Trassl Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benedikt Scharfe seit 28.6.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Trassl seit 16.12.2022 | Geschäftsführer |
Christoph Ruppert seit 25.7.2006 | Prokura |
Stefan Traßl seit 14.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sigmund Lindner GmbHWarmensteinachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SIGMUND LINDNER GMBH, WARMENSTEINACH1. Grundlagen des Unternehmens Die Sigmund Lindner GmbH produziert und vertreibt technische Glas- und Keramikkugeln (SiLibeads) sowie Effektglitter (SiLiglit, Bioglitter). Die Zielmärkte Chemie, Pharmazie, Food, Wasser, Design und Kosmetik stellen dabei unsere Hauptabnehmer dar. Die langfristige Vertriebs- und Marketingstrategie bleibt in diesen strategischen Märkten unverändert. Als Nischen- und Spezialanbieter für hochwertige Produkte wollen wir uns durch Innovationen, Zusatznutzen und hohen Qualitätsstandard auf unseren Kernmärkten etablieren. Der Standort in Warmensteinach wird für innovative, qualitativ hochwertige und für kundenspezifische Produkte genutzt und ausgebaut. Die Produktionen in China dienen für preissensible Produkte und Märkte. Es wird intensiv nach neuen Produkten, Verfahren und Anwendungen geforscht und entwickelt, um langfristig auf den Kernmärkten erfolgreich bestehen zu können. Im Allgemeinen legen wir bereits bei der Forschung und Entwicklung von neuen Produkten Wert auf CO 2 -Neutralität. Die Hauptabsatzmärkte liegen in der EU, USA, Südamerika und Asien inkl. Indien. Die Märkte in Afrika und Mittleren Osten gewinnen für die Zukunft an Bedeutung. Die Exportquote lag im Geschäftsverlauf bei rd. 79 %. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen[1] Das globale Wirtschaftswachstum schwächte sich im Jahr 2023 nach Angaben des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) noch einmal leicht ab. Hatte die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2023 zunächst deutlich angezogen, expandierte sie im Sommerhalbjahr nur noch in moderatem Tempo und verlor gegen Ende des Jahres weiter an Fahrt. Obwohl sich die Rahmenbedingungen durch die Beendigung der restriktiven Corona-Politik in China und den im Jahresverlauf nachlassenden Preisauftrieb verbessert hatten, legte besonders die Industrieproduktion nur schwach zu, und der Welthandel war in der Tendenz sogar rückläufig. Im Jahresergebnis erhöhte sich die Weltproduktion 2023 um 3,0% (2022: +3,3%). Die deutsche Wirtschaft (-0,3%) fiel 2023 im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern spürbar ab. Schlechte Stimmung, hohe Unsicherheit und ungünstigere Finanzierungsbedingungen belasteten die Unternehmen. Dazu kam weiterhin eine dämpfende Wirkung durch einen erneut hohen Krankenstand. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Auch der Außenhandel blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Als stützend für die Konjunktur erwies sich lediglich der Konsum. Die öffentlichen Ausgaben expandierten in der zweiten Jahreshälfte sogar kräftig und der private Konsum profitierte vom langsamen Absinken der Inflation sowie einem Anstieg der Lohneinkommen. Es mehren sich die Zeichen, dass auf der deutschen Wirtschaft vor allem strukturelle Schwierigkeiten lasten, die die Expansionsspielräume einschränken. Auch global ist ein kräftiger Aufschwung aktuell nicht in Sicht. Zwar scheint der Tiefpunkt im Welthandel trotz der Belastungen durch die Krise im Nahen Osten durchschritten, aber insbesondere China kämpft mit Problemen, dazu laufen die stützenden Wirkungen der Finanzpolitik weltweit aus. Gleichzeitig hat sich der Rückgang der Inflation verlangsamt. Im Gegensatz zum Gaspreis ist insbesondere der Ölpreis derzeit weiter hoch. Auch die Preise für nichtenergetische Rohstoffe sind zuletzt nur noch wenig zurückgegangen. Anders als in den Schwellenländern, sind Zinssenkungen deshalb frühestens Mitte des Jahres zu erwarten. Risiken für die Weltkonjunktur sind vor allem geopolitischer Natur mit der US-Präsidentschaftswahl als zusätzlichem Unsicherheitsfaktor. [1] Quellen: Kieler Konjunkturberichte - Weltwirtschaft im Frühjahr 2024 (06.03.2024) https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/6aa6a98f-44b7-4fb4-8e1f de5a57d2ca3e-KKB_111_2024-Q1_Welt.pdf Kieler Konjunkturberichte - Deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024 (06.03.2024) 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen[2] Wir sehen die chemisch-pharmazeutische Industrie als unsere Hauptabnehmer. In 2023 hatte die Branche folgende Rahmenbedingungen: • Produktion sinkt um 8 Prozent • Umsatzrückgang von 12 Prozent • Prognose 2024: Weiteres Minus beim Umsatz • Politikwechsel mit Fokus auf wettbewerbsfähige Wirtschaft notwendig Ein schwieriges Jahr geht für die chemisch-pharmazeutische Industrie zu Ende. Die Hoffnungen auf eine Belebung der Konjunktur haben sich nicht erfüllt. "Wir befinden uns mitten in einem tiefen, langen Tal. Und noch ist unklar, wie lange wir es durchschreiten müssen", kommentiert der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie, Markus Steilemann, die Lage. Ein schneller Aufschwung sei nicht in Sicht. Deutschland steckt in einer Krise, die nicht nur die Chemieindustrie betrifft. Die gesamte deutsche Wirtschaft leidet unter der schwachen Konjunktur und strukturellen Problemen. Chemieproduktion geht um 11 Prozent zurück Für die Branche war 2023 ein schlechtes Jahr. Insgesamt ging die Chemie- und Pharmaproduktion um 8 Prozent zurück. Rechnet man das Pharmageschäft heraus, liegt der Rückgang bei 11 Prozent. Den Unternehmen fehlten zunehmend die Aufträge. Die Kapazitäten der Branche waren mit durchschnittlich rund 77 Prozent nicht ausgelastet. Damit liegt die Produktion seit neun Quartalen unterhalb der wirtschaftlich notwendigen Grundauslastung von 82 Prozent. Die Hersteller anorganischer Grundstoffe sowie von Seifen, Reinigungsmitteln und Kosmetika drosselten ihre Produktion um 10 Prozent. In der Fein- und Spezialchemie lag der Produktionsrückgang bei 4 Prozent. Auch die Pharmasparte hatte nach dem Impfstoffboom mit schlechten Standortbedingungen zu kämpfen und büßte 3 Prozent ein. Mit rund 230 Milliarden Euro lag der Branchenumsatz 12 Prozent niedriger als im Vorjahr. Besonders kräftig fiel der Rückgang im Inlandsgeschäft aus. Die Verkäufe sanken um 16 Prozent auf 86 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz lag mit 144 Milliarden Euro 10 Prozent niedriger als im Vorjahr. Zum Umsatzrückgang haben auch rückläufige Chemikalienpreise beigetragen. Die Erzeugerpreise für chemisch-pharmazeutische Produkte waren 2023 durchschnittlich rund 1 Prozent günstiger als im Vorjahr. Ausblick 2024: Erholung lässt auf sich warten Zum Jahresende herrscht in der Branche weiterhin Rezessionsstimmung. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate sind negativ. Damit dürften weiter Aufträge im Chemiegeschäft fehlen. Der VCI geht deshalb für das kommende Jahr nicht davon aus, dass die Chemieproduktion wieder ansteigt. Beim Branchenumsatz wird ein Minus von 3 Prozent erwartet. [2] Quelle: Jahresbilanz 2023 - Verband der Chemischen Industrie e.V. (18.09.2024) 2.3 Geschäftsverlauf und Lage 2023 Umsatz/ Vertrieb/ Marketing Das Geschäftsjahr 2023 war ein zufriedenstellendes Jahr. Der Umsatz ist zwar leicht um rd. 100.000€ gegenüber dem Vorjahr auf 30,1 Mio. € gesunken, liegt aber dennoch über unserer Zielmarke von 30 Mio. €. Die Ertragslage ist ebenfalls leicht gesunken und der Jahresüberschuss nach Steuern liegt nun mehr bei 2.067.000€. Dies ist ein Rückgang um rd. 300.000€ gegenüber dem Jahr 2022. Ein bedeutender Leistungsindikator für das Unternehmen ist die Umsatzerlösrendite. Diese ist im Geschäftsjahr um 1.5% niedriger als gegenüber dem Vorjahr und liegt bei 9,3 %. Besonders erfreulich war die positive Umsatzentwicklung bei den Bioglittern. Durch den Zukauf und die Übernahme der Kunden von unserem Wettbewerber aus dem UK und aufgrund der allgemeinen Tendenz von Kunststoffglittern zu biologisch abbaubaren Glittern konnten wir den Umsatz in diesem Segment um rd. 1 Mio. € steigern. In der Gesamtheit verlief das Effektglittergeschäft sehr erfolgreich. Dem gegenüber Stand ein Rückgang bei den Silibeads Keramikkugeln in Höhe von rd. 900.000€. Grund hierfür waren Überbevorratungen bei unseren Kunden in Amerika, die im Geschäftsjahr ihre Läger zurückgefahren haben und keine Orders bei uns platziert haben. Alle anderen Produktgruppen verliefen stabil und es sind keine nennenswerten Änderungen gegenüber dem Vorjahr zu erwähnen. Unsere Umsätze in den strategischen Märkten Pharma und Water verliefen stabil und auf hohem Niveau. Leichte Einbußen verzeichneten wir jedoch bei Food und Chemistry. Hier waren, wie bereits erwähnt, die Überbevorratungen der Grund für die Rückgänge. Der Bereich Design mit unseren Siliglit- Produkten und Bioglittern hat sich sehr positiv entwickelt. Unsere Kunden im Bereich Kosmetik haben verstärkt unsere Produkte nachgefragt. Zusammenfassend sind wir mit dem Geschäftsverlauf zufrieden und können positiv in die Zukunft blicken. Unsere Marketingaktivitäten sind zielgerichtet auf die strategischen Märkte. Es wurden zahlreiche Messen weltweit durchgeführt und die Märkte werden digital durch Newsletter, Webinare und auf unserer Website beworben. Unsere Tochterunternehmen in China und USA haben ebenfalls gute Ergebnisse erzielt. Der Umsatz in der Sili Gruppe konnte auf rd. 56 Mio. € gegenüber rd. 53 Mio. € aus dem Vorjahr gesteigert werden. Dies lag in erster Linie an der sehr guten Umsatzentwicklung bei unserem Tochterunternehmen für Keramikkugeln. Hier wurde der Markt für die Vermahlung von Lithiumeisenphosphat für die Batterieherstellung weiter ausgebaut. Das Tochterunternehmen in Russland leidet jedoch stark aufgrund des Angriffskrieges auf die Ukraine und unter den verhängten Sanktionen. Es werden lediglich Produkte für die Pharmazie nach Russland und Belarus geliefert. Dieser Bereich wird sich jedoch voraussichtlich in 2024 sehr gut entwickeln. Unsere Tochterunternehmen in China und den USA verzeichnen eine stabile und gute Ertragslage und es kann mit weiteren Dividendenzahlungen in 2024 gerechnet werden. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, Personal, Investitionen Die Bilanzsumme betrug zum Stichtag rd. 27,2 Mio. € und ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 3,0 Mio. € gestiegen. Wesentliche Veränderungen auf der Aktivseite sind wie folgt: beim Anlagevermögen sind die immateriellen Vermögensgegenstände um rd. 900.000€ auf 937.000€ gestiegen. Dies liegt am Erwerb der Marke Bioglitter, der Kundenliste und allen weiteren immateriellen Vermögenswerten der erworbenen Firma. Weiterhin erhöhten sich die Sachanlagen, primär die technischen Anlagen und Maschinen sowie Anzahlungen hierfür, um rd. 2,8 Mio. € auf rd. 9 Mio. €. Grund hierfür waren große Investitionen zum Erhöhen der Produktionskapazitäten und zum Einsparen von Energie und C02 für eine C02 neutrale Produktion am Standort in Warmensteinach. Das Umlaufvermögen liegt nun bei rd. 16,3 Mio. € und ist um rd. 700.000 € gesunken. Die Vorräte haben sich um rd. 700.000 € zum Stichtag erhöht. Ziel wird es sein in 2024 die Vorräte abzubauen, da eine leichte Überbevorratung stattfand, welche den noch angespannten Lieferketten und Schifffahrtsrouten geschuldet war. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um rd. 533.000 € und die liquiden Mittel um rd. 853.000 € gesunken. Auf der Passivseite sind folgende Positionen zu bemerken: das Eigenkapital ist um rund 2 Mio. € auf 6,7 Mio. € angewachsen. Der Gewinn 2022 verblieb vollständig im Unternehmen. Die Steuerrückstellungen sind auf 874.000€ gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind von 16,9 Mio. € im Jahr 2022 auf 17,6 Mio. € in 2023 gestiegen. Grund hierfür war vor allem die Erhöhungen bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von rd. 1,1 Mio. €. Gleichzeitig sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um rd. 700.000€ zurückgegangen. Die Liquidität im Unternehmen und im Konzern ist jederzeit gesichert. Das Liquiditätsmanagement mit Planung, Debitorenmanagement und Factoring haben im Unternehmen hohe Priorität. Die Ertragslage im Unternehmen war zufriedenstellend. Der Jahresüberschuss vor Steuern beträgt 2.799.000€ und ist gegenüber dem sehr gutem Jahr 2022 um 478.000€ zurückgegangen. Dies lag zum einem an den gestiegenen Personalkosten und zum anderen an den erhöhten Abschreibungen. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um rd. 500.000€ gestiegen. Dies lag in erster Linie an einer allgemeinen Lohnerhöhung und an individuellen Lohn- und Gehaltsanpassungen, sowie an der Neueinstellung von 2 Mitarbeitern. Die Abschreibungen sind aufgrund der hohen Investitionen um rd. 300.000€ im Vergleich zum Vorjahr angewachsen. Die Verbuchung der Heizungsanlage als sonstiger Vermögensgegenstand bzw. als sonstige Verbindlichkeit erfolgte gegenüber den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen, wodurch eine erfolgsneutrale Bilanz- bzw. Gewinn- und Verlust-Verlängerung i.H.v. 443.972€ resultierte. Alle weiteren Positionen sind mehr oder weniger unauffällig und bedürfen keinen größeren Erklärungen. Der Personalstamm ist gegenüber dem Vorjahr mehr oder weniger unverändert und liegt bei 105 Mitarbeitern. Altersbedingt und aufgrund von Fluktuation haben 10 Personen das Unternehmen verlassen. Es wurden alle Stellen neu besetzt. Es wird aber immer schwieriger und zeitlich aufwendiger offene Stellen zu besetzen. Der Fachkräftemangel wird sich für die Zukunft weiterhin verschärfen und wir werden unsere Anstrengungen und Bemühungen ausweiten, um unseren Personalbedarf für die Zukunft decken zu können. Die Mitarbeiterzufriedenheit halten wir auf hohem Niveau. Erfolgsprämien, regelmäßige Entgeltanpassungen, Incentives und zahlreiche Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung werden durchgeführt. Dies wird einen Einfluss auf die Personalkosten haben. Die Ausbildungsquote ist leider sehr niedrig. Aktuell haben wir 1 Auszubildende. In 2024 planen wir mit 3 Auszubildenden. Im Geschäftsjahr wurden rd. 4,8 Mio. € investiert. Schwerpunkte waren und sind die Anschaffung der neuen CO 2 - freien Heizungsanlage, die Automatisierung und Kapazitätserweiterung für die Fertigung der Glaskugeln, der Sinterofen für die Keramikkugeln für den Bereich Chemie, zwei neuentwickelte optische Sortieranlagen für die Glaskugeln für Food und die Übernahme der immateriellen Vermögenswerte der Firma in UK zur Stärkung der Marktposition für die Bioglitter im Bereich Design. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft in 2023 als zufriedenstellend ein. 3. Chancen und Risiko Die Kernmärkte Wasser, Pharmazie, Chemie, Food, Design und Kosmetik werden weiterhin systematisch ausgebaut, um Stabilität und leichtes Wachstum für die Folgejahre zu erzielen. In den Märkten Pharma, Wasser und Design (Bioglitter) erwarten wir uns weitere Wachstumschancen für die Zukunft. In dem Markt Chemie werden wir mit neuen und innovativen Produkten unsere Marktanteile stabilisieren und im aktuell etwas rückläufigen Markt Food werden wir versuchen unsere Marktanteile auszubauen. Bei den Glitter-Produkten setzen wir, wie bereits erwähnt, auf biologisch abbaubare, plastikfreie und nachhaltige Produkte. Gleichzeitig wird der Umsatz für Siliglit PET-Glitter leicht zurückgehen. In der Gesamtheit rechnen wir aber mit steigenden Umsätzen. Bei den Keramikkugeln wollen wir mit neuen Werkstoffen und Materialkompositionen im Markt neue Akzente setzen. Ferner entwickeln wir keramische Bauteile, welche im 3D Druck (Additive Fertig) hergestellt werden. Hier bearbeiten wir den Markt intensiv und suchen nach neuen Zielgruppen. Im Bereich Pharma setzen wir weiterhin auf ready to steralize (RTS) Produkte und wir bauen unsere technischen Möglichkeiten zum Waschen und Reinigen der Glas- und Keramikkugeln aus. In 2024 wird eine neue Wasch- und Trockenlinie aufgebaut, um GMP-gewaschene Kugeln aus Glas und Keramik anbieten zu können. Unsere Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik setzen wir systematisch um. Im Jahr 2023 wurde eine neue CO 2 - freie Heizungsanlage installiert. Durch diese Maßnahme werden wir unseren jährlichen C02-Ausstoß um rd. 184.000kg C02-e reduzieren. Unsere Ofen- und Sintertechnik wird durch energieeffiziente Anlagen ersetzt und alle Mitarbeiter werden zum energie- und ressourcensparenden Wirtschaften ermutigt. Wir streben eine CO 2 -Neutralität (Scope 1 und 2) bis zum Jahr 2025 an. Bis Ende 2024 erstellen wir unseren ersten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht für das Berichtsjahr 2023. Bei der Nachhaltigkeitsratingagentur Ecovadis sind wir aktuell mit Bronze bewertet und wir streben bis Ende 2025 das Silber-Rating an. Die Investitionen wurden aus einem Mix von Bankkrediten und Eigenmittel finanziert. Flüssige Mittel sind zum aktuellen Stand ausreichend vorhanden und die Liquidität ist im Unternehmen zu jeder Zeit gesichert gewesen. Die Qualität der SiLi-Produkte bewegt sich auf hohem Niveau. Die Reklamationsquote liegt stabil bei unter 0,5 % und unsere Qualitätsmanagementsysteme werden systematisch optimiert und erweitert. Unsere Produkte entsprechen den Richtlinien der Pharmazie, Lebensmittel- und Wasserindustrie, sowie der Kosmetik. In 2023 wurden erfolgreiche Rezertifizierungen zu der ISO 15378 für Primär Packmittel für die Pharmazie, IS0 9001, 50001 und 14001 durchgeführt. Weiterhin fanden Überwachungsaudits zu den NSF-Richtlinien, sowie für die GMP 22716 und HACCP statt. Ferner wurden zahlreiche Kundenaudits aus der Pharmazie erfolgreich durchgeführt. Zum Bilanzstichtag gab es keine größeren Reklamationen oder Gewährleistungsansprüche. Ein großer Teil der SiLiglit Effektglitter (gefertigt aus PET) sind Microplastics und unterliegen teilweise der neuen EU-Richtlinie, die im Oktober 2023 in Kraft getreten ist. Unsere Bioglitter sind im Sinne der neuen EU-Richtlinie keine Microplastics und können somit ungehindert in allen Anwendungen, die in der Verordnung limitiert sind, eingesetzt werden. Dadurch erwarten wir einen langfristige Nachfrage- und Umsatzzuwachs bei den Bioglittern. In dem Markt Chemie mit unseren Keramikkugeln sind wir weiterhin unter Preisdruck, aufgrund der chinesischen Konkurrenz. Auf der anderen Seite sind wir der einzige europäische Hersteller und viele Kunden schätzen die Produktionsnähe und die kurze und risikofreie Lieferkette. Im Bereich Food mit unseren Glaskugeln Typ M sind wir auf optisch sortierte Kugeln umgestiegen und können nun unseren Kunden einen höheren Qualitätsstandard garantieren. Im Bereich Pharma sind wir der einzige Anbieter von Glaskugeln für die Anwendung als Primär Packmittel in der Insulinkarpule und unsere Kunden schätzen unseren hohen Qualitätsstandard und unsere ready to sterilize Variante. Im Bereich Wasser mit unseren Glaskugeln Typ S bauen wir unsere Produktionskapazitäten aus und automatisieren unsere Prozesse, damit wir langfristig preislich, qualitativ und auch CO 2 neutral am Markt auftreten können. Das Ausfallrisiko bei unseren Kunden ist aufgrund unseres Debitorenmanagements in Verbindung mit dem Factoring und der Warenkreditversicherung auf ein begrenztes Risiko minimiert. Im Geschäftsjahr 2023 hatten wir keine nennenswerten Forderungsausfälle. Umweltauflagen oder sonstige Unternehmensrisiken liegen derzeit nicht vor. 4. Forschung und Entwicklung, Prozessoptimierung Wir arbeiten an zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Diese wurden zum Großteil in der SiLi Technologies durchgeführt. Hierfür sind Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Höhe von 780.000€ angefallen. In 2024 wird die Sili Technologies in die Sigmund Lindner GmbH integriert und die FuE Aktivitäten werden vollumfänglich in der Gesellschaft durchgeführt. Unsere FuE-Projekte zielen in erster Linie auf Produktneuentwicklungen ab. Wir entwickeln Bauteile, hergestellt im keramischen 3D Druck, und führen aktuell neue Produkte bei den SiLibeads Keramikkugeln für den Bereich Chemie/ Nassvermahlung ein. Bei den SiLibeads Glaskugeln beschäftigen wir uns mit der Entwicklung von Mikroglaskugeln, die als Füllstoffe in Putzen, Additiven, Klebstoffen und vielen weiteren Anwendungen Einsatz finden. Unsere Prozesse optimieren wir hinsichtlich Automatisierung und Energieeffizienz. Digitalisierung, Robotik und KI wird in unseren Prozessen an Bedeutung gewinnen. 5. Voraussichtliche Entwicklung 2024 und Folgejahre Die Umsatzplanung für das Geschäftsjahr 2024 liegt bei rd. 31 Mio. €, bei einer zu erwartenden Umsatzrendite gerechnet vor Steuern von 8,7 %. Aktuell liegen wir bis Ende Juli im Plan. Der weitere Verlauf wird zeigen, ob wir unsere Ziele erreichen können. In USA und Europa hoffen wir auf eine stabile Wirtschaft. In unseren strategischen Märkten Chemie, Wasser, Design und Pharmazie gehen wir davon aus, dass wir unsere Marktpositionen und die Nachfrage unserer Kunden ausbauen können. Im Bereich Food rechnen wir mit sinkender Nachfrage. Der Einsatz der Kugeln in Sicherheitsverschlüssen für Lebensmittel und Beverage ist in 2024 rückläufig. In den Folgejahren rechnen wir mit einer stabilen Geschäftslage. Unsere Produktinnovationen sollen für weiteres Wachstum sorgen.
Warmensteinach, den 23.09.2024 Sigmund Lindner GmbH gez. Herr Stefan Trassl, Geschäftsführer gez. Herr Benedikt Scharfe, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023SIGMUND LINDNER GMBH, WARMENSTEINACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SIGMUND LINDNER GMBH, WARMENSTEINACHA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden in den Abschnitten B und C detailliert dargestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 266 - 274a HGB, §§ 275 - 277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Im Zusammenhang mit dem Kauf der Firma Vitrosphere im Geschäftsjahr 2015 ergibt sich ein Firmenwert in Höhe von 152.000,00 EUR, welcher handelsrechtlich über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben wird. Diese Einschätzung basiert auf Erfahrungswerten und stellt den Lebenszyklus für die übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden dar. Aufgrund der Betriebsprüfung für die Jahre 2014 bis 2016 wurde der Firmenwert im Geschäftsjahr 2020 nachträglich in Höhe von 64.000,00 EUR eingebucht. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Bei Wirtschaftsgütern mit Nutzung im Schichtbetrieb wurden entsprechende Mehrschichtabschreibungen (2-Schicht- und 3-Schicht-Nutzung) geltend gemacht. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. GWGs, die im Geschäftsjahr 2023 angeschafft wurden, wird ein Abgang im Geschäftsjahr 2024 unterstellt. Diese Vereinfachung soll auch in den Folgejahren unterstellt werden. geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten oder wegen dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder wegen dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. unfertige Erzeugnisse, fertige Erzeugnisse und Waren sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In den Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Zinsen auf Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Bewertung erfolgte nach dem Durchschnittswertverfahren gem. § 240 Abs. 4 HGB. Zum Abschlussstichtag wurden Abwertungen für Bestandsrisiken aufgrund langer Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit in ausreichendem Umfang mittels Reichweitenabschlägen vorgenommen. geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. erhaltene Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt und werden offen vom Posten Vorräte abgesetzt, um die Übersichtlichkeit und den Einblick in die Vermögenslage des Unternehmens zu erhöhen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem Geldkurs am Entstehungstag umgerechnet worden und gegebenenfalls mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,00 % auf die Netto-Forderungen, die nicht an den Factor verkauft wurden, Rechnung getragen. Seit dem 01. Januar 2013 bestehen ein Factoring-Vertrag mit der Firma SüdFactoring GmbH und eine Warenkreditversicherung für die an den Factor verkauften Forderungen bei Euler Hermes. Durch den Factoring-Vertrag wird der Zweck verfolgt, schneller über die liquiden Mittel aus realisierten Umsätzen verfügen zu können. Zum Bilanzstichtag wurden Forderungen in Höhe von rd. TEUR 2.736 an den Factor veräußert. Das Verrechnungskonto mit dem Factor hatte zum Stichtag einen Bestand in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr TEUR 26) und wird unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistung ausgewiesen. sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE sind nach handelsrechtlichen Grundsätzen unter Berücksichtigung entsprechender Abschreibung, Übertragung und Einstellung angesetzt und bewertet. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode mit dem Barwert unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Zinssatzes der vergangenen zehn Jahren von 1,82 % gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB sowie der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck bewertet. Bei der Bewertung wurde ein Gehaltstrend von 2,00 % und ein Rententrend von ebenfalls 2,00 % p.a. angenommen. Der sich aus der Veränderung des durchschnittlichen Zinssatzes der vergangenen sieben Jahre und des im Geschäftsjahr Anwendung findenden durchschnittlichen Zinssatzes der vergangenen zehn Jahre ergebende Zinseffekt beträgt EUR 18.695. Die Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB greift nicht, da in ausreichendem Maße frei verfügbare Rücklagen zur Verfügung stehen. Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Altersvorsorgeverpflichtungen dienen und aufgrund der Verpfändung an Pensionsberechtigte dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind, werden mit diesen verrechnet. Die Bewertung der Vermögensgegenstände ist mit den Anschaffungskosten oder dem höheren beizulegenden Zeitwert erfolgt. Dieser wurde bei Wertpapieren aus dem Börsenkurs am Bilanzstichtag abgeleitet. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank ermittelten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bzw. bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem höheren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Grundlagen der Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Posten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind ohne Beachtung der Restriktionen des Anschaffungskosten- bzw. Höchstwert- und Realisationsprinzips zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von 4.007.336,44 EUR.
3. Sonderposten für Investitionszuschüsse Zum 21. Dezember 2002 erhielt die Sigmund Lindner GmbH einen Investitionszuschuss in Höhe von 179.974,74 EUR. Die Gewährung erfolgte für bauliche Investitionen (neue Produktions- und Lagerhalle). Die Auflösung erstreckt sich über den Zeitraum der Nutzungsdauer des Gebäudes (33 Jahre). Die Bildung erfolgte gemäß § 273 HGB. Für das Wirtschaftsjahr 2023 wurde eine Jahresauflösung in Höhe von 5.453,78 EUR berücksichtigt. Zum 22. Oktober 2004 erhielt die Sigmund Lindner GmbH einen Investitionszuschuss in Höhe von 73.259,02 EUR, der im Wirtschaftsjahr 2005 in Höhe von 51.678,90 EUR aufgestockt wurde. Die Gewährung erfolgte für bauliche Investitionen sowie für die Anschaffungen von Maschinen und Einrichtungsgegenständen im Zeitraum 12/2003 bis 11/2006. Für das Wirtschaftsjahr 2023 wurde eine Jahresauflösung in Höhe von 239,04 EUR berücksichtigt. 4. Pensionsrückstellungen Die für die Pensionsverpflichtung gebildete Rückstellung wird gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit hierfür bestehendem Deckungsvermögen saldiert. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellung zum 31. Dezember 2023 betrug 1.476.664,00 EUR. Zum Stichtag lag der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände bei 808.054,86 EUR, die Anschaffungskosten bei 710.931,64 EUR. Der Saldo der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2023 beträgt 668.609,14 EUR. Im Berichtsjahr übersteigt der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens die Anschaffungskosten. Es greift keine Ausschüttungssperre, da der die Anschaffungskosten übersteigende Betrag in Höhe von EUR 97.123,22 durch die frei verfügbaren Rücklagen gedeckt ist. Der Zinsanteil betrug zum Bilanzstichtag 19.531,00 EUR. 5. sonstige Rückstellungen Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 300.000 € bestehen in voller Höhe aus dem Risiko für eine eventuell nachzuzahlende Lizenzgebühr aus einer Patentrechtsverletzung, die in den Jahren 2007 bis 2017 getätigt wurde.
Vorjahr:
Erläuterung zur Bilanzierung des Investitionszuschusses für die Heizungsanlage Der Investitionszuschuss in Höhe von 443.972,00 EUR für die Heizungsanlage wurde als sonstiger Vermögensgegenstand gebucht, da der Bescheid zum 31.12.2023 bereits vorlag. Da die Fertigstellung der Heizungsanlage zum 31.12.2023 noch nicht abgeschlossen war, wurde der Zuschuss ebenso als sonstige Verbindlichkeit aus Fördermittel bilanziert. Mitzugehörigkeit zu anderen Posten Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von 446.690,53 EUR (Vorjahr 584.078,95 EUR) auch Forderungen gegen Gesellschafter, im Vorjahr waren zusätzlich in Höhe von 74.804,39 EUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von 7.692.693,63 EUR (Vorjahr 6.592.251,42 EUR) auch Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter, im Vorjahr waren zusätzlich in Höhe von 3.889,20 EUR sonstige Verbindlichkeiten enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Erläuterung der Zinsaufwendungen und Zinserträge Die Aufwendungen aus der Aufzinsung betrugen im Geschäftsjahr 29.639,71 EUR (Vorjahr 49.223,25 EUR). Die Zinsaufwendungen im Verbundbereich betrugen im Geschäftsjahr 353.767,00 EUR (Vorjahr 348.575,00 EUR). Die Zinserträge im Verbundbereich betrugen im Geschäftsjahr 318.048,95 EUR (Vorjahr 439.802,05 EUR). Erläuterung der Erträge und Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung Die Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr 171.232,90 EUR (Vorjahr 285.672,74 EUR). Die Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr 177.575,09 EUR (Vorjahr 235.733,25 EUR). Erläuterung der periodenfremden Erträge und Aufwendungen In den periodenfremden Aufwendungen in Höhe von 239.958,74 EUR (Vorjahr 221.492,03 EUR) sind maßgeblich eine Warenrücknahme aus einer unbezahlten Rechnung sowie Aufwendungen für die Weiterverrechnung von Entwicklungskosten enthalten. In den periodenfremden Erträgen in Höhe von 180.469,98 EUR (Vorjahr 245.553,68 EUR) sind maßgeblich die Warenrücknahme der zurückgenommenen Ware sowie die Weiterverrechnung von Entwicklungskosten enthalten. Außerdem sind verschiedene Erstattungen durch Zoll und Versicherungen enthalten. Erläuterung der sonstigen betrieblichen Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Energieeffizienzzuschüssen in Höhe von 456.017,02 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) enthalten. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse: - Haftungsverhältnis UniCreditBank / HypoVereinsbank Für die Inanspruchnahme auf allen Konten der HypoVereinsbank haften die Sigmund Lindner GmbH und die SiLi Trassl GmbH & Holding KG als Gesamtschuldner Stand 31.12.2023 Fa. SiLi Trassl GmbH & Holding KG 0,00 EUR Eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen droht nur im Falle mangelnder wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit der Gesellschaft. Aufgrund der positiven Unternehmensplanung ist die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme als sehr gering einzuschätzen. 2. sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: Die finanziellen Verpflichtungen ggü. verbundenen Unternehmen betragen 502.872,21 EUR.
Die finanziellen Verpflichtungen aus Fremdmietverträgen betragen 153.590,52 EUR.
3. Derivative Finanzinstrumente Es bestehen keine derivativen Finanzinstrumente. 4. Gewinn- und Verlustabführungsvertrag Seit dem Geschäftsjahr 2022 liegt zwischen der Sigmund Lindner GmbH, Warmensteinach, als Organgesellschaft und der SiLi Trassl GmbH & Co. Holding KG, Warmensteinach, als Organträger kein Ergebnisabführungsvertrag mehr vor. Somit besteht seit 2022 nur noch ein umsatzsteuerliches Organschaftsverhältnis. 5. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
6. Gesellschaftsorgane Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr: Herr Stefan Trassl (Dipl. Braumeister und Betriebswirt), Bayreuth Nach Ablauf des Geschäftsjahrs wurde zusätzlich zum Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt: Herr Benedikt Scharfe (Dipl.-Ing.), Strullendorf (Eintrag ins Handelsregister am 28.06.2024) Für die Angabe der Gesamtbezüge wird die Schutzvorschrift gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Im 1. Halbjahr 2024 wurde die Firma SiLi Technologies mit der Firma Sigmund Lindner GmbH verschmolzen. Außerdem wurde im Juni 2024 Herr Benedikt Scharfe zum Geschäftsführer bestellt. 8. Konzernzugehörigkeit 8.1 Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt, sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt:
8.2 Angabe von Namen und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft des größten Konsolidierungskreises und des Mutterunternehmens des kleinsten Konsolidierungskreises sowie des Orts der Hinterlegung des Konzernabschlusses Die Gesellschafterin ist die SiLi Trassl GmbH & Co. Holding KG, Warmensteinach, als Mutterunternehmen. Der Jahresabschluss der Sigmund Lindner GmbH, Warmensteinach, wird beim elektronischen Unternehmensregister offengelegt. Die Gesellschaft stellt nach § 293 Abs. 1 HGB keinen Konzernabschluss auf, da sie und ihre Tochter die größenabhängige Befreiung in Anspruch nehmen. 8.3 Abschlussprüferhonorar Für die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird die größenabhängige Erleichterung gem. § 288 Abs. 2 S. 2 HGB in Anspruch genommen. 9. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.067 auf neue Rechnung vorzutragen F. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB Sigmund Lindner GmbH, Warmensteinach Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023.
Warmensteinach, 23.09.2024 gez. Herr Stefan Trassl, Geschäftsführer gez. Herr Benedikt Scharfe, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 07. Januar 2025 festgestellt
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sigmund Lindner GmbH, Warmensteinach: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sigmund Lindner GmbH, Warmensteinach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sigmund Lindner GmbH, Warmensteinach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 23. September 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Leupold, Wirtschaftsprüfer gez. Puckl, Wirtschaftsprüfer |
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