Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 7499
Vorher
Zimmer Leasing GmbH
Eingetragen
26.9.1996
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenLeasing von nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern, ohne Copyrights
Gegenstand
Das Betreiben von Leasinggeschäften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Steck
seit 3.11.2025
Geschäftsführer
Marco Alexander Buck
seit 17.1.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

NameAnteil
Rampai Zimmer
34.37%
14.47%
I*** Z*****
14.47%

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rampai Zimmer
Meininger Allee 11, 89231 Neu-Ulm
106.532 €
34.37%
A**** Z*****
44.850 €
14.47%
I*** Z*****
44.850 €
14.47%
J****** Z*****
44.850 €
14.47%
U***** Z*****
44.850 €
14.47%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PraxisLeasing GmbH

Neu-Ulm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der PraxisLeasing GmbH, Neu-Ulm

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die PraxisLeasing GmbH wurde am 26.09.1996 gegründet und ist seitdem operativ tätig im Leasinggeschäft für medizintechnische Produkte. Das Leasinggeschäft erfolgt ausschließlich als Finanzierungsleasing in Form von Teil- und Vollamortisationsverträgen.

Die Leasing-Verträge schließt PraxisLeasing GmbH direkt mit dem Endkunden ab. Diese werden größtenteils durch die mit der PraxisLeasing GmbH zusammenarbeitenden Firmenpartner vermittelt.

1.2 Ziele und Strategie des Unternehmens

Die PraxisLeasing GmbH verfolgt das Ziel ihre Marktanteile im Bereich der Finanzierung von medizintechnischen Produkten zu stabilisieren und weiter auszubauen. Für das folgende Jahr hat der weitere Ausbau der Vertriebsstrukturen mit Firmenpartnern oberste Priorität.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der weltweite Markt im Gesundheitswesen ist weiterhin nachhaltig und relativ krisensicher, er wird mittel- und langfristig auch ein Wachstumsmarkt bleiben, da sich der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung erhöht. Die Bereiche Ästhetik, Physiotherapie sowie Sport und Fitness standen dagegen aufgrund der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie unter massivem Druck. In diesen Bereichen ist eine deutliche Verbesserung zu verzeichnen.

2.2 Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf wurde auch im Berichtsjahr 2023 durch nicht vorhersehbare Einflüsse von außen stark geprägt. Die Ausläufer der Corona-Pandemie, die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten hatten für die Leasingkunden erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen bis hin zu Betriebsschließungen und Existenznöten. Die PraxisLeasing GmbH hat trotz dieser Unwägbarkeiten ihr Neugeschäft im Berichtsjahr erneut nahezu verdoppelt.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

01.01. bis 31.12.2023 01.01. bis 31.12.2022
TEuro % TEuro %
Leasingerträge 5.408,6 108,6 5.256,1 112,0
Leasingaufwendungen -427,6 -8,6 -565,1 -12,0
Ergebnis aus Leasinggeschäften 4.981,0 100,0 4.691,0 100,0
+ Zinserträge 5,3 0,1 22,7 0,5
- Zinsaufwendungen -267,3 -5,4 -113,6 -2,4
Finanzergebnis -262,0 -5,3 -90,9 -1,9
- Provisionsaufwendungen -81,5 -1,6 -64,3 -1,4
Rohergebnis 4.637,5 93,1 4.535,8 96,7
+ sonstige betrieblich Erträge 96,0 1,9 166,2 3,5
- Personalaufwand -522,0 -10,5 -481,9 -10,3
- anderer Verwaltungsaufwendungen -295,2 -5,9 -278,7 -5,9
- Abschreibungen -3.897,0 -78,2 -3.796,0 -80,9
- Ford.verluste u. Wertberichtigungen -25,8 -0,5 -173,5 -3,7
+ Mind. u. Auflös. von Wertbericht. 3,0 0,1 7,2 0,2
- sonstige Kostensteuern -4,7 -0,1 -3,6 -0,1
Betriebl. Ergebnis vor EE-Steuern -8,2 -0,1 -24,5 -0,5
- Steuer vom Einkommen und Ertrag 0,0 0,0 0,0 0,0
Ergebnis nach Steuern -8,2 -0,1 -24,5 -0,5
Jahresergebnis -8,2 -0,1 -24,5 -0,5
Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEuro %
Leasingerträge 152,5 2,9
Leasingaufwendungen 137,5 -24,3
Ergebnis aus Leasinggeschäften 290,0 6,2
+ Zinserträge -17,4 -76,7
- Zinsaufwendungen -153,7 135,3
Finanzergebnis -171,1 188,2
- Provisionsaufwendungen -17,2 26,7
Rohergebnis 101,7 2,2
+ sonstige betrieblich Erträge -70,2 -42,2
- Personalaufwand -40,1 8,3
- anderer Verwaltungsaufwendungen -16,5 5,9
- Abschreibungen -101,0 2,7
- Ford.verluste u. Wertberichtigungen 147,7 -85,1
+ Mind. u. Auflös. von Wertbericht. -4,2 -58,3
- sonstige Kostensteuern -1,1 30,6
Betriebl. Ergebnis vor EE-Steuern 16,3 -66,5
- Steuer vom Einkommen und Ertrag 0,0 0,0
Ergebnis nach Steuern 16,3 -66,5
Jahresergebnis 16,3 -66,5

Die PraxisLeasing GmbH verzeichnete nach schwierigen Jahren eine merkliche Steigerung des Neugeschäfts auf über 8 Mio. €. Die Neuverträge bescheren der PraxisLeasing GmbH steigende Leasingerträge. Zahlreiche Leasingkunden kämpfen noch immer mit Liquiditätsschwierigkeiten, der Vorsorgeaufwand auf Forderungen gegenüber Kunden ist aber unter Kontrolle und beherrschbar.

Insgesamt musste die PraxisLeasing GmbH damit im Berichtsjahr einen begrenzten Jahresfehlbetrag von 8,2 TEUR (Vorjahr -24,5 TEUR) hinnehmen. Unter Berücksichtigung des geringfügigen Rückgangs des Substanzwerts des Leasingvermögens liegt der operative Ertrag (Jahresergebnis zzgl. Veränderung des Substanzwertes) mit -71,2 TEUR deutlich über dem Vorjahresergebnis mit -331,7 TEUR.

Die Geschäftsführung erwartet aufgrund der fortgesetzten Konsolidierungsmaßnahmen für die Folgejahre weiter verbesserte Ergebnisse.

2.3.2 Finanzlage

Die Leasinggegenstände wurden vornehmlich über Bankdarlehen bei regionalen Kreditinstituten kongruent zu den Leasinglaufzeiten refinanziert. Die künftigen Leasingerlöse übersteigen während der gesamten Laufzeit die monatlichen Darlehensverpflichtungen, so dass die Liquidität der Gesellschaft gesichert ist.

Die PraxisLeasing GmbH erzielte im Berichtsjahr einen operativen Cash-Flow von 3.888,7 TEUR (Jahresergebnis + Abschreibungen) im Vergleich zum Vorjahr von 3.771,5 TEUR.

Die Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung betrugen insgesamt 262,5 TEUR (Vorjahr: 108,4 TEUR).

2.3.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage der PraxisLeasing GmbH stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung der Vermögenswerte

AKTIVA Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
TEuro % TEuro %
Forderungen an Kreditinstitute 4,0 0,0 325,3 3,1
Forderungen an Kunden 193,6 1,3 196,3 1,9
Leasingvermögen 13.878,6 94,9 9.380,0 89,9
sonstige Anlagegüter 7,5 0,1 7,4 0,1
Sonstige Vermögensgegenstände 533,4 3,6 505,2 4,9
Rechnungsabgrenzungsposten 13,0 0,1 14,1 0,1
Summe Aktiva 14.630,1 100,0 10.428,3 100,0
AKTIVA Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEuro %
Forderungen an Kreditinstitute -321,3 -98,8
Forderungen an Kunden -2,7 -1,4
Leasingvermögen 4.498,6 48,0
sonstige Anlagegüter 0,1 1,4
Sonstige Vermögensgegenstände 28,2 5,6
Rechnungsabgrenzungsposten -1,1 -7,8
Summe Aktiva 4.201,8 40,3

Die Zugänge des Geschäftsjahres an Gütern im Leasingvermögen belaufen sich auf insgesamt 8.818,4 TEUR (Vorjahr 4.209,6 TEUR), hierbei handelt es sich fast ausschließlich um zu Einkaufspreisen übernommene Neugeräte, die an Kunden verleast werden. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres auf Leasinggegenstände und auf Sachanlagen betrugen insgesamt 3.897,0 TEUR (Vorjahr 3.796,0 TEUR).

Entwicklung der Verbindlichkeiten- und Kapitalstruktur

PASSIVA Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
TEuro % TEuro %
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinsituten 9.628,7 65,8 4.950,5 47,5
a) täglich fällig 423,5 2,9 16,4 0,2
b) mit vereinbarter Laufzeit o. Kündigungsfrist 9.205,2 62,9 4.934,1 47,3
Sonstige Verbindlichkeiten 470,5 3,2 831,1 8,0
Rechnungsabgrenzungsposten 556,0 3,8 475,0 4,5
Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 0,0 0,0 0,0 0,0
b) anderer Rückstellungen 102,6 0,7 117,0 1,1
Nachrangige Verbindlichkeiten 153,7 1,1 127,9 1,2
Eigenkapital 3.718,6 25,4 3.926,8 37,7
a) Gezeichnetes Kapital 310,0 2,1 310,0 3,0
b) Bilanzgewinn 3.408,6 23,3 3.616,8 34,7
Summe Passiva 14.630,1 100,0 10.428,3 100,0
PASSIVA Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEuro %
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinsituten 4.678,2 94,5
a) täglich fällig 407,1 2.482,3
b) mit vereinbarter Laufzeit o. Kündigungsfrist 4.271,1 86,6
Sonstige Verbindlichkeiten -360,6 -43,4
Rechnungsabgrenzungsposten 81,0 17,1
Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 0,0 0,0
b) anderer Rückstellungen -14,4 -12,3
Nachrangige Verbindlichkeiten 25,8 20,2
Eigenkapital -208,2 -5,3
a) Gezeichnetes Kapital 0,0 0,0
b) Bilanzgewinn -208,2 -5,8
Summe Passiva 4.201,8 40,3

Das bilanzielle Eigenkapital der PraxisLeasing GmbH betrug zum Bilanzstichtag 3.718,6 TEUR. Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf einer im August 2023 vorgenommenen Gewinnausschüttung an die Gesellschafter mit 200 TEUR. Die Verringerung der Eigenkapitalquote wird durch die Erhöhung der Bilanzsumme verstärkt.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Das betriebliche Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag als Indikator für den operativen Erfolg des Unternehmens verbesserte sich im Berichtsjahr trotz einer anfangs noch verhaltenen Investitionsbereitschaft der Kunden auf einen nur noch geringen Fehlbetrag in Höhe von TEuro 8,2 (Vj. TEuro -24,5).

Für die Beurteilung der Eigenkapitalstärke und der Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisenphänomenen dient das betriebswirtschaftliche Eigenkapital, worunter das bilanzielle Eigenkapital erweitert um den Leasing-Substanzwert und die Nachrangverbindlichkeiten verstanden wird.

Im Leasing-Substanzwert spiegeln sich bei normalem Geschäftsverlauf die im bilanzierten Leasingvermögen enthaltenen stillen (Ertrags-)Reserven aus Leasingerlösen und Restwertansprüchen als Barwert zukünftiger Erträge unter Berücksichtigung von Refinanzierungskosten und abzüglich zukünftiger Aufwendungen und Verwaltungskosten wider.

Das betriebswirtschaftliche Eigenkapital entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
bilanzielles Eigenkapital 3.718,6 3.926,8 -208,2 -5,3
Substanzwert des bilanzierten
Vertrags- und Objektbestandes 89,9 152,9 -63,0 -41,2
Verbindlichkeiten mit Nachrang 153,7 127,9 25,8 20,2
betriebswirtschaftliches Eigenkapital 3.962,2 4.207,6 -245,4 -5,8

Die bilanzielle und die sich unter Einbezug des Substanzwerts und der Nachrangverbindlichkeiten ableitende betriebswirtschaftliche Eigenkapitalquote stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
bilanzielles Eigenkapital 3.718,6 3.926,8 -208,2 -5,3
Bilanzsumme 14.630,1 10.428,3 4.201,8 40,3
bilanzielle Eigenkapital-Quote (%) 25,4 37,7 -12,2 -32,5
betriebswirtschaftliches Eigenkapital 3.962,2 4.207,6 -245,4 -5,8
erweiterte Bilanzsumme 14.720,0 10.581,2 4.138,8 39,1
betriebswirtschaftliche Eigenkapital-Quote (%) 26,9 39,8 -12,8 -32,3

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Die Entwicklung in der Akquise von Neugeschäften wurde im Berichtsjahr 2023 weiter forciert. Durch die Straffung der Organisation und die Verstärkung der Vertriebsaktivitäten wurden für die folgenden Jahre die Voraussetzungen für eine Verbesserung der Ertragslage geschaffen. Die Geschäftsführung ist überzeugt durch weiter engagierte Vertriebsarbeit kurzfristig wieder ein auskömmliches Geschäftsvolumen, bei guter Marge, erreichen zu können. Unverändertes Ziel ist es, weiter auf eine gute Bonität der Leasingnehmer zu achten und verstärkt Kundensegmente zu bedienen, bei denen mit einer niedrigen Ausfallquote gerechnet werden kann. Die eingeleiteten Schritte haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Bonitätsprüfung der Leasingnehmer und Firmenpartner wurde weiter verschärft. Für die ästhetische Branche werden i.d.R. nur noch Leasingnehmer mit sehr guter Bonität oder sehr gutem Firmenpartner angenommen. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2023 eine deutliche Steigerung des Neugeschäfts und Konsolidierung des Umsatzwachstums umgesetzt und möchte dies auch in 2024 weiter fortführen.

Die gesamtwirtschaftliche Erwartung:

Die Geschäftsführung sieht nach den insgesamt schwierigen weltpolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen grundsätzlich gute Chancen die ehrgeizig gesteckten Jahresziele zu erreichen.

Ein Ende des im Februar 2022 gestarteten Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine ist weiterhin nicht in Sicht. Die dadurch ausgelöste Verknappung von Energie, die fortwährende Störung von Lieferketten mit nachfolgenden Produktionsausfällen sowie der noch nicht bewältigte Anstieg der Inflation erlauben für das Jahr 2024 jedoch keine validen Aussagen.

Auch deshalb ist zu erwarten, dass es bei Leasingnehmern erneut zu Liquiditätsengpässen kommt, gerade auch in unserem Segment des Mittelstands. Wenn es nicht gelingt, dieses Ausfallrisiko auf die Firmenpartner auf Basis bestehender Rahmenvereinbarungen zu übertragen, wird es zu begrenzten Forderungsausfällen und damit zu Ertragseinbußen für das Institut kommen.

Die Geschäftsführung geht nach aktuellem Stand angesichts der positiven Entwicklung für 2024 von einem Jahresüberschuss von rund 37 TEUR aus.

Die Geschäftsführung sieht den weiteren Bestand und die künftig wieder positive Entwicklung der PraxisLeasing GmbH auch aufgrund der motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeiter, der weiterhin konsequenten Anstrengungen in der Vertriebsarbeit und bei der fortzusetzenden Optimierung der betrieblichen Abläufe sowie der langfristigen finanziellen Stabilität im Hinblick auf die hohe Eigenkapitalausstattung, der deutlichen Reduzierung des Geschäfts in den stark risikobehafteten Segmenten Ästhetik und Kosmetik bei gleichzeitigem Ausbau in den Bereichen Ärzte, Sport und Fitness als gesichert an. Nach einem inversen Stresstest wären aber Vertragsausfälle auch von etwas mehr als 15% des aktuellen Bestands verkraftbar, ohne dass die Zahlungsfähigkeit des Instituts beeinträchtigt würde. Die Anfragen für die Aussetzung von Leasingraten wie auch die Rücklastschriften sind gegenüber den Vorjahren weiter rückläufig.

3.2 Risikobericht

Das Ausfallrisiko für die künftigen Leasingforderungen ist auf Grund der hohen Anzahl von Leasingverträgen mit im Regelfall geringeren Forderungsvolumina und guter oder zumindest zufriedenstellender Bonität unserer Leasingnehmer grundsätzlich gering. Die notwendigen Maßnahmen zur Risikoverringerung wurden bereits in den Vorjahren eingeleitet und werden bis heute verschärft fortgeführt. Zum Bilanzstichtag befanden sich 1.372 (Vorjahr 2022: 1.297) Leasingverträge im Bestand, wobei die meisten Einzelforderungen unter 25 TEUR liegen und nur vereinzelt Verträge die Grenze von 100 TEUR überschreiten (Nominalwert der künftigen Leasingraten). Die Leasingnehmer sind überwiegend im medizinischen, ästhetischen bzw. kosmetischen Gesundheitswesen, zunehmend auch in den Bereichen Sport und Fitness tätig. Im Jahresdurchschnitt über die letzten 5 Jahre des Verhältnisses von Forderungsverlusten und Wertberichtigungen auf Forderungen zu den Leasingerträgen liegt der durchschnittliche Forderungsausfall bzw. Wertverlust bei 2,45 % im Jahr. Mit Blick auf die Fortschritte bei der Bereinigung des Forderungs- und Kundenportfolios wird jedoch für 2024 eine noch niedrigere Quote erwartet. Wesentliche Ansatzpunkte zur Erreichung einer geringeren Ausfallquote sind die optimierte Bonitätsprüfung der Leasingnehmer bei Vertragsanbahnung, auf die künftig weiter stark geachtet wird, sowie der persönliche Kontakt zum Leasingnehmer durch Besuche der Außendienstmitarbeiter des jeweiligen Firmenpartners.

Gegen operationelle Risiken insbesondere in den Bereichen Personal und Datenverarbeitung sichert sich die Gesellschaft durch eine durchgehende interne Vertretungsregelung ab. Zusätzlich könnte die Gesellschaft auch auf externe Dienstleister zurückgreifen, bei welchen hinreichende Personalressourcen und IT-Kompetenzen gegeben sind, um etwaigen Ausfällen zu begegnen.

3.3 Chancenbericht

Ungeachtet der derzeit weltweit instabilen Wirtschaftslage sehen wir für die Zukunft die Chance mit der Platzierung von neuen Produkten in den Bereichen der Medizin- und Dentaltechnik, Fitness- und Physiotherapie unser Profil als Nischenanbieter weiterhin positiv zu entwickeln. Darüber hinaus ist oberstes Ziel die Anzahl und Qualität der Firmenpartner auch zukünftig weiter kontinuierlich auszubauen.

 

Neu-Ulm, den 14.05.2024

PraxisLeasing GmbH

gez. Bernd Falk, Geschäftsführer

gez. Marco Buck, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
1. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 3.958,34 325.336,39
2. Forderungen an Kunden 193.581,46 196.269,25
3. Leasingvermögen 13.878.583,02 9.380.003,23
4. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.145,00 2.396,00
5. Sachanlagen 6.398,00 5.051,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 533.446,53 505.183,38
7. Rechnungsabgrenzungsposten 12.954,36 14.070,78
Summe Aktiva 14.630.066,71 10.428.310,03

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 423.510,72 16.446,49
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 9.205.170,45 4.934.067,74
9.628.681,17 4.950.514,23
3. Sonstige Verbindlichkeiten 470.485,20 831.086,61
4. Rechnungsabgrenzungsposten 556.024,76 475.026,29
5. Rückstellungen
andere Rückstellungen 102.610,00 116.941,00
6. Nachrangige Verbindlichkeiten 153.709,29 127.942,96
7. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 310.000,00 310.000,00
b) Bilanzgewinn 3.408.556,29 3.616.798,94
3.718.556,29 3.926.798,94
Summe Passiva 14.630.066,71 10.428.310,03

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
1. Leasingerträge 5.408.596,25 5.256.052,66
2. Leasingaufwendungen - 427.582,94 - 565.113,79
4.981.013,31 4.690.938,87
3. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 5.309,82 22.737,46
4. Zinsaufwendungen -267.306,43 -113.568,47
261.996,61 90.831,01
5. Provisionsaufwendungen -81.525,51 -64.288,28
6. Sonstige betriebliche Erträge 95.963,06 166.185,78
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -431.258,87 -400.114,05
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -90.802,18 -81.768,26
-522.061,05 -481.882,31
b) andere Verwaltungsaufwendungen -295.177,08 -278.671,65
-817.238,13 -760.553,96
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen
a) auf Leasingvermögen -3.892.285,43 -3.788.575,57
b) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -4.695,75 -7.430,23
-3.896.981,18 -3.796.005,80
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen -25.811,48 -173.481,22
10. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen 3.037,10 7.224,78
11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -3.539,44 -20.810,84
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
13. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen -4.703,21 -3.645,19
-4.703,21 -3.645,19
14. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -8.242,65 -24.456,03
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.616.798,94 3.991.254,97
16. Gewinnausschüttung -200.000,00 -350.000,00
17. Bilanzgewinn 3.408.556,29 3.616.798,94

Anhang zum 31. Dezember 2023

PraxisLeasing GmbH, Neu-Ulm

1. Allgemeine Angaben

Die Firma PraxisLeasing GmbH mit Sitz in Neu-Ulm ist eingetragen beim Amtsgericht Memmingen unter HRB 7499.

Der Jahresabschluss entspricht grundsätzlich den handelsrechtlichen Vorschriften zur Rechnungslegung unter Beachtung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften nach §§ 264 ff. HGB.

Das Unternehmen tätigt gewerbsmäßig Finanzierungsleasinggeschäfte. Es unterfällt daher § 1 Abs. 1a Ziffer 10 KWG und gilt als Finanzdienstleistungsinstitut. Die für Kreditinstitute geltenden, besonderen Rechnungslegungsvorschriften nach §§ 340 ff. HGB i.V.m. § 26 KWG sind daher gem. § 340 Abs. 4 HGB auch auf den Jahresabschluss der Gesellschaft anzuwenden. Insbesondere sind Jahresabschluss und Lagebericht ungeachtet der Größenkategorie im Sinne des § 267 HGB nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, § 340 a Abs. 1 HGB. Für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gelten die Formblätter für die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute gem. § 340 a Abs. 2 HGB i.V.m. der hierzu ergangenen Rechtsverordnung (RechKredV).

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden grundsätzlich nach Maßgabe der Formblätter 1 (Bilanz) bzw. 3 (GuV in Staffelform) gemäß Verordnung über die Rechnungslegung von Kreditinstituten und Finanzdienstleistungsinstituten (RechKredV) gegliedert. Dabei wurden leasingspezifische Posten eingefügt, um die Klarheit und Verständlichkeit des Jahresabschlusses zu verbessern, da die vorgegebenen Formblätter sich an den Belangen von Kreditinstituten orientieren.

Der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Gesamtkostenverfahren zugrunde. Der Lagebericht wurde in Anwendung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften erstellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1 Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Bestimmungen. Dabei werden auch steuerrechtliche Vorschriften berücksichtigt insofern, dass dann, wenn ein steuerrechtlicher Ansatz auch handelsrechtlich im zulässigen Rahmen bleibt, grundsätzlich ein einheitlicher Ansatz gewählt wird.

Bei der Bewertung wurde von der Unternehmensfortführung ausgegangen (Going-concern-Prämisse).

Hinsichtlich der Bewertungs- und Abschreibungsmethoden fand gegenüber dem Vorjahr kein grundsätzlicher Wechsel statt, ebensowenig in der Ausübung von Bewertungswahlrechten.

2.2 Die Forderungen an Kreditinstitute umfassen lediglich Kontokorrentguthaben, welche zum Nominalwert angesetzt sind.

2.3 Der in Formblatt 1 vorgesehene Posten Forderungen an Kunden enthält die Forderungen gegen Leasingnehmern, insbesondere aus rückständigen Raten; zukünftig, d.h. nach dem Bilanzstichtag entstehende Forderungen aus Leasingverträgen werden aufgrund der Behandlung von Leasingverträgen als schwebende Geschäfte nicht angesetzt.

Soweit erforderlich wurden auf Forderungen wegen rückständiger Raten u.ä. angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1% der Netto-Forderungsbeträge berücksichtigt.

2.4 Im Hinblick auf die Besonderheiten des Leasinggeschäftes wurde vor den in Formblatt 1 vorgesehenen Posten "Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen" ein Posten "Leasingvermögen" eingefügt. Dieses besteht im Wesentlichen aus verleasten medizintechnischen Geräten für therapeutische Anwendungen im Gesundheitswesen sowie in den Bereichen Ästhetik und Fitness, daneben auch sportphysiologische Trainingsgeräte und Praxiseinrichtungen. Die übrigen Anlagegüter umfassen mit Euro 7.543,00 neben einem in 2021 zugegangenen Office-Paket ausschließlich Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Gegenstände wurden im Einzelnen wie folgt angesetzt und abgeschrieben:

a)

Leasinggegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Für Zugänge ab September 2014 wurde großteils eine Nutzungsdauer von 6 Jahren zugrunde gelegt; dies rechtfertigt sich durch die geänderte Zusammensetzung der Leasinggüter aufgrund des höheren Anteils an Geräten für ästhetische Anwendungen sowie Geräten für Sportstudios und Physiotherapeuten. Der Ansatz der Abschreibungen im jeweiligen Zugangsjahr wie im Abgangsjahr erfolgte pro rata temporis.

b)

Die Leasingverträge sehen grundsätzlich über die Grundmietzeit gleichbleibende Raten vor. In diesem Zusammenhang wird die Vornahme von nur linearen Abschreibungen auf die in 2023 zugegangenen elektromedizinischen Geräte sowie Trainingsgeräte und Einrichtungen in Anlehnung an die seit 2011 geänderte steuergesetzliche Regelung als mit der tatsächlichen Wertentwicklung der Leasinggegenstände vereinbar betrachtet. Von einer Anwendung der für die Jahre 2020 bis 2022 steuerrechtlich zulässigen, degressiven Abschreibung wurde abgesehen. Der Gefahr einer abschreibungsmethodisch bedingten Überbewertung der Leasinggeräte gegen Ende der Gerätenutzungsdauer wird durch konsequente Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert nach Maßgabe von lit. c) begegnet.

c)

Bei Geräten, bei denen die Restbuchwerte und die für die Restlaufzeit noch anfallenden Verwaltungs- und ggf. Vertriebskosten nicht mehr durch die nach dem Stichtag zu vereinnahmenden Leasingraten (nach Abzinsung), die Auflösung von passiv abgegrenzten Leasing-Sonderzahlungen und die voraussichtlichen Verwertungserlöse (nach Abzinsung) gedeckt sind, wurden in Höhe von TEuro 458,1 (Vj. TEuro 506,8) Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Verwaltungskosten und Abzinsung auf Basis des durchschnittlichen Refinanzierungszinssatzes zuzüglich eines Risikozuschlags wurden wie im Vorjahr berücksichtigt; darüber hinaus wurden Vermittlungsprovisionen an Vertriebspartner berücksichtigt, die Zug um Zug mit der Realisierung von Leasingerträgen entstehen.

d)

Zugänge zum Sachanlagevermögen von nicht verleasten Gegenständen werden mit den Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden sofort abgeschrieben.

2.5 Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten in Höhe des Nominalwertes angesetzt. Der Posten enthält Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEuro 286,2, Forderungen aus Steuern mit TEuro 206,7, im Übrigen Forderungen gegen Gesellschafter mit TEuro 33,2 sowie weitere Forderungen bzw. Vermögensgegenstände in Höhe von TEuro 7,4. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen Forderungen gegen Vertriebspartner aus der Rücklieferung von Leasinggütern nach regulärem Auslauf von Leasingverträgen bzw. anlässlich einer vorzeitigen Beendigung eines Vertrages auf der Grundlage von zwischen den Unternehmen bestehenden Rahmenvereinbarungen. Soweit erforderlich wurden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

2.6 Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umfassen zum einen laufende Kontokorrentverbindlichkeiten, im Übrigen mit TEuro 9.205,2 ausschließlich Darlehensverbindlichkeiten aus der Refinanzierung von abgeschlossenen Leasingverträgen. Der Ansatz erfolgte zu den Erfüllungsbeträgen in Übereinstimmung mit Kontoauszügen bzw. Saldenbestätigungen der Kreditinstitute.

2.7 Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEuro 449,7) aus dem Erwerb von Leasinggütern und aus der Vermittlung von Gelegenheiten zum Abschluss von Leasingverträgen (Provisionsverbindlichkeiten). Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit den Erfüllungsbeträgen.

2.8 Die Nachrangverbindlichkeiten umfassen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber natürlichen Personen. Seitens dieser Gläubiger wurde für den Fall der Krise des Unternehmens der Nachrang ihrer Ansprüche gegenüber den Forderungen aller übrigen Gläubiger der Gesellschaft erklärt. Die Darlehen sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

2.9 Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Einnahmen vor dem Stichtag, die Ertrag für bestimmte Zeiträume nach dem Stichtag darstellen. Posten aus dem Vorjahr wurden entsprechend aufgelöst. Inhaltlich handelt es sich um Leasing-Sonderzahlungen, welche entsprechend der Laufzeit des jeweiligen Vertrags linear abgegrenzt werden.

2.10 Die sonstigen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und wurden in der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe dotiert. Soweit erforderlich, werden zukünftig zu erwartende Kostensteigerungen und im Fall einer mehrjährigen Verpflichtung eine Abzinsung unter Zugrundelegung des durchschnittlichen, der Laufzeit entsprechenden Marktzinssatzes berücksichtigt; sofern die sich ergebende Abweichung gegenüber dem Vorjahr auf minimale Beträge beschränkt, wird aus Vereinfachungsgründen der Vorjahreswert beibehalten. Bei einer insgesamt nur geringfügigen Abweichung zwischen handels- und steuerrechtlichem Wertansatz wird von einer von der Steuerbilanz abweichenden Bewertung abgesehen.

2.11 In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden mit Blick auf die Besonderheiten des Leasinggeschäfts die Positionen Leasingerträge und Leasingaufwendungen vorangestellt. Die Leasingerträge umfassen alle laufenden Erlöse aus Leasingraten und aus der Anschlussverwertung der Leasinggüter bei Vertragsbeendigung. In die Leasingaufwendungen gehen die Abgänge der Restbuchwerte von Leasinggütern bei Anschlussverwertung ein.

2.12 Die Zinsaufwendungen betreffen großteils die Zinslasten aus der Finanzierung der Anschaffung von Leasinggütern durch Bank- und Privatdarlehen, daneben im Wesentlichen Kontokorrentzinsen. Miterfasst sind ggf. auch steuerliche Nachzahlungszinsen.

2.13 Die Provisionsaufwendungen des Berichtsjahrs bestehen ausschließlich aus den Vermarktungsvergütungen für die Vermittlung von Gelegenheiten zum Abschluss von Leasingverträgen in Deutschland und in Österreich.

2.14 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen wurden gesondert ausgewiesen.

2.15 Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere Inkasso- und Mahngebühren in Höhe von TEuro 21,3 (Vj. TEuro 99,4) sowie Erträge aus Schadenersatzforderungen aufgrund gestohlener oder verloren gegangener Leasinggegenstände in Höhe von TEuro 35,5 (Vj TEuro 47,6).

3. Einzelangaben zu den Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Zugehörigkeit zum Leasinggeschäft

Auf betragsmäßige Angaben, inwieweit Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung auf das Leasing-Geschäft entfallen (§ 35 Abs. 1 Ziffer 3 RechKredV), wurde verzichtet, da die Gesellschaft keine Geschäfte außerhalb des Leasinggeschäfts tätigt und somit sämtliche Posten unmittelbar oder mittelbar das Leasinggeschäft betreffen.

3.2 Angaben zu den Forderungen - Fristengliederung gemäß § 9 RechKredV

Art der Forderung 31.12.2023 Gesamt davon mit einer Restlaufzeit
bis 3 Mon. größer 3 Mon., kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro
an Kunden 193,6 66,8 31,7 95,1 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 286,2 70,5 53,9 161,8 0,0
Summe 479,8 137,3 85,6 256,9 0,0

3.3 Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 340 e Abs. 1 HGB i.V.m. § 34 Abs. 3 RechKredV

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023 Gesamt Leasingvermögen Immaterielle Anlagewerte Grundstücke u. Gebäude Betriebs- und Geschäftsaust.
Euro Euro Euro Euro Euro
Anschaffungs- u. Herst.kosten 20.096.769 20.025.182 15.405 0 56.182
Zugänge AHK 8.823.240 8.818.448 0 0 4.792
davon geleistete Anzahlungen 112.836 112.836 0 0 0
Abgänge AHK 5.112.511 5.112.511 0 0 0
Abschreibungen kumuliert 9.921.372 9.852.536 14.260 0 54.576
Buchwert 31.12.2023 13.886.126 13.878.583 1.145 0 6.398
Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 Gesamt Leasingvermögen Immaterielle Anlagewerte Grundstücke u. Gebäude Betriebs- und Geschäftsaust.
Euro Euro Euro Euro Euro
Abschreibungen kum. 01.01. 10.709.318 10.645.178 13.009 0 51.131
Abschreibungen Geschäftsjahr 3.896.981 3.892.285 1.251 0 3.445
davon Abschreibungen Zugänge 741.169 739.230 0 0 1.939
Abgänge Abschreibungen 4.684.928 4.684.928 0 0 0
Abschreibungen kum. 31.12. 9.921.371 9.852.535 14.260 0 54.576

3.4 Angaben zu den Verbindlichkeiten

Fristengliederung nach § 9 RechKredV

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
mit vereinb. Laufzeit oder Kündigungsfrist bis 3 Mon. größer 3 Mon., kleiner 1 Jahr 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro
gegenüber Kreditinstituten 9.205,2 789,7 2.281,3 6.134,2 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 449,7 449,7 0,0 0,0 0,0
Summe 9.654,9 1.239,4 2.281,3 6.134,2 0,0

Die sonstigen Verbindlichkeiten weisen Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr auf.

Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt Euro 9.628.681,17 (Vj. Euro 4.950.514,23).

An Sicherheiten wurden gewährt:

Sicherungsübereignung von Leasinggütern

Zession von bestehenden und zukünftigen Forderungen aus Leasingverträgen

Die gewährten Sicherheiten betreffen ausschließlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

In den nachrangigen Verbindlichkeiten sind solche gegenüber der Erbengemeinschaft nach dem verstorbenen Alleingesellschafter enthalten mit TEuro 85,3 (Vj. TEuro 69,5). Weitere Angaben zu den Nachrangverbindlichkeiten (§ 35 Abs. 3 RechKredV):

Für nachrangige Verbindlichkeiten wurden im Wirtschaftsjahr 2023 Zinsen in Höhe von Euro 4.796,33 aufgewendet.

Einzelangaben zu solchen Nachrangverbindlichkeiten, die mehr als 10% des Gesamtbestandes ausmachen:

Nachrangdarlehen # 3553: Euro 85.296,08; Zinssatz 3,5%; unbefristet; (teil-)kündbar mit 4 Wochen z. Monatsende

Nachrangdarlehen # 3556: Euro 68.413,21; Zinssatz 3,5%; unbefristet; (teil-)kündbar mit 4 Wochen z. Monatsende

3.5 Sonstige Rückstellungen

- Aufgliederung nach § 285 Nr. 12 HGB entfällt gemäß § 340a Abs. 2 Satz 1 HGB. -

3.6 Gliederung der Leasingerträge

Die Umsatzerlöse ergeben sich

- mit Euro 4.981.115,34 aus Leasingentgelten im engeren Sinn
- mit Euro 427.480,91 aus der Verwertung bzw. Rücklieferung von Leasinggeräten bei regulärem oder
vorzeitigem Ende von Leasingverträgen.

Die Leasingerträge wurden erzielt

- mit Euro 5.208.265,45 aus Leasinggeschäften in Deutschland;
- mit Euro 200.330,80 aus Leasinggeschäften in Österreich.

4. Sonstige Angaben

4. 1 Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften (§ 285 Nr. 3 HGB)

In der Bilanz nicht ausgewiesen sind die von der Gesellschaft abgeschlossenen Leasingverträge mit Leasingnehmern aus dem Gesundheitsbereich im weiteren Sinn. Die im Rahmen dieser Verträge vereinbarten, zukünftigen Leasingerlöse - nur offene Raten ohne kalkulierte Restwerte - belaufen sich zum Bilanzstichtag auf nominal TEuro 14.699,6 (Vj. TEuro 9.486,9 TEuro). Bedeutendere Risiken sind feststellbar im Leasinggeschäft mit Kunden im Bereich Ästhetik und Wellness, Unternehmensgefährdungen sind aufgrund der breiten Streuung jedoch grundsätzlich so gut wie ausgeschlossen.

4.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Restlaufz > 1 Jahr Restlaufzeit >1 J < 5 J. Restlaufzeit > 5 Jahre
TEuro TEuro TEuro
Mieten u. Nebenkosten 26,3 52,1 0,0
KFZ-Leasing 24,8 54,8 0,0
Software-Lizenzen 12,1 7,1 0,0
Gesamt 63,2 114,0 0,0

4.3 Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden 8 Arbeitnehmer beschäftigt, davon ein Geschäftsführer und 7 kaufmännische Angestellte.

4.4 Geschäftsführer der PraxisLeasing GmbH war vom 01.01. bis 31.12.2023 Herr Bernd Falk, Kaufmann.

Als weiterer Geschäftsführer wurde Herr Marco Buck am 17.01.2024 im Handelsregister eingetragen.

4.5 Organbezüge

Auf die Angabe wird im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4.6 Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB)

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr beträgt voraussichtlich Euro 25.000,00 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

4.7 Nachtragsbericht

Die gegenwärtigen kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten, verbunden mit der damit einhergehenden Verteuerung von Energie und Rohstoffen sowie von Investitions- und Konsumgütern, haben spürbare wirtschaftliche Auswirkungen auf Deutschland und seine Nachbarländer. Diese Entwicklungen beeinflussen das Konsumklima und die Investitionsbereitschaft der Leasingkunden. Die mittelfristigen Auswirkungen dieser überlappenden Krisen auf die PraxisLeasing GmbH sind derzeit noch nicht verlässlich abschätzbar.

4.8 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den sich nach Verrechnung des Jahresfehlbetrages von Euro 8.242,65 mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von Euro 3.416.798,94 ergebenden Bilanzgewinn von Euro 3.408.556,29 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neu-Ulm, den 14.05.2024

PraxisLeasing GmbH

gez. Bernd Falk, Geschäftsführer

gez. Marco Buck, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PraxisLeasing GmbH, Neu-Ulm

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PraxisLeasing GmbH, Neu-Ulm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PraxisLeasing GmbH, Neu-Ulm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

a)

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

b)

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Münster, den 21. Mai 2024

DR. VON DER HARDT & PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Troost, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Mrzyk, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung zur Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18.07.2024 festgestellt.

Durch Beschluss ebenfalls vom 18.07.2024 wurde entschieden den Bilanzgewinn von Euro 3.408.556,29 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachrichten & Medien

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