ServiceXpert Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbHLiquidiert

Tempowerkring 3, 21079 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 68356
Eingetragen
25.8.1998
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Herstellung und Vermarktung von Systemen für die Erfassung und Bereitstellung von Informationen für den technischen Kundendienst.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

ServiceXpert Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz zum 31. Dezember 2012

A k t i v a



Anhang 31.12.2012 31.12.2011


EUR EUR
A. Anlagevermögen (2)

I. Immaterielle Vermögensgegenstände
85.124,00 73.685,00
II. Sachanlagen
37.507,00 76.827,00


122.631,00 150.512,00
B. Umlaufvermögen


I. Vorräte (3) 82.273,28 40.922,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4) 2.349.285,82 1.865.415,21
III. Flüssige Mittel
1.050.307,12 1.527.002,68


3.481.866,22 3.433.340,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten
27.878,51 37.060,81


3.632.375,73 3.620.913,69



P a s s i v a



Anhang 31.12.2012 31.12.2011


EUR EUR
A. Eigenkapital


I. Gezeichnetes Kapital
1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnrücklagen


Andere Gewinnrücklagen (5) 1.590.000,00 1.580.000,00
III. Bilanzgewinn (6) 306.444,34 315.553,44


2.896.444,34 2.895.553,44
B. Rückstellungen (7) 284.505,33 327.986,00
C. Verbindlichkeiten (8) 451.426,06 397.374,25


3.632.375,73 3.620.913,69

Anhang zum 31. Dezember 2012


(1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der ServiceXpert Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbH ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochter der ESG Elektroniksystem- und Logistik- GmbH, München, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, fassen wir einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammen. Diese Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen beim unbeweglichen abnutzbaren Anlagevermögen (Einbauten in gemietete Gebäude) werden auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren oder in der kürzeren voraussichtlichen Mietdauer linear abgeschrieben. Bewegliches Anlagevermögen wird innerhalb der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr ihres Zugangs vollständig abgeschrieben. § 6 Abs. 2a EStG wird mit der Maßgabe angewendet, dass sich aus handelsrechtlicher Sicht keine wesentlich kürzeren Nutzungsdauern ergeben bzw. der Wert solcher Anlagengegenstände von untergeordneter Bedeutung ist.

Vorräte werden zu Anschaffungs-/Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschluss-Stichtag angesetzt. Die Herstellungskosten der unverrechneten Leistungen umfassen die aktivierungspflichtigen Aufwendungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zum Nennwert bilanziert; zur Berücksichtigung der allgemeinen Kreditrisiken wird eine pauschal ermittelte Wertberichtigung auf Forderungen vorgenommen.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die einen Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Rückgestellt werden die um etwaige Preissteigerungen angepassten notwendigen Erfüllungsbeträge. Restlaufzeiten über 1 Jahr werden bei der Abzinsung berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Aktive latente Steuern werden nicht angesetzt.


(2) Anlagevermögen

Die in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Jahre 2012 sind in der Anlage dargestellt. Sie umfassen die Positionen immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen zum Anhang. Bei den Sachanlagen handelt sich hauptsächlich um Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich ausschließlich um entgeltlich erworbene Nutzungsrechte an Software.


(3) Vorräte


31.12.2012 31.12.2011

Unverrechnete Leistungen 82.273,28 40.922,99

82.273,28 40.922,99



(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


31.12.2012 31.12.2011

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.901.869,07 1.530.109,37
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 380,50 6.035,48
Forderungen gegen die Gesellschafterin 234.622,32 215.420,45
Sonstige Vermögensgegenstände 212.413,93 113,849,91

2.349.285,82 1.865.415,21


Zum 31. Dezember 2012 bestehen, ebenso wie zum Vorjahresstichtag, keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche i.H.v. € 196.967,76 (i. Vj. € 90.833,41) enthalten.

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen an andere Gesellschaften der ESG-Gruppe.


(5) Gewinnrücklagen

In die hier ausgewiesenen anderen Gewinnrücklagen wurden aus dem Jahresüberschuss 2012 € 10.000,00 (i. Vj. € 10.000,00) eingestellt.


(6) Bilanzgewinn

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresüberschuss von € 311.890,90 (i. Vj. € 322.676,78) ab. Einschließlich des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von € 4.553,44 (i. Vj. € 2.876,66) und unter Berücksichtigung der Einstellungen in die Gewinnrücklagen von € 10.000,00 (i. Vj. € 10.000,00) ergibt sich der ausgewiesene Bilanzgewinn.


(7) Rückstellungen


31.12.2012 31.12.2011

Sonstige Rückstellungen 284.505,33 327.986,00

284.505,33 327.986,00


Die sonstigen Rückstellungen von € 284.505,33 (i. Vj. € 327.986,00) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für ausstehende Personalzahlungen, Urlaubsrückstände und Gewährleistungsrisiken.

Da die Restlaufzeiten der Rückstellungen unter einem Jahr betragen, wurde keine Abzinsung vorgenommen.


(8) Verbindlichkeiten


31.12.2012 31.12.2011

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 14.699,58 16.520,58
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 142.052,85 110.874,05
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 107,71 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 294.565,92 269.979,62

451.426,06 397.374,25


In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 280.922,35 (i. Vj. € 263.579,92) enthalten. Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten liegen innerhalb einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie sind nicht besichert.


(9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen für Geschäftsräume bestehen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 0,8 Mio. (i. Vj. € 1,3 Mio.). Aus Leasingverträgen für Fahrzeuge bestehen zusätzliche Verpflichtungen von € 0,03 Mio. (i. Vj. € 0,1 Mio.).


10) Latente Steuern

Die Gesellschaft nimmt als kleine Kapitalgesellschaft die Befreiungsvorschrift des § 274a HGB in Anspruch und weist keine aktiven latenten Steuern aus.


(11) Mitglieder der Geschäftsführung

Robby Technow
Dr.-Ing. (bis 30. Juni 2012)

Ferdinand Stocker
Dipl.-Wirtschaftsing.

 

Hamburg, den 12. März 2013

Ferdinand Stocker

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die ServiceXpert Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbH, Hamburg

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ServiceXpert Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 12. März 2013

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

David, Wirtschaftsprüfer

Dörle, Wirtschaftsprüfer

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