Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
meflex GmbH
Schulstraße 61, 35614 Aßlar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Küster seit 16.7.2025 | Prokura |
Jonas Maurer seit 2.1.2025 | Geschäftsführer |
Sandro Scharlibbe seit 2.1.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
meflex GmbHAßlarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Die meflex GmbH ist eine 100%ige Tochter der Küster Holding GmbH und damit Teil der Küster-Gruppe. Die meflex GmbH ist ein führender Entwicklungspartner und Serienlieferant der internationalen Bau- und Agrarmaschinenindustrie, sowie Seilbahnen, Waggonbau und Fenstersystemen. und beschäftigt sich im Wesentlichen mit den Produkten Betätigungszüge, Schaltsysteme und Sitzkonsolen in der Entwicklung, Projektierung und Produktion. A. WirtschaftsberichtI. Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds sowie der relevanten Märkte Die globalen Wachstumsaussichten haben sich gegen Ende des Jahres 2022 weiter verschlechtert. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft das Wachstum in allen Regionen, treibt die Inflation und verschärft die Energie- und Rohstoffknappheit in einzelnen Märkten. Der Wachstumsrückgang in China - verursacht durch die dortige Immobilienkrise und die strikte Corona-Eindämmungspolitik - bremst die Entwicklung zusätzlich. Europa ist von den gestiegenen Energiepreisen besonders betroffen. In ganz Europa verstärken ein schwächeres Verbrauchervertrauen und eine langsamere Dynamik im verarbeitenden Gewerbe aufgrund nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten die Auswirkungen. Die Unterschiede innerhalb Europas beruhen im Wesentlichen auf unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen: Das verarbeitende Gewerbe ist von den höheren Energiepreisen wesentlich stärker betroffen als der Dienstleistungssektor. Die Ausgangslage in Deutschland ist ein Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,9 % im Jahr 2022 und eine Wirtschaftsleistung, die noch unter dem Vorkrisenniveau des 4. Quartals 2019 liegt. Die Hoffnung eines kräftigen Wachstumsschubes nach Corona erfüllt sich nicht. Die Energiepreise in Deutschland reagieren unmittelbar, nach dem Beginn des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine: Anfang 2022 kommen 55 Prozent aller deutschen Gaslieferungen aus Russland. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die seit Beginn des Krieges in der Ukraine beobachteten Preissteigerungen für Kraftstoffe im April höher als während der Finanzmarktkrise 2008/2009. Getrieben von den Preissteigerungen bei Energieprodukten, übersteigt die Inflationsrate im April den zweiten Monat in Folge die 7-Prozent-Marke. Die Inflationsrate erreichte im Oktober einen neuen Rekordwert von 10,4 Prozent. Hauptursache für die hohen Verbraucherpreise sind nach wie vor die enormen Preissteigerungen bei Energieprodukten. Laut VDMA sind die Erwartungen für das Jahr 2022 bei der Baumaschinenindustrie weiterhin zurückhaltend. Er wird auf maximal plus 7 Prozent geschätzt. Das liege an den fortdauernden Störungen der Lieferketten, so der VDMA. Trotz voller Auftragsbücher schiebt die Branche eine Welle an Aufträgen vor sich her, die vermutlich bis ins Jahr 2023 reicht. Die USA, Europa und China bleiben die wichtigsten Marktregionen. Mit einem Rekordergebnis hat die deutsche Landtechnikindustrie das Jahr 2022 abgeschlossen. Wie der Fachverband Landtechnik im VDMA mitteilte, konnten die Hersteller von Landmaschinen, Traktoren und zugehörigen Softwaresystemen über alle Segmente ihren Umsatz aus heimischer Produktion gegenüber 2021 um 18% auf mehr als 12 Mrd Euro steigern. Bis zur Erstellung des Jahresabschlusses haben sich die für die Gesellschaft relevanten Rahmenbedingungen teilweise deutlich verbessert. Insbesondere die inflationären Tendenzen sowie die Auswirkungen der Coronakrise auf die Lieferkette und die weltweiten Märkte sind deutlich rückläufig. Im Jahr 2024 lag die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland bei 2,2 % und damit deutlich unter den Vorjahreswerten von 5,9 % (2023) und 6,9 % (2022). Dennoch blieben die Preise für Energie, Rohstoffe, Transport und Arbeitskosten auf hohem Niveau. Darüber hinaus stellen zunehmende geopolitische Spannungen ein massives Risiko für globale Lieferketten dar. II. Geschäftsverlauf In diesem schwierigen, von Inflation und verschärften Lieferproblemen geprägten Umfeld konnte die meflex dennoch eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um T€ 702 auf T€ 14.549 erzielen. Dieser Umsatzanstieg war vor allem auf die insgesamt verbesserte Auftragslage bei den Baumaschinenherstellern zurückzuführen. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um T€ 237 auf T€ 805. Für die meflex GmbH stellen der Umsatz und das Ergebnis nach Steuern die wichtigsten Steuerungsgrößen des operativen Geschäfts dar. III. Lage 1. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 1.245 (im Vorjahr T€ 966) beinhaltet im Wesentlichen Maschinen und Anlagen mit einem Buchwert von T€ 1.000 (im Vorjahr T€ 807) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung T€ 218 (im Vorjahr T€ 139). Das Vorratsvermögen ist um 1.288 auf 5.544 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt rückläufig. Grund hierfür ist die die höhere Bevorratung wegen gestörter Lieferketten. Die Gesamtverbindlichkeiten bewegen sich mit T€ 4.833 (Vorjahr T€ 4.780) auf Vorjahresniveau. Davon sind T€ 4.225 (Vorjahr T€ 3.975) Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft, die insbesondere die Inanspruchnahme von Kreditlinien beinhalten. Im Geschäftsjahr 2022 lag die EK-Quote bei 28,9%, wodurch eine positive Änderung in Höhe von 6,1% erzielt wurde (22,8%). Dies ist insbesondere auf den höheren Jahresüberschuss zurückzuführen. Die FK-Quote hat sich um 5,6% auf 51,7% verringert (2021 bei 57,3%). 2. Finanzlage Die meflex GmbH finanziert sich im Wesentlichen durch Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit, sowie die Darlehensgewährung durch die Muttergesellschaft. Die Liquidität der meflex GmbH ist aufgrund der Einbindung in die Finanzierungsstruktur der Küster Gruppe über das Jahr 2022 hinaus gesichert. Für Investitionen, Forschung und Entwicklung stehen bei Bedarf ausreichende Kreditlinien bei der Küster Holding GmbH zur Verfügung. 3. Ertragslage Die meflex erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Gewinn T€ 804, der im Wesentlichen auf den gestiegenen Umsatz, niedrigeren Materialeinsatz und die Senkung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen ist. Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen hat sich um T€ 273 auf T€ 1.628 erhöht. Der gesamte Materialaufwand der meflex in Höhe von T€ 7.167 lag um T€ 417 deutlich unter dem des Vorjahres (T€ 7.584). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 48 auf insgesamt T€ 76 gesunken. Der Personalaufwand liegt mit T€ 5.309 leicht über dem Niveau des Vorjahres (T€ 5.204). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen mit T€ 245 (Vorjahr: T€ 212) leicht über dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 245 im Vergleich zum Vorjahr resultiert insbesondere aus geringeren Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen sowie gesunkenen konzerninternen Weiterbelastungen. Der Kapitalumschlag lag bei 1,56 (2021 1,7), die Umsatzrendite bei 5,5 (2021 bei 4,1), wodurch sich ein ROI von 8,6 für das Geschäftsjahr 2022 ergibt. 4. Gesamtaussage der wirtschaftlichen Lage Insgesamt ist die Ergebnisentwicklung positiv zu bewerten. IV. Weitere Leistungsindikatoren 1. Produktion Unsere Produktionsprozesse sind gemäß den aktuellen technischen Normen und Standards ausgerichtet. Investitionen in neue Maschinen und Anlagen ermöglichen es uns unsere Produktionsprozesse zu optimieren. Diese fortwährenden Optimierungsprozesse sind strategisch auf Nachhaltigkeit ausgerichtet und fungieren als essenzielle Komponente unserer Bemühungen zur Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit 2. Beschaffung Für die Herstellung unserer Produkte kaufen wir hauptsächlich Metalle, Kunststoffe und Komponenten ein. Deren Beschaffung ist von großer Bedeutung für die Materialkosten des Unternehmens. Die Materialeinsatzquote unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen lag im Jahr 2022 bei 48,35 % (Vorjahr 51,6 %). Der Rückgang steht in direktem Zusammenhang mit der im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringeren Bestandsveränderungen. 3. Personal Unsere Mitarbeiter die Basis für den Erfolg der meflex GmbH. Als innovative Gesellschaft setzen wir auf engagierte und kreative Köpfe, die mit ihren Ideen die Zukunft unserer Kunden aktiv mitgestalten wollen. Im Jahr 2022 beschäftigte die meflex durchschnittlich 101 Mitarbeiter. 4. Forschung und Entwicklung meflex betreibt eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Ziel ist es, neue Produkte und Lösungen zu entwickeln, um unsere Wettbewerbsposition weiter zu verbessern und zusätzliche Abnehmergruppen zu erschließen. Der Trend zu mechatronischen Applikationen bildet dabei einen Schwerpunkt unserer Entwicklungen. B. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtI. Prognose- und Chancenbericht Als international ausgerichtetes Unternehmen sieht sich meflex regelmäßig mit Risiken und Chancen konfrontiert. Unser Ziel ist es, Risiken nur dann einzugehen, wenn durch die damit verbundenen Chancen ein angemessener Beitrag zum Unternehmenswert erwartet und eine Bestandsgefährdung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann. Nach zwei starken Jahren mit einem deutlichen Wachstum in der Baumaschinenindustrie zeichnet sich nun eine deutliche Dämpfung ab. So berichtet der Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen (BBI), dass der schwächelnde Hoch- (-15%) und Tiefbau (-5,5%) seine Spuren hinterlässt. Dagegen zeichnet die Landmaschinenbranche ein anderes Bild. Der Auftragsbestand lag im Frühjahr bei nahezu sieben Monaten, was ein Höchstwert ist. Nach einem konjunkturell schwachen Jahr 2024 erwartet der VDMA und führende Baumaschinenhersteller ein leichtes Umsatzwachstum für das Jahr 2025. Absatzimpulse werden insbesondere durch die weltweit größte Baumaschinenmesse BAUMA im April 2025 erwartet. meflex Küster liefert seine Produkte in Märkte, die durch sehr hohen Wettbewerb gekennzeichnet sind. Notwendige Preiszugeständnisse stellen damit ein hohes Risiko dar. Dennoch besteht für meflex grundsätzlich die Chance, sich auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld und bei entsprechender Nachfrage in den bearbeiteten Märkten zu behaupten. Dabei zeichnet sich meflex durch die Fähigkeit aus, mechanische und mechatronische Lösungen nach besonderen Kundenanforderungen zu realisieren. Dieses bereits vorhandene Kompetenzprofil eröffnet weitere Möglichkeiten zur Differenzierung zu unserem Wettbewerb. Darüber hinaus investieren wir kontinuierlich in neue Anlagentechnik, Automatisierung und Skalierung, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. So wurde beispielsweise eine neue CNC-Bearbeitungsmaschine und hochmoderne Pressen in Betrieb genommen. Im Jahr 2025 bieten sich für die meflex GmbH attraktive Chancen in vier Nischen: Im Seilbahnsektor steigt der Bedarf an robusten, wartungsarmen Fernbetätigungssystemen. Im Defence-Bereich sind Produkte gefragt, die unter Extrembedingungen zuverlässig funktionieren - hier kann die meflex GmbH mit robusten, kundenspezifischen Lösungen punkten. In der Agrar- und Baumaschinentechnik wächst die Nachfrage nach kompakten, langlebigen Systemen zur Betätigung unterschiedlicher Funktionen. Retrofit-Projekte und Sonderlösungen für OEMs eröffnen zusätzliche Potenziale. Gemeinsam bieten diese Märkte der meflex GmbH die Möglichkeit, ihre Stärken in Präzision, Anpassungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gezielt zu nutzen und das Geschäft strategisch zu diversifizieren. II. Risikobericht Die meflex orientiert sich stark an den Anforderungen der Kunden. Die identifizierten Risiken können in die folgenden Bereiche gegliedert werden:
Gesamtbild der Risiken: Die aktualisierte Beurteilung der Risikosituation hat sich im wesentlichen in Bezug auf die Lieferkettenrisiken etwas entspannt. Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die aktuelle Risikolage der meflex als gering, da verschiedene Prozesse innerhalb des Unternehmens eingerichtet worden sind, um den in diesem Lagebericht angesprochenen beeinflussbaren Risiken entgegenzuwirken. III. Ausblick In den Geschäftsjahren 2023 und 2024 konnte die meflex Umsatzrenditen zwischen -1 % und 3 % erzielen. Für das Geschäftsjahr 2025 wir, das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gesamtumsatz in Höhe von T€ 13.713 und einem Jahresergebnis in Höhe von T€ 643 abzuschließen.
Ehringshausen, den 12. Juni 2025 meflex GmbH Die Geschäftsführung Sandro Scharlibbe Jonas Maurer Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20221. Allgemeine GrundlagenDie meflex GmbH ist seit dem 22. Dezember 2020 in das Handelsregister am Amtsgericht Wetzlar unter der Nummer HRB 8180 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Aßlar. Alleinige Gesellschafterin der meflex GmbH ist die Küster Holding GmbH, Ehringshausen. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember eines jeden Jahres. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Dabei wurde dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke werden ebenso wie die Vermerke die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit erfolgen alle Angaben in Tausend €, sofern nicht ausdrücklich andere Einheiten genannt werden. 2. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethodena. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wie im Vorjahr unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre (alte Fassung: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre) bewertet worden. b. Bi lanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anschaffungskosten erfassen auch direkt zuordenbare Anschaffungsnebenkosten. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 6 Jahren entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Bzgl. der Bestandteile verweisen wir auf unsere Ausführungen unter den Vorräten. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Werteverzehr. Sie basieren auf den zugrunde gelegten Nutzungsdauern. Die den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern für technische Maschinen und Anlagen richten sich nach der Serienlaufzeit der einzelnen Projekte und betragen 6 bis 10 Jahre. Für sonstige bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens beträgt die Nutzungsdauer 3 bis 13 Jahre. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellkosten 250 Euro nicht übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände zwischen 250 Euro und 800 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten. Die geleisteten Anzahlungen des Anlagevermögens sind zum Nennbetrag angesetzt. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Wiederbeschaffungswerten bewertet. Die Bewertung erfolgt mittels eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Verbrauchsfolgeverfahrens. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material-, Fertigungs- und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen, Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung. Fremdkapitalzinsen sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1,00 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Zum 31. Dezember 2022 werden Rückstellungen für Pensionen auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - bewertet. Im Rahmen der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen liegt bezogen auf einen durchschnittlichen Zins der vergangenen zehn Jahre ein Rechnungszinssatz von 1,78 % (Vorjahr 1,87 %) zugrunde. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinsen jeweils bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Zum Stichtag betrug der von der Bundesbank veröffentlichte Zins 1,78 %. Ohne die gesetzlich geforderte Änderung hätte sich ein Zins von 1,44 % (Vorjahr 1,35 %) ergeben. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,86 % (Vorjahr 1,28 %) und Rentensteigerungen von jährlich 1,96 % (Vorjahr 1,36 %) zugrunde gelegt. Ein Karrieretrend wird insofern berücksichtigt, als sich dieser in einem Zuschlag auf die angenommene Regelgehaltserhöhung niederschlägt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst Garantierückstellungen werden pauschal in Höhe von 0,75 % der garantiebehafteten Umsatzerlöse gebildet. Die Verbindlichkeiten und die erhaltenen Anzahlungen sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder zum ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet; Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden stets zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Latente Steuern werden für temporäre Bilanzierungsunterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt ein Aktivüberhang. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 12 (Vorjahr T€ 26). Die f lüssigen Mittel betreffen frei verfügbare Guthaben bei mehreren Kreditinstituten und den Kassenbestand. Als Gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital gemäß § 272 Abs. 1 S. 1 HGB i. V. m. § 5 GmbHG ausgewiesen. Es ist vollständig eingezahlt. Die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr.4 beträgt T€ 1.498. Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet worden und am 17. März in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert. Zum 31. Dezember 2022 betragen die Rückstellungen für Pensionen T€ 1.350. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt für das Geschäftsjahr T€ 29 und unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Eine Aufgliederung der sonstigen Rückstellungen ergibt sich aus der folgenden Tabelle:
Die Verbindlichkeiten weisen in vollem Umfang wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 52 (Vorjahr T€ 80) aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von T€ 4.174 gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr T€ 3.888) aus dem Finanzverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 80 (Vorjahr T€ 47) und Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt Höhe von T€ 241 (Vorjahr T€ 230). Neben den üblichen Eigentumsvorbehalten seitens der Lieferanten bestehen darüber hinaus keine weiteren Besicherungen von Verbindlichkeiten. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 30 (Vorjahr T€ 77), welche im Wesentlichen durch die Auflösung von sonstigen Rückstellungen resultiert. Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen sind in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 19) enthalten. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beinhalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die Der Personalaufwand enthält mit T€ 81 (Vorjahr T€ 22) Aufwendungen für Altersversorgung aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung. Der Aufwand für Löhne und Gehälter steigt T€ 35 auf T€ 4.354. Der Aufwand für Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung hat sich um T€ 140 auf T€ 955 erhöht, was im Wesentlichen auf die Zuführung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 81 zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 884 (Vorjahr 1.129) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Dienstleistungsverrechnung mit verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 167 (Vorjahr 243) und Miet-, Leasing- und Lizenzaufwand T€ 178. (Vorjahr T€ 204) Das Zinsergebnis enthält Zinserträge aus Forderungen in Höhe von T€ 2, sowie Zinsaufwand aus Bankkrediten in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 1), an Gesellschafter T€ 42 (Vorjahr T€ 30) und Abzinsungsbeträgen von T€ 23 (Vorjahr 11) Bei den sonstigen Steuern handelt es sich um die Kfz-Steuer. Ergänzende Angaben Im abgelaufenen Jahr wurden durchschnittlich 101 Personen beschäftigt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen und sind überwiegend innerhalb eines Jahres kündbar:
Die Verträge sind unbefristet und unterliegen in Abhängigkeit von der spezifischen Leistungserbringung jährlichen Schwankungen. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen das Betriebsgelände in Aßlar, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). Es handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt grundsätzlich in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. 3. Beziehungen zu verbundenen UnternehmenDie Küster Holding GmbH, Ehringshausen, hält unverändert 100 % der Anteile an der meflex GmbH. Die Küster Holding GmbH stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2022 für den größten und zugleich kleinsten Konsolidierungskreis einen Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im Bundesanzeiger bekannt gemacht. 4. Angaben zu GesellschafterorganenWährend des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens von den folgenden Geschäftsführern geführt: Uwe Seger, Ehringshausen - kaufmännischer Geschäftsführer (bis 1. Januar 2025) Seit 1. Januar 2025: Sandro Scharlibbe, Frankfurt am Main und Jonas Maurer, Wetzlar - beide gemeinsam verantwortlich für die kaufmännischen und technischen Bereiche 5. NachtragsberichtSeit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg"). Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs stellen ein wertbegründendes Ereignis des Geschäftsjahres 2022 dar und haben daher keine Auswirkungen auf Ansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag. 6. Ausschüttungsgesperrte Beträge (gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB)Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:
7. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ehringshausen, den 12. Juni 2025 meflex GmbH Die Geschäftsführung Sandro Scharlibbe Jonas Maurer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die meflex GmbH, Aßlar Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der meflex GmbH, Aßlar - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der meflex GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von 5.544 TEUR ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere an der Höhe des Ausweises der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2021 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 16. Juli 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Maic Kunz, Wirtschaftsprüfer ppa. Dennis Eisler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 17.07.2025 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Rintex GmbH
76mGroßhandel mit Textilien
Herstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Kanmont GmbH
76mBau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen