uct Umschlag Container Terminal GmbH

Sachtlebenstraße 34, 41541 Dormagen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 9657
Eingetragen
21.5.2002
Branche
Betrieb von HäfenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen im öffentlichen Güterverkehr, insbesondere der Betrieb von Häfen, Containerterminals und anderen Lager- und Umschlageinrichtungen. Der Gesellschaftszweck wird im Wesentlichen erfüllt durch den Betrieb von Güterumschlageinrichtungen für Container und Massengüter, insbesondere Sand, Kies, Aluminium, Kohle, Bleche und Edelstahlcoils, Rohre, Brammen und Chromerz in den Häfen Dormagen-Stürzelberg und Neuss.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Angela Diederichs
seit 14.4.2020
Prokura
Sebastian Hopf
seit 12.10.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

uct Umschlag Container Terminal GmbH

Dormagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

der uct Umschlag Container Terminal GmbH

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen, (im Folgenden: uct genannt) gehört als Tochterunternehmender der HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln, (im Folgenden: HGK L&I genannt) an.

Die HGK L&I ist eine Tochtergesellschaft der Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln, die wiederum eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH, Köln, ist. Die Stadtwerke Köln GmbH, Köln, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf.

Die uct bietet ihren Kunden Umschlag-, Lager- und Transportleistungen in den Standorten Dormagen und Neuss an. Hierzu stehen rd. 90.000 m 2 Hallen- und Freilagerflächen mit eigenen Krananlagen und eigenem Zugang zum Rheinstrom zur Verfügung.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Entwicklung der Logistikbranche

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 litt deutlich unter der Energiekrise durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und daraus folgenden Produktionsrückgängen.

Laut OECD ist die Weltwirtschaft im Jahr 2023 nach der Erholung von der SARS-Cov2-Pandemie voraussichtlich um 2,9 % gewachsen, und wird im Jahr 2024 und 2025 um jeweils 2,7 % und 3,0 % weiter zulegen. 1

Für die europäische Wirtschaft wird für das Jahr 2023 ein Wachstum von 0,6 % sowohl für die EU, als auch für den Euroraum erwartet. Im Jahr 2024 wird die Wirtschaft voraussichtlich wieder deutlicher wachsen (+1,3 % in der EU, +1,2 % im Euroraum) 2 .

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 maßgeblich aufgrund der vom Angriffskrieg Russlands gegen Ukraine verursachten hohen Energiepreise um 0,4 % gefallen. Darüber hinaus ist dies auf die Weltwirtschaftslage, die deutlich geringer gewachsen ist als erwartet, zurückzuführen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich die Konjunktur im Jahr 2024 wieder erholt und rechnet mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 %. 3

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind Statistiken zum Güterverkehrsaufkommen bezogen auf das gesamte Kalenderjahr 2023 noch nicht veröffentlicht worden. Daher beziehen sich alle Leistungskennzahlen der Transportwirtschaft auf die vom Bundesamt für Logistik und Mobilität im September 2023 vorgelegte Mittelfristpronose. 4

Der Güterverkehr hatte im Jahr 2023 insgesamt stark rückläufige Entwicklungen. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität geht davon aus, dass das Transportaufkommen um 5,9 % zurückging und sich im Jahr 2024 mit einem Zuwachs von 1,6 % leicht erholen wird. Dies ist vor allem auf einen zu erwartenden Rückgang bei Chemischen und Mineralerzeugnissen sowie Erzen, Steinen und Erden im Jahr 2023 zurückzuführen. Die Transportmenge für Kohle, Rohöl und Erdgas ist nach dem deutlichen Zuwachs im Vorjahr wieder zurückgegangen. Für die Transportleistung insgesamt wird für 2023 ein Rückgang von 4,3 % prognostiziert. Im Jahr 2024 soll es zu einem Zuwachs von 2,1 % kommen.

Im Straßengüterverkehr ist nach Berechnungen des Bundesamts beim Transportaufkommen im Jahr 2023 ebenfalls ein Rückgang um 6,0 % prognostiziert. Im Jahr 2024 soll der Zuwachs 1,7 % betragen. Die Transportleistung sollte in 2023 um 4,2 % zurückgehen und dann 2024 wieder um 2,3 % zulegen. Dies ist erneut bedingt durch die konjunkturelle Abschwächung und den Anstieg der Kosten in der Branche, wie z.B. des Dieselkraftstoffpreises, der Fahrzeuganschaffungs- und der Personalkosten, welche über die Transportpreise anscheinend nicht oder nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können.

Auch der Schienengüterverkehr in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 rückläufige Zahlen im Vergleich zum Vorjahr. Das Bundesamt prognostiziert eine um 4,5 % reduzierte Transportmenge für 2023, die im Jahr 2024 dann um 1,8 % zunehmen soll. Die Transportleistung sank 2023 um 4,6 % und soll 2024 um 2,1 % steigen. Der Schienengüterverkehr im kombinierten Verkehr hat dabei einen überdurchschnittlichen Rückgang verzeichnet. Das Transportaufkommen ist 2023 um 6,2 % gesunken und soll 2024 um 2,6 % wieder wachsen. Dies bedeutet einen Rückgang der Transportleistung von 5,5 % im Jahr 2023, vor einem Wachstum von 3,1 % im Jahr 2024. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung trifft hier besonders den kombinierten Verkehr. Aber auch die Produktionsrückgänge in der Chemie- und der Stahlindustrie sowie in der Bauwirtschaft treffen den Schienengüterverkehr spürbar.

Auch die Binnenschifffahrt unterliegt großen Rückgängen. Laut Prognosen des Bundesamts für Logistik und Mobilität wird für 2023 ein Rückgang des Transportaufkommens um 4,9 % erwartet, bevor es 2024 dann um 0,9 % zunehmen wird. Die Transportleistung wird 2023 um 5,7 % sinken und 2024 um 1,2 % steigen. Dies ist wie auch bei den anderen Verkehrsträgern ebenso auf Rückgänge in der Chemieindustrie und der Bauwirtschaft zurückzuführen, insbesondere aber auf zweistellig rückläufige Zahlen im Bereich der Kohletransporte, die in den vorherigen beiden Jahren deutliche Zuwächse zu verzeichnen hatten.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Allgemeines

Die für die Gesellschaft bedeutendsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Ergebnisabführung. Mit TEUR 14.924 lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse mit rd. 12,55 % unter dem Planumsatz (TEUR 17.065). Das geplante Ergebnis in Höhe von TEUR 1.187 vor Ergebnisabführung wurde mit TEUR 1.295 überschritten.

Die Entwicklung der Umschlagsmengen der uct Dormagen ist mit 1.937 Mio. Tonnen marginal rückläufig im Vergleich zum Vorjahr.

Die Entwicklung der Umschlagsmengen der uct Neuss ist mit 0,511 Mio. Tonnen marginal zunehmend.

Durch Anpassung von Abrechnungssätzen sowie Erhöhung der Margen konnte trotz weniger Umschlag eine Ergebnisverbesserung erzielt werden.

2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist von TEUR 8.343 auf TEUR 8.728 gestiegen.

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 512 von TEUR 5.685 auf TEUR 6.197 gestiegen.

Die Anlagenintensität erhöhte sich um 2,9 %-Punkte auf 71,0% gegenüber 68,1 % im Vorjahr.

Die Investitionsquote stieg aufgrund von Neuinvestitionen von 1,0 auf 8,1 %.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von TEUR 2.521 auf TEUR 2.440, die sonstigen Forderungen sanken von TEUR 45 auf TEUR 32.

Bedingt durch das Cashpooling mit der HGK L&I besteht kein Bankguthaben gegenüber Kreditinstituten.

Auf der Passivseite gab es im Eigenkapital (TEUR 640) aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der HGK L&I keine Veränderungen. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 7,7 % auf 7,3 % gesunken.

Die Rückstellungen stiegen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.302 auf TEUR 1.416, was im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Rückstellung für noch ausstehende Rechnungen sowie der Rückstellung für sonstige Personalkosten zurückzuführen ist.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt grundsätzlich über die Verrechnungskonten der HGK L&I und der Stadtwerke Köln GmbH. Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der HGK L&I in Höhe von TEUR 1.295 (Vorjahr: TEUR 3.595) und gegenüber der Stadtwerke Köln GmbH in Höhe von TEUR 4.884 (Vorjahr: TEUR 2.409).

3. Ertragslage

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz von TEUR 16.504 auf TEUR 14.924 gesunken. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang unser Aluminiumkunden zurückzuführen, die auf Produktionsrückgängen in der Werkversorgung zurückzuführen ist.

Der Materialaufwand sank gegenüber der Vergleichsperiode von TEUR 6.500 auf TEUR 4.673. Der Rohertrag (speditionelle Umsatzerlöse abzüglich speditioneller Fremdleistungen sowie Bestandsveränderung) stieg auf TEUR 11.119 gegenüber TEUR 10.645 im Vorjahr. Die Bruttomarge sank auf 75,0 % gegenüber 65,1 % im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um TEUR 91 auf TEUR 238 gegenüber TEUR 147 in 2022. Im Wesentlichen erhöhten sich die Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen sowie die Erträge aus Auflösung von Rückstellungen.

Der Personalaufwand verringerte sich um TEUR 266 auf TEUR 4.207 (Vorjahr: TEUR 4.473) im Wesentlichen infolge der Reduzierung von Stellen durch Produktivitätssteigerungen. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Umsatz) lag für das Jahr 2023 bei 28,2 % und liegt damit leicht über der des Vorjahres von 27,1 %.

Die Abschreibungen gingen im Jahr 2023 um TEUR 85 auf TEUR 1.074 (Vorjahr: TEUR 1.159) zurück.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von TEUR 3.432 auf TEUR 3.741. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus Erhöhung der Konzernumlagen sowie der Erhöhung der Instandhaltungskosten.

Das Zinsergebnis in Höhe von TEUR -172 (Vorjahr: TEUR -83) resultiert hauptsächlich aus der Verzinsung der Verrechnungskonten.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 1.295 und ist gegenüber dem Vorjahresergebnis von TEUR 994 um TEUR 301 gestiegen.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann somit im Vorjahresvergleich insgesamt als stabil angesehen werden.

4. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern sank im Jahr 2023 im gewerblichen Bereich sowie auch im kaufmännischen Bereich von insgesamt 86 auf 77 Mitarbeiter. Der Aufwand für Zeitarbeit wurde zur Steigerung der Flexibilität erhöht, zum Teil konnten Stellen wegen Produktivitätssteigerungen weiter reduziert werden.

Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter erfolgte durchgehend im gesamten Geschäftsjahr, um die aus unserer Sicht gute Qualität und Kundenzufriedenheit weiterhin sicher zu stellen.

5. Forschung und Entwicklung

Als Dienstleistungsunternehmen in der Logistikbranche bedarf die uct keiner vergleichbar umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen zur Erfüllung ihres Geschäftszweckes wie ein produzierendes Industrieunternehmen. Dennoch ist es für den Erfolg im Markt und beim Kunden erforderlich, ständig die logistischen Prozesse und Dienstleistungen zu optimieren, an die Markt- und Kundenanforderungen anzupassen oder neue Prozesse und Dienstleistungen zu entwickeln. Auch im abgelaufenen Jahr wurden insofern an vielen Stellen Verbesserungen erzielt und der Kundennutzen wurde laufend erhöht.

6. Qualität und Umweltschutz

Um den permanent steigenden Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, ist das seit 1993 bestehende Qualitätsmanagementsystem konsequent in den Standorten der HGK L&I - Gruppe implementiert und unterliegt einer ständigen Überwachung und Weiterentwicklung.

Seit 2010 führt die Gesellschaft den Zollstatus "Authorised Economic Operator" (AEO) und gilt damit als "sicheres Mitglied" in der internationalen Lieferkette und kann zum Vorteil ihrer Kunden vereinfachte Zollabwicklungen im Im- und Export anbieten.

Umweltschutz ist ein wichtiges Thema für die uct. Aufgrund von gesetzlichen und produktspezifischen Erfordernissen werden daher alle Maßnahmen getroffen, um die steigenden Anforderungen zu erfüllen. So ist geplant, den Waschplatz zu modernisieren und ein neues Oberflächenkonzept für die Freilagerflächen zu erstellen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die uct mit Umsatzerlösen von TEUR 15.594 und einem Ergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 1.677. Die Planung geht davon aus, dass das Umsatzvolumen im Vergleich zu 2023 um rd. 4 % gesteigert wird. Voraussetzung dafür ist ein normaler und stabiler Rheinpegel sowie eine weitestgehend normalisierte Wirtschaftslage.

Nach der jüngsten Gleitenden Mittelfristprognose "Sommer 2023" 5 findet laut Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) der Güterverkehr in Deutschland nach konjunkturbedingten Rückgängen im Jahr 2023 in den Folgejahren auf einen Wachstumskurs zurück. Für die gesamt-modale Verkehrsleistung werden in den Jahren 2024 und 2025 im Vorjahresvergleich Zuwächse in Höhe von rund 2,1 % bzw. 1,6 % erwartet. Die mittelfristigen Aussichten sind für alle Verkehrsträger positiv. Überdurchschnittliche Verkehrsleistungssteigerungen werden dem Straßengüterverkehr und dem Kombinierten Verkehr prognostiziert.

Aggregiert wird das gesamtmodale Transportaufkommen im Jahr 2024 gegenüber 2023 voraussichtlich wieder ein Wachstum von rund 1,6 % verbuchen. Die grenzüberschreitenden Transporte werden dann - so die Prognosen - wieder stärker zunehmen als der Binnenverkehr, so dass für die Leistung ein höherer Anstieg (2,1 % p.a.) zu erwarten ist.

Im Straßengüterverkehr wird nach Berechnungen des BALM beim Transportaufkommen im Jahr 2024 ein Anstieg um 1,7 % erwartet. Für die Transportleistung wird im Jahr 2024 ein Aufschwung um 2,3 % erwartet.

Die Transportmenge im Schienengüterverkehr wird laut BALM im Jahr 2024 um 1,8 % und die Transportleistung um 2,1 % steigen.

Für die Binnenschifffahrt prognostiziert das BALM im Jahr 2024 eine Steigerung um 0,9 % bei der Transportmenge und um 1,2 % bezogen auf die Transportleistung.

Die OECD rechnet für 2024 mit einem globalen BIP-Wachstum von 2,7 % und für 2025 mit einer leichten Verbesserung auf 3,0 %. Die Gesamtinflation wird in den G20-Staaten voraussichtlich von 5,8 Prozent im Jahr 2024 auf 3,8 Prozent im Jahr 2025 sinken. 6

In der Winterprognose der Europäischen Kommission wird das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für das Jahr 2023 von 0,6 % (Wert aus der Herbstprognose) auf 0,5 % und für 2024 auf 0,9 % (von 1,3 %) in der EU und 0,8 % (von 1,2 %) im Euro-Währungsgebiet korrigiert. Für 2025 geht die Kommission weiterhin von Wachstumsraten von 1,7 % (EU) und 1,5 % (Euro-Währungsgebiet) aus. 7

Für Deutschland erwartet die Kommission für 2024 ein Wirtschaftswachstum von 0,3 %. Für 2025 sagt die Prognose ein Wachstum von 1,2 % voraus. 8 Die Bundesregierung rechnet mit einer moderaten Zunahme des Bruttoinlandsprodukt in Höhe von +0,2 %. 9

2. Risiken

Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagement- und Risikosteuerungssystem. Das Risikomanagement verfolgt das Ziel, die Risiken frühzeitig zu erkennen und - wenn möglich - zu vermeiden. Die inventarisierten Risiken unterliegen permanenter Beobachtung und Kontrolle über ein periodisches sowie ein adhoc-Meldesystem basierend auf dem SWK-Konzern-Risikomanagementsystem. Die Prozesse sehen vor, dass die Risikoträger, hier die Unternehmen und Niederlassungen der HGK L&I - Gruppe, regelmäßig quartalsweise ihre Risiken betrachten und bewerten. Risiken werden dokumentiert und - oberhalb eines Schwellenwertes - an den zentralen Riskmanager gemeldet. Hier fließen die Ergebnisse in ein systematisches Konzernreporting ein und sichern einen Überblick über die Risikosituation in den Unternehmen.

Folgende bedeutende Risiken bestehen für die Gesellschaft nach Berücksichtigung von Risikobegrenzungsmaßnahmen, dargestellt in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft, beginnend mit dem Risiko der höchsten Bedeutung:

Ein Risiko von hoher Bedeutung besteht im Ausfall von Großkunden. Die Abhängigkeit dieser Kunden von der globalen Wirtschaftsentwicklung und insbesondere der Automobilindustrie führt dazu, dass ein Konjunktureinbruch wie bspw. infolge der Corona-Pandemie unmittelbar negative Auswirkungen auch auf die uct haben würde.

Der Russland-Ukraine-Krieg kann die internationalen und nationalen Güterströme nachhaltig negativ beeinflussen, indem diese blockiert oder dauerhaft verschoben werden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges stellen daher ein Risiko für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft dar.

Daneben ist auch die Wasserstandsituation im wichtigen Verkehrsweg Rhein ein wichtiger Erfolgsfaktor. Hoch- und Niedrigwasser bergen das Risiko, das insbesondere Aluminiumprodukte, die üblicherweise per Schiff für das nahe Aluminiumwerk angeliefert werden, auf den Landweg verlagert und direkt per LKW ins Werk geliefert werden.

Eine angestrebte Sanierung der B9 sowie eine damit einhergehende temporäre Sperrung der Hauptzufahrtsstraße zu den Werken stellt ein großes Risiko dar. Diese könnte zu höheren Kostenbelastungen sowie zur zeitweisen Verlagerung von Umschlagsmengen führen.

Der Fachkräftemangel an qualifiziertem Personal ist deutlich spürbar. Anstehende Renteneintritte verschärfen die Situation im gewerblichen Bereich (vordergründig im Bereich der Kranführer).

Ebenfalls stellen im Zuge Klimapolitikdiskussionen eventuelle politische Entscheidungen hinsichtlich Einschränkungen der bestehenden Verkehrsabwicklung im Rahmen der Klimapolitik ein Risiko dar.

Die Anlage der uct in Dormagen ist Bestandteil des Hochwasserschutzes. Derzeit forciert der Deichverband eine Erneuerung / Erhöhung der Deichanlagen. Daraus resultierend besteht das Risiko einer zeitlich versetzen Abstellung der Krananlagen / des Umschlags, um die Kaimauer zu erhöhen.

Bestandsgefährdende Risiken und solche mit einem wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage bestehen nicht und sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen.

3. Chancen

Als einziger Privathafen am Niederrhein in der für den Umschlag wichtigen Region zwischen Köln und Duisburg unterliegt die uct keinerlei Regulierung von Hafenbetreibern. Dieser u.a. vorhandene Kostenvorteil und die günstige Ansteuerung der uct-eigenen Krananlagen direkt am Rheinstrom, sorgen für einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den weiteren Hafenstandorten.

Trotz der relativ hohen Abhängigkeit von der nahen Aluminiumindustrie, kann das uct-Terminal aufgrund seiner Vielfältigkeit in der technischen Ausstattung (Umschlagseinrichtungen für Massen- und Stückgüter aller Art, Container, etc.), eine wesentliche Rolle im Logistikgeschäft wahrnehmen. Als ein Standort des HGK L&I Logistics Netzwerkes können die Containerverkehre zu den europäischen Westhäfen sowie zu den Empfängern in der Region ausgebaut werden.

 

Dormagen, den 29. April 2024

uct Umschlag Container Terminal GmbH

Die Geschäftsführung

Oliver Lehmann

1 OECD Economic Outlook, November 2023.
2 Europäische Kommission, Autumn 2023 Economic Forecast, November 2023.
3 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Herbstprojektion 2023, Oktober 2023.
4 Bundesamt für Logistik und Mobilität, Mittelfristprognose Sommer 2023, September 2023.
5 Gleitende Mittelfristprognose "Sommer 2023", September 2023
6 OECD Economic Outlook, November 2023
7 Winterprognose der Europäischen Kommission, Februar 2024
8 Winterprognose der Europäischen Kommission, Februar 2024
9 Projektion der Bundesregierung, Februar 2024

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.017 19.017
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.986.853 918.908
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.092.114 4.611.284
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.689 121.321
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 6.181.656 14.102 5.665.615
6.196.673 5.684.632
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 58.009 87.194
2. Unfertige Leistungen 0 58.009 381 87.575
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.439.886 2.520.906
2. Sonstige Vermögensgegenstände 32.217 2.472.103 44.675 2.565.582
III. Kassenbestand 355 1.425
2.530.467 2.654.582
C. Rechnungsabgrenzungsposten 580 3.662
8.727.720 8.342.877

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000
II. Kapitalrücklage 589.520 589.520
III. Gewinnvortrag 1 1
639.521 639.521
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 397.285 403.249
2. Sonstige Rückstellungen 1.018.748 898.765
1.416.033 1.302.014
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 404.900 325.832
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.179.760 6.003.702
3. Sonstige Verbindlichkeiten 87.507 71.808
- davon aus Steuern EUR 25.976 (i. Vj. EUR 50.068) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0 (Vorjahr: EUR 0)
6.672.167 6.401.342
8.727.720 8.342.877

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 14.923.764 16.503.768
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -381 -446
3. andere aktivierte Eigenleistungen 8.976 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 238.331 147.020
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 153.445 198.276
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.519.004 4.672.449 6.301.991 6.500.267
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.500.125 3.713.772
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 707.051 4.207.177 758.768 4.472.540
- davon für Altersversorgung EUR 3.956 (i. Vj. EUR 8.324) -
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.074.351 1.158.916
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.741.204 3.431.906
9. Zinsen und ähnliche Erträge 13.801 0
- davon an verbundene Unternehmen EUR 13.801 (i. Vj. EUR 0) -
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 186.224 83.438
- davon an verbundene Unternehmen EUR 177.734 (i. Vj. EUR 75.308) -
11. Ergebnis nach Steuern 1.303.086 1.003.276
12. Sonstige Steuern 7.611 8.857
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn (-) -1.295.475 -994.419
14. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

der uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen

Allgemeine Angaben

Die uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen, ist ein Tochterunternehmen der HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln, (HKG L&I) und ist unter dem Registergericht Neuss mit der Nummer HRB 9657 eingetragen.

Die HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln, ist ein Tochterunternehmen der Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Köln GmbH, Köln, kleinster und größter Konsolidierungskreis, der beim Bundesanzeiger unter der Nummer HRB 2115 hinterlegt ist, einbezogen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Unabhängig von der gesetzlichen Regelung ist die Gesellschaft entsprechend § 11 des Gesellschaftsvertrages verpflichtet, bei der Aufstellung und Prüfung von Jahresabschluss und Lagebericht die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB zu berücksichtigen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens zugrunde gelegt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bilanziert. Als Nutzungsdauern werden 3 - 5 Jahre zugrunde gelegt.

Sachanlagen sind zu aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt. Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer, Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken über 7 - 25 Jahre, technische Anlagen und Maschinen über 4 - 19 Jahre und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 - 14 Jahre, linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagengüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 250,00, sind im Jahr des Zugangs als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben gebucht. Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 250,01 bis einschließlich EUR 1.000,00 werden zu einem Sammelposten (Pool) zusammengefasst, dieser wird in jedem Geschäftsjahr zu jeweils 20 % abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten fließen die Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten ein. Das Niederstwertprinzip wird, sofern erforderlich, berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt, erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt, dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Es liegen zum Bilanzstichtag keine Forderungen in Fremdwährung vor.

Der Kassenbestand ist zum Nominalwert aktiviert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die Kapitalrücklage ist durch entsprechende Gesellschafterbeschlüsse belegt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Diese wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,84 % (Vorjahr: 1,78 %) auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der verwendete Zinsfuß entspricht einer angenommenen durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren. Zudem wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %) zugrunde gelegt. Die angenommene Rentensteigerung beträgt 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %). Nach § 253 Abs. 2 HGB beträgt der Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittzinssatzes zehn Jahre. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 5.371 (Vorjahr: EUR 22.052). Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes spiegelt sich im Zinsergebnis wider.

Für weitere Risiken, wie beispielsweise für Verpflichtungen im Personalbereich, sowie für ausstehende Lieferantenrechnungen, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen (1,5 % bis 2,0 %) werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es liegen zum Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten in Fremdwährung vor.

Da die uct in die ertragsteuerliche Organschaft der Stadtwerke Köln GmbH eingebunden ist, werden latente Steuern ausschließlich bei dem Organträger Stadtwerke Köln GmbH ausgewiesen. Somit unterbleibt die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB.

Dienstleistungen werden nach Erbringung und Zinsen und ähnliche Erträge werden zeitproportional erfasst. Erträge aus Anlagenabgängen werden zum Zeitpunkt des Abgangs eines Vermögenswertes, als Differenz zwischen Veräußerungserlös und Buchwert, erfolgswirksam erfasst.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagengitter, das als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt.

(2) Vorräte

Unter den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unfertige Leistungen ausgewiesen.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

(4) Kassenbestand

Aufgrund der Teilnahme am Cashpooling mit der HGK L&I weist die uct ausschließlich Kassenbestände aus.

(5) Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet hauptsächlich vorausbezahlte Aufwendungen für Beiträge und Werbungen.

(6) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 50.000. Alleinige Gesellschafterin ist die HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln.

Das grundsätzlich frei verfügbare Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 584.149 (Vorjahr: EUR 567.468). Es setzt sich aus der Kapitalrücklage von EUR 589.520 und dem Gewinnvortrag von EUR 1 und dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zusammen.

(7) Rückstellungen

Unter den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen ausstehende Rechnungen aus Vorjahren, ausstehende Lieferantenrechnungen, Rückstellungen aus dem Personalbereich, externe Jahresabschlusskosten sowie Selbstbehalte für Schäden ausgewiesen. Innerhalb der Rückstellungen sind EUR 488.731 (Vorjahr: EUR 511.111) langfristig. Die übrigen Rückstellungen sind wie im Vorjahr kurzfristig.

(8) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Gesellschafter mit EUR 1.295.475 (Vorjahr: EUR 3.594.555) sowie die SWK mit EUR 4.884.285 (Vorjahr 2.409.144) und resultieren aus Verbindlichkeiten aus konzerninternen Finanzierungsvorgängen.

Zum Stichtag bestanden keine Verbindlichkeiten in Fremdwährungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen oder zu erhaltenden Gegenleistung bewertet und stellen die Beträge dar, die für Güter und Dienstleistungen im normalen Geschäftsablauf zu erhalten sind. Davon sind Rabatte, Umsatzsteuern und andere im Zusammenhang mit dem Verkauf stehende Steuern abzusetzen.

Nach geographischen Märkten entfällt auf Europa ein Umsatzanteil von 95,3 % (Vorjahr: 98,4 %) auf Asien 4,4 % (Vorjahr: 1,2 %) und auf Nordamerika 0,3 % (Vorjahr: 0,4 %).

(2) Sonstige betriebliche Erträge

Den größten Posten stellen Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von EUR 149.307 (Vorjahr: EUR 65.073) dar. Des Weiteren sind Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von EUR 26.500 (Vorjahr: EUR 0) enthalten

(3) Personal

Mitarbeiter:

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 2023 2022
Insgesamt 77 86

Hiervon entfallen auf:

gewerbliche Angestellte 59 66
kaufmännische Angestellte 18 20

(4) Zinserträge

Die Zinserträge beinhalten die Zinsen für die Forderungen aus den Verrechnungskonten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 13.801 (Vorjahr: EUR 0)

(5) Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen beinhalten die Zinsen für die Verbindlichkeiten aus den Verrechnungskonten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 177.734 (Vorjahr: EUR 75.308) sowie die Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen von EUR 8.490 (Vorjahr: EUR 8.130).

(6) Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn

Zwischen der alleinigen Gesellschafterin, HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln, und der uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen, besteht seit dem Geschäftsjahr 2002/2003 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Sonstige Angaben

(1) Haftungsverhältnisse (§ 268 Abs. 7 HGB)

Die uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen, haftet wie im Vorjahr für Bürgschaften in Höhe von EUR 45.000. Die Bürgschaften betreffen Zoll- und Einfuhrumsatzsteuerverpflichtungen unserer Kunden. Wir schätzen das Risiko einer Inanspruchnahme als gering ein, da wir die Solvenz unserer Kunden auf Basis unserer Geschäftsbeziehungen als ausreichend einschätzen.

(2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig: EUR 1.297.507 (Vorjahr: EUR 2.058.761)

EUR
2024 1.130.458
2025 167.049
2026 0
2027 0
2028 0
>5 Jahre 0

Davon Verpflichtungen gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen:

EUR
2024 660.445
2025 165.111
2026 0
2027 0
2028 0
>5 Jahre 0

(3) Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB)

Oliver Lehmann, Head of Logistics HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Melbeck

Herr Lehmann ist bei der HGK Logistics and Intermodal Gesellschaft mit beschränkter Haftung (HGK L&I), Köln, angestellt und bezieht von dieser Gesellschaft sein Gehalt.

(4) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen (§ 285 Nr. 21 HGB)

Es wurden während des Geschäftsjahres keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit verbundenen Unternehmen bzw. nahestehenden Personen durchgeführt.

(5) Abschlussprüferhonorar (§ 285 Nr. 17 HGB)

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf EUR 16.050 und betrifft ausschließlich die Abschlussprüfungsdienstleistungen.

(6) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Dormagen, 29. April 2024

uct Umschlag Container Terminal GmbH

Die Geschäftsführung

Oliver Lehmann

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellkosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchung
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 112.985 6.446 1.196 0 118.235
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.775.764 1.164.696 340.142 14.102 3.614.421
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.296.611 393.185 582.329 0 16.107.467
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 490.938 22.578 11.003 0 502.513
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.102 0 0 -14.102 0
19.577.416 1.580.459 933.474 0 20.224.400
19.690.401 1.586.905 934.670 0 20.342.635
Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 93.968 10.446 1.196 103.218
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.856.856 110.853 340.142 1.627.568
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.685.327 911.842 581.816 12.015.353
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 369.617 41.210 11.003 399.824
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
13.911.801 1.063.905 932.961 14.042.744
14.005.769 1.074.351 934.157 14.145.962
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.017 19.017
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.986.853 918.908
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.092.114 4.611.284
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.689 121.321
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 14.102
6.181.656 5.665.615
6.196.673 5.684.632

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der uct Umschlag Container Terminal GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 29. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stephan Schims, Wirtschaftsprüfer

ppa. Tim Jankowski, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 8. Mai 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.