Cenubis GmbH
54mErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Kropp seit 12.4.2022 | Geschäftsführer |
Matthias Kutz seit 30.9.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Oliver KroppKROANA Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mediana Wohnstift GmbH (vormals: Mediana GmbH & Co. Wohnstift KG)FuldaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht 2014Mediana Wohnstift GmbH, Fulda1. Grundlagen der GesellschaftUnternehmensstruktur Die Mediana Wohnstift GmbH, Fulda betreibt zwei vollstationäre Einrichtungen in Fulda; das Wohnstift Mediana und das Pflegestift Mediana. Zusätzlich besteht ein Angebot über betreutes Wohnen in unmittelbarer Nähe zum Wohnstift Mediana. Darüber hinaus ist die Mediana Wohnstift GmbH Teil der privat betriebenen Unternehmensgruppe Mediana, zu der auch die Mediana Seniorenresidenz GmbH (Hünfeld) mit zwei stationären Einrichtungen, die Mediana Mobil GmbH (Fulda) und die Mediana St. Ulrich GmbH, Hünfeld gehören. Außerdem bietet die Mediana Akademie Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Pflege und Betreuung sowohl für eigene Mitarbeiter als auch für externe Interessenten an. Durch die vielfältigen Angebote an ambulanten, teilstationären und vollstationären Dienstleistungen sowie dem betreuten Wohnen agiert die Unternehmensgruppe als Pflegevollversorger. Unternehmensorganisation Die Mediana Unternehmensgruppe mit ihren einzelnen Einrichtungen und Unternehmensteilen wird zentral durch die in der Mediana Holding GmbH & Co. KG angesiedelten Geschäftsleitung geführt. Hier werden im Rahmen einer Matrixorganisation sowohl die unterschiedlichen Angebote im Bereich der Senioren- und Gesundheitsbranche als auch die Zuständigkeiten der zentralen Organisationseinheiten für das Pflegemanagement, das Personalwesen einschließlich Personalentwicklung, den Einkauf, Rechnungswesen, IT und Marketing verantwortet. Die operative Leitung der einzelnen Einrichtungen übernehmen die Heimleitungen gemäß Heimgesetz vor Ort mit ihren Stellvertretern und den Pflegedienstleitungen. Die einzelnen Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten sind in Stellenbeschreibungen und in einrichtungsspezifischen Aufgabenverteilungen geregelt. Als wichtiger Baustein im Rahmen der Kommunikation und Abwicklung von Geschäftsfällen wird eine umfangreiche IT genutzt, die mit zentralen und dezentralen Zugriffsrechten ausgestattet ist. Der wöchentliche Qualitätszirkel der Geschäftsleitung mit den Heimleitungen und Teamleitern der Funktionsbereiche stellt daneben eine persönliche und direkte Kommunikations-, Entscheidungs- und auch Kontrollplattform dar. Die kaufmännischen Funktionen sind zentral aufgestellt. Zur Sicherstellung der erfolgreichen wirtschaftlichen Unternehmensergebnisse werden jährliche Planungsrechnungen erstellt. In monatlich zeitnah erstellten Berichten erfolgt die Darstellung der Ist Zahlen im Vergleich zur Planung. Hieraus wird der Forecast laufend aktualisiert. Tätigkeitsschwerpunkte Die Unternehmensgruppe Mediana ist seit 1991 mit verschiedenen Angeboten im Bereich der Seniorenbranche tätig und agiert als größter privater Pflegevollversorger in Osthessen. Das Entwickeln und Betreiben von vollstationären, teilstationären und ambulanten Angeboten und Einrichtungen wird ständig an die aktuellen Branchenentwicklungen angepasst. Mit innovativen Ideen gelingt es, weit über den Landkreis Fulda und Hessen hinaus, den Markennamen "Mediana" zu festigen. Personalpolitik und Mitarbeiterentwicklung Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt die gesamte Pflegebranche nach wie vor. Die Mediana-Gruppe investiert daher weiterhin in die Bereiche Personalmarketing, Personalbindung und -entwicklung. Das Ziel aller Maßnahmen ist und bleibt es, auch in Zukunft sowohl quantitativ als auch qualitativ auf eine ausreichende Zahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bauen zu können, die die Dienstleistungen unserer Pflegeeinrichtungen auf hochwertigem Niveau sichern und Angebotserweiterungen möglich machen. Auch im Jahr 2014 konnten viele Projekte unter dem Aspekt Personalbindung und -entwicklung realisiert werden: Das im Jahr 2013 erstmalig praktizierte Bonussystem - im Rahmen des Mitarbeiterjahresgespräches - wurde auch im Jahr 2014 wieder erfolgreich durchgeführt. Vorab gab es zu Beginn des Jahres 2014 eine Mitarbeiterbefragung speziell zu dem neuen Bewertungssystem. Hinweise und Verbesserungsvorschläge auf Grundlage dieser Mitarbeiterbefragung wurden evaluiert und in das Bewertungssystem eingebaut. Die Wertschätzung eines jeden einzelnen Mitarbeiters und auch die Wertschätzung seiner Gesundheit haben hohe Priorität, denn nur gesunde Mitarbeiter garantieren ein gesundes Unternehmen. Das in 2014 erstmals groß aufgestellte Programm der betrieblichen Gesundheitsförderung wurde von den Mitarbeitern sehr gut angenommen. Viele Kurse konnten mit hoher Teilnehmerzahl und Erfolg beendet werden. Als Jahresabschluss eines "Gesunden Jahres 2014" fanden im Dezember 2014 vier Gesundheitstage zum Thema "Rücken, Muskulatur, Bewegung" statt. Zu diesem kleinen Gesundheitscheck waren alle Mitarbeiter kostenfrei in ihrer Dienstzeit eingeladen. Die nächsten Gesundheitstage mit dem Thema "Stress" sind schon in Planung. Neu und erstmalig hat die Arbeitsgruppe Personalmarketing eine Sommerferienbetreuung für die Kinder der Mediana-Mitarbeiter/innen organisiert und durchgeführt. Die Betreuung der Kinder durch qualifizierte Erzieherinnen wurde mit den Schichtzeiten der Mitarbeiter abgestimmt, sodass die beabsichtigte Entlastung der Eltern erreicht werden konnte. Selbstverständlich wurde gebastelt, gespielt und auch einige Ausflüge (Feuerwehrmuseum, Wasserspielplatz) standen mit auf dem Programm. Im Bereich Personalbindung und Wertschätzung gab es im Jahr 2014 eine weitere Besonderheit. Alle Kinder der Mediana-Mitarbeiter/innen im Alter von 0 Jahre bis einschließlich 16 Jahre erhielten ein Weihnachtsgeschenk - direkt nach Hause versandt. Im Bereich Personalgewinnung wurde im Jahr 2014 ein Personalrekrutierungsbogen entwickelt. Dieser wird bei jedem Bewerbungsgespräch ausgefüllt und zentral statistisch erfasst. Die Auswertung zeigt sehr präzise, wie der Bewerber auf die Unternehmung aufmerksam geworden ist. Anhand des Ergebnisses ist es möglich, Werbung und Annoncen noch gezielter zu platzieren und einzusetzen. Auch im Jahr 2014 wurde wieder ein Projekt über 4 Tage für alle Auszubildenden der Unternehmensgruppe geplant und Anfang 2015 erfolgreich umgesetzt. Die Auszubildenden sollen ein Wir-Gefühl zur Unternehmung aufbauen, sie sollen die Möglichkeit haben, sich auch außerhalb von Schule und Dienstplan treffen zu können, sich auszutauschen und Dinge unter Moderation zu erarbeiten. Der Schwerpunkt dieses Projektes lag auf dem Thema Kommunikation. Ebenfalls gab es im Jahr 2014 wieder einen "Tag der Praktikanten". Alle Praktikanten der Mediana-Gruppe wurden zusammen eingeladen, die stationären Einrichtungen der Unternehmensgruppe besichtigt und man verbrachte einen informativen und geselligen Tag miteinander. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich über weite Strecken des Jahres 2014 verhalten, erst zum Schlussquartal zog die Wirtschaftsleistung deutlich an. Nach den vorläufigen Zahlen ergibt sich für das Gesamtjahr 2014 ein Zuwachs in der Wirtschaftsleistung um 1,6 %. Die Inflationsrate zeigt nicht zuletzt aufgrund sinkender Energiepreise spürbar verringert (Quellen Monatsbericht Februar 2015 der Deutschen Bundesbank). Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin positiv mit einem Rückgang der Arbeitslosenquote auf 6,6 %. Dabei war die Gesundheitsbranche einer der Sektoren mit einem überdurchschnittlichen Zuwachs in den Beschäftigtenzahlen. Die Pflegebranche ist unverändert insbesondere aufgrund des demographischen Wandels von einem stetigen Wachstum sowohl von den ambulanten als auch stationären Angeboten geprägt. Dies führt zu einem steigenden Bedarf an Fachkräften, der mit zunehmendem Maße schwieriger zu erfüllen ist. Dies gilt insbesondere für die Ballungszentren aber auch in steigendem Umfang im ländlichen Raum. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Die für die Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen entscheidende Größe, und zwar die Belegung, ist weiterhin sehr zufriedenstellend. Im Jahresverlauf lag die Belegungsquote in den beiden Einrichtungen Wohnstift und Pflegestift Mediana wie 2013 im Durchschnitt bei 98 %. Die Nachfrage nach den Angeboten ist anhaltend gut. Das Ergebnis der Gesellschaft konnte aufgrund höherer Erlöse bei gleichzeitig moderat gestiegenen Kosten gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessert werden. Ertragslage Die Ertragslage war unverändert zufriedenstellend. In der nachstehenden Übersicht ist die Ertragslage der Gesellschaft dargestellt. Hierbei werden einzelne Positionen auf Erlös- und Kostenseite dargestellt. Da die Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr einen Rechtsformwechsel aus der Personengesellschaft in die Kapitalgesellschaft vorgenommen hat, zeigt die Ertragslage ab 2014 zusätzlich eine Steuerbelastung mit Körperschaftsteuer (Ertragsteuern) sowie die Differenzierung "Ergebnis vor Steuern" und "Ergebnis nach Steuern".
Die Erträge zeigen einen Anstieg um knapp 3 % auf 13.349 T€. In den Personalkosten ist dagegen eine Verringerung um 44 T€ auf 7.462 T€ zu verzeichnen, die Personalkostenquote sinkt von 58 % auf 56 %. Die Ursache liegt im Wesentlichen daran, dass verschiedene Mitarbeiter aus der Gesellschaft in die Mediana Holding gewechselt sind. Im Materialaufwand sind sämtliche Sachkosten, wie Lebensmittel, Energie, Wirtschaftsbedarf, Fremdleistungen, Verwaltungskosten, Versicherungen und Abgaben sowie die Mieten enthalten. Es zeigt sich ein Anstieg um 5,4 %. Die sonstigen Kosten enthalten im Wesentlichen Erhaltungs- und Wartungsaufwand, es ist eine Verringerung um 125 T€ festzustellen. Das Ergebnis vor Steuern verbessert sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 297 T€ auf 930 T€. Nach Abzug der Ertragsteuern verbleibt ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 788 T€. Finanzlage Die Planung, Steuerung und Kontrolle der finanziellen Mittel wird unternehmenszentral durchgeführt. Die Anlage der finanziellen Mittel erfolgt durch die Geschäftsleitung. Hierbei werden Anlage- und ggf. auch Finanzierungsformen so festgelegt, dass jederzeit ausreichend Liquidität vorhanden ist. Das Unternehmen ist damit in der Lage, in allen Fällen Skontierungen auszunutzen. Liquiditätsstörungen sind zu keinem Zeitpunkt zu verzeichnen. Vermögenslage Die Finanzlage der Gesellschaft wird zum einen durch die Vermögensstruktur (Aktivseite der Bilanz) und die Kapitalstruktur (Passivseite der Bilanz) dargestellt. Die Kapitalstruktur zeigt auf, wie das Vermögen der Gesellschaft finanziert ist. Die nachstehenden Strukturzahlen sind nach wirtschaftlicher Betrachtungsweise aufgestellt, sie weichen damit teilweise von der handelsrechtlichen Darstellung ab. Soweit dies der Fall ist, erfolgt eine entsprechende Erläuterung. Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Das Vermögen der Gesellschaft zeigt zum Vorjahr eine deutlichen Anstieg (+ 1.421 T€/28 %). Geprägt ist die Vermögenslage unverändert von den Sachanlagen. Diese zeigen insbesondere durch Investitionen im betreuten Wohnen einen Anstieg um 583 T€. Die Finanzanlagen steigen deutlich um 634 T€. Dies liegt insbesondere an der Gewährung von Darlehen an verbundene Gesellschaften der Unternehmensgruppe. Die liquiden Mittel steigen um 117 T€ an. Mit einem Bestand von 1.287 T€ ist die Gesellschaft unverändert jederzeit in der Lage, alle fälligen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Die Anlagendeckung (Verhältnis des Eigenkapital zum Sach- und Finanzanlagevermögen) beträgt 81 % (Vorjahr 111 %). Die Finanzierung des Vermögens der Gesellschaft ist in der nachstehenden Übersicht dargestellt (Kapitalstruktur):
Das Kapital der Gesellschaft zeigt einen deutlichen Zuwachs um 1.419 T€/27 %. Der Zuwachs im Anlagevermögen wird durch die Gesellschaft mit Fremdkapital finanziert. Die Eigenkapitalstruktur ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Rechtsformwechsels in die Kapitalgesellschaft verändert. In Höhe von 1.000 T€ wurde bisheriges Eigenkapital in Gesellschafterdarlehen umgewandelt (jetzt Ausweis in sonstige Verbindlichkeiten). Das Eigenkapital erreicht aufgrund des guten Ergebnisses des Geschäftsjahres wieder nahezu den Wert des Vorjahres. Durch das deutlich gestiegene Gesamtkapital verringert sich die Eigenkapitalquote von 78 % auf 58 %. Die Bankverbindlichkeiten steigen aufgrund der langfristigen Finanzierung der Investitionen in das betreute Wohnen gegenüber dem Vorjahr um 576 T€, der Anteil am Gesamtkapital steigt auf 14 %. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten als größte Position die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 899 T€, diese werden langfristig über 10 Jahre zurückgeführt. Die latenten Steuern beruhen auf Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz. 3. NachtragsberichtFür den Zeitraum zwischen Abschlusszeitpunkt und Aufstellung des Lageberichtes ergeben sich keine berichtenswerten Ereignisse, die nennenswerten Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- oder Finanzlage haben. 4. Chancen, Risiko und PrognoseberichtRisiken, die aus Ereignissen, Handlungen oder auch durch Unterlassungen resultieren und die Erreichung gesetzter Unternehmensziele gefährdet oder sogar den Erfolg geschäftlicher Strategien beeinflussen, sind durch ein systematisches Vorgehen zu identifizieren und zu bewerten. Mögliche Risiken sind bereits in den vorhergehenden Abschnitten erläutert (Mitbewerber/Auslastung, Personalrekrutierung). Unser Unternehmen hat diese Risiken erkannt und - soweit sie Einfluss zeigen - in den Unternehmensplanungen berücksichtigt. Aus der Verwendung von Finanzinstrumenten resultieren für uns keine Risiken von Belang. Neben den externen Sachgebieten auf den verschiedenen Märkten (Beschaffungsmarkt incl. Personalmarkt und Absatzmarkt) sowie dem gesellschaftlichen und politischen Umfeld sind auch die internen Gebiete der Organisation (Aufbau- und Ablauforganisation, IT Strukturen) und der Finanzwirtschaft (Ertragskraft, Finanzlage) regelmäßig und kontinuierlich zu überprüfen. Im Rahmen der wöchentlichen Qualitätszirkel mit der Geschäftsführung, -leitung und den Heimleitungen werden sowohl aktuelle und mittelfristige Themen allgemeiner Art aber auch Themen mit evtl. Chancen und Risiken besprochen und verfolgt. Die regelmäßig stattfindenden Strategiemeetings bzw. Klausurtagungen der Führungskräfte leisten hierzu ebenfalls einen wichtigen Beitrag. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen führt nach den bestehenden, gesetzlichen Rahmenbedingungen unangemeldete Regelprüfungen über die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in allen stationären und ambulanten Einrichtungen durch. Die Ergebnisse der Prüfung werden im Internet veröffentlicht und sind so für jeden Interessierten transparent. Nach den bisher vorgenommenen Überprüfungen bescheinigte der MDK in allen Einrichtungen der Unternehmensgruppe beste Ergebnisse. Aufgrund des hohen Qualitätsstandards, der guten Marktstellung in Osthessen sowie den Maßnahmen im Bereich Personalausbildung und Personalbindung sehen wir auch zukünftig ein unverändert gutes Chancenpotential (vgl. hierzu auch die vorherigen Abschnitte). Durch die demografische Entwicklung ergeben sich sowohl neue und zusätzliche Marktpotentiale, als auch Risiken in der künftigen Mitarbeitergewinnung. Für das Geschäftsjahr 2014 ist eine Ergebnisplanung vorgenommen worden. Diese umfasst detailliert alle Ertrags- und Kostenpositionen. Hiernach rechnen wir mit einem gleichbleibenden Ergebnis 2015 zu 2014. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses lag der Monatsabschluss Januar 2015 vor. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist eine Verbesserung der Ertragslage festzustellen. Die wirtschaftliche Entwicklung ist insgesamt als positiv zu bezeichnen. Unverändert werden deutliche Gewinne erzielt, bestandsgefährdende Risiken sind daher unverändert nicht gegeben.
Fulda, den 23. März 2015 gez. Hans-Karl Diederich Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2014Mediana Wohnstift GmbH, Friedensstraße 8, 36043 FuldaAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014Mediana Wohnstift GmbH, Friedensstraße 8, 36043 Fulda
Anhang für das Geschäftsjahr 2014Mediana Wohnstift GmbH &I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen der Pflegebuchführungsverordnung beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft hat mit Vertrag vom 08.08.2014 nach den Vorschriften der §§ 190 ff. und 214 ff. Umwandlungsgesetz einen identitätswahrenden Formwechsel in die Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung vorgenommen. Die Vorjahresangaben in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind unverändert nach den Ausweisvorschriften für die GmbH & Co. KG dargestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Verbindlichkeitsspiegel zum 31. Dezember 2014
In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 844 enthalten.
III. Sonstige Pflichtangaben1. Mitglieder der Unternehmensorgane Die Geschäfte wurden durch den Geschäftsführer Herrn Hans-Diederich geführt. Im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge verzichtet. 2. Anzahl der im Durchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer
3. Anteilsbesitz In 2006 wurde eine Kommanditbeteiligung an der Amber Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Wiesbaden eingegangen. Die Beteiligung beträgt nominal EUR 4.700 (94 %). Zum 31.12.2013 weist die Beteiligungsgesellschaft ein negatives Eigenkapital von EUR 57.333,10 aus, der Jahresüberschuss beträgt EUR 7.830,02. Abwertungsbedarf besteht nicht. In 2014 wurde die Mediana Verwaltungs GmbH aus der Mediana Holding GmbH & Co. KG durch Gewährung von Gesellschaftsrechten in die Gesellschaft eingebracht. Der Wert des Anteils beträgt EUR 67.395,93. 4. sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Im Jahr 2006 wurden der Grundbesitz der Mediana GmbH & Co. Wohnstift KG (seit 2014 Mediana Wohnstift GmbH) und der Seniana GmbH & Co. Seniorenresidenz KG (seit 2014 Mediana Seniorenresidenz GmbH) an die Amber Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG, Wiesbaden veräußert und sodann vereinbarungsgemäß angemietet (sale & lease back). Hieraus resultieren folgende Mietzahlungsverpflichtungen:
In diesem Zusammenhang ist auch hinzuweisen auf Verbindlichkeiten aus Bürgschaften (195.000 EUR, Vorjahr 195.000 EUR) gegenüber der HSH Nordbank und die Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen (1.161.398,22 EUR, Vorjahr 1.160.070,93 EUR) gegenüber der Amber Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hünfeld KG, jeweils für die Mediana Seniorenresidenz GmbH (Angaben nach § 251 HGB). Mit einer Inanspruchnahme ist nach bisherigen Erkenntnissen und aus den Erfahrungen der Vergangenheit nicht zu rechnen, da die Gesellschaft ihren Verpflichtungen nachkommt und positive Ergebnisse erzielt. 6. Ergebnisverwendung:Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Fulda, den 23.03.2015 gez. Hans-Karl Diederich Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 24. April 2015 festgestellt. Der zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mediana Wohnstift GmbH, Fulda, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in der Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Fulda, 24. April 2015 DR.
MUTH & Co. GMBH
(Stefan Hartung) Wirtschaftsprüfer (Josef Weiss) Wirtschaftsprüfer |
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