Gebhardt Systems GmbHLiquidiert

Neulandstraße 28, 74889 Sinsheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 341834
Vorher
Gebhardt Systems Beteiligungs-GmbH
Eingetragen
30.12.2003
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Planung und Ausführung von Logistik-Systemen aller Art.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Gebhardt Systems GmbH

Sinsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz auf den 31. Dezember 2009

der Gebhardt Systems GmbH, Sinsheim

AKTIVA

EUR EUR Zum Vergleich 31.12.2008
T-EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.466,48 22
II. Sachanlagen 149.980,99 92
162.447,47 114
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 737.511,52 411
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 834.343,42 749
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 20.366,21 36
1.592.221,15 1.196
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.473,38 8
1.759.142,00 1.318

PASSIVA

EUR EUR Zum Vergleich 31.12.2008
T-EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100
II. Gewinnvortrag (Vorjahr: Verlustvortrag) 0,00 -34
III. Jahresüberschuss 0,00 34
100.000,00 100
B. Rückstellungen 111.240,00 99
C. Verbindlichkeiten 1.547.902,00 1.119
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.515.949,42 (1.112)
1.759.142,00 1.318

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

der Gebhardt Systems GmbH, Sinsheim

A. Anwendung des Handelsgesetzbuches

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2009 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 289 HGB) erstellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB vorgenommen.

In Anwendung der Definition der Größenklassen nach § 267 HGB ist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2009 gemäß § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung (§§ 288, 326 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Zugänge zum Anlagevermögen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis und die direkt zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt.

Die Abgänge werden zum Restbuchwert im Zeitpunkt des Ausscheidens (Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen) ausgebucht.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände erfolgen linear über eine Nutzungsdauer von zwei bzw. drei Jahren. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Die Sachanlagen werden ebenfalls linear abgeschrieben. Es werden Nutzungsdauern von 3 bis 12 Jahren zugrunde gelegt. Die Abschreibungen werden pro rata temporis vorgenommen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres schließen auch die Abschreibungen auf die im Geschäftsjahr abgegangenen Vermögensgegenstände ein.

Geringwertige Wirschaftsgüter werden aufgrund geänderter steuerlicher Vorschriften zum 1. Januar 2008 entgegen der bisherigen Vorgehensweise wie folgt bewertet: Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu EUR 150,00 werden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 150,00 jedoch nicht mehr als EUR 1.000,00 betragen, werden im Rahmen eines Sammelpostens über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet bzw. ggf. zum niedrigeren Stichtagswert angesetzt.

Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse wurden im Berichtsjahr auf Basis der auftragsbezogen erfassten Kosten nach der progressiven Methode ermittelt, sofern nicht ein niedrigerer beizulegender Stichtagswert anzusetzen war.

Bei der Ermittlung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für die unfertigen Erzeugnisse werden angemessene Anteile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Vom Wahlrecht, die Verwaltungskosten in die Herstellungskosten einzubeziehen wird, wie im Vorjahr, Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist in Form einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt.

Der Ansatz der Sonstigen Rückstellungen erfasst alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Der Ausweis der Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich mit dem Rückzahlungsbetrag.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Angepasste Vorjahresbeträge

Im Hinblick auf eine zutreffendere Darstellung der Vermögens- und Finanzlage wurden in 2009 die Erhaltenen Anzahlungen erstmals nicht gemäß § 266 Abs. 3 HGB unter den Verbindlichkeiten als eigenständige Bilanzposition ausgewiesen, sondern nach § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Dementsprechend erfolgte auch eine Anpassung der Vorjahresvergleichszahlen. Der Vorjahreswert der Erhaltenen Anzahlungen in Höhe von T-EUR 200 wurde somit auf die Position Vorräte umgegliedert.

Der Vorjahresausweis bei den Liquiden Mitteln wurde im Vergleich zum Vorjahr um T-EUR 50 angepasst. Dieser Betrag wurden von der Position Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umgegliedert.

Weiterhin wurden bei den Vorjahresbeträgen T-EUR 741 von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und T-EUR 7 von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie T-EUR 173 von der Position Sonstige Vermögensgegenstände zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umgegliedert.

Durch die im Berichtsjahr vorgenommenen Anpassungen bei den Vorjahreszahlen verringerte sich die Bilanzsumme des Jahres 2008 somit insgesamt um T-EUR 430.

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T-EUR 1.082 enthalten. Von den Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte T-EUR 41 gesichert.

Die erhaltenen Anzahlungen betreffen ausschließlich Zahlungen von verbundenen Unternehmen.

Haftungsverhältnisse

Durch die kumulative Schuldmitübernahme für Anzahlungsbürgschaften der Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart, die diese zugunsten der Gebhardt Fördertechnik GmbH übernommen hat, bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen zu Lasten der Gesellschaft in Höhe von T-EUR 1.820.

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer ist

 

Herr Fritz Gebhardt, Geschäftsführer,

bestellt.

Hinweis

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung der Gebhardt Systems GmbH hat am 8. April 2010 den Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2009 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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