J.P. Morgan Services GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
J. P. MORGAN SERVICES GMBHFRANKFURT AM MAINJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006J.P. Morgan Services GmbH, Frankfurt am Main1. Geschäft und RahmenbedingungenIm Geschäftsmodell "Master KAG" erbrachte die Gesellschaft im Wesentlichen administrative Dienstleistungen zur Verwaltung von Spezialfonds-Mandaten. Das Portfolio Management der Mandate wurde dabei im Rahmen von Outsourcing-Verträgen ausschließlich an externe bzw. dem JPMorgan Konzern angehörende Vermögensverwalter delegiert. Nachdem alle Anleger über die Entscheidung, die Geschäftstätigkeit als Master KAG einzustellen, bereits Ende 2005 informiert wurden, konnten alle Spezialfonds-Mandate innerhalb der zeitlichen Vorgaben bis zum 30. Juni 2006 auf andere Kapitalanlagegesellschaften übertragen werden bzw. wurden in Einzelfällen auf Wunsch des Anlegers liquidiert. Alle Kunden wurden in ihrem Auswahlprozess für eine alternative Fondsgesellschaft eng von der KAG begleitet. Es bestanden regelmäßige Kontakte zu den Kunden sowie den betroffenen Asset Managern, um eine zügige und reibungslose Übertragung der Mandate auf andere Gesellschaften bis zum gesetzten Termin sicherzustellen. Der betriebsbedingte Stellenabbau erfolgte auf der Basis eines Sozialplans, der im März beschlossen wurde. Aufgrund der aktiven Unterstützung durch die Geschäftsführung und einer offenen Kommunikation zu anderen Fondsgesellschaften konnte für alle Mitarbeiter eine Anschlussbeschäftigung erreicht werden. Die Übernahme des Personals durch andere Fondsgesellschaften erfolgte sukzessiv unter der Prämisse, dass der Gesellschaft ausreichend Personal-Ressourcen noch bis zum 30. September 2006 zur Verfugung stehen würden, um den Geschäftsbetrieb während der gesamten Abwicklungsdauer aufrecht zu erhalten. Die noch über den 30. Juni hinaus bestehenden organisatorischen und administrativen Aufgaben, die sich aus der Geschäftsabwicklung ergaben, wurden von einzelnen noch verbliebenen Mitarbeitern übernommen, die dann zum 30. September 2006 aus dem Unternehmen ausschieden. Zu diesem Zeitpunkt hat auch einer der beiden Geschäftsführer die Gesellschaft verlassen. Die Geschäftserlaubnis wurde mit Schreiben vom 29. Juni 2006 an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zurückgegeben. Die LZB erhielt eine Kopie des Schreibens. Die Beendigung der diversen Outsourcing-Verträge mit den Vermögensverwaltern wurde der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der LZB mit gleichem Schreiben mitgeteilt. Der Gesellschaftsvertrag wurde per Beschluss der Gesellschafterin, der J.P.Morgan Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, vom 22. September 2006 neu gefasst. Insbesondere wurden die Bestimmungen über den Verwaltungsrat und Aufsichtsrat gestrichen. Darüber hinaus wird die Gesellschaft mit Inkrafttreten der Änderungen künftig von einem Geschäftsführer geleitet. Mit Wirkung zum 04. Oktober 2006 firmiert die Gesellschaft unter dem Namen J.P. Morgan Services GmbH. Die Option, die Gesellschaft als Dienstleistungsunternehmen für Markt- und Industrieberatung zu positionieren, wird nicht realisiert. 2. ErtragslageAufgrund der Übertragung der Mandate auf andere Gesellschaften sanken die Provisionserträge im Vergleich zum Vorjahr von Mio. 11,5 Euro auf Mio. 3,8 Euro. Der Provisionsaufwand belief sich auf Mio. 3,4 Euro. Die Allgemeinen Verwaltungskosten verringerten sich um Mio. 1,8 von Mio. 5,3 Euro auf Mio. 3,5 Euro. Dabei trugen die gesunkenen Personalkosten aufgrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit proportional am stärksten zu diesem Rückgang bei. Rückstellungen für die gezahlten Abfindungsleistungen waren bereits im Jahresabschluss des Vorjahres enthalten. Nach Mio. 4,8 Euro im Vorjahr wird die Gesellschaft in 2006 erneut operativ einen Verlust von 26 TEuro ausweisen, der aufgrund des bestehenden Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrages von der Gesellschafterin übernommen wird. 3. FinanzlageDie Finanzlage der Gesellschaft ist hauptsächlich geprägt durch die kurzfristig realisierbaren Aktiva in Höhe von 54 % der Bilanzsumme (Mio. 8,6 Euro), denen kurzfristig realisierbare Passiva in Höhe von 4 % der Bilanzsumme (Mio. 0,6 Euro) gegenüber stehen. Eigene Mittel werden mit Ausnahme der Pensionsmittel ausschließlich im eigenen Konzern als kurzfristige Termingelder angelegt. Die Zahlungsbereitschaft der Gesellschaft war aufgrund der während des gesamten Geschäftsjahres vorhandenen, kurzfristig realisierbaren Forderungen jederzeit gegeben. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Liquiditätsmanagement des Konzerns eingebunden. Überschüssige Gelder werden im Konzern angelegt und auftretende Liquiditätsengpässe könnten durch den Konzern ausgeglichen werden. Durch die Einstellung des Geschäftsbetriebes ergeben sich keine negativen Auswirkungen auf die Finanzlage der Gesellschaft. 4. VermögenslageDie Bilanzsumme der Gesellschaft verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. 5,8 Euro auf Mio. 15,9 Euro. Auf der Aktivseite verringerten sich die Forderungen gegen Kreditinstitute um Mio. 2,5 Euro und die Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere um Mio. 0,9 Euro bei gleichzeitiger Verringerung des Postens der sonstigen Vermögensgegenstände um Mio. 2,4 Euro. Der Rückgang der Forderungen gegen Kreditinstitute ist auf den Mittelabfluss aus Rückstellungen zurückzuführen. Der Rückgang der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere beruht auf der Liquidation der zuvor selbst verwalteten Spezialfonds MAD und MRD und der damit verbundenen Realisierung von Kursgewinnen. Zur vollständigen Deckung der Pensionsverpflichtungen wurden die Erlöse aus der Liquidation von MAD und MRD in Publikumsfonds reinvestiert. Damit hält die Gesellschaft ausschließlich Publikumsfonds der JPMorgan Asset Management (Europe) S.à.r.l. zur Deckung der bestehenden Pensionsverpflichtungen. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich aus dem vollständigen Ausgleich der Forderungen gegenüber Sondervermögen und einem im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Verlustausgleich in Höhe von TEuro 26 durch die Muttergesellschaft aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag. Auf der Passivseite wird der Rückgang überwiegend durch die Auszahlung der Abfindungen an Mitarbeiter und den Ausgleich der Verbindlichkeiten gegenüber den externen Asset Managern verursacht. Die in der Gesellschaft bestehenden Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme der Rückstellungen kurzfristig fällig. Der wesentliche Teil der Rückstellungen besteht in Höhe von Euro 7,7 Mio. für unverfallbare Pensionsansprüche von den ausgeschiedenen Mitarbeitern. Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft zum Bilanzstichtag als geordnet anzusehen. Der niedrige Jahresfehlbetrag in Höhe von 26 TEuro ist hauptsächlich durch die Auflösung von Pensionsrückstellungen verursacht. Diese ergibt sich durch den Bewertungsübergang von US-GAAP auf das versicherungsmathematische Gutachten in Übereinstimmung mit den Vorschriften des §6a EStG. Die Geschäftsführung sieht nach dem Beschluss zur Einstellung des Geschäftsbetriebs als Master KAG keine besonderen Risiken für die nahe Zukunft. 5. RisikoberichtDie Gesellschaft hatte für die Einstellung ihrer Geschäftstätigkeit als Master KAG ein gesondertes Projekt aufgesetzt, das direkt durch die Geschäftsführung der Gesellschaft geleitet wurde. Alle wesentlichen Entscheidungen wurden im Lenkungsausschuss getroffen, der aus den Mitgliedern des Aufsichtrates sowie weiteren wesentlichen Funktionsträgern des Konzerns bestand. Dadurch wurde gewährleistet, dass alle Bereiche des Konzerns einbezogen wurden und angemessene Berücksichtigung fanden. Besondere Herausforderung im Projekt war neben dem Kundenmanagement die Archivierung aller Unterlagen, wobei die Anforderungen der GDPdU besondere Berücksichtigung fanden. Letztere wurden im Rahmen eines Teilprojektes bearbeitet und durch eine externe Beratungsfirma unterstützt. Den sich aus dem Beschluss zur Beendigung des KAG-Geschäftes in 2006 ergebenden Risiken hatte die Gesellschaft in dem aufgesetzten Projekt Rechnung getragen. Hier wurden insbesondere Risiken in den folgenden Bereichen überwacht:
Die genannten Risiken wurden in einer Risikomatrix definiert, in der auch mögliche Auswirkungen auf die Gesellschaft und den Konzern sowie entsprechende Maßnahmen zur Verringerung dieser Risiken enthalten waren. Zur Steuerung und Überwachung der lokalen Risiken bestand darüber hinaus ein Kontrollgremium, in dem alle wesentlichen lokalen Bereiche des Konzerns vertreten waren. Dieses Gremium tagte regelmäßig und deckte die lokalen Themen des Konzerns im Zusammenhang mit der Einstellung der Geschäftstätigkeit als Master KAG ab. Die Berichterstattung über das Projekt erfolgte auf wöchentlicher Basis an den Lenkungsausschuss und weitere betroffene Parteien. Dabei wurden sowohl das Projekt als Ganzes als auch die einzelnen Projektthemen einer Bewertung unterzogen. Weitere Schwerpunkte waren der aktuelle Status bezüglich der Kunden/Mandate und die Bewertung der identifizierten Risiken. Der Lenkungsausschuss tagte mindestens alle 2 Monate. Aus Sicht der Geschäftsführung stellte für die Zeit bis zum Abschluss der Übertragung aller Spezialfonds zu anderen Gesellschaften insbesondere ein sinkender Personalstand ein wesentliches Risiko dar. Zur Steuerung dieses Risikos wurden die vorhandenen Kapazitäten regelmäßig überwacht und den maßgeblichen Ressourcentreibern gegenüber gestellt. Als weitere Maßnahme zur Verringerung des Personalrisikos wurden Prozesse in der Fondsverwaltung, die bisher zu einem großen Teil manuell erfolgten, durch technische Lösungen unterstützt und automatisiert. Neben den besonders überwachten Risiken im Rahmen des Projektes zur Abwicklung der Geschäftsaktivitäten der KAG wurden mit dem bestehenden Risikomanagement-System und Beachtung von "Corporate Policies", organisatorischen Strukturen und spezifischen Anweisungen den operativen und regulatorischen Risiken aus dem Investmentgeschäft angemessen Rechnung getragen. Im Risikomanagement für die verwalteten Sondervermögen im Sinne der Derivateverordnung für alle Fonds mit derivativen Instrumenten erfolgte die Marktrisikomessung weiterhin auf der Basis des einfachen Ansatzes mit dem bestehenden Compliance-System. Mit der Einführung eines neuen Releases für das Fondsbuchhaltungssystem V3.Fonds im ersten Quartal 2006 und nach dem erfolgreichen Abschluss umfangreicher Tests konnten bisher manuelle Prüfungen nun automatisiert durchgeführt werden. Der Anforderung nach Stresstests wurde die Gesellschaft unverändert durch interne Lösungen gerecht. Organisatorisch wurde die Umsetzung der Derivateverordnung mit dem bestehenden Risikomanagement verknüpft. Die geplante Marktrisikomessung mit Hilfe des qualifizierten Ansatzes wurde aufgrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit nicht mehr umgesetzt. Das laufende Projekt wurde beendet. 6. PrognoseberichtAuf mittlere Sicht ist geplant, die Gesellschaft endgültig abzuwickeln, daher wird das angedachte Geschäftsmodell der Markt- und Industrieberatung nicht aktiv vermarktet. Für das Jahr 2007 rechnen wir noch mit anfallenden operativen Tätigkeiten durch Erstattungen von ausländischen Quellensteuern, schwebenden Sammelklagen aufgrund von Class Action bezogen auf US-amerikanische Wertpapiere aus dem ehemaligen Bestand von Sondervermögen sowie möglichen Anfragen von Seiten der ehemaligen Kunden und von den Kapitalanlagegesellschaften, die die Verwaltung der Sondervermögen übernommen haben. Mit wesentlichen Verlusten ist nicht zu rechnen, da kein Personal mehr in der Gesellschaft beschäftigt und auch sonst keine aktive Geschäftstätigkeit mehr entfaltet wird.
Frankfurt am Main, den 07. Mai 2007 Joachim Becker JAHRESBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2006J. P. MORGAN SERVICES GMBH, FRANKFURT AM MAINAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2006J.P. MORGAN SERVICES GMBH, FRANKFURT AM MAIN
Anhang zum Jahresabschluss 2006J.P. Morgan Services GmbH, Frankfurt am MainI. Allgemeine AngabenDen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 haben wir nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Obwohl die Kreditinstitutseigenschaft aufgrund der Einstellung des Geschäftsbetriebes bereits zur Jahresmitte wegfiel, haben wir bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute beachtet. Dies geschah aufgrund der besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr sowie wegen des Umstandes, dass für ein halbes Jahr bankgeschäftliche Tätigkeiten durchgeführt wurden, für deren Darstellung sich die Formblätter der RechKredV besser eignen, als die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB. Der Aufsichtsrat hat am 13. Dezember 2005 die Einstellung des Geschäftsbetriebes beschlossen. Der Beschluss wurde vor dem Hintergrund des rückläufigen Geschäftsergebnisses und der Notwendigkeit erheblicher Investitionen im EDV-Bereich getroffen. Durch den Wegfall der Going-Concern-Prämisse haben sich jedoch die Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Das Anlagevermögen besteht ausschließlich aus erworbener Software, deren planmäßige Abschreibung im Mai 2006 ausgelaufen ist. Die Wertpapiere haben höhere Zeitwerte und sind in Höhe ihrer Anschaffungskosten angesetzt. Alle anderen Forderungen und Verbindlichkeiten sind kurzfristig realisierbar und haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen, Verbindlichkeiten zum Rückzahlungsbetrag bewertet. Wertberichtigungen waren nicht notwendig. Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte entsprechend dem strengen Niederstwertprinzip. Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden abweichend zum Vorjahr auf der Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens in Übereinstimmung mit den Vorschriften des §6a EStG gebildet. Der Berechnung der Rückstellung ist ein Rechnungszinsfuß von 6% zu Grunde gelegt. Die Berechnung erfolgte auf Basis der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck 2005 G. Damit fand in 2006 ein Wechsel von der Bewertungsmethode des amerikanischen SFAS 87 zu den Vorschriften des §6a EStG statt. In der Bewertung nach SFAS 158 wurden in der Vergangenheit ebenfalls Gehaltssteigerungen bei der Ermittlung der Rückstellung zugrundegelegt. Aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft keine Mitarbeiter mehr beschäftigt, erscheint dies nicht mehr geeignet, und es erfolgt deshalb eine Umstellung auf die Bewertung nach § 6a EStG. Die daraus resultierenden Erträge in Höhe von T€ 1.412 sind unter den außerordentlichen Erträgen ausgewiesen. Für die übrigen ungewissen Verbindlichkeiten sind angemessene Rückstellungen gebildet. Währungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden zu den am Bilanzstichtag gültigen Referenzkursen der Europäischen Zentralbank umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungForderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Forderungen an Kreditinstitute gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich aus Bankguthaben und Forderungen an die JP Morgan AG zusammen. Forderungen gegenüber der Gesellschafterin sind unter den sonstigen Vermögensgegenständen aufgeführt und belaufen sich auf € 25.506 (VJ T€ 294). Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen nicht. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Bei den Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren handelt es sich zum um Anteile an sechs Publikumsfonds der JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Luxemburg, die der Anlage der in den Pensionsrückstellungen gebundenen Mittel dienen. Es handelt sich um nicht börsennotierte Wertpapiere, die als börsenfähig einzustufen sind. Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB und § 34 Abs. 3 RechKredV
Durch den Wegfall der Kreditinstitutseigenschaft werden die zur Deckung der Pensionsverpflichtungen gehaltenen Fondsanteile erstmals dem Anlagevermögen zugeordnet. Daher war eine Umbuchung aus der Liqiditätsreserve (strenges Niederstwertprinzip) vorzunehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen die Forderung an die Gesellschafterin aus der Verlustübernahme aus dem Ergebnisabführungsvertrag und Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus gezahlter Zinsabschlagsteuer. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten besteht aus Rentenzahlungen für Januar, die bereits Ende Dezember geleistet wurden. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhaltet im Wesentlichen die Lohnsteuervoranmeldung für Dezember 2006. Andere Rückstellungen Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen für zukünftige Wartungskosten für die Datenarchivierung entsprechend der GDPdU bis 2016 gebildet. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist im Berichtszeitraum mit EUR 7.669.380,00 unverändert geblieben. Erläuterungen zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Es bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31.12.2006. Im Vorjahr nahm die Gesellschaft Leistungen einzelner Konzerngesellschaften in Anspruch, die insbesondere Portfoliomanagement, Rechnungswesen, Raumüberlassung, Personalverwaltung, DV-Unterstützung und interne Verwaltung betreffen. Die Höhe der zu leistenden Vergütung wurde über ein Umlageverfahren ermittelt. Die entsprechenden Geschäftsbesorgungsverträge waren mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten kündbar. Alle Verträge mit Konzerngesellschaften mit Ausnahme des Service Agreements mit der JP Morgan AG wurden spätestens bis zum 30.09.2006 gekündigt. Aufgrund des verbleibenden geringen Umfangs der durch die JP Morgan AG zu erbringenden Tätigkeiten werden sich in absehbarer Zeit hieraus keine wesentlichen Verpflichtungen ergeben. Provisionserträge Die Provisionserträge bestehen aus Verwaltungsvergütungen für von der Gesellschaft verwaltete Fonds und Gebühren für Anlageberatungen für andere Kapitalanlagegesellschaften. Alle Fonds wurden bis zum 30.06.2006 auf andere Kapitalanlagegesellschaften übertragen. Provisionsaufwendungen Die Provisionsaufwendungen resultieren aus Gebühren für das ausgelagerte Portfoliomanagement, das im Wesentlichen von verbundenen Unternehmen erbracht wurde. Andere Verwaltungsaufwendungen In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind im Wesentlichen Kostenbelastungen für Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1,205 Mio (Vorjahr EUR 1,4 Mio) enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen für ausstehende Kostenrechnungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich hauptsächlich um Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft Erträge aus Zuschreibung zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren resultieren aus der Veräußerung der Anteile der Spezialfonds MAD und MRD. Außerordentliche Erträge Diese Position beinhaltet Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen, die durch die Umstellung der Bewertungsmethode von SFAS 87/158 auf die Vorschriften des §6a EStG entstanden sind. Erträge aus Verlustübernahme Die Erträge aus Verlustübernahme in Höhe von € 25.505,72 resultieren aus dem seit 01.01.2004 geltenden Ergebnisabführungsvertrag zwischen der J.P. Morgan Services GmbH, Frankfurt am Main, und ihrer Gesellschafterin, der J.P. Morgan Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main. Fremdwährungspositionen Der Gesamtbetrag der auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände beträgt TEUR 51 und betrifft ausschließlich Forderungen an Kreditinstitute. IV. Erläuterungen zu KonzernbeziehungenDie J.P. Morgan Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main, ist die alleinige Gesellschafterin. Der Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen wird von der JPMorgan Chase & Co., New York aufgestellt, deren Aktien an der New York Stock Exchange sowie an einigen europäischen und asiatischen Börsenplätzen gehandelt werden. Der Konzernabschluss ist auf Anfrage bei der J.P. Morgan Services GmbH, Frankfurt am Main, zu erhalten. V. Organe der J.P. Morgan Services GmbHIm Geschäftsjahr bestand die Geschäftsführung aus folgenden Mitgliedern: Joachim Treppner, Bankkaufmann Sprecher der Geschäftsführung (bis 30.09.2006) Joachim Becker, Bankfachwirt Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 420 (Vorjahr TEUR 455). An ehemalige Geschäftsführer erfolgte eine Zahlung für Ruhegelder von TEUR 86 (Vorjahr TEUR 86). Es wurden weder Vorschüsse noch Kredite gewährt. Der Aufsichtsrat hatte 2006 folgende Zusammensetzung: Robin Saunders, Senior Vice President, JPMorgan Chase
Bank, NA, London Branch
Oliver Berger, Senior Vice President, J.P. Morgan AG,
Frankfurt
Timothy Gandy, Senior Vice President, JPMorgan Chase Bank, Bournemouth bis 22.09.2006 An den Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2006 keine Vergütung geleistet. Mit Änderung des Gesellschaftsvertrages wurde die Bestimmung über den Verwaltungs- und Aufsichtsrat zum 22.09.2006 aufgehoben und besteht seither nicht mehr. VI. MitarbeiterIm Geschäftsjahr 2006 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 8 weibliche und 7 männliche Mitarbeiter (im Vorjahr durchschnittlich 12 weibliche und 12 männliche Mitarbeiter).
Frankfurt am Main, 29. November 2007 Die Geschäftsführung Joachim Becker Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der J.P. Morgan Services GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 30. November 2007 PricewaterhouseCoopers
Sahm , Wirtschaftsprüfer ppa. v. Tiling, Wirtschaftsprüferin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen