uct Umschlag Container Terminal GmbH
Sachtlebenstraße 34, 41541 Dormagen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Wolfgang Lehmann seit 8.12.2022 | Geschäftsführer |
Angela Diederichs seit 14.4.2020 | Prokura |
Sebastian Hopf seit 12.10.2015 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
uct Umschlag Container Terminal GmbHDormagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der uct Umschlag Container Terminal GmbHGeschäftsmodell der GesellschaftDie uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen, (im Folgenden: uct genannt) gehört als Tochterunternehmender der HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln, (im Folgenden: HGK L&I genannt) an. Die HGK L&I ist eine Tochtergesellschaft der Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln, die wiederum eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH, Köln, ist. Die Stadtwerke Köln GmbH, Köln, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die uct bietet ihren Kunden Umschlag-, Lager- und Transportleistungen in den Standorten Dormagen und Neuss an. Hierzu stehen rd. 90.000 m 2 Hallen- und Freilagerflächen mit eigenen Krananlagen und eigenem Zugang zum Rheinstrom zur Verfügung. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Entwicklung der LogistikbrancheDie gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 litt deutlich unter der Energiekrise durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und daraus folgenden Produktionsrückgängen. Laut OECD ist die Weltwirtschaft im Jahr 2023 nach der Erholung von der SARS-Cov2-Pandemie voraussichtlich um 2,9 % gewachsen, und wird im Jahr 2024 und 2025 um jeweils 2,7 % und 3,0 % weiter zulegen. 1 Für die europäische Wirtschaft wird für das Jahr 2023 ein Wachstum von 0,6 % sowohl für die EU, als auch für den Euroraum erwartet. Im Jahr 2024 wird die Wirtschaft voraussichtlich wieder deutlicher wachsen (+1,3 % in der EU, +1,2 % im Euroraum) 2 . Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 maßgeblich aufgrund der vom Angriffskrieg Russlands gegen Ukraine verursachten hohen Energiepreise um 0,4 % gefallen. Darüber hinaus ist dies auf die Weltwirtschaftslage, die deutlich geringer gewachsen ist als erwartet, zurückzuführen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich die Konjunktur im Jahr 2024 wieder erholt und rechnet mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 %. 3 Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind Statistiken zum Güterverkehrsaufkommen bezogen auf das gesamte Kalenderjahr 2023 noch nicht veröffentlicht worden. Daher beziehen sich alle Leistungskennzahlen der Transportwirtschaft auf die vom Bundesamt für Logistik und Mobilität im September 2023 vorgelegte Mittelfristpronose. 4 Der Güterverkehr hatte im Jahr 2023 insgesamt stark rückläufige Entwicklungen. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität geht davon aus, dass das Transportaufkommen um 5,9 % zurückging und sich im Jahr 2024 mit einem Zuwachs von 1,6 % leicht erholen wird. Dies ist vor allem auf einen zu erwartenden Rückgang bei Chemischen und Mineralerzeugnissen sowie Erzen, Steinen und Erden im Jahr 2023 zurückzuführen. Die Transportmenge für Kohle, Rohöl und Erdgas ist nach dem deutlichen Zuwachs im Vorjahr wieder zurückgegangen. Für die Transportleistung insgesamt wird für 2023 ein Rückgang von 4,3 % prognostiziert. Im Jahr 2024 soll es zu einem Zuwachs von 2,1 % kommen. Im Straßengüterverkehr ist nach Berechnungen des Bundesamts beim Transportaufkommen im Jahr 2023 ebenfalls ein Rückgang um 6,0 % prognostiziert. Im Jahr 2024 soll der Zuwachs 1,7 % betragen. Die Transportleistung sollte in 2023 um 4,2 % zurückgehen und dann 2024 wieder um 2,3 % zulegen. Dies ist erneut bedingt durch die konjunkturelle Abschwächung und den Anstieg der Kosten in der Branche, wie z.B. des Dieselkraftstoffpreises, der Fahrzeuganschaffungs- und der Personalkosten, welche über die Transportpreise anscheinend nicht oder nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Auch der Schienengüterverkehr in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 rückläufige Zahlen im Vergleich zum Vorjahr. Das Bundesamt prognostiziert eine um 4,5 % reduzierte Transportmenge für 2023, die im Jahr 2024 dann um 1,8 % zunehmen soll. Die Transportleistung sank 2023 um 4,6 % und soll 2024 um 2,1 % steigen. Der Schienengüterverkehr im kombinierten Verkehr hat dabei einen überdurchschnittlichen Rückgang verzeichnet. Das Transportaufkommen ist 2023 um 6,2 % gesunken und soll 2024 um 2,6 % wieder wachsen. Dies bedeutet einen Rückgang der Transportleistung von 5,5 % im Jahr 2023, vor einem Wachstum von 3,1 % im Jahr 2024. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung trifft hier besonders den kombinierten Verkehr. Aber auch die Produktionsrückgänge in der Chemie- und der Stahlindustrie sowie in der Bauwirtschaft treffen den Schienengüterverkehr spürbar. Auch die Binnenschifffahrt unterliegt großen Rückgängen. Laut Prognosen des Bundesamts für Logistik und Mobilität wird für 2023 ein Rückgang des Transportaufkommens um 4,9 % erwartet, bevor es 2024 dann um 0,9 % zunehmen wird. Die Transportleistung wird 2023 um 5,7 % sinken und 2024 um 1,2 % steigen. Dies ist wie auch bei den anderen Verkehrsträgern ebenso auf Rückgänge in der Chemieindustrie und der Bauwirtschaft zurückzuführen, insbesondere aber auf zweistellig rückläufige Zahlen im Bereich der Kohletransporte, die in den vorherigen beiden Jahren deutliche Zuwächse zu verzeichnen hatten. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. Allgemeines Die für die Gesellschaft bedeutendsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Ergebnisabführung. Mit TEUR 14.924 lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse mit rd. 12,55 % unter dem Planumsatz (TEUR 17.065). Das geplante Ergebnis in Höhe von TEUR 1.187 vor Ergebnisabführung wurde mit TEUR 1.295 überschritten. Die Entwicklung der Umschlagsmengen der uct Dormagen ist mit 1.937 Mio. Tonnen marginal rückläufig im Vergleich zum Vorjahr. Die Entwicklung der Umschlagsmengen der uct Neuss ist mit 0,511 Mio. Tonnen marginal zunehmend. Durch Anpassung von Abrechnungssätzen sowie Erhöhung der Margen konnte trotz weniger Umschlag eine Ergebnisverbesserung erzielt werden. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist von TEUR 8.343 auf TEUR 8.728 gestiegen. Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 512 von TEUR 5.685 auf TEUR 6.197 gestiegen. Die Anlagenintensität erhöhte sich um 2,9 %-Punkte auf 71,0% gegenüber 68,1 % im Vorjahr. Die Investitionsquote stieg aufgrund von Neuinvestitionen von 1,0 auf 8,1 %. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von TEUR 2.521 auf TEUR 2.440, die sonstigen Forderungen sanken von TEUR 45 auf TEUR 32. Bedingt durch das Cashpooling mit der HGK L&I besteht kein Bankguthaben gegenüber Kreditinstituten. Auf der Passivseite gab es im Eigenkapital (TEUR 640) aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der HGK L&I keine Veränderungen. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 7,7 % auf 7,3 % gesunken. Die Rückstellungen stiegen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.302 auf TEUR 1.416, was im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Rückstellung für noch ausstehende Rechnungen sowie der Rückstellung für sonstige Personalkosten zurückzuführen ist. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt grundsätzlich über die Verrechnungskonten der HGK L&I und der Stadtwerke Köln GmbH. Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der HGK L&I in Höhe von TEUR 1.295 (Vorjahr: TEUR 3.595) und gegenüber der Stadtwerke Köln GmbH in Höhe von TEUR 4.884 (Vorjahr: TEUR 2.409). 3. Ertragslage Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz von TEUR 16.504 auf TEUR 14.924 gesunken. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang unser Aluminiumkunden zurückzuführen, die auf Produktionsrückgängen in der Werkversorgung zurückzuführen ist. Der Materialaufwand sank gegenüber der Vergleichsperiode von TEUR 6.500 auf TEUR 4.673. Der Rohertrag (speditionelle Umsatzerlöse abzüglich speditioneller Fremdleistungen sowie Bestandsveränderung) stieg auf TEUR 11.119 gegenüber TEUR 10.645 im Vorjahr. Die Bruttomarge sank auf 75,0 % gegenüber 65,1 % im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um TEUR 91 auf TEUR 238 gegenüber TEUR 147 in 2022. Im Wesentlichen erhöhten sich die Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen sowie die Erträge aus Auflösung von Rückstellungen. Der Personalaufwand verringerte sich um TEUR 266 auf TEUR 4.207 (Vorjahr: TEUR 4.473) im Wesentlichen infolge der Reduzierung von Stellen durch Produktivitätssteigerungen. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Umsatz) lag für das Jahr 2023 bei 28,2 % und liegt damit leicht über der des Vorjahres von 27,1 %. Die Abschreibungen gingen im Jahr 2023 um TEUR 85 auf TEUR 1.074 (Vorjahr: TEUR 1.159) zurück. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von TEUR 3.432 auf TEUR 3.741. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus Erhöhung der Konzernumlagen sowie der Erhöhung der Instandhaltungskosten. Das Zinsergebnis in Höhe von TEUR -172 (Vorjahr: TEUR -83) resultiert hauptsächlich aus der Verzinsung der Verrechnungskonten. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 1.295 und ist gegenüber dem Vorjahresergebnis von TEUR 994 um TEUR 301 gestiegen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann somit im Vorjahresvergleich insgesamt als stabil angesehen werden. 4. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern sank im Jahr 2023 im gewerblichen Bereich sowie auch im kaufmännischen Bereich von insgesamt 86 auf 77 Mitarbeiter. Der Aufwand für Zeitarbeit wurde zur Steigerung der Flexibilität erhöht, zum Teil konnten Stellen wegen Produktivitätssteigerungen weiter reduziert werden. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter erfolgte durchgehend im gesamten Geschäftsjahr, um die aus unserer Sicht gute Qualität und Kundenzufriedenheit weiterhin sicher zu stellen. 5. Forschung und Entwicklung Als Dienstleistungsunternehmen in der Logistikbranche bedarf die uct keiner vergleichbar umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen zur Erfüllung ihres Geschäftszweckes wie ein produzierendes Industrieunternehmen. Dennoch ist es für den Erfolg im Markt und beim Kunden erforderlich, ständig die logistischen Prozesse und Dienstleistungen zu optimieren, an die Markt- und Kundenanforderungen anzupassen oder neue Prozesse und Dienstleistungen zu entwickeln. Auch im abgelaufenen Jahr wurden insofern an vielen Stellen Verbesserungen erzielt und der Kundennutzen wurde laufend erhöht. 6. Qualität und Umweltschutz Um den permanent steigenden Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, ist das seit 1993 bestehende Qualitätsmanagementsystem konsequent in den Standorten der HGK L&I - Gruppe implementiert und unterliegt einer ständigen Überwachung und Weiterentwicklung. Seit 2010 führt die Gesellschaft den Zollstatus "Authorised Economic Operator" (AEO) und gilt damit als "sicheres Mitglied" in der internationalen Lieferkette und kann zum Vorteil ihrer Kunden vereinfachte Zollabwicklungen im Im- und Export anbieten. Umweltschutz ist ein wichtiges Thema für die uct. Aufgrund von gesetzlichen und produktspezifischen Erfordernissen werden daher alle Maßnahmen getroffen, um die steigenden Anforderungen zu erfüllen. So ist geplant, den Waschplatz zu modernisieren und ein neues Oberflächenkonzept für die Freilagerflächen zu erstellen. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognose Für das Geschäftsjahr 2024 plant die uct mit Umsatzerlösen von TEUR 15.594 und einem Ergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 1.677. Die Planung geht davon aus, dass das Umsatzvolumen im Vergleich zu 2023 um rd. 4 % gesteigert wird. Voraussetzung dafür ist ein normaler und stabiler Rheinpegel sowie eine weitestgehend normalisierte Wirtschaftslage. Nach der jüngsten Gleitenden Mittelfristprognose "Sommer 2023" 5 findet laut Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) der Güterverkehr in Deutschland nach konjunkturbedingten Rückgängen im Jahr 2023 in den Folgejahren auf einen Wachstumskurs zurück. Für die gesamt-modale Verkehrsleistung werden in den Jahren 2024 und 2025 im Vorjahresvergleich Zuwächse in Höhe von rund 2,1 % bzw. 1,6 % erwartet. Die mittelfristigen Aussichten sind für alle Verkehrsträger positiv. Überdurchschnittliche Verkehrsleistungssteigerungen werden dem Straßengüterverkehr und dem Kombinierten Verkehr prognostiziert. Aggregiert wird das gesamtmodale Transportaufkommen im Jahr 2024 gegenüber 2023 voraussichtlich wieder ein Wachstum von rund 1,6 % verbuchen. Die grenzüberschreitenden Transporte werden dann - so die Prognosen - wieder stärker zunehmen als der Binnenverkehr, so dass für die Leistung ein höherer Anstieg (2,1 % p.a.) zu erwarten ist. Im Straßengüterverkehr wird nach Berechnungen des BALM beim Transportaufkommen im Jahr 2024 ein Anstieg um 1,7 % erwartet. Für die Transportleistung wird im Jahr 2024 ein Aufschwung um 2,3 % erwartet. Die Transportmenge im Schienengüterverkehr wird laut BALM im Jahr 2024 um 1,8 % und die Transportleistung um 2,1 % steigen. Für die Binnenschifffahrt prognostiziert das BALM im Jahr 2024 eine Steigerung um 0,9 % bei der Transportmenge und um 1,2 % bezogen auf die Transportleistung. Die OECD rechnet für 2024 mit einem globalen BIP-Wachstum von 2,7 % und für 2025 mit einer leichten Verbesserung auf 3,0 %. Die Gesamtinflation wird in den G20-Staaten voraussichtlich von 5,8 Prozent im Jahr 2024 auf 3,8 Prozent im Jahr 2025 sinken. 6 In der Winterprognose der Europäischen Kommission wird das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für das Jahr 2023 von 0,6 % (Wert aus der Herbstprognose) auf 0,5 % und für 2024 auf 0,9 % (von 1,3 %) in der EU und 0,8 % (von 1,2 %) im Euro-Währungsgebiet korrigiert. Für 2025 geht die Kommission weiterhin von Wachstumsraten von 1,7 % (EU) und 1,5 % (Euro-Währungsgebiet) aus. 7 Für Deutschland erwartet die Kommission für 2024 ein Wirtschaftswachstum von 0,3 %. Für 2025 sagt die Prognose ein Wachstum von 1,2 % voraus. 8 Die Bundesregierung rechnet mit einer moderaten Zunahme des Bruttoinlandsprodukt in Höhe von +0,2 %. 9 2. Risiken Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagement- und Risikosteuerungssystem. Das Risikomanagement verfolgt das Ziel, die Risiken frühzeitig zu erkennen und - wenn möglich - zu vermeiden. Die inventarisierten Risiken unterliegen permanenter Beobachtung und Kontrolle über ein periodisches sowie ein adhoc-Meldesystem basierend auf dem SWK-Konzern-Risikomanagementsystem. Die Prozesse sehen vor, dass die Risikoträger, hier die Unternehmen und Niederlassungen der HGK L&I - Gruppe, regelmäßig quartalsweise ihre Risiken betrachten und bewerten. Risiken werden dokumentiert und - oberhalb eines Schwellenwertes - an den zentralen Riskmanager gemeldet. Hier fließen die Ergebnisse in ein systematisches Konzernreporting ein und sichern einen Überblick über die Risikosituation in den Unternehmen. Folgende bedeutende Risiken bestehen für die Gesellschaft nach Berücksichtigung von Risikobegrenzungsmaßnahmen, dargestellt in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft, beginnend mit dem Risiko der höchsten Bedeutung: Ein Risiko von hoher Bedeutung besteht im Ausfall von Großkunden. Die Abhängigkeit dieser Kunden von der globalen Wirtschaftsentwicklung und insbesondere der Automobilindustrie führt dazu, dass ein Konjunktureinbruch wie bspw. infolge der Corona-Pandemie unmittelbar negative Auswirkungen auch auf die uct haben würde. Der Russland-Ukraine-Krieg kann die internationalen und nationalen Güterströme nachhaltig negativ beeinflussen, indem diese blockiert oder dauerhaft verschoben werden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges stellen daher ein Risiko für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft dar. Daneben ist auch die Wasserstandsituation im wichtigen Verkehrsweg Rhein ein wichtiger Erfolgsfaktor. Hoch- und Niedrigwasser bergen das Risiko, das insbesondere Aluminiumprodukte, die üblicherweise per Schiff für das nahe Aluminiumwerk angeliefert werden, auf den Landweg verlagert und direkt per LKW ins Werk geliefert werden. Eine angestrebte Sanierung der B9 sowie eine damit einhergehende temporäre Sperrung der Hauptzufahrtsstraße zu den Werken stellt ein großes Risiko dar. Diese könnte zu höheren Kostenbelastungen sowie zur zeitweisen Verlagerung von Umschlagsmengen führen. Der Fachkräftemangel an qualifiziertem Personal ist deutlich spürbar. Anstehende Renteneintritte verschärfen die Situation im gewerblichen Bereich (vordergründig im Bereich der Kranführer). Ebenfalls stellen im Zuge Klimapolitikdiskussionen eventuelle politische Entscheidungen hinsichtlich Einschränkungen der bestehenden Verkehrsabwicklung im Rahmen der Klimapolitik ein Risiko dar. Die Anlage der uct in Dormagen ist Bestandteil des Hochwasserschutzes. Derzeit forciert der Deichverband eine Erneuerung / Erhöhung der Deichanlagen. Daraus resultierend besteht das Risiko einer zeitlich versetzen Abstellung der Krananlagen / des Umschlags, um die Kaimauer zu erhöhen. Bestandsgefährdende Risiken und solche mit einem wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage bestehen nicht und sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen. 3. Chancen Als einziger Privathafen am Niederrhein in der für den Umschlag wichtigen Region zwischen Köln und Duisburg unterliegt die uct keinerlei Regulierung von Hafenbetreibern. Dieser u.a. vorhandene Kostenvorteil und die günstige Ansteuerung der uct-eigenen Krananlagen direkt am Rheinstrom, sorgen für einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den weiteren Hafenstandorten. Trotz der relativ hohen Abhängigkeit von der nahen Aluminiumindustrie, kann das uct-Terminal aufgrund seiner Vielfältigkeit in der technischen Ausstattung (Umschlagseinrichtungen für Massen- und Stückgüter aller Art, Container, etc.), eine wesentliche Rolle im Logistikgeschäft wahrnehmen. Als ein Standort des HGK L&I Logistics Netzwerkes können die Containerverkehre zu den europäischen Westhäfen sowie zu den Empfängern in der Region ausgebaut werden.
Dormagen, den 29. April 2024 uct Umschlag Container Terminal GmbH Die Geschäftsführung Oliver Lehmann
1 OECD Economic Outlook, November 2023.
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der uct Umschlag Container Terminal GmbH, DormagenAllgemeine AngabenDie uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen, ist ein Tochterunternehmen der HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln, (HKG L&I) und ist unter dem Registergericht Neuss mit der Nummer HRB 9657 eingetragen. Die HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln, ist ein Tochterunternehmen der Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Köln GmbH, Köln, kleinster und größter Konsolidierungskreis, der beim Bundesanzeiger unter der Nummer HRB 2115 hinterlegt ist, einbezogen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Unabhängig von der gesetzlichen Regelung ist die Gesellschaft entsprechend § 11 des Gesellschaftsvertrages verpflichtet, bei der Aufstellung und Prüfung von Jahresabschluss und Lagebericht die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB zu berücksichtigen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens zugrunde gelegt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bilanziert. Als Nutzungsdauern werden 3 - 5 Jahre zugrunde gelegt. Sachanlagen sind zu aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt. Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer, Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken über 7 - 25 Jahre, technische Anlagen und Maschinen über 4 - 19 Jahre und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 - 14 Jahre, linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 250,00, sind im Jahr des Zugangs als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben gebucht. Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 250,01 bis einschließlich EUR 1.000,00 werden zu einem Sammelposten (Pool) zusammengefasst, dieser wird in jedem Geschäftsjahr zu jeweils 20 % abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten fließen die Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten ein. Das Niederstwertprinzip wird, sofern erforderlich, berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt, erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt, dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Es liegen zum Bilanzstichtag keine Forderungen in Fremdwährung vor. Der Kassenbestand ist zum Nominalwert aktiviert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die Kapitalrücklage ist durch entsprechende Gesellschafterbeschlüsse belegt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Diese wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,84 % (Vorjahr: 1,78 %) auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der verwendete Zinsfuß entspricht einer angenommenen durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren. Zudem wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %) zugrunde gelegt. Die angenommene Rentensteigerung beträgt 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %). Nach § 253 Abs. 2 HGB beträgt der Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittzinssatzes zehn Jahre. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 5.371 (Vorjahr: EUR 22.052). Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes spiegelt sich im Zinsergebnis wider. Für weitere Risiken, wie beispielsweise für Verpflichtungen im Personalbereich, sowie für ausstehende Lieferantenrechnungen, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen (1,5 % bis 2,0 %) werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es liegen zum Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten in Fremdwährung vor. Da die uct in die ertragsteuerliche Organschaft der Stadtwerke Köln GmbH eingebunden ist, werden latente Steuern ausschließlich bei dem Organträger Stadtwerke Köln GmbH ausgewiesen. Somit unterbleibt die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB. Dienstleistungen werden nach Erbringung und Zinsen und ähnliche Erträge werden zeitproportional erfasst. Erträge aus Anlagenabgängen werden zum Zeitpunkt des Abgangs eines Vermögenswertes, als Differenz zwischen Veräußerungserlös und Buchwert, erfolgswirksam erfasst. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagengitter, das als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. (2) Vorräte Unter den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unfertige Leistungen ausgewiesen. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. (4) Kassenbestand Aufgrund der Teilnahme am Cashpooling mit der HGK L&I weist die uct ausschließlich Kassenbestände aus. (5) Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet hauptsächlich vorausbezahlte Aufwendungen für Beiträge und Werbungen. (6) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 50.000. Alleinige Gesellschafterin ist die HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln. Das grundsätzlich frei verfügbare Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 584.149 (Vorjahr: EUR 567.468). Es setzt sich aus der Kapitalrücklage von EUR 589.520 und dem Gewinnvortrag von EUR 1 und dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zusammen. (7) Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen ausstehende Rechnungen aus Vorjahren, ausstehende Lieferantenrechnungen, Rückstellungen aus dem Personalbereich, externe Jahresabschlusskosten sowie Selbstbehalte für Schäden ausgewiesen. Innerhalb der Rückstellungen sind EUR 488.731 (Vorjahr: EUR 511.111) langfristig. Die übrigen Rückstellungen sind wie im Vorjahr kurzfristig. (8) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Gesellschafter mit EUR 1.295.475 (Vorjahr: EUR 3.594.555) sowie die SWK mit EUR 4.884.285 (Vorjahr 2.409.144) und resultieren aus Verbindlichkeiten aus konzerninternen Finanzierungsvorgängen. Zum Stichtag bestanden keine Verbindlichkeiten in Fremdwährungen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) Umsatzerlöse Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen oder zu erhaltenden Gegenleistung bewertet und stellen die Beträge dar, die für Güter und Dienstleistungen im normalen Geschäftsablauf zu erhalten sind. Davon sind Rabatte, Umsatzsteuern und andere im Zusammenhang mit dem Verkauf stehende Steuern abzusetzen. Nach geographischen Märkten entfällt auf Europa ein Umsatzanteil von 95,3 % (Vorjahr: 98,4 %) auf Asien 4,4 % (Vorjahr: 1,2 %) und auf Nordamerika 0,3 % (Vorjahr: 0,4 %). (2) Sonstige betriebliche Erträge Den größten Posten stellen Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von EUR 149.307 (Vorjahr: EUR 65.073) dar. Des Weiteren sind Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von EUR 26.500 (Vorjahr: EUR 0) enthalten (3) Personal Mitarbeiter:
Hiervon entfallen auf:
(4) Zinserträge Die Zinserträge beinhalten die Zinsen für die Forderungen aus den Verrechnungskonten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 13.801 (Vorjahr: EUR 0) (5) Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen beinhalten die Zinsen für die Verbindlichkeiten aus den Verrechnungskonten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 177.734 (Vorjahr: EUR 75.308) sowie die Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen von EUR 8.490 (Vorjahr: EUR 8.130). (6) Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn Zwischen der alleinigen Gesellschafterin, HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln, und der uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen, besteht seit dem Geschäftsjahr 2002/2003 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Sonstige Angaben(1) Haftungsverhältnisse (§ 268 Abs. 7 HGB) Die uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen, haftet wie im Vorjahr für Bürgschaften in Höhe von EUR 45.000. Die Bürgschaften betreffen Zoll- und Einfuhrumsatzsteuerverpflichtungen unserer Kunden. Wir schätzen das Risiko einer Inanspruchnahme als gering ein, da wir die Solvenz unserer Kunden auf Basis unserer Geschäftsbeziehungen als ausreichend einschätzen. (2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig: EUR 1.297.507 (Vorjahr: EUR 2.058.761)
Davon Verpflichtungen gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen:
(3) Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB)
(4) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen (§ 285 Nr. 21 HGB) Es wurden während des Geschäftsjahres keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit verbundenen Unternehmen bzw. nahestehenden Personen durchgeführt. (5) Abschlussprüferhonorar (§ 285 Nr. 17 HGB) Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf EUR 16.050 und betrifft ausschließlich die Abschlussprüfungsdienstleistungen. (6) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Dormagen, 29. April 2024 uct Umschlag Container Terminal GmbH Die Geschäftsführung Oliver Lehmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der uct Umschlag Container Terminal GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 29. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stephan Schims, Wirtschaftsprüfer ppa. Tim Jankowski, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 8. Mai 2024 festgestellt. |
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