Camouflage Concepts GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf Unterlage
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Kehl seit 10.12.2025 | Geschäftsführer |
Janina, geb. Henkel Radovic seit 6.10.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Coating Concepts GmbHWörrstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Coating Concepts GmbH ist spezialisiert auf die Oberflächenbeschichtung (surface technology) von hochwertigen Komponenten aus Carbon. Die Gesellschaft ist in diesem Segment Technologieführer. Hauptkunde ist die Automobilindustrie, insbesondere namhafte Sportwagenhersteller. Das Unternehmen ist eng in die Kundenprojekte eingebunden, bietet Lösungen für die Weiterentwicklung der Produkte und berät bis zur Serienfertigung. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Weiterentwicklung, Beratung und Betreuung verschiedener Kundenprojekte und deren Umsetzung bis zur Serienfertigung. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der Coating Concepts GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Produktion, Betriebsführung und Projektentwicklung. Rechtliche Struktur Sitz der Coating Concepts GmbH ist Wörrstadt. Es werden insgesamt vier Produktionsstätten unterhalten, Zweigniederlassungen werden keine betrieben. 2. Forschung und Entwicklung Die Coating Concepts GmbH ist eng in die Entwicklungsaktivitäten seiner Auftraggeber eingebunden. Aufgabe und Herausforderung ist die Entwicklung nachhaltiger Oberflächenbeschichtungen insbesondere für Carbonteile, die eine spezifische Herangehensweise erforderlich machen. In diesem Zusammenhang hat sich das Unternehmen in der Branche stark etabliert und ist Technologieführer. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Überblick Markt, Branche, Konjunktur Der Hauptabsatzmarkt der Coating Concepts GmbH ist die Automobilbranche, deren Perpektiven derzeit unsicher sind. Diese Situation hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert und hat sich in 2024 weiter zugespitzt. Politische Rahmenbedingungen Die Unsicherheit rund um den Antrieb der Zukunft zeigt, dass es nicht reicht, wenn die Politik irgendwelche Grenzwerte erfindet. Wichtiger wäre, zu den Zielen auch Entscheidungen zu treffen und so die Voraussetzungen für die Verwirklichung zu schaffen. Aktuell ist ein nützlicher Beitrag der Politik zur Schaffung klarer Verhältnisse nicht erkennbar. 2. Geschäftsverlauf und Lage Mit ihrer langjährigen Erfahrung bei der Oberflächenbeschichtung hochwertiger Fahrzeugteile aus Kunststoff- und Verbundstoffteilen für Motorsport und Serie hat die Coating Concepts GmbH entscheidenden Anteil an der Qualität der Lackierung hochwertiger PKWs. Das technische know-how stärkt die Gesellschaft im Wettbewerb. Aufgrund dieser Tätigkeit in einem sehr exklusiven Segment der Automobilbranche ist die Gesellschaft von den oben beschriebenen Schwierigkeiten weniger betroffen. Es konnte im Geschäftsjahr 2023 eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt werden, wodurch die verhaltenen vorangegangenen Geschäftsjahre weitgehend ausgeglichen wurden. Diese Umsatzentwicklung hat sich auch sehr positiv auf das Ergebnis der Gesellschaft ausgewirkt. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.030 erwirtschaftet. Die Abrufe von den maßgeblichen Kunden der Gesellschaft haben sich deshalb im Geschäftsjahr 2023 erheblich gesteigert. Probleme bereiten allerdings nach wie vor die sehr hohen Erergiekosten und auch der in allen Branchen zu beobachtende Fachkräftemangel. a) Ertragslage
b) Finanzlage Die Finanzlage kann als gut bezeichnet werden. Das Unternehmen war auch in 2023 jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen vertragsgerecht nachzukommen. Die Liquidität war und ist gesichert.
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 90 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf TEUR 6.308 gestiegen. Einzelwertberichtigungen waren weiterhin erforderlich und liegen bei TEUR 84, die Pauschalwertberichtigungen sind ebenfalls gestiegen. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 56 Tage verringert. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 9.020. Die Eigenkapitalquote liegt bei 59,0 % und damit deutlich über dem Durchschnitt. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht beansprucht. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 170 gemindert. Die Verpflichtungen werden vertragsgemäß bedient. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Die Coating Concepts GmbH ist ein erfahrener Partner namhafter Automobilhersteller. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit technologischer Weiterentwicklung. Die Entwicklung und Realisierung von innovativen Lacktechnologien sind und bleiben unser Kerngeschäft. Die Coating Concepts GmbH ist insgesamt sehr gut aufgestellt. Wir sind sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Beschichtung von Carbonteilen" nutzen zu können. Grundlage für diese Einschätzung ist die Technologieführerschaft in diesem Bereich, die durch ständige Weiterentwicklung ausgebaut wird. Wir erwarten langfristig eine weiterhin positive Entwicklung des Unternehmens. Im Immobilienbereich wurden bereits die Weichen für die Erweiterung der Produktionskapapzitäten geschaffen. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Ein wesentliches Risiko ist die aktuelle Entwicklung der Automobilindustrie, die durch Lieferengpässe und den Umbruch zur Elektromobilität gekennzeichnet ist. Diese Umstände sind vorübergehend und wirken sich langfristig nicht negativ auf das Geschäftsmodell der Gesellschaft aus. Auch Elektroautos benötigen eine lackierte Karosserie. Durch die Auflösung der Produktionssperre der letzten Jahre haben sich erhöhte Anforderungen bei der Personalbeschaffung ergeben. Diese können derzeit nur durch die wiederholte Inanspruchnahme von Leiharbeitern gelöst werden. Dies ist mit erhöhtem Verwaltungsaufwand und damit auch erhöhten Kosten verbunden. Sie sind allerdings unabdingbar, um die steigenden Produktionsanforderungen zu bewältigen. Risiken auf der Beschaffungsseite ergeben sich aus den erforderlichen Abstimmungen mit den Zulieferern und den sich daraus ergebenden Qualitätsproblemen. Aktuell besteht die größte Herausforderung der Gesellschaft darin, der erhöhten Nachfrage, die sich durch die Auflösung des Produktionsstaus ergeben hat, nachzukommen. Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf aus eigenen Mitteln zu decken. Liquiditätsrisiken bestehen aktuell wegen der sehr guten Auftrragslage nicht. Refinanzierungsrisiken sind aus heutiger Sicht nicht absehbar. Marktrisiken Marktrisiken ergeben sich auf der Grundlage der bereits beschriebenen probleme in der Automobilbranche. Die Nachfrage in diesem Bereich stagniert bzw. gerät unter zunehmenden Wettbewerb durch Importe, auch aus Nicht-EU-Ausland. Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Chancen Die besten Marktchancen für das Unternehmen ergeben sich aus der Qualität der Produkte, die marktführend ist. Daraus ergibt sich eine ständig steigende Nachfrage. Die Unternehmensgruppe hat auf diese Nachfrage durch Investitionen in neue Produktionsstätten reagiert, die derzeit mit modernsten Produktionsanlagen ausgestattet werden. Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist in den kommenden Geschäftsjahren wieder mit einer positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Wörrstadt, im Oktober 2024 gez. die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDie Coating Concepts GmbH hat ihren Sitz in Wörrstadt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgericht Mainz unter HRB 41503 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 III bis III HGB) bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe werden die Anschaffungskosten überwiegend nach der Durchschnittskostenmethode ermittelt. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Die pauschale Ermittlung der Rückstellung für Gewährleistung wurde mit einem Prozentsatz von 0,91 % auf den laufenden Jahresumsatz bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Weitere Angaben zur BilanzI. Entwicklung der Posten des AnlagevermögensDer Anlagespiegel ist in Anlage 3a dargestellt. II. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr Diesbezüglich bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 4. Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen in Höhe von TEUR 1.341. III. EigenkapitalIm Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von TEUR 4.965 enthalten. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: • Personalkosten TEUR 95 • Gewährleistungen TEUR 220 • Jahresabschlusskosten TEUR 40 • Schwerbehindertenabgabe TEUR 32 • Übrige TEUR 405 V. VerbindlichkeitenVerbindlichkeitenspiegel
* In Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte besichert. D. Sonstige Angaben I. Anzahl der MitarbeiterIm Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
II. GeschäftsführungDie Geschäftsführung wurde in 2023 ausgeübt von: Goran Radovic, Schwabenheim III. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus jährlichen Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.008, die in Höhe von TEUR 585 gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen. IV. HaftungsverhältnissePer 31.12.2022 bestanden Bürgschaften der Coating Concepts GmbH in Höhe von TEUR 1.750, davon TEUR 750 für verbundene Unternehmen. Aus den aktuellen Geschäftszahlen geht hervor, dass die Gesellschaften keine Zahlungsschwierigkeiten haben und sämtliche Kreditraten pünktlich bedient werden. Wir sehen daher zum aktuellen Bilanzstichtag keine Gefahr der Inanspruchnahme. V. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sindMit Ausbruch des Krieges zwischen Russland und der Ukraine am 24.02.2022 haben sich neue politische und wirtschaftliche Unsicherheiten ergeben. Die hiermit verbundenen Preissteigerungen, insbesondere bei den Energiepreisen, führten zu neuen Rekordinflationen und haben das Ergebnis der Coating Concepts GmbH auch im Jahr 2023 geschmälert. Die Preissteigerungen haben jedoch keine existenzielle Bedeutung für die Gesellschaft. Anlage 3a - Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Coating Concepts GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Coating Concepts GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens- schädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalt in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, den 20. Dezember 2024 Concept Renkes & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Joachim Wittlich, Wirtschaftsprüfer |
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