Raiffeisen - Handelsgenossenschaft Hainichen eGLiquidiert
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Raiffeisen - Handelsgenossenschaft Hainichen eGRossauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht und Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015der Raiffeisen-Handelsgenossenschaft Hainichen eG, RossauI. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Gegenüber dem Vorjahr war die Entwicklung im deutschen Baustoffhandel verhalten. Das Niveau des sehr guten I. Quartals 2014 hat sich nicht wiederholt; wobei das I. Halbjahr sich noch in etwa auf Vorjahresniveau bewegte. Im II. Halbjahr verlor sich die gute Stimmung und die Umsätze blieben unter den Erwartungen. Hauptstütze des Baugeschehens war nach wie vor der Wohnungsbau, wogegen der Wirtschaftsbau wenig Wachstum verzeichnete. Positiv entwickelte sich der Umsatz der Bau- und Heimwerkermärkte mit einer Umsatzsteigerung von rund 2 %. Auftrags- und Umsatzentwicklung Wie erwartet reichten die Umsätze im I. Quartal nicht an die Vorjahreszahlen heran, per 30. Juni 2015 lagen die Umsätze insgesamt knapp unter dem Vorjahr. Leider erfüllten sich die Erwartungen an das II. Halbjahr nicht und am Jahresende wurde ein Minus von 8 % zum Vorjahr verzeichnet. Der Rückgang betraf zum überwiegenden Teil das Streckengeschäft, wo im Vergleich zum Vorjahr größere Objekte fehlten. Positiv entwickelte sich der Umsatz in den Sparten Bau- und Gartenmarkt und Brennstoffe; die Sparte Landhandel lag knapp unter dem Vorjahr.
Beschaffung Der Warenbezug im Bereich Baumarkt und Baustoff-Fachhandel erfolgte im Wesentlichen über gelistete Lieferanten der EUROBAUSTOFF-Kooperation; im Brennstoffbereich ist unser Hauptlieferant die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG, Köln. Investitionen Investitionen wurden 2015 in Höhe von TEUR 233 getätigt. Diese betrafen ausschließlich Ersatzinvestitionen. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgte ausschließlich aus eigenen Mitteln. Aufgrund der guten Entwicklung der Liquidität konnte wieder eine Sondertilgung in Höhe von TEUR 160 geleistet werden. Personal- und Sozialbereich Im Personal- und Sozialbereich gab es keinen wesentlichen Veränderungen. Im I. Quartal wurden verstärkt Mitarbeiterschulungen durchgeführt. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Keine. Beurteilung der Entwicklung durch den Vorstand Durch das gute Ergebnis der Sparte Bau- und Gartenmärkte konnten die Ertragsrückgänge aus dem Baustoffgeschäft zum großen Teil kompensiert werden. Aufgrund der vorliegenden Konjunkturdaten erwartet der Vorstand im Jahr 2016 steigende Umsätze und Erträge. II. Darstellung der Lage der Genossenschaft Vermögens- und Finanzlage
1) Sachanlagen lt. Bilanz / Gesamtkapital lt. Bilanz * 100 2) Eigenkapital lt. Bilanz / Gesamtkapital lt. Bilanz * 100 Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gewährleistet. Der Ausgleich der Lieferantenrechnungen erfolgte im gesamten Geschäftsjahr in erster Kondition. Ertragslage Die erwirtschafteten Erträge waren ausreichend, um auch im Geschäftsjahr 2015 ein positives Jahresergebnis zu erreichen. Die Rentabilität hat sich wie folgt entwickelt:
3) Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand / Umsatzerlöse * 100 4) Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand / Bilanzsumme * 100 III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht) Der Vorstand bereitet eine Fusion mit der RHG Leisnig-Oschatz vor. IV. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung 1. Risikomanagement Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken hat der Vorstand der Genossenschaft ein System eingerichtet, das im Wesentlichen auf folgenden Instrumenten aufbaut. - Regelmäßige Erarbeitung von Ertragsvorschau, Finanz- und Liquiditätsplänen - Monatliche betriebswirtschaftliche Auswertung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage - Tägliche Liquiditätsüberwachung - Budgetierung von Vorschauwerten für alle Sparten und Filialen - Kreditmanagement in der Debitorenbuchhaltung: - Bonitätsprüfung, Kontoeröffnung, Limitvorgabe und Kontosperrungen erfolgen zentral - Permanente Überwachung der vorgegebenen Kreditlimite bei Großkunden - 14-tägiges Rapportsystem zu Limit- und Fälligkeitsüberschreitungen - Enge Zusammenarbeit mit der EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG bei der weiteren Entwicklung der Standorte 2. Risiken und Chancen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens hängt wesentlich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab. Der erhöhte Bedarf an Wohnraum in Deutschland bietet großes Potential im Baustoffbereich. Darin sehen wir eine Chance, unseren Baustoffumsatz gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Nicht vorhersehbare Risiken liegen in den globalen Krisen, wie zum Beispiel der Flüchtlingskrise, dem Ukraine-Russlandkonflikt, dem Brexit sowie der Terrorgefahr in Europa. Der Vorstand geht davon aus, dass den Gefährdungen aus diesen Krisen durch unser Leistungspotential und unsere Reserven wirksam begegnet werden kann. V. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Aufgrund der bisher erreichten Umsätze geht der Vorstand von einer Umsatzsteigerung zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr aus. Im Einzelhandel ist die Kauflust noch ungebrochen; die Umsätze liegen deutlich über dem Vorjahr und es ist keine Trendwende erkennbar. Es wird mit einer Etrragssteigerung und einem positiven Jahresergebnis 2016 gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2016 sind Investitionen von ca. TEUR 280 vorgesehen. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen: - Rossau: Kran-Lkw mit Hänger und Paletten-Wendegabel - Penig: Überdachung Be- und Entladezone Baustoff-Lager - Rossau: Pkw für Außendienstmitarbeiter Bedingt durch die gute wirtschaftliche Lage der Firma wurden und werden daneben in allen Filialen Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. VI. Bestehende Geschäftsstellen Standort Geschäftsbereiche Döhlen Baustoff-Fachhandel, Kohle Oederan Baustoff-Fachhandel mit Fachmarkt Eppendorf Raiffeisenmarkt Hainichen Raiffeisenmarkt, Landhandel, Kohle Rossau Baustoff-Fachhandel Penig Baustoff-Fachhandel & Bau- & Gartenmarkt Annaberg-Buchholz Baustoff-Fachhandel & Bau- & Gartenmarkt + Zoo
Rossau, den 29.07.2016 Raiffeisen-Handelsgenossenschaft Hainichen eG Der Vorstand gez. Peters gez. Neuber B. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinnes geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstands. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.
Rossau, den 29.07.2016 gez. Müller, Vorsitzender des Aufsichtsrats Bilanz zum 31. DEZEMBER 2015AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015A. Allgemeine Angaben Es handelt sich gemäß § 267 Abs. 2 HGB um eine mittelgroße Genossenschaft. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Auf Bauten wurden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Anlagegegenstände werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Für die wesentlichen Zugänge an beweglichen Anlagegegenständen der Geschäftsjahre 2006 und 2009 wurde die degressive Abschreibungsmethode gewählt. Nach dem 1. Januar 2008 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 (jeweils vermindert um Vorsteuer) wurden jahresbezogen in einen Sammelposten eingestellt und werden über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet. In einzelnen Fällen waren Abwertungen auf den niedrigeren Zeitwert erforderlich. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen abgesetzt. Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtungen notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses nach § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt. Nummerierung Anlagenspiegel: C. D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. BILANZ Die Genossenschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:
Von den Forderungen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind EUR 628.030,51 (Vorjahr: EUR 635.590,31) enthalten, die auch Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen sind. Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr bzw. über fünf Jahre:
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind EUR 629.911,92 (Vorjahr: EUR 557.482,49) enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen sind. Von den Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten:
E. Sonstige Angaben Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich acht Auszubildende beschäftigt . Mitgliederbewegung
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Genossenschaftsverband e.V. Geschäftsstelle Leipzig Augustusplatz 9 04109 Leipzig Mitglieder des Vorstandes Friedmar Peters Achim Neuber Mitglieder des Aufsichtsrates Wolfgang Müller - Vorsitzender Elona Irmscher Silvio Hainich Ingrid Ludwig Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an Mitglieder des Vorstandes EUR 113,54.
Rossau, den 29.07.2016 Raiffeisen-Handelsgenossenschaft Hainichen eG Der Vorstand gez. Peters gez. Neuber Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am 20.09.2016 festgestellt. C. Entwicklung des Anlagevermögens
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