Elektrostatic Consulting GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Schäfer seit 1.7.2022 | Prokura |
Manuel Clemens Maria Dr. Konrad seit 2.2.2011 | Kommanditist |
Jürgen Homolka seit 7.6.2006 | Kommanditist |
Steffen Homolka seit 7.6.2006 | Kommanditist |
Carlheinz Weitmann seit 7.6.2006 | Kommanditist |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
4 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Haug GmbH & Co.KG.Leinfelden-EchterdingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Gegenstand der Gesellschaft ist die Herstellung und der Vertrieb von Apparaten und Instrumenten, welche insbesondere an die Maschinenindustrie geliefert werden. Beim Thema elektrostatische Entladung und Aufladung ist Haug der Ansprechpartner für Branchen wie Verpackungsindustrie sowie die Papier verarbeitende Industrie, die Automobilindustrie und die Pharmabranche. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Leinfelden-Echterdingen entwickelt, produziert und vertreibt technische Produkte. Haug verfügt weiterhin über ein zertifiziertes integriertes Managementsystem. Dieses beinhaltet das Qualitätsmanagement und das Umweltmanagement. 2. Forschung und Entwicklung Haug legt weiterhin einen Schwerpunkt auf die Produktentwicklung und beschäftigt hierzu ca. acht Mitarbeiter. Es handelt sich dabei um Ingenieure, Physiker und Elektroniker. Die Kosten für die Entwicklung spielen eine wesentliche Rolle. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung beziffert sich im Geschäftsjahr auf rund T-EUR 670 und beinhaltet Personal- und Materialaufwendungen sowie Aufwendungen für die Auftragsforschung durch externe Dienstanbieter. Die bestehende Produktpalette wird ständig ausgebaut inkl. der Entwicklung von kundenspezifischen Produktvarianten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wichtigsten Konkurrenten sind Teile eines Konzerns, sie veröffentlichen keine eigenen Geschäftszahlen. Darüber hinaus ist die Branche nicht klar abgegrenzt, somit sind konkrete Angaben zur Entwicklung der Branche nicht möglich. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2022 war stabil, der Umsatz ist um ca. 2 % gewachsen. Als Folge des Ukraine-Kriegs sind Materialpreise massiv gestiegen. Weiterhin hat ein starker Schweizer Franken unser Ergebnis belastet. Der prozentuale Materialeinsatz konnte durch angepasste Verkaufspreise in etwa konstant gehalten werden. Im Geschäftsjahr 2022 hat Haug Personal aufgebaut. Eingestellt wurde eine Abteilungsleiterin Sales / Customer Service, eine Mitarbeiterin Marketing und eine Produktmanagerin. Daraus resultierten steigende Personalkosten. Im Geschäftsjahr 2022 erzielten wir ein positives Rohergebnis, das um T-EUR 194 über dem des Vorjahres und um T-EUR 1.056 über dem des Geschäftsjahres 2020 liegt. Die Beteiligungserträge sind insgesamt über dem Niveau des Vorjahres. Die Entwicklung der Beteiligungsgesellschaften ist insgesamt nicht zufriedenstellend. Im Jahresabschluss zum 31.12.2022 der Tochtergesellschaft Haug Biel AG wurden stille Reserven in Höhe von T-EUR 144 aufgelöst. Die Überschüsse aus übrigen Finanzanlagen liegen insgesamt unter dem Niveau der Vorjahres. Die erneute Steigerung der Personalkosten in Höhe von rd. T-EUR 110 belasten das Ergebnis. Die aus Investitionen resultierenden Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T-EUR 40 gestiegen. Auch die Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten liegen jeweils deutlich über dem Vorjahresniveau. Hierbei erhöhten sich insbesondere Instandhaltungen und Entwicklungskosten. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T-EUR 60 gestiegen. Grund hierfür ist die Anpassung der Einzelwertberichtigungen zu Forderungen. Im Gegenzug wurden die Forderungen als uneinbringlich ausgebucht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind daher deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von rd. T-EUR 21 belasten ebenfalls das Ergebnis, sind jedoch um T-EUR 5 niedriger als im Vorjahr. Insgesamt resultiert daraus ein wirtschaftliches Gesamtergebnis, das um T-EUR 20 über dem Vorjahr liegt. Das Ergebnis ohne die Beteiligungsgesellschaften hat sich gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 127 verschlechtert. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie Investitionen Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 449 verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens halten wir stabil. Die Verbindlichkeiten gegenüber unserem Tochterunternehmen Haug Biel AG haben zugenommen. Bezogen auf die Bilanzsumme betragen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen einschließlich der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16,3%. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr um T-EUR 194 von T-EUR 4.758 auf T-EUR 4.951 gestiegen (4,1%). Zu den finanziellen Leitungsindikatoren der Gesellschaft zählen u.a. das Rohergebnis. Im Geschäftsjahr lagen die Investitionen in Anlagen, Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung um rd. T-EUR 3 unter dem Vorjahresniveau (in 2022: T-EUR 83, Vorjahr: T-EUR 86). 4. Gesamtaussage Die Geschäftsleitung schätzt die Vermögens- und Finanzlage als ausreichend ein. Die Ertragslage war im Geschäftsjahr 2022 positiv, dabei haben die steigenden Personalkosten das Ergebnis belastet. Haug Biel AG und Haug North America haben jeweils im Geschäftsjahr ein positives, aber niedriges Ergebnis erzielt. Das Finanzmanagement von Haug ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind bis auf rd. EUR 2,3 Mio. durch liquide Mittel, Wertpapiere, Forderungen und das Warenlager abgedeckt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Im Geschäftsjahr 2023 kühlt sich die Konjunktur ab, die Prognostiker sprechen von einer Rezession. Im bisherigen Jahresverlauf sind die Umsätze leicht rückläufig. Im ersten Quartal war der prozentuale Materialeinsatz hoch, wir wirken dem durch eine Anhebung der Verkaufspreise ab Mai entgegen. Die Geschäftsleitung rechnet mit einem positiven Ergebnis für 2023. Positiv ist anzumerken, dass die Unterbrechungen der Lieferketten zur Zeit der Vergangenheit angehören. Neue Projekte mit Potential haben wir mit Kunden angegangen. Falls diese Projekte zu Ende geführt werden, resultieren daraus wesentliche Umsätze. Allerdings ist der Ausgang der Projekte zum heutigen Zeitpunkt offen. Die Geschäftsleitung sieht ein Risiko darin, wenn es zu einer unvorteilhaften Gemengelage aus wachsenden Personalkosten, hohem Materialeinsatz und rückläufigem Umsatz kommen würde. Keines der genannten Risiken ist bestandsgefährdend. Chancen sieht die Geschäftsleitung, wenn es durch eine kontinuierliche Produktinnovation und durch vermehrte Vertriebsaktivitäten zu steigenden Umsätzen und in Folge davon zu einer positiven Geschäftsentwicklung kommt.
Leinfelden-Echterdingen, den 27. Juni 2023 persönlich haftende Gesellschafterin Haug Gesellschaft mit beschränkter Haftung Steffen Homolka BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. GRUNDSÄTZLICHE ANGABEN 1. Allgemeine Angaben Die Haug GmbH & Co. KG mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRA 221160 eingetragen. Gemäß § 264a HGB in Verbindung mit § 267 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Personengesellschaft ohne natürliche Person als persönlich haftenden Gesellschafter. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach dem gesetzlichen Gliederungsschema gemäß § 266 HGB. Bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Planmäßige Abschreibungen wurden berücksichtigt, wobei sowohl die lineare als auch die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung kam. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen kamen lineare Abschreibungen zum Ansatz. Das Sachanlagevermögen wurde entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen oder degressiven Methode abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt in Bezug auf die festen Kapitalanteile mit den Anschaffungskosten. Die Umrechnung in EUR erfolgte mit den Umrechnungskursen im Zeitpunkt der Anschaffung. Die variablen Kapitalanteile wurden mit den jeweiligen Stichtagskursen im Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw., soweit erforderlich, zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten wurden zu Nominalwerten angesetzt. Soweit erforderlich wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen wurden nach der PUC-Methode i.S.v. IAS 19 unter Berücksichtigung der Sterbetafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck passiviert. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde ein Zinssatz von 1,78% und eine jährliche Rentensteigerung von 1,75% zugrunde gelegt. Der Zinssatz entspricht dem Zins nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB (10-Jahres-Durchschnitt). Die übrigen Rückstellungen wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zu Erfüllungsbeträgen, die mit den Nennbeträgen identisch waren. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden grundsätzlich mit dem Kurs der Erstbuchung bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in EUR umgerechnet, soweit dies den allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften entspricht. B. ANGABEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus den Angaben unter "sonstige Berichtsbestandteile". Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Finanzinstrumente mit Buchwert in Höhe von EUR 202.430,01 und einem beizulegenden Zeitwert zum 31.12.2022 in Höhe von EUR 196.308,74 sind außerplanmäßige Abschreibungen unterblieben, da keine dauernde Wertminderung vorliegt. Die Durchschnittswerte der Zeitwerte im Vergleich zu den Buchwerten haben in den letzten 12 Monaten 10% des Buchwertes nicht unterschritten. Betreffend Finanzinstrumente mit Buchwert in Höhe von EUR 19.481,64 und einem beizulegenden Zeitwert zum 31.12.2022 in Höhe von EUR 12.989,20 sind außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen worden, da eine dauernde Wertminderung vorliegt. Dieser Wert hat sich auch bis zur Bilanzaufstellung nicht wieder erholt. 2. Rückstellungen Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 2.045,00 (Vorjahr: EUR 3.367,00). 3. Verbindlichkeiten
C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Personalaufwand Darin enthalten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 38.666,36 (Vorjahr: EUR 28.413,76). 2. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens Die Position betrifft außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB. 3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Darin enthalten sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 987,00 (Vorjahr: EUR 835,00). D. SONSTIGE ANGABEN 1. Verwendung des Jahresergebnisses Das Jahresergebnis wird gemäß Gesellschaftsvertrag verteilt. 2. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 21 HGB werden sämtliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen angegeben (insgesamt zu marktüblichen Bedingungen):
3. Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr:
4. Gesellschaftsorgane Persönlich haftende Gesellschafterin der Haug GmbH & Co. KG ist die Haug Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen und einem gezeichneten Kapital von EUR 26.500,00. Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin war im Berichtsjahr Herr Steffen Homolka, Dipl.-Ingenieur, Alleingeschäftsführer, Steinenbronn. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Die Gesamtbezüge früherer Organmitglieder und ihrer Hinterbliebenen betrugen im Geschäftsjahr EUR 44.362,36 (Vorjahr: EUR 43.019,76). Die Pensionsrückstellung für diese Personengruppe beträgt zum 31.12.2022 EUR 184.403,00 (Vorjahr: EUR 187.017,00). 5. Angaben zum Beteiligungsbesitz Anteile an verbundenen Unternehmen
6. Nachtragsbericht Der Ende Februar 2022 begonnene Russland-Ukraine-Krieg kann zu verstärkten Materialengpässen, Lieferschwierigkeiten und steigenden Erzeugerpreise bei Vorprodukten führen. Die Risiken werden im Prognose-, Chancen- und Risikobericht des Lageberichts beschrieben. Eine quantitative Abschätzung der Risiken ist aktuell nicht möglich. Die Geschäftsleitung behält die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs im Blick und analysiert die Risiken. Darüber hinaus werden laufend die Planzahlen sowie Lösungsmöglichkeiten auf die aktuelle geopolitische Lage angepasst.
Leinfelden-Echterdingen, den 27. Juni 2023 persönlich haftende Gesellschafterin Haug Gesellschaft mit beschränkter Haftung Steffen Homolka AnlagespiegelVgl. Sonstige Berichtsbestandteile Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen1.1.2022 - 31.12.2022Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 6.492,44 EUR. 1.1.2021 - 31.12.2021Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 0,00 EUR. Bericht des Aufsichtsratskein Aufsichtsrat zu bilden - keine Offenlegung eines Berichts möglich sonstige BerichtsbestandteileEntwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2022 der Haug GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen
Siehe Anhang Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Haug GmbH & Co. KG mit einer Bilanzsumme von EUR 7.864.446,69 und einem Jahresüberschuss von EUR 328.122,51 den folgenden, uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: An die Haug GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen "Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Haug GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Haug GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern die nicht tatsächlichen oder rechtlichen Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Leonberg, den 25.11.2023 HSM Wirtschaftstreuhand Leonberg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Michael Moser, Wirtschaftsprüfer |
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