LIN Hoch- und Tiefbau GmbH
Selbe AdresseSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Michael Sellwood seit 18.11.2020 | Prokura |
Stefan Höltken seit 5.12.2017 | Geschäftsführer |
Jürgen Georg Hatzipantelis seit 30.4.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Logicalis International Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
siticom GmbHWeiterstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 28.02.2024ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01. März 2023 bis 29. Februar 2024I. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss der siticom GmbH, Weiterstadt, eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Darmstadt unter der Registernummer HRB 9276, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Die siticom GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB und nimmt die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Immaterielle Vermögensgegenstände Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode anhand der geschätzten Nutzungsdauer von zehn Jahren ermittelt. Sachanlagen Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- sowie Anschaffungsnebenkosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Das Sachanlagevermögen umfasst Betriebs- und Geschäftsausstattung, welche linear im Wesentlichen zwischen drei und zehn Jahren abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit diese erforderlich werden. Vorräte Die zum Bilanzstichtag nicht fertig gestellten Beratungsaufträge (unfertige Leistungen) werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten die direkt zuzuordnenden Kosten zuzüglich eines Gemeinkostenaufschlags. Dieser beinhaltet neben Fertigungsgemeinkosten auch solche für die allgemeine Verwaltung. Zinsen, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen und Vertriebskosten werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, insbesondere bei Festpreisaufträgen, erfolgt eine verlustfreie Bewertung. Forderungen und übriges Umlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei zweifelhaften oder mit erkennbaren Risiken behafteten Forderungen werden direkte Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf den Bestand der nicht bereits einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Sonstige Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um Risiken oder Verpflichtungsüberhänge abzudecken. Zukünftige objektivierte Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden mit ihrem Barwert angesetzt. Die Abzinsung erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 Satz 4 HGB laufzeitadäquat entsprechend den von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssätzen. Für abgerechnete Projekte werden Einzel-Garantierückstellungen für noch zu erwartende Nachlaufkosten in der Garantiezeit gebildet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt des Transaktionstags der Geschäftsvorfälle erfasst. Die Umrechnung von Verbindlichkeiten und Forderungen in fremden Währungen erfolgte zum maßgeblichen Kurs am Bilanzstichtag. Erträge und Aufwendungen Umsätze werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Leistungen erbracht worden sind, abzüglich Kundenboni und Rabatte. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung, Aufwendungen für Werbung und Absatzförderung sowie sonstige absatzbezogene Aufwendungen im Zeitpunkt ihres Anfalls als Aufwand erfasst. Rückstellungen für Gewährleistung werden zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gebildet. Zinsen und sonstige Fremdkapitalkosten werden als Aufwand der Periode gebucht. III. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem diesem Anhang nachgestellten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Vorräte Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Anzahlungen, die die aktivierten Herstellkosten von Projekten überschreiten, werden in Höhe des überschreitenden Betrags als erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um kurzfristige Darlehensforderungen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind zum 29.02.2024 Mietkautionen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr i.H.v. TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 75) ausgewiesen. Eigenkapital Das ausgewiesene Stammkapital in Höhe von EUR 285.714,00 entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Eintragung in das Handelsregister. Es ist vollständig eingezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den Rückstellungen für Prämien handelt es sich um leistungsabhängige Prämien sowie variable Gehaltsbestandteile. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten per 29.02.24 beträgt TEUR 2.740 (Vorjahr: TEUR 4.366). Ihre Restlaufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel (in Klammern angegeben sind die Werte zum 31.12.23):
IV. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverpflichtungen
Die Gesellschaft hat Büroräume in Weiterstadt, München, Köln, Bruchsal, Dresden und Straußberg gemietet. Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (Angestellte) betrug im Geschäftsjahr 149 (Vorjahr: 157). Mitglieder der Geschäftsführung Zu Geschäftsführern sind bestellt:
Verzicht auf Angaben Auf die Angaben hinsichtlich § 285 Nr. 17 HGB wird gem. § 288 Absatz 2 Satz 2 HGB verzichtet. Weiterhin wurde auf die Angaben gem. § 285 Nr. 9a HGB gem. § 286 Abs. IV HGB verzichtet. Konzern- und Beteiligungsverhältnisse Die Datatec Limited, mit Sitz in Johannesburg, Südafrika ist das Unternehmen, welches den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Datatec Limited ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird von der Logicalis Group Limited, Berkshire UK, aufgestellt. Der Konzernabschluss der Logicalis Group Limited ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 551.334,67 auf neue Rechnung vorzutragen.
Weiterstadt, 01. Juni 2024 Jürgen Hatzipantelis, Geschäftsführer Stefan Höltken, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens vom 28. Februar 2023 bis 29. Februar 2024
Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Nach dem Ergebnis meiner Prüfung habe ich am 28. Juni 2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der siticom GmbH, Weiterstadt, zum 28. Februar 2024 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von mir an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die siticom GmbH, Weiterstadt Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der siticom GmbH Weiterstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 28.02.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 28.02.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der siticom GmbH, Weiterstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 28.02.24 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Gladbeck, den 28. Juni 2024 Christoph Oberdörster, vereidigter Buchprüfer Vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt meine vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert meine erneute Stellungnahme, soweit dabei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Ich weise diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Gladbeck, den 28. Juni 2024 Christoph Oberdörster, vereidigter Buchprüfer Bilanz zum 29. Februar 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.03.2023 bis 29.02.2024
1 GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die siticom GmbH entstand 2017 im Rahmen einer Geschäftsbereichsausgliederung aus der Devoteam GmbH. Sie gehört seit Mai 2020 als Mehrheitsbeteiligung zu der internationalen Logicalis-Gruppe und hat dadurch eine sehr gute Positionierung, insbesondere auch bei international vertretenen Kunden. Die Gesamtlösungen der Logicalis-Gruppe von der Beratung und Planung bis zum nachhaltigen Betrieb teilen sich im Einzelnen in Data-Center und Kommunikationslösungen mit Hardware und Software, Consulting, Support, Managed Services und Cloud Lösungen auf. Projektgeschäft und die Entwicklung integrativer Lösungen sind wesentliche Teile des Geschäftsmodells der Logicalis Gruppe. siticom GmbH selbst ist sehr gut im Markt etabliert. Europaweit vertrauen namhafte Unternehmen insbesondere aus den Branchen Telekommunikation & Medien, Fertigungsindustrie & Automotive, Versorgung & Energie sowie der öffentliche Sektor auf die innovativen Beratungsleistungen und agilen, kosteneffizienten ITK- und Netzwerk-Lösungen von siticom GmbH. siticom GmbH differenziert sich über ein umfassendes Consulting Know-how, langjährige Lösungsexpertise und State-of-the-Art Produktpartnerschaften in mehreren Geschäftsfeldern. In diesem Geschäftsbericht werden für das Geschäftsjahr 2023/2024 die Monate März 2023 bis Februar 2024 betrachtet. Im letzten Jahr erfolgte eine Umstellung des Geschäftsjahres. Das siticom Geschäftsjahr beginnt im März und endet im Februar des Folgejahres. siticom GmbH hat den Firmensitz in angemieteten Räumlichkeiten in Weiterstadt und entwickelt das Geschäft über lokale Teams in Dresden, Karlsruhe, Köln, München und Weiterstadt. Für die Steuerung des Unternehmens werden die Betriebsleistung 1 , das Betriebsergebnis 2 sowie das Jahresergebnis als finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen. siticom GmbH ist nicht in der Forschung aktiv und erbringt Entwicklungsdienstleistungen ausschließlich im Kundenauftrag.
1 Betriebsleistung beinhaltet Umsatzerlöse
und Bestandsveränderung
2 WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN Das Wachstum der Weltindustrieproduktion betrug im Jahr 2023 (+) 2,7% und hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr (plus (+) 2,9%) etwas abgeschwächt und gegenüber dem für 2023 im Lagebericht 2022 prognostizierten Level von plus (+) 1,7% 3 etwas besser entwickelt. Laut des JAHRESAUSBLICKS 2024 des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) vom 14. Dezember 2023 wird eine Verlangsamung des Wachstums der Weltproduktion im Geschäftsjahr 2024 auf plus (+) 2,3% und im Folgejahr 2025 auf plus (+) 2,5% erwartet 4,5. Die gesamtwirtschaftliche Produktion im Euroraum hat im Geschäftsjahr 2023 ein Wachstum von plus (+) 0,8% verzeichnet und hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr (plus (+) 3,2%) abgeschwächt, aber gegenüber der Erwartungshaltung im Lagebericht 2022 mit einem plus von (+) 0,2% 6 besser entwickelt. Für die Jahre 2024/25 prognostiziert der IWH-JAHRESAUSBLICK 2024 ein leicht verbessertes Wachstum mit plus (+) 1,0% bzw. mit plus (+) 1,6% 7. Alles in allem entwickelte sich das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Geschäftsjahr 2023 ins Negative, so der IWH-Ausblick vom 14. Dezember 2023, mit einem minus von (-) 0,3%, lag aber im Bereich der Erwartungen des Lageberichtes 2022 von (+/-) 0,0% bzw. minus (-) 0,5% 8. Im Geschäftsjahr 2022 lag das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland noch bei plus (+) 1,8%. Die weitere Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland in den Jahren 2024/25 wird im IWH-JAHRESAUSBLICK 2024 bei plus (+) 0,5% (korrigiert im März auf plus (+) 0,2%) für das Geschäftsjahr 2024 und auf plus (+) 1,2% für das Jahr 2025 (korrigiert im März plus (+) 1,5%) 9,10 gesehen 11. Die Konsum- und Investitionszurückhaltung in Deutschland lässt sich zum Teil durch Realeinkommensverluste aufgrund der hohen Inflation und Produktionsrückgänge in den energieintensiven Wirtschaftszweigen erklären. Darüber hinaus lasten aber auch Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland auf der Ausgabenbereitschaft von privaten Haushalten und Unternehmen.
3 20231209_Lagebericht 2022.docx
Deutschland befindet sich in einer langanhaltenden Stagnation. Ende 2023 waren privater Konsum und Investitionen niedriger als vor Pandemieausbruch vor vier Jahren. Für die schlechte Wirtschaftslage gibt es mehrere Ursachen. Hohe Inflation hat die Realeinkommen gedrückt und die Haushalte halten sich mit Konsumausgaben zurück. Die Industrieproduktion der energieintensiven Wirtschaftszweige ist deutlich rückläufig. Aber auch allgemeine Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland drücken die Ausgabenneigung von Haushalten und Unternehmen. Was die Konjunktur stützt, ist der recht robuste Arbeitsmarkt. Der jüngste Anstieg der realen Arbeitnehmereinkommen dürfte sich im Jahr 2024 fortsetzen und ein deshalb wieder höherer privater Konsum die Unternehmensinvestitionen stabilisieren. Allerdings werden die Bauinvestitionen weiter durch die gestiegenen Finanzierungskosten belastet. "Erst in der zweiten Jahreshälfte ist mit einem leichten Anziehen der Konjunktur zurechnen", sagt Oliver Holtemöller. 12 Hingegen ist Deutschlands digitale Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die gesamtwirtschaftliche Lage trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds im deutschen ITK & CE-Markt in den Geschäftsfeldern Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) stabilisiert, auch wenn sich diese im zweiten Halbjahr etwas abgeschwächt hat. Die Nachfrage im Segment ITK ist im Geschäftsjahr 2023 laut dem Branchenverband Bitkom gegenüber dem Jahr 2022 um plus (+) 2,0% gewachsen und mit einem Marktvolumen im Jahr 2023 von 215,0 Mrd. € und einer Beschäftigtenzahl von 1,332 Millionen Menschen (plus 2,1%) weiterhin eine der wesentlichen Konjunkturstützen in Deutschland. Insgesamt schaffte die ITK-Branche 1.332.000 Arbeitsplätze im Berichtsjahr. Das weiterhin größte Teilmarktsegment im ITK & CE-Markt ist der IT-Sektor, der mit Software und Dienstleistungen die führende Marktposition mit einem Umsatz von 142,9 Mrd. € im Geschäftsjahr 2023 behauptet hat und mit plus (+) 2,2% gewachsen ist. Das am stärksten wachsende Teilsegment der IT ist die Software ((+)9,6% - im Vorjahr (+)15%), gefolgt von den IT Services ((+)5,1% im Vorjahr (+)8,5%) und den IT-Hardware Investitionen ((-)5,4% im Vorjahr (+)4,8%). Zweitgrößtes Segment in der ITK Branche ist die Telekommunikation mit 72,1 Mrd. € (+) 1,7%) gefolgt von der Unterhaltungselektronik mit 8,1 Mrd. € ((-)2,1%). Eine der größten Herausforderungen im IT Sektor bleibt das strukturelle Fachkräfteproblem. Auch unter schwierigen konjunkturellen Bedingungen, geprägt von geopolitischen Krisen und Haushaltskürzungen, legen Umsätze und Beschäftigung zu. 13,14 2.2 GESCHÄFTSVERLAUF DER SITICOM GMBH IM GESCHÄFTSJAHR 2023/2024 Die siticom GmbH war im Geschäftsjahr 2023/2024 (März 2023 bis Februar 2024) mit ihrem strategischen Angebotsportfolio in den Wachstumsbereichen ITK-Services und ITK-Infrastruktur sehr gut aufgestellt. Insbesondere mit dem Portfolioelement Netzwerkinfrastruktur mit Schwerpunkten, wie IT Netzwerk Service Excellence, Netzwerk Security und Agile System-Entwicklung konnte siticom GmbH den Umbau der Unternehmens-Netzwerkinfrastruktur, die Automatisierung der Service Prozesse im Bereich Netzwerke über die Industrialisierung und Digitalisierung der Geschäftsprozesse und die Transformation von IT-Dienstleistungen in die Cloud bei den Kunden erfolgreich begleiten. Als Trusted Advisor für die Digitale Transformation unterstützte siticom GmbH alle adäquaten Prozesse der Unternehmen. Weiterhin ist es siticom GmbH auch im Geschäftsjahr 2023/2024 in Deutschland gelungen, wesentliche Grundlagen für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens als Architects of Change im Bereich Netzwerkinfrastruktur zu legen. Das strategische Ziel der Gruppe, die Digitalisierung der Unternehmen über eine konsequente Orientierung mit einem attraktiven Portfolio zu begleiten, wurde von siticom GmbH erfolgreich initiiert und vorangetrieben. Dieses zukunftsorientierte Portfolio in Verbindung mit dem industriespezifischen Know-how haben es siticom GmbH ermöglicht, das Geschäft über verschiedene Kunden und verschiedene Industrien zu diversifizieren. Neben großen Industriefirmen gehören die führenden Telekommunikationsunternehmen in Deutschland zu den größten Kunden von siticom GmbH. Die Deutsche Telekom war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/2024 der größte Kunde der siticom GmbH.
12 20240307_IWH_Pressemitteilung 06_2024 vom 07.
März 2024.pdf
2.3 ERTRAGSLAGE IM GESCHÄFTSJAHR 2023/2024 Die Umsatzerlöse belaufen sich in den zwölf Monaten auf 29,6 Mio.€ und liegen damit um ca. 0,8 Mio.€ unter dem Vorjahreswert in Höhe von 30,4 Mio.€. Die Gesamtleistung liegt mit einem Minus von 0,2 Mio.€ bei 29,8 Mio.€. Der Umsatz setzt sich zusammen aus 29,6 Mio.€ Erlösen aus Beratung und Systementwicklung einschließlich damit zusammenhängender Nebenleistungen. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen ergibt sich eine gesamte Betriebsleistung im Geschäftsjahr von 29,8 Mio.€ (im Vorjahr 30,0 Mio.€). Die Auftragseingänge liegen mit 29,6 Mio.€ (im Vorjahr 32,9 Mio.€) leicht unter der Betriebsleistung des Geschäftsjahres. Das Ergebnis vor Steuern hat sich, vor allem bedingt durch eine Rückstellung für Personalaufwendungen, verringert und beläuft sich auf 0,8 Mio.€, nach 2,3 Mio.€ im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Berichtsjahr um 73 T€ gesunken und beliefen sich auf 433 T€. Der Materialaufwand ist aufgrund von verringerter Einbindung von Partnerfirmen im Jahresvergleich um 1,1 Mio.€ auf 13,3 Mio.€ gesunken. Das Finanzergebnis ist mit 82 T€ positiv (im Vorjahr -42 T€). Somit liegt das Geschäftsjahr bei 0,6 Mio.€ gegenüber einem Vorjahres-Ergebnis von 1,6 Mio.€. 2.4 FINANZLAGE IM GESCHÄFTSJAHR 2023/2024 Die Gesellschaft finanzierte sich im Geschäftsjahr aus einem Betriebsmittelkredit und aus laufender Geschäftstätigkeit. Darüber hinaus konnte auch auf Fremdkredite zurückgegriffen werden. Ihren Zahlungsverpflichtungen konnte die Gesellschaft jederzeit fristgerecht nachkommen. Der Finanzmittelfonds ist im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr gesunken (2,0 Mio.€ / im Vorjahr 3,5 Mio.€). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf -1,4 Mio.€. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug -0,1 Mio.€. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf 0 T€. 2.5 VERMÖGENSLAGE IM GESCHÄFTSJAHR 2023/2024 Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr um 0,2 Mio.€ von 13,1 Mio.€ im Vojahr auf 13,3 Mio.€ gestiegen. 2.6 AKTIVA Die aktivierten Vermögensgegenstände von 13,3 Mio.€ (im Vorjahr 13,1 Mio.€) sind mit 0,75 Mio.€ (im Vorjahr 0,92 Mio.€) zu etwa 5,6 Prozent langfristig gebunden. Sachanlagen liegen bei 0,6 Mio.€ etwas unter dem Niveau des Vorjahres (0,7 Mio.€). Der Umfang der Investitionen in das Sachanlagevermögen betrug 0,1 Mio.€ (im Vorjahr 0,3 Mio.€) und betrifft im Wesentlichen die ertüchtigung der IT-Ausstattung des Unternehmens. Das Umlaufvermögen stieg von 12,1 Mio.€ im Vorjahr auf 12,4 Mio.€ und besteht vor allem aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2,6 Mio.€, im Vorjahr 4,4 Mio.€), Vorräten (3,8 Mio.€, im Vorjahr 4,0 Mio.€), sowie liquiden Mitteln (2,0 Mio.€, im Vorjahr 3,5 Mio.€). Der Rückgang bei den Vorräten resultiert aus der Beendigung von mehreren Festpreisprojekten, die abgerechnet werden konnten. Die Schrumpfung der liqiuden Mittel ist hauptsächlich der Rückzahlung von Darlehensverpflichtungen geschuldet. 2.7 PASSIVA Das Fremdkapital von 7,6 Mio.€ (im Vorjahr 7,9 Mio.€) besteht aus kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten (0,2 Mio.€, im Vorjahr 1,5 Mio.€), aus kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2,0 Mio.€, im Vorjahr 2,3 Mio.€) und aus erhaltenen Anzahlungen (0,5 Mio.€, im Vorjahr 0,6 Mio.€). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten z.B. aus einem kurzfristigen Kontokorrentkredit bestehen nicht. Die sonstigen Rückstellungen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/2024 auf 4,4 Mio. € und stiegen damit um 1,3 Mio € gegenüber 2022/2023 (3,1 Mio. €). Dieser Betrag enthält u.a. Rückstellungen für Gewährleistungen, Subunternehmerleistungen und variable Gehälter. Der Anstieg bei den sonstigen Rückstellungen ist auf zugesicherte Bonuszahlungen zurückzuführen. 2.8 ZUSAMMENFASSENDE GESAMTAUSSAGE Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/2024 lag das Betriebs- und Jahresergebnis unter dem Vorjahresniveau und unter der Prognose des Vorjahres. Durch die konsequente Umsetzung der Strategie und den Maßnahmen zur Neukundengewinnung, sowie durch die gute Auftragseingangssituation im Jahresverlauf besteht eine solide Basis für die weitere Entwicklung und Zukunft des Unternehmens. Das Unternehmen verfügt über ausreichend Finanzierungszusagen. Die Geschäftsführung beurteilt das Geschäftsjahr 2023/2024, insbesondere vor dem Hintergrund der wirtschaflichen Auswirkungen des Ukrainekonflikts als gut. Die Prognose des Vorjahres konnte in Bezug auf die Steigerung der Umsatzerlöse wie auch in Bezug des Ergebnisses nicht ganz erreicht werden. Der leichte Umsatzrückgang war auf die zurückhaltende Investitionsneigung unserer Kunden zurückzuführen. Der Rückgang beim Ergebnis kam auf Grund von einmaligen Bonussonderzahlungen zu Stande, welche sich so nicht wiederholen werden. 3 PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 3.1 PROGNOSEBERICHT Zu Beginn des Jahres 2024 zeigen Stimmungsindikatoren etwas aufgehellte Aussichten für die internationale Konjunktur. Dabei war die weltweite Produktionsdynamik noch bis Ende 2023 zurückgegangen. Ursachen waren hohe Inflation, restriktive Geldpolitik und in Europa der russische Krieg gegen die Ukraine sowie in China die dortige Immobilienkrise. Die Finanzmärkte sind vor diesem Hintergrund bemerkenswert optimistisch, vor allem in Erwartung von Leitzinssenkungen ab dem Sommer. Zudem erwarten sich die Anleger wohl Wachstumsimpulse von Innovationen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Für die USA kann die Tatsache optimistisch stimmen, dass die restriktive Geldpolitik bisher überraschend wenig gedämpft hat. In Europa dürfte die Dynamik dagegen recht schwach bleiben. Gründe sind unter anderem die höheren Energiekosten des Verarbeitenden Gewerbes und industriepolitische Maßnahmen in den USA und in China, welche europäische Anbieter benachteiligen. Die Finanzpolitik in Deutschland ist im Prognosezeitraum restriktiv ausgerichtet. Dies geht im Jahr 2024 im Wesentlichen auf den Wegfall von Maßnahmen zur Eindämmung der Verbraucherpreisinflation zurück. Zu nennen sind hier die Strom- und Gaspreisbremse sowie die Stabilisierung der Übertragungsnetzentgelte durch den Staat, die mit der Auflösung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds Energie zum 31. Dezember 2023 ausgelaufen sind. Zudem wurden Abgaben angehoben: Der Mehrwertsteuersatz in der Gastronomie liegt seit dem 1. Januar 2024, der auf Gaslieferungen ab dem 31. März wieder bei 19%, und die Lkw-Maut sowie die CO 2 -Bepreisung wurden erhöht. Bei den Sozialbeiträgen hat sich der durchschnittlich erhobene Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung zum 1. Januar 2024 um einen Zehntel Prozentpunkt erhöht und die Anhebung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung zum 1. Juli 2023 wirkt im ersten Halbjahr 2024 nach. Entlastend wirkt auf der Einnahmeseite bei den Steuern das Inflationsausgleichsgesetz, die zusätzliche Anhebung des Grundfreibetrages bei der Einkommensteuer sowie die Senkung der Stromsteuer für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes. Auf der Ausgabeseite regen Mehrausgaben für die Landesverteidigung, die Verkehrsinfrastruktur und für den Klimaschutz die Nachfrage an. Alles in allem wirken die diskretionären finanzpolitischen Maßnahmen im laufenden Jahr dennoch restriktiv. Im Jahr 2025 bleibt die Finanzpolitik nach jetzigem Stand restriktiv ausgerichtet. Nachfragedämpfend wirken dann vor allem der Wegfall der Inflationsausgleichsprämie und der neuerliche Anstieg der CO 2 - Bepreisung. Auch der durchschnittlich erhobene Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung dürfte erneut leicht steigen. Entlastend wirkt erneut das Inflationsausgleichsgesetz, und die Ausgaben für die Landesverteidigung und die Verkehrsinfrastruktur werden weiter ausgeweitet. Schließlich wirkt die Einführung der Kindergrundsicherung zum 1. Januar 2025 expansiv. Alles in allem beläuft sich der restriktive Effekt aus diskretionären finanzpolitischen Maßnahmen im Jahr 2025 auf 0,5% in Relation zum Bruttoinlandsprodukt, nach 0,7% im Jahr zuvor. 15 Deutschland befindet sich gegenwärtig in einer langanhaltenden Stagnation. Im vergangenen Jahr ging das Bruttoinlandsprodukt sogar um 0,3% gegenüber 2022 zurück, und Ende 2023 war es lediglich ein halbes Prozent höher als vier Jahre zuvor, also vor Ausbruch der Pandemie. Zugelegt hat seitdem lediglich der öffentliche Konsum (um knapp 7,5%), während private Konsumausgaben und Investitionen unter ihrem Niveau von vor vier Jahren liegen. Die Exporte hatten sich zwischenzeitlich erholt, sinken aber bereits seit Ende 2022. Die Bauinvestitionen sind sogar seit drei Jahren trendmäßig rückläufig. 16
15 20240307_Konjunktur-aktuell_Jahrgang 12 (1)
2023_Langfassung - PR 06_2024.pdf
Dem gegenüber stehen Trends in der Digitalwirtschaft: Der Digitalverband Bitkom erwartet für die Unternehmen der IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im laufenden Jahr 2024 ein Umsatzplus von (+) 4,4%, die Umsätze werden auf 224,3 Milliarden € klettern. Zugleich soll die Beschäftigtenzahl um (+) 2,7% auf 1,368 Millionen ((+) 36.000) steigen. Das hat der Digitalverband Bitkom mit der Jahres-Pressekonferenz vom 10. Januar 2024 auf Basis aktueller Berechnungen mitgeteilt. Die Umsätze in der Informationstechnik werden 2024 nach aktueller Prognose auf 151,5 Milliarden Euro ansteigen. Das entspricht einem Plus von (+) 6,1%. Am stärksten zulegen sollen die Umsätze mit Software auf 45,5 Milliarden Euro; plus (+) 9,4%. Besonders deutlich wachsen dabei die Geschäfte mit Plattformen für die Entwicklung, das Testen und die Bereitstellung von Software überdurchschnittlich, und zwar um 12,3% auf 12,2 Milliarden Euro. Hier spiegelt sich auch der aktuelle Boom bei Künstlicher Intelligenz wider. Das Geschäft mit KI-Plattformen wächst um 38,3% auf 1,4 Milliarden Euro. Deutlich zulegen kann auch das Geschäft mit Software für die Systeminfrastruktur von Unternehmen. In diesem Segment legen die Umsätze um voraussichtlich 8,1% auf 10,0 Milliarden Euro zu. Sicherheitssoftware hat daran einen Anteil von 3,9 Milliarden Euro, das entspricht einem Anstieg um 12,7%. Stark wachsend sind auch die Umsätze mit sonstigen Software-Anwendungen, sie legen um 8,5% auf 23,2 Milliarden Euro zu. Darin enthalten sind unter anderem Kollaboration-Tools zur Zusammenarbeit und zum mobilen Arbeiten, die überdurchschnittlich um 13,5% auf 1,6 Milliarden Euro wachsen. Die Umsätze mit IT-Dienstleistungen steigen laut Bitkom 2024 um 4,8 Prozent auf 51,7 Milliarden Euro. Besonders kräftig wachsen dabei Dienstleistungen mit Cloud-Bezug, die einen Anteil von 17,7 Milliarden Euro am gesamten IT-Service-Markt haben und um 17 Prozent zulegen. Das siticom-Management sieht optimistisch in das Geschäftsjahr 2023/2024. Das Geschäftsmodell der siticom GmbH ist auf Mittel- und Langfristigkeit ausgelegt und somit hält das Management an seinen Wachstumszielen fest. siticom GmbH wird weiter zukunftssichernde Recruiting-Aktivitäten in den Skill-Bereichen, wie Netzwerk Transformation, Netzwerk Virtualisierung und Cloud Architekten forcieren. Auch im Geschäftsjahr 2024/2025 sind neue Einstellungen geplant (20 Einstellungen wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 getätigt). Die weitere Ausrichtung des Portfolios an die Logicalis Gruppe ermöglicht es der siticom GmbH weitere Synergien zu nutzen. Zusätzlich zu dieser Profilschärfung stärkt das Unternehmen auch die regionale Präsenz in Deutschland durch eine angestrebte Aufstockung der Mitarbeiter an allen Standorten. siticom GmbH hat frühzeitig vielfältige Maßnahmen eingeleitet. Von den derzeit 170 Beschäftigten arbeiten seit 2020 weit mehr als 95% mobil aus dem Home-Office, unterstützen die Kundenprojekte, wenn immer möglich, um diese unterbrechungsfrei fortzuführen. Der zunehmende Wettberbsdruck auf die deutsche Industrie verstärkt immer mehr die Nachfrage nach der Digitalisierung in Unternehmen, um diese krisenfest, effizient und profitabel aufzustellen und wieder auf den Wachstumspfad zu führen. Die digitale Transformation im Unternehmen ist jedoch kein isoliertes Projekt, es ist auch nicht die Einführung einer neuen Software oder die Transformation einer einzelnen Anwendung in die Cloud, sondern es ist ein langfristiges Programm, eine Roadmap, die vom jeweiligen Management der Unternehmen nachhaltig und ganzheitlich getrieben werden muss. Aus technologischer Sicht sieht die siticom GmbH als Treiber für sein Netzwerk Transformation-Portfolio Themen wie Netzwerk Virtualisierung, Disaggregation der Netzwerke, Campus 5G Lösungen, Cloud Transformation / Orchestrierung (Hybrid-/Multi-Cloud, Migration von On-Premise-Lösungen in die Cloud), Testautomatisierung und die Einführung agiler Vorgehensmodelle in den Projekten und Programmen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die Geschäftsführung deshalb eine weiter ausreichende Auftragsentwicklung und eine dadurch stabile Auslastung. Eine daraus resultierende Umsatzsteigerung im unteren einstelligen Bereich, kann auch eine bessere Ertragslage zur Folge haben. 3.2 WESENTLICHE RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Ein wesentliches Risiko für die Weltwirtschaft im Jahr 2024 besteht in der Unsicherheit darüber, ob die Inflation in fortgeschrittenen Volkswirtschaften so stark abebbt, dass die Zentralbanken ihre Geldpolitik so wie von den Finanzmärkten und auch in der vorliegenden Prognose unterstellt lockern können. In den USA könnte dem die weiterhin schwungvolle Konjunktur entgegenstehen. Darauf könnte auch hindeuten, dass die vom Bureau of Labour Statistics gemessene "Super Core"-Inflationsrate (für Dienstleistungen ohne Kosten des Wohnens) zuletzt wieder etwas auf 3,6% gestiegen ist. Im Euroraum muss der starke Anstieg der Lohnstückkosten Sorgen bereiten. Nach wie vor stehen erhebliche geopolitische Risiken im Raum, sei es in Osteuropa (Ukraine), im Nahen Osten oder in der potenziellen Konfliktzone Ostasien. Seit der Pandemie hat sich gezeigt, dass das Güterangebot nur begrenzt in der Lage ist, auf Störungen an einzelnen Produktionsorten kurzfristig flexibel zu reagieren. Darüber hinaus könnte die von den Krisen verursachte Verunsicherung die Investitionsbereitschaft von Unternehmen stärker treffen als hier unterstellt. Neben den Risiken der Weltkonjunktur, die auch auf Deutschland zutreffen gibt es zusätzliche Deutschlandspezifische Unsicherheiten. So hat die deutsche Wirtschaft gegenwärtig einen erheblichen Strukturwandel zu bewältigen: Teile des Verarbeitenden Gewerbes, etwa energieintensive Produzenten oder Zulieferer der Automobilindustrie, bauen in erheblichem Umfang Arbeitsplätze ab. Weil gesamtwirtschaftlich Arbeitskräftemangel herrscht, sollte es im Prinzip möglich sein, die freigesetzten, zum Teil hochqualifizierten, Fachkräfte rasch wieder in Beschäftigung zu bringen. Es gibt aber auch Faktoren, die eine Reallokation in Deutschland erschweren. Denn sowohl der regionalen als auch der beruflichen Mobilität in Deutschland stehen oft hohe Hürden entgegen. Gegenwärtig kommt dazu eine verbreitete Unsicherheit, die Unternehmen davon abhalten könnte, jetzt mit neuen Mitarbeitern zu expandieren. 17 Zusätzlich ist die Digitalbranche u.a. durch die Jahr-für-Jahr neu hinzukommenden Jobs (28.000 in 2023 von einem Fachkräftemangel geprägt. Im Geschäftsjahr 2024 wird ein Zuwachs von 36.000 neuen Jobs erwartet. 18 Die gleichmäßigere Verteilung der Betriebsleistung auf mehrere Großkunden und Industrien hat die Abhängigkeit der Gesellschaft von einem Kunden und damit die Beeinträchtigung bei einem möglichen Ausfall wesentlich verringert. Der Wandel in den Zielmärkten der siticom GmbH birgt sowohl Risiken als auch Chancen für die Geschäftstätigkeiten der Gesellschaft. Der Prozess zur Erweiterung der Umsatzträger wird von siticom GmbH weiterhin intensiviert. Die Gesellschaft wird ihr Angebotsportfolio noch mehr auf die Digitalisierung und Netzwerk Transformation ausrichten und noch intensiver mit marktführenden Technologie-Anbietern (Cisco, Nokia, Druid, JMA Wireless, Cablefree, Airspan, u.v.m.) kooperieren. Dem Ausfallrisiko bei Kundenforderungen wird dadurch entgegengewirkt, dass generell Kreditrisikobewertungen unter Einbeziehung von Wirtschaftsauskunfteien durchgeführt werden. Währungsrisiken können im Einzelfall bei Aufträgen von internationalen Kunden auftreten. Sie werden unter Berücksichtigung des jeweiligen Falls über Devisentermingeschäfte oder Währungsoptionen abgesichert. Zum Stichtag bestehen keine Kurssicherungsgeschäfte. Den Risiken hinsichtlich der eingesetzten Informationstechnologie wird von der Gesellschaft dadurch begegnet, dass die Informationstechnik von einem speziell ausgebildeten Team betreut und soweit nötig ausfallsicher ausgebaut ist. Die Gesellschaft hat eine IT-Grundschutzprüfung nach den Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik durchgeführt. siticom GmbH ist nach den Normen ISO 9001:2015, ISO 45001:2018, ISO 27001:2017, ISO 50000:2018 und ISO 14001:2015 erfolgreich zertifiziert.
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Auch wenn es der Gesellschaft gelungen ist, durch die Verteilung des Geschäfts auf mehrere Branchen und große Kunden mögliche Ausfallrisiken zu reduzieren, sieht das Management weiterhin die Notwendigkeit, in den wichtigsten Branchen neue Kunden zu erschließen, diese zu wesentlichen Umsatzträgern auszubauen und auch neue Industrien zu bedienen, um von möglichen konjunkturellen Dellen in den einzelnen Industrien unabhängiger zu werden. Weitere Risiken können im Bereich der komplexen Planungsprojekte (meist aufgrund bürokratischer Hemmnisse im Genehmigungsprozess) und bei der Aquise von qualifizierten Fachkräften auf dem weiter angespannten IT-Markt entstehen. 3.3 WESENTLICHE CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Insgesamt deuten Frühindikatoren darauf hin, dass sich die Stagnation der deutschen Wirtschaft im ersten Halbjahr 2024 zunächst fortsetzen wird. Für die Zeit danach ist mit einem leichten Anziehen der Konjunktur zu rechnen, im Jahr 2024 dürfte das Bruttoinlandsprodukt geringfügig zunehmen. Im Zuge der konjunkturellen Erholung dürfte sie sich allmählich wieder schließen, so dass für das Jahr 2025 ein leichter Anstieg der Produktion erwartet wird. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Chancen Die Finanzmärkte sind vor dem Hintergrund der die Produktionsdynamik hemmenden Faktoren der Weltkonjunktur bemerkenswert optimistisch, vor allem in Erwartung von Leitzinssenkungen ab dem Sommer. Zudem erwarten sich die Anleger wohl Wachstumsimpulse von Innovationen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Insgesamt deuten Frühindikatoren darauf hin, dass sich die Stagnation der deutschen Wirtschaft im ersten Halbjahr 2024 zunächst fortsetzen wird. Für die Zeit danach ist mit einem leichten Anziehen der Konjunktur zu rechnen, im Jahr 2024 dürfte das Bruttoinlandsprodukt geringfügig zunehmen. Im Zuge der konjunkturellen Erholung dürfte sie sich allmählich wieder schließen, so dass für das Jahr 2025 ein leichter Anstieg der Produktion erwartet wird. 19 Kunden und Absatzmarktbezogene Chancen: Deutschlands digitale Wirtschaft zeigt sich krisenfest. Das Geschäftsklima ist im Gegensatz zur Gesamtwirtschaft weiterhin positiv, der Markt wächst und es entstehen neue Jobs. Wer bei der Digitalisierung nicht vorankommt, könnte künftig vor größeren Schwierigkeiten stehen. Denn bei einer deutlichen Mehrheit von 57% der Unternehmen verändert sich infolge der Digitalisierung das Geschäftsmodell. Doch fast der Hälfte der Unternehmen fällt die Entwicklung digitaler Produkte und Dienstleistungen schwer: 24% fällt sie eher schwer und ebenso vielen sogar sehr schwer. Umgekehrt sagen nur 16%, dass ihnen die Entwicklung eher leicht fällt und sogar gerade einmal 4%, dass sie ihnen sehr leicht fällt.
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Praktisch alle Unternehmen (98%) sehen eine große Bedeutung von Datenanalysen für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, aber nur 37% der Unternehmen nutzen Big Data bereits, 48% diskutieren darüber oder planen den Einsatz. Dem Internet of Things (IoT) messen 93% eine große Bedeutung zu, aber nur 30% nutzen es, 54% sind in der Diskussions- oder Planungsphase. Auch bei Robotik (88% große Bedeutung, 36% Nutzer, 38% Planer und Diskutierer) sowie autonomen Fahrzeugen (69% große Bedeutung, 18% Nutzer, 29% Planer und Diskutierer) sieht das Bild ähnlich aus. Am geringsten fällt die Diskrepanz zwischen allgemeiner Einschätzung und Umsetzung im Unternehmen bei Virtual und Augmented Reality aus: Hier sehen 60% der Unternehmen eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit, und ebenso viele nutzen die Technologie (29%) bzw. planen oder diskutieren den Einsatz (31%). Die derzeit viel diskutierte Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz hat für 82% der Unternehmen eine große Bedeutung für die künftige Wettbewerbsfähigkeit, aber gerade einmal 13% setzen sie ein, 33% planen es oder diskutieren noch darüber. Noch geringer verbreitet in den deutschen Unternehmen ist die Blockchain-Technologie, der 70% eine große Bedeutung zusprechen, die aber gerade einmal 3% nutzen und 23% planen oder diskutieren. Das Metaverse halten zwar 44% für bedeutend, aber jeweils nur 2% nutzen die Technologie bzw. planen oder diskutieren ihren Einsatz. Und Quantencomputern sprechen 51% eine große Bedeutung zu, aber praktisch kein Unternehmen nutzt die Technologie oder ist bereits in der Planungs- oder Diskussionsphase. 20,21 siticom GmbH sieht passend dazu ihre wesentliche Wachstumschance in einer weiteren Ausweitung ihres Portfolios im Bereich Cloud-Native Architekturen, Digitale Zwillinge von Netzwerken und Carrier- Grade Campus Netzwerke. Dazu hat siticom GmbH die Strukturen optimiert, ihre Kunden auch im nächsten Jahr ihres Bestehens stabilisiert und in neue Kunden erfolgreich diversifiziert. Erfolgskritisch ist es, neben der vorhandenen technologischen Wertschöpfung auch die industriespezifische Wertschöpfung weiter zu verbessern, um den Kunden die unmittelbaren Nutzen in der Zusammenarbeit mit siticom GmbH noch besser darstellen zu können. Neben den Flaggschiffbranchen gilt es, weitere Industrien, wie Public, Utilities und Manufacturing über das bestehende Angebotsportfolio weiter zu erschließen. Der Erfolg der Zukunft liegt in der Diversifikation der Kunden und Industrien über ein fokussiertes Portfolio sowie der stetigen Verbesserung der Auslastung des Beraterteams. Weiterhin hat siticom GmbH eine HR-Managementmethode entwickelt, um mittel- und langfristig die richtigen Mitarbeiter mit den erforderlichen Fähigkeiten einstellen zu können, um damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dieses Konzept wird als Prozess verstanden, der nachhaltig umgesetzt wird. Der Firmenverbund mit der Logicalis-Gruppe bietet die Gelegenheit, einerseits im Rahmen eines weltweiten IT-Dienstleistungskonzerns die Dienstleistungen von siticom GmbH auch im Ausland erfolgreich anzubieten und anderseits über einheitliche Produkte und Dienstleistungen eine Marktmacht aufzubauen. Die Kooperation mit einzelnen Landesgesellschaften ist ein wesentliches strategisches Elemente der Gruppe.
Weiterstadt, 22. Mai 2024 Jürgen Hatzipantelis, Geschäftsführer Stefan Höltken, Geschäftsführer
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