Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 4958
Eingetragen
11.5.2005
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Produktion und der Vertrieb von Arbeitsschutzerzeugnissen sowie der Handel mit derartigen Produkten; der Betrieb einer eigenen Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung für Betriebszwecke und Einspeisung in das öffentliche Versorgungsnetz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Baur
seit 12.8.2025
Geschäftsführer
Wolfgang Hornberger
seit 17.11.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Haberkorn Holding AGAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Haberkorn Holding AG
Austria
2.600.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Richard Leipold GmbH

Kaufungen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022

Lagebericht 2021/2022

Richard Leipold GmbH, Kaufungen

Jahresabschluss zum 30. Juni 2022

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Die Richard Leipold GmbH mit Sitz in 34260 Kaufungen, Industriestraße 11 ist Importeur von Artikeln der persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Wesentlicher Gegenstand des Unternehmens am Firmenstandort Kaufungen sind der Import und Vertrieb von Arbeitsschutzerzeugnissen sowie der Handel mit derartigen Produkten.

Leitung und Kontrolle

Das Unternehmen wird von zwei Geschäftsführern geführt, die schon langjährig im Unternehmen sind.

Produkte und Absatzmärkte

Das Produktspektrum der Richard Leipold GmbH ist reich gefächert mit allen Artikeln der persönlichen Schutzausrüstung (Sicherheitsschuhe, Sicherheitshandschuhe, Kopfschutz, Schutzbekleidung, Absturzsicherung, Hautschutz, etc.). Die Produkte werden in Deutschland und im europäischen Ausland vertrieben.

2. Unternehmensstrategie

Ziel des Unternehmens ist es, die Marktposition weiter zu stärken und auszubauen. Dabei verfolgt das Unternehmen die Strategie das Zusammenspiel von kluger Einkaufsstrategie, Optimierung der Vertriebswege, Verbesserung des Qualitätsniveaus und flachen Hierarchien zur Erreichung der Ziele zu nutzen.

3. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr um 1 Mitarbeiter gesunken und beträgt 26 Mitarbeiter.

4. Überblick über den Geschäftsverlauf und die geschäftlichen Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2021/2022 schloss mit einem positiven Ergebnis ab. Die Umsätze entsprachen den Erwartungen. Das Unternehmen hatte eine Umsatzreduzierung zu verzeichnen; bedingt durch die negative Gesamtentwicklung am Markt und durch den russischen Angriffskrieg und Inflation.

II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Umsatz-, und Ergebnisentwicklung

Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde ein Umsatzrückgang von 2,66% gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Trotzdem ist der Materialaufwand/Wareneinsatz ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert; bedingt durch die erneute Explosion der Seefrachtkosten.

Das Rohergebnis1 sank um 27,31% gegenüber dem Vorjahr.

Das Unternehmen hat mit einem guten Geschäftsergebnis abgeschlossen.

Der Beschaffungs- und Absatzmarkt:

Auf Grund der extrem gestiegenen Kosten für Seefrachten und der geringen Verfügbarkeit von Containern wurde die Verschiffung in größeren Containern 40' HC vorgenommen. Die Verknappung des Frachtraums hatte zur Folge, dass sich die Frachtraten auf sehr hohem Niveau bewegt haben.

Absatzseitig sehen wir in mehreren Bereichen eher einen allgemeinen Bedarfsrückgang. Die Lieferzeiten befinden sich weiterhin - bedingt durch die hohen Frachten und Rückstaus in asiatischen Häfen - im verzögerten Rahmen.

Entwicklung wesentlicher Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Rohergebnis

Das Rohergebnis ist von TEUR 6.042 um TEUR 1.296 auf TEUR 4.746 gefallen, was neben den gestiegenen Kosten der Seefrachtkosten vor allem auf die im Vorjahr hohen Erträge aus Kursdifferenzen sowie der Herabsetzung der Wertberichtigungen zurückzuführen ist.

Personalaufwand

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,94% gesunken, bedingt durch Personalwechsel im Lager. Dieser wurde durch Leiharbeiter kompensiert, sodaß hier Mehrkosten im Bereich Fremdpersonal in Höhe von TEUR 89 angefallen sind.

Abschreibungen

Die Abschreibungen blieben aufgrund der niedrigen Investitionstätigkeit mit TEUR 205 (Vorjahr 208) nahezu stabil.

Sonstige betriebliche Aufwendungen:

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 1.731 auf TEUR 1.289 gesunken. Dies resultiert vor allem aus aktuell nicht vorhandenen Forderungsverlusten gegenüber Vorjahr TEUR 568. Dem gegenüber steht der Anstieg von TEUR 89 für Fremdpersonal/Fremdpersonal Vorjahr TEUR 7, sowie die gestiegenen Werbekosten von TEUR 139 gegenüber dem Vorjahr TEUR 90, den gestiegenen Prüfkosten von TEUR 44 gegenüber Vorjahr TEUR 31 und den gesunkenen Kosten der Warenabgabe TEUR 590 (Vorjahr TEUR 684).

Jahresergebnis:

Das Unternehmen schließt das Geschäftsjahr 2021/2022 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.099 (i. Vj. TEUR 1.556) ab.

2. Finanzlage

Finanzierungsanalyse:

Die Finanzierung der Lagerbestände erfolgte aus Eigen- sowie Fremdkapital (Lieferantenkredite und Linien von Kreditinstituten)

Die Eigenkapitalquote ist von 83,7 % auf 77,6 % gesunken. Das Eigenkapital hat sich hierbei um TEUR 465 auf TEUR 9.120 verringert, während die Verbindlichkeiten vor allem aufgrund der Lieferverpflichtungen um TEUR 854 auf TEUR 1.467 angestiegen sind.

Liquiditätsanalyse:

Die Liquidität 1. Grades2 hat sich von 416,89 % auf 27,61 % verringert, was vor allem die weiter gesunkenen Bankbestände zurückzuführen ist. Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich gegenläufig mehr als verdoppelt.

Investitionsanalyse:

Investitionen sind im Geschäftsjahr 2021/2022 in sehr geringem Maße (TEUR 9) erfolgt.

3. Vermögenslage

Anlagevermögen:

Das Anlagevermögen hat sich nur im Rahmen der ordentlichen Abschreibungen etwas vermindernd verändert

Vorräte:

Das Vorratsvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr bedingt durch die höhere Bevorratung erhöht.

Forderungen:

Die Summe der Forderungen einschließlich der verbundenen Unternehmen hat sich von TEUR 1.279 auf TEUR 1.484 erhöht.

Steuerrückstellungen:

Die Steuerrückstellungen betrafen ausschließlich das aktuelle Geschäftsjahr.

Sonstige Rückstellungen:

Die sonstigen Rückstellungen haben sich durch die Minderung der Personalrückstellungen von TEUR 658 um TEUR 70 auf TEUR 588 verringert.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen:

Für unterwegs befindliche Ware bzw. sonstigen Leistungsverpflichtungen und Warenlieferungen bestehen kurzfristig fällige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten.

Sonstige Verbindlichkeiten:

Die Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in erster Linie Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt, Zollbehörden sowie Sozialversicherungsträgern.

Nicht bilanziertes Vermögen

Kraftfahrzeuge sind fast ausnahmslos geleast; zudem wurden Leasingverträge für E-Bikes der Mitarbeiter abgeschlossen. Andere Leasingverträge zur Finanzierung von Betriebseinrichtungen wurden nicht abgeschlossen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Geschäftsführung verwendet zur Unternehmenssteuerung vor allem Umsatzerlöse sowie EBIT.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist als "stabil" zu bezeichnen. Dies wird an der moderaten Ertragslage und der hohen Eigenkapitalquote deutlich.

III. Prognosebericht

1. Künftige Ausrichtung im folgenden Geschäftsjahr

Bedingt durch Krieg, Inflation und hohe Energiekosten werden sich Preisunterschiede zur neuen Saison ergeben. Die Seefrachtkosten pendeln sich langsam wieder ein, bleiben aber trotzdem noch erhöht. Der Markt wird die neuen Preise nicht vollständig an den Handel weitergeben.

Die Gefahr, dass Margen in der nächsten Saison weiter unter Druck geraten bleibt bestehen.

2. Künftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen

In der europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen. Corona ist noch nicht vorbei und es ist damit zu rechnen, dass weitere Zinsschritte nach oben kommen werden. Der weiter voranschreitende Fachkräftemangel tut sein Übriges dazu.

3. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Das Ergebnis und die künftige Umsatzentwicklung des Unternehmens werden weiterhin als positiv gewertet u.a. wegen des Ausbaus des Produktportfolios und der Vertriebsstruktur. Auf den schnellen digitalen Wandel am Markt gilt es sich für die Zukunft noch schneller ein bzw. umzustellen und diesbezüglich weitere Aktivitäten anzugehen. Das Unternehmen rechnet im nächsten Geschäftsjahr mit einer ähnlichen Entwicklung wie im abgeschlossenen Geschäftsjahr, d.h. einem nahezu gleichbleibenden Umsatzvolumen. Die Inflation und der russische Angriffskrieg werden die Wirtschaft und den Handel weiterhin lähmen. Anhaltende hohe Preise für Energie und Rohstoffe sind die Hemmschuhe für Wirtschaftswachstum.

4. Risiken der künftigen Entwicklung

Das Unternehmen wird dann in bekannter Manier flexibel auf Marktveränderungen reagieren. Risiken, die das Unternehmen gefährden könnten, sind nicht ersichtlich.

Durch das breite Spektrum von Lieferanten ist eine Abhängigkeit oder Schieflage durch evtl. Ausfall nicht zu erwarten. Weiterhin minimiert das intensive Forderungsmanagement und die interne Bonitätsprüfung das Risiko.

5. Chancen der künftigen Entwicklung:

Insgesamt sieht sich das Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet und erwartet ein positives Ergebnis. Als Chance wird die nachhaltige Sicherung der Qualität gesehen, welche durch Maßnahmen bei den Lieferanten gewährleistet wird. Gleichzeitig bietet sich der Kostendruck der Kunden auch als Chance für die Gesellschaft, ihre Marktpräsenz und Kosteneffizienz für sich zu nutzen.

Ein Hinweis darauf, dass die prognostischen Angaben Unwägbarkeiten beinhalten, die das Unternehmen nicht beeinflussen kann, ist nicht zu erkennen. Die reale künftige Entwicklung kann daher von der Prognose abweichen.

 

Kaufungen, 10. Oktober 2022

Jörg Schädel, Kaufmännischer Geschäftsführer

Ulrike Haacke, Kaufmännische, Geschäftsführerin

1 Rohergebnis = Umsatzerlöse + Sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand

2 Liquidität 1. Grades = Flüssige Mittel : kurzfristige Verbindlichkeiten

Bilanz

Aktiva

30.6.2022
EUR
30.6.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.063.644,84 3.260.176,21
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.420,00 4.995,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.419,50 4.994,50
II. Sachanlagen 3.045.182,13 3.241.099,13
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.691.763,02 2.815.244,02
2. technische Anlagen und Maschinen 203.231,00 224.813,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 150.188,11 201.042,11
III. Finanzanlagen 15.042,71 14.082,08
1. Beteiligungen 15.042,71 14.082,08
B. Umlaufvermögen 8.750.347,24 8.238.873,40
I. Vorräte 6.860.860,17 4.406.283,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.484.406,61 1.278.623,58
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 232.029,70 202.921,39
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.252.376,91 1.075.702,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 405.080,46 2.553.966,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.551,40 7.417,53
D. Aktive latente Steuern 26.861,67 34.132,67
Aktiva 11.848.405,15 11.540.599,81

Passiva

30.6.2022
EUR
30.6.2021
EUR
A. Eigenkapital 9.199.652,60 9.664.560,72
I. Gezeichnetes Kapital 2.600.000,00 2.600.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.500.000,00 5.500.000,00
III. Gewinn-/Verlustvortrag 0,15
IV. Jahresüberschuss 1.099.652,60 1.564.560,57
B. Rückstellungen 1.181.434,10 1.263.413,31
C. Verbindlichkeiten 1.467.318,45 612.625,78
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.944,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.944,29
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.467.318,45 604.681,49
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.467.318,45 604.681,49
Passiva 11.848.405,15 11.540.599,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1.7.2020 - 30.6.2021
EUR
1. Rohergebnis 4.745.859,42 6.054.715,01
2. Personalaufwand 1.620.821,89 1.796.514,21
a) Löhne und Gehälter 1.354.955,13 1.521.422,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 265.866,76 275.091,29
davon für Altersversorgung 1.872,00 2.496,00
3. Abschreibungen 204.200,84 206.819,40
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 204.200,84 206.819,40
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.288.580,64 1.743.034,01
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 6.018,93 19.212,56
5. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.028,43 1.438,70
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.910,72 5.631,61
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 508.407,07 719.558,28
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 11.597,16
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 7.271,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.115.909,83 1.581.718,80
9. sonstige Steuern 16.257,23 17.158,23
10. Jahresüberschuss 1.099.652,60 1.564.560,57

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Richard Leipold GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Kaufungen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kassel
Register-Nr.: HRB 4958

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten
01.07.2021
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.994,50 0,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 4.995,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.815.244,02 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 224.813,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 201.042,11 6.709,84 -1.965,81 0,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.241.099,13 6.709,84 -1.965,81 0,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 14.082,08 2.000,00 -1.039,37 0,00
Summe Finanzanlagen 14.082,08 2.000,00 -1.039,37 0,00
Summe Anlagevermögen 3.260.176,21 8.709,84 -3.005,18 0,00

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand und Guthaben sowie Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Beteiligungen

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 11 HGB wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 3 HGB verzichtet.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Liefer- und Leistungsforderungen (§265 Abs. 3 S. 1 HGB).

Ausschüttungssperre

Die Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB beträgt Euro 26.861,67, weil eine abweichende Bewertung zwischen Handelsrecht und Steuerrecht entstanden ist.

Dadurch wurde die Aktivierung latenter Steuern nach § 285 Nr. 28 HGB erforderlich.

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 11 HGB wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 3 HGB verzichtet.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten (Urlaub/Überstunden/Tantiemen) sowie Verwaltungskosten (Aufbewahrungspflichten, Abschlusserstellung und -prüfung, etc.).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken und finanzielle Verpflichtungen

Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen nicht.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.467.318,45 EUR (Vorjahr: 612.625,78 EUR).

Es bestehen mittel- und langfristige Miet-/Leasingverträge mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Jahren im Gesamtvolumen von 67.991,93 Euro (§285 Nr. 3a HGB).

Sonstige betriebliche Erträge (§285 Nr. 31 HGB)

Die Sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 122; Vj. TEUR 883) betreffen in Höhe von TEUR 37 (Vj. TEUR 316) Erträge aus Kursdifferenzen sowie in Höhe von TEUR 12 (Vj. TEUR 401) Auflösungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen (§277 Abs. 5 S. 2 HGB)

In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen von TEUR 6 (Vj. TEUR 19) enthalten.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 122; Vj. TEUR 883) betreffen in Höhe von TEUR 37 (Vj. TEUR 316) Erträge aus Kursdifferenzen sowie in Höhe von TEUR 12 (Vj. TEUR 401) Auflösungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Von EUR 508.407,07 Steueraufwand entfallen EUR 510.598,60 auf das Geschäftsjahr. Gegenläufig wurden Erstattungen in Höhe von EUR 2.191,53 für Vorjahre berücksichtigt.

Gewinnverwendung

Über die Verwendung des Gewinns des Geschäftsjahres 2021/2022 in Höhe von Euro 1.099.652,60 wird in der Gesellschafterversammlung im Oktober 2022 entschieden. Demzufolge wird der Betrag auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen (§285 Nr. 34 HGB).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Mitarbeitergruppen Anzahl
Arbeiter 6
Angestellte 20
leitende Angestellte 2
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 19
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 1
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 26.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Kaufmännischer Geschäftsführer: Jörg Schädel

Kaufmännische Geschäftsführerin: Ulrike Haacke

Organbezüge

Auf die Angabe der Organbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen berichtenswerten Ereignisse eingetreten.

Konzernzugehörigkeit

Die Richard Leipold GmbH wurde in den Konzernabschluss der Haberkorn Holding AG, Wien, Österreich einbezogen.

Die Haberkorn AG stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Die Haberkorn AG ist eine kleine AG.

Name und Sitz des Mutterkonzerns:

Haberkorn Holding AG

Modecenterstraße 7

A-1030 Wien

Veröffentlichung des Konzernabschlusses:

österreichisches Firmenbuch

Firmenbuchnummer:

53617z

Handelsgericht:

Wien

Die Angaben beinhalten nicht diejenigen Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kaufungen, 12.09.2022

Gez. Jörg Schädel, Geschäftsführer

Gez. Ulrike Haacke, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.10.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Richard Leipold GmbH, Kaufungen

PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Richard Leipold GmbH, Kaufungen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Richard Leipold GmbH, Kaufungen, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt (Main), 11. Oktober 2022

AUREN GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Spies, Wirtschaftsprüfer

Stefan Amberg, Wirtschaftsprüfer

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