TS BesGes e.Kfr.
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Mainusch seit 2.4.2026 | Geschäftsführer |
Jan Christian Schliecker seit 22.7.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 95.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Fritz Stephan GmbHEigenbeteiligung | 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fritz Stephan GmbHGackenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Festgestellt am 25. Juni 2024BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023FRITZ STEPHAN GMBH, GACKENBACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Fritz Stephan GmbH, GackenbachI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Fritz Stephan GmbH hat ihren Sitz in Gackenbach und ist eingetragen im Handelsregister Montabaur unter der Registernummer HRB 4241. Der Jahresabschluss der Fritz Stephan GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2023 nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird mit Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Sie umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die durch pauschale Zuschlagssätze berücksichtigten Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und der Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bilanziert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln "2018 G" von Dr. Klaus Heubeck sowie eines Rechnungszinses i.H.v. 1,82% (i.Vj. 1,78%) ermittelt. Der Zinssatz zum 31.12.2023 entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre gem. § 253 Abs. 2 HGB. In den Vorjahren war bislang der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 7 Jahre anzuwenden, welcher zum 31.12.2023 1,74% (i.Vj. 1,44%) beträgt. Wegen der gesetzlichen Änderung der Bewertungsparameter ergibt sich eine Bewertungsdifferenz i.H.v. TEUR 10, für die gem. § 256 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre besteht. Auf den Ansatz einer Fluktuationsrate wurde verzichtet; ein möglicher Renten-/Gehaltstrend ist nicht vereinbart. Das Planvermögen wurde nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 14 (i.Vj. TEUR 15) Forderungen gegen Gesellschafter. 3. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 3.000 (i.Vj. TEUR 3.000). 4. Rückstellungen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen gem. § 253 HGB beläuft sich auf TEUR 451 (i.Vj. TEUR 426). Die Vermögensgegenstände und Schulden aus Pensionsverpflichtungen wurden verrechnet. Das entsprechende Planvermögen beträgt TEUR 212 (i.Vj. TEUR 191). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 1.479 (i.Vj. TEUR 1.628) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 285 (i.Vj. TEUR 191) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr; hiervoon haben TEUR 16 (i.Vj. TEUR 29) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten TEUR 568 (i.Vj. TEUR 112) Verbindlichkeiten aus Steuern und TEUR 15 (i.V. TEUR 7) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Fritz Stephan GmbH hat eine Vereinbarung über die Lagerung bzw. Wartung von Beatmungsgeräten geschlossen. Der Vertrag hat grundsätzlich eine Laufzeit bis 31.12.2029. 7. Haftungsverhältnisse
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält TEUR 17 (i.Vj. TEUR 57) Erträge aus der Währungsumrechnung. 2. Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 81 (i.Vj. TEUR 98). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 14 (i.Vj. TEUR 31). 4. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 8 (i.Vj. TEUR 7) die Aufzinsung der Pensionsverpflichtung. V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 155 (i.Vj. 152) Mitarbeiter beschäftigt. 2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehören an: Herr Rainer Hafermann, kaufmännischer Geschäftsführer (bis zum 31.12.2023) Herr Bernd Höhne, technischer Geschäftsführer 3. Anteilsbesitz Fritz Stephan GmbH hält 100% an der Fritz Stephan Holding GmbH mit Sitz in Gackenbach. Das ausgewiesene Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt TEUR 439, im Berichtsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag i.H.v. TEUR 1 erzielt. Die Fritz Stephan Holding GmbH hält sämtliche Anteile an der in 2018 gegründeten Vertriebsgesellschaft Fritz Stephan Southeast Asia SDN.BHD mit Sitz in Kuala Lumpur, Malaysia, sowie an der in 2020 gegründeten Tochtergesellschaft Fritz Stephan Medical Technology (Wuxi) Co., Ltd. mit Sitz in China. Darüber hinaus hält die Fritz Stephan Medical Technology (Wuxi) Co., Ltd. Anteile an der Fritz Stephan Medical Technology (Changsha) Co., Ltd., deren Sitz ebenfalls in China ist.
Gackenbach, den 13. Juni 2024 Fritz Stephan GmbH
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Fritz Stephan GmbH, GackenbachA. Darstellung des Geschäftsverlaufes B. Darstellung der Lage der Gesellschaft I. Vermögenslage II. Finanzlage III. Ertragslage C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Risikobericht II. Prognosebericht D. Forschung und Entwicklung A. Darstellung des Geschäftsverlaufes Fritz Stephan GmbH bietet ihren Kunden Beatmungslösungen für Frühgeborene, Kinder und Erwachsene und ist darüber hinaus auf Sauerstofferzeugung spezialisiert. Neben den Geräten verkaufen wir das erforderliche Zubehör, Einmalprodukte und die für den reibungslosen Betrieb notwendigen Dienstleistungen. Mit den Produkten der Fa. Fritz Stephan wird der Kunde in die Lage versetzt, die besten Behandlungsergebnisse in der Beatmung zu erzielen. Als mittelständisches Familienunternehmen haben wir uns im Geschäftsjahr 2023 auf dem konzerngeprägten Weltmarkt in der Medizintechnikbranche unseren nationalen und auch internationalen Mitbewerbern gegenüber erfolgreich darstellen können. Insgesamt sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2023 nach wie vor als schwierig zu beurteilen. Die Weltwirtschaft hat sich nur langsam von den Folgen der Corona-Pandemie und des russischen Kriegs gegen die Ukraine erholt. Die Märkte wurden durch steigende Zinsen, Rezessionsängste, unsichere Unternehmensausblicke sowie die Kriege in der Ukraine und Nahost belastet. Optimistisch stimmen die rückläufigen Inflationsraten und abnehmende Lieferkettenprobleme. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat für 2023 ein Bruttoinlandsprodukt von 3,1% festgestellt (2022: 3,2%). In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt im Berichtsjahr sogar auf 0,3% (2022: 1,8%) und verdeutlicht einen konjunkturellen Abschwung. Die Inflationsraten sind vor allem aufgrund des Ukraine-Konflikts weltweit mit 8,41% auf einem sehr hohen Niveau. Infolge dieser hohen Inflation sind die Notenbanken gezwungen worden, von ihrer Niedrigzinspolitik der vergangenen Jahre abzuweichen und sukzessive die Leitzinsen zu erhöhen. Auch 2023 hat sich nach Corona und dem Beginn des Ukraine-Kriegs als außergewöhnliches Jahr dargestellt. Die starke Nachfrage nach Beatmungsgeräten hat sich nach der Corona-Pandemie deutlich verringert, wohingegen sich die Nachfrage nach Sauerstofferzeugungsgeräten signifikant erhöht hat. Infolgedessen haben wir diese Sparte weiter ausgebaut. Der Geschäftsverlauf verlief sehr zufriedenstellend, wobei insgesamt die Umsätze des Jahres 2023 die Umsätze 2022 noch übertroffen haben. Da der Bedarf an Sauerstoff deutlich angestiegen ist, werden wir unsere Sparte Sauerstofferzeugung weiterhin ausbauen. Mit der weltweiten Pandemie und dem Ukraine-Konflikt einhergehend sind die Rohstoffpreise aufgrund von hohen Energiepreisen als auch Lieferengpässen gestiegen. Die globalen Lieferkettenstörungen und den daraus resultierenden langen und ungewissen Beschaffungsfristen bestimmter wichtiger Geräteelemente haben maßgeblich den Lagerbestand beeinflusst. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte haben wir unseren technischen Vorsprung, besonders in dem Nischenmarkt "Pädiatrie Beatmung", weltweit beibehalten. Der Abschluss laufender Entwicklungsprojekte und deren marktorientierte Umsetzung unterstützte uns in unserem Marktsegment, erfolgreich zu bleiben. Im Bereich Forschung und Entwicklung konnten wir auch im Berichtsjahr durch weitere Investitionsmaßnahmen bereits begonnene Teilprojekte zum Abschluss bringen und andere voranbringen. Mit der Einbindung neuer Projekte in unseren Entwicklungs-Projekt-Plan haben wir uns der sich ändernden Marktsituation angepasst. Neben erprobter Produkte, welche immer noch den aktuellen Standards entsprechen, konnten wir mit der Weiterentwicklung von aktuellen Systemen und Installierung von kompletten Neugeräten in der Vergangenheit den Markt, wie auch den Wettbewerb, interessiert, gewogen und überzeugt aufmerksam halten. Die unterschiedlichen Zulassungsregularien der einzelnen Nicht-EU-Staaten sowie auch der EU-Staaten selbst stellten nicht nur administrative Herausforderungen dar, sondern haben auch die Zeitplanung im Bereich unserer Entwicklungstätigkeit nachhaltig beeinflusst. In immer mehr Ländern zeigen sich protektionistische Tendenzen, die einen großen Einfluss auf die Zulassungen in den jeweiligen Ländern haben. Die wachsenden globalen Unsicherheiten werden in den kommenden Jahren ein beherrschendes Thema bleiben. Zum Beispiel wird der Marktanteil in China von Importprodukten weiter abnehmen, wohingegen der Marktanteil von inländisch hergestellten Produkten zunehmen wird. Die Anforderungen im regulatorischen Bereich wurden immens erhöht, so dass weltweite Zulassungen von Geräten immer mehr Zeit in Anspruch nehmen. Im Bereich "Forschung und Innovation" wurden zukunftsfähige Studien-Projekte mit deutschen Universitäten weitergeführt und abgeschlossen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr nahmen wir nicht vollumfänglich an in- und ausländischen Messen, Kongressen und Seminaren teil, was wir zukünftig allerdings wieder nach Möglichkeit forcieren möchten. Innovationsdruck und die weiterhin zunehmende Digitalisierung haben zu Veränderungen in der Organisation geführt. Die kontinuierliche Überarbeitung der Reorganisationsmaßnahmen hatte die erwartete Effizienzsteigerung zur Folge. Anhaltende Maßnahmen zur Erhaltung und zum Ausbau unseres Unternehmens im Bereich der Produktions- und Verwaltungsprozesse schreiten stetig fort. Alle wichtigen Funktionen und Aufgaben werden durch Informationstechnik unterstützt. Unsere Technik haben wir in den letzten Jahren konsequent ausgebaut und in allen Bereichen optimiert. In China konnten wir unsere Geschäftstätigkeit über unser Tochterunternehmen für den chinesischen Markt ausbauen und werden zukünftig die Produktion in China vorantreiben. Daneben wird die Schulungs-Akademie "Fritz Stephan Akademie of China" in China weitergeführt und zeigt erfolgreich unseren Unternehmenszweck, nämlich "Leben retten". Unsere Marketingaktivitäten, insbesondere auf den Messen Arab Health und GNPI, sind auf positive Resonanz bei unseren in- und ausländischen Partnern gestoßen. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft 2023 I. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen und beträgt T€ 39.041. Die Zunahme betrifft im Wesentlichen die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf der Aktivseite. Die Eigenkapitalquote liegt rechnerisch bei 83,9 % (i.Vj. 85,0 %). II. Finanzlage In 2023 wurden die eingeräumten Kontokorrentkreditrahmen nicht in Anspruch genommen. Die Lieferantenrechnungen wurden unter Kürzung von Skonto beglichen. III. Ertragslage Die Gesamtleistung als auch das Rohergebnis sind im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Diese Entwicklung ist insbesondere auf den gestiegenen Bedarf in der Sparte Sauerstofferzeugung zurückzuführen. Gleichwohl es im Geschäftsjahr 2023 zu einem erneuten Anstieg der Material- und Rohstoffpreise kam, hat sich der relative Materialaufwand/ Wareneinsatz um 3,1 %-Punkte auf 28,5 % der Gesamtleistung reduziert. Die Anzahl der Mitarbeiter ist um 3 auf 136 vollzeitäquivalente Mitarbeiter gestiegen. Insgesamt liegen die Personalaufwendungen leicht über dem Vorjahresniveau. Die Forschungs- und Entwicklungskosten ohne Personalkosten betrugen T€ 1.399,6 nach T€ 633,2 im Vorjahr. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Risikobericht In unserem Marktsegment sind wir von der Investitionskraft öffentlicher Stellen abhängig, da öffentliche Auftraggeber im In- und Ausland einen Großteil unserer Kunden stellen, etwa öffentliche Krankenhäuser, Militär und Katastrophenschutz. In vielen Industrienationen war das Volumen öffentlicher Beschaffungsprogramme eher rückläufig. Wir begegnen dieser Herausforderung durch Kundenorientierung, Innovationen, hoher Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte und Dienstleistungen sowie durch Kooperationen. Damit wollen wir unsere Marktposition sichern und ausbauen. Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind zum aktuellen Zeitpunkt in der unsteten weltwirtschaftlichen Gesamtsituation zu sehen. Die anhaltend angespannte Beschaffungssituation unseres Lieferantenstammes könnte auch unsere Liefersituation behindern. Die Einleitung geeigneter kundenspezifischer Überbrückungsmaßnahmen hat sich auch in diesem Berichtsjahr als eine Herausforderung dargestellt und wird sich auch im Folgejahr nicht wesentlich (nicht ohne wirtschaftliches Risiko) verbessern lassen. Im Jahr 2023 sind die Personalkosten leicht gestiegen. Auch die Material- und Rohstoffkosten sind weiterhin aufgrund der inflationären Entwicklung angestiegen. Die allgemein zu erwartenden und bereits angekündigten Rohstoffverteuerungen werden somit, wie im Vorjahr, von unseren Lieferanten an uns weitergegeben. Die Lieferantenauswahl obliegt strengen Qualitätsstandards und wir versuchen mit allen strategischen Lieferanten verbindliche Preisvereinbarungen zu treffen, die für einen längeren Zeitraum Gültigkeit haben. Allerdings wird dies teilweise durch die Ungewissheit auf den internationalen Beschaffungsmärkten nicht immer möglich sein. Dem drastischen Anstieg der Energiekosten treten wir damit entgegen, dass wir einen großen Teil unserer Energie durch die Installation von Photovoltaik-Anlagen decken und die von uns genutzten Hallen den aktuellen Energie-Effizienz-Möglichkeiten entsprechen. Besonders die unterschiedlichen Zulassungsregularien, die kontinuierliche Verschärfung der regulatorischen Anforderungen, sowie der damit verbundene ansteigende bürokratische Aufwand erschweren und behindern zunehmend das Inverkehrbringen unserer medizintechnischen Geräte. Mit Einführung der neuen Medizinprodukteverordnung (MDR) werden höhere Anforderungen an die klinische Erprobung, die Materialinhaltsstoffe und die Dokumentationspflichten gestellt. Damit erhöht sich das Risiko der Verzögerungen von Produkteinführungen. Das Risiko von Verzögerungen ergibt sich weiterhin aus der hohen Komplexität von Entwicklungsprojekten. Infolge möglicher Verzögerungen kann es sein, dass Entwicklungsprojekte den veränderten Marktbedingungen nicht mehr gerecht werden könnten. Dem in 2023 vorgenommenen externen Audit sind wir zuversichtlich entgegengetreten und es gibt keinerlei gravierende Hürden. Im Bereich Neu-Geräte-Entwicklung sowie Entwicklung des entsprechenden Zubehörs werden wir auch im Folgejahr weitere Investitionen tätigen, um dem Wettbewerbsdruck Stand halten zu können. Ausländische und teilweise inländische Kunden sind größtenteils kreditversichert. Kapazitätsengpässe im Bereich Forschung und Entwicklung können und werden wir bei Bedarf weiterhin durch externe Partner kompensieren. Personalneueinstellungen werden in diesem Bereich aufgrund des Fachkräftemangels zunehmend nur schwer durchführbar sein. Viele Kundengruppen schließen sich insbesondere im Inland zusammen oder bilden Einkaufsgemeinschaften, um so einen größeren Preisdruck auf ihre Lieferanten zu erwirken und die Nachfragemacht zu stärken. Auch die ausländischen Märkte werden weiter durch einen hohen Kostendruck und politische Unsicherheiten geprägt sein. Um unsere ausländischen Händler mit unseren Produkten wettbewerbsfähig zu halten, werden wir auch im Jahre 2023 unsere Rabattpolitik beibehalten und auf den Preiskampf weltweit individuell reagieren müssen. Weitere Anpassungen werden wir im Bereich der Erwachsenenbeatmung vornehmen müssen, da hier der Wettbewerb enorm gefestigt ist. Ein wachsendes Risiko stellt der zunehmende Protektionismus für den weltweiten Handel und die globalen Wertschöpfungsketten dar. Die Globalisierung wird weiter eher als Problem und weniger als Chance gesehen, sodass weiterhin nationalistische Tendenzen zu erkennen sind. Auch durch Rezessionen kann die Nachfrage beeinträchtigt werden. Der Krieg in der Ukraine steuert maßgeblich dazu bei, wobei grundsätzlich Medizintechnik unter Beachtung der geltenden Gesetze und Regularien in alle Länder, auch nach Russland, geliefert werden kann. Allerdings kommt es immer mehr dazu, dass Länder die nationalen Märkte abschotten und lokale Wettbewerber bevorzugt werden. Auch die US-Sanktionen haben nach wie vor Einfluss auf die internationalen Absatz- und Beschaffungsmärkte und haben Auswirkungen auf den internationalen Handel. Dazu kommen wirtschaftliche und finanzielle Instabilitäten aufgrund der angesprochenen nationalistischen Tendenzen in Politik und Gesellschaft. Diese wachsenden Unsicherheiten, Krieg in der Ukraine, Klimawandel und Energiekrise werden weiterhin in den nächsten Jahren nach wie vor Thema bleiben. II. Prognosebericht Entgegen den anfänglichen Wachstumsprognosen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für 2023 von 2,5%, lag das Wachstum effektiv bei 3,1%. Für 2024 liegt das Bruttoninlandsprodukt der Weltwirtschaft bei 2,8% und liegt weit unterhalb des historischen Durchschnittswerts von 3,8% (Zeitraum 2000 bis 2019). Für Deutschland lag die Prognose für 2023 anfänglich bei 0,5% und damit weit unter der Prognose der Weltwirtschaft. Letzten Endes lag das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt bei -0,3% und zeigt einen konjunkturellen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Auch für 2024 zeigt sich gemäß IfW das Bruttoinlandsprodukt mit 0,1% nicht wesentlich besser als für 2023. Maßgeblich verantwortlich hierfür ist, dass in Deutschland der Anteil des verarbeitenden Gewerbes relativ groß und in hohem Maße von den Energiepreisen abhängig ist. Der Ausstieg aus der Atomenergie trägt in diesem Zusammenhang nicht zu einer Entspannung bei. Im Zuge der Zinserhöhungen im Jahr 2023 sind die Inflationsraten deutlich zurückgegangen. Für Deutschland wird sogar wieder für 2024 mit einer Inflationsrate um die 2% gerechnet. Die globale Inflationsrate soll nach Einschätzung des IfW in 2024 durch Lieferengpässe und Sanktionen dennoch weiterhin auf einem hohen Niveau mit 7,5% liegen. Hohe Energiepreise halten die Inflation auf einem hohen Niveau und führen zusammen mit den Auswirkungen der Sanktionen weiterhin dazu, dass Lieferengpässe die Produktion beeinflussen. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass der Markt für Medizintechnik 2024 stabil bleibt, allerdings sind die Prognosen mit Unsicherheiten und Umsatzverschiebungen behaftet. Der Rückgang der Inflation kann zu einer Lockerung der Geldpolitik führen und damit positive Auswirkungen auf die Nachfrage nach Beatmungsgeräten mit sich führen, allerdings können sich aufgrund der Krisen ebenfalls wieder Störungen auf den Rohstoffmarkt ergeben. Aufbauend auf unserem Renommee, welches wir in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut und gefestigt haben, sind wir besonders zuversichtlich im Bereich der Pädiatrie, in welchen wir Projekte mit Alleinstellungsmerkmalen realisieren werden. In diesem und in den nächsten Jahren sehen wir auch der Entwicklung im Bereich Erwachsenenbeatmung positiv entgegen. Das Bedürfnis nach hochwertig medizinischer Versorgung wächst und dementsprechend auch nach hochwertigen Beatmungsgeräten. Insbesondere für den deutschen Markt bestehen weiterhin Wachstumschancen, aber auch international werden wir unsere Marktanteile weiter ausbauen. Seit 2019 kooperiert die Fa. Fritz Stephan GmbH mit dem Medizintechnikhersteller GE Healthcare im Bereich der perinatalen Versorgung und wird das Maternal Infant Care Portfolio von GE Healthcare in Deutschland vertreiben. Die Geräte von GE Healthcare stellen eine sehr gute Produktergänzung dar und runden somit das Portfolio im Bereich Neonatologie und Geburtshilfe ab. Aufgrund der Corona-Pandemie verzeichneten wir einen deutlichen Anstieg der Nachfrage von Beatmungsgeräten. Der Markt für Geräte der Erwachsenenbeatmung ist jedoch jetzt größtenteils gesättigt. Im Bereich Neonatologie rechnen wir mit Umsätzen auf dem gleichen Niveau, da mit Neuentwicklungen in naher Zukunft zu rechnen ist. Die Nachfrage nach Sauerstofferzeugung ist weiterhin gestiegen, so dass wir die Produktionskapazitäten diesbezüglich erweitert haben, um den Versorgungsauftrag so gut wie möglich gerecht zu werden. Darüber hinaus werden wir in den kommenden Jahren unsere Aktivitäten in China weiter ausbauen; wir möchten unsere Marktanteile weiterhin erhöhen. In Kuala Lumpur betreiben wir eine eigenständige Organisation, um erfolgreich im südostasiatischen Raum agieren zu können. Auch hier setzen wir auf enge Zusammenarbeit mit den Anwendern, um gerade im Bereich Weiterentwicklung regionalspezifischen Einflüssen Rechnung tragen zu können. Nach Deutschland bietet der französische Markt das größte Marktpotenzial. Deshalb werden wir in Frankreich eine Niederlassung gründen, um vor Ort den lokalen Markt besser betreuen zu können. Die unzureichende wirtschaftliche Stabilität, sowie deren Auswirkungen in diversen Ländern des arabischen Raumes werden unsere Auslandsumsätze entsprechend belasten. Aufgrund des Überfalls auf die Ukraine ist der Markt in Russland ungewiss und belastet die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Der gestiegene Lebensstandard führt dazu, dass auch das Bedürfnis nach hochwertiger medizinischer Versorgung gestiegen ist. Wir gehen davon aus, dass wir unseren Marktanteil im In- und Ausland weiter ausbauen werden. Für 2024 rechnen wir infolge der abnehmenden Sondereinflüsse und durch die Corona-Pandemie verursachten Marktsättigung mit einem geringeren Umsatz. Der erwartete Ergebnisrückgang gegenüber den außergewöhnlichen Vorjahren ergibt sich durch eine Reihe von Faktoren. Beispielsweise führen geringere Verkäufe von Geräten aufgrund des Nachfragerückgangs zu einer niedrigeren durchschnittlichen Marge. Darüber hinaus belasten deutliche höhere Materialkosten, höhere Personalkosten sowie Fracht- und Logistikkosten das Ergebnis, da diese höheren Kosten nicht 1:1 an den Kunden weitergegeben werden können. Insgesamt erwarten wir für die kommenden Geschäftsjahre eine gleiche Rendite wie vor der Corona-Pandemie. D. Forschung und Entwicklung Nach wie vor werden unsere Produkte in den kommenden Jahren stark nachgefragt sein. Damit wir auch in Zukunft die Nachfrage halten können, wollen wir unsere Produkte weiterhin verbessern und investieren stetig in die Weiterentwicklung unserer Produkte. Unsere Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung (F+E) haben für unser Unternehmen einen hohen Stellenwert mit dem Ziel, durch neue und weiterentwickelte Produkte unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. In einer sich ständig dynamisch verändernden Welt stellen wir uns als weltweit agierendes Familienunternehmen den wachsenden Herausforderungen. Die Investitionen für F+E (inkl. anteiliger Personalkosten) bleiben auf gleichbleibend hohem Niveau. Das Unternehmen zeichnet sich vor allem durch seine Stärken Innovation und Qualität aus. Es ist wichtig, das Produktportfolio aktuell zu halten und weiterzuentwickeln. Daher wird kontinuierlich in den Bereich Forschung und Entwicklung investiert und wir suchen nach wie vor zur Bewältigung der von uns angestrebten Realisierung der verschiedenen Projekte qualifizierte Mitarbeiter. Das F+E Volumen wird uns im Jahre 2024 zu weiteren Einstellungen veranlassen. Durch die Inanspruchnahme von Beraterleistungen konnten wir die Mitarbeit von fachlichen Kapazitäten auf dem jeweiligen Gebiet in Bezug auf Entwicklungsunterstützung aus medizinischer Sicht, klinischer Erprobung sowie Unterstützung bei der Durchführung der geforderten klinischen Studien und auch bei der Schulung von Anwendern festigen. Diverse Projekte haben wir weiter vorangebracht und werden weitere entscheidende Entwicklungsprojekte in den kommenden Jahren abschließen können. Abgestimmte Marketingaktivitäten haben wir eingeleitet und erwarten uns hiervon eine entsprechende Resonanz. Hierzu gehört unter anderem auch die Neueinstellung von Produkt-Spezialisten, welche eine intensivere und spezifische Beratung und Schulung unserer Kunden - auch weltweit - leisten können. Die Weiterentwicklung einzelner Projekte wird auch in den Folgejahren unseren technischen und innovativen Vorsprung nicht nur mittelfristig sichern. Die Pandemie hat gezeigt, dass Investitionen in die Weiterentwicklung unserer Beatmungs- und Sauerstofflösungen richtig sind. Unterjährig wurden kontinuierlich Mitarbeiterschulungen vorgenommen. Die technische Ausstattung unterliegt ständiger Aktualisierung und interner Verbesserung, um die Effizienz weiter zu gewährleisten. Auch die Prozesse und Abläufe unterliegen ständiger Überwachung und Verbesserung seitens der Mitarbeiter und unseres Qualitäts-Management-Systems.
Gackenbach, den 22. Mai 2024 Fritz Stephan GmbH Bernd Höhne Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fritz Stephan GmbH, Gackenbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fritz Stephan GmbH, Gackenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fritz Stephan GmbH, Gackenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, den 13. Juni 2024 Prof. Dr. Schneider, Wirtschaftsprüfer Tatjana Kirsch, Wirtschaftsprüferin Ergebnisverwendungsbeschluss der Gesellschafter vom 25.06.2024Aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 20.150.931,85 werden EUR 1.250.000,00 in die freien Rücklagen eingestellt, EUR 3.900.931,85 als Gewinn ausgeschüttet und die verbleibenden EUR 15.000.000,00 auf neue Rechnung vorgetragen. |
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