Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Henke AGLiquidiert
Freiheit 20, 13597 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Schumacher seit 13.2.2025 | Prokura |
Jan Marian Brüggemann seit 13.7.2023 | Vorstandsmitglied |
Philipp Brüggemann seit 13.7.2023 | Vorstandsmitglied |
Nina Ester seit 5.1.2023 | Prokura |
Holger Lehmann seit 19.9.2019 | Prokura |
Michaela Stember seit 13.9.2017 | Prokura |
Karl-Heinz Ester seit 30.7.2004 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Henke AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Henke AGI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Als mittelständisches Spezialunternehmen für Dächer und Fassaden bedienen wir Kunden im gesamten Bundesgebiet. Unser Portfolio umfasst Steil- und Flachdächer sowie Fassaden, wobei wir uns auch auf die energetische Sanierung von Gebäuden spezialisiert haben. Als Generalunternehmer kümmern wir uns dabei um die gesamte Außenhaut, von der Kellerdecke über die Wände bis hin zu den Fenstern. Unsere Expertise im Bau von Dächern konzentriert sich hauptsächlich auf den Industrie- und Gewerbebau, während wir im Wohnungsbau und Verwaltungsbau die gesamte energetische Sanierung der Außenhaut übernehmen. Sowohl im Sanierungs- als auch im Neubaubereich sind wir aktiv. Darüber hinaus sind wir im Bereich der Photovoltaik aktiv und bieten insbesondere im Fassadenbereich individuelle Lösungen an, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu maximieren. Neben unseren handwerklichen Dienstleistungen bieten wir unseren Kunden auch eine umfassende Ingenieurleistung an, die sich insbesondere auf die Gebäudehülle konzentriert. 2. Forschung und Entwicklung Unser Unternehmen ist aktiv dabei, die Chancen der digitalen Transformation zu erkunden und zu nutzen, um unsere Betriebsabläufe und Technologien kontinuierlich zu verbessern. Insbesondere haben wir festgestellt, dass künstliche Intelligenz (KI) in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht hat und eine zentrale Rolle in unserer Strategie einnimmt. Wir haben erkannt, dass KI insbesondere im Bereich der Planung und Vorbereitung von Fassaden einen erheblichen Mehrwert bieten kann. In diesem Bereich entwickeln und investieren wir intensiv auch in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus Forschung und Wissenschaft, um unsere Innovationskraft weiter auszubauen. Darüber hinaus sind wir überzeugt, dass KI auch in anderen Geschäftsbereichen bedeutende Verbesserungen bringen kann, indem sie unsere Prozesse optimiert, automatisiert und die Arbeitsweise unserer Teams revolutioniert. Unser Engagement für die Integration von KI geht Hand in Hand mit einem starken Fokus auf ethische Prinzipien und Verantwortung. Wir streben danach, sicherzustellen, dass unsere Investitionen und Entwicklungen im Einklang mit den Werten unseres Unternehmens stehen und einen positiven Einfluss auf unsere Mitarbeiter, Kunden und die Gesellschaft insgesamt haben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.1 Allgemeine konjunkturelle Lage Im Jahr 2023 verzeichnete das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) einen Rückgang um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies wurde durch ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und teilweise immer noch hoher Preise, die die Konjunktur beeinträchtigten, beeinflusst. Im Vergleich zum Jahr 2019, vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, stieg das BIP um 0,7 % an. 1.2 Branchenentwicklung Im Baugewerbe gab es im Jahr 2023 einige Herausforderungen, darunter weiterhin hohe Baukosten, Fachkräftemangel und vor allem zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen. Diese Probleme hatten insbesondere Auswirkungen auf den Hochbau, während die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden konnte. Insgesamt verzeichnete das Baugewerbe preisbereinigt jedoch ein kleines Plus von 0,2%. Besonders betroffen von den Herausforderungen waren Unternehmen im Dachdeckerhandwerk, da die Nachfrage nach Dach- und Fassadenbau aufgrund des Einbruchs im Wohnungsbau zurückging. Trotzdem bleibt der Großteil des Handwerkszweigs optimistisch für die Zukunft, vor allem aufgrund der fortlaufenden Nachfrage nach Sanierungsarbeiten und Renovierungen, insbesondere im Bereich der energetischen Gebäudesanierung. Ein weiterer positiver Faktor ist die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Baumaterialien und -technologien, da immer mehr Bauherren Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz legen. Solardächer und Fassadenbegrünungen sind dabei besonders gefragt. Trotz einiger Herausforderungen bleiben die Zukunftsaussichten für den Dach- und Fassadenbau positiv. Unternehmen können durch Anpassungsfähigkeit und Innovationsbereitschaft erfolgreich sein und dazu beitragen, Gebäude effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Rückblickend klangen im Jahr 2023 Lieferengpässe und Materialverfügbarkeit ab, während Unternehmen mit Preiszuwächsen, Unsicherheiten in der gesamtwirtschaftlichen Lage und verschlechterten Finanzierungsbedingungen zu kämpfen hatten. Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Energiewende könnten die Nachfrage nach energetischer Gebäudesanierung, einschließlich der Errichtung von Photovoltaikanlagen, deutlich steigern, aber Preiserhöhungen und Zinsanstiege könnten diese Nachfrage dämpfen. Betriebswirtschaftliche Situation im Dachdeckerhandwerk Derzeit erlebt das Dachdeckerhandwerk einen leichten Aufwärtstrend, der hauptsächlich auf die gestiegene Nachfrage nach energetischen Sanierungen und Modernisierungen zurückzuführen ist. Die zunehmende Bedeutung erneuerbarer Energien und Dachbegrünungen trägt ebenfalls zu diesem positiven Trend bei. Dennoch stehen Dachdeckerbetriebe vor Herausforderungen wie Fachkräftemangel und steigenden Materialkosten. Eine effiziente Organisation und Prozessoptimierung sind daher entscheidend, um die Kosten zu kontrollieren und gleichzeitig die Qualität der Arbeit aufrechtzuerhalten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Dachdeckerhandwerk auch im Jahr 2024 vor Herausforderungen stehen wird. Dennoch bietet es Potenzial für Wachstum und Erfolg, insbesondere für Betriebe, die sich den Herausforderungen stellen und die Chancen nutzen können. 2. Geschäftsverlauf Nach dem Hochwasser im Juli 2021 und den damit einhergehenden Sanierungsmaßnahmen am Standort in Hagen, waren die anhaltenden Liefer- und Kapazitätsengpässe im Jahr 2022 und auch im Jahr 2023 die prägendsten Herausforderungen für unser Unternehmen, insbesondere hinsichtlich der Materialbeschaffung und den damit verbundenen Verzögerungen auf Baustellen aufgrund von fehlenden Vorleistungen. Im Jahresverlauf haben sich diese Engpässe leicht reduziert, eine Normalisierung ist noch nicht eingekehrt . Wir haben Maßnahmen ergriffen, diese Herausforderungen zunehmend besser bewältigen können. Eine bedeutende Entwicklung war unsere verstärkte Einbindung in die Prozessabläufe des Einkaufs, um den Herausforderungen der Materialbeschaffung und den damit verbundenen Engpässen zu begegnen. Durch diese verstärkte Zusammenarbeit konnten wir die Anzahl an Nachunternehmern erhöhen und somit die Personalengpässe reduzieren. Des Weiteren haben wir durch intensive Personal- und Marketingaktivitäten im Jahr 2023 signifikante Fortschritte bei der Personalgewinnung erzielt. Stellen konnten schnell nachbesetzt werden, was zu einer insgesamt verbesserten Personalsituation führte. Ein weiterer wichtiger Schritt war die verbesserte Einbindung des externen Ingenieurbüros Norpoth Ingenieure. Der Beitrag dieses Partners hat dazu beigetragen, unsere Prozessabläufe zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Durch die Implementierung von verbesserten Prozessabläufen und Digitalisierungsmaßnahmen konnten wir auch auf den Baustellen deutliche Verbesserungen feststellen. Dies führte zu einem reibungsloseren Ablauf und einer effizienteren Nutzung von Ressourcen. Darüber hinaus haben wir unsere Produktpalette im Jahr 2023 durch Aufträge von PV-Fassaden und die Einführung weiterer neuer Materialien ausgebaut. Diese Erweiterung ermöglicht es uns, den sich verändernden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und unser Angebot zu diversifizieren. Insgesamt zeigt der Geschäftsverlauf für das Jahr 2023, dass wir trotz anhaltender Herausforderungen bedeutende Fortschritte erzielt haben und gut positioniert sind, um weiteres Wachstum und Erfolg anzustreben. 3. Lage 3.1 Vermögenslage Die Vermögensstruktur ist nahezu unverändert. Bei unserem kurzfristig gebundenen Vermögen hat aufgrund einer geringeren Abnahmetätigkeit im Vergleich zum Vorjahresende eine Verlagerung von Forderungen zu Vorräten stattgefunden. Der Anstieg der Unfertigen Erzeugnisse folgt zum einen aus dieser Verlagerung aber auch aus einer geringeren Bedeckung unserer Projekte durch Auftraggeberanzahlungen. Die Vorräte stiegen von TEUR 3.039,2 in 2022 auf TEUR 4.328,9 in 2023. Damit entsprechen die Vorräte in 2023 42,6% der Bilanzsumme (Vorjahr 29,3%). Die Forderungen sanken von TEUR 4.304,2 in 2022 auf TEUR 3.303,4 in 2023. Die sonstigen Vermögensgegenstände sanken von TEUR 977,4 in 2022 auf TEUR 468,9 in 2023. Im Vorjahr waren hier hohe Versicherungsleistungen zur Kompensation der Hochwasserschäden enthalten. Damit entfallen 37,1% (Vorjahr 51,5%) der Bilanzsumme auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Trotz der bereits stattgefundenen Modernisierung nach der Hochwasserkatastrophe hat die Gesellschaft eine unvermindert hohe Investitionstätigkeit. Hier handelt es sich um Investitionen in die Modernisierung der EDV, eigene Photovoltaikanlagen und Außenanlagen. Das Anlagevermögen stieg von TEUR 1.837,7 in 2022 auf TEUR 1.920,7 in 2023. Damit entspricht das Anlagevermögen in 2023 18,9% der Bilanzsumme (Vorjahr 17,7%). Zudem konnten weiterhin liquide Mittel vorgehalten werden. Die Gesellschaft gründete aus organisatorischen Gründen in den Jahren 2022 und 2023 die Tochterunternehmen Norpoth Ingenieure GmbH (Ausführungsplanung) und Henke Solar GmbH (Vertrieb und bauliche Umsetzung von Solaranlagen). Somit konzentriert sich die Unternehmenstätigkeit der Henke AG ausschließlich auf die Kernaktivitäten. 3.2 Finanzlage Das gestiegene Zinsniveau im Jahr 2023 führte zu einem verzögerten Zahlungsverhalten der Auftraggeber und aufgrund der Vorleistungsposition der Henke AG zu einem übermäßigen und vorfinanzierten Aufbau von Forderungen und Vorräten. Die Gesellschaft hat die Entscheidung getroffen, diese Vorleistungsposition aus der Kontokorrentlinie zu finanzieren und nicht über Darlehen. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist trotz dieser Entwicklung leicht positiv und beträgt TEUR 336. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen blieben relativ konstant, mit TEUR 1.607,1 in 2022 und TEUR 1.608,4 in 2023. Damit entfallen 15,8% (Vorjahr 15,5%) der Bilanzsumme auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 43,7% gekennzeichnet. 42,5% der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristige Verbindlichkeiten. Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund unserer konsequenten Thesaurierung erwirtschafteter Gewinne von TEUR 4.383,3 auf nunmehr TEUR 4.442,3. Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr als jederzeit auskömmlich zu bezeichnen. Unsere Kreditlinien wurden nie annähernd ausgeschöpft. Der Nettofinanzmittelabfluss aus unserer Investitionstätigkeit liegt bei TEUR 542. Hier handelt es sich mit TEUR 529 um Investitionen in das Sachanlagevermögen, teilweise um die Ausstattung des nach dem Hochwasser zerstörten Verwaltungsgebäudes, teilweise um Investitionen in die eigene PV, sowie um weitere Modernisierung unserer EDV. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit liegt bei TEUR 544. Dieser setzt sich zusammen aus einer Nettodarlehenstilgung von TEUR 475 und gezahlten Zinsen von TEUR 69. Das Unternehmen konnte jederzeit wird und auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. 3.3 Ertragslage Das Rohergebnis, definiert als Gesamtleistung abzüglich Materialeinsatz, erhöhte sich in 2023 auf TEUR 11.967,5 (Vorjahr 2022: TEUR 11.321,9). Unsere sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit TEUR 3.074,9 in 2023 (Vorjahr 2022: TEUR 2.965,1) relativ konstant. Unsere Personalkosten erhöhten sich aufgrund der Schaffung neuer Arbeitsplätze, durch Vergrößerung der Standorte Berlin und Hamburg, der Implementierung einer neuen Einkaufsabteilung und auch aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen von TEUR 8.021,8 in 2022 auf TEUR 8.724,6 in 2023. Die Abschreibungen in 2023 (TEUR 450,1) bleiben im Vergleich zu 2022 (TEUR 458,8) relativ konstant. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken von TEUR 922,7 auf TEUR 614,6. Im Vorjahr waren hier noch Versicherungsentschädigungen enthalten. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 58,9 nach in 2022 TEUR 362,2 . 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Rohergebnis ist aufgrund der unterschiedlichen Materialintensitäten in den Gewerken und Projekten unser wichtigster finanzieller Leistungsindikator, mit dem wir auch den Erfolg der einzelnen Projekte messen. Das Rohergebnis stieg um 6% auf TEUR 11.967,5 (Vorjahr 2022: TEUR 11.321,9). Die Prognose des Vorjahres, ein leichter Anstieg des Rohergebnisses konnte wieder erreicht werden. 5. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist aktuell zufriedenstellend, insbesondere vor dem Hintergrund des angestiegenen Zinsniveaus und der begonnenen Maßnahmen zur Investition in die Zukunft und Entwicklung der Henke AG. III. Prognosebericht Der Auftragsbestand zum Jahresende 2023 lag auf einem hohen Niveau und ermöglicht eine positive Aussage über unsere Geschäftsentwicklung. Zum Jahresende liegen bereits Großaufträge vor, welche erst in 2024 und später abgewickelt werden. Durch den hohen Auftragsbestand und den bisherigen Geschäftsverlauf für 2024 rechnen wir mit einer leichten Steigerung des Rohergebnisses. Wir weisen darauf hin, dass die Prognose von vielen Faktoren abhängig ist, die wir nicht vollständig beeinflussen können, wie z.B. Projektfortschritt von Vorgewerken, Abnahmeverzögerungen, usw. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Wirtschaftliche Risiken Auf der Beschaffungsseite gibt es auch weiterhin hinsichtlich der Materialpreisentwicklung, sowie der Lieferzeiten Risiken. Diese können nur bedingt bei bestehenden Aufträgen an den Kunden weitergegeben werden. In unseren Verträgen achten wir jedoch darauf, dass wir dieser Entwicklung entgegenwirken können, z.B. durch Preisgleitklauseln. Weiterhin sind wir dabei, unsere Einkaufsprozesse so zu optimieren, dass auch hier die Risiken auf der Beschaffungsseite minimiert werden. In 2022 wurde zu diesem Zweck eine eigene Einkaufsabteilung gegründet. Durch die anhaltend unsichere wirtschaftliche und politische Lage können Versorgungsrisiken auftreten, welche sich auf unsere Lieferanten, die Lieferanten unserer Auftraggeber, und auch auf unsere eigene Produktion auswirken können. Diese Risiken betreffen unsere Gesellschaft auch mittelbar. Insbesondere kann sich dies in fehlenden Vorleistungen unserer Auftraggeber auswirken, dadurch könnten sich bestehende Aufträge in der Abwicklung verschieben. Neben den Störungen in den Lieferketten, kann es auch durch die erhöhten Finanzierungskosten aufgrund des starken Anstiegs des Leitzins zu einem Rückgang der Investitionen im Bereich der Baubranche und damit zu einem Auftragsrückgang kommen. b) Risiken der Leistungserstellung Im Gewährleistungsbereich bestehen so gut wie keine Risiken, da hier ein Qualitätsmanagement nach DIN 2001 ff. konsequent durchgeführt wird. Wir bieten eine sehr komplexe Leistung an, so dass auch komplexe Beziehungen zwischen Auftraggeber und uns, als Auftragnehmer, bestehen. Weiterhin besteht ein kompliziertes rechtliches Umfeld (VOB, HOAI, BGB), sodass Abrechnungs- und Rechtsstreitigkeiten nicht vermieden werden können. Um bessere Nachweise für unsere Kunden führen zu können, haben wir Arbeitsnachweise formalisiert. Aufgrund dieser Maßnahme wurden die Abrechnungsstreitigkeiten in den letzten Jahren deutlich vermindert. Zurzeit bestehen keine wesentlichen Rechtsstreitigkeiten, sodass wesentliche Belastungen der Ertragslage zurzeit nicht erkennbar sind. Ein weiteres Risiko besteht aufgrund der Komplexität der Aufträge in möglichen Fehlkalkulationen, welche zu verlustigen Aufträgen führen können. Auch hier haben wir unser Kalkulationswesen durch Zunehmende Standardisierung und Digitalisierung in den letzten Jahren deutlich verbessert und intensiviert, sodass dieses Risiko deutlich minimiert wird. 2. Chancenbericht a) Wirtschaftliche Chancen Auf Grund der allgemeinen Lage, der Anfragesituation und der Auftragseingänge, sowie der kontinuierlich verbesserten internen Prozesse und Produktionsabläufe rechnen wir mit dem Erreichen unserer Prognosen und damit mit einem guten Geschäftsverlauf und einer guten Ertragslage. Unsere Kapazitäten sind bis in das vierte Quartal 2024 nahezu voll ausgelastet. Um unseren Anspruch als Experte für die ganzheitliche energetische Errichtung und Sanierung der gesamten Gebäudeaußenhülle gerecht zu werden, haben wir die Integration von Photovoltaik-Anlagen in ein Gebäude im Jahr 2023 forciert. Hierzu gründeten wir die Henke Solar GmbH, eine 100%-ige Tochter, welche unseren komplexen Leistungskatalog ergänzt. Hier sehen wir großes Wachstumspotenzial in den nächsten Jahren. Das von der Politik überarbeitete Gebäudeenergiegesetzverpflichtet dazu, dass ab 2024 beim Einbau von neuen Heizungen, zu mindestens 65 Prozent auf erneuerbare Energien gesetzt wird. Dieses Gesetz wird das gesamte Thema energetische Sanierungen und auch beim Neubau von Gebäuden das Thema Energie Autarkie sehr stark in den Fokus rücken. Wir sehen uns in diesem Bereich für die Zukunft gut aufgestellt und streben hier auch noch weitere Partnerschaften mit beispielsweise Heizungsbauern an. Neben den Themen Photovoltaik und energetische Sanierungen, welche sehr umfassend sind, haben wir uns im Jahr 2022 an der Norpoth Ingenieure GmbH beteiligt. Durch die Beteiligung an dem Ingenieurbüro für Tragwerksplanung, Fassadenplanung und 3D-Planung streben wir eine für die Gesellschaft optimierte Planung an, welche auf unsere Abläufe und Prozesse zugeschnitten ist. Im Rahmen der Sanierung in Folge der Hochwasserkatastrophe haben wir in Hagen eine umfangreiche Erweiterung unseres Betriebes in Gang gesetzt. So entstand bereits ein großer "Showroom", welchen wir in Kooperation mit unseren Partnern und Lieferanten ausgestattet haben. Hier besteht für uns nun die Möglichkeit, unseren Kunden Muster, Farben, Materialität und technische Ausführungen zu präsentieren. Weitere Investitionen wie eine umfangreiche Modernisierung der Sozialräume haben ebenfalls begonnen. b) Chancen der Leistungserstellung Durch die turbulenten letzten Jahre inkl. verschiedener unternehmerischer Herausforderungen, wie Beschaffungsengpässen, Hochwasser- und Coronaeinschränkungen haben wir intern viele Prozesse auf mehr Sicherheit angepasst. Um eine permanente Beschaffungssicherheit zu kalkulierten Preisen zu gewährleisten, haben wir eine Einkaufsabteilung im Unternehmen integriert. Besonderes Augenmerk ist hier auf die Weitergabe von Vertragsbedingungen an unsere Lieferanten und auf die frühzeitige Kapazitätsabsicherung gelegt. Ein moderner Maschinenpark und eine eigene Produktion sorgen für die größte mögliche Flexibilität in der Auftragsabwicklung sowie weiterhin viele Optimierungspotenziale in der Materialausnutzung und der Prozessautomation. Die konsequente Kooperation mit der Norpoth Ingenieure GmbH bietet viele Chancen zur Optimierung der Planungsebene und Prozessautomation. Erste erwartete Ergebnisse aus dieser Kooperation sind automatisierte Fertigungsprozesse aus der Planung und größere Produktionsvorläufe. Die Absicherung des Auftragseingangs soll langfristig durch verstärkte Vertriebstätigkeit erreicht werden. Erste Erfolge zeigen sich durch einen aktuell sehr großen Auftragsbestand. Weitere Möglichkeiten zur Schulung und Beratung von Architektenbüros und Kunden sollen unsere Akademieräumlichkeiten und ein neu geschaffener Musterraum bieten. Der Musterraum ist besonders relevant für die Ansprache von kleinen und mittleren Architekturbüros aus dem näheren Umkreis. Weiterhin setzen wir hier auf das Agieren in Vertriebs-Netzwerken mit Industrie und weiteren Kooperationspartnern aus ergänzenden Gewerken. Zur Vermeidung von Kalkulationsfehlern haben wir eine grundsätzliche Plausibilitätsprüfung durch einen zweiten Mitarbeiter im Vertrieb und eine digitale Freigabe in den Prozess integriert. Um dem Fachkräftemangel und dem weiterhin starken Wettbewerb um qualifizierte Talente haben wir uns dazu entschieden den Bereich mit einer Vollzeitstelle aufzubauen und entsprechende Personalprozesse aufzubauen. Über die interne Qualifizierung nutzen wir, nachdem wir nun alle Gebäude wiederherstellen konnten, wieder vermehrt unsere Akademieräumlichkeiten. Eine starke Arbeitgebermarke zeigt sich in den aktuellen Bewerberzahlen und Einstellungen im Bereich der Auszubildenden. In den letzten Jahren ist es uns vermehrt gelungen junge Auszubildende zu akquirieren und so zu begleiten, dass wir diese Talente übernehmen konnten und teilweise bereits im Bereich der Bauleitung integrieren konnten. Um diesen Weg konsequent weiter zu verfolgen, werden wir im Bereich HR weitere Prozesse optimieren und mit Digitalen Werkzeugen eine weitere Effizienzsteigerung erzielen. Viele der in den letzten Jahren getätigten Investitionen und Prozessanpassungen, sowie Personalbesetzungen haben in der Vergangenheit kurzfristig zu Ergebniseinbußen geführt, eröffnen uns aber mittelfristig Chancen für langfristige Entwicklung, Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit und der Ertragskraft. c) Chancen aus Innovation Durch unsere Partnerschaften mit Fachhochschulen konnten wir Zugang zu neuesten Erkenntnissen und Entwicklungen im Bereich KI erhalten. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, innovative Lösungen zu entwickeln und unsere Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Wir arbeiten gemeinsam an Forschungsprojekten, die darauf abzielen, KI-gestützte Technologien in unsere Arbeitsabläufe zu integrieren und unsere Produkte und Dienstleistungen zu optimieren. Der regelmäßige Austausch mit anderen Unternehmen ermöglicht es uns, von deren Erfahrungen und Best Practices zu lernen. Wir haben von erfolgreichen Anwendungen von KI in verschiedenen Branchen erfahren und konnten diese Erkenntnisse auf unsere eigenen Herausforderungen anwenden. Diese Zusammenarbeit hat nicht nur zu innovativen Ideen geführt, sondern auch zu neuen Geschäftsmöglichkeiten und Partnerschaften. Durch unsere Bemühungen im Bereich Forschung und Entwicklung haben wir unsere Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und sehen uns in der Anwendung von KI in unserer Branche gut positioniert. Wir sind zuversichtlich, dass diese Fortschritte uns dabei helfen werden, auch zukünftig erfolgreich zu sein und unser Unternehmen weiterzuentwickeln. 3. Gesamtaussage Aufgrund unserer kontinuierlichen Anpassung und Verbesserung unserer Abläufe und Erweiterung unseres Leistungsspektrums sind wir zuversichtlich, die bestehenden Chancen nutzen zu können. Vor dem Hintergrund der eingeleiteten Maßnahmen zur Risikoverhütung sehen wir uns den gegenüberstehenden Risiken als gut gerüstet. Entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. V. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen im Sinne des Handelsgesetzbuches.
Berlin, den 23. Mai 2024 Henke AG, vertreten durch den, Vorstand gez. Karl-Heinz Ester gez. Philipp Brüggemann gez. Jan Marian Brüggemann ErstellungAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Henke AG hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg unter HR B 70055 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Henke AG wurde auf der Grundlage der Rechnungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der Vorschriften des Aktien-Gesetzes aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Eigenleistungen wurden zu Herstellkosten aktiviert. Diese umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, der Kosten der allgemeinen Verwaltung und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Abschreibungen erfolgten im Berichtsjahr nicht. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die sRückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über dem Erfüllungsbetrag lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. Dieser ist als Anlage dem Anhang beigefügt. Anteilsbesitz: Die Henke AG hält 74,9% des Stammkapitals an der Norpoth Ingenieure GmbH, Hagen und 100% des Stammkapitals an der Henke Solar GmbH, Hagen. Das Stammkapital dieser Gesellschaften beträgt EUR 25.000,00. Die Beteiligungen sind für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Henke AG von untergeordneter Bedeutung. Die Angabe des Eigenkapitals und des Jahresergebnisses kann damit unterbleiben. Antizipative sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 177,1 (im Vorjahr TEUR 614,9) Bonifikationen und Versicherungsleistungen enthalten, die nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen: Die Bonifikationen von TEUR 177,1 (im Vj. TEUR 324,4) betreffen genossenschaftliche Einkaufrückvergütungen für das Geschäftsjahr und entstehen mit Beschluss der ausschüttenden Gesellschaft im Folgejahr. Die Versicherungsleistungen betrafen im Vorjahr Vorauszahlungen von TEUR 290,5 auf die endgültige Versicherungsentschädigungen aus dem Hochwasserschaden 2021. Der Vorgang wurde in 2023 abgeschlossen. Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von 750.000,00 EUR ist eingeteilt in: Grundkapital EUR 300.000,00 auf Namen der Aktionäre lautende Stückaktien zum Nennwert von je 2,50 EUR 750.000,00 Pensionsrückstellungen Pensionen wurden zum 31. Dezember 2023 unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens berechnet. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,82 % (durchschnittlicher Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren im Zehnjahresdurchschnitt) sowie eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 0,00 % zu Grunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln der Heubeck AG aus dem Jahre 2018 verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen den Pensionsrückstellungen bei der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren im Zehnjahresdurchschnitt gegenüber dem Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren im Siebenjahresdurchschnitt beträgt TEUR 11,2. Dieser Betrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Es bestehen Pensionsverpflichtungen, deren Anspruch vor dem 1. Januar 1987 erworben wurde. Diese werden nach Maßgabe des Art. 28 Abs. 1 EGHGB bilanziert. Der auf diese Pensionsverpflichtungen nicht ausgewiesene Rückstellungsbetrag zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf TEUR 968,1. Angaben und Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignung von Vorräten und Sicherungsabtretungen von Forderungen besichert. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen im Gesamtbetrag von TEUR 1.547,8 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: Herr Karl-Heinz Ester, Vorstand Organisation, Hagen Herr Philipp Brüggemann, Vorstand Vertrieb, Einkauf und Personal, Hagen Herr Jan Marian Brüggemann, Vorstand Finanzen und Produktion, Hagen Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: Herr Jürgen Henke, Hagen, Vorsitzender Frau Susanne Ester, Geschäftsführerin der Henke Verwaltungs GmbH, Hagen, stellv. Vorsitzende Frau Katrin Brüggemann-Fastbinder, Geschäftsführerin der Henke Verwaltungs GmbH, Hagen Für die Anhangangaben nach § 285 Nr. 9a) und 9b) wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 58.978,93. Der Gewinnvortrag beträgt EUR 1.383.324,38. Der Bilanzgewinn beträgt somit EUR 1.442.303,31. Dieser Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Berlin, den 23. Mai 2024 Henke AG, vertreten durch den, Vorstand gez. Karl-Heinz Ester gez. Philipp Brüggemann gez. Jan Marian Brüggemann Anlagenspiegel
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung des Vorstands überwacht. Er hat im Jahr 2023 an vier Terminen getagt. Der Aufsichtsrat war in die Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden und kam seinen Kontroll- und Überwachungsaufgaben nach. In den Aufsichtsratssitzungen wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand regelmäßig und umfassend über die Lage des Unternehmens, über die Entwicklung der Geschäfts- und Finanzlage, über die Investitionsvorhaben sowie über grundsätzliche Fragen der Unternehmenspolitik und der Strategie informiert. Der Vorstand unterrichtete uns durch Übersendung regelmäßiger Berichte über die wichtigsten Geschäftsvorfälle, Vertragsverhandlungen und über finanzwirtschaftliche Kennzahlen. Mit seinen drei Mitgliedern hat der Aufsichtsrat alle vom Aufsichtsrat zu behandelnden Fragestellungen im Gesamtaufsichtsrat behandelt. Ausschüsse wurden nicht gebildet. Der Vorstand hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 nach den gesetzlichen Vorschriften aufgestellt. Der Jahresabschluss und der ebenfalls aufgestellte Lagebericht wurde von der BHR GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Den Prüfungsauftrag hatte der Aufsichtsrat entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vergeben. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Das Ergebnis der Prüfung wurde dem Aufsichtsrat im Rahmen der Jahresabschlussberatungen durch den Wirtschaftsprüfer erläutert und im Aufsichtsrat erörtert. Der Jahresabschlussprüfer stand dem Aufsichtsrat für Fragen und Ergänzungen zur Verfügung. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichtes hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt und vorgeschlagen, den Jahresabschluss 2023 durch die Hauptversammlung feststellen bzw. billigen zu lassen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelten Jahresüberschuss des Jahres 2023 in Höhe von 58.978,93 EUR mit dem Gewinnvortrag von 1.383.324,38 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn beträgt somit 1.442.303,31 EUR. Den entsprechenden Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrates wird der Hauptversammlung zur Abstimmung vorgetragen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die von ihm geleistete Arbeit. Insbesondere dankt der Aufsichtsrat dem Vorstand und der Mitarbeiterschaft der Henke AG für die herausragende Arbeit und Mehrarbeit in den letzten Jahren die auch aus der Flutkatastrophe folgte. Bereits 666 Tage nach dieser Flutkatastrophe konnte die Henke AG im Frühjahr 2023 den vollkommen neu sanierten und modernisierten Standort in Hagen sämtlichen Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern präsentieren. Auf diese Leistung sind wir sehr stolz und danken unserer gesamten Belegschaft.
Hagen, den 12..06.2024 gez. Jürgen Henke, Vorsitzender des Aufsichtsrates Einladung / TO HauptversammlungBeschlussfassung über die Gewinnverwendung für das Jahr 2023 Der Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
Abgegeben wurden 300.000 "Ja"-Stimmen. Es gab keine "Nein"-Stimmen und keine Enthaltungen. Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und stellte fest, dass die Gewinnverwendung wie im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesen und vom Vorstand vorgeschlagen einstimmig beschlossen wurde. Widerspruch gegen die vorstehende Feststellung wurde nicht erhoben. Hagen, den 12.06.2024 Jürgen Henke als Aufsichtsratsvorsitzender Susanne Ester als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende sonstige BerichtsbestandteileTOP 5: Beschlussfassung über die Gewinnverwendung für das Jahr 2023 Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn für 2023 wie im Jahresabschluss ausgewiesen wie folgt zu verwenden:
Abgegeben wurden 300.000 "Ja"-Stimmen. Es gab keine "Nein"-Stimmen und keine Enthaltungen. Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und stellte fest, dass die Gewinnverwendung wie im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesen und vom Vorstand vorgeschlagen einstimmig beschlossen wurde. Widerspruch gegen die vorstehende Feststellung wurde nicht erhoben.
Hagen, den 12.06.2024 gez. Jürgen Henke, als Aufsichtsratsvorsitzender gez. Susanne Ester, als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Henke AG Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Henke AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Henke AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen) oder Irrtürmern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtürmern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen, kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • Gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • Beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • Beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • Beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ahlen, den 23. Mai 2024 BHR GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hans Muermans, Wirtschaftsprüfer |
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