Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 10746
Eingetragen
7.11.2007
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Betrieb von Autohäusern und Kfz-Werkstätten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Gogol
seit 13.7.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sabine Stauner
Seubersdorf
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Stauner GmbH

Mühldorf a. Inn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Autohaus Stauner GmbH

Neustadt a.d. Donau

A. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung

Registerdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge

Der Jahresabschluss der Autohaus Stauner GmbH (Amtsgericht Regensburg, HRB 10746) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Es handelt sich um eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss bildet den Hauptbetrieb (Neustadt a.d. Donau) sowie die Zweigniederlassung (Mühldorf a. Inn) ab.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt.

Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen und deren Anschaffungs- und Herstellungskosten weniger als € 800 betragen - steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter - werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Risiken einer verminderten Verwertbarkeit finden durch Bewertungsabschläge Berücksichtigung.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

B. Weitere Angaben zur Bilanz

1. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich unter anderem um Prämien/Boni (T€ 161; Vj. T€ 166), Steuerüberzahlungen (T€ 155; VJ T€ 0) und Zuschüsse (T€ 0; Vj. T€ 137).

3. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres i. H. von T€ 2.515 enthalten.

4. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von T€ 676 (Vj. T€ 636) enthalten.

5. Verbindlichkeitenspiegel

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis ein Jahr * Restlaufzeit über ein Jahr Restlaufzeit über fünf Jahre
(T€) (T€) (T€) (T€)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.589 10.398 1.191 0
(10.274) (9.632) (642) (0)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 55 55 0 0
(118) (118) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 85 85 0 0
(92) (92) (0) (0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten, 1.732 1.732 0 0
(2.731) (2.731) (0) (0)
davon aus Steuern 346
(416)
davon i. R. der sozialen Sicherheit 0
(2)
Summen 13.461 12.270 1.191 0
(13.215) (12.573) (642) (0)

*In Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind unter anderem durch die Sicherungsübereignung von Fahrzeugen gesichert.

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

6. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unter anderem Buchgewinne aus der Veräußerung von Sachanlagen (T€ 70; Vj. T€ 116) und Versicherungsentschädigungen (T€ 36; Vj. T€ 29) enthalten.

7. Ertragsteuern

Der tatsächliche Steueraufwand/-ertrag aus dem Mindeststeuergesetz für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf null. Wenn das Mindeststeuergesetz schon anwendbar gewesen wäre, hätte sich die effektive Steuerquote nicht verändert.

C. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 20 Angestellte, 12 gewerbliche Arbeitnehmer und 10 Teilzeitmitarbeiter beschäftigt (ohne Auszubildende).

Im Vorjahr wurden durchschnittlich 17 Angestellte, 14 gewerbliche Arbeitnehmer und 13 Teilzeitmitarbeiter beschäftigt (ohne Auszubildende).

2. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Andreas Gogol, Kaufmann, Neustadt a. d. Donau

Die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB.

3. Honorar des Abschlussprüfers

Das im Berichtsjahr erfasste Honorar des Prüfers beträgt für die Abschlussprüfung 21 T€ (Vj. 19 T€). Darüber hinaus wurden keine weiteren Leistungen erbracht.

4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 a HGB

Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung für Bankverbindlichkeiten mit sechs weiteren assoziierten Unternehmen (Darlehenspool für Vorratsfinanzierungen) über maximal T€ 20.000.

Die tatsächliche Inanspruchnahme der assoziierten Unternehmen am 31.12.2023 betrug T€ 14.295 (Vj. T€ 11.569).

Die Autohaus Stauner GmbH geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoüberlegung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit von verbundenen Unternehmen oder nahestehenden Personen ein. Auf Basis einer fortlaufenden Bewertung der Risikosituation und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die Gesellschaft derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen vom jeweiligen Hauptschuldner erfüllt werden können. Die Autohaus Stauner GmbH schätzt daher das Risiko einer Inanspruchnahme bei den aufgeführten Haftungsverhältnissen als nicht wahrscheinlich ein.

Die genutzten Immobilien in Neustadt a.d. Donau und in Mühldorf sind gemietet. Die Laufzeit der Mietverträge beträgt noch zwei bzw. vier Jahre. Daraus resultieren finanzielle Belastungen von 144 T€ jährlich, d.h. über die noch verbleibende Vertragslaufzeit insgesamt 407 T€.

Darüber hinaus fallen weiteren Mieten in Höhe von 44 T€ p.a. an.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Die größte branchenspezifische Herausforderung ist aktuell die weitere Entwicklung der E-Mobilität im Kfz-Bereich. Ob und wann es zu einem Umbruch weg vom Verbrennungsantrieb kommt, ist nicht absehbar.

Daneben ist die wirtschaftliche und geopolitische Situation schwierig. Die meist negativen Konjunkturprognosen und der Fachkräftemangel stellen weitere Herausforderungen dar.

Zu den Auswirkungen im Einzelnen verweisen wir auf unsere diesbezüglichen Ausführungen im Lagebericht. Darüber hinaus sind nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten.

6. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

In die Gewinnrücklagen wurde aus dem Jahresüberschuss ein Betrag i. H. von 10 T€ entsprechend dem Vorschlag der Geschäftsführung eingestellt. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von 2.958.971,77 € soll vorgetragen werden.

 

Neustadt a. d. Donau, 15.11.2024

Andreas Gogol, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023 der

Autohaus Stauner GmbH, Neustadt a. d. Donau

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.992,30 0,00 0,00 0,00 48.992,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.370,26 0,00 0,00 0,00 14.370,26
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 1.862.021,97 182.368,16 0,00 -413.824,06 1.630.566,07
1.876.392,23 182.368,16 0,00 -413.824,06 1.644.936,33
1.925.384,53 182.368,16 0,00 -413.824,06 1.693.928,63
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.969,80 1.019,50 0,00 0,00 48.989,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.367,76 0,00 0,00 0,00 14.367,76
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 890.807,47 237.829,16 0,00 -99.451,06 1.029.185,57
905.175,23 237.829,16 0,00 -99.451,06 1.043.553,33
953.145,03 238.848,66 0,00 -99.451,06 1.092.542,63
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 1.022,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,50 2,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 601.380,50 971.214,50
601.383,00 971.217,00
601.386,00 972.239,50

Bilanz zum 31.12.2023

Autohaus Stauner GmbH

Neustadt a. d. Donau

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 1.022,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,50 2,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 601.380,50 971.214,50
601.383,00 971.217,00
Summe Anlagevermögen 601.386,00 972.239,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 36.200,00 16.700,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.750,00 54.500,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 14.449.615,43 12.158.109,45
14.487.565,43 12.229.309,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.217.172,91 2.136.426,20
2. sonstige Vermögensgegenstände 479.686,35 700.190,20
1.696.859,26 2.836.616,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 519.721,93 564.132,00
Summe Umlaufvermögen 16.704.146,62 15.630.057,85
17.305.532,62 16.602.297,35

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 120.000,00 110.000,00
III. Bilanzgewinn 2.958.971,77 2.514.761,13
Summe Eigenkapital 3.103.971,77 2.649.761,13
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 35.442,00
2. sonstige Rückstellungen 740.846,00 702.454,00
740.846,00 737.896,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.588.523,85 10.273.587,39
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 54.872,27 118.063,02
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 85.543,52 92.376,98
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.731.775,21 2.730.612,83
13.460.714,85 13.214.640,22
17.305.532,62 16.602.297,35

Handelsrecht

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Autohaus Stauner GmbH

Neustadt a. d. Donau

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 4.862.098,97 4.298.087,71
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.033.122,72 1.958.907,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 368.667,62 349.510,18
2.401.790,34 2.308.417,68
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 238.848,66 226.941,34
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.181.999,16 1.017.189,59
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 363.634,93 110.179,53
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 201.337,04 180.805,62
7. Ergebnis nach Steuern 474.488,84 454.553,95
8. sonstige Steuern 20.278,20 20.104,20
9. Jahresüberschuss 454.210,64 434.449,75
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.514.761,13 2.090.311,38
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen in andere Gewinnrücklagen 10.000,00 10.000,00
12. Bilanzgewinn 2.958.971,77 2.514.761,13

Handelsrecht

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Autohaus Stauner GmbH

Neustadt a.d. Donau

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die globale Wirtschaftsleistung normalisierte sich 2022 weiter und verzeichnete 2023 ein positives Wachstum von 2,7%. Die deutsche Wirtschaft schrumpfte 2023 um -0,2%, die Arbeitslosenquote stieg im Durchschnitt an. Gleichzeitig sank die Inflationsrate, blieb aber verhältnismäßig hoch.

Im Jahr 2023 lag das weltweite Volumen des PKW-Markts mit knapp 77 Mio. Fahrzeugen spürbar über dem Vorjahreswert. Engpässe und Störungen der globalen Lieferketten ließen nach und schränkten die Fahrzeugverfügbarkeiten weniger ein. Während sich die Versorgungslage bei Vorprodukten gegenüber dem Vorjahr verbesserte, wirkten u.a. die Folgen des Russland-Ukraine-Konflikts sowie Vorzieheffekte aufgrund auslaufender Fördermaßnahmen dämpfend auf die Entwicklung der Neuzulassungen einzelner Märkte.

Die Verbraucherpreise sind in Deutschland im Verlauf des Jahres 2023 um 5,9% gestiegen (Vorjahr 7,9%) und verharren auf einem hohen Niveau, wenngleich sich die Steigerung abgeschwächt hat.

In Deutschland lag die Zahl der PKW-Neuzulassungen 2023 mit 2,8 Mio. Einheiten (+7%) spürbar über dem Niveau des Vorjahres. Die Verfügbarkeit der Modelle ist bis auf Ausnahmen gegeben. Teilweise erhöhen die Hersteller sogar die Rabatte zur Absatzstärkung.

Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes wurden im letzten Kalenderjahr über 524.000 Elektroautos in Deutschland neu zugelassen, was 18% aller Neuzulassungen ausmacht. Die Zunahme hat sich allerdings mittlerweile enorm verlangsamt. In Deutschland sind insgesamt lediglich 3% aller Fahrzeuge Elektrofahrzeuge. Nachdem die Förderung gestrichen wurde, brachen die Verkaufszahlen seit September 2023 ein.

Dementsprechend brechen derzeit die Preise für gebrauchte Elektrofahrzeuge deutlich ein und erreichen mittlerweile das Preisniveau von Verbrenner-Pendants.

1.2 Investitionen

Die Investitionen ins Anlagevermögen verteilen sich wie folgt:

Betriebs- u. Geschäftsausstattung, Werkzeuge 45 T€
Vorführ- und Mietfahrzeuge 137 T€

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 betrugen insgesamt 239 T€.

1.3 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung der Vorräte einschließlich der Vorführfahrzeuge erfolgte über verschiedene Kreditinstitute. Im Rahmen des Verbunds mit assoziierten Unternehmen stehen attraktive Finanzierungskonditionen mit flexiblen Kreditrahmen zur Verfügung, insgesamt bis zu 20.000 T€.

1.4 Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 45 aktive Mitarbeiter zur Belegschaft, darunter sechs Auszubildende. Es bestehen jeweils einzelvertragliche Regelungen.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz (Berufsunfälle u. ä.) haben sich im Geschäftsjahr keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

2. Darstellung der Lage und des finanziellen Leistungsindikators

2.1 Finanzlage

Unsere Finanzlage ist stabil. Wir verfügen über höhere Kreditlinien, als wir regelmäßig in Anspruch nehmen; dies insbesondere im Bereich der Vorratsfinanzierung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen; Skontierungsvorteile werden grundsätzlich genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

2.2 Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich in nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliederter Form im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

01.01. -31.12.2023 01.01. -31.12.2022 Veränderung
T€ % T€ % T€
Rohergebnis 1 4.781 13 4.044 14 737
Personalaufwand -2.402 -6 -2.308 -8 -94
Planmäßige Abschreibungen -239 -1 -227 -1 -12
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1 -1.178 -3 -1.007 -3 -171
Sonstige Steuern -20 0 -20 0 0
Betriebsergebnis 942 3 482 2 460
Neutrales Ergebnis 77 0 244 1 -167
Zinsaufwendungen -364 -1 -110 -1 -254
Finanzergebnis -364 -1 -110 -1 -254
Ergebnis vor Ertragsteuern 655 2 616 2 39
Ertragsteuern -201 -1 -181 -1 -20
Jahresergebnis 454 1 435 1 19

Aus dem erzielten Ergebnis ergibt sich eine Eigenkapitalrendite von 15% und eine Gesamtkapitalrendite von 5%.

Als finanzieller Leistungsindikator wird zum einen das Ergebnis vor Ertragsteuern verwendet. Im Ausblick des Lageberichts 2022 wurde von einem ähnlichen Ergebnis wie 2022 (616 T€) ausgegangen. Tatsächlich wurde eine Steigerung um 6% auf 655 T€ erreicht. Für das Jahr 2024 wird von einem leicht rückläufigen Ergebnis ausgegangen.

Als zweiter finanzieller Leistungsindikator wird das Rohergebnis betrachtet. Auch hier wurde zunächst für 2023 von einem Ergebnis ähnlich wie im Vorjahr ausgegangen. Tatsächlich lag das Rohergebnis aber um T€ 737 über dem Vorjahreswert. Für das Jahr 2024 wird von einem konstanten Rohergebnis ausgegangen.

1 ohne die im neutralen Ergebnis verrechneten Beträge

2.3 Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag knapp 18 %. Maßgeblichen Einfluss darauf hat der hohe Vorratsbestand, der vor allem der jeweiligen Markt- und Angebotssituation geschuldet ist.

Die Verbindlichkeitenquote beträgt 78% und ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Es gelten analog die Einflussparameter wie bei der Eigenkapitalquote (Finanzierung des hohen Vorratsbestandes).

Die Vorräteintensität beträgt über 83% der Bilanzsumme (Vorjahr 74%).

Die Forderungsquote erreicht 11% (Vorjahr 17%). Bezogen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt sie 7% (Vorjahr 13%).

3. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind von außergewöhnlichen Unsicherheiten geprägt, welche insbesondere aus handels- und geopolitischen Ereignissen resultieren. Hinzutreten verstärkt ökologische Herausforderungen und hohe Verschuldungsquoten im privaten und öffentlichen Sektor. Eine noch immer deutliche Inflation und damit einhergehender Kaufkraftrückgang sowie ein grundsätzlich höheres Zinsniveau wirken wirtschaftlich belastend.

Für die Wirtschaftsleistung rechnen wir mit einem leichten Rückgang; das BIP wird im Jahr 2024 lt. Bundesregierung leicht sinken.

Die Transformation der Automobilindustrie hin zu Elektromobilität und Digitalisierung schreitet deutlich langsamer voran als erwartet. Die Zulassungen für E-Fahrzeuge sind aktuell sogar rückläufig. Demnach erwarten wir, dass der Markt für Elektrofahrzeuge in den nächsten Jahren nur langsam wachsen wird.

3.1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Neben den o.g. Sachverhalten befindet sich die Automobilindustrie in einem Transformationsprozess hin zur Elektromobilität, der allerdings aktuell deutlich ins Stocken geraten ist. Ob den westlichen Herstellern eine entsprechend rasche positive Entwicklung gelingt, bleibt offen. Insbesondere die chinesischen Hersteller werden weiter Druck aufbauen.

Ursachen für einen möglichen rückläufigen Absatz von Fahrzeugen ergeben sich daneben aus dem zum Teil instabilen makroökonomischen Umfeld sowie im Kontext politischer oder wirtschaftlicher Unsicherheiten. Auch steigende Energiepreise und eine hohe Sparrate können zu einer Verunsicherung der Märkte oder einem Kaufrückgang führen.

Ertragsorientierte Risiken

Aufgrund der positiven Ergebnisse verfügen wir über ausreichend Liquidität bzw. Liquiditätsreserven. Wir sehen uns aufgrund unserer positiven Unternehmensentwicklung in den letzten Jahren gut gerüstet. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass langfristig hohe Deckungsbeiträge im Automobilsektor erwirtschaftet werden können. Die Zinsentwicklung führt zu deutlich höheren Finanzierungskosten, die im Geschäftsjahr bereits das Dreifache des Vorjahres betragen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens und der vorhandenen Kreditreserven sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

3.2. Chancenbericht

Wir versuchen, die hohe Wertschöpfung beizubehalten. Unsere sehr gute Position in der Kundenzufriedenheit wird dies unterstützen. Gegebenenfalls sinkende Deckungsbeiträge werden über höhere Stück- und Umsatzzahlen ausgeglichen.

3.3. Gesamtaussage

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Letztlich lassen sich die Auswirkungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und deren laufende Veränderung nicht verlässlich und seriös einschätzen. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben.

4. Zweigniederlassungen

Es besteht eine Zweigniederlassung unter gleicher Firma in Mühldorf am Inn (Elbestraße 30, 84453 Mühldorf am Inn).

 

im November 2024

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Stauner GmbH, Neustadt an der Donau:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Stauner GmbH, Neustadt a. d. Donau - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Stauner GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffende Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Amberg, den 15.11.2024

L & B Treuhand GmbH
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