ILS Immobilien-Leasing & Service GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Langenbacher seit 8.8.2023 | Geschäftsführer |
Krimhilde Gudrun Kirn-Langenbacher seit 6.3.2006 | Prokura |
Günter Kosmas Langenbacher seit 6.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LS Leasing & Service GmbHEppelheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 20241. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben gem. § 264 (1a) HGB Firma: LS Leasing & Service GmbH; Sitz: 69214 Eppelheim; Registergericht Mannheim: HRB 335 316. Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 ist nach den gesetzlichen Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sowie i.V.m. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) und unter Beachtung des GmbH Gesetzes aufgestellt worden. Die LS Leasing & Service GmbH übt eine erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung gem. §1(1a) Nr.10 KWG aus (vgl. Jahressteuergesetz 2009 vom 25.12.2008). Die Erlaubnis wurde am 25.12.2008 erteilt. Die LS Leasing & Service GmbH ist verpflichtet, den Jahresabschluss nach §§ 340 ff HGB i.V.m. der RechKredV aufzustellen. Der Ausweis in der Bilanz und GuV erfolgt deshalb nicht nach §§ 266 bzw. 275 HGB. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt für die Bilanz gem. Formblatt 1 der RechKredV sowie für die GuV gem. Formblatt 3 (Staffelform) der RechKredV (§ 2 RechKredV). Ergänzend wurden leasingspezifische Posten in die Bilanz (Leasingvermögen) und in die GuV (Leasingerträge und Leasingaufwendungen) eingefügt. Zusätzliche Angabepflichten ergeben sich insbesondere aus den §§ 9 und 35 der RechKredV. Das Fachgutachten HFA 1/1989 des Instituts der Wirtschaftsprüfer zur Bilanzierung beim Leasinggeber wird beachtet. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt auf Grundlage der §§ 252 (1) Nr.2 HGB i.V.m. §§ 340 HGB ff. unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Die Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nennwert angesetzt. Die Kundenforderungen werden zum Nennwert angesetzt. Die Zugänge der Sachanlagen und der Immateriellen Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear nach den steuerlich zulässigen Sätzen. Leasingobjekte werden zu Anschaffungskosten einschließlich den Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen i.d.R. entsprechend der kalkulatorischen Vertragslaufzeit der Leasingverträge. Den ermittelten Abschreibungen 2024 der Leasingobjekte liegt die kalkulatorische Vertragsdauer der Leasingobjekte von 3 bis 8 Jahren zugrunde. Abweichend davon wird die Abschreibungsdauer im Einzelfall, insbesondere bei größeren Objekten, individuell festgelegt. Die Abschreibungen erfolgen linear. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn zukünftige Erträge (insbesondere vereinbarte Leasingraten, erwartete Veräußerungserlöse sowie gegebenenfalls die Auflösung eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens für Leasingsonderzahlungen) den Restbuchwert der Leasingobjekte zum Bilanzstichtag nicht decken. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem jeweiligen Nennwert angesetzt. Aktive latente Steuern entstehen durch unterschiedliche Bewertung der Pensionsrückstellung in Handelsbilanz und Steuerbilanz. Gem. dem Wahlrecht des § 274 (1) S.2 HGB werden grundsätzlich keine aktiven latenten Steuern aktiviert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Kunden und die sonstigen Verbindlichkeiten sind zu den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP) beinhaltet die Abgrenzung von Leasingsonderzahlungen (Auflösung entsprechend der Vertragslaufzeit), die Abgrenzung aus Forfaitierung von Leasingraten (Auflösung entsprechend der Laufzeit der verkauften Leasingraten) sowie die Abgrenzung degressiver Leasingraten (Bildung und Auflösung entsprechend dem linearen Aufwandsverlauf). Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten sowie erkennbaren Risiken und beinhalten eine Pensionsrückstellung, Steuerrückstellungen sowie die Prüfungs- und Beratungskosten. 3. Angaben zur Bilanz Forderungen an Kunden Gesamtbetrag: T€ 161 (Vj. T€ 105), bis 3 Monate: T€ 142; 3 Monate bis 1 Jahr: T€ 19; 1 Jahr bis 5 Jahre: T€ 0 ; über 5 Jahre: T€ 0; Sachanlagen Die Sachanlagen beinhalten KFZ sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Leasingvermögen Unter den Leasingobjekten werden Vermögensgegenstände aus laufenden Leasingverträgen ausgewiesen. Sonstige Vermögensgegenstände Ausgewiesen sind als wesentliche Positionen gewährte Darlehen an eine Immobilien-Leasing-Objektgesellschaft eines Geschäftsführers (T€ 547), Darlehen gegenüber Dritten (T€ 67) sowie Steuererstattungsansprüche (T€ 249). Angabe gem. § 4 RechKredV: Bzgl. des ausgewiesenen Darlehens gegenüber Dritten (T€ 67) besteht eine Nachrangvereinbarung. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Es handelt sich vor allem um darlehensweise Refinanzierungen (T€ 1.566 ; Vj T€0). Die Laufzeiten sind kongruent zu den entsprechenden Leasingverträgen. Des Weiteren gibt es ein Geldmarktdarlehen im Rahmen von T€ 500. Hier erfolgt eine vierteljährliche Zinsanpassung auf Basis des vereinbarten Referenzzinssatzes. Damit verbunden ist eine vierteljährlich gegebene Kündigungsmöglichkeit. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist haben folgende Restlaufzeiten: Gesamtbetrag T€ 2.066 (Vj. T€ 500), bis 3 Monate: T€ 53 (Vorjahr T€ 500) ; 3 Monate bis 1 Jahr: T€ 661; 1 Jahr bis 5 Jahre: T€ 1283 ; über 5 Jahre: T€ 69. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.566 sind Darlehen, welche zur Refinanzierung von Leasingobjekten verwendet werden. Die jeweiligen Leasingobjekte sind sicherungsübereignet. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 847. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden enthalten solche gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten in Höhe von T€ 0. Sonstige Verbindlichkeiten Hier enthalten sind Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 13 (Vj. T€ 53) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 2 (Vj. T€ 4). Das gewährte Darlehen von einer Gesellschaft des Geschäftsführers wurde zurückbezahlt (Vj. T€ 1.200) Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet zum Bilanzstichtag die Abgrenzung von forfaitierten Leasingraten (T€ 129, Vj.T€ 0) , die Abgrenzung von Leasingsonderzahlungen € 104 (Vj. T€ 48) sowie die Abgrenzung von degressiv verlaufenden Leasingraten T€ 12 (Vj T€ 36). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode". Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Bei der Berechnung der Rückstellung wurde ein Zinssatz von 1,88% zugrunde gelegt. Der Gehaltstrend p.a. wurde mit 0%, der Rententrend p.a. mit 3% berücksichtigt. Abweichend von den Jahren bis 2014 wurde bei der Ermittlung des Diskontierungssatzes der Pensionsrückstellungen aufgrund der gesetzlichen Neuregelung ein Referenzzeitraum von nunmehr 10 Jahren (vorher: 7 Jahre) zugrunde gelegt. In Höhe des Unterschiedsbetrages zur bisherigen Methode (T€ 9) besteht gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre. Steuerrückstellungen und andere Rückstellungen Für die Ertragsteuern 2024 haben wir eine Rückstellung T€ 37 gebildet. Die anderen Rückstellungen betreffen die Leistungen für die Erstellung des Jahresabschlusses und die Steuerdeklaration 2024 sowie die Prüfung des Jahresabschlusses 2024. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Leasingerträge und Leasingaufwendungen Die Erträge aus Leasingverträgen T€4.240 (T€3.802 Vj.) beinhalten die Leasingraten aus den Leasingverträgen, Erträge aus der Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens sowie die Erlöse aus den Leasingobjektabgängen. Die Leasingaufwendungen beinhalten die Restbuchwerte aus Leasingobjektabgängen. Zinserträge Die Zinserträge resultieren aus gewährten Darlehen. Zinsaufwendungen Ausgewiesen sind die Zinsen für kurzfristige Verbindlichkeiten T€ 59, für die darlehensweise Refinanzierung T€33 sowie der Zinsaufwand aus den Pensionsrückstellungen T€ 27. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Verrechnung von Sachbezügen (T€ 13, Vj, T€ 17). Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen und auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Abschreibungen in Höhe von T€ 2.944 (Vj. T€ 3.203) betreffen im Wesentlichen die Leasingobjekte in Höhe von T€ 2.821 (Vj. T€ 3.185). Darunter T€ 123 (Vj. T€ 40) außerplanmäßige Abschreibungen für eine Wertkorrektur im Leasingvermögen. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Der Aufwand in Höhe von rd. T€ 9 (Vj. T€ 3) resultiert aus Forderungsverlusten. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft Der Ertrag beinhaltet: a) Ertrag aus dem Geschäftsergebnis bei Wertpapieren in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 7). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 44 (Vj. T€ 4) resultieren vor allem aus erwarteten Zahlungen für Ertragssteuern 2024. 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB a) Mieten (Kündigungsfrist): 25 T€. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen: Mit nahestehenden Personen wurden im Geschäftsjahr folgende Geschäfte getätigt:
Mitarbeiter Durchschnittlich waren gem. § 267(5) HGB 3 Arbeitnehmer neben dem Gesellschafter-Geschäftsführer beschäftigt. Einzelprokura ist erteilt an: Frau Diplom-Volkswirtin Krimhild Kirn-Langenbacher. Organe der Gesellschaft und Bezüge Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr: Günter Langenbacher, Maximilian Langenbacher Auf die Angabe von Organbezügen wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des §181 BGB befreit. Honorar des Abschlussprüfers gem. §285 Nr. 17 HGB Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024 beträgt voraussichtlich T€ 23 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Angaben gem. § 285 Nr.34 HGB Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagenspiegel
Eppelheim, den 16/04/2025 Günter Langenbacher Maximilian Langenbacher Lagebericht 20241. Informationen zur Gesellschaft Die LS Leasing & Service GmbH (LS) wurde im Jahr 1990 als Mobilien- Leasinggesellschaft gegründet. Alleiniger Gesellschafter ist Herr Diplom-Volkswirt Günter Langenbacher. LS ist in Deutschland tätig. Für die Objektgruppen Maschinen, IT-Lösungen, Fahrzeuge und Medizintechnik bietet LS vor allem mittelständischen Unternehmen Leasinglösungen an. Das Stammkapital beträgt € 1.500.000,00. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses sind zusätzlich die ergänzenden Vorschriften der §§ 340 ff. HGB in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) zu beachten. 2. Wirtschaftliches Umfeld - Rahmenbedingungen und Marktchancen Im Jahr 2024 war das globale Wirtschaftswachstum moderat und erreichte etwa 3,2 % 1. Dieses Wachstum wurde durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und strukturelle Veränderungen in wichtigen Volkswirtschaften. Die USA wuchs um etwa 2,8 %, angetrieben durch robusten Konsum und Investitionen. Die chinesische Wirtschaft wuchs um 4,8 %, was unter den Erwartungen lag. Hauptgründe waren Probleme im Immobiliensektor und ein schwaches Verbrauchervertrauen 2. Die Konjunktur in der Eurozone blieb schwach, mit einem Wachstum von nur 0,8 %. Besonders Länder mit hohem Industrieanteil, wie Deutschland, verzeichneten eine stagnierende oder rückläufige Wirtschaftsleistung 3. Die globale Inflation ist von 6,7 % im Jahr 2023 auf 5,8 % im Jahr 2024 gesunken 4. Dieser Rückgang wird auf verschiedene Faktoren zurückgeführt, darunter die geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken, die zur Eindämmung der Inflation beigetragen haben. In Deutschland lag die durchschnittliche Inflationsrate im Jahr 2024 bei 2,2 %, ein deutlicher Rückgang gegenüber den 5,9 % im Jahr 2023 5. Für 2025 wird ein moderates globales Wachstum von etwa 3,2 % erwartet 6. Die Risiken bleiben jedoch bestehen, insbesondere durch mögliche Eskalationen geopolitischer Konflikte und anhaltende strukturelle Anpassungsprozesse. Die Entwicklung der Leasing-Branche in Deutschland 2024 Im Jahr 2024 zeigte die Leasing-Branche in Deutschland trotz einer angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage eine robuste Entwicklung. In den ersten drei Quartalen stiegen die Leasing- und Mietkauf-Aufträge kumuliert um rund 5 % nach Anschaffungswerten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 7. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war das Pkw-Leasing, das mit einem Plus von 6 % zum Gesamtwachstum beitrug. Auch in den Segmenten Busse, Lkw und Anhänger (+4 %), Maschinenleasing (+4 %) sowie Fahrrad-Leasing (+3 %) wurden Zuwächse verzeichnet. Besonders bemerkenswert war die starke Nachfrage nach Leasing-Finanzierungen für erneuerbare Energieanlagen, die teilweise durch Großaufträge angetrieben wurde. Im Gegensatz dazu verzeichnete das Segment IT, Cloud- und Softwareanwendungen einen Rückgang von 8 % 8.
1 World Economic Outlook Projections, IMF
Das ifo Geschäftsklima für die Leasing-Branche zeigte im Jahresverlauf Schwankungen. Nach einer Verschlechterung im November 2024 auf -2,7 Punkte verbesserte sich der Index im Dezember leicht auf 1,8 Punkte. Sowohl die aktuelle Lagebewertung als auch die Erwartungen für die kommenden Monate trugen zu dieser positiven Entwicklung bei. Jedoch ist im Jahr 2025 ein deutlicher Rückgang zu erwarten 9. Trotz der positiven Auftragsentwicklung bleibt die Investitionsbereitschaft der Unternehmen aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten gedämpft. Chancen für die Leasing-Branche ergeben sich durch eine restriktivere Kreditvergabe, insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. In diesem Umfeld bieten Leasing-Modelle flexible Lösungen, um notwendige Investitionen auch bei hohen Kostenstrukturen zu realisieren 10. Insgesamt zeigt sich, dass die Leasing-Branche in Deutschland im Jahr 2024 trotz gesamtwirtschaftlicher Herausforderungen eine stabile Nachfrage verzeichnen konnte und als verlässlicher Partner für Investitionen agiert. 3. Geschäftsverlauf Das Gesamtanschaffungsvolumen für das Geschäftsjahr 2024 hatte eine steigende Entwicklung gegenüber dem Vorjahr. Wir haben Neuvertragsabschlüsse mit unseren bestehenden Kunden und mit Neukunden realisieren können. Das Gesamtanschaffungsvolumen stieg von 3,11 Mio. EUR auf 4,29 Mio. EUR. Mit den uns zugesagten Finanzierungslinien unserer Bankpartner und der bestehenden Eigenkapitalausstattung konnte das Neugeschäftsvolumen ertragswirksam umgesetzt werden. 4. Kunden, Lieferanten Aufgrund unserer Konzentration auf eine langfristige Geschäftsbeziehung mit mittelständischen Unternehmen sind wir vom Investitionsverhalten dieser Kunden geprägt. Da unsere Kunden die Leasingobjekte oftmals bei langjährigen Lieferanten bestellen, legen wir großen Wert auf eine zuverlässige und fristgemäße Kaufpreiszahlung der Leasingobjekte. Skontovereinbarungen werden genutzt und dadurch Vorteile für die Kunden generiert. 5. Geschäftslage Mit unserer Liquiditätssteuerung stellen wir sicher, dass die kurzfristigen Verbindlichkeiten jederzeit erfüllt werden können. In einer täglichen Liquiditätsübersicht werden die fälligen Zahlungen der aktuellen Barliquidität gegenübergestellt. Ein wesentliches Unternehmensziel ist, zu jedem Zeitpunkt über ausreichende Barmittel zu verfügen. Der freie Cash-Flow und die vorgehaltenen liquiden Mittel waren eine gute Basis, um die bestehenden Neuabschlüsse zu finanzieren. Im Geschäftsjahr wurde das Leasingvolumen durch Eigenmittel und Darlehen unserer Bankpartner finanziert. Ergänzend zur Liquiditätssicherung und Finanzierung einzelner Projekte im Auftragsbestand wurde Fremdkapital aufgenommen. Es bestehen weitgehend langjährige Geschäftsverbindungen zu unseren Bankpartnern. 6. Ertragslage Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr wesentlich verbessert. Die Leasingerlöse lagen mit T€ 4.240 rund T€ 438 über dem Vorjahresniveau. Die operative Ertragslage aus dem Leasinggeschäft konnte verbessert werden. Die Abschreibungen auf das Leasingvermögen sind um T€ 240 auf T€ 2.944 zurück gegangen. Darunter T€ 123 außerplanmäßige Abschreibungen auf das Leasingvermögen für eine Wertkorrektur und nicht mehr auffindbaren Leasingobjekts eines insolventen Leasingnehmers. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen insgesamt erhöhten sich leicht auf T€ 528. Während die Personalaufwendungen von T€ 281 auf T€ 217 zurückgingen, ergab sich bei anderen Verwaltungsaufgaben eine Erhöhung von T€ 220 auf T€ 311, welche wesentlich in neue Technologien und den Markenauftritt investiert wurden. Der Jahresüberschuss nach Steuern konnte um T€ 253 auf T€ 284 verbessert werden. Auf der Kostenseite ist der Spielraum für Einsparungen gering. Die überschaubare, stabile Kostenstruktur zur Umsetzung des operativen Geschäfts wurde durch Ratenausfälle nicht wesentlich belastet.
9 IFO Geschäftsklima Leasing: Deutlicher
Rückgang zu erwarten, Bundesverband Deutscher
Leasingunternehmen
7. Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft konnte die Finanzkraft auch in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr weiter verbessern. Die freien Liquiditätsreserven sind angemessen und mit den bestehenden Finanzierungslinien unserer Bankpartner kann das zukünftige Volumenwachstum jederzeit finanziert werden kann. Das Leasingvermögen zu Restbuchwerten erhöhte sich um T€ 1.056 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 9.822. Der operative freie Cash-Flow an Rateneingängen ist konstant sehr positiv und erhöhte sich gegenüber dem des Vorjahres. Zum Jahresende 2024 bestehen kurzfristige Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 500 als Liquiditätsreserve, die flexibel vierteljährlich zurückgeführt werden können. Darüber hinaus bestehen Refinanzierungsdarlehen in Höhe von T€ 1.566 (Vorjahr T€ 0). Gemäß unserer Liquiditätsplanung können die Verbindlichkeiten somit jederzeit erfüllt werden. Ebenfalls wurde im Geschäftsjahr 2024 die Zusammenarbeit mit unseren Refinanzierungsbanken gestartet, um zukünftig weiteres Volumenwachstum zu finanzieren. Die Bilanzsumme von T€ 11.459 hat sich um T€ 1.540 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 60,35 %. 8. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Risikobericht Aufgrund des gewerbsmäßigen Betreibens des Finanzierungsleasings ist die Gesellschaft nach dem Jahressteuergesetz 2009 ein sog. Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Satz 1 KWG. LS unterliegt dadurch der laufenden, jedoch eingeschränkten Aufsicht durch die BaFin und Bundesbank. Die Aufsicht beinhaltet u.a. die Erfüllung der Anforderungen an das Risikomanagementsystem gem. § 25a KWG und MaRisk. Diese Anforderungen werden nach den erlaubten Verhältnismäßigkeiten in unserem Rahmen umgesetzt. Unternehmensziel der LS ist eine nachhaltige, langfristige und wertorientierte Geschäftstätigkeit, bei gleichzeitiger Minimierung von Risiken. Nach den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Bestimmungen haben wir als Finanzdienstleistungsinstitut eine Risikocontrolling-Funktion einzurichten, die für die unabhängige Überwachung und Kommunikation der Risiken zuständig ist. Diese Funktion übernimmt Herr Maximilian Langenbacher. Als Stellvertretender Risikocontrolling-Beauftragter ist Herr Günter Langenbacher bestellt. Die bislang sehr konservativ betriebene Geschäfts- und Risikopolitik wird ständig analysiert, um rechtzeitig geeignete Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen. Das Risikomanagement beim Leasinggeschäft ist durch eine konsequente Finanzierungsstrategie geprägt. Es werden nur reine Finanzierungs-Leasingverträge abgeschlossen, bei denen der Leasinggeber in der kalkulatorischen Vertragslaufzeit in der Regel einen Vollamortisationsanspruch hat. Neben dem Ziel, keine Risikokonzentration entstehen zu lassen, stehen alternative Leasing-Lösungen im Fokus. Refinanzierungsrisiken Kreditrisiken für LS sind gegeben, wenn Darlehen zur Finanzierung des Leasinggeschäfts aufgenommen werden und einzelne Engagements finanziert werden. Das Neugeschäftsvolumen im Geschäftsjahr 2024 wurde mit den vorhandenen Eigenmitteln, über Darlehen und Forfaitierung unserer Bankpartner finanziert. Dadurch entstand ein Mix aus Eigen- und Fremdfinanzierung sowie Forderungsverkauf. Bei kurzfristigen Fremdmitteln sind Zinsänderungsrisiken zu beachten, die von den Kunden zu tragen sind. Notfallkonzept Zur Sicherung des Kerngeschäftes ist ein Notfallkonzept vorhanden, in dem die Verantwortlichkeiten einzelner Funktionsbereiche festgelegt sind. Bei allen wesentlichen Funktionsbereichen gibt es entsprechende Vertretungsmandate und es gilt das Vier- Augen-Prinzip. Damit ist eine geordnete Abwicklung des Vertragsbestandes sichergestellt. Ebenfalls ist ein Netzwerk externer Berater vorhanden, sodass Kompetenzen und Aufgaben auch außerhalb des Unternehmens vergeben werden können. Ein störungsfreier Betrieb des EDV - Systems ist durch permanente Sicherung der Anwendungsprogramme und Daten in einer Cloudlösung gewährleistet. Die Digitalisierung aller relevanten Abwicklungsprozesse ist ein strategisches Ziel der kommenden Jahre. Neben der Digitalisierung aller vertragsrelevanten Unterlagen wird eine Handakte mit den wichtigsten Vertragsunterlagen geführt. Bei einem Totalausfall der IT-Infrastruktur können manuell der monatliche Rateneinzug und Zahlungen an Lieferanten und Finanzamt in Kooperation mit den Bankpartnern umgesetzt werden. Liquiditätsrisiken und Risikotragfähigkeit Zur Ermittlung der Risikotragfähigkeit wird jährlich eine Risikotragfähigkeitsrechnung erstellt. Die wesentlichen Risiken, Adressausfallrisiko, Marktpreisrisiko, Refinanzierungsrisiko, Dienstleistungsrisiko, Liquiditätsrisiko, Nachhaltigkeitsrisiko und operationelle Risiken werden dabei berücksichtigt. Es wird unterschieden zwischen dem Normalfall und dem Stressfall. Bei dem Normalfall werden Ausfallquoten gemäß Erfahrungswerten festgelegt. Bei dem Stressfall wird der Ausfall der 3 größten Leasingnehmer simuliert und es werden zusätzlich erhöhte Ausfallquoten angenommen. Im Normalfall übersteigt das Eigenkapital die Risikoquote bedeutend. Im Stressfall ist das Gesamtrisiko durch das Eigenkapital gedeckt. Diese vorsichtige Zielvorgabe wird permanent überprüft, eingehalten und gegebenenfalls angepasst. Aus Vorsichtsgründen werden nachvertragliche Erlöse nur in geringem Umfang erfasst. Adressausfall-, Bonitäts-, Kreditrisiken Bei allen Engagements werden nach banküblichen Risikokriterien entsprechende Adressausfall-, Bonitäts- und Kreditrisiken analysiert. Hierbei werden uns alle bonitätsrelevanten Geschäftsunterlagen des Leasingnehmers zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, dass bei allen Leasingverträgen, die mit Eigenkapital der Gesellschaft finanziert werden, dieselben Anforderungen herangezogen werden in Bezug der Adressausfall- und Bonitätsrisiken wie bei einer klassischen Kreditfinanzierung oder Forfaitierung mit einem Bankinstitut. Jeder neue Leasingnehmer der LS Leasing & Service GmbH wird gemäß seiner Bonität in eine Risikoklasse zugewiesen. Diese Risikogruppierung ist Teil der Risikostrategie. Eine Überwachung der Bonitätsentwicklung erfolgt kontinuierlich durch uns. Bei Gefährdung der Leasingraten werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Pauschalwertberichtigungen werden derzeit nicht gebildet. Im Rahmen der Liquiditätssteuerung werden ausreichend Barmittel vorgehalten, damit alle Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden können. Die tägliche Liquiditätsübersicht zeigt den Barmittelbestand und die fälligen Zahlungsverpflichtungen. Sonstige Risiken und Risiken aus der Geschäftstätigkeit Durch die zu erwartende Rezession und den Konjunktureinbruch in einigen Bereichen werden sich die Adressausfall- und Bonitätsrisiken verändern, was bei uns zukünftig zu einer höheren Risikovorsorge führen könnte. Mit unserer transparenten Kostenstruktur und der guten Eigenkapitalausstattung sind wir auf solche Entwicklungen vorbereitet und in der Lage, mögliche negative Szenarien zu meistern. So können wir mit unseren Bankpartnern auch in einem ungewissen wirtschaftlichen Umfeld unseren Kunden zukünftig unsere Leistungen anbieten. Unsere hohen qualitativen Anforderungen werden wir nicht aus den Augen verlieren und mit einem vorausschauenden Risikomanagement versuchen, die branchentypischen Risiken - wie bisher - verantwortungsvoll und angemessen zu berücksichtigen. Zukünftig werden wir unsere langfristig angelegte Geschäftsstrategie beibehalten. Die Verhinderung von Geldwäsche und sonstigen strafbaren Handlungen wird von der Geschäftsleitung im Rahmen des internen Risikomanagements permanent überwacht, wobei die vom BDL herausgegebenen Anwendungsempfehlungen zur Geldwäschebekämpfung herangezogen werden. Alle bestehenden Kunden sind geprüft unter den gesetzlichen Vorgaben. Gesellschafterkreis und Beteiligungsstruktur werden anhand von Bilanzunterlagen und Registerauszügen geprüft. Ebenfalls wird der Erhebungsbogen zu den Feststellungen nach dem Geldwäschegesetz (GwG) angewendet. Die Verwertung der Leasingobjekte erfolgte durch den Verkauf an den Leasingnehmer. In 2024 gab es keinen Anlass für Verdachtsmeldungen. Das Risiko, Opfer einer strafbaren Handlung zu werden, ist gegeben, wird jedoch grundsätzlich als sehr gering angesehen, weil unsere Ansprechpartner persönlich bekannt sind. In 2024 wurde LS trotz des vorhandenen Risikomanagements Oper eines Leasingbetrugs. Chancen Mit unseren individuellen Leasing-Lösungen bestehen für uns weiterhin gute Chancen, den Bedarf an Leasingfinanzierungen bei unseren Kunden zu decken. Gerade bei Investitionen in die Digitalisierung können wir mit unseren Gesamtpaketen ein zeitgemäßes Angebot anbieten. Mit neuen Mitarbeitern werden wir die Basis für zukünftiges Wachstum sicherstellen und durch unsere langjährigen Geschäftsverbindungen zu Kunden und Refinanzierungspartnern haben wir eine vertrauensvolle Geschäftsbasis für die Zukunft geschaffen. 9. Ausblick Der erste Monat des Geschäftsjahres 2025 zeigt, dass beim Neugeschäft gegenüber 2024 ein angemessenes Anfragevolumen und planbarer Auftragsbestand besteht, aber insgesamt kann eine Investitionszurückhaltung festgestellt werden. Hinsichtlich des geplanten Ergebnisses geht die Geschäftsleitung aus heutiger Sicht davon aus, dass ein positives Jahresergebnis im Jahr 2025 erwirtschaftet werden kann.
Eppelheim, den 16/04/25 Günter Langenbacher Maximilian Langenbacher BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die LS Leasing & Service GmbH, Eppelheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LS Leasing & Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LS Leasing & Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Finanzdienstleistungsinstitute im Sinne des § 1 Absatz 1a KWG geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v3-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Aalen, den 16. April 2025 LIEB
GmbH
Uwe Lieb, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde von der Gesellschafterversammlung am 8. Mai 2025 festgestellt. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2024 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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