Langenstein & Schemann GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Lünz seit 4.7.2025 | Geschäftsführer |
Nicklas Trier seit 30.5.2025 | Prokura |
Robert Welsch seit 23.12.2015 | Geschäftsführer |
Jochen Günnel seit 10.7.2013 | Prokura |
Harald Barnickel seit 10.7.2013 | Prokura |
Lothar Bauersachs seit 7.9.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 12.50% | |
| 12.50% | |
| 12.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Langenstein & Schemann GmbHEigenbeteiligung | 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LASCO Umformtechnik GmbHCoburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023LASCO UMFORMTECHNIK GMBH, COBURGA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell LASCO projektiert, konstruiert und produziert Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen für die Metallmassiv- und Blechumformung sowie für die Baustoffherstellung. Wir entwickeln individuelle Lösungen für industrielle Anwender in über 100 Ländern der Erde. Wirtschaftlichkeit, Qualität und Fortschritt begründen die internationale Anerkennung von LASCO-Maschinen, -Automationen und -Anlagen. Seit über 160 Jahren sind wir zuverlässiger Partner renommierter Unternehmen der Schmiedeindustrie und der Metallumformung. Anfang der 90er Jahre erschlossen wir mit der Entwicklung hocheffizienter Maschinen- und ausgereifter Automatisierungstechnik für die Baustoffindustrie zusätzlich eine äußerst interessante Branche mit national und international durchgängig positiven Aussichten. Maßstab unseres Handelns sind die Anforderungen unserer Kunden. Auf solidem technischem Fundament erarbeiten und realisieren wir optimale Lösungen für individuelle Konzepte. Dies gilt für Neukonstruktionen im Maschinen-/Anlagenbau, der Automatisierungstechnik ebenso wie für die Modernisierung bestehender Anlagen. In enger Kundenpartnerschaft liefert LASCO Produktionseinrichtungen, mit denen Anwender auf Jahrzehnte hinaus im internationalen Wettbewerb bestehen. II. Forschung und Entwicklung Die Wertschöpfungsketten werden getrieben von Kostendruck, Resilienz in der Supply Chain und Zielsetzungen einer klimaneutralen und nachhaltigen Produktion. Speziell die letzten beiden genannten Aspekte haben die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in 2023 mit geprägt. LASCO hat hier mit der Optimierung der Antriebssysteme in Hinblick auf den Wirkungsgrad und den Energieverbrauch das Produktportfolio überarbeitet. Zusätzlich wurden Vorformaggregate weiterentwickelt, um Kunden weitere bzw. neue Einsatzoptionen zu ermöglichen. Speziell LASCO Reckautomaten wurden mit einem Interface zu vorgelagerten Software-Tools ausgerüstet, wodurch der Datenimport von komplexen Schmiedekonturen ermöglicht wurde. Nachfolgend einige konkrete Beispiele für energetisch optimierte Maschinen bzw. Prozesse:
Weiterentwicklung des Antriebskonzeptes durch alternativen Einsatz eines hocheffizienten Synchronservomotors.
Weiterentwicklung unserer flexiblen und effizienten Reckanlage für die Massevorverteilung (Recken) auf schwere Stahlrohlinge zu 800kg. Die Herstellung der optimalen Kontur ist der Schlüssel für eine ressourcenschonende Weiterverarbeitung des Einsatzmaterials.
Elektrostauchen kombiniert die beiden Prozesse Erwärmung und Stauchen in einer Maschine und trägt so zu einer energieschonenden, nachhaltigen Produktion bei. Der Bereich Automatisierung wird geprägt durch die individuellen Anforderungen des Kunden, der flexible Lösungen für seine Produktionsaufgaben benötigt. Beispiele für sehr kundenspezifisch ausgerichtete Projekte in 2023 sind:
Im Bereich Retrofit wurden sowohl Maschinen der Metallumformung als auch Maschinen für die Baustoffbranche zukunftsweisend modernisiert. Die Modernisierung erfolgt nicht nur für LASCO Maschinen, sondern bezieht auch existierende Fremdfabrikate mit ein.
Neben der bereits genannten Projekte, wurde in 2023 auch intensiv an den nachfolgend beschriebenen Forschungsprojekten gearbeitet. Forschungsprojekt RePASE - Reflexive Prozessentwicklung und - adaption im Advanced Systems Engineering An diesem Verbundprojekt sind 12 Partner aus den Branchen der Industrie, Forschung und Beratung über einen Zeitraum von ca. 3,5 Jahren bis August 2024 beteiligt. Unternehmen des Maschinenbaus sind heute mit der Herausforderung konfrontiert, zentrale wertschöpfende Tätigkeiten der Produktentstehung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit zu transformieren. Wesentliche Herausforderungen sind unter anderem steigende Produktkomplexität und zunehmende interdisziplinäre Vernetzung, Forderungen nach hoher Entwicklungseffizienz und -qualität, aber auch humane Arbeitsgestaltung sowie die Einführung neuer Entwicklungstechnologien. Die Komplexität technischer Systeme, d. h. bei Produkt-Dienstleistungskombinationen und deren digitaler Abbildung erhöht sich stetig. Damit verändern sich auch zwangsläufig die Strukturen in den zugehörigen Produktionen und Arbeitsorganisationen. Die Beherrschung dieser Komplexität erfordert eine neue disziplinübergreifende Herangehensweise, die durch digitalisierte Tools unterstützt werden muss. Das Verbundprojekt RePASE zielt auf die Entwicklung solcher sozio-technischer Systeme zur Ausbildung eines orientierten Rahmens, um Komplexität zu beherrschen und innovative Lösungen zu implementieren. Im Rahmen des Verbundprojektes RePASE entwickelt LASCO zusammen mit Partnern dazu angepasste Arbeitsmethodik und ein dazugehöriges Tool mit Inhalten zum Informations- und Anforderungsmanagement sowie systemorientierter Produktionssystementwicklung. Forschungsprojekt ErProFit - Energie- und Ressourceneffiziente Produktion - sauerstoffarmes Schmieden durch Retrofit bestehender Schmiedeanlagen Hierbei handelt es sich um ein Verbundprojekt im Technologietransferprogramm "Leichtbau". Projektpartner waren neben LASCO das Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen Hannover als wissenschaftliches Institut sowie Fa. Schmiedetechnik Steller KG als direkter Anwender. Generell liegen in der Stahlindustrie und hier im Besonderen in der Massivumformung Potentiale zur Einsparung von CO 2 und es werden bereits enorme Anstrengungen unternommen. Die deutsche Massivumformung von Metallen ist mittelständisch geprägt, deren Bestandsanlagen technisch nur unter hohem Investitions-Aufwand ertüchtigt werden können. Die Nachfrage nach energetischen Ertüchtigungen von Umformprodukten bleibt auch in der Zukunft hoch. Um KMUs zu ermöglichen von dieser Entwicklung zu profitieren, müssen einfache Nachrüstungen entwickelt werden, die einerseits finanziell nicht überfordern und andererseits effizient CO 2 einsparen. Um zu gewährleisten, dass KMU von dieser Entwicklung weiterhin profitieren und partizipieren können, müssen einfache Nachrüstlösungen entwickelt werden, die finanziell leistbar sind und gleichzeitig einen hohen Effekt auf die Einsparung von CO 2 haben. Eine solche Lösung zu entwickeln ist Hauptzweck des Verbundprojekts. Im Detail standen zum einen die Zundervermeidung und damit Materialeinsparungen im Fokus, darüber hinaus wird der Werkzeugverschleiß optimiert, die Einsatzfähigkeit neuer Materialien sowie einfache Nachrüstsysteme untersucht. Im Zuge des Projektes wurde ein einsatzfähiges System entwickelt, gebaut und getestet. Das System erlaubt den Einbau als einfache Nachrüstlösung für Bestandsanlagen zum Schmieden unter sauerstoffarmer Atmosphäre. Die im Projekt formulierten Ziele wurden durch Tests bestätigt, sodass das System jetzt als Alternative für CO 2 -armes Schmieden in diesem Bereich angeboten werden kann. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 zählt zu einem der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Während die USA aufgrund der Konsumdynamik einen Wachstum von 2,5% erzielen konnte, erreichten der EU-Raum und das Vereinigte Königreich zusammen nur einen Wachstum von 0,5%. Grund dafür waren die hohen Finanzierungskosten, Inflationsraten und Energiekosten, sowie die weiterhin anhaltenden negativen Auswirkungen des Ukraine-Russland-Kriegs. Auch in China war trotz eines Wachstums von 5,2% die konjunkturelle Erholung aufgrund der geopolitischen Differenzen, schwachen Industrieinvestitionen und der Immobilienkrise stark eingeschränkt. Während die Wertschöpfungsketten im Vorjahr noch pandemiebedingt gestört waren, nahm diese Störung im Verlauf des Jahres deutlich ab. Die globale Inflationsrate sank im Jahresverlauf auf 6,8% ab, liegt aber weiterhin über dem Zielniveau. Zu Beginn des Jahres konnten die Umsätze aufgrund starken Auftragsbestands bis Mitte des Jahres stabil gehalten werden. Die Auftragseingänge hingegen entwickelten sich rückläufig, was sich dann ab der zweiten Jahreshälfte bemerkbar machte und zu einer Stagnation im Maschinenbau führte. Während die Umsatzentwicklung in den USA und im europäischen Raum eher rückläufig war, erreichten Indien, das Vereinigte Königreich und China eine Umsatzsteigerung. Einen Umsatzrückgang verzeichneten Japan und Süd-Korea. Der deutsche Maschinenbau konnte lt. der vorläufigen Einschätzungen des statistischen Bundesamtes das Vorjahresniveau in der Produktion nicht steigern, sondern verzeichnete einen realen Rückgang von 0,6%. Die Materialengpässe, mit denen im Vorjahr zu kämpfen war, haben sich in 2023 weitgehend aufgelöst. Der Umsatz entwickelte sich, besonders aufgrund der durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte, positiv. Durch die, auch im deutschen Maschinenbau anhaltenden, niedrigen Auftragseingänge wurde der Auftragsbestandspuffer des Jahresanfangs gegen Mitte des Jahres abgearbeitet, was zu sinkender Kapazitätsauslastung, Produktionsbehinderungen und ansteigender Kurzarbeit führte. Wie auch schon im Vorjahr bleibt der Arbeitskräftemangel weiterhin präsent, besonders in Hinblick auf die demografische Entwicklung. II. Geschäftsverlauf - LASCO Unsere Auftragseingänge konnten durch Intensivierung der nationalen wie internationalen Akquisitionstätigkeiten für unsere erklärungsbedürftigen High-Tech-Produkte mit regelmäßig sehr hohen Investitionsvolumen weitgehend stabil gehalten werden. 1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 45.336 TEUR und liegt damit 6.662 TEUR unter dem Vorjahresniveau. Der Inlandsumsatz beträgt 29 %, der Auslandsumsatz 71 %. 2. Produktions- und Leistungsbereich LASCO hat auch in diesem Geschäftsjahr einen Großteil der erwirtschafteten Überschüsse in das Unternehmen reinvestiert. Im Mittelpunkt standen hierbei unverändert zukunftsweisende Neuinvestitionen zur Modernisierung der Leistungsprozesse, Entwicklung neuer Technologien sowie zur Optimierung unserer PV-Anlagen und Stromspeicherkapazität. 3. Beschaffungsbereich Die Beschaffungspolitik der letzten Jahre wurde grundsätzlich beibehalten. Die nationalen wie europäischen Märkte bieten neben Drittländern unserem Unternehmen etablierte wie alternative Bezugsmöglichkeiten, die zur Sicherung der Versorgung und unserer Qualität genutzt werden konnten. Hohe Qualitätsansprüche werden durch ein aktives Qualitätsmanagement sowie durch konsequente Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch im eigenen Hause durchgesetzt. 4. Investitions- und Finanzierungsbereich Das Investitionsvolumen im Sachanlagenbereich einschließlich immaterieller Werte liegt bei 3.199 TEUR und damit weit über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Wesentliche Investitionen dienten im Geschäftsjahr wie in den Vorjahren der Erweiterung und Optimierung der Konstruktions- und Produktionstechnik sowie der Optimierung unserer Energiebilanz. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dauerhaft zu sichern, ist eine Fortführung der bisherigen Investitionspolitik auch für die Zukunft vorgesehen. III. Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Die Rohertragsquote steigt von 56 % auf 61 %. Die Personalaufwendungen steigen in 2023 um 284 TEUR und liegen damit knapp über dem Mittelwert der letzten fünf Jahre. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um 648 TEUR gesenkt werden. Die Abschreibungen waren ca. 230 TEUR geringer und betragen quotal 3,9 % gegenüber 3,8 % im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2023 wird bei niedrigeren Umsätzen ein operatives Ergebnis (EBIT) von 829 TEUR erzielt, das im Rahmen der durchgeführten Planungen liegt. Im Vorjahr betrug das operative Ergebnis 2.919 TEUR. Das Finanzergebnis beträgt 389 TEUR. Alle quotalen Angaben haben als Bezugsgröße die Betriebsleistung. 2. Finanzlage Die Bilanzsumme beläuft sich auf 44.159 TEUR. Das bilanzierte Eigenkapital beträgt 34.805 TEUR, was plangemäß einer Eigenkapitalquote von 78,8 % entspricht. Der bilanzielle Eigenkapitalanteil mit 78,8% hat Vorbildcharakter. Die Finanzierungsverhältnisse des Unternehmens tragen den unternehmensbezogenen Erfordernissen in jeder Hinsicht Rechnung. In der traditionell konservativen Finanz- und Ausschüttungspolitik sind keine Veränderungen vorgesehen. Die Gesamtverbindlichkeiten konnten im Vergleich zum Vorjahr um 5.036 TEUR gesenkt werden, simultan dazu die Lieferantenverbindlichkeiten um 2.070 TEUR. Lieferantenrechnungen werden, soweit vereinbart, skontiert. Den finanziellen Verpflichtungen konnte jederzeit in vollem Umfang nachgekommen werden. 3. Vermögenslage Die finanziellen Verhältnisse der Gesellschaft sind absolut geordnet. Vorratsbestände und Anlagevermögen werden voll durch Eigenkapital abgedeckt. Kreditlinien werden ausschließlich für Avale genutzt. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsziele unter Ausnutzung von Skonti gezahlt. Die Finanz- und Vermögensstruktur der Gesellschaft ist unverändert günstig. IV. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 1. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung unseres Unternehmens sind die nachstehend genannten finanziellen Leistungsindikatoren wichtige Kennzahlen bzw. Werte. Im Berichtsjahr liegt das EBIT bei 829 TEUR und ist somit um 2.089 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der zweite Leistungsindikator ist die Eigenkapitalquote. Diese beträgt im Geschäftsjahr 2023 78,8%, in 2022 67,5%. 2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Personal- und Sozialbereich Im Berichtsjahr werden am Stammsitz Coburg einschließlich Fremdpersonal durchschnittlich 400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt, zum Bilanzstichtag 324 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ohne Fremdpersonal. Mit der Belegschaft in den Niederlassungen LASCO (Beijing) Forming Technology Co. Ltd. China, LASCO Engineering Services USA, OOO LASCO Umformtechnik Service Russland und den Verkaufsorganisationen sind durchschnittlich 500 Beschäftigte für LASCO weltweit tätig. LASCO bildet seit Jahrzehnten mit großem Engagement Fachkräfte aus. 46 Auszubildende sind zum Bilanzstichtag in Ausbildung. Damit liegt die durchschnittliche Ausbildungsquote wie in den Vorjahren über 14 % und somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Um der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken, ist eine Fortführung der bisherigen Ausbildungsquote auch für die Zukunft vorgesehen. Weiterbildungsmaßnahmen wurden auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konsequent durchgeführt. Schwerpunktmäßig wurden die Mitarbeiter in neuen Technologien, Wertanalysemaßnahmen sowie der Optimierung von Fertigungs- und Montageprozessen weiter qualifiziert. Das im Jahre 1993 erstmals zertifizierte Qualitätsmanagementsystem wurde im Jahre 2017 auf die Revision der Norm ISO 9001:2015 umgestellt. Nach erfolgreicher Durchführung eines Rezertifizierungsaudits im September 2023 wurde durch den TÜV NORD das weitere Führen des Zertifikates durch die Gesellschaft bestätigt. Das nächste Überwachungsaudit wird planmäßig im Oktober 2024 stattfinden. b) Umweltschutz Die Einhaltung von Normen und Standards auf diesem Gebiet einschließlich der Erstellung der erforderlichen Nachweise durch den Beauftragten für Umweltschutz und Arbeitssicherheit ist für das Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. Dies beinhaltet unter anderem die regelmäßige Begehung aller Arbeitsbereiche, Schulung der Mitarbeiter, Erstellung und Fortschreibung der Entsorgungspläne sowie regelmäßige Überwachung durch die Produktionsleitung. V. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 1. Geschäftsverlauf und Lage Aufgrund des hohen Auftragsbestands zu Beginn des Jahres waren die Kapazitäten in der Produktion bis zur Jahresmitte ausgelastet. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 war die Auftragseingangsentwicklung leicht rückläufig. Daher wurde in geringem Umfang Kurzarbeit für wenige Wochen bis Mitte des letzten Quartals durchgeführt. 2. Prognosevergleich mit tatsächlicher Entwicklung Beim EBIT und Eigenkapitalquote werden die Planwerte erreicht bzw. übertroffen. C. Prognosebericht 1. Zukünftige Entwicklung zum Geschäftsverlauf und zur Lage Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Materialwirtschaft und Beschaffung rechnen wir bei Halberzeugnissen, Vorliefer-Komponenten und Stahlerzeugnissen wieder mit Mehraufwendungen, allerdings geringer als in 2022 bzw. 2023. Diese zusätzliche Belastung kann aufgrund der Wettbewerbssituation auf unseren Absatzmärkten über Verkaufspreise nur bedingt kompensiert werden. Somit werden wir durch Effizienzsteigerungen weitere Kosteneinsparungen auf allen Gebieten erzielen müssen. 2. Prognose der finanziellen Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalquote beträgt aktuell 78,8 %, geplant ist diese Quote auch weiterhin stabil zu halten. D. Chancen- und Risikobericht Für das Jahr 2024 wird für den globalen Maschinenbau eine Stagnation des preisbereinigten Welt-Maschinenumsatzes vorhergesagt. Den vier großen asiatischen Produktionsstandorten Indien, Süd-Korea, Japan und China wird ein Umsatzwachstum prognostiziert. Aufgrund der Auftragseingangsentwicklung im vergangen Jahr, ist in den USA und im europäischen Raum allerdings mit einem realen Umsatzrückgang von je 2% zu rechnen. Der deutsche Maschinenbau wird im Jahr 2024 weiterhin mit signifikanten Herausforderungen konfrontiert sein. Weiterhin bleibt die wirtschaftliche Entwicklung aufgrund diverser Einflussfaktoren schwer abschätzbar. Darunter fallen u. a. die sich aktuell abschwächende Weltkonjunktur und der Fachkräftemangel. Die Inflation soll laut Einschätzung der Bundesregierung in diesem Jahr 2,8% betragen. LASCO verfügt seit Jahren über ein etabliertes, zuverlässiges Steuerungs- und Planungssystem analog den Vorschriften des KonTra-Gesetzes. Risiken erwachsen allenfalls aus unvorhersehbaren Entwicklungen von Marktverhältnissen, einschließlich rechtlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, wobei das bewährte Risikofrüherkennungssystem notwendige Handlungsflexibilität ermöglicht.
Coburg, den 18. 03. 2024 gez. Lothar Bauersachs, Sprecher der Geschäftsführung gez. Robert Welsch, Geschäftsführer Produktion gez. Thomas Götz, Geschäftsführer Betriebswirtschaft Die Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023LASCO UMFORMTECHNIK GMBH, COBURGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023LASCO UMFORMTECHNIK GMBH, COBURGI. ALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Coburg, HRB 671 unter der Firma "LASCO Umformtechnik GmbH" mit Sitz in Coburg eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf Grund der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften i. S. von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Der Bestandsnachweis für das Anlagevermögen erfolgt durch eine Anlagenbuchhaltung, aus der neben Anschaffungsdatum und den Anschaffungskosten auch die Abschreibungen und die jeweiligen Restbuchwerte sowie die Zu- und Abgänge ersichtlich sind. Die immateriellen Wirtschaftsgüter und Sachanlagen wurden mit den ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und unter Zugrundelegung der nutzungsbedingten planmäßigen Abschreibungssätze abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 EUR bis 1.000 EUR wurde aus Vereinfachungsgründen ein Poolkonto gebildet. Die Abschreibung erfolgt über 5 Jahre, Abgänge in dieser Zeit bleiben unberücksichtigt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen, Wertpapiere des Anlagevermögens sowie die sonstigen Ausleihungen sind höchstens zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Das Vorratsvermögen ist am Bilanzstichtag körperlich aufgenommen worden. Die Bestandsaufnahme für den wesentlichen Teil der Rohstoffe erfolgt mittels permanenter Inventur. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des gesetzlichen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten angesetzt worden. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte unter Zugrundelegung der Einzelkosten (Material- und Fertigungslohn) und der handelsrechtlich zulässigen Zuschlagssätze für die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen - wie überdurchschnittliche Lagerdauer, geminderte Verwertbarkeit und niedrigere Wiederbeschaffungskosten von Dauer - sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Zins- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt worden. Für Forderungen in fremder Währung wurde ein Devisensicherungsgeschäft abgeschlossen; der Ansatz erfolgt mit dem gesicherten Kurs zum Bilanzstichtag. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Umrechnung der Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährungen erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Der aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.344.618,69 EUR aus der Vermögensverrechnung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit den Zeitwerten in Höhe von 2.274.573,08 EUR (Anschaffungskosten i.H.v. 2.064.235,92 EUR) angesetzt. Den Zeitwerten liegen der Kurswert zum 31.12.2023 bzw. die Mitteilungen der Rückdeckungsversicherung und der Bank zugrunde. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 1.960.831,20 EUR. Darüber hinaus liegt eine Rückdeckungsversicherung, die der Deckung einer Pensionszusage dient, mit einem Zeitwert in Höhe von 1.030.876,81 EUR (Anschaffungskosten i.H.v. 1.259.525,12 EUR) vor. Die Rückstellungen für Pensionen und Jubiläen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem, einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Bei der Bewertung wurde das Vorsichtsprinzip beachtet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Zum Bilanzstichtag ergibt sich per Saldo eine aktive Steuerlatenz, auf deren Ausweis verzichtet wurde (Wahlrecht). Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die aktiven latenten Steuern haben ihre Ursache in den Rückstellungen für Resturlaub, Mehrarbeit, Gleitzeit, Jubiläen sowie den Pensionsrückstellungen und die passiven latenten Steuern in den Positionen Minusstunden und vorgezogener Urlaub der Arbeitnehmer sowie dem Ansatz der Vermögensgegenstände im Rahmen der Vermögensverrechnungen mit dem Zeitwert. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um Beteiligungen an: - LASCO Holding LLC, USA, mit 100 %, die wiederum 65 % der Anteile an der LASCO ENGINEERING SERVICES LLC, USA, hält. - LASCO (Beijing) Forming Technology Co. Ltd., China, die Berichtsfirma hält 100 % der Anteile. - Gesellschaft mit beschränkter Haftung "Lasco Umformtechnik Service", Russische Förderation, die Berichtsfirma hält 100 % der Anteile. Die erhaltenen Anzahlungen werden wie im Vorjahr gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. In den erhaltenen Anzahlungen sind 215.942,50 EUR (Vorjahr 658.662,50 EUR) von verbundenen Unternehmen enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Als versicherungsmathematisches Verfahren zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde PUCM angewandt. Der laufzeitabhängige Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz. Der Zinssatz beträgt zum 31.12.2023 1,82 % (bzw. 1,74 %) für eine Laufzeit von 15 Jahren bei einem Jahresdurchschnitt von 10 (bzw. 7) Jahren. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag in Höhe von 25.179 EUR ist im Sinne von § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den Richttafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G". Für die bestehenden Einzelzusagen wurde ein Gehaltstrend von 2,00 % p.a. und ein Rententrend von 1,75 % p.a. zugrunde gelegt. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von 570.010 EUR. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß im Geschäftsjahr 2023 1/15 = 38.001 EUR den Pensionsrückstellungen zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 beträgt 37.996 EUR. Die Verpflichtungen aus den Pensionszusagen sind z. T. durch Wertpapiere des Anlagevermögens gesichert, die zu Gunsten eines Versorgungsberechtigten verpfändet sind. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der vorgenannten Verpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen mit dem Zeitwert angesetzt und mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände haben 2.064.235,92 EUR bzw. 1.259.525,12 EUR betragen, der Zeitwert 2.274.573,08 EUR bzw. 1.030.876,81 EUR. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 1.960.831,20 EUR. In dieser Höhe fand die Verrechnung statt. Der Überhang der verpfändeten Vermögensgegenstände in Höhe von 1.344.618,69 EUR ist auf der Aktivseite der Bilanz im Posten D. enthalten. Die Wertentwicklung aus den verpfändeten Wertpapieren in Höhe von 23.600,66 EUR bzw. die Erträgnisse aus der zur Absicherung der Pensionszusage verpfändeten Lebensversicherung in Höhe von 37.376,59 EUR wurden mit dem Aufwand Zinsanteil in Höhe von 61.750,00 EUR und dem Ertrag Zinsänderungseffekt in Höhe von 12.546,00 EUR aus der Zuführung der Pensionsrückstellung in Höhe von 17.743,00 EUR verrechnet. Der Saldo hieraus ist in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen enthalten. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Beträge für Garantien und Gewährleistungen, rückständige Arbeiten, Montageverpflichtungen, Resturlaub und Überstunden, Jubiläumsaufwand, Tantieme, ausstehende Versicherungsprämien, Berufsgenossenschaftsbeitrag sowie Beratungs- und Prüfungskosten enthalten. Als versicherungsmathematisches Verfahren zur Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen wurde PUCM angewandt. Der Rechnungszinsfuß beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz. Der Zinssatz beträgt zum 31.12.2023 1,74 %. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den Richttafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G". Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeit und der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten sowie deren Sicherheiten ergeben sich aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. Zum 31. Dezember 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge gem. § 268 Abs. 8 S. 3 HGB in Höhe von insgesamt 154 TEUR, die in voller Höhe auf den Differenzbetrag Zeitwert / Buchwert i.H.v. 210 TEUR angesetzten Vermögensgegenstände i.S.v. § 246 Abs. 2 S. 1 HGB entfallen. Insgesamt liegt eine Ausschüttungssperre in Höhe von 179 TEUR vor. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsätze im Berichtsjahr setzen sich auf Grund der unterschiedlichen Kundenstruktur (geografische Märkte) aus Erlösen Inland in Höhe von TEUR 13.316 (Vorjahr TEUR 24.973) und Erlösen Ausland in Höhe von TEUR 32.020 (Vorjahr TEUR 27.025) zusammen. In den sonstigen betrieblichen Erträge ist Corona-Überbrückungshilfe in Höhe von TEUR 327,5 enthalten. Die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betreffen realisierte Kursgewinne und Verluste sowie noch nicht realisierte Währungsumrechnungseffekte. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Dabei waren die Positionen Aufzinsung Pensionsrückstellung und die Ergebnisse aus verpfändeten Wertpapieren i.S.v. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zu verrechnen. V. SONSTIGE ANGABEN Organe Die laufenden Geschäfte wurden im Berichtsjahr von den Geschäftsführern, Herrn Dipl.-Ing. (FH) Lothar Bauersachs, Technik und Vertrieb, Sprecher der Geschäftsführung, Herrn Robert Welsch, Produktion, und Herrn Thomas Götz, Betriebswirtschaft, getätigt. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 122 (Vorjahr 128) gewerbliche Arbeitnehmer und 160 (Vorjahr 159) Angestellte beschäftigt, also insgesamt 282 (Vorjahr 287) Mitarbeiter (ohne Auszubildende). Darüber hinaus wurden durchschnittlich 38 (Vorjahr 43) Auszubildende beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverhältnissen:
Zum Bilanzstichtag beträgt das Bestellobligo 1.285 TEUR. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag besteht folgendes derivatives Finanzinstrument: Devisentermingeschäft Mit einer Laufzeit bis 31. Januar 2024 sind TUSD 197,8 zum Kurs von 1,1577 veräußert. Der Marktwert dieses Geschäftes beträgt nach Angaben des abwickelnden Kreditinstitutes zum 31. Dezember 2023 TEUR - 7,9. Bewertungseinheit Das abgeschlossene Devisentermingeschäft dient in voller Höhe zur Absicherung möglicher Währungsschwankungen des zum Stichtag vorhandenen Bestands an Fremdwährungsforderungen. Mutterunternehmen der Gesellschaft Obergesellschaft ist die Langenstein & Schemann GmbH, Coburg. Befreiender Konzernabschluss (Angabe gem. § 291 Abs. 2 Nr. 4 HGB) Die Langenstein & Schemann GmbH mit Sitz in 96450 Coburg stellt als Mutterunternehmen den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf. Die LASCO Umformtechnik GmbH ist deshalb von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. In dem befreienden Konzernabschluss werden keine vom deutschen Recht abweichenden Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden angewandt. Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB
Gesamthonorar des Abschlussprüfers (Angabe gem. § 285 Nr. 17 HGB) Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, vom Jahresüberschuss 2023 eine Dividende in Höhe von 350 TEUR auszuschütten und den restlichen Jahresüberschuss sowie den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Coburg, 14. März 2024 gez. Lothar Bauersachs gez. Thomas Götz gez. Robert Welsch Der vorstehende Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 19. März 2024 festgestellt.
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Die in Klammern angegebenen Werte betreffen Vorjahreszahlen. Sicherheiten: gesicherter Betrag: 0,00 EUR BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die LASCO Umformtechnik GmbH, Coburg Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der LASCO Umformtechnik GmbH, Coburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der LASCO Umformtechnik GmbH, Coburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Coburg, 18. März 2024 gez. Dipl.-Kfm Michael Härer, Wirtschaftsprüfer |
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