SPIE Wiegel GmbH
Albert-Ruckdeschel-Straße 11, 95326 Kulmbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Teichmann seit 29.2.2024 | Prokura |
Jörn Ettenhofer seit 24.2.2022 | Prokura |
Bernd Hentsch seit 23.10.2015 | Prokura |
Marcus Raabe seit 30.4.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
SPIE Operations SAS | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SPIE Wiegel GmbHKulmbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Darstellung des Geschäftsverlaufes1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche 1.1 Ökonomische Rahmenbedingungen und weltwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft zeigte sich 2023, nach der COVID-19-Pandemie, einem anhaltenden Russland-Ukraine-Krieg und der weltweit hohen Inflation sehr widerstandsfähig. Das BIP-Wachstum fiel mit global 3,1% im Jahr 2023 stärker aus als erwartet. In den USA und einigen Schwellenländern wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal 2023, aufgrund höherer Löhne sowie steigender staatlicher und privater Ausgaben, nochmals stärker als prognostiziert. Durch die Anhebung der Leitzinsen durch die Zentralbanken erholte sich die weltweite Inflation ab dem vierten Quartal 2023 und sank auf prognostizierte 6,8% für das Gesamtjahr 2023. Wiederhergestellte Lieferketten erhöhten die wirtschaftliche Dynamik im zweiten Halbjahr zudem weiter. 1 Im vierten Quartal 2023 kehrte sich diese Entwicklung allerdings wieder um. In Folge des Nahost-Konflikts kam es zu Überfällen auf Containerschiffe im Roten Meer, was zu Lieferverzögerungen auf der Route zwischen Asien und Europa führte. 2 Die Wirtschaftsleistung in der EU hat im Jahr 2023 an Schwung verloren, das BIP-Wachstum schrumpfte auf 0,5%. 3 Hintergrund waren vor allem die hohe Inflation im Euro-Raum (5,4% 4 ), eine härtere Geldpolitik sowie der anhaltende Krieg Russlands gegen die Ukraine. 5 Die deutsche Wirtschaft verzeichnete für das Gesamtjahr 2023 einen Rückgang des BIP um -0,3%. Vorangegangene multiple Krisen, eine Inflation von +5,9% 6 , die straffe Geldpolitik, ein hoher Krankenstand der Erwerbstätigen sowie ein kräftiges Wachstum der Lohnstückkosten beeinflussten die deutsche Wirtschaft stark. Die schwache Auslandsnachfrage (-1,8%) stellte für Deutschland als Exportnation einen weiteren, zentralen Belastungsfaktor dar. 7 Lediglich der Außenhandel mit Ländern außerhalb Europas wies 2023 ein leichtes Plus von 0,8% auf. 8 Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Jahresverlauf hingegen robust. Die Arbeitnehmerentgelte (+6,7%) sowie Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+6,5%) legten im Verlauf des Jahres, insbesondere aufgrund von deutlichen Lohnerhöhungen und staatlicher Entlastungsmaßnahmen, deutlich zu. 9 1.2 Entwicklung der Branche Die SPIE Wiegel GmbH verfügt über ein breit gefächertes Angebotsspektrum im Bereich der Gebäudetechnik mit ausgeprägten Schwerpunkten in Wärme-, Kälte-, Sanitär- und Lüftungstechnik sowie Mess, Steuer- und Regeltechnik. Die Gebäudetechnik Branche zeigte nach der stabilen Marktentwicklung des Vorjahres auch im Jahr 2023 in der von geo- und klimapolitischen Ereignissen beeinflussten Lage Kontinuität. Prognosen zufolge wuchs die HKLS-Branche um 5,8 % und erreichte ein Umsatzvolumen von Mrd. EUR 78,7 . 10 Das Elektrohandwerk bewertete sich als relativ krisenfest. 11 Geschäftsimpulse setzten besonders der Ausbau Erneuerbarer Energien sowie die voranschreitende Elektromobilität und der damit einhergehende Aufbau der Ladeinfrastruktur. 12 Das Gesamthandwerk prognostizierte für 2023 eine etwas rückläufige, aber stabile Entwicklung, mit einer Umsatzsteigerung um 6% gegenüber 2022. 13 Trotz multipler Krisenlagen der Wirtschaft waren im Herbst 2023 die Geschäftserwartungen im Gesamthandwerk zwar getrübt aber weniger pessimistisch als im Jahr zuvor. Der ZDH-Geschäftsklimaindex stieg zum dritten Quartal 2023 um 10 Zähler auf 107 Punkte. Stabilisiert wurde das Geschäft vor allem durch rückläufige Energiekosten sowie einen steigenden privaten Konsum. 14 Besonders das Ausbaugewerbe blickte 2023 positiver auf die Geschäftslage. Es profitierte vor allem von einer Sonderkonjunktur für Modernisierungs- und Effizienzmaßnahmen im Hinblick auf den Gebäudeenergiebedarf. 15 Der Rückgang der Baukonjunktur setzte sich im Jahr 2023 mit -5,3% fort. Stark gestiegene Bau- und Finanzierungskosten haben vor allem im Wohnungsbau Spuren hinterlassen (-11%). Der Wirtschaftsbau erreicht 2023 einen Umsatz von ca. Mrd. EUR 59,6 (-2%) und der öffentliche Hochbau ein 4%iges Umsatzplus (Mrd. EUR 9). 16 Die deutsche Energiewirtschaft setzte im Jahr 2023 ihren Transformationsprozess unvermindert fort. Regenerative Energien spielen erstmals die bedeutendste Rolle im Energiemix. 17 Die erneuerbar generierte Strommenge lag bei rund 268 Terrawattstunden (TWh). Ungefähr 75% davon wurden durch Wind- und Solaranlagen erzeugt. 18 Die Nachhaltigkeitsbestrebungen zielen zudem auf den effizienten Energieeinsatz. Die Bundesregierung setzt im November 2023 das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) in Kraft. Es verpflichtet Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von mehr als 7,5 GWh sowie öffentliche Einrichtungen von Bund und Ländern, Energie- und Umweltmanagementsysteme einzuführen. 19 Die Gebäudetechnik-Anbieter unterstützen mit individuellen Lösungen zur Energieeinsparung und zur Integration erneuerbarer Energien. Die SPIE Wiegel bietet Prüfstandstechnik insbesondere für die Automobilindustrie an. Hier setzt Deutschland den Weg zu einem Leitmarkt für Elektromobilität fort. 24,6% der neu zugelassenen PKW (700.206) waren 2023 mit einem Elektroantrieb ausgestattet. Ein deutliches Plus vom 11,4% verzeichnen die reinen Elektro-PKW (BEV) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 20 Die Nachfrage nach diesen alternativen, nachhaltigen Antrieben treibt die Entwicklungsanstrengungen der Hersteller. Die einhergehende nachlassende Investitionsbereitschaft in Verbrennungsmotoren in den Modellpaletten beeinflusst das Prüfstandsgeschäft von SPIE Wiegel. Die von funktionsfähigen Rechenzentren abhängige Internetwirtschaft wächst weiter. Die Kapazitäten der Rechenzentren steigen. Deutschland ist der zweitgrößte Markt für Colocation-Rechenzentren in Europa. 21 Daher ist der Colocation-Markt auch ein wesentlicher Treiber des Wachstums im Bereich Netzwerke, Infrastruktur und Operating mit einer jährlichen Wachstumsrate von 15,7% und wird bis 2025 voraussichtlich einen Umsatz von Mrd. EUR 11,5 erwirtschaften. 22 Das neue Energieeffizienzgesetz fordert die Betreiber von Rechenzentren auf, mehr Strom aus Erneuerbaren Energien zu beziehen und die anfallende Abwärme effizient zu nutzen. 23 Zusammenfassend stellten sich alle von der SPIE Wiegel GmbH adressierten Märkte als attraktiv dar und weisen für die Zukunft großes Potenzial für eine stabile Geschäftsentwicklung auf. 2. Darstellung der Gesellschaft 2.1 Aufstellung SPIE Wiegel GmbH Die SPIE Wiegel ist ein historisch mittelständisch geprägter Fachbetrieb für Gebäudetechnik mit Hauptsitz im oberfränkischen Kulmbach. Wir bieten ein umfassendes Leistungs- und Serviceangebot rund um die Gebäudetechnik an. Dies umfasst im Wesentlichen die Bereiche Wärme-, Kälte-, Sanitär- und Lüftungstechnik sowie Mess, Steuer- und Regeltechnik. Aber auch der Bau kompletter industrieller Anlagen - von der Planung und Beratung, über die Herstellung bis zur fachgerechten Montage - wird von unseren qualifizierten und erfahrenen Fachkräften durchgeführt. Zuverlässige Full-Service-Leistungen gehören bei uns ebenso zur Firmenphilosophie wie die Entwicklung und konsequente Anwendung neuer Technologien. Die effiziente Nutzung alternativer Energiequellen durch Systeme und Anlagen aus unserem Hause sind Beleg für die hohe Innovationskraft des Unternehmens und nicht zuletzt ein Grund dafür, dass zahlreiche namhafte Unternehmen im In- und Ausland bereits auf das technische Know-how unserer Ingenieure vertrauen. Die Spie Wiegel ist eine 100% Tochter der SPIE Building Technology & Automation GmbH, Gießen (SPIE BTA), die über die SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH, Ratingen, (SPIE DZE) in den Gesamtkonzern eingegliedert ist. Der Geschäftsbereich (BTA) deckt innerhalb des Konzerns, im Bereich der Gebäudetechnik, die Themenfelder Elektrotechnik, Automation, Mechanik und Planung ab. Die Spie Wiegel ist dabei ein wesentlicher Bestandteil für den Bereich Mechanik. Zum Teil werden wir durch übergeordnete Zentralfunktionen des Geschäftsbereichs BTA sowie der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH unterstützt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde zwischen der SPIE Building Technology & Automation GmbH und der Spie Wiegel GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. 2.2 Entwicklung der Gesellschaft a. Marktpositionierung Die Gesellschaft ist in die Bereiche Technische Gebäudeausstattung (TGA), Mess-, Steuer- und Regeltechnik (MSR), Instandhaltung und Wartung (ISW), Kundendienst (KD) sowie Gerätebau und Vorfertigung (GV) aufgegliedert. Unsere Kunden sind im Wesentlichen aus der deutschen Industrie, in kleinerem Umfang leisten wir auch für die öffentliche Hand. Über Kundenbeziehungen in Deutschland sind wir im Bereich (GV) auch für Auftraggeber in Skandinavien tätig. In der TGA wickeln wir komplexe Projekte ab, überwiegend für Stammkunden. Der Bereich ISW arbeiten im Wesentlichen mit Jahresrahmenverträgen für deutsche Industriekunden. Im Kundendienst sind wir neben Gewerbekunden auch für Privathaushalte in Kulmbach und Umgebung tätig. b. Geschäftsentwicklung Im Jahr 2023 ist es gelungen, einen Auftragseingang deutlich über den Planerwartungen zu erzielen und auch wieder große Einzelaufträge wie beispielsweise für die Konzernzentrale des Automotiv Konzerns Bosch in Stuttgart Schillerhöhe. Weitere Großaufträge erhielten wir u.a. von Volkswagen Salzgitter, Kaeser sowie MAGNA. Die Abhängigkeit von der Automobilindustrie wurde durch Großaufträge u.a. von Aldi in Mülheim an der Ruhr, Kaeser in Coburg, Bosch in Reutlingen und dem Medizintechnikanbieter Röchling in Neuhaus am Rennweg (einem Neukunden) weiter verringert. Zudem konnte der Umsatzanteil im Bereich der technischen Instandhaltung (ISW) weiter stabilisiert und ausgebaut werden. c. Vernetzung innerhalb des SPIE-Konzerns Die Geschäftsführung der Spie Wiegel ist Teil des Geschäftsbereichsleitungskreises als wesentliches Element der Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb der Geschäftsbereiches SPIE BTA. Darüber hinaus finden regelmäßige Abstimmungsrunden mit den anderen Gesellschaften der SPIE BTA statt sowie mit zentralen Funktionen der SPIE BTA und SPIE DZE. Mit der Teilnahme an der ONE SPIE CONVENTION 2023 in Paris war es erstmals nach der Corona Pandemie möglich auch über die Geschäftsbereiche und Länder hinweg persönliche Kontakte aufzubauen oder weiter zu vertiefen. All dies führte auch zu Großbieterprozessen gemeinsam mit Schwestergesellschaften aus dem Geschäftsbereich SPIE BTA und auch darüber hinaus. 3. Entwicklung von Leistung, Auftragseingang und Umsatz Der Auftragseingang betrug im Geschäftsjahr insgesamt Mio. EUR 68,5 und lag somit weit über dem Vorjahreswert von Mio. EUR 39,9 und auch deutlich über den Planerwartungen. Die Leistung einschließlich der Bestandsveränderungen (ohne sonstige betriebliche Erträge) lag mit Mio. EUR 45,6; erwartungsgemäß unter dem Vorjahr (Mio. EUR 52,3). Grund hierfür sind zum Teil kundenseitige Auftragsverschiebungen weit in das Jahr 2023. Der Umsatz betrug Mio. EUR 37,8 (Vorjahr: Mio. EUR 53,3) und ist gegenüber dem Vorjahr um 29,0 % gesunken.
4. Personalentwicklung Die SPIE Wiegel hat zum Stichtag 31. Dezember 2023 einschließlich Auszubildender und der Geschäftsführer 241 (Vorjahr: 251) Mitarbeiter beschäftigt. Der Rückgang ist fluktuationsbedingt. 5. Struktur der Gesellschaft Marcus Raabe ist Alleingeschäftsführer. Neben dem Hauptsitz in Kulmbach ist die Gesellschaft mit Niederlassungen in Landsberg-Queis bei Halle, in Karlsfeld bei München und in Stuttgart vertreten. II. Wirtschaftsbericht1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die kontinuierliche Unternehmenssteuerung basiert maßgeblich auf folgenden finanziellen Leistungsindikatoren: Auftragseingang, Leistung, Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT), Working Capital und Liquiditätsentwicklung. Im Folgenden werden diese wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren näher ausgeführt sowie weitere inhaltliche Erläuterungen zur Bilanz gegeben. 1.1 Auftragseingang Der Auftragseingang der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr Mio. EUR 68,5 und lag damit noch über den im Vorjahr prognostizierten Erwartungen für das Jahr 2023. Dies lag im Wesentlichen an der Großbeauftragung eines deutschen Technologieunternehmens mit Mio. EUR 13. 1.2 Leistung Die Leistung einschließlich Bestandsveränderungen (ohne sonstige betriebliche Erträge) betrug Mio. EUR 45,6; und lag damit unter dem Vorjahr und somit wesentlich unter den Erwartungen (Mio. EUR 52,3). Grund hierfür sind von unseren Kunden veranlasste Verschiebungen in der Projektbearbeitung. 1.3 Ertragslage Die SPIE Wiegel GmbH weist für das Geschäftsjahr ein Ergebnis nach Steuern von Mio. EUR 1,9 aus (Vorjahr: Mio. EUR 2,5). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt Mio. EUR 2,0 (Vorjahr: Mio. EUR 3,5). Das Ergebnis liegt unter dem Vorjahr und sehr deutlich unter unseren Erwartungen. Die Veränderung zum Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus der geringeren Jahresleistung. Das Zinsergebnis/Finanzergebnis (Zinsen und ähnliche Erträge bzw. Aufwendungen) lag bei TEUR 111 und wie im Vorjahr (TEUR -90) ganz überwiegend aus Avalgebühren. 1.4 Vermögenslage Auch im Geschäftsjahr 2023 ist die Bilanzsumme von Mio. EUR 21,4 weiter auf Mio. EUR 20,4 gesunken. Dies lag auf der Aktivseite an einer deutlichen Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Mio. EUR -4,3) bei gleichzeitigem Anstieg der Guthaben bei Kreditinstituten unter Einbeziehung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, welche sich ausschließlich auf das Cash-Pooling mit dem Konzern beziehen (Mio. EUR 5,0). Auf der Passivseite reduzierten sich das Eigenkapital um (Mio. EUR -2,5) durch die Ausschüttung des Vorjahresergebnisses. Die Reduzierung der Rückstellungen um (Mio. EUR 1,4) ergeben sich im Wesentlichen abrechnungsbedingt aus Restarbeiten für Großprojekte zum Jahreswechsel 2022 nach 2023. In den Verbindlichkeiten werden im Geschäftsjahr erstmalig erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen passiviert, da diese die unfertigen Leistungen im Geschäftsjahr übersteigen. Es ergibt sich ein Anstieg von Mio. EUR 2,6. Trotz abnehmender Bilanzsumme reduziert sich die Eigenkapitalquote von 32,1 % im Vorjahr auf 21,2 %, da der Jahresüberschuss aus dem Vorjahr an die Alleingesellschafterin abgeführt wurde und im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Alleingesellschafterin abgeschlossen wurde. Das Working Capital, ermittelt als Saldo von Umlaufvermögen (ohne Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse), kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten, betrug Mio. EUR +3,6 nach Mio. EUR +3,4 im Vorjahr. Bereinigt um die Verbindlichkeit aus Gewinnabführung (Vorjahr: aus der Ausschüttung des Jahresüberschusses) (Mio. EUR 1,9; Vorjahr: Mio. EUR 0,7) sowie um die Cash-Pool Forderung (Mio. EUR 9,1; Vorjahr Mio. EUR 1,5) ist das Working Capital um Mio. EUR 6,2 auf Mio. EUR -3,5 gesunken. Für diese Veränderung ist vor allem die deutliche Reduzierung der Vorräte wie auch der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch ein weiter optimiertes Forderungsmanagement für Anzahlungs- und Schlussrechnungen maßgeblich. 1.5 Finanzlage Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH eingebunden. Damit ist die Liquidität jederzeit gesichert. Die Liquidität zum Stichtag, unter Einbeziehung der Forderungen aus Cash-Pool sowie der Guthaben bei Kreditinstituten, hat sich von Mio. EUR 4,1 auf Mio. EUR 9,1 erhöht, im Wesentlichen durch das optimierte Forderungsmanagement für Anzahlungs- und Schlussrechnungen. Forderungen an Kunden wurden ganzjährig, aber besonders zum Stichtag, mit Nachdruck eingetrieben, wie bereits unter der Vermögenslage dargestellt. Die Zahlungen an Lieferanten wurden unterjährig immer unter Berücksichtigung der Skontovereinbarungen vorgenommen, zum Stichtag wurde hiervon abgewichen, ohne wesentlichen Einfluss auf den Skontoerfolg. 2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.1 Betriebszugehörigkeit Die Mitarbeitenden der SPIE Wiegel GmbH waren im Jahr 2023 durchschnittlich 12,2 Jahre beschäftigt (Vorjahr: 11,9 Jahre). Die Fluktuation (Verhältnis der Austritte zum Personalanfangsbestand des Jahres) ist von 12,6 % im Vorjahr auf 21,6 % im Jahr 2023 gestiegen. 2.2 Weiterbildung Die SPIE Wiegel GmbH hat im Jahr 2023 über die SPIE Akademie am regelmäßigen Weiterbildungsprogramm mit fachlichen und überfachlichen Seminaren teilgenommen, welches auf spezifische Bedarfe der Mitarbeitenden ausgerichtet war. Nach Fach- und Führungstrainings lagen weitere Trainingsschwerpunkte auf der Methoden- und Sozialkompetenz. Die Schulungs- und Trainingsmaßnahmen sind für verschiedene Karrierestufen von Ausbildungs-Workshops bis zu modularen Führungskräfteprogrammen konzeptioniert und dienen der Verbesserung der persönlichen und arbeitsplatzbezogenen Kompetenzen. Sie orientieren sich an Funktionen, Tätigkeiten und Verantwortungsbereichen. Ziel ist es, Nachbesetzungen wie z.B. Experten- oder Führungspositionen weitestgehend aus den eigenen Reihen vorzunehmen. Es konnten individuell zugeschnittene Führungskräfte-Workshops und verschiedene Mitarbeiter über die Akademie geschult werden: Beauftragte Personen für den Gefahrguttransport, Führungsprinzipien, Führung@SPIE - Rolle & Verantwortung und das Angebot zu den wichtigen Themen wie Cybersicherheit, DE - Digital, Microsoft 365 Apps & IT und Compliance sowie teilweise Englisch konnten über das SMILE-Angebot sehr gut vermittelt werden. Der Besuch von internen Weiterbildungsmaßnahmen ist im Jahr 2023 auf 104 Trainingstage gesunken (2022: 341 Trainingstage) da während Corona ein starker Fokus auf Onlineschulungen lag, so dass man in 2023 soweit auf Stand war. Neben den intern organisierten Weiterbildungsangeboten der SPIE Akademie hat die SPIE Wiegel GmbH auch an externen Weiterbildungsangeboten teilgenommen, um die spezifischen Weiterbildungsbedarfe ebenfalls abzudecken. Darüber hinaus wurden bisherige Präsenz-Unterweisungen in Online-Unterweisungen umgewandelt. Der Besuch von externen Seminaren lag 2023 bei 107 Trainingstagen deutlich unter dem Vorjahr (2022: 352 Trainingstage) bedingt durch die außerordentlich hohe Teilnahme an Deutschsprachkursen neuer Mitarbeiter. 2.3 Ausbildung Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigt die Gesellschaft 23 Auszubildende (zum Vorjahresstichtag 2022: 26 Auszubildende) und erreicht damit einen Auszubildendenanteil von 9,7 % an der Gesamtbelegschaft (Vorjahresstichtag: 10 %). Die Ausbildungsquote ist somit gesunken. 2.4 Arbeitssicherheit Übergeordnetes Ziel von SPIE Wiegel GmbH ist es, eine Arbeitsschutzkultur nachhaltig im Unternehmen - bei den Führungskräften und Mitarbeitenden - zu etablieren und zu verankern. Als Messgröße für die Arbeitssicherheit wird die Ereignishäufigkeitsrate (TRCFR = Total Recordable Cases Frequency Rate) herangezogen. Die Kennzahl errechnet sich aus der Summe der Ereignisse "Medical Treatments" und "Lost Time Incidents" bezogen auf eine Million Arbeitsstunden aller Mitarbeitenden - d.h. aller Mitarbeitenden der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe und aller Mitarbeitenden, die im Zuge von Arbeitnehmerüberlassungen für die SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe tätig sind. Die Reduzierung der Ereignishäufigkeit hat einen positiven Einfluss auf die Kennzahl von SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH. Die Kennzahl der Gruppe hat sich für das Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr verbessert und liegt bei 10,53. Damit wurde die TRCFR im Vergleich zum Vorjahr um 1 % gesenkt, die Anzahl der Ereignisse liegt in der Schwankungsbreite. Insgesamt wurde die Ereignishäufigkeitsrate von Dezember 2014 bis Dezember 2023 um 53 % gesenkt. Die in den jeweiligen Zeiträumen der Berichterstattung in die Gruppe aufgenommenen Akquisitionen sind ab Zugehörigkeit zu SPIE in die Bildung der Kennzahl aufgenommen worden. Jede Gesellschaft der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe trägt zur Verbesserung des Arbeitsschutzes und damit der Senkung der TRCFR bei. Valide vergleichbar ist die Kennzahl auf Ebene der SPIE Deutschland & Zentraleuropa Gruppe, da sowohl durch organisches als auch durch anorganisches Wachstum die KPI auf Ebene der Legaleinheiten, mithin SPIE SAG GmbH im Vergleich der Jahre stark schwanken kann. Die Berichterstattung wurde daher auf Gruppenebene umgestellt. Mit Beginn der Coronapandemie wurde eine bei SPIE eingeführte Veranstaltung "HSEQ für Führungskräfte" als Präsenzveranstaltung pandemiebedingt vorübergehend eingestellt. Im Jahr 2023 wurde diese Veranstaltung wieder in Präsenz implementiert. Vorab wurde das Training didaktisch komplett überarbeitet. In dem interaktiven Training werden Führungskräfte befähigt die HSEQ-Themen im operativen Umfeld umzusetzen. SPIE arbeitet kontinuierlich daran, die Arbeitssicherheit entlang des STOP-Prinzips (Substitution, technische, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen) auszurichten. Im Bereich neue technische Arbeitsmittel zur Verbesserung der Arbeitssicherheit werden neben Marktrecherchen auch Eigenentwicklungen mit Herstellern umgesetzt. Ein wichtiges Instrument zur Unterstützung aller Mitarbeitenden in der Fläche sowie der Führungskräfte waren die Hilfestellungen über eine arbeitstäglich 12-stündig erreichbare Beratungshotline sowie eine Vielzahl von Remote- und Präsenzschulungen und Regelbesprechungen. III. Prognose, Chancen- und Risikobericht1. Erwartetes wirtschaftliches Umfeld 1.1 Erwartete weltwirtschaftliche Entwicklung Das weltwirtschaftliche BIP-Wachstum wird sich 2024 auf 2,9% verstetigen und schrumpft im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2% - Punkte. 24 Die weltweit zurückgehende Inflation (Prognose für 2024: 5,8%) wird die Weltwirtschaft zwar positiv beeinflussen, doch wirken sich die weiter anhaltende restriktive Geldpolitik der Zentralbanken und das damit einhergehende geringere Investitions- und Produktivitätswachstum negativ auf das Wachstum aus. Auch werden die andauernden geopolitischen Konflikte den Welthandel weiterhin beeinträchtigen. 25 Nach einem schwachen Jahr 2023 (+0,5%) prognostiziert die OECD mit +0,6% ein kaum positiveres BIP-Wachstum für den Euroraum für das Jahr 2024. Zu Beginn des Jahres bleibt das Wachstum den Prognosen zufolge noch schwach. Da die Realeinkommen allerdings steigen, wird es sich im Laufe des Jahres stetig erholen. 26 In Deutschland ist im ersten Quartal aufgrund der anhaltenden geopolitischen Krisen sowie der hohen Inflation, erst einmal nicht mit einer Trendwende zu rechnen. 27 Für den weiteren Verlauf im Jahr 2024 wird ein Anstieg des BIP von 0,2% 28 erwartet. Gestiegene Reallöhne und ein robuster Arbeitsmarkt wirken belebend auf die sich erholende Inlandsnachfrage. Die Prognosen für den Außenhandel im Jahr 2024 bleiben eher verhalten (+0,6%), da auch hier die geopolitischen Krisen aber auch die geldpolitischen Maßnahmen der Handelspartner-Länder die Nachfrage dämpfen. 29 Sind die weiteren Verläufe des Russland-Ukraine-Kriegs und des Nahost-Konflikts, die sich beide auf die Energiepreise und somit nachteilig auf die in Deutschland ansässige, energieintensive Industrie auswirken können. Ein längeres Anhalten der Störung der Schifffahrtsroute durch das Rote Meer und in der Folge wieder eingesetzten Lieferverzögerungen könnte die deutsche Wirtschaft weiterhin schwächen. 1.2 Erwartete Entwicklung der Branche In dem für die SPIE Wiegel GmbH relevanten Markt für Gebäudetechnik bieten sich grundsätzlich Chancen für eine weiterhin stabile Geschäftsentwicklung. Die aktuelle geo- und klimapolitische Situation wird einen starken Einfluss auf die Geschäftstätigkeit deutscher Unternehmen nehmen. Die Energiekrise zeigt die Bedeutung eines klimafreundlichen und krisenfesten Energiesystems für den Wirtschaftsstandort. Die Unternehmen richten ihren Fokus deutlicher auf Nachhaltigkeit und den effizienten Energieeinsatz. Nach den bereits realisierten Maßnahmen zur Energieeinsparung aus dem Energiesicherheitspaket werden die energieintensiven Unternehmen durch das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) zur Umsetzung wirtschaftlicher Energieeffizienzmaßnahmen verpflichtet. Der dadurch ausgelöste Schub an Projektumsetzungen wird das Geschäft der Anbieter von Gebäudetechnik positiv beeinflussen, insbesondere bei der Realisierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung, Schaltanlagen für die Stromversorgung, dem Energiemanagement und der Integration erneuerbarer Energien. Im Bauhauptgewerbe wird für das Jahr 2024 ein Umsatzrückgang von 3% erwartet, vorwiegend wegen des starken Einbruchs im Wohnungsbau (-13%). Der Wirtschafts- und öffentliche Bau hingegen soll um jeweils 3% zulegen. 30 Laut Konjunkturbericht des Zentralverband des Deutschen Handwerks wird sich das Ausbaugewerbe wegen der mangelnden Auftragseingänge im Hochbau ebenfalls schlechter entwickeln, es sieht jedoch Potenzial im Sanierungsgeschäft und der anhaltenden Nachfragen von Energieeffizienzmaßnahmen. 31 Auch profitiert das Elektrohandwerk im Speziellen von den Wachstumsmärkten rund um das Thema Energieeffizienz (Photovoltaik, Energiemanagementsysteme etc.) und sieht mehrheitlich einer stabilen Geschäftsentwicklung in 2024 entgegen. 32 Als ein Marktteilnehmer sieht die SPIE Wiegel in der elektrischen Energietechnik für energieeffiziente Maßnahmen einen Stabilisierungsfaktor und wachsenden Markt. Im Gesamthandwerk bleibt die Bewältigung des Fachkräftemangels auch im Jahr 2024 weiterhin eine große Herausforderung. 33 Rechenzentren sind mit den Telekommunikationsnetzen das Rückgrat der Digitalisierung in Deutschland. Die Kapazitäten der Rechenzentren werden bis zum Jahr 2025 gegenüber 2021 um über 20% ansteigen. Cloud Computing wird sich bis dahin zum dominierenden Bereitstellungsmodell entwickeln und über 50% der Rechenzentrumskapazitäten ausmachen. 34 Mit dem am 18.11.2023 in Kraft getretenen Energieeffizienzgesetz sind Rechenzentren künftig an Energieeffizienzstandards gebunden. 35 SPIE Wiegel wird mit seiner Expertise beim Aufbau und der notwendigen Transformation unterstützen. Für die Bundesregierung ist die nachhaltige Mobilität ein zentrales Zukunftsthema. 36 Im Zuge der Haushaltskonsolidierung wurde zwar der Umweltbonus zur Förderung des Kaufs von E-Autos zum 18.12.2023 vorzeitig abgeschafft 37 , der Bund bleibt jedoch bei der Förderung der Errichtung der Ladeinfrastruktur mit ca. 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2024 aktiv. 38 Für die Gebäudetechnik-Anbieter eröffnen sich Geschäftschancen für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für die E-Fahrzeugflotten an den Kundenstandorten sowie im öffentlichen Raum. Zusammenfassend stellen sich die von der SPIE Wiegel adressierten Märkte trotz Krisen als stabil dar und weisen für die Zukunft Potenziale auf. Ein langfristiges Andauern der geopolitischen Spannungen könnte sich negativ auf Konjunktur und Inflationen auswirken und mittelbaren Einfluss auf die Nachfrage entwickeln. Entscheidend für die weitere Entwicklung des Geschäftspotenzials wird eine schnelle Überwindung der baukonjunkturellen Schwäche in Deutschland sein. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren 2.1 Auftragseingang Der historisch hohe Auftragseingang im Jahr 2023 sichert einen großen Teil der geplanten Leistung 2024 ab, wird sich aber wesentlich für das neue Geschäftsjahr reduzieren. Der Zulauf an Ausschreibungen über den Jahreswechsel und in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres zeigen aber, dass die Nachfrage für Gebäudetechnische Projektleistungen weiter anhält, auch getrieben durch die Zielsetzung der Industrie sich energieoptimierter aufzustellen. 2.2 Leistung Wir gehen für das Jahr 2024 wieder von einer wesentlich höheren Leistung aus, aufgrund des hohen Auftragsbestandes und der bereits dargestellten Entwicklung in der Projektakquise. Zwei Faktoren nehmen hier aber auch weiterhin Einfluss auf die Entwicklung der Leistung. Zum einen der anhaltende Fachkräftemangel der uns in unserer Leistungsentwicklung einschränkt und zum anderen die immer häufiger auftretenden Terminverschiebungen in Großaufträgen. 2.3 Ergebnis vor Zinsen und Steuern Nach dem sehr guten Ergebnis des Jahres 2023 trotz reduzierter Leistung, gehen wir auch für das Geschäftsjahr 2024 von einem Ergebnisbeitrag auf vergleichbarem Niveau aus. 2.4 Working Capital und Liquiditätsentwicklung Da bereits in den letzten Monaten des Jahres sich das Zahlungsverhalten unserer Kunden wieder stärker normalisiert hat, nach der Zurückhaltung durch die Zinsentwicklung vor allem im ersten Halbjahr, gehen wir von einer Fortsetzung dieses Trends aus und die ersten Wochen im Jahr 2024 bestätigen uns dies. Der Zufluss offener Forderungen liegt nun wieder weitestgehend im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele. Auf Lieferantenseite bleibt unser Zahlungsverhalten unverändert pünktlich, um vereinbarte Skontobedingungen ausnahmslos zu realisieren. Durch die Einbindung in den Cash Pool des Konzerns, besteht auch im Jahr 2024 kein Bedarf an einer externen Kontokorrentlinie. Die Liquidität der SPIE Wiegel ist damit für das Geschäftsjahr 2024 auf gestiegenem Niveau vollständig gesichert. Unser Bedarf an Working Capital wird sich 2024 kaum reduzieren. 3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 3.1 Betriebszugehörigkeit Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit betrug bei der SPIE Wiegel GmbH im Jahr 2023 12,2 Jahre. Der Wert wird sich erwartungsgemäß im folgenden Berichtsjahr ähnlich verhalten, da sehr viele Mitarbeitende lange im Unternehmen beschäftigt sind und die Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung greifen. Die Fluktuation betrug im Berichtsjahr 21,6 %. Da die Neueinstellungen zur Projektabarbeitung wie auch Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung bereits Wirkung zeigen, gehen wir von einer Reduzierung der Fluktuation in 2024 aus. 3.2 Weiterbildung Für das Jahr 2024 werden steigende Weiterbildungskennzahlen erwartet, da im Jahr 2024 das Mitarbeitergespräch intensiviert wird und daraus sich entsprechende Weiterbildungsbedarfe ergeben werden. 3.3 Ausbildung Im Jahr 2024 werden vergleichbare Ausbildungskennzahlen wie für das Jahr 2023 prognostiziert. 3.4 Arbeitssicherheit Fortlaufendes Ziel ist eine stetige Reduzierung der Ereignishäufigkeitsrate und damit der absoluten Anzahl der Ereignisse (MT und LTI). Um dieses Ziel zu erreichen, werden die bereits eingeführten Maßnahmen weitergeführt sowie weitere Maßnahmen und Arbeitsmittel implementiert, die das Bewusstsein erhöhen und damit eine Arbeitssicherheitskultur fördern. Als Ziel für die Senkung der Unfallhäufigkeit hat sich der Geschäftsleitungskreis auf eine Reduzierung der TRCFR um 5 % im Vergleich zur TRCFR des Berichtsjahres 2023 vereinbart. Im Jahr 2021 wurden gruppenweit die 10 Life Saving Rules (LSR) eingeführt, in 2022 und 2023 weiter verankert. In 2024 wird dieser Prozess weiter fortgesetzt. Um diese Verankerung zu erreichen, wird das Thema LSR durch verschiedene Aktionen und Kampagnen, wie den Tag der Arbeitssicherheit, vertieft. Der Tag der Arbeitssicherheit findet zwei Tage vor dem internationalen Worker Memorial Day am 26. April statt. Um die Organisation bzgl. Arbeitssicherheit zu entwickeln, werden weiterhin Aktivitäten entlang der Prinzipien "Technische Maßnahmen und Einhaltung von Regeln", "Managementsysteme und Führung", "Umdenken und kultureller Wandel" entfaltet. Ein besonderer Fokus liegt dabei darauf, gemeinsam mit den Mitarbeitenden vor Ort Lösungen für sicheres Arbeiten zu entwickeln. Besonderes Augenmerk liegt darauf, die Standardarbeitsprozesse auf die ausreichende Beschreibung von Arbeitssicherheitsaspekten zu analysieren und ggf. bedarfsgerecht zu ergänzen. 4. Effiziente Organisation des Risikomanagements Die Risikopolitik der SPIE Wiegel ist eingebettet in die SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe und ist darauf ausgerichtet, den Bestand des Unternehmens zu sichern und den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern. Für das Risikomanagement ist innerhalb der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH die Abteilung Risikomanagement mit folgenden wesentlichen Aufgaben verantwortlich:
Wesentlich für die Erreichung dieses Ziels ist die Steuerung der identifizierten Auftrags- und Absatzrisiken durch unternehmensinterne Standards und Freigabeprozesse. Die vereinheitlichten Freigabeprozesse und -grenzen werden in Abstimmung mit der Konzernführung kontinuierlich überprüft und nach Bedarf angepasst. Diese Anpassungen werden von der Abteilung "Risikomanagement" durch Schulungen in allen Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften begleitet. Kunden- und Marktrisiken begegnen wir durch eine differenzierte Produkt- und Kundenstruktur sowie durch sorgfältige Kundenauswahl, kontinuierliche Überprüfungen der Bonität unserer Kunden und Lieferanten sowie durch effektives Debitoren- und Kreditorenmanagement einschließlich des Abschlusses einer Forderungsausfallversicherung für Risiken aus Insolvenz und Protected Default für ausgewählte Kunden. Die hohe Wettbewerbsintensität führt zu einem anhaltend hohen Margendruck, dem z.B. durch Realisierung von Synergieeffekten innerhalb des SPIE-Konzerns sowie eine konsequente Erweiterung der eigenen Wertschöpfungskette als Multitechnik-Anbieter begegnet wird. Risiken, die aus dem Krieg in der Ukraine entstehen, werden im Rahmen des Business Continuity Managements der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe berücksichtigt. Die sich aus dem Krieg für die Unternehmensgruppe ergebenden Risiken werden weiterhin fortlaufend analysiert, bewertet und angepasst. Mit dem sukzessiven Auslaufen der behördlichen Auflagen aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung hat die SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe ebenfalls entsprechende Maßnahmen auslaufen lassen. Der in 2020 eingerichtete Corona-Krisenstab wurde eingestellt. Risiken aus der Pandemie und dem Ukraine-Krieg werden zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr gesehen. 5. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich, wie auch in den zurückliegenden Jahren, im Wesentlichen durch die weitere Ausdehnung des Bestandskundengeschäftes sowie dem hohen Investitionsbedarf zur Optimierung der Energieinfrastruktur in Deutschland. Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich insbesondere aus zwei Themenfeldern. Zum einen der anhaltenden Fachkräftemangel und die damit verbundene Leistungsfähigkeit der SPIE Weigel GmbH. Wir begegnen dieser Entwicklung am Arbeitsmarkt durch verstärkte Investitionen in die eigene Ausbildung und stetige Prozessoptimierung und Digitalisierung zur Produktivitätserhöhung, einem stetigen Verbesserungsprozess bei der Mitarbeiterbeschaffung und Bindung wie auch der Intensivierung und Optimierung von Nachunternehmerbeauftragungen für Montageleistungen. Zum anderen der Verlust wesentlicher Bestandskunden im Bereich von Rahmenvertrags- und Projektbeauftragungen. Diesem Risiko begegnen wir durch eine hohe Kundennähe im Rahmen der Auftragsabwicklung wie auch auf Entscheiderebene durch regelmäßige Feedbackgespräche. Ferner gibt es eine periodische Kundenbefragungen mit nachgelagertem Kundendialog zu den Ergebnissen. Durch die aktuell sehr positiven Rückmeldungen sehen wir die Auftragsverlustrisiken als beherrschbar an. Im Jahr 2022 richtete SPIE wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine einen Krisenstab ein, der sich mit möglichen negativen Auswirkungen des Konflikts auf das Geschäft von SPIE beschäftigte. Hierbei standen insbesondere Lieferverzögerungen- und Engpässe sowie der Umgang mit Materialpreissteigerungen im Fokus. Diesen Risiken konnte durch Preisfixierungen oder Preisanpassungen weitgehend reduziert werden. Da sich die Lieferketten inzwischen entspannt haben und die im Jahr 2022 erreichten Preislevel wieder gesunken sind, werden aktuell keine weiteren Risiken aus dem Konflikt gesehen. Der Krisenstab konnte in Laufe des Jahres 2023 aus den genannten Gründen aufgelöst werden. Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Risiken werden für die SPIE Wiegel GmbH nicht gesehen.
Kulmbach, den 22. April 2024 Marcus Raabe, Geschäftsführung
1 Vgl. IMF (2024): World Economic Outlook
Update, S. 1ff.
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenSitz der SPIE Wiegel GmbH ist Kulmbach, das zuständige Registergericht ist das Amtsgericht Bayreuth. Die Handelsregisternummer lautet HRB 298. Der Jahresabschluss der SPIE Wiegel GmbH ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Alleinige Gesellschafterin der SPIE Wiegel GmbH ist die SPIE Building Technology & Automation GmbH (SPIE BTA) mit Sitz in Gießen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit Datum vom 6. Dezember 2023 mit der Alleingesellschafterin abgeschlossen. Die Gesellschaft ist steuerlich in den Organkreis der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH eingebunden. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzugebende "Davon"-Vermerke sind teilweise in den Anhang übernommen worden. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Ansatz planmäßiger Abschreibungen über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und beträgt für Konzessionen, Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten drei Jahre, für Mietereinbauten drei bis 10 Jahre und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwei bis 15 Jahre. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls nach Abzug von Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung, angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen umfassen Material-, Konstruktions- und Montagekosten und einen Zuschlag für Material- und Fertigungsgemeinkosten. Es werden Gängigkeitsabwertungen vorgenommen. Finanzierungskosten, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden nicht einbezogen. Bestandsrisiken wurde ausreichend Rechnung getragen. Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen werden auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 1,5 % (Vorjahr: 0,5 %) für das allgemeine Kreditrisiko auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand gebildet. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr sind abgezinst. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden für vorab geleistete Zahlungen gebildet, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen und werden planmäßig aufgelöst. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, wobei Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes im Finanzergebnis ausgewiesen wurden. Die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen erfolgt gemäß § 253 Absatz 2 HGB nach laufzeitadäquaten Abzinsungssätzen, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel gemäß § 284 Absatz 3 HGB) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. (2) Vorräte In den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind lagermäßig geführte Ersatzteile zum Bilanzstichtag enthalten. Die Unfertigen Leistungen beinhalten ausschließlich unverrechnete Lieferungen und Leistungen aus Kundenaufträgen. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen ausschließlich gegenüber der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH mit Sitz in Ratingen und resultieren aus Cash-Pooling. In den sonstigen Vermögensgegenstände sind Kautionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 35) enthalten. (4) Latente Steuern Die Bildung erfolgt beim Organträger, der SPIE Deutschland und Zentraleuropa GmbH, Ratingen. (5) Mindeststeuer Der gebuchte Steueraufwand der Organschaft für das laufende Jahr ist höher als der Wert, der sich aus der Berechnung gemäß Mindeststeuergesetz ergeben würde. (6) Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert DM 100.000 (EUR 51.129,19). Der komplette Jahresüberschuss 2022 in Höhe von TEUR 2.516 wurde aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses vom 1. August im Geschäftsjahr 2023 an die Gesellschafterin ausgeschüttet. (7) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
(8) Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.068 (Vorjahr: TEUR 2.194) bestehen TEUR 2.163 (Vorjahr: TEUR 769) gegenüber der Gesellschafterin SPIE Building Technology & Automation GmbH, Gießen, (SPIE BTA). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 1.174 (Vorjahr: TEUR 1.458) sowie Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 1.894 (Vorjahr: 0). Im Vorjahr waren Verbindlichkeiten aus der Ausschüttung des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 736 enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. (9) Haftungsverhältnisse Es bestehen wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(10) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in der Gesellschaft überwiegend im Inland erzielt. Die Aufteilung nach Kundengruppen stellt sich wie folgt dar:
(11) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 482 (Vorjahr: TEUR 561) aus der Auflösung von Rückstellungen sowie die Auflösung von verjährten Verbindlichkeiten TEUR 141 (Vorjahr: TEUR 117) enthalten. (12) Zinsergebnis Das Zinsergebnis beläuft sich auf TEUR -111 (Vorjahr: TEUR -90). Sonstige Angaben(13) Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 zählte die Belegschaft durchschnittlich 222 Arbeitnehmer.
(14) Geschäftsführer
(15) Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans Bezüglich der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht. (16) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen belaufen sich aus Raummieten auf TEUR 1.993 (Vorjahr: TEUR 2.192) und aus Mieten und Leasing für bewegliche Wirtschaftsgüter auf TEUR 309 (Vorjahr: TEUR 331). (17) Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar betrug für 2023 TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 53, Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) und beinhaltet ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. (18) Weitere Angaben Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, ist die SPIE SA, Cergy/Frankreich. Der Konzernabschluss wird unter der Firma SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH beim Unternehmensregister veröffentlicht. Das Ergebnis nach Steuern wird aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Alleingesellschafterin, der SPIE Building Technology & Automation GmbH mit Sitz in Gießen, in Höhe von TEUR 1.894 (Vorjahr: TEUR 0) abgeführt. (19) Nachtragsberichterstattung Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten.
Kulmbach, den 22. April 2024 SPIE Wiegel GmbH Marcus Raabe, Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SPIE Wiegel GmbH, Kulmbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SPIE Wiegel GmbH, Kulmbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPIE Wiegel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 22. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer ppa. Reza Esmailian, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 10.07.2024 festgestellt. |
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