konkurrenzenergie LNG auf niedrigem Preisniveau aus. Wo immer es möglich war, wurde die Steinkohle mit LNG ersetzt. Zudem war die Verfügbarkeit der Erneuerbaren Energien in hohem Maße gegeben, so dass in Kombination mit einer vergleichsweisen milden Witterung der Verbrauch an Kraftwerkskohle sehr stark abgenommen hat (Quelle: VdKI).

2. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 bei einem Gesamtabsatz von ca. 188 Tt (Vj. ca. 591 Tt) Umsatzerlöse in Höhe von ca. Mio. 33,2 € (Vj. ca. Mio. 160,2 €) erzielt. Das erreichte Jahresergebnis liegt mit ca. Mio. 3,3 € (Vj. ca. Mio. 2,3 €) deutlich über den Erwartungen.

3. a) Ertragslage

Die Gesellschaft konnte den Rohertrag gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Die Kostenstruktur ist dem Vorjahr vergleichbar.

Bei den Personalkosten sind über erfolgsabhängige Vergütungen und Sonderzahlungen Steigerungen um ca. 36 % zu verzeichnen.

Die Zinsaufwendungen verringerten sich durch die Ausweitung des Anteils der Eigenfinanzierung bei gleichzeitig reduziertem Gesamtfinanzierungsbedarf deutlich um ca. -77%.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich im Wesentlichen durch den Wegfall des Aufwands für die Währungsumrechnungen (2023: ca. 0 T€, 2022: ca. 109 T€). Die Erträge aus der Währungsumrechnung hingegen stiegen leicht an (2023: ca. 45 T€, 2022: ca. 31 T€).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag stiegen in Abhängigkeit von der deutlichen Ergebnissteigerung an (2023: ca. 1.593 T€, 2022: ca. 1.115 T€).

b) Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist sehr stabil.

Die Bilanz ist gekennzeichnet durch einen hohen Bestand liquider Mittel in Höhe von ca. Mio. 15,0 €; annähernd 100% der Bilanzsumme (Vj.: ca. Mio. 6,4 €; entsprechend ca. 58% der Bilanzsumme).

Maßgeblich hierfür ist vor allem die weitgehende Thesaurierung der erzielten Ergebnisse.

Daneben stehen Kreditlinien einer Geschäftsbank zur Verfügung, die unterjährig im Wesentlichen aber nur für Avale genutzt werden.

Die Kapitalstruktur hat sich nochmals deutlich verbessert.

Während das gezeichnete Kapital von 25 T€ unverändert geblieben ist, hat sich das Eigenkapital im Jahr 2023 durch die Thesaurierung der Jahresüberschüsse auf ca. 6.925 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg damit auf ca. 46% (Vj.: ca. 33%).

c) Vermögenslage

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme von ca. 11.009 T€ auf ca. 15.015 T€ gestiegen.

Die Vermögenslage der ICT Coal GmbH ist stark beeinflusst vom Bestand liquider Mittel in Höhe von ca. 14.985 T€ (Vj.: ca. 6.371 T€). Der Bestand an den kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von ca. 27 T€ hat sich gegenüber dem Vorjahr (ca. 4.637 T€) extrem reduziert.

Die sonstigen Rückstellungen über insgesamt ca. 4.128 T€ (Vj. ca. 3.473 T€) betreffen mit ca. 2.755 T€ überwiegend die Personalkosten. Außerdem bestehen Rückstellungen für Material- und Qualitätsabrechnungen über ca. 1.303 T€.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich mit ca. 303 T€ gegenüber dem Vorjahr (ca. 871 T€) mehr als halbiert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben sich im Jahr 2023 auf ca. 1.413 T€ (Vj. ca. 1.385 T€) erhöht. Die enthaltenen Darlehensverbindlichkeiten betragen insgesamt 1.295 T€, von denen 575 T€ eine Laufzeit von mehr als 5 Jahren haben.

Sowohl auf die Höhe der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit ca. 27 T€ (Vj. ca. 4.637 T€) als auch den Umfang der kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit ca. 303 T€ (Vj. ca. 871 T€) wirkt sich eine in 2023 planmäßig vollzogene Umstellung eines Liefergeschäftes auf ein Agentur-Geschäftsmodell reduzierend aus.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die für das Unternehmen bedeutsamen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:

2023 2022
Tonnage Tt 188 591
Umsatzerlöse Mio. € 33,2 160,2
EBIT Mio. € 4,9 3,6
Eigenkapitalquote % 46 33

5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Das operative Geschäft konnte durch die hohen Eigenmittel und die zusätzlich zur Verfügung stehenden Kreditlinien bei den Banken jederzeit problemlos dargestellt werden. Die Mengen aus den Ein- und Verkaufsverträgen konnten abgewickelt werden. Es bestehen keine offenen Ein- oder Verkaufspositionen.

In Abhängigkeit von der weltpolitischen Lage und Gesamtsituation an den Energiemärkten können sich auch zukünftig starke Schwankungen bei den Kohlepreisen ergeben, die jedoch aufgrund der "back-to-back"-Handelsgeschäfte keinen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft haben sollten.

III. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 werden die Konjunkturaussichten für die einzelnen Wirtschaftsräume unterschiedlich beurteilt. In der EU rechnet man mit einem Wirtschaftswachstum von 0,8%, während für die USA 2,8% erwartet werden.

Global geht man sogar von einem Wachstum in Höhe von 3,2% aus (Quelle: IMF).

Die Unsicherheit in der Energieversorgung ist etwas in den Hintergrund getreten. Dies liegt zum einen an der Verfügbarkeit alternativer Energieträger, wobei hier vor allem das LNG für die Industrie und den Kraftwerks-Bereich zu nennen ist. Zum anderen tragen die Erneuerbaren Energien in stärkerem Maße zur Versorgung bei.

Zu Beginn des Jahres 2024 beeinflusste insbesondere die Witterungssituation das Marktgeschehen. Weiterhin hohe Lagerbestände an Kohlen und gleichzeitig günstige Gaspreise haben zu einer weiteren Senkung der Kohlenachfrage in Deutschland geführt. So sanken die Importmengen von Steinkohlen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2024 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 25%.

Für den kommenden Winter 2024/2025 bleibt abzuwarten, wie sich die Nachfragesituation an den Energiemärkten entwickelt.

Insgesamt erwarten wir auch mit Blick auf die derzeitigen konjunkturellen Bedingungen keine positive Veränderung der Nachfragesituation nach Steinkohlen.

Die Entwicklung des Kohlegeschäftes hat sich im Jahr 2024 bisher leicht rückläufig gestaltet. Bis zum Abschluss des Geschäftsjahres wird voraussichtlich keine vollständige Kompensation der bisher fehlenden Mengen (ca. -7% gegenüber Plan), Erlöse (ca. -30% gegenüber Plan) und Roherträge (ca. -18% gegenüber Plan) erfolgen. Die komplette Abschaltung von Kohlekraftwerken zeigt hier die bereits erwartete Wirkung. Die Erträge aus der Anlage liquider Mittel leisten in 2024 mit ca. 218 T€ (Vj. 0 T€) einen deutlich positiven Ergebnisbeitrag.

Trotz der Vereinnahmung eines nicht wiederkehrenden periodenfremden Ertrages wird das voraussichtliche Ergebnis 2024 um ca. -74 % unter dem Ergebnis 2023 (ca. 3.288 T€) liegen.

Die für das Unternehmen bedeutsamen Leistungsindikatoren werden sich voraussichtlich wie folgt entwickeln:

2023 2024 2025
Tonnage Tt 188 42 34
Umsatzerlöse Mio. € 33,2 4,6 3,6
EBIT Mio. € 4,9 1,1 0,1
Eigenkapitalquote % 46 50 70

Für 2025 wird nochmals ein leichter Absatzrückgang erwartet. Insgesamt ist aber von einem stabilen Geschäft auf niedrigem Absatz- und Umsatzniveau auszugehen. In Verbindung mit geplanten Kostenreduzierungen im Personalbereich, geht die Gesellschaft davon aus, ein leicht positives Jahresergebnis zu erreichen.

Aufgrund des voraussichtlichen positiven Ergebnisbeitrages in 2024 sowie der positiven Ergebnisplanung für 2025 geht die Gesellschaft trotz der geplanten Rückführung von Gesellschafterdarlehen von einer weiteren Erhöhung der Eigenkapitalquote aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risiken

Mögliche Preisrisiken werden auch zukünftig durch "back-to-back"-Geschäfte vermieden. Wie bisher, wird die Gesellschaft keine Vorratshaltung betreiben. Zukünftig werden keine Geschäfte mit Währungselementen abgeschlossen werden, so dass keine Risiken hieraus entstehen können.

Die Gesellschaft wird sich weiterhin auf einen ausgewählten Kreis von Lieferanten und Kunden beschränken, bekannte Produkte vermarkten und damit das Qualität- und Ausfallrisiko aus dem Handelsgeschäft minimieren.

Chancen

Die Gesellschaft sieht auch in einem weiterhin tendenziell rückläufigen Markt die Möglichkeit, mit dem vorhandenen solventen Kundenstamm auch in den kommenden Jahren leicht positive Jahresergebnisse erreichen zu können.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzierungsinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten sowie Wertpapiere. In vergleichsweisem geringerem Umfang gehören auch Forderungen und Verbindlichkeiten dazu.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind nicht zu verzeichnen.

Verbindlichkeiten werden vor Ablauf der gewährten Zahlungsziele beglichen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit für finanzielle Vermögenswerte Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Geschäftsbeziehungen werden nur mit ausgewählten Kunden eingegangen, über deren Bonität wir uns vorher ausführlich informieren.

Zum Schutz vor Preisrisiken werden mit den Kunden und Lieferanten entsprechende Vertragsklauseln vereinbart. Die Vertragswährung ist grundsätzlich in Euro, so dass keine Währungsrisiken entstehen können.

 

Essen, den 12.12.2024

ICT Coal GmbH

Heiko Pafferath, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 256,00 586,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 253,00 583,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 253,00 583,00
B. Umlaufvermögen 15.014.670,79 11.008.915,53
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 29.306,91 4.638.097,95
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.985.363,88 6.370.817,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 54,66
Aktiva 15.014.926,79 11.009.556,19

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.925.331,20 3.637.385,54
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.612.385,54 1.344.672,33
III. Jahresüberschuss 3.287.945,66 2.267.713,21
B. Rückstellungen 6.061.745,18 4.849.735,49
C. Verbindlichkeiten 2.027.850,41 2.522.435,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.413.490,46 1.384.516,12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 838.490,46 809.516,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 575.000,00 575.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 614.359,95 1.137.919,04
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 614.359,95 1.137.919,04
Passiva 15.014.926,79 11.009.556,19

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.119.145,83 5.374.880,63
2. Personalaufwand 2.110.822,64 1.557.345,38
a) Löhne und Gehälter 2.087.394,19 1.539.660,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 23.428,45 17.684,52
davon für Altersversorgung 2.271,89 2.271,89
3. Abschreibungen 330,00 20.961,94
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 330,00 20.961,94
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 87.567,86 238.640,42
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 109.126,88
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.529,31 175.276,07
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.592.950,36 1.114.943,61
7. Ergebnis nach Steuern 3.287.945,66 2.267.713,21
8. Jahresüberschuss 3.287.945,66 2.267.713,21

Anhang

A. Vorbemerkung

Die IT Coal GmbH hat ihren Sitz in Essen und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Essen unter HRB 28576 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften unter Beachtung ergänzender Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Dem Ausfallrisiko wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Liquide Mittel werden zu ihren Nennwerten angesetzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt zu den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden unterjährig grundsätzlich mit dem Wechselkurs vom Tag des Geschäftsvorfalls eingebucht. Zum Bilanzstichtag werden Vermögensgegenstände, Rückstellungen und Schulden, die auf fremde Währung lauten, mit dem amtlichen Devisenkassamittelkurs bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist auf Seite 2 des Anhangs dargestellt.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

ICT Coal GmbH, Essen

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 101.878,00 101.878,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 101.880,00 101.880,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.503,12 256,94 6.246,18
Summe Sachanlagen 6.503,12 256,94 6.246,18
Summe Anlagevermögen 108.383,12 256,94 108.126,18
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 101.877,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 101.877,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.920,12 330,00
Summe Sachanlagen 5.920,12 330,00
Summe Anlagevermögen 107.797,12 330,00
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2,00 2,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 101.877,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 101.877,00 3,00 3,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 256,94 5.993,18 253,00 583,00
Summe Sachanlagen 256,94 5.993,18 253,00 583,00
Summe Anlagevermögen 256,94 107.870,18 256,00 586,00

Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen und Tantiemen.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Dienstleistungsverträgen bestehen in geschäftsüblichem Umfang.

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft einen Arbeitnehmer.

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr Herr Heiko Pafferath.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 3.287.945,66 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Essen, den 12.12.2024

gez. Heiko Pafferath

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der Abschlussprüfer hat dem ohne Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der ICT Coal GmbH, Essen, folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

An die ICT Coal GmbH, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ICT Coal GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ICT Coal GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mönchengladbach, den 13. Dezember 2024

WWS WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH

gez. Dr. Knoth, Wirtschaftsprüfer

gez. Lambertz, Wirtschaftsprüfer

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