Zühlke
Engineering GmbH
Eschborn
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
1. Grundlagen des Unternehmens
1.1 Geschäftstätigkeit
Zühlke ist ein weltweit tätiger
Innovationsdienstleister. Geschäftsziel ist es, neue
Ideen und Geschäftsmodelle für die Kunden zu
kreieren. Auf Basis neuester Technologien werden
Dienstleistungen und Produkte erschaffen und transformiert.
Das beginnt bei der initialen Vision über die
Entwicklung, die Produktion und die Auslieferung bis hin
zum Betrieb.
Zühlke verfügt über eine
multidisziplinäre Expertise in den Bereichen Strategy
und Business Innovation, Digital Solutions und Application
Services sowie Device und Systems Engineering.
Herausragende Lösungen und jahrelange Erfahrung
bringen den Kunden einen konkreten Business-Mehrwert und
machen die Zühlke Group zu einem zuverlässigen
Partner auf dem Weg in eine nachhaltige und
wettbewerbsfähige Zukunft.
Zühlke wurde 1968 in der Schweiz gegründet
und ist im Besitz von Partnern. Diese sind entweder bei
einer der Zühlke Tochtergesellschaften angestellt oder
Mitglied des Verwaltungsrates. Die 1900 Mitarbeitenden sind
in Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Hongkong,
Österreich, Portugal, der Schweiz, Serbien, Singapur
sowie in Vietnam tätig und betreuen Kunden aus
den unterschiedlichsten Branchen. Dazu zählen
Versicherungen, Banken und Finanzdienstleister, die
Gesundheits- und Pharmaindustrie, Konsumgüter, der
öffentliche Sektor, die Gebäudetechnik, die
Immobilienwirtschaft, der Mobilitätssektor sowie
Telekommunikationsanbieter. Darüber hinaus bietet der
Zühlke Venture-Capital-Service Finanzierungen für
Start-ups im Hightech-Bereich an. 2023 erzielte die
Zühlke Gruppe einen Umsatz von 246 Millionen CHF.
Organisatorisch ist die Gruppe mittels Matrixstruktur
in Market Units und Practices strukturiert. Die Market
Units bedienen klar definierte und konzernweit
harmonisierte Märkte in jedem Land. Sie sind für
die Akquise und Durchführung von Projekten sowie die
Marktentwicklung verantwortlich. Die Practices bündeln
und entwickeln hingegen Fähigkeiten und Technologien.
Die Mitarbeitenden der Practices arbeiten an allen Arten
von Kundenprojekten in den Market Units. Der Aufbau pro
Land kann unterschiedlich sein und spiegelt die
Bedürfnisse der lokalen Märkte oder die
Größe eines Unternehmens wider.
1.2 Ziele und Strategien
Nachdem das Umsatz- und Personalwachstum im vorherigen
Wirtschaftsjahr deutlich gesteigert werden konnte, dabei
aber die Profitabilität sank, war das wichtigstes Ziel
für das Jahr 2023 die Steigerung der
Profitabilität. Daher war eines der wesentlichen
Ziele, die Auslastung der operativen Kapazität zu
steigern, was insbesondere in den ersten drei Quartalen des
Jahres sehr gut funktioniert hat. Die
Gesamtjahresauslastung der operativen Mitarbeiter konnte um
4 Prozentpunkte gesteigert werden. Die
Personalkapazität ist im Geschäftsjahr auf dem
gleichen Level geblieben wie im Dezember des Vorjahres.
1.3 Steuerungssystem
Die Leitungsorgane der Zühlke Gruppe sind auf
mehreren Ebenen organisiert. Die Partner sind
Eigentümer der Zühlke Gruppe und wählen den
Verwaltungsrat. Dieser besteht aus internen und externen
Mitgliedern und delegiert das Group Executive Board (GEX).
Die Mitglieder der GEX sind verantwortlich für die
Gruppenleitung und überwachen die
Tochtergesellschaften. Jede operative Gesellschaft hat eine
eigene Geschäftsleitung, die den wirtschaftlichen
Erfolg der Ländergesellschaft verantwortet.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich
eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im
Dezember auf 86,4 Punkte gefallen, nach 87,2 Punkten im
November. Die Unternehmen im Allgemeinen waren weniger
zufrieden mit den laufenden Geschäften. Zudem blickten
sie skeptischer auf das erste Halbjahr 2024. Die Konjunktur
bleibt auch zum Jahresende hin schwach. Im
Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima
leicht verbessert. Die Dienstleister zeigten sich
zufriedener mit den laufenden Geschäften. Zudem
berichteten sie von weniger Skepsis bei den Aussichten
für das kommende Halbjahr (Quelle: ifo Institut;
Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen im Dezember 2023).
Trotz einer weiterhin angespannten
weltwirtschaftlichen Lage, die unter anderem durch den
andauernden Krieg in der Ukraine sowie den Unruhen in
Israel bestehen blieb, zeigte sich nach wie vor eine
große Nachfrage nach den Dienstleistungen von
Zühlke in Deutschland.
Die weiterhin große Nachfrage innerhalb der IT
Branche ermöglichte ein starkes Umsatzwachstum im
Vergleich zum Vorjahr. Trotz hoher Inflation investierten
zahlreiche Unternehmen weiterhin und teilweise
verstärkt in digitale Geschäftsinitiativen.
In Hinblick auf die Wettbewerbssituation ergaben sich
insoweit keine wesentlichen Veränderungen zum
Vorjahr.
2.2 Geschäftsverlauf
Zühlke Deutschland konnte mit sehr guten
Ergebnissen in das Jahr 2023 starten. Mit Ausnahme vom Mai
erzielte die Gesellschaft in diesen Monaten positive
zweistellige EBIT-Margen. Gründe für die im Mai
etwas niedrigere EBIT-Marge im einstelligen Bereich, war
ein stattfindendes Projektcamp. Dazu kamen die operativen
Mitarbeitenden aus allen Standorten Deutschlands in
Eschborn zusammen, was zu hohen Reiseaufwänden in
diesem Monat führte. Schließlich fanden im
September mehrere Gruppeninitiativen ihren Höhepunkt
und beeinträchtigten die Auslastung für die
nachfolgenden Monate. Aber auch ein gleichzeitiger
Rückgang des Projektvolumens hatte zur Konsequenz,
dass die Profitabilität in den letzten vier Monaten
des Jahres deutlich zurückging. Zusammen mit einem
Anstieg der Gruppenkosten, führte dies im Oktober
sogar zu einer negativen EBIT-Marge.
Die Market Unit Health war im Jahr 2023, wie auch
bereits im Vorjahr, das stärkste Segment. Grund
hierfür sind vor allem erfolgreiche, langfristige
Kundenbeziehungen im Bereich Healthcare und Medizintechnik,
die im Jahr 2023 weiter ausgebaut werden konnten.
Die kritische Wirtschaftslage machte die
Geschäftstätigkeit im Bereich Industry &
Consumer Products anspruchsvoll, wodurch die
Umsatzsteigerung im Vergleich zu den anderen Market Units
moderater und niedriger ausfiel als geplant. Insbesondere
bestehende Kundenbeziehungen im Bereich
Haushaltsgeräte und Metallerzeugnisse, konnten jedoch
vertieft werden. Zum Ende des Geschäftsjahres hin
wurde aber erneut deutlich, dass sich der Markt in einer
angespannten Situation befindet und viele unserer Kunden
Kostensparmaßnahmen bevorstehen, die sich im
nächsten Geschäftsjahr negativ auf unser
Geschäft auswirken können.
Der Marktbereich Financial Services konnte seine
Positionierung im Markt weiter ausbauen, was
hauptsächlich Kunden aus dem Bereich Versicherungen zu
verdanken ist. Neukunden im Bankenumfeld zu gewinnen,
stellte sich als sehr herausfordernd dar. Es konnten zwar
vereinzelt Aufträge gewonnen werden, das Volumen blieb
aber vergleichsweise gering.
Die Market Unit Cross konnte ihre Umsätze
insbesondere mit bestehenden und neuen Kunden im Bereich
Energie und Wasser ausbauen. Daneben spielen aber auch
Bestandskunden aus den Segmenten Logistik sowie Groß-
und Einzelhandel, wie bereits im Vorjahr, eine wichtige
Rolle.
Wie bereits im Vorjahr war das Geschäftsjahr
zudem von gruppenweiten internen Restrukturierungen und
Initiativen geprägt, die dazu dienen, die
strategischen Ziele der Zühlke Gruppe mittelfristig
besser umsetzen zu können. Dazu wurde ein neues System
für das Personalmanagement sowie ein Tool für das
Kundenbeziehungsmanagement eingeführt. Zudem wurden
neue Maßnahmen für das Performance Measurement
der Mitarbeitenden eingeführt und in die
Sensibilisierung der Mitarbeitenden für IT Security in
Form von Trainings investiert. Diese Maßnahmen haben
Ressourcen gebunden, was sich insbesondere ab September
negativ auf die Profitabilität ausgewirkt hat.
2.3 Ertragslage
Der Nettoumsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um
knapp 11,8 Millionen EUR auf 63,3 Millionen EUR gesteigert
werden (VJ: 51,4 Millionen EUR). Das entspricht einem
Umsatzwachstum von 23% im Vergleich zum Vorjahr. Die
Profitabilität stieg von 4,6% EBIT auf 10,8% EBIT im
Jahr 2023 und ist damit rund doppelt so hoch wie im
Vorjahr.
Der höchste Umsatz wurde im Marktbereich Health
erzielt mit 23,7 Millionen EUR. Das entspricht einem Anteil
von 37% am Gesamtumsatz und einer Umsatzsteigerung
gegenüber dem Vorjahr um 22%.
Mit rund 19,6 Millionen EUR erwirtschaftete die
Market Unit Industry & Consumer Products den
zweithöchsten Umsatzerlös. Sie hat sich damit um
7% zum Vorjahr gesteigert und einen Umsatzanteil von 31%
erreicht. Die Marktbereiche Financial Services und
Cross-Market haben einen Umsatz in Höhe von 8,6 bzw.
8,7 Millionen EUR generiert und somit mit je 14% zum
Gesamtumsatz beigetragen. Damit hat das Segment Financial
Services seinen Umsatz um 23% und der Bereich Cross-Market
seinen Umsatz um 53% gesteigert.
Außerdem wurden Umsätze in Höhe von
2,7 Millionen EUR durch den Betrieb des Bistros sowie
Leistungen für die Konzerngruppe erwirtschaftet. Das
entspricht einem Anteil von 4% am Umsatz.
Zühlke operiert in einer personalintensiven
Branche. Damit nehmen der Personalmarkt und insbesondere
der Markt für qualifiziertes Personal und Experten
eine besondere Bedeutung ein. Die Personalkosten
erhöhten sich im Geschäftsjahr um 1% und liegen
damit deutlich unter dem Umsatzwachstum.
2.4 Finanzlage
Das Anlagevermögen in der Höhe von 1,42
Millionen EUR (VJ: 1,68 Millionen EUR) besteht vorwiegend
aus IT-Infrastruktur, deren Anzahl und somit deren Wert
maßgeblich von der Entwicklung des Personalbestands
beeinflusst werden sowie Büroeinrichtungen in den
Standorten und immaterielle Werte wie Software und
Lizenzen.
Die Finanzierungsmaßnahmen aller Zühlke
Gesellschaften werden zentral von der Konzernmutter in der
Schweiz gesteuert. Überschüssige Liquidität
wird an die Konzernmutter abgeführt respektive
kurzfristiger Finanzierungsbedarf durch dieselbe zur
Verfügung gestellt. Ebenso stellt die
Muttergesellschaft entsprechende langfristige
Intercompany-Darlehen zur Verfügung. Zum Jahresende
besteht keinerlei Darlehensverhältnis der Zühlke
Engineering GmbH zur Konzernmutter.
Die Gesellschaft verfügte stets über
genügend Liquidität, um das operative
Geschäft und nötige Investitionen aus eigenen
Mitteln zu finanzieren. Die Ergebnisse im neuen
Geschäftsjahr werden es der Gesellschaft erlauben,
weitere Investitionen aus eigener Kraft zu tätigen.
Die Forderungen sind kurzfristig fällig und
bestehen gegenüber Kunden mit guter Bonität.
Ausfallrisiken sind nicht erkennbar, aktuell gibt es
keinerlei Streitigkeiten mit bestehenden Kunden. Der
Bestand an liquiden Mitteln reicht aus, sämtliche
Verbindlichkeiten im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit
auszugleichen.
2.5 Vermögenslage
Wie in den Vorjahren, verfügt die Zühlke
Engineering GmbH auch per Ende 2023 über eine sehr
solide Bilanzstruktur. Die Bilanzsumme hat sich um 14%
erhöht und beträgt 15,89 Millionen EUR (VJ: 13,94
Millionen EUR). Die Vermögenslage wird, wie für
einen Dienstleister üblich, geprägt durch einen
sehr hohen Anteil an kurzfristig fälligen Positionen.
Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme
beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 91%
(Vorjahr: 88%). Die größte Position fällt
auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der
Höhe von 7,42 Millionen EUR und verzeichnet einen
Rückgang von 7% zum Vorjahr (VJ: 7,98 Millionen EUR).
Aufgrund der niedrigen Auslastung im Dezember, verringert
sich die Position «Aufträge in Arbeit» um
8% auf 1,45 Millionen EUR (VJ: 1,58 Millionen EUR). Die in
Arbeit befindlichen Aufträge sind als werthaltig zu
betrachten. Die Leistungen wurden im Januar 2024 bereits
größtenteils in Rechnung gestellt. Die
flüssigen Mittel, die im Vorjahr mit 13% der
Bilanzsumme nur ein geringes Aktivum darstellten, stiegen
bis Ende des Geschäftsjahres auf 3,60 Millionen EUR
respektive 23% der Bilanzsumme (VJ: 1,84 Millionen EUR).
Wie bereits in den Vorjahren nimmt der Anteil des
langfristig gebundenen Vermögens im Hinblick auf die
Bilanzsumme eine untergeordnete Bedeutung ein. Das
Anlagevermögen reduzierte sich gegenüber dem
Vorjahr um 264 Tausend EUR und beträgt per Stichtag
1,42 Millionen EUR. Auf der Passivseite gab es im Vergleich
zum Vorjahr eine leichte Veränderung. Die
Eigenkapitalquote steigt von 25% im Vorjahr auf 46% im Jahr
2023. Die Rückstellungen für
Erfolgsbeteiligungen, Projektrisiken und Steuern sinken um
35% im Vergleich zum Vorjahr auf 2,50 Millionen EUR. Die
Auszahlung der Erfolgsbeteiligung erfolgt jeweils im April
des Folgejahres.
Die Gesellschaft ist weiterhin frei von verzinslichen
Drittschulden und verfügt somit über
genügend finanziellen Spielraum, um auch künftige
Investitionen und strategische Initiativen aus eigener
Kraft und mit finanzieller Unabhängigkeit
gegenüber Dritten zu finanzieren. Die Darlehensschuld
gegenüber der Zühlke Technology Group AG wurde im
laufenden Wirtschaftsjahr komplett getilgt.
2.6 Finanzielle und nichtfinanzielle
Leistungsindikatoren
Die Profitabilität des Unternehmens konnte im
Geschäftsjahr erheblich gesteigert werden.
Entsprechend lag die EBIT-Marge (Umsatzrendite) bei 10,8%.
Das entspricht einer Steigerung um 135% im Vergleich zum
Vorjahr (VJ: 4,6%). Die Eigenkapitalrendite beträgt im
Geschäftsjahr aufgrund des hohen Gewinns 61,0%. Im
Vorjahr lag sie bei 43,1%.
Im Jahr 2023 blieb die Gesamtzahl der Full Time
Equivalent (FTE) auf einem relativ konstanten Level,
nachdem das Vorjahr von einem hohen Personalwachstum
geprägt war. Die durchschnittliche Kapazität
stieg jedoch um 11 FTE auf 342 FTE an. Das entspricht einer
Steigerung um 3%. Eine ähnliche Steigerung gab es
ebenfalls, wenn man die durchschnittliche operative
Kapazität betrachtet. Diese stieg im Vergleich zum
Vorjahr um 4% an. Für das Jahr 2024 ist ein geringes
Personalwachstum geplant, um den Fokus weiterhin auf die
effiziente Nutzung des vorhandenen Personalbestandes und
damit eine Steigerung der Profitabilität zu legen.
Die Auslastung der operativen Mitarbeitenden konnte
im Geschäftsjahr 2023 aufgrund einer guten
Auftragslage und der Fokussierung auf Projektarbeit
deutlich gesteigert werden. Insbesondere von Februar bis
April erzielte die Gesellschaft außerordentlich hohe
Auslastungswerte im Bereich von 74%. Von Mai bis August
fiel die durchschnittliche Auslastung etwas ab, blieb aber
mit durchschnittlich 72% nach wie vor auf einem hohen
Niveau. Leider ereignete sich in den letzten vier Monaten
ein weiterer Abfall, so dass die Auslastung in diesen
Monaten zwischen 65% und 68% lag. Für das Gesamtjahr
lag die Auslastung durchschnittlich bei 70%, was eine
deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist, hier
lag der Durchschnitt bei 66%.
3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
3.1 Wirtschaftliche und rechtliche Risiken
Die ausschließlich eigenfinanzierte und
außerordentlich starke Finanzkraft der Zühlke
Gruppe bietet durch interne Finanzierungsmöglichkeiten
die Option, eventuell auftretende Engpass-Situationen in
einer Krisensituation über eine längere Zeit zu
überbrücken.
Die Gesellschaften unterliegen daneben den
marktüblichen Risiken. Hierzu besteht ein gut
ausgebautes, weitentwickeltes, ins Managementsystem
integriertes und gelebtes Risikomanagement. Allfällige
Vertragsrisiken werden ebenfalls durch entsprechende
Prozesse sowie ein erfahrenes Legal & Compliance Team
überwacht.
Das Beschaffungswesen ist dezentral in allen
Standorten organisiert. Die Beschaffung von Materialien und
Fremdleistungen stellt mit rund 25% (VJ: 19%) der
operativen Gesamtkosten bzw. 23% (VJ 18%) vom
Nettoerlös einen geringen Kostenfaktor in der
Erfolgsrechnung dar. Daher wird die Beschaffung als kein
besonderes Risiko bewertet.
3.2 Voraussichtliche Entwicklung und Chancen
Aktuell gehen wir davon aus, dass im Jahr 2024
weiterhin mit einer mittleren bis starken Rezession zu
rechnen ist und sich insbesondere die Situation im Bereich
der Konsumgüter anspannen wird. Hohe Investitionen in
Bezug auf unsere Diversifikation lassen jedoch ein Wachstum
unter anderem im Bereich Financial Services erwarten.
Weiterhin fördert die neue interne Struktur der
Zühlke Gruppe die länderübergreifende
Zusammenarbeit, so dass Synergien gruppenweit effizienter
genutzt werden können. Insgesamt ist für 2024
lediglich ein leichtes Kapazitätswachstum geplant, da
die Umsatzsteigerung durch bessere Auslastung der
operativen Mitarbeitenden erzielt werden soll.
3.3 Risikomanagement-System
Die Gesellschaft unterliegt dem konzernweit
gültigen internen Kontrollsystem. Starke
Ergebniskontrollen und Früherkennungsprozeduren sind
Bestandteil des Kontrollsystems. Zudem hat der
Verwaltungsrat der Gesellschaft eine
Risikomanagement-Richtlinie und Grundsätze erlassen
und die Geschäftsleitung beauftragt, mindestens
jährlich einmal eine Risikobeurteilung
durchzuführen. Das Risikomanagementsystem
ermöglicht sowohl die frühzeitige Erkennung und
Analyse von Risiken als auch die Ergreifung entsprechender
Maßnahmen. Zum Risikobeurteilungsprozess gehören
die Vorgaben der systematischen Erfassung und Auswertung
der Risiken, deren Priorisierung, die Beurteilung der
Einflüsse auf das gesamte Unternehmen sowie die
Einleitung und Überwachung von Maßnahmen zur
Vermeidung oder Minimierung von Risiken. Die
Zusammenfassung der Risiken erfolgt in einer
Risiko-Wahrscheinlichkeits-Matrix. Anhand dieser
Zusammenstellung sind keine bestandsgefährdenden
Risiken zu erkennen. Die Gruppenleitung und der
Verwaltungsrat haben im Berichtsjahr an der Sitzung vom 18.
November 2021 das Thema der Risikobeurteilung behandelt.
Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Risikolage im
Wesentlichen leicht verbessert.
4. Sonstige Angaben
4.1 Bestehende Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft hatte im Berichtsjahr Niederlassungen
in Eschborn, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart.
Der Hauptstandort der Gesellschaft befindet sich Eschborn,
wo auch die Mehrzahl der Mitarbeitenden beschäftigt
ist. Zum 31.12.2023 sind 179 der 389 Mitarbeitenden dort
beschäftigt. Das entspricht einem Anteil von 46%. In
Hamburg sind 79 Mitarbeitende und in München 73
Mitarbeitende zum Stichtag angestellt. Das entspricht einem
Anteil von 20% bzw. 19%. Hannover kommt mit 35 Personen auf
9%. Den kleinsten Standort stellt Stuttgart mit 6% bzw. 23
Mitarbeitenden dar.
4.2 Angaben zur Selbstdarstellung und freiwillige
Berichterstattung
Zühlke ist zertifiziert nach ISO 9001 (Quality
Management System), ISO 13485 (Medical devices - Quality
Management System) und seit 2021 nach ISO 27001
(Information Security Management System).
Innerhalb der Zühlke Gruppe kommt den
Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten im
Rahmen der gruppeneigenen Initiativen und Akademie eine
große Bedeutung zu, was den Mitarbeitenden die
Möglichkeit gibt, sich laufend weiterzuentwickeln.
Hierfür stellt Zühlke verschiedene Programme,
Tools und Zeitbudgets zur Verfügung.
Zühlke ist Teilnehmer von UN Global Compact und
hat einen positiven Beitrag des Unternehmens für
Umwelt und Gesellschaft als strategisches Ziel verankert.
Unsere hohen Maßstäbe für
verantwortungsvolle Unternehmensführung haben wir in
einem Verhaltenskodex für uns und unsere Zulieferer
festgehalten.
Im Jahr 2023 haben wir Project Impact Assessments
(PIA) zur Bewertung der Wirkung unserer Kundenprojekte
eingeführt. Bei einer Abdeckung von 40% unseres
Umsatzes, konnten wir für mehr als die Hälfte der
Projekte neben wirtschaftlichem Erfolg einen Beitrag
für Umwelt und Gesellschaft aufzeigen.
Im Einklang mit dem Pariser Abkommen, haben wir uns
wissenschaftsbasierte Net-Zero Ziele zur
Treibhausgasreduktion gesetzt, die von der SBTi validiert
wurden. Insbesondere haben wir uns verpflichtet, absolute
Scope 1+2 Emissionen bis 2030 um 90% gegenüber 2021 zu
reduzieren. Dazu tragen auch Umweltschutz-Maßnahmen,
wie die Nutzung von erneuerbarer Energie in unseren
Büros und Strategien zur Abfallvermeidung bei.
Weiterhin schaffen wir ein gesundes, diverses und von
Vertrauen geprägtes Arbeitsumfeld.
Eschborn, 13. Februar
2024
Zühlke
Engineering GmbH
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.419.898,01 |
1.683.955,63 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
245.971,17 |
284.795,21 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
245.971,17 |
284.795,21 |
| II.
Sachanlagen |
1.173.926,84 |
1.399.160,42 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.173.926,84 |
1.256.630,73 |
| 2.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
|
142.529,69 |
| B.
Umlaufvermögen |
14.391.570,99 |
12.230.500,96 |
| I.
Vorräte |
1.453.093,84 |
1.581.191,20 |
| 1.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
1.453.093,84 |
1.581.191,20 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
9.337.322,45 |
8.812.534,82 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
7.415.314,86 |
7.981.663,11 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
1.899.387,61 |
786.606,38 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
22.619,98 |
44.265,33 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
3.601.154,70 |
1.836.774,94 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
80.606,19 |
26.628,19 |
| Aktiva |
15.892.075,19 |
13.941.084,78 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
7.254.289,90 |
3.497.942,41 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
105.000,00 |
105.000,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
7.149.289,90 |
3.392.942,41 |
| davon
Gewinnvortrag |
3.392.942,41 |
3.255.442,04 |
| B.
Rückstellungen |
2.496.110,06 |
3.826.983,02 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
0,00 |
4.680,74 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
2.496.110,06 |
3.822.302,28 |
| C.
Verbindlichkeiten |
6.141.675,23 |
6.616.159,35 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
678.949,30 |
616.532,21 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
678.949,30 |
616.532,21 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
414.254,00 |
442.644,74 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
414.254,00 |
442.644,74 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
2.164.025,46 |
3.778.352,89 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.164.025,46 |
3.778.352,89 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.884.446,47 |
1.778.629,51 |
| davon
aus Steuern |
2.258.638,05 |
1.329.347,23 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
108.031,22 |
89.461,19 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.884.446,47 |
1.778.629,51 |
| Passiva |
15.892.075,19 |
13.941.084,78 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
63.288.392,87 |
51.449.017,93 |
| 2.
Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen |
128.097,36 |
-345.663,85 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
1.384.434,13 |
949.895,04 |
| davon
Erträge aus der Währungsumrechnung |
141.091,36 |
47.902,94 |
| 4.
Materialaufwand |
14.625.051,23 |
9.497.363,35 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
295.914,53 |
567.588,85 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
14.329.136,70 |
8.929.774,50 |
| 5.
Personalaufwand |
32.612.676,96 |
32.255.769,37 |
| a)
Löhne und Gehälter |
27.739.576,94 |
27.608.400,80 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
4.873.100,02 |
4.647.368,57 |
| davon
für Altersversorgung |
161.847,66 |
164.471,01 |
| 6.
Abschreibungen |
635.343,98 |
625.490,64 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
635.343,98 |
625.490,64 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
9.770.583,12 |
8.639.245,52 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
911.460,50 |
405.315,18 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
35.319,47 |
63.508,37 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
35.319,47 |
63.222,22 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
2.095.952,84 |
490.276,20 |
| 10.
Ergebnis nach Steuern |
4.769.802,04 |
1.172.923,37 |
| 11.
sonstige Steuern |
13.454,55 |
35.423,00 |
| 12.
Jahresüberschuss |
4.756.347,49 |
1.137.500,37 |
| 13.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
3.392.942,41 |
3.255.442,04 |
| 14.
Ausschüttung |
1.000.000,00 |
1.000.000,00 |
| 15.
Bilanzgewinn |
7.149.289,90 |
3.392.942,41 |
Anhang
für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Bei dem Unternehmen handelt es sich um eine
große Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 3
HGB. Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften der
§§ 266, 275 HGB wurden unverändert
angewandt.
Die Zühlke Engineering GmbH mit Sitz in Eschborn
wird beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nr.: HRB
46248 geführt.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu
Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige
nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die beweglichen
Anlagegüter wurden nach Maßgabe der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Beachtung der
steuerrechtlich zulässigen Höchstsätze
linear abgeschrieben.
In Anwendung der steuerrechtlichen
Bewertungsvorschrift § 6 Abs. 2 EStG wurden die
Anschaffungskosten der beweglichen Wirtschaftsgüter,
die einer selbständigen Nutzung fähig sind, mit
Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 in voller Höhe
als Betriebsausgaben abgesetzt.
Die Abgänge wurden zu den auf den Zeitpunkt des
Ausscheidens aus dem Anlagevermögen ermittelten
Restwerten ausgebucht.
Die Gegenstände des Umlaufvermögens sind
mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach §
255 HGB bewertet worden. Dabei wurden angemessene
Gemeinkosten und der Wertverzehr des Anlagevermögens,
soweit dieser durch die in Arbeit befindlichen
Beratungsaufträge veranlasst ist, einbezogen. Soweit
der Wert, der den in Arbeit befindlichen Aufträgen am
Abschlussstichtag beizulegen war, niedriger war als die
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
(Niederstwertprinzip), ist dieser Wert angesetzt worden.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert
bilanziert.
Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag
bilanziert.
Entsprechend § 253 Abs. 1 HGB sind die
Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt
worden. Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgte
in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.
Auf fremde Währung lautende Forderungen und
Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am
Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB
umgerechnet worden.
III. Angaben zu Posten der Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist in einer Anlage zum Anhang
dargestellt. Dabei sind ausgehend von den gesamten
Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge,
Abgänge, Umbuchungen und Zuschreibungen des
Geschäftsjahres sowie die Abschreibungen in ihrer
gesamten Höhe gesondert aufgeführt.
2. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Ein Forderungsausfallrisiko war bis zum Zeitpunkt der
Aufstellung des Jahresabschlusses nicht zu erkennen. Die
Gesellschaft hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr
auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung wegen eines
nur latenten Ausfallrisikos verzichtet.
Bei den Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen.
3. Eigenkapital
Das Stammkapital beträgt TEuro 105 und ist in
voller Höhe eingezahlt.
In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in
Höhe von TEuro 3.393 einbezogen.
4. Rückstellungen
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich
im Wesentlichen um erfolgsabhängige
Gehaltsbestandteile der Arbeitnehmer TEuro 786 (Vj.: TEuro
2.618), Urlaubsrückstellungen TEuro 980 (Vj.: TEuro
752), noch nicht abgerechnete Volumenrabatte TEuro 367
(Vj.: TEuro 90), ausstehende Rechnungen TEuro 182 (Vj.:
TEuro 196).
5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Laufzeit und
Besicherung am Bilanzstichtag wie folgt:
Art der
Verbindlichkeit
|
Gesamt-
betrag
|
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
|
gesicherte Beträge
|
Art der
Sicherheit
|
|
TEUR
|
bis 1 Jahr TEUR
|
> 1 Jahr TEUR
|
davon
> 5 Jahre
TEUR
|
TEUR
|
|
Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
|
679
|
679
|
0
|
0
|
0
|
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
414
|
414
|
0
|
0
|
0
|
|
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
2.164
|
2.164
|
0
|
0
|
0
|
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
2.884
|
2.884
|
0
|
0
|
0
|
|
Gesamtbetrag
|
6.142
|
6.142
|
0
|
0
|
0
|
|
6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Am Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus
Mietbürgschaften durch Kreditinstitute in Höhe
von insgesamt TEuro 641. Diese sind durch Bankguthaben bar
unterlegt.
Weitere finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus
den am Bilanzstichtag abgeschlossenen Miet- und
Leasingverträgen. Diese haben eine Restlaufzeit bis zu
zehn Jahren und bestehen in Höhe von insgesamt TEuro
11.169.
Nach deren Fälligkeit ergibt sich folgende
Gliederung:
fällig in 2024 TEuro 2.462 fällig
in 2025 TEuro 2.351 fällig in
2026 TEuro 2.206 fällig in
2027 TEuro 1.063 fällig in
2028 TEuro 628 fällig in 2029 bis
2032 TEuro 2.459
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert
nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Umsatzerlöse (in TEuro) gliedern sich wie
folgt:
Tätigkeitsbereich
|
DE
|
DK
|
LU
|
AT
|
CH
|
Consulting
|
16.552
|
0
|
4
|
18
|
15
|
Engineering
|
35.811
|
2.444
|
0
|
0
|
835
|
Maintenance
|
370
|
0
|
0
|
0
|
0
|
sonstiges
|
2.731
|
0
|
0
|
0
|
0
|
Gesamt
|
55.464
|
2.444
|
4
|
18
|
850
|
Tätigkeitsbereich
|
GB
|
US
|
Gesamt
|
Consulting
|
141
|
0
|
16.730
|
Engineering
|
0
|
4.303
|
43.393
|
Maintenance
|
0
|
64
|
434
|
sonstiges
|
0
|
0
|
2.731
|
Gesamt
|
141
|
4.367
|
63.288
|
DE = Deutschland;
DK= Dänemark;
LU = Luxemburg;
AT = Österreich;
CH = Schweiz;
GB = Vereinigtes Königreich;
US = Vereinigte Staaten von Amerika
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im
Wesentlichen Erträge aus Serviceleistungen mit
verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 490 (Vj.:
TEuro 301), aus Währungsumrechnungen in Höhe von
TEuro 141 (Vj.: TEuro 48) sowie Erträge aus
Auflösung von Rückstellungen in Höhe von
TEuro 475 (Vj.: TEuro 309) enthalten.
In den übrigen sonstigen betrieblichen
Aufwendungen sind Aufwendungen aus der
Währungsumrechnungen in Höhe von TEuro 911 (Vj.:
TEuro 405) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind in
Höhe von TEuro 15 (Vj.: TEuro 201) angefallen.
V. Ergänzende Angaben
1. Geschäftsführung
Zu Geschäftsführern des Unternehmens waren
im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
Dipl.-Ing. Fabrizio Ferrandina,
Software-Engineering-Berater, München Dr. Ernst
Ellmer, Wirtschaftsinformatiker, Feldkirchen
Auf die Angabe zu den gewährten
Gesamtbezügen im Geschäftsjahr wurde unter
Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
2. Gesamthonorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt
TEuro 28 und entfällt in voller Höhe auf die
Abschlussprüfung.
3. Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 394
(Vorjahr: 379) Arbeitnehmer beschäftigt. Am
Bilanzstichtag waren es ohne Geschäftsführer und
Auszubildende 412 (Vorjahr: 397) Personen.
4. Ergebnisverwendung
Der Jahresüberschuss in Höhe von TEuro
4.756 wird zusammen mit einem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
in Höhe von TEuro 3.393 nach Verrechnung mit einer
offenen Gewinnausschüttung in Höhe von TEuro
1.000 auf neue Rechnung vorgetragen. Der Beschluss
über die Feststellung des Jahresabschlusses durch die
Gesellschafterversammlung wird voraussichtlich in der
ersten Jahreshälfte 2024 gefasst werden.
5. Besondere Vorgänge nach
Geschäftsjahresschluss
Besondere Vorgänge von Bedeutung nach
Geschäftsjahresschluss, über die hier zu
berichten wäre, haben sich nicht ergeben.
Die Gesellschaft wird in den
Konzernabschluss der Zühlke Technology Group AG
mit Sitz in Schlieren, Schweiz einbezogen.
Eschborn, den 31. Januar
2024
|
Anschaffungskosten/Herstellungskosten
|
|
Stand
|
|
|
|
Stand
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchenRechten und Werten
|
529.792,29
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
529.792,29
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
529.792,29
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
529.792,29
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
6.055.352,50
|
392.533,42
|
134.135,87
|
142.259,69
|
6.456.009,74
|
geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
142.259,69
|
0,00
|
0,00
|
-142.259,69
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
6.197.612,19
|
392.533,42
|
134.135,87
|
0,00
|
6.456.009,74
|
Summe
Anlagevermögen
|
6.727.404,48
|
392.533,42
|
134.135,87
|
0,00
|
6.985.802,03
|
|
Abschreibungen
|
|
Stand
|
|
|
|
Stand
|
|
01.01.2023
|
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchenRechten und Werten
|
244.997,08
|
38.824,04
|
0,00
|
0,00
|
283.821,12
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
244.997,08
|
38.824,04
|
0,00
|
0,00
|
283.821,12
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
4.798.721,77
|
596.519,94
|
113.158,81
|
0,00
|
5.282.082,90
|
geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
4.798.721,77
|
596.519,94
|
113.158,81
|
0,00
|
5.282.082,90
|
Summe
Anlagevermögen
|
5.043.718,85
|
635.343,98
|
113.158,81
|
0,00
|
5.565.904,02
|
|
Zuschreibungen
|
Buchwerte
|
|
|
Stand
|
|
Geschäftsjahr
|
31.12.2023
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchenRechten und Werten
|
0,00
|
245.971,17
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
245.971,17
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
1.173.926,84
|
geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
1.173.926,84
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
1.419.898,01
|
sonstige Berichtsbestandteile
gezeichnet
Fabrizio Ferrandina
gezeichnet
Dr. Ernst Ellmer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
An die Zühlke Engineering GmbH
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der Zühlke
Engineering GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort
dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht
der Zühlke Engineering GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-
und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie
ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 vermittelt.
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster
Halbsatz HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu
keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt
hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses" meines Vermerks
weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
ich habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um
als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften entspricht, und dafür,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, sofern einschlägig,
Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit anzugeben sowie dafür, auf
der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu
bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder
rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche
falsche Angabe stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen
Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Als Teil einer Abschlussprüfung in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung übe
ich während der gesamten Abschlussprüfung
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifiziere und beurteile ich
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, plane und führe
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend
und geeignet sind, um als Grundlage für meine
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinne ich ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit der Anwendung des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter
sowie auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht,
die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der
Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich
zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss oder
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, mein Prüfungsurteil zu
modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum meines
Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.
Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können
jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteile ich die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob
der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führe ich
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
burteile die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Ich erörtere mit der Geschäftsleitung unter
anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der
Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die ich während meiner
Abschlussprüfung feststelle.
Babenhausen, den 29. Februar
2024
Karlheinz
Hofmann
Wirtschaftsprüfer
|