Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 46248
Eingetragen
8.12.1998
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Dienstleistungen im Bereich des Software Engineering, insbesondere die Beratung und Schulung sowie die Entwicklung, Realisierung und Implementierung von kundenspezifischen Softwaresystemen, hilfsystemen und -komponenten. Zum Gegenstand des Unternehmens gehören weiter Dienstleistungen im Bereich des Produkt- und Produktions-Engineering.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Mühlenbruch
seit 12.5.2026
Prokura
Geschäftsführer
Katharina Dangeleit
seit 8.12.2025
Prokura
Prokura
Fabrizio Ferrandina
seit 31.8.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Zühlke Technology Group AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Zühlke Technology Group AG
Switzerland
105.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zühlke Engineering GmbH

Eschborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftstätigkeit


Zühlke ist ein weltweit tätiger Innovationsdienstleister. Geschäftsziel ist es, neue Ideen und Geschäftsmodelle für die Kunden zu kreieren. Auf Basis neuester Technologien werden Dienstleistungen und Produkte erschaffen und transformiert. Das beginnt bei der initialen Vision über die Entwicklung, die Produktion und die Auslieferung bis hin zum Betrieb. 
Zühlke verfügt über eine multidisziplinäre Expertise in den Bereichen Strategy und Business Innovation, Digital Solutions und Application Services sowie Device und Systems Engineering. Herausragende Lösungen und jahrelange Erfahrung bringen den Kunden einen konkreten Business-Mehrwert und machen die Zühlke Group zu einem zuverlässigen Partner auf dem Weg in eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Zukunft.
Zühlke wurde 1968 in der Schweiz gegründet und ist im Besitz von Partnern. Diese sind entweder bei einer der Zühlke Tochtergesellschaften angestellt oder Mitglied des Verwaltungsrates. Die 1900 Mitarbeitenden sind in Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Hongkong, Österreich, Portugal, der Schweiz, Serbien, Singapur sowie in Vietnam tätig und betreuen Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Dazu zählen Versicherungen, Banken und Finanzdienstleister, die Gesundheits- und Pharmaindustrie, Konsumgüter, der öffentliche Sektor, die Gebäudetechnik, die Immobilienwirtschaft, der Mobilitätssektor sowie Telekommunikationsanbieter. Darüber hinaus bietet der Zühlke Venture-Capital-Service Finanzierungen für Start-ups im Hightech-Bereich an. 2023 erzielte die Zühlke Gruppe einen Umsatz von 246 Millionen CHF.
Organisatorisch ist die Gruppe mittels Matrixstruktur in Market Units und Practices strukturiert. Die Market Units bedienen klar definierte und konzernweit harmonisierte Märkte in jedem Land. Sie sind für die Akquise und Durchführung von Projekten sowie die Marktentwicklung verantwortlich. Die Practices bündeln und entwickeln hingegen Fähigkeiten und Technologien. Die Mitarbeitenden der Practices arbeiten an allen Arten von Kundenprojekten in den Market Units. Der Aufbau pro Land kann unterschiedlich sein und spiegelt die Bedürfnisse der lokalen Märkte oder die Größe eines Unternehmens wider.

1.2 Ziele und Strategien

Nachdem das Umsatz- und Personalwachstum im vorherigen Wirtschaftsjahr deutlich gesteigert werden konnte, dabei aber die Profitabilität sank, war das wichtigstes Ziel für das Jahr 2023 die Steigerung der Profitabilität. Daher war eines der wesentlichen Ziele, die Auslastung der operativen Kapazität zu steigern, was insbesondere in den ersten drei Quartalen des Jahres sehr gut funktioniert hat. Die Gesamtjahresauslastung der operativen Mitarbeiter konnte um 4 Prozentpunkte gesteigert werden. Die Personalkapazität ist im Geschäftsjahr auf dem gleichen Level geblieben wie im Dezember des Vorjahres.

1.3 Steuerungssystem


Die Leitungsorgane der Zühlke Gruppe sind auf mehreren Ebenen organisiert. Die Partner sind Eigentümer der Zühlke Gruppe und wählen den Verwaltungsrat. Dieser besteht aus internen und externen Mitgliedern und delegiert das Group Executive Board (GEX). Die Mitglieder der GEX sind verantwortlich für die Gruppenleitung und überwachen die Tochtergesellschaften. Jede operative Gesellschaft hat eine eigene Geschäftsleitung, die den wirtschaftlichen Erfolg der Ländergesellschaft verantwortet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen


Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf 86,4 Punkte gefallen, nach 87,2 Punkten im November. Die Unternehmen im Allgemeinen waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Zudem blickten sie skeptischer auf das erste Halbjahr 2024. Die Konjunktur bleibt auch zum Jahresende hin schwach. Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima leicht verbessert. Die Dienstleister zeigten sich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Zudem berichteten sie von weniger Skepsis bei den Aussichten für das kommende Halbjahr (Quelle: ifo Institut; Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen im Dezember 2023).
Trotz einer weiterhin angespannten weltwirtschaftlichen Lage, die unter anderem durch den andauernden Krieg in der Ukraine sowie den Unruhen in Israel bestehen blieb, zeigte sich nach wie vor eine große Nachfrage nach den Dienstleistungen von Zühlke in Deutschland.
Die weiterhin große Nachfrage innerhalb der IT Branche ermöglichte ein starkes Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr. Trotz hoher Inflation investierten zahlreiche Unternehmen weiterhin und teilweise verstärkt in digitale Geschäftsinitiativen.
In Hinblick auf die Wettbewerbssituation ergaben sich insoweit keine wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr.

2.2 Geschäftsverlauf


Zühlke Deutschland konnte mit sehr guten Ergebnissen in das Jahr 2023 starten. Mit Ausnahme vom Mai erzielte die Gesellschaft in diesen Monaten positive zweistellige EBIT-Margen. Gründe für die im Mai etwas niedrigere EBIT-Marge im einstelligen Bereich, war ein stattfindendes Projektcamp. Dazu kamen die operativen Mitarbeitenden aus allen Standorten Deutschlands in Eschborn zusammen, was zu hohen Reiseaufwänden in diesem Monat führte. Schließlich fanden im September mehrere Gruppeninitiativen ihren Höhepunkt und beeinträchtigten die Auslastung für die nachfolgenden Monate. Aber auch ein gleichzeitiger Rückgang des Projektvolumens hatte zur Konsequenz, dass die Profitabilität in den letzten vier Monaten des Jahres deutlich zurückging. Zusammen mit einem Anstieg der Gruppenkosten, führte dies im Oktober sogar zu einer negativen EBIT-Marge.
Die Market Unit Health war im Jahr 2023, wie auch bereits im Vorjahr, das stärkste Segment. Grund hierfür sind vor allem erfolgreiche, langfristige Kundenbeziehungen im Bereich Healthcare und Medizintechnik, die im Jahr 2023 weiter ausgebaut werden konnten.
Die kritische Wirtschaftslage machte die Geschäftstätigkeit im Bereich Industry & Consumer Products anspruchsvoll, wodurch die Umsatzsteigerung im Vergleich zu den anderen Market Units moderater und niedriger ausfiel als geplant. Insbesondere bestehende Kundenbeziehungen im Bereich Haushaltsgeräte und Metallerzeugnisse, konnten jedoch vertieft werden. Zum Ende des Geschäftsjahres hin wurde aber erneut deutlich, dass sich der Markt in einer angespannten Situation befindet und viele unserer Kunden Kostensparmaßnahmen bevorstehen, die sich im nächsten Geschäftsjahr negativ auf unser Geschäft auswirken können.
Der Marktbereich Financial Services konnte seine Positionierung im Markt weiter ausbauen, was hauptsächlich Kunden aus dem Bereich Versicherungen zu verdanken ist. Neukunden im Bankenumfeld zu gewinnen, stellte sich als sehr herausfordernd dar. Es konnten zwar vereinzelt Aufträge gewonnen werden, das Volumen blieb aber vergleichsweise gering.
Die Market Unit Cross konnte ihre Umsätze insbesondere mit bestehenden und neuen Kunden im Bereich Energie und Wasser ausbauen. Daneben spielen aber auch Bestandskunden aus den Segmenten Logistik sowie Groß- und Einzelhandel, wie bereits im Vorjahr, eine wichtige Rolle.
Wie bereits im Vorjahr war das Geschäftsjahr zudem von gruppenweiten internen Restrukturierungen und Initiativen geprägt, die dazu dienen, die strategischen Ziele der Zühlke Gruppe mittelfristig besser umsetzen zu können. Dazu wurde ein neues System für das Personalmanagement sowie ein Tool für das Kundenbeziehungsmanagement eingeführt. Zudem wurden neue Maßnahmen für das Performance Measurement der Mitarbeitenden eingeführt und in die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für IT Security in Form von Trainings investiert. Diese Maßnahmen haben Ressourcen gebunden, was sich insbesondere ab September negativ auf die Profitabilität ausgewirkt hat.

2.3 Ertragslage


Der Nettoumsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um knapp 11,8 Millionen EUR auf 63,3 Millionen EUR gesteigert werden (VJ: 51,4 Millionen EUR). Das entspricht einem Umsatzwachstum von 23% im Vergleich zum Vorjahr. Die Profitabilität stieg von 4,6% EBIT auf 10,8% EBIT im Jahr 2023 und ist damit rund doppelt so hoch wie im Vorjahr.
Der höchste Umsatz wurde im Marktbereich Health erzielt mit 23,7 Millionen EUR. Das entspricht einem Anteil von 37% am Gesamtumsatz und einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um 22%.
Mit rund 19,6 Millionen EUR erwirtschaftete die Market Unit Industry & Consumer Products den zweithöchsten Umsatzerlös. Sie hat sich damit um 7% zum Vorjahr gesteigert und einen Umsatzanteil von 31% erreicht. Die Marktbereiche Financial Services und Cross-Market haben einen Umsatz in Höhe von 8,6 bzw. 8,7 Millionen EUR generiert und somit mit je 14% zum Gesamtumsatz beigetragen. Damit hat das Segment Financial Services seinen Umsatz um 23% und der Bereich Cross-Market seinen Umsatz um 53% gesteigert.
Außerdem wurden Umsätze in Höhe von 2,7 Millionen EUR durch den Betrieb des Bistros sowie Leistungen für die Konzerngruppe erwirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 4% am Umsatz.
Zühlke operiert in einer personalintensiven Branche. Damit nehmen der Personalmarkt und insbesondere der Markt für qualifiziertes Personal und Experten eine besondere Bedeutung ein. Die Personalkosten erhöhten sich im Geschäftsjahr um 1% und liegen damit deutlich unter dem Umsatzwachstum.

2.4 Finanzlage


Das Anlagevermögen in der Höhe von 1,42 Millionen EUR (VJ: 1,68 Millionen EUR) besteht vorwiegend aus IT-Infrastruktur, deren Anzahl und somit deren Wert maßgeblich von der Entwicklung des Personalbestands beeinflusst werden sowie Büroeinrichtungen in den Standorten und immaterielle Werte wie Software und Lizenzen.
Die Finanzierungsmaßnahmen aller Zühlke Gesellschaften werden zentral von der Konzernmutter in der Schweiz gesteuert. Überschüssige Liquidität wird an die Konzernmutter abgeführt respektive kurzfristiger Finanzierungsbedarf durch dieselbe zur Verfügung gestellt. Ebenso stellt die Muttergesellschaft entsprechende langfristige Intercompany-Darlehen zur Verfügung. Zum Jahresende besteht keinerlei Darlehensverhältnis der Zühlke Engineering GmbH zur Konzernmutter.
Die Gesellschaft verfügte stets über genügend Liquidität, um das operative Geschäft und nötige Investitionen aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Die Ergebnisse im neuen Geschäftsjahr werden es der Gesellschaft erlauben, weitere Investitionen aus eigener Kraft zu tätigen.
Die Forderungen sind kurzfristig fällig und bestehen gegenüber Kunden mit guter Bonität. Ausfallrisiken sind nicht erkennbar, aktuell gibt es keinerlei Streitigkeiten mit bestehenden Kunden. Der Bestand an liquiden Mitteln reicht aus, sämtliche Verbindlichkeiten im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit auszugleichen.

2.5 Vermögenslage


Wie in den Vorjahren, verfügt die Zühlke Engineering GmbH auch per Ende 2023 über eine sehr solide Bilanzstruktur. Die Bilanzsumme hat sich um 14% erhöht und beträgt 15,89 Millionen EUR (VJ: 13,94 Millionen EUR). Die Vermögenslage wird, wie für einen Dienstleister üblich, geprägt durch einen sehr hohen Anteil an kurzfristig fälligen Positionen. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 91% (Vorjahr: 88%). Die größte Position fällt auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Höhe von 7,42 Millionen EUR und verzeichnet einen Rückgang von 7% zum Vorjahr (VJ: 7,98 Millionen EUR). Aufgrund der niedrigen Auslastung im Dezember, verringert sich die Position «Aufträge in Arbeit» um 8% auf 1,45 Millionen EUR (VJ: 1,58 Millionen EUR). Die in Arbeit befindlichen Aufträge sind als werthaltig zu betrachten. Die Leistungen wurden im Januar 2024 bereits größtenteils in Rechnung gestellt. Die flüssigen Mittel, die im Vorjahr mit 13% der Bilanzsumme nur ein geringes Aktivum darstellten, stiegen bis Ende des Geschäftsjahres auf 3,60 Millionen EUR respektive 23% der Bilanzsumme (VJ: 1,84 Millionen EUR).
Wie bereits in den Vorjahren nimmt der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens im Hinblick auf die Bilanzsumme eine untergeordnete Bedeutung ein. Das Anlagevermögen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 264 Tausend EUR und beträgt per Stichtag 1,42 Millionen EUR. Auf der Passivseite gab es im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Veränderung. Die Eigenkapitalquote steigt von 25% im Vorjahr auf 46% im Jahr 2023. Die Rückstellungen für Erfolgsbeteiligungen, Projektrisiken und Steuern sinken um 35% im Vergleich zum Vorjahr auf 2,50 Millionen EUR. Die Auszahlung der Erfolgsbeteiligung erfolgt jeweils im April des Folgejahres.
Die Gesellschaft ist weiterhin frei von verzinslichen Drittschulden und verfügt somit über genügend finanziellen Spielraum, um auch künftige Investitionen und strategische Initiativen aus eigener Kraft und mit finanzieller Unabhängigkeit gegenüber Dritten zu finanzieren. Die Darlehensschuld gegenüber der Zühlke Technology Group AG wurde im laufenden Wirtschaftsjahr komplett getilgt.

2.6 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren


Die Profitabilität des Unternehmens konnte im Geschäftsjahr erheblich gesteigert werden. Entsprechend lag die EBIT-Marge (Umsatzrendite) bei 10,8%. Das entspricht einer Steigerung um 135% im Vergleich zum Vorjahr (VJ: 4,6%). Die Eigenkapitalrendite beträgt im Geschäftsjahr aufgrund des hohen Gewinns 61,0%. Im Vorjahr lag sie bei 43,1%.
Im Jahr 2023 blieb die Gesamtzahl der Full Time Equivalent (FTE) auf einem relativ konstanten Level, nachdem das Vorjahr von einem hohen Personalwachstum geprägt war. Die durchschnittliche Kapazität stieg jedoch um 11 FTE auf 342 FTE an. Das entspricht einer Steigerung um 3%. Eine ähnliche Steigerung gab es ebenfalls, wenn man die durchschnittliche operative Kapazität betrachtet. Diese stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4% an. Für das Jahr 2024 ist ein geringes Personalwachstum geplant, um den Fokus weiterhin auf die effiziente Nutzung des vorhandenen Personalbestandes und damit eine Steigerung der Profitabilität zu legen.
Die Auslastung der operativen Mitarbeitenden konnte im Geschäftsjahr 2023 aufgrund einer guten Auftragslage und der Fokussierung auf Projektarbeit deutlich gesteigert werden. Insbesondere von Februar bis April erzielte die Gesellschaft außerordentlich hohe Auslastungswerte im Bereich von 74%. Von Mai bis August fiel die durchschnittliche Auslastung etwas ab, blieb aber mit durchschnittlich 72% nach wie vor auf einem hohen Niveau. Leider ereignete sich in den letzten vier Monaten ein weiterer Abfall, so dass die Auslastung in diesen Monaten zwischen 65% und 68% lag. Für das Gesamtjahr lag die Auslastung durchschnittlich bei 70%, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist, hier lag der Durchschnitt bei 66%.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Wirtschaftliche und rechtliche Risiken


Die ausschließlich eigenfinanzierte und außerordentlich starke Finanzkraft der Zühlke Gruppe bietet durch interne Finanzierungsmöglichkeiten die Option, eventuell auftretende Engpass-Situationen in einer Krisensituation über eine längere Zeit zu überbrücken.
Die Gesellschaften unterliegen daneben den marktüblichen Risiken. Hierzu besteht ein gut ausgebautes, weitentwickeltes, ins Managementsystem integriertes und gelebtes Risikomanagement. Allfällige Vertragsrisiken werden ebenfalls durch entsprechende Prozesse sowie ein erfahrenes Legal & Compliance Team überwacht.
Das Beschaffungswesen ist dezentral in allen Standorten organisiert. Die Beschaffung von Materialien und Fremdleistungen stellt mit rund 25% (VJ: 19%) der operativen Gesamtkosten bzw. 23% (VJ 18%) vom Nettoerlös einen geringen Kostenfaktor in der Erfolgsrechnung dar. Daher wird die Beschaffung als kein besonderes Risiko bewertet.

3.2 Voraussichtliche Entwicklung und Chancen


Aktuell gehen wir davon aus, dass im Jahr 2024 weiterhin mit einer mittleren bis starken Rezession zu rechnen ist und sich insbesondere die Situation im Bereich der Konsumgüter anspannen wird. Hohe Investitionen in Bezug auf unsere Diversifikation lassen jedoch ein Wachstum unter anderem im Bereich Financial Services erwarten.
Weiterhin fördert die neue interne Struktur der Zühlke Gruppe die länderübergreifende Zusammenarbeit, so dass Synergien gruppenweit effizienter genutzt werden können. Insgesamt ist für 2024 lediglich ein leichtes Kapazitätswachstum geplant, da die Umsatzsteigerung durch bessere Auslastung der operativen Mitarbeitenden erzielt werden soll.

3.3 Risikomanagement-System

Die Gesellschaft unterliegt dem konzernweit gültigen internen Kontrollsystem. Starke Ergebniskontrollen und Früherkennungsprozeduren sind Bestandteil des Kontrollsystems. Zudem hat der Verwaltungsrat der Gesellschaft eine Risikomanagement-Richtlinie und Grundsätze erlassen und die Geschäftsleitung beauftragt, mindestens jährlich einmal eine Risikobeurteilung durchzuführen. Das Risikomanagementsystem ermöglicht sowohl die frühzeitige Erkennung und Analyse von Risiken als auch die Ergreifung entsprechender Maßnahmen. Zum Risikobeurteilungsprozess gehören die Vorgaben der systematischen Erfassung und Auswertung der Risiken, deren Priorisierung, die Beurteilung der Einflüsse auf das gesamte Unternehmen sowie die Einleitung und Überwachung von Maßnahmen zur Vermeidung oder Minimierung von Risiken. Die Zusammenfassung der Risiken erfolgt in einer Risiko-Wahrscheinlichkeits-Matrix. Anhand dieser Zusammenstellung sind keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen. Die Gruppenleitung und der Verwaltungsrat haben im Berichtsjahr an der Sitzung vom 18. November 2021 das Thema der Risikobeurteilung behandelt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Risikolage im Wesentlichen leicht verbessert.

4. Sonstige Angaben

4.1 Bestehende Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hatte im Berichtsjahr Niederlassungen in Eschborn, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Der Hauptstandort der Gesellschaft befindet sich Eschborn, wo auch die Mehrzahl der Mitarbeitenden beschäftigt ist. Zum 31.12.2023 sind 179 der 389 Mitarbeitenden dort beschäftigt. Das entspricht einem Anteil von 46%. In Hamburg sind 79 Mitarbeitende und in München 73 Mitarbeitende zum Stichtag angestellt. Das entspricht einem Anteil von 20% bzw. 19%. Hannover kommt mit 35 Personen auf 9%. Den kleinsten Standort stellt Stuttgart mit 6% bzw. 23 Mitarbeitenden dar.

4.2 Angaben zur Selbstdarstellung und freiwillige Berichterstattung


Zühlke ist zertifiziert nach ISO 9001 (Quality Management System), ISO 13485 (Medical devices - Quality Management System) und seit 2021 nach ISO 27001 (Information Security Management System).
Innerhalb der Zühlke Gruppe kommt den Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen der gruppeneigenen Initiativen und Akademie eine große Bedeutung zu, was den Mitarbeitenden die Möglichkeit gibt, sich laufend weiterzuentwickeln. Hierfür stellt Zühlke verschiedene Programme, Tools und Zeitbudgets zur Verfügung.
Zühlke ist Teilnehmer von UN Global Compact und hat einen positiven Beitrag des Unternehmens für Umwelt und Gesellschaft als strategisches Ziel verankert. Unsere hohen Maßstäbe für verantwortungsvolle Unternehmensführung haben wir in einem Verhaltenskodex für uns und unsere Zulieferer festgehalten. 
Im Jahr 2023 haben wir Project Impact Assessments (PIA) zur Bewertung der Wirkung unserer Kundenprojekte eingeführt. Bei einer Abdeckung von 40% unseres Umsatzes, konnten wir für mehr als die Hälfte der Projekte neben wirtschaftlichem Erfolg einen Beitrag für Umwelt und Gesellschaft aufzeigen. 
Im Einklang mit dem Pariser Abkommen, haben wir uns wissenschaftsbasierte Net-Zero Ziele zur Treibhausgasreduktion gesetzt, die von der SBTi validiert wurden. Insbesondere haben wir uns verpflichtet, absolute Scope 1+2 Emissionen bis 2030 um 90% gegenüber 2021 zu reduzieren. Dazu tragen auch Umweltschutz-Maßnahmen, wie die Nutzung von erneuerbarer Energie in unseren Büros und Strategien zur Abfallvermeidung bei. Weiterhin schaffen wir ein gesundes, diverses und von Vertrauen geprägtes Arbeitsumfeld.

 

Eschborn, 13. Februar 2024

Zühlke Engineering GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.419.898,01 1.683.955,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 245.971,17 284.795,21
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 245.971,17 284.795,21
II. Sachanlagen 1.173.926,84 1.399.160,42
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.173.926,84 1.256.630,73
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   142.529,69
B. Umlaufvermögen 14.391.570,99 12.230.500,96
I. Vorräte 1.453.093,84 1.581.191,20
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.453.093,84 1.581.191,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.337.322,45 8.812.534,82
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.415.314,86 7.981.663,11
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.899.387,61 786.606,38
3. sonstige Vermögensgegenstände 22.619,98 44.265,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.601.154,70 1.836.774,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 80.606,19 26.628,19
Aktiva 15.892.075,19 13.941.084,78

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.254.289,90 3.497.942,41
I. Gezeichnetes Kapital 105.000,00 105.000,00
II. Bilanzgewinn 7.149.289,90 3.392.942,41
davon Gewinnvortrag 3.392.942,41 3.255.442,04
B. Rückstellungen 2.496.110,06 3.826.983,02
1. Steuerrückstellungen 0,00 4.680,74
2. sonstige Rückstellungen 2.496.110,06 3.822.302,28
C. Verbindlichkeiten 6.141.675,23 6.616.159,35
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 678.949,30 616.532,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 678.949,30 616.532,21
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 414.254,00 442.644,74
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 414.254,00 442.644,74
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.164.025,46 3.778.352,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.164.025,46 3.778.352,89
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.884.446,47 1.778.629,51
davon aus Steuern 2.258.638,05 1.329.347,23
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 108.031,22 89.461,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.884.446,47 1.778.629,51
Passiva 15.892.075,19 13.941.084,78

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 63.288.392,87 51.449.017,93
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 128.097,36 -345.663,85
3. sonstige betriebliche Erträge 1.384.434,13 949.895,04
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 141.091,36 47.902,94
4. Materialaufwand 14.625.051,23 9.497.363,35
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 295.914,53 567.588,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.329.136,70 8.929.774,50
5. Personalaufwand 32.612.676,96 32.255.769,37
a) Löhne und Gehälter 27.739.576,94 27.608.400,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.873.100,02 4.647.368,57
davon für Altersversorgung 161.847,66 164.471,01
6. Abschreibungen 635.343,98 625.490,64
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 635.343,98 625.490,64
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.770.583,12 8.639.245,52
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 911.460,50 405.315,18
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.319,47 63.508,37
davon an verbundene Unternehmen 35.319,47 63.222,22
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.095.952,84 490.276,20
10. Ergebnis nach Steuern 4.769.802,04 1.172.923,37
11. sonstige Steuern 13.454,55 35.423,00
12. Jahresüberschuss 4.756.347,49 1.137.500,37
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.392.942,41 3.255.442,04
14. Ausschüttung 1.000.000,00 1.000.000,00
15. Bilanzgewinn 7.149.289,90 3.392.942,41

Anhang


für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Bei dem Unternehmen handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 3 HGB. Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften der §§ 266, 275 HGB wurden unverändert angewandt.

Die Zühlke Engineering GmbH mit Sitz in Eschborn wird beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nr.: HRB 46248 geführt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die beweglichen Anlagegüter wurden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Beachtung der steuerrechtlich zulässigen Höchstsätze linear abgeschrieben.

In Anwendung der steuerrechtlichen Bewertungsvorschrift § 6 Abs. 2 EStG wurden die Anschaffungskosten der beweglichen Wirtschaftsgüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die Abgänge wurden zu den auf den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Anlagevermögen ermittelten Restwerten ausgebucht.

Die Gegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach § 255 HGB bewertet worden. Dabei wurden angemessene Gemeinkosten und der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die in Arbeit befindlichen Beratungsaufträge veranlasst ist, einbezogen. Soweit der Wert, der den in Arbeit befindlichen Aufträgen am Abschlussstichtag beizulegen war, niedriger war als die Anschaffungs- oder Herstellungskosten (Niederstwertprinzip), ist dieser Wert angesetzt worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bilanziert.

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert.

Entsprechend § 253 Abs. 1 HGB sind die Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB umgerechnet worden.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Dabei sind ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahres sowie die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe gesondert aufgeführt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Ein Forderungsausfallrisiko war bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht zu erkennen. Die Gesellschaft hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung wegen eines nur latenten Ausfallrisikos verzichtet.

Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt TEuro 105 und ist in voller Höhe eingezahlt.

In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von TEuro 3.393 einbezogen.

4. Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um erfolgsabhängige Gehaltsbestandteile der Arbeitnehmer TEuro 786 (Vj.: TEuro 2.618), Urlaubsrückstellungen TEuro 980 (Vj.: TEuro 752), noch nicht abgerechnete Volumenrabatte TEuro 367 (Vj.: TEuro 90), ausstehende Rechnungen TEuro 182 (Vj.: TEuro 196).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Laufzeit und Besicherung am Bilanzstichtag wie folgt:


Art der
Verbindlichkeit

Gesamt-
betrag


davon mit einer Restlaufzeit


gesicherte Beträge

Art der
Sicherheit


TEUR

bis 1 Jahr TEUR

> 1 Jahr TEUR
davon
> 5 Jahre
TEUR


TEUR

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen



679


679


0


0


0

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

414

414

0

0

0

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

2.164
2.164
0
0
0

Sonstige Verbindlichkeiten

2.884

2.884

0

0

0


Gesamtbetrag
6.142
6.142
0
0
0


6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Mietbürgschaften durch Kreditinstitute in Höhe von insgesamt TEuro 641. Diese sind durch Bankguthaben bar unterlegt.

Weitere finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus den am Bilanzstichtag abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen. Diese haben eine Restlaufzeit bis zu zehn Jahren und bestehen in Höhe von insgesamt TEuro 11.169.

Nach deren Fälligkeit ergibt sich folgende Gliederung:
fällig in 2024 TEuro 2.462 fällig in 2025 TEuro 2.351 fällig in 2026 TEuro 2.206 fällig in 2027 TEuro 1.063 fällig in 2028 TEuro 628 fällig in 2029 bis 2032 TEuro 2.459
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse (in TEuro) gliedern sich wie folgt:

Tätigkeitsbereich
DE
DK
LU
AT
CH
Consulting
16.552
0
4
18
15
Engineering
35.811
2.444
0
0
835
Maintenance
370
0
0
0
0
sonstiges
2.731
0
0
0
0
Gesamt
55.464
2.444
4
18
850
Tätigkeitsbereich
GB
US
Gesamt
Consulting
141
0
16.730
Engineering
0
4.303
43.393
Maintenance
0
64
434
sonstiges
0
0
2.731
Gesamt
141
4.367
63.288


DE = Deutschland; DK= Dänemark; LU = Luxemburg; AT = Österreich; CH = Schweiz; GB = Vereinigtes Königreich;
US = Vereinigte Staaten von Amerika
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Serviceleistungen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 490 (Vj.: TEuro 301), aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEuro 141 (Vj.: TEuro 48) sowie Erträge aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 475 (Vj.: TEuro 309) enthalten.

In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnungen in Höhe von TEuro 911 (Vj.: TEuro 405) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEuro 15 (Vj.: TEuro 201) angefallen.

V. Ergänzende Angaben

1. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern des Unternehmens waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
Dipl.-Ing. Fabrizio Ferrandina, Software-Engineering-Berater, München Dr. Ernst Ellmer, Wirtschaftsinformatiker, Feldkirchen
Auf die Angabe zu den gewährten Gesamtbezügen im Geschäftsjahr wurde unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEuro 28 und entfällt in voller Höhe auf die Abschlussprüfung.

3. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 394 (Vorjahr: 379) Arbeitnehmer beschäftigt. Am Bilanzstichtag waren es ohne Geschäftsführer und Auszubildende 412 (Vorjahr: 397) Personen.

4. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 4.756 wird zusammen mit einem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEuro 3.393 nach Verrechnung mit einer offenen Gewinnausschüttung in Höhe von TEuro 1.000 auf neue Rechnung vorgetragen. Der Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2024 gefasst werden.

5. Besondere Vorgänge nach Geschäftsjahresschluss

Besondere Vorgänge von Bedeutung nach Geschäftsjahresschluss, über die hier zu berichten wäre, haben sich nicht ergeben.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Zühlke Technology Group AG mit Sitz in Schlieren, Schweiz einbezogen.

 

Eschborn, den 31. Januar 2024


Anschaffungskosten/Herstellungskosten

Stand



Stand

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2022

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchenRechten und Werten
529.792,29
0,00
0,00
0,00
529.792,29
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
529.792,29
0,00
0,00
0,00
529.792,29
Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
6.055.352,50
392.533,42
134.135,87
142.259,69
6.456.009,74
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
142.259,69
0,00
0,00
-142.259,69
0,00
Summe Sachanlagen
6.197.612,19
392.533,42
134.135,87
0,00
6.456.009,74
Summe Anlagevermögen
6.727.404,48
392.533,42
134.135,87
0,00
6.985.802,03
Abschreibungen
Stand



Stand
01.01.2023
Geschäftsjahr
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchenRechten und Werten
244.997,08
38.824,04
0,00
0,00
283.821,12
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
244.997,08
38.824,04
0,00
0,00
283.821,12
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4.798.721,77
596.519,94
113.158,81
0,00
5.282.082,90
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
4.798.721,77
596.519,94
113.158,81
0,00
5.282.082,90
Summe Anlagevermögen
5.043.718,85
635.343,98
113.158,81
0,00
5.565.904,02
Zuschreibungen
Buchwerte

Stand
Geschäftsjahr
31.12.2023


entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchenRechten und Werten
0,00
245.971,17
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
245.971,17
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
1.173.926,84
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
0,00
1.173.926,84
Summe Anlagevermögen
0,00
1.419.898,01

sonstige Berichtsbestandteile


 

gezeichnet Fabrizio Ferrandina

gezeichnet Dr. Ernst Ellmer


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


An die Zühlke Engineering GmbH
Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Zühlke Engineering GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Zühlke Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 vermittelt.
·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" meines Vermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und ich habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, sofern einschlägig, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzugeben sowie dafür, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Angabe stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung übe ich während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·  identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·  beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·  ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss oder im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·  beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·  führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und burteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit der Geschäftsleitung unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Abschlussprüfung feststelle.

 

Babenhausen, den 29. Februar 2024

Karlheinz Hofmann
Wirtschaftsprüfer



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