Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
AMB Generali Pensionsfonds AktiengesellschaftLiquidiert
Oeder Weg 151, 60318 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
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Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMB Generali Pensionsfonds AGFrankfurtJahresabschluss zum 31. Dezember 2007LageberichtGesamtwirtschaftliche LageDas Wachstum der Weltwirtschaft knüpfte 2007 an die überdurchschnittliche Entwicklung der Vorjahre an. Der Euro-Raum profitierte erneut von einer starken Binnenkonjunktur. Obwohl der Euro deutliche an Wert gewinnen konnte, zeigte sich der Außenhandel leistungsstark. Die Auswirkungen der Immobilienkrise auf die Finanzmärkte prägten das 2. Halbjahr und zwangen die Zentralbanken zu Interventionen. An den Anleihemärkten gab die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen deutlich nach, während sie im Euro-Raum gegenüber 2006 leicht zulegte. Damit stieg das Renditeniveau im Euro-Raum über das der USA. Die Volatilität an den Aktienmärkten hat deutlich zugenommen. Das starke globale Wachstum hielt im Jahr 2007 an. Die Weltwirtschaft expandierte um 4,6%, allerdings schwächte sich die Konjunktur in den USA deutlich ab, während sie insbesondere in den Schwellenländern zulegen konnte. Der Euro-Raum erreichte eine Wachstumsrate von 2,6% und legte damit zum ersten Mal seit 2001 stärker zu als die USA. Somit konnten Belastungen aus der deutlichen Aufwertung des Euro in der 2. Jahreshälfte gut verkraftet werden. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland legte etwa so stark wie im gesamten Euro-Raum zu. Obwohl die Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn um drei Prozentpunkte erhöht wurde, konnte der Konsum im Jahresdurchschnitt ein um 1% höheres Niveau als im Vorjahr erreichen. Positiv hat sich hier die Besserung am Arbeitsmarkt ausgewirkt. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, belief sich im Jahresdurchschnitt 2007 auf 9,0%. Im Vergleich zum Vorjahr sank sie um 1,8 Prozentpunkte. Gab es Ende 2006 noch knapp über 4 Millionen Erwerbslose, lag dieser Wert 12 Monate später bei 3,4 Millionen. Auch die Auftragsbücher in der deutschen Industrie sind trotz der Belastungen aus dem festeren Euro gut gefüllt. Aufgrund der Erhöhung der Mehrwertsteuer und deutlich gestiegener Energiekosten hat sich der Preisauftrieb bei Verbrauchsgütern im Jahresdurchschnitt moderat auf 2,0% erhöht. FinanzmärkteInsbesondere im 2. Halbjahr standen die Aktienmärkte im Zeichen der Immobilienkrise in den USA und den daraus resultierenden Abschreibungen bei Finanzinstituten. Global hatten Banken bis Jahresende rund 70 Mrd. US-Dollar auf Wertpapiere abgeschrieben, die mit Immobilienkrediten besichert waren. Die Märkte in Europa und den USA erreichten ihr Jahrestief im August, von dem sie sich in einer sehr volatilen Bewegung gestützt auf Interventionen der Zentralbanken bis Jahresende wieder erholten. Leitzinssenkungen der amerikanischen Notenbank und die Bereitstellung von Liquidität durch alle großen Zentralbanken stützten die Stimmung bei Aktieninvestoren. Deutsche Aktien legten ungeachtet dieser Turbulenzen im Jahresvergleich gut 22% zu. Die gute konjunkturelle Entwicklung belastete die Rentenmärkte zu Beginn des Jahres. In der 2. Jahreshälfte standen sie dann insbesondere in den USA klar im Zeichen der amerikanischen Immobilienkrise. Notierte die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen im Juni in der Spitze noch bei 5,25%, erreichte sie Ende November bei 3,85 % einen Tiefpunkt. Zum Jahresende rentierten 10-jährige Staatsanleihen des Euro-Raums mit einem Niveau von 4,33% rund 10 Basispunkte höher als in den USA. Begleitet wurde der deutliche Zinsrückgang in den USA von Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank um 100 Basispunkte auf 4,25% am Jahresende. Die Verwerfungen am Geldmarkt spiegeln sich auch in deutlichen Aufschlägen bei nicht besicherten Krediten von Finanzinstituten wider. Ertragsentwicklung ausgewählter Assetklassen *
* lokale Währung.
Stand: 31.12.2007 Gesamtwirtschaftliche Erwartungen für 2008Die Krise im US-Immobiliensektor dürfte im Jahr 2008 eine deutliche Wachstumsverlangsamung in den USA nach sich ziehen. Diese könnte aufgrund einer verminderten Exportnachfrage das Wachstum im Euro-Raum und in Japan ebenfalls belasten. Auch wegen des starken Euro wird der Außenhandel das Wachstum im Euro-Raum negativ beeinflussen, so dass wir eine Wachstumsrate von 1,7% im kommenden Jahr erwarten. In Deutschland wird das Wachstum verstärkt von der Binnennachfrage getragen, die von einem robusten Arbeitsmarkt gestützt wird. Insgesamt dürfte die Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten auf dem Niveau des Euro-Raums liegen. Moderate Entwicklung an den FinanzmärktenDie Krise an den Geld- und Kreditmärkten dürfte insbesondere zu Beginn des Jahres Finanztitel weiter belasten und für eine hohe Volatilität an den Aktienmärkten sorgen. Die Gewinne bei Banken werden sehr wahrscheinlich durch fortgesetzte Abschreibungen belastet. In den übrigen Sektoren sollte die Abschwächung der globalen Konjunkturdynamik ebenfalls spürbar werden. Erst in der 2. Jahreshälfte erwarten wir eine positive Entwicklung bei Aktien. Dabei könnte dann insbesondere eine Erholung in den USA zu einer leicht höheren Wertsteigerung in dieser Region gegenüber dem Euro-Raum führen. Die Erträge im Euro-Raum dürften am Jahresende bei 5% liegen. Die Renditen am Rentenmarkt dürften zu Beginn des Jahres 2008 wegen der Kreditkrise und der Flucht von Investoren in sichere Anlagen noch unter Druck bleiben. Auch Sorgen über eine Rezession in den USA dürften die Renditen zunächst niedrig halten. Im Verlaufe des Jahres sollten die Belastungen für Titel, die mit Vermögenswerten besichert sind, nachlassen. Daher erscheint es wahrscheinlich, dass sich die Verzinsung von 10-jährigen Staatsanleihen etwas erholen kann. Sowohl in den USA als auch im Euro-Raum erwarten wir ein Renditeniveau von 4,40% bei 10-jährigen Staatsanleihen im Dezember 2008. Marktsituation für PensionsfondsIm Berichtsjahr wurde von Bundestag und Bundesrat das Altersgrenzenanpassungsgesetz beschlossen. Demnach wird die Regelaltersgrenze sukzessiv für jüngere Geburtsjahrgänge bis auf 67 Jahre angehoben. In letzter Konsequenz führt diese Maßnahme für die betroffenen Jahrgänge zu einer weiteren Senkung des Rentenniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung und verstärkt damit für breite Bevölkerungskreise die Notwendigkeit, für das Alter vorsorgen zu müssen. Für diese Vorsorge bieten sich - neben der betrieblichen Altersversorgung - insbesondere Riesterprodukte und die mit dem Alterseinkünftegesetz eingeführte Basisrente an. Das Neugeschäft mit Basisrentenverträgen ist prozentual deutlich stärker angestiegen als das Neugeschäft mit Riesterverträgen. Ursächlich hierfür ist sicherlich die kontinuierlich zunehmende steuerliche Attraktivität dieser Produkte. Im Gegensatz zur Basisrente weist die betriebliche Altersversorgung im Jahr 2007 eher eine rückläufige Tendenz auf. Dies ist dadurch zu erklären, dass die politische Entscheidung zur Verlängerung der Sozialabgabenfreiheit für Entgeltumwandlungen erst spät im Jahr getroffen wurde, so dass nach wie vor eine erhebliche Verunsicherung bei den Arbeitgebern feststellbar ist. In Konsequenz ist die Neigung, neue Versorgungszusagen zu erteilen, nur gering ausgeprägt. Hinzu kommt auf Arbeitnehmerseite, bedingt durch die steigenden Lebenshaltungskosten, eine spürbare Zurückhaltung, zusätzliche langfristige finanzielle Verpflichtungen einzugehen. Die in Deutschland tätigen überbetrieblichen Pensionsfonds konnten, wie in den vergangenen Jahren, nur unterproportional an dem Geschäftsvolumen im Segment der betrieblichen Altersversorgung partizipieren. Die übrigen Durchführungswege, insbesondere die Direktversicherung und die Pensionskasse, werden ungleich stärker nachgefragt. Auch anwachsende Börsenkurse haben die doch stärker auf die Kapitalanlage fokussierten Pensionsfondsprodukte in der Gunst von Arbeitnehmern und Arbeitgebern nicht steigen lassen. Das Neugeschäft des Vorjahres war im Wesentlichen durch einen einzigen Großabschluss am Deutschen Markt geprägt. Damit war im Berichtsjahr ein rückläufiges Neugeschäft der Pensionsfonds fast zwangsläufig zu erwarten. Bedingt durch die gesamtwirtschaftliche Situation werden neue arbeitgeberfinanzierte Versorgungswerke nur noch selten eingeführt. Bestehende Versorgungssysteme werden aus Gründen der Kostensenkung häufig für neu eintretende Mitarbeiter geschlossen oder die Versorgungsansprüche zumindest reduziert. Hinzu kommen bei zahlreichen Unternehmen Kostensenkungsprogramme, die teilweise erhebliche Reduzierungen der Belegschaftsstärke mit entsprechenden Abgängen in den Versorgungswerken zur Folge haben. Das Interesse von Unternehmen, auf Basis von Direktzusagen definierte Versorgungswerke, zumindest teilweise extern zu finanzieren oder sogar den Durchführungsweg zu ändern, ist ungebrochen. Unverändert kommt den Pensionsfonds vor dem Hintergrund des § 3 Nr. 66 EStG eine besondere Bedeutung zu. Sie bieten weiterhin die einzige Möglichkeit, bestehende Pensionsrückstellungen steuerbefreit auf einen externen Versorgungsträger zu übertragen. Die Entscheidungsprozesse innerhalb der Unternehmen ziehen sich jedoch in die Länge. Häufig scheitern geplante Übertragungen einfach an der Liquidität. In anderen Fällen warten Unternehmen einen geeigneten Zeitpunkt ab, um den gegenüber der gebildeten Pensionsrückstellungen erhöhten Finanzierungsaufwand bilanziell verkraften zu können. Bedingt durch diese Entscheidungsprozesse gestaltet sich das Pensionsfondsgeschäft am deutschen Markt derzeit stark volatil. Geschäftsentwicklung der AMB Generali Pensionsfonds AGPensionspläneIn der Berichtszeit wurden neben Pensionsplänen auf der Basis von Beitragszusagen mit Mindestleistung auch Pensionspläne in Form von echten Leistungszusagen angeboten. Versorgungsverträge, die auf Beitragszusagen basieren, können dabei wahlweise nach § 3 Nr. 63 EStG oder § 10a EStG ("Riesterverträge") gefördert werden. Neben der reinen Altersversorgung können optional auch Absicherungen für Hinterbliebene und für den Fall der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit vorgesehen werden. Pensionspläne können als Einzelversorgungen oder auch in Form von Kollektivverträgen abgeschlossen werden. Pensionspläne auf der Basis von Leistungszusagen bilden die Grundlage für die Ablösung bestehender Direktzusagen oder Zusagen von Unterstützungskassen nach § 3 Nr. 66 EStG. Im Berichtsjahr wurden neben versicherungsförmigen Pensionsplänen auch Pensionspläne angeboten, die eine nicht-versicherungsförmige Kalkulation in der Rentenbezugszeit vorsehen. Bei diesen Produkten kann bei einem teilweisen oder vollständigen Verzicht auf Garantien das Dotierungsvolumen für den Pensionsfonds erheblich reduziert werden. Trotz regen Interesses an den nicht-versicherungsförmigen Plänen wurden in dieser Form im Berichtsjahr nur wenige Vertragsabschlüsse getätigt. BestandsentwicklungDie getätigten Abschlüsse betreffen Einzel- und Rahmenverträge zur Entgeltumwandlung, die eine fakultative Teilnahmemöglichkeit der betreffenden Mitarbeiter vorsehen, sowie arbeitgeberfinanzierte Versorgungen. Der Neuzugang ist im Vergleich zum Vorjahr nach Anzahl der Versorgungsberechtigten auf 330 (VJ 119) gestiegen. Die Prämie für den Neuzugang verminderte sich jedoch auf 11.507.684 € (VJ 19.408.410 €). Es waren 20 (VJ 6) vorzeitige Abgänge, zwei Todesfälle (VJ 3) und 5 Invalidisierungen (VJ 2) zu verzeichnen. Der Bestand erhöhte sich damit auf 1.575 Versorgungsberechtigten (VJ 1.268). GeschäftsverlaufDie gebuchten Bruttobeiträge verminderten sich auf 11.760.710 € (VJ 19.476.125 €). Von den Beiträgen wurden 9.898.559 € (VJ 18.772.314 €) an die Generali Lebensversicherung AG zur Absicherung von Garantieleistungen gezahlt. Für Zahlungen für Versorgungsfälle sowie für die Bildung von Rückstellungen für Versorgungsfälle wurden 507.550 € (VJ 75.473 €) aufgewendet. Der starke Anstieg ist durch die Zahlung von Altersrenten für übertragene Versorgungsverpflichtungen bedingt. Die Abschlussaufwendungen entsprachen 4,3 Prozent (VJ 1,3 Prozent) und die Verwaltungskosten 0,5 Prozent (VJ 0,5 Prozent) der Beitragseinnahme. KapitalanlagenStruktur der KapitalanlagenSoweit der Pensionsfonds Versorgungsleistungen garantiert, sind diese kongruent bei der Generali Lebensversicherung AG rückgedeckt. Gleiches gilt für die Absicherung der biometrischen Risiken. Ein Großteil der Kapitalanlagen der AMB Generali Pensionsfonds AG entfällt deshalb auf den Aktivwert dieser Rückdeckungsversicherungen. Zum Ende des Berichtsjahres betrug dieser Wert 50.094.129 € (VJ 39.206.339 €). Hinzu kommen Fondsanlagen bei der Generali Investments Deutschland Kapitalanlagegesellschaft mbH, für die das Anlagerisiko von den Versorgungsberechtigten getragen wird. Hier ergibt sich zum Ende des Berichtsjahres ein Betrag in Höhe von 1.981.536 € (VJ 651.014 €). Unter Einbeziehung der Anlagen, die auf das Eigenkapital entfallen, betrugen die gesamten Kapitalanlagen der Gesellschaft 57.475.665 € (VJ 44.657.353 €). Ergebnis des KapitalanlagengeschäftesIm Berichtsjahr konnten laufende Erträge aus Kapitalanlagen in Höhe von 441.205 € erzielt werden. Nicht realisierte Gewinne fielen in Höhe von 1.551.507 € an. Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen fielen in Höhe von 129 € an. Insgesamt ergaben sich damit Kapitalerträge von 1.992.841 € (VJ 1.018.978 €). Die Aufwendungen für Kapitalanlagen betrugen insgesamt 25.873 € (VJ 22.786 €); davon entfielen 25.868 € (VJ 16.457) auf die Verwaltung von Kapitalanlagen und 5 € (VJ 6.329 €) auf Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen. Des Weiteren ergaben sich nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen in Höhe von 5.199 € (VJ 3.232 €). Im Berichtsjahr hat sich die Verzinsung der Kapitalanlagen von 2,9% auf 3,8 % erhöht und liegt somit über dem Rechnungszins. GesamtergebnisDas Berichtsjahr endet mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 97.799 € (VJ 98.458 €). Dieser setzt sich aus dem pensionsfondstechnischen Ergebnis für eigene Rechnung in Höhe von 180.172 € (VJ 193.952 €) und einem übrigen Ergebnis in Höhe von -82.373 € (VJ -95.494 €) zusammen. Darin sind Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 56.902 € (VJ 67.288 €) enthalten. BeherrschungsvertragSeit dem 12. Dezember 2002 besteht ein Beherrschungsvertrag zwischen der Generali Lloyd Aktiengesellschaft als herrschender Gesellschaft und unserem Unternehmen. Die Eintragung des Beherrschungsvertrages in das Handelsregister erfolgte am 14. Mai 2003. Unsere Mitarbeiter/innenDie Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Alle anfallenden Tätigkeiten werden im Wege der Dienstleistung durch konzernverbundene Unternehmen abgewickelt. SonstigesReserveauffüllung für RentenzusagenAus dem gegenwärtig noch kleinen Vertragsbestand können keine signifikanten Sterblichkeitsannahmen abgeleitet werden. Damit ist es insbesondere auch nicht möglich, Sterblichkeitstrends im Zeitablauf zuverlässig zu beurteilen. Untersuchungen ergaben jedoch, dass unser Vertragsbestand nicht systematisch von dem Kollektiv abweicht, das der Herleitung der Rentensterbetafel "DAV 2004R" der Deutschen Aktuarvereinigung zugrunde lag. Deswegen werden für den Neuzugang ab dem 1. Januar 2005 Beiträge und Rückstellungen nach dieser Tafel kalkuliert. Für Verträge, die vor Januar 2005 abgeschlossen wurden (Altverträge), wird die Deckungsrückstellung seit dem 31. Dezember 2004 auf Basis der Sterbetafel "DAV 2004R Be-stand" berechnet. Die Deutsche Aktuarvereinigung hat inzwischen festgestellt, dass die in der Tafel "DAV 2004R Bestand" antizipierte Trenddämpfung nicht zweifelfrei festgestellt werden kann. Sie empfiehlt folglich, den Bestand vorsichtiger zu bewerten. Da, wie bereits ausgeführt, aus dem Vertragsbestand keine spezifischen Erkenntnisse zu gewinnen sind, folgen wir der Empfehlung der Deutschen Aktuarvereinigung. Die Altverträge werden also zum Ende des Berichtsjahres mit einer um drei bzw. um vier Jahre in die Zukunft verschobenen Trenddämpfung bewertet. Aufgrund der kongruenten Rückdeckung von Versorgungsleistungen erhöht sich der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen entsprechend, so dass die sich ergebende Reserveauffüllung für die AMB Generali Pensionsfonds AG aufwandsneutral ist. AusblickIm November 2007 hat das Bundesministerium der Justiz Entwurf eines Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) veröffentlicht. Schwerpunkte der geplanten Gesetzesreform sind die Deregulierung und Kostensenkung insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen sowie die Verbesserung der Aussagekraft des handelsrechtlichen Jahresabschlusses. Für die Jahresabschlüsse unserer Gesellschaft für Geschäftsjahre ab 2009 werden sich voraussichtlich Auswirkungen aus den geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften ergeben. Die aktuelle Entwicklung an den Aktienmärkten ist von extremer Unsicherheit geprägt, die zum erheblichen Teil auch auf einen Vertrauensverlust gegenüber Banken- und Finanztiteln zurückzuführen ist. In der Konsequenz entsteht eine massive Kaufzurückhaltung, so dass die Kursausschläge deutlich stärker ausfallen als üblich. Neben der seit 2007 andauernden Finanzkrise ist dabei die Erwartung einer Rezession in den USA ein maßgeblicher Faktor. Zwar sehen auch wir eine markante Abschwächung der Konjunkturentwicklung, eine anhaltende und deutliche Rezession ist aus unserer Sicht aber unwahrscheinlich. Deshalb erscheint uns die bereits in den Aktienpreisen enthaltene Rezessionsangst deutlich übertrieben. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass die unmittelbaren Folgen der Krise an den US-Hypothekenmärkten bereits weitgehend in den Bilanzen der Banken verarbeitet sind. Auch die Probleme einzelner Versicherer aus der Versicherung von Sub-Prime-Risiken werden nicht zu einem Zusammenbruch des Kommunalanleihenmarktes in den USA führen. Vor diesem Hintergrund werten wir die derzeitige Marktbewegung an den Aktienmärkten als zu pessimistisch und erwarten bis zur Jahresmitte deutlich höhere Kurse als heute. Diese Erwartung wird durch die überwiegende Zahl der Analystenschätzungen gestützt, die weiterhin knapp zweistellige Zuwächse bei den Unternehmensgewinnen erwarten. Zur Zeit werden mit weiteren Unternehmen Gespräche zur Übertragung der vorhandenen Pensionsrückstellungen auf Pensionsfondsverträge bei der AMB Generali Pensionsfonds AG geführt. Insbesondere handelt es sich hierbei um weiterführende Verhandlungen im Rahmen von bestehenden Anbahnungsvorgängen, die aus unterschiedlichen Gründen auf 2008 verschoben wurden. Einige Fälle sind so viel versprechend, dass wir mit einem Anstieg des Neugeschäftes in 2008 rechnen. Risikomanagement und Risiken der zukünftigen EntwicklungGesamtsystem der Risikoüberwachung und deren SteuerungIm Rahmen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) wird über Risiken der künftigen Entwicklung berichtet. Systematisches Risikomanagement stellt einen wichtigen Bestandteil des unternehmerischen Handelns der AMB Generali Pensionsfonds AG dar. Durch die spezielle organisatorische Konstruktion der Gesellschaft sind die wesentlichen Risikoquellen nahezu vollständig auf konzernverbundene Kooperationspartner ausgegliedert. Der Vorstand des Unternehmens wird jedoch regelmäßig über die Maßnahmen der Kooperationspartner zur Risikoüberwachung und -steuerung informiert. Über die Risikomanagementsysteme der Kooperationspartner ist die AMB Generali Pensionsfonds AG in das zentrale Steuerungssystem der AMB Generali-Gruppe eingebunden. Das Ziel ist hierbei, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, systematisch zu analysieren sowie zu kontrollieren. Im Rahmen dieses Systems wird die "marktübliche" Schrittfolge des Risikomanagementprozesses beachtet: Risikomanagement-Prozess
Organisation der Risikoüberwachung und -steuerungDas Risikomanagement der AMB Generali Pensionsfonds AG ist damit sowohl zentral als auch dezentral organisiert. Als Teil des dezentralen Risikomanagementsystems werden sämtliche Aktivitäten zum Risikomanagement für unser Unternehmen durch den Risikomanager koordiniert. Die Funktion des dezentralen Risikomanagers übt die Abteilung Controlling der Generali Versicherung AG aus. Der Risikomanager ist dabei fachlicher Ansprechpartner für den Vorstand sowie für den Konzernrisikomanager. Der gesamte aufbauorganisatorische Rahmen des Risikomanagementsystems umfasst die Mitglieder des Vorstands, die für die Erbringung der Dienstleistungen jeweils zuständigen Fachbereiche der betreffenden konzernverbundenen Unternehmen, den dezentralen Risikomanager, den Konzernrisikomanager und die Abteilung Konzern-Revision der AMB Generali Gruppe. Um die Funktionsfähigkeit zu gewährleisten, wird das Risikomanagementsystem regelmäßig durch die Abteilung Konzern-Revision als übergeordnete, prozessunabhängige Instanz geprüft. Hierbei wird auch die Wirksamkeit und Angemessenheit der vom Risikomanagement vorgesehenen Maßnahmen berücksichtigt. Risikomanagementsystem und künftige HerausforderungenAufgrund der anhaltenden Veränderungsprozesse in den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft sieht sich auch die AMB Generali Pensionsfonds AG in Zukunft wachsenden Aufgaben gegenübergestellt. Beispielhaft genannt seien die Probleme in der gesetzlichen Rentenversicherung und die damit verbundene zunehmende Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung. Die konsequente Nutzung der damit verbundenen Chancen in dem Bewusstsein, dass damit auch Risiken verbunden sind, wird auch das unternehmerische Handeln unserer Gesellschaft bestimmen. Die AMB Generali Pensionsfonds AG wird auch künftig weiter in der Lage sein, unternehmerische Entscheidungen so zu treffen, dass ein ausgewogenes Verhältnis aus Chancen und Risiken erreicht wird. Sichergestellt ist dies durch die erwähnte Einbindung unserer Gesellschaft in das Risikomanagementsystem der AMB Generali Gruppe, das durch die Zusammenfassung und Dokumentation aller wesentlichen aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen des Risikomanagements, die Grundlage für eine integrierte Risikoüberwachung und -steuerung bildet. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage der GesellschaftInsgesamt zeichnet sich gegenwärtig keine Entwicklung ab, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AMB Generali Pensionsfonds AG erheblich beeinträchtigen könnte. NachtragsberichtBestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Nach Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. Chancenbericht:Chancen zur Ausweitung des Geschäftsvolumens werden sich im Jahr 2008 insbesondere durch das deutlich ansteigende Interesse an nicht-versicherungsförmigen Pensionsplänen, die zunächst eine deutlich geringere Liquidität vom Kunden einfordern ergeben. Weiterhin gibt es am Deutschen Markt nur wenige Anbieter, die in der Lage sind gleichwertige und derart flexible Produkte anzubieten. Vorschlag für die Verwendung des BilanzgewinnesDer Bilanzgewinn in Höhe von 76.734,11 € wird gemäß § 150 AktG in Verbindung mit § 300 AktG den Gewinnrücklagen zugeführt. DankUnser Dank gilt allen unseren Kunden und Geschäftsfreunden für das entgegengebrachte Vertrauen. Anlage zum LageberichtA. Bewegung des Bestandes an Versorgungsverhältnissen im Geschäftsjahr 2007
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2007
Ich bestätige hiermit gemäß § 73 VAG, dass das Sicherungsvermögen vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt ist.
Aachen, 21. Januar 2008 Treuhänder für das Sicherungsvermögen Walter Meurer Jahresbilanz zum 31. Dezember 2007
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B. I. und C. I. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f HGB sowie der auf Grund des § 116 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist.
Frankfurt, 21. Januar 2008 Verantwortlicher Aktuar Michael Stille, Diplom-Mathematiker Gewinn- und Verlustrechnungfür die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
Anhang JahresabschlussBilanzierungs-, Bewertungs- und ErmittlungsmethodenKapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern werden mit dem Buchwert ausgewiesen. Der Buchwert entspricht dem Zeitwert. Für Investmentfondsanteile wird der Rücknahmepreis als Zeitwert angesetzt. Soweit Rückdeckungsversicherungen Vertragsteile mit Erlebensfallcharakter haben, umfassen deren Zeitwerte auch die Reserveauffüllung auf das Niveau der Sterbetafel DAV 2004R Bestand mit einer nach acht Jahren beginnenden und nach 14 Jahren endenden Trenddämpfung. Für zu erwartende Minderungen der Verpflichtungen wegen Beitragsfreistellung und Storno wird ein vorsichtig bemessener Abschlag auf die Reserveauffüllung vorgenommen. Andere Kapitalanlagen werden gemäß § 341c HGB bewertet. Einlagen bei Kreditinstituten werden ebenfalls zum Nennwert angesetzt. Forderungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind ebenfalls mit ihrem Nennwert angesetzt. In den Bilanzierungsmethoden hat sich zum Vorjahr folgende Änderung ergeben: Die Deckungsrückstellung versicherungsförmiger Zusagen mit Erlebensfallcharakter, die vor den 01.01.2005 gezeichnet wurden, wird nach Sterbetafel DAV 2004R Bestand mit einer nach acht Jahren beginnenden und nach 14 Jahren endenden Trenddämpfung berechnet. Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versorgungsfälle wurde für die betroffenen Versorgungsverträge einzeln in Höhe der vertraglichen Leistungen ermittelt. Aufwendungen für die Regulierung wurden in die Berechnung jeweils mit einbezogen. Die Höhe der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen richtet sich nach dem voraussichtlichen Bedarf. Alle übrigen Verbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungswerten bilanziert. Rechnungsgrundlagen für versicherungsförmige Zusagen:Zins Verwendet wird ein Rechnungszins von 3,25% für 3,17%, von 2,75% für 77,63% und von 2,25% für 19,20% der Deckungsrückstellung. Biometrische Ausscheideordnungen a) Erlebensfallrisiko Tafel DAV 2004R Bestand M/F mit einer nach acht Jahren beginnenden und nach 14 Jahren endenden Trenddämpfung für einen Anteil von 18,59% der Deckungsrückstellung Tafel DAV 2004R M/F für einen Anteil von 77,52% der Deckungsrückstellung b) Todesfallrisiko Generali Sterbetafel 2001 M/F bzw. 2006 M/F für einen Anteil von 0,14% der Deckungsrückstellung c) Invalidität Generali Berufsunfähigkeitstafel 2001 M/F bzw. 2006 M/F für einen Anteil von 2,83% der Deckungsrückstellung Tafel DAV 1998E M/F und Tafel DAV 2001EM M/F für einen Anteil von 0,92 % der Deckungsrückstellung Berechnungsmethoden für die DeckungsrückstellungBei der Berechnung der Deckungsrückstellung versicherungsförmiger Versorgungsleistungen wird einzelvertraglich von einer prospektiven Methode mit impliziter Berücksichtigung der Verwaltungskosten bei beitragspflichtigen Versorgungen ausgegangen. Die Deckungsrückstellung von Leistungen mit Erlebensfallcharakter von Versorgungen, die vor dem 01.01.2005 gezeichnet wurden, wird nach Sterbetafel DAV 2004R Bestand mit einer nach acht Jahren beginnenden und nach 14 Jahren endenden Trenddämpfung bewertet. Für zu erwartende Minderungen der Verpflichtungen wegen Beitragsfreistellung und Storno wird ein vorsichtig bemessener Abschlag auf die Reserveauffüllung vorgenommen. Die so berechnete Deckungsrückstellung zuzüglich der Beitragsüberträge wird in den Pensionsfondstechnischen Rückstellungen entsprechend Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ausgewiesen. Für beitragsfreie Zeiten wird eine zusätzliche Verwaltungskostenrückstellung gebildet. Sie wird in den pensionsfondstechnischen Rückstellungen ausgewiesen. Die Deckungsrückstellung nicht-versicherungsförmiger Versorgungsleistungen wird einzelvertraglich retrospektiv berechnet. Ihre Höhe entspricht den für diese Versorgungen gehaltenen Kapitalanlagen. Bei beitragspflichtigen Versorgungen werden Verwaltungskosten implizit berücksichtigt. Für beitragsfreie Zeiten wird eine zusätzliche Verwaltungskostenrückstellung gebildet. ZeitwertermittlungDie Zeitwerte der zum Nennwert bilanzierten Ausleihungen, werden mittels der Discounted Cash Flow-Methode ermittelt. Als Grundlage der Bewertung dienen dabei Swapzinssätze unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der Anlage und der Kreditqualität des Emittenten. Die Zeitwerte der sonstigen Kapitalanlagen, die zu Nennwerten bilanziert werden, entsprechen den jeweiligen fortgeführten Anschaffungskosten. Es sind folgende Zeitwerte der zum Nennwert bilanzierten Kapitalanlagen ermittelt worden:
Entwicklung der Aktivposten A. I. und B. I. im Geschäftsjahr 2007
Erläuterungen zur Bilanz - AktivaB. Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und ArbeitgebernI. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern 1. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen Die Position beinhaltet ausschließlich Verträge, die bei verbundenen Unternehmen abgeschlossen sind. 2. Fondsanteile bei Investmentgesellschaften
C. ForderungenIn den sonstigen Forderungen ist das Körperschaftssteuerguthaben nach § 37 Körperschaftssteuergesetz enthalten. Daraus resultiert für die AMB Generali Pensionsfonds AG von 2008 bis 2017 ein Anspruch auf Auszahlung seines Körperschaftssteuerguthabens. Das Körperschaftsteuerguthaben wird bis 2017 mit einem Zinssatz von 4% abgezinst. Ab dem Jahr 2008 werden insgesamt 11.943 € in 10 gleichen Jahresbeträgen ausgezahlt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen somit in Höhe von 8.834 €. E. RechnungsabgrenzungspostenDer Rechnungsabgrenzungsposten besteht aus noch nicht fälligen, jedoch auf das Geschäftsjahr entfallenden Zinserträgen aus den Namensschuldverschreibungen und dem Tagesgeld. Erläuterungen zur Bilanz - PassivaA. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital von 3.000.000 € besteht zum 31.12.2007 aus 3.000 auf den Namen lautende Stückaktien, die von der Generali Lloyd AG gehalten werden. B. Pensionsfondstechnische RückstellungenIII. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
Von der Rückstellung für Beitragsrückerstattung entfallen 705 € auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Überschussanteile. C. Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und ArbeitgebernDie prospektive Deckungsrückstellung beläuft sich auf 51.336.920 €. D. Andere RückstellungenII. Sonstige Rückstellungen
E. Andere VerbindlichkeitenII. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen zum größten Teil aus erhaltenen Beitragsvorauszahlungen (nicht mehr im Geschäftsjahr policierte Neuverträge) von Kunden. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungI. Pensionsfondstechnische Rechnung1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnunga) Gebuchte Bruttobeiträge
Pensionsfondsverträge gemäß Pensionsplan für Leistungszusagen FL01 - MultiFlexPensionsPlan - erhalten eine unmittelbare Gewinnbeteiligung. Für alle anderen Versorgungen ergibt sich die Gewinnbeteiligung aus der Rückdeckungsversicherung, die bei der Generali Lebensversicherung AG besteht. 2. Erträge aus Kapitalanlagen
7. Aufwendungen für den Pensionsfondsbetrieb für eigene RechnungProvisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter
8. Aufwendungen für KapitalanlagenAufwendungen für Kapitalanlagen entstanden in Höhe von 25.868 € für die Verwaltung von Kapitalanlagen und in Höhe von 5 € für Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen. Die Verwaltungsaufwendungen betrafen die Position Kapitalanlagen (Aktivposten A.). Für Fondsanteile (Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern - Aktivposten B. I. 2.) entstanden keine separaten Verwaltungsaufwendungen, jedoch sind die Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen dieser Position komplett zuzuordnen. Aufwendungen für Kapitalanlagen in Rückdeckungsversicherungen (Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern - Aktivposten B. I. 1.) fallen nicht separat an, da die Verwaltungsaufwendungen bei dem rückdeckenden Lebensversicherungsunternehmen mit den Versicherungsbeiträgen abgegolten sind. II. Nichtpensionsfondstechnische Rechnung2. Sonstige AufwendungenIm Geschäftsjahr waren die Sonstigen Aufwendungen überwiegend durch Kosten für die Veröffentlichung des Jahresabschlusses und Jahresabschlussprüfung sowie Verbandsbeiträge und Aufsichtsgebühren geprägt. Sonstige AngabenMitglieder des Vorstands und des AufsichtsratsDie Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind auf den Seiten 4 und 5 namentlich aufgeführt. Bezüge des VorstandsDie Mitglieder des Vorstands erhielten keine Bezüge. Bezüge des AufsichtsratsDie Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten keine Bezüge. Gewährte Vorschüsse und KrediteGegenüber Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats bestanden am 31. Dezember 2007 keine Kreditforderungen. Unsere Mitarbeiter/innenDie Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter/innen. Die anfallenden Tätigkeiten werden im Rahmen von Dienstleistungs- und Funktionsausgliederungsverträgen durch verbundene Unternehmen der AMB Generali Gruppe erbracht. BeherrschungsvertragSeit dem 12. Dezember 2002 existiert ein Beherrschungsvertrag zwischen der Gesellschaft und der Generali Lloyd Aktiengesellschaft. Die Generali Lloyd AG ist die herrschende Gesellschaft. Der Vertrag wurde am 14. Mai 2003 in das Handelsregister eingetragen. KonzernverbindungenKonzernzugehörigkeitDie Generali Lloyd AG hat uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG und § 21 Abs. 2 AktG mitgeteilt: Der Generali Lloyd AG gehört unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft, die gleichzeitig eine Beteiligung von mehr als dem vierten Teil der Aktien unserer Gesellschaft ohne Hinzurechnung nach § 20 Abs. 2 AktG darstellt. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass der Assicurazioni Generali S.p.A. mittelbar über die Generali Beteiligungs-GmbH, die AMB Generali Holding AG, die AMB Generali Lloyd GmbH und die Generali Lloyd AG eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft gehört, die gleichzeitig eine Beteiligung von mehr als dem vierten Teil der Aktien unserer Gesellschaft ohne Hinzurechnung nach § 20 Abs. 2 AktG darstellt. KonzernabschlussDie Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, stellt für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die AMB Generali Holding AG, Aachen, auf. Der Konzernabschluss für den größten Kreis ist in Triest, der für den kleinsten Kreis in Aachen erhältlich. München, 21. Januar 2008 AMB Generali Pensionsfonds AGDer Vorstand
Überschussbeteiligung der VersicherungsnehmerÜberschussberechtigte PensionspläneDie Zuteilung von Überschüssen richtet sich nach den Festlegungen in den Pensionsplänen, die den abgeschlossenen Pensionsfondsverträgen zugrunde liegen. Für Pensionsfondsverträge gemäß Pensionsplan für die Beitragszusage mit Mindestleistung und für Pensionsfondsverträge gemäß Pensionsplan für Leistungszusagen LR01 werden auf Rechnung und Risiko der Arbeitnehmer und Arbeitgeber Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Die aus diesen Rückdeckungsversicherungen entstehenden Überschüsse werden den Arbeitnehmern bzw. Arbeitgebern gemäß den Regelungen im Pensionsfondsvertrag gutgeschrieben. Erträge aus der ergänzenden Anlage in Investmentfondsanteilen stehen den Arbeitnehmern bzw. Arbeitgebern ungekürzt zu. Durch diese Vorgehensweise ist die angemessene Beteiligung an den Überschüssen sichergestellt. Das gilt analog auch für Zusatzversorgungen entsprechend der Ergänzungspläne zu den beiden genannten Pensionsplänen. Eine Beteiligung darüber hinaus an den Überschüssen der AMB Generali Pensionsfonds AG ist nicht vorgesehen. Für Pensionsfondsverträge gemäß Pensionsplan für Leistungszusagen FL01 - MultiFlexPensionPlan - werden Kapitalanlagen ausschließlich in Investmentfonds auf Rechnung und Risiko der Arbeitgeber getätigt. Alle Erträge aus diesen Kapitalanlagen stehen den Arbeitgebern unmittelbar zu. Das gilt analog auch für Zusatzversorgungen entsprechend der Ergänzungspläne zu diesem Pensionsplan. Die Beteiligung an den Überschüssen aus Risiko, Kosten und dem sonstigen Ergebnis der AMB Generali Pensionsfonds AG für die nach diesem Pensionsplan abgeschlossenen Pensionsfondsverträge werden für das Kalenderjahr 2008 in den folgenden Abschnitten deklariert. Deklaration für das Kalenderjahr 2008Überschusszuteilungen im Kalenderjahr 2008 werden gemäß folgender Deklaration vorgenommen:
Die Überschüsse werden als Ausschüttung aus der RfB zugeteilt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AMB Generali Pensionsfonds Aktiengesellschaft, Frankfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 14. Februar 2008 PricewaterhouseCoopers
Frank Trauschke, Wirtschaftsprüfer Mathias Röcker, Wirtschaftsprüfer Aufsichtsrat Dr. Dieter Strasser Vorsitzender Vorstandsvorsitzender i.R. der Generali Lebensversicherung AG Hans-Herbert Rospleszcz stellvertretender Vorsitzender Mitglied des Vorstands der
Manfred Oedingen Leitender Versicherungsangestellter der AMB Generali Holding AG Vorstand Michael Stille Sprecher Johannes Booms Dr. Walter Mirgel Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der Gesellschaft während des Geschäftsjahres laufend überwacht. Er wurde durch vierteljährliche schriftliche Berichterstattung des Vorstands über die Geschäftsentwicklung sowie über wesentliche Vorgänge unterrichtet und trat darüber hinaus zu zwei ordentlichen Sitzungen mit dem Vorstand zusammen. Die Prüfung gemäß § 317 des Handelsgesetzbuches wurde durch die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, vorgenommen. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Der Bestätigungsvermerk ist uneingeschränkt erteilt. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben den Bericht des Abschlussprüfers unverzüglich erhalten. Der Bericht ist in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats von den Wirtschaftsprüfern erläutert und mit dem Aufsichtsrat ausführlich erörtert worden. Den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007 und den Jahresabschluss hat der Aufsichtsrat geprüft. Er hat den Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist. Dem Aufsichtsrat hat der Erläuterungsbericht des verantwortlichen Aktuars vorgelegen. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats wurde der Bericht vom verantwortlichen Aktuar dargelegt und vom Aufsichtsrat eingehend erörtert. Aus der umfassenden Prüfung ergaben sich für den Aufsichtsrat keine Einwände gegen den Erläuterungsbericht.
München, 29.02.2008 Der Aufsichtsrat Dr. Dieter Strasser, Vorsitzender |
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