Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 17580
Eingetragen
11.7.1975
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Behältern und Apparaten, der Handel mit und die Installation von Rohrleitungen und die Durchführung aller damit, im Zusammenhang stehenden Geschäfte sowie weiter die gewerbliche Überlassung von Arbeitnehmern nach de AÜG. Die Gesellschaft kann sich an Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art beteiligen, deren Geschäftsführung übernehmen und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Schütze
seit 12.4.2024
Geschäftsführer
Katja Marlies Hartwig
seit 26.11.2015
Prokura
Thomas Kliewe
seit 20.1.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

22459 Hamburg
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kliewe GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Die Kliewe GmbH (kurz: Kliewe) ist ein führendes mittelständisches Unternehmen im Bereich des industriellen Anlagen- und Rohrleitungsbau mit Sitz in Hamburg. Die Kliewe verfügt über drei Fertigungsstandorte: den Hauptsitz in Hamburg, eine Betriebsstätte in Flensburg für den Behälterbau im Bereich Pharma- und Lebensmittelindustrie und des Weiteren noch eine Betriebsstätte in Rendsburg für die Rohrnetzvorfertigung.

Unsere Schwerpunkte bei mehr als 60 Jahren Erfahrung im Behälter-, Apparate- und Rohrleitungsbau liegen auch im Bereich eines "Full Service"-Dienstleisters. Mit einer hohen Fertigungstiefe und hochqualifiziertem Personal ist Kliewe seit Jahrzehnten ein kompetenter und zuverlässiger Partner der Industrie. Die Kunden aus der chemischen, petrochemischen, pharmazeutischen, Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie aus der Luftfahrt und dem Schiffbau benötigen individuelle Lösungen mit unterschiedlichsten Anforderungen. Durch eine individuelle persönliche Beratung auf technisch höchstem Niveau leistet Kliewe den Service von der Idee bis zur Realisierung, Konstruktion, Neubau, Installation und Wartung der Anlagen, Rohrleitungssysteme oder einzelner Produktions-Komponenten. Bei der Abwicklung aller Projekte wird größten Wert auf höchste Qualität, Sicherheit und Service gelegt. Die zunehmenden ESG-Anforderungen durch den Nachhaltigkeitsfokus wollen wir nicht nur bei uns, sondern auch durch die Beratung unserer Kunden bezüglich umweltfreundlicher und nachhaltiger Lösungen im Bereich des industriellen Anlagenbaus umsetzen.

Alle Produktionsstandorte der Kliewe verfügen über ein gemäß ISO 9001:2015 zertifiziertes prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem.

Der Maschinen- und Anlagenbau gehört zu den wichtigsten Industriezweigen in Deutschland. Gemäß VDMA war 2023 ein schwieriges Jahr mit durchwachsenem Ergebnis in der Branche. Eine weltweit insgesamt schwache Nachfrage nach Maschinen, höhere Zinsen und steigende Lohnkosten seien ein schwieriges Umfeld. Als größter industrieller Arbeitgeber spielt er für die ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung eine entscheidende Rolle.

Die deutsche Industrie blickt pessimistisch auf das laufende Jahr, rechnet mit einem erneuten Rückgang ihrer Produktion. "Deutschland fällt 2024 voraussichtlich weiter zurück", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI)

Das Jahr 2023 war mit einem Jahresüberschuss von T€ 2.668 (Vj.: T€ 1.665) ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr der Kliewe GmbH. Durch das hohe Maß an Flexibilität innerhalb der unterschiedlichen Aufträge und das Fachpersonal konnten die Umsätze um T€ 4.084 gesteigert werden. Die Kliewe konnte durch die Gewinnung weiteres Fachpersonal im Bereich der Hydraulik auch das Geschäftsfeld der Wartung und Instandhaltung erweitern.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzerlöse sind von T€ 52.036 auf T€ 56.120 deutlich gestiegen (+7,8%), wobei die Gesamtleistung (inkl. in Arbeit befindlicher Aufträge nur um T€ 62 auf T€ 57.537 angestiegen ist).

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (u.a. für Fremdpersonal) sind, unterproportional zum Umsatzanstieg, um T€ 2.231 (-14,9 %) auf insgesamt T€ 10.884 gesunken. Zudem sind die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um T€ 2.197 (-16,8 %) unter dem Vorjahreswert.

Erfreulich war auch die Zunahme des Rohertrages um T€ 4.548 (+15,3 %) auf T€ 34.309.

Der Personalaufwand erhöhte sich, aufgrund der bereits beschriebenen Steigerung der Gesamtleistungen und der Reduzierung der bezogenen Leistungen, um T€ 2.349 (+10,7 %).

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft bedient sich verschiedener nichtfinanzieller Leistungsindikatoren aus den Bereichen Qualitätsmanagement, Mitarbeiter und Kundenbelange. Das Qualitätsmanagement wird durch ISO-Zertifizierungen an den jeweiligen Produktionsstandorten gewährleistet.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind die qualifizierten Mitarbeiter, weshalb laufend in deren Weiterentwicklung in Form von Schulungen und Seminaren investiert wird. Die Mitarbeiterfluktuation konnte so in den letzten Jahren gering gehalten werden. Weiterhin legt die Gesellschaft großen Wert auf die Ausbildung junger Berufseinsteiger.

Hierzu wurde im Geschäftsjahr und schon in den Vorjahren die Bekanntheit der Kliewe GmbH durch den Einsatz von sozialen Medien erweitert.

Die Gesellschaft orientiert sich stets an den individuellen Wünschen der Kunden. So kann die Gesellschaft eine hohe Kundenzufriedenheit und Kundentreue wahrnehmen. Mit dem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit.

II. Lage des Unternehmens

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 629 auf T€ 19.862 verringert. Wesentliche Veränderungen auf der Aktivseite waren die Erhöhung der aktivisch abgesetzten erhaltenen Anzahlungen um 28,9 % (T€ 2.872) bei einer nur geringeren Erhöhung der Unfertigen Erzeugnisse um T€ 1.333. Insgesamt haben sich die Vorräte (Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe und unfertige Leistungen, nach erhaltenen Anzahlungen) in Summe um T€ 1.456 (-20,6 %) vermindert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 10.133 haben sich stichtagsbezogen nur unwesentlich verändert (T€ - 68, -0,7%).

Das Eigenkapital von T€ 4.236 hat sich in Höhe des thesaurierten Jahresüberschusses von T€ 2.668 im laufenden Geschäftsjahr auf T€ 6.903 erhöht. Die Eigenkapitalquote ist entsprechend deutlich über Vorjahresniveau und liegt bei 34,7 % (Vj.: 21,1 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 2.753 betragen 13,8 % (Vj.: 29,8 %) der Bilanzsumme und sind im Geschäftsjahr 2023 um T€ 3.352 deutlich gesunken. Es besteht daneben weiterhin ein langfristiges Darlehen über Mio. EUR 1,0, das als sog. "Nachrangdarlehen" durch die Begrenzung auf eine Rückzahlungsverpflichtung nach allen anderen Verbindlichkeiten und einen qualifizierten Rangrücktritt die wirtschaftliche Eigenkapitalbasis des Unternehmens auch weiter langfristig stärkt.

Die Beschäftigungslage der Gesellschaft ist als sehr gut zu bezeichnen. Die Mitarbeiteranzahl ist von 343 auf 353 Mitarbeiter gestiegen. Das Vorhaben mittel- und langfristig qualifiziertes Personal zu binden, wird weiterhin stark im Fokus sein. Auch im Geschäftsjahr 2023 konnten weitere Ausbildungsplätze besetzt werden, sodass die Kliewe im Kalenderjahr durchschnittlich 38 (Vj.: 34) Auszubildende im Unternehmen beschäftigt hat.

Die Finanz- und Liquiditätslage hat sich deutlich stabilisiert.

Auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (korrespondierend zum Forderungsbestand) zeigen diese Stabilität. Im Rahmen der laufenden Erneuerung der IT-Infrastruktur, Projekte im Digitalisierungsbereich sowie des Ausbaus des Wartungs- und Instandhaltungsbereiches in den mobilen Werkstätten, Produktionsmittel und im Service werden laufend weitere finanzielle Verpflichtungen in Form von Mietverträgen (u. a. sale-and-lease bzw. Mietkauf-Transaktionen) abgeschlossen.

Das Finanzmanagement ist, wie auch in den Vorjahren, darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verändert (T€ -524; Vj.: T€ 270), da keine Beteiligungserlöse mehr vereinnahmt werden und nur Zinsaufwendungen anfallen.

Die im Berichtsjahr prolongierten sowie ausgeweiteten Kreditvereinbarungen ergeben momentan aus unserer Sicht eine ausgewogene und zukunftsfähige Finanzierung des Unternehmens. Diesbezüglich vereinbarte "covenants" sind von der Gesellschaft vollumfänglich erfüllt worden.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft kann unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und politischen Situation im Geschäftsjahr 2023 insgesamt als gut, aufgrund der weiter geplanten und auch schon realisierten Geschäftsauswertung als ausbaufähig angesehen werden.

B. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Entwicklung des Unternehmens und die ausgebaute Diversifikation der Leistungsbereiche gepaart mit Auftragseingängen in dem gesamten Portfolio wird als deutlich positiv bewertet. Die in den Vorjahren umgesetzten Projekte in der IT und Digitalisierung bilden gute Rahmenbedingungen.

Der Bereich Luftfahrt, mit industriellen Services, Wartung und Instandhaltung, ist aufgrund der langfristigen Auftragslage und Vertragssituation weiter eine tragende Säule.

Mit dem Ausbau der Service- und Wartungsabteilung sind bereits weitere Potentiale gehoben worden und mit der Know-how-Erweiterung in den Bereichen Kälte, Sanitär und Hydraulik haben wir unser Angebotsspektrum bereichert, um die Potenziale dort weiter auszubauen.

Alle Industriezweige zeigen ein hohes Maß an Investitionsbereitschaft. Gerade in dem Bereich Energie, werden viele Projekte angegangen. Verringerung und Umstellung der energetischen Versorgung werden auf Alternativen geprüft.

Der Bereich Elektrotechnik wird daher umstrukturiert und den Gegebenheiten des Marktes laufend angepasst. Der Ausbau der Personalstruktur wird besonders in diesem Bereich angestrebt.

Im April des laufenden Geschäftsjahres konnten wir unseren langjährigen Kollegen Herrn Benjamin Schütze als weiteren Geschäftsführer gewinnen. Somit wird Herr Schütze die technischen Geschäftsführungsaufgaben und Herr Kliewe die kaufmännisch strategische Geschäftsführung wahrnehmen.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

II. Prognosebericht

Insgesamt war das Kalenderjahr 2023 durch viel Verunsicherung der weltpolitischen Situation und damit verbundene Auswirkungen. Die Weltwirtschaft erholt sich weiterhin nur langsam von den negativen Schocks der vergangen Jahre.

Die Geschäftsführung beurteilt die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens dennoch positiv. Der "Full Service"-Wartung und Instandhaltungsbereich bietet unserer Ansicht nach großes Wachstumspotenzial vor allem dann, wenn die Industrie weiterhin zurückhaltend bei Neuinvestitionen ist. Bei ausbleibenden neuen Investitionen muss vermehrt Bestandspflege betrieben werden.

Der Auftragsbestand mit Ausblick auf 2024 ist vielversprechend. Rahmenvereinbarungen wurden verlängert und spiegeln wider, dass auf die Kliewe GmbH als zuverlässiger Partner gesetzt wird. Die Zurückhaltung bei Investitionen, Reparaturen und Erweiterungen unserer Produktionskunden, die in der Pandemie durch Unsicherheiten geschürt wurde, birgt ein Potenzial an Nachholbedarf in allen Bereichen. Durch die gute Fachkräfte-Gewinnung der vergangenen Jahre sollte die Kliewe GmbH diesem Potenzial gewachsen sein.

Die Marktchancen im Bereich der erneuerbaren oder alternativen Energiegewinnung haben wir erkannt und sind im Bereich des Anlagenbaus für Wasserstoff und andere Energiequellen bereits mit Kunden im Gespräch, um weitere Aufträge zu generieren.

Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 eine konstante bzw. leicht erhöhte Gesamtleistung. Insbesondere einzelne Großaufträge tragen weiterhin signifikant zur Umsatzentwicklung bei. Durch die gut kalkulierbaren Fixkosten rechnen wir mit einem zufriedenstellenden stabilen Ergebnis für die Geschäftsjahre 2024 und 2025.

III. Risiko- / Chancenbericht

1. Allgemeiner Chancen- / Risikobericht

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die abnehmende Konkurrenz und mangelnder Fachkräfte der Mitanbieter in unserem Segment, wird die Gesellschaft weiterhin durch Personalbindung, Personalerweiterung und den Ausbau von Personalentwicklung beginnend mit der eigenen Ausbildung von Fachkräften gepaart mit Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Auf der Beschaffungsseite kann die Kliewe auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch ständige Qualitätskontrollen der gelieferten Waren durch.

Die Gesellschaft bedient sich zur Umsatzerzielung und -anbahnung insbesondere bestehender persönlicher Kontakte zu Lieferanten / Abnehmern. Insofern besteht eine gewisse personelle Abhängigkeit von den handelnden Personen. Ein Ausscheiden von Führungspersonal in verantwortlicher Position könnte sich negativ auf das zukünftige Geschäft auswirken. Diesem Risiko wird durch den kontinuierlichen Aufbau von weiterem Führungspersonal entgegengewirkt.

2. Spezieller Chancen- / Risikobericht

Derzeit planen wir zusätzliche Finanzierungen zu vereinbaren, um den dargestellten Geschäftsausbau und Investitionsbedarf in die Infrastruktur, wie z.B. in die EDV, auch längerfristig abzusichern.

Die Gesellschaft verfügt derzeit über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind dabei nur in unwesentlicher Höhe zu verzeichnen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten, über Kreditlinien verschiedener Banken und Kreditgeber sowie andere kurzfristige Finanzmittel.

Auch hier ist eine Anpassung an eine fristenkongruente Gesamtaufstellung weiter geplant. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Risiken einer weiteren Zinssatzänderung bestehen weiterhin.

Die Gesellschaft informiert sich vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität ihrer Kunden. Die einzelnen Projekte werden im Rahmen einer Einzel- und Gemeinkosten beinhaltenden Kostenträgerrechnung während des Projektzeitraums laufend überwacht und nach Abschluss nachkalkuliert.

Preisänderungsrisiken bestehen aber immer, sodass sich größere, von Kliewe als Dienstleister begleitete Projekte durch höhere Preise im Rohstoffsektor verteuern und daher eventuell nicht zu den vereinbarten Konditionen abgewickelt werden können. Aus diesem Grund werden Preisanpassungsklauseln vereinbart sowie die Angebotsbindung verkürzt.

Die Risiken für die Gesellschaft waren mit Blick auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gut beherrschbar. Es bestehen gute Chancen in einem stagnierenden, ggf. leicht wachsenden Markt aufgrund der langfristigen Kundenbindung und der guten Auftragslage.

C. Zweigniederlassungen und Forschung

Die Kliewe GmbH unterhält neben dem Hauptstandort in Hamburg insgesamt drei Zweigniederlassungen in Stade, Rendsburg und Handewitt.

D. Ergänzungen zu Nachhaltigkeitszielen/ Anstrengungen bei Kliewe

Die Kliewe GmbH ist als produzierendes Unternehmen seit jeher daran interessiert, die eigenen Tätigkeiten nachhaltig, effizient und umweltbewusst zu gestalten. Wir haben eine allgemeine und unternehmensweite Strategie zur Nachhaltigkeit aufgestellt, die sich u.a. in die Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung aufteilt und laufend weiterentwickelt wird.

1. Nachhaltigkeitsagenda

Die Kliewe GmbH ist ein fortschrittliches Unternehmen, dass auch in Zukunft nicht nur die Anforderungen der Kunden, sondern auch mit den Kunden zusammen im Bereich Nachhaltigkeit anstehende Anforderungen umsetzen will.

Für uns sind insbesondere die Themen Energie, Umwelt und Klima von zentraler Bedeutung stellen unsere wesentlichen Handlungsfelder dar.

Die Kliewe stellt an sich selbst den Anspruch ökologisch, sozial und ökonomisch die Zukunft mitzugestalten.

2. Umwelt

Zum Erhalt der Natur und zur Verbesserung des eigenen Umwelteinflusses ist ein verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln unerlässlich. Dies umfasst schonenden Umgang mit den begrenzten Ressourcen dieser Erde sowie nachhaltiges Wirtschaften und die Beratung unserer Kunden bezüglich umweltfreundlicher und nachhaltiger Lösung im Bereich des industriellen Anlagenbaus.

In unserem integrierten Managementsystem, in dem die Prozesse der Qualität, der Arbeitssicherheit (SCC) und dem Datenschutz dokumentiert werden, sind auch unsere Prozesse Umwelt, Energie und Klima dokumentiert. Alle Prozesse werden regelmäßig überprüft und optimiert, um nachhaltig zu agieren.

3. Soziales

Als Arbeitgeber unterstützen wir alle Mitarbeiter in ihren jeweiligen Tätigkeiten und wollen uns als wertvoller Teil der Gesellschaft verstanden wissen. Wir bilden laufend und in hohem Maße aus und glauben, dass die Qualifizierung ein wesentlicher Teil unserer Unternehmensverantwortung ist. Wir fördern Gleichstellung und Chancengleichheit und wollen auch durch gesellschaftliches Engagement das Zusammeneben aller fördern.

4. Gute Unternehmensführung

Als Familienunternehmen seit 1959 stehen wir für Stabilität und Langfristigkeit als Eckpunkte unserer Firmenphilosophie. Wir nehmen unsere Verpflichtung zu Transparenz sowohl unseren Mitarbeitern als auch der Öffentlichkeit gegenüber ernst. Darüber hinaus sehen wir es als Selbstverständlichkeit an, für Kunden jederzeit ein zuverlässiger und ehrlicher Partner auf Augenhöhe zu sein. In diesem Sinne sind unsere Anstrengungen sowohl auf unsere Mitarbeiter, unsere Dienstleistungen und Produkte, unsere Kunden als auch Teilbereiche wie Beschaffung und Transportwesen ausgerichtet.

Die Digitalisierung sieht die Kliewe GmbH als Vorteil. Durch sie können Prozesse transparenter und effizienter durchgeführt werden.

 

Hamburg, den 30. Juni 2024

Kliewe GmbH

Thomas Kliewe, Geschäftsführer

Benjamin Schütze, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen 331.714,00 570.647,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 14.742,00 17.317,01
2. technische Anlagen und Maschinen 1.145.150,00 992.447,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.323.188,00 1.335.877,00
2.483.080,00 2.345.641,01
2.814.794,00 2.916.288,01
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 693.081,78 609.655,62
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 17.726.871,51 16.394.037,23
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -12.811.778,51 -10.006.875,78
4. geleistete Anzahlungen 0,00 66.888,69
5.608.174,78 7.063.705,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.132.600,43 10.200.162,34
2. sonstige Vermögensgegenstände 67.133,81 244.649,15
10.199.734,24 10.444.811,49
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.198.718,99 48.254,55
17.006.628,01 17.556.771,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.347,50 17.385,00
19.861.769,51 20.490.444,81

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 1.092.257,30 1.092.257,30
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 252.709,34 252.709,34
IV. Gewinnvortrag 2.690.613,98 1.025.356,93
V. Jahresüberschuss 2.667.320,32 1.665.257,05
6.902.900,94 4.235.580,62
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 489.865,28 554.534,00
2. sonstige Rückstellungen 2.079.181,66 1.791.695,13
2.569.046,94 2.346.229,13
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.753.430,80 6.105.211,09
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.298.447,39 3.076.584,42
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.337.943,44 4.287.550,44
davon aus Steuern: EUR 1.688.224,26 (Vj.: EUR 1.372.384,80)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 19.998,71 (Vj.: EUR 6.426,01)
10.389.821,63 13.469.345,95
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 439.289,11
19.861.769,51 20.490.444,81

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 56.120.760,58 52.036.328,16
2. Erhöhung oder Verminderung (-) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 1.416.260,44 4.662.370,57
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 775.923,00
4. sonstige betriebliche Erträge 380.632,91 322.255,90
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -10.884.205,84 -13.080.970,69
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.730.568,58 -14.961.031,74
-23.614.774,42 -28.042.002,43
6. Rohergebnis 34.302.879,51 29.754.875,20
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -20.120.680,15 -17.858.051,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.170.936,34 -4.084.329,18
davon für Altersversorgung: EUR 65.176,21 (Vj.: EUR 13.052,64)
-24.291.616,49 -21.942.380,58
8. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -733.020,08 -678.272,21
9. sonstige betriebliche Aufwendungen -5.082.675,84 -5.077.154,20
10. Erträge aus Beteiligungen 0,00 709.500,00
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.800,97 473,24
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -525.934,85 -440.185,69
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -980.475,71 -645.510,88
14. Ergebnis nach Steuern 2.690.957,51 1.681.344,88
15. sonstige Steuern -23.637,19 -16.087,83
16. Jahresüberschuss 2.667.320,32 1.665.257,05

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss sowie Identifikation der Gesellschaft gemäß § 264 Abs. 1a HGB

Der Jahresabschluss der Kliewe GmbH, Hamburg, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Bestimmungen der §§ 266 ff., 275 ff. HGB und § 42 GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I, 266, 275 HGB).

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter Nr. HRB 17580 mit der Firmenbezeichnung Kliewe GmbH eingetragen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen.

Die Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Für vorhandene Werkzeugkisten und Fahrzeugausstattungen (Werkzeuge) wurde, wie in den Vorjahren, gemäß § 240 III HGB ein Festwert gebildet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelwert von mehr als € 250 und bis zu € 1.000 wurden aus Vereinfachungsgründen in Anlehnung an § 6 II a EStG in einem Sammelposten erfasst und werden beginnend mit dem Jahr der Anschaffung über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet (§ 256 1 HGB). Die Fifo-Methode bildet den Verbrauch nach unserer eingesetzten Lagertechnik den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab.

Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten und angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung (§ 255 II HGB), die im Wege einer Zuschlagsrechnung miteinbezogen werden. Die sonstigen einzelnen Bewertungsparameter wurden, wie in den Vorjahren, aktualisiert und angepasst. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennbetrag bilanziert und aktivisch abgesetzt (§ 268 V 2 HGB).

Forderungen aus Lieferungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

Bemessungsgrundlage für die Garantierückstellungen sind die mit Garantie behafteten Umsätze aus dem Geschäftsjahr bzw. den Vorjahren. Auf Basis von Erfahrungswerten wurde auf die Geschäftsjahresumsätze jeweils ein Prozentsatz von 1,00 % (Vj.: 1,00 %) angewandt. Aufgelöst wird die Rückstellung bereits im Jahr der Rückstellungsbildung mit 25 %, im Folgejahr mit 50 % und im zweiten Folgejahr mit wiederum 25 %. Als Auflösung oder Zuführung wird hieraus nur der Saldo des jeweiligen Jahres ausgewiesen.

Für die Berechnung der Rückstellungen für Wiederherstellungskosten werden die zukünftigen Kosten und der Zeitpunkt des Eintritts für jede Baustelle durch die Geschäftsführung geschätzt. Aufgrund der Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden die Rückstellungen nach § 253 II 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen betragen T€ 2.079 (Vj.: T€ 1.792) und entfallen auf Urlaubsrückstellungen T€ 285 (Vj.: T€ 499), Garantierückstellungen T€ 551 (Vj.: T€ 435), Rückstellungen für Pachterneuerung T€ 161 (Vj.: T€ 148), Rückstellungen für Zeitkonten Mitarbeiter T€ 447 (V.: T€ 361), Berufsgenossenschaftsverpflichtungen T€ 66 (Vj.: T€ 71), Jubiläumsrückstellungen T€ 35 (Vj.: T€ 35). Auf Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung / Erstellung der Steuererklärungen, Aufbewahrungsrückstellungen und übrige entfallen insgesamt T€ 45 (Vj.: T€ 44). Auf Rechts- und Beratungskosten sowie Prozesskosten entfallen Rückstellungen in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 197). Rückstellungen für Personalkosten wurden in Höhe von T€ 489 (Vj.: T€ 0) gebildet.

Die Steuerrückstellungen betragen T€ 490 (Vj.: T€ 555). Davon entfallen T€ 214 (Vj.: T€ 172) auf die Vorjahre.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Restlaufzeit Höhe, Art und Form der
bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre Summe Sicherheit
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten 2.126.481,48 462.886,82 164.062,50 2.753.430,80 2.000.000,00
Vorjahr 5.229.594,32 0,00 875.616,77 6.105.211,09 2.000.000,00
aus Lieferungen und Leistungen 2.298.447,39 0,00 0,00 2.298.447,39 keine
Vorjahr 3.076.584,42 0,00 0,00 3.076.584,42 keine
sonstige 3.194.492,31 2.119.523,24 23.927,89 5.337.943,44 keine
Vorjahr 1.981.100,98 2.306.449,46 0,00 4.287.550,44 keine
Summe 7.619.421,18 2.582.410,06 187.990,39 10.389.821,63 2.000.000,00
Summe Vorjahr 10.287.279,72 2.306.449,46 875.616,77 13.469.345,95 2.000.000,00

Sicherheiten bestehen in Form einer Globalabtretung der Kliewe GmbH an das finanzierende Kreditinstitut.

Zudem wurden Avalkredite bei den finanzierenden Kreditinstituten in Höhe von insgesamt T€ 200 stichtagsbezogen in Anspruch genommen.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten wird ein langfristiges sog. "Nachrangdarlehen" in Höhe von EUR Mio.1,0 ausgewiesen, das mit einem qualifizierten Rangrücktritt versehen ist und die wirtschaftliche Eigenkapitalbasis stärkt. Das Darlehen ist durch eine Gesellschafterbürgschaft besichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 III GmbHG) bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von T€ 927 (Vorjahr: T€ 970).

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB i.V.m. § 268 VII HGB, die nicht auf der Passivseite ausgewiesen sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB (ausgewiesen wird der Betrag über die Restlaufzeit der Verträge):

Gesamtbetrag
Mietverträge Immobilien 226.212
Maschinen Leasing 472.512
Kfz-Leasing 301.202
Summe 999.926

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Branchen:

Branchen Anteil in % Anteil in % Vj.
Yacht & Marine 16,36 27,28
Chemie 35,69 22,90
Luftfahrt 14,82 15,22
Gebäude & Energie 16,02 17,51
Sonstige 17,11 17,09

Alle Umsätze werden im Inland, vorwiegend in Norddeutschland, erzielt.

V. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 353 (Vj.: 343) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 275 gewerbliche Beschäftigte (Vj.: 268) und 78 Angestellte (Vj.: 75). Die Auszubildenden und Aushilfen wurden nicht berücksichtigt (§ 267 V HGB).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch

Herrn Thomas Kliewe, Hamburg.

Mit Handelsregistereintragung am 12. April 2024 wurde Herr Benjamin Schütze, Quickborn, zum weiteren Geschäftsführer bestellt.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die gesetzlichen Vertreter sind hauptberuflich als Geschäftsführer tätig. Herr Benjamin Schütze übt zukünftig die technische Geschäftsführung und Herr Thomas Kliewe die kaufmännisch strategische Geschäftsführung aus.

Auf die Angabe zu Organbezügen wird durch Inanspruchnahme der Schutzklausel gem. § 286 IV HGB verzichtet.

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 33 und ist in Höhe von T€ 18 für Abschlussprüfungsleistungen und in Höhe von T€ 15 für Steuerberatung angefallen.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von € 2.667.320,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 30. Juni 2024

Kliewe GmbH

Thomas Kliewe, Geschäftsführer

Benjamin Schütze, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV - Software 1.449.983,44 0,00 0,00 1.449.983,44
2. entgeltlich erworbene Lizenzen 34.554,90 0,00 0,00 34.554,90
1.484.538,34 0,00 0,00 1.484.538,34
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 220.999,59 0,00 0,00 220.999,59
2. technische Anlagen und Maschinen 2.067.862,37 315.645,22 19.150,00 2.364.357,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.776.145,22 343.054,84 8.024,00 5.111.176,06
7.065.007,18 658.700,06 27.174,00 7.696.533,24
8.549.545,52 658.700,06 27.174,00 9.181.071,58
Kumulierte Abschreibung
Stand 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV - Software 888.103,44 232.107,00 0,00 1.120.210,44
2. entgeltlich erworbene Lizenzen 25.787,90 6.826,00 0,00 32.613,90
913.891,34 238.933,00 0,00 1.152.824,34
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 203.682,58 2.575,00 0,00 206.257,58
2. technische Anlagen und Maschinen 1.075.415,37 143.792,22 0,00 1.219.207,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.440.268,22 347.719,85 0,00 3.787.988,07
4.719.366,17 494.087,08 0,00 5.213.453,24
5.633.257,51 733.020,08 0,00 6.366.277,58
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV - Software 329.773,00 561.880,00
2. entgeltlich erworbene Lizenzen 1.941,00 8.767,00
331.714,00 570.647,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 14.742,01 17.317,01
2. technische Anlagen und Maschinen 1.145.150,00 992.447,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.323.187,99 1.335.877,00
2.483.080,00 2.345.641,01
2.814.794,00 2.916.288,01

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kliewe GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kliewe GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kliewe GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 30. Juni 2024

KFS Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schacht, Wirtschaftsprüfer

Kurtkowiak, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 22. August 2024 festgestellt.

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