Zeppelin Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Meiler seit 11.4.2025 | Geschäftsführer |
Benedikt Hornung seit 2.5.2022 | Prokura |
Jörg Artur Bischof seit 22.1.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Friedrichshafen Zeppelin-Stiftung | 90.00% |
Luftschiffbau Zeppelin GmbHEigenbeteiligung | 9.62% |
Stadt Friedrichshafen, Zeppelin-Stiftung, Friedrichshafen | 0.38% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zeppelin Wohlfahrt GmbHFriedrichshafenJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für 2006Die Zeppelin Wohlfahrt GmbH (ZW) ist Eigentümerin von 751 Wohneinheiten. Wie in der Vergangenheit werden diese Wohnungen nach historisch entstandenen Belegrechten überwiegend an Mitarbeiter der Firmen ZF Friedrichshafen AG und Zeppelin Silos & Systems GmbH vermietet. Zwischenzeitlich werden auch Wohnungen bei Nichtbelegung durch die vorher genannten Betriebe auf dem freien Wohnungsmarkt angeboten. Neben den eigenen Wohneinheiten werden von der ZW 128 fremde Eigentumswohnungen sowie 26 Wohnungen und je ein Bürogebäude in Zeppelinheim und Friedrichshafen der Zeppelin Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH verwaltet. Im Dezember 2006 wurde mit dem Neubau eines Doppelhauses in der Meistershofener Straße 53/55 begonnen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. T€ 465. Das Objekt ist voraussichtlich zum 1. September 2007 bezugsfertig. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2006 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 543 (Vj. Jahresfehlbetrag T€ 93) ab. Im Geschäftsjahr betrug der Jahresumsatz T€ 4.496. Gegenüber dem Vorjahr (T€ 4.383) hat sich dieser um T€ 113 erhöht. Der Hauptgrund lag in der Neuvermietung der im Vorjahr modernisierten Wohnungen und der Vermietung der neu erstellten Mehrfamilienhäuser in der Colsmannstraße 22 - 32. Die Instandhaltungsaufwendungen für Wohnungen
betrugen im Berichtsjahr T€ 1.618
Der Personalbestand hat sich im zurückliegenden Geschäftsjahr nicht verändert. Für das Jahr 2007 sind Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von T€ 1.500 geplant. Dabei sind die Modernisierungen von drei Häusern im Zeppelindorf und die Renovierungen von weiteren zehn Wohnungen die wesentlichen Schwerpunkte. Da in 2007 keine außergewöhnlichen Aktivitäten geplant sind, wird ein positives Jahresergebnis erwartet. Abgesehen von den im Rahmen der Wohnungs- und Gewerbevermietung üblichen Risiken sind derzeit keine, insbesondere bestandsgefährdende, Risiken bekannt.
Die Geschäftsführung BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2006
Anhang für 2006
I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Zeppelin Wohlfahrt GmbH, Friedrichshafen, für das Geschäftsjahr 2006 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Luftschiffbau Zeppelin GmbH, Friedrichshafen, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist beim elektronischen Bundesanzeiger einzureichen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden im Rahmen der steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird zum Teil degressiv, zum Teil linear abgeschrieben. Ein Übergang auf Abschreibungen in gleichen Jahresraten erfolgt, sobald sich hieraus höhere Abschreibungsbeträge ergeben. Der Abschreibungszeitraum entspricht der branchenüblichen Nutzungsdauer der Anlagegüter. Er beträgt für Wohngebäude sowie Geschäfts- und Fabrikgebäude bis zu 50 Jahren. Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung werden überwiegend in 4 bis 16 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 410,00 werden im Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Bei den Vorräten sind die Handelswaren zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind - soweit erforderlich - Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet worden, im Übrigen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Nennwert angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen wurden im Berichtsjahr mit dem Teilwert auf Basis eines Zinsfußes von 4,5 % sowie der "Richttafeln 2005 G" unter sonstiger Beachtung von § 6a EStG und R 6a EStR angesetzt. Der gegenüber dem Vorjahr (steuerlicher Teilwert: 6 %) verringerte Zinsfuß (Anpassung an die Konzernvorgaben) führte zu einer Belastung des Ergebnisses in Höhe von T€ 142. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs im Entstehungszeitpunkt oder dem höheren Stichtagskurswert angesetzt. III. Einzelangaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus der gesonderten Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens". Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen neben den ausstehenden Mieten und Pachten, Forderungen aus Wohnungsverkäufen sowie die Forderungen gegen Mieter aus Handwerkerrechnungen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen Forderungen gegen Wohnungseigentümergemeinschaften sowie Steuererstattungsansprüche ausgewiesen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Forderungen von T€ 307 (Vj. T€ 390) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert € 1.250.000,00. Alleiniger Gesellschafter ist die Luftschiffbau Zeppelin GmbH, Friedrichshafen. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2006 beträgt € 543.255,78. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von € 1.648.265,74 ergibt sich ein Bilanzgewinn 2006 mit € 2.191.521,52. Er soll gemäß Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten nach § 6b EStG entwickelte sich wie folgt:
Sonstige Rückstellungen Zurückgestellt wurden im Wesentlichen rückständige Urlaubsansprüche, Jahresabschlusskosten sowie ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Die Fälligkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem gesonderten Verbindlichkeitenspiegel. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stammten im Vorjahr aus zwei Wohnbaudarlehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus dem laufenden Verrechnungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen hauptsächlich Wohnungsbaudarlehen, die der Zeppelin Wohlfahrt GmbH von anderen Unternehmen der Zeppelin-Stiftung und der Stadt Friedrichshafen zur Verfügung gestellt wurden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund eines Mietvertrages in Höhe von jährlich T€ 27. Der Mietvertrag endet 2007. IV. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatztätigkeit erstreckt sich ausschließlich auf das Inland. Nach Tätigkeitsbereichen ergibt sich folgende Struktur:
Sonstige betriebliche Erträge Unter diesem Sammelposten werden vor allem ausgewiesen: Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Eingänge aus ausgebuchten Forderungen, Erstattungen und Versicherungsentschädigungen, Buchgewinne aus Sachanlageverkäufen (T€ 336) und Kursgewinne (T€ 41). Materialaufwand Als Aufwand für Betriebsstoffe werden vornehmlich die Energie- und Wasserkosten für die vermieteten Wohnungen ausgewiesen. Personalaufwand Im Jahresdurchschnitt 2006 waren 3 Angestellte beschäftigt. Im Hinblick auf die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB unterbleibt die Angabe der Organbezüge. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter diesem Sammelposten werden insbesondere ausgewiesen: Instandhaltungsaufwendungen, Umlagen, Mietaufwand, Versicherungen, Einstellung in Sonderposten mit Rücklageanteil gemäß § 6b EStG (T€ 336) sowie Beratungskosten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Posten setzt sich hauptsächlich aus Zinsen für kurzfristige Geldanlagen, daneben vor allem aus Skontoerträgen sowie Darlehenszinsen und sonstigen Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von € 551,24 (Vj. T€ 38) zusammen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Ausweis betrifft hauptsächlich Darlehenszinsen und Zinsen für Treuhandgelder. V. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Geschäftsführer: Hans-Peter Kaldenbach, Friedrichshafen Friedrichshafen, im April 2007 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2006
1) Nach Angleichung € -151,48 2) Nach Angleichung € -657,46 Verbindlichkeitenspiegel 2006
BestätigungsvermerkAn die Zeppelin Wohlfahrt GmbH Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Zeppelin Wohlfahrt GmbH, Friedrichshafen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ravensburg, 4. Mai 2007 Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
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