Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 1285
Eingetragen
9.1.1979
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen im fremden und eigenen Namen, Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen sowie Instandsetzung, ferner Vornahme aller Kundendienstarbeiten, Handel mit Kraft- und Schmierstoffen und Bereifung, einschließlich Errichtung und Vermietung von Garagen, Betrieb von Fahrschulen und Tankstellen, Autovermietung, Leasing und alle möglichen Abwandlungen des Leasing-Geschäftes.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Maximilian Mundigl
seit 17.5.2022
Geschäftsführer
Katrin Mundigl
seit 13.1.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Karlheinz Mundigl
Schwabmünchen
25.565 €
50.00%
Josef Mundigl
Pfändsh
25.565 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Mundigl GmbH

Vilsbiburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Geschäftsjahr der Autohaus Mundigl GmbH begann am 01. Januar 2023 und endete am 31. Dezember 2023. Die Autohaus Mundigl GmbH betreibt das operative Geschäft mit dem Vertrieb von Fahrzeugen, dem Service, dem Verkauf von Ersatzteilen für die Marke Ford und dem Betrieb einer Tankstelle.

II. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch globale Krisen belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (=BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes um 0,3 v.H. niedriger als im Vorjahr. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 v.H. höher.

b. Branchenentwicklung

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 2,84 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Das sind 7,3 v.H. mehr als im Jahr 2022. Der Anteil der benzinbetriebenen Fahrzeuge lag mit 34,4 v.H. über dem Vorjahresniveau (32,6 v.H.), der Anteil der dieselbetriebenen Fahrzeuge belief sich auf 17,1 v.H. (Vorjahr 17,8 v.H.). Bei den alternativen Antriebsarten vielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. Die hybridangetriebenen Fahrzeuge erreichten einen Anteil von 29,5 v.H. (+1,6 v.H.), Elektro-PKW wiesen einen Anteil von 18,4 v.H. (+11,4 v.H.) auf. Die Nutzfahrzeuge schlossen das Jahr 2023 ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Unser Hauptvertriebspartner Ford konnte bei den Neuzulassungen einen Marktanteil in Deutschland von 4,1 v.H. erreichen. Im Jahr 2022 lag der Marktanteil von Ford bei 5,0 v.H.

Bei Volvo belief sich der Marktanteil im Jahr 2023 auf 1,6 v.H., bei Land Rover auf 0,5 v. H. und bei Jaguar auf 0,1 v.H.

Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.024.629 (+5,7 v.H.) umgeschriebenen Kfz. Mehr als 6,03 Millionen Pkw (+6,9 v.H.) wechselten im Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin.

Die hohe Werkstattauslastung sorgte im Geschäftsfeld Service und Reparatur für ein Umsatzplus von 17,7 v.H. Die Gründe dafür waren einerseits der weiter gewachsene Fahrzeugbestand, die höhere Zahl der Wartungen sowie entsprechend der allgemeinen Teuerung deutlich gestiegenen Kosten.

c. Geschäftsverlauf

Das Marktumfeld im Landkreis Landshut hat sich nicht gravierend verändert. Wir sind nach wie vor durch vier BMW Standorte eingekreist. Für die BMW Group beträgt der Marktanteil in unserem Kundenbeobachtungsgebiet um unsere beiden Betriebe 53,4 v.H. In unserem Kundenbeobachtungsgebiet wurden insgesamt 15.904 Personenkraftwagen erstmalig zugelassen.

Davon wurden 2.793 reine Elektrofahrzeuge (Vorjahr: 2.359) und 839 Fahrzeuge als Plug-in-Hybridantrieb (Vorjahr: 1.511) zugelassen.

Im Jahr 2023 wurden beide Betriebe durch den Hersteller Ford als "Zukunftsbetrieb" eingestuft und erhalten ab 1. April 2025 den neuen Ford Stufenvertrag für Verkauf, Service und Ersatzteillager.

Die Kommunikation mit dem Hersteller erfolgt vor Ort als auch verstärkt per Webex-Konferenzen.

Umsatzentwicklung

Unsere beiden Standorte sind nach wir vor ländlich strukturiert, die ÖPNV-Anbindung ist somit weiterhin stark verbesserungswürdig. Trotz widriger Umstände durch die Ukrainekrise und dem Wegfall von Modellen, fiel der Umsatzrückgang, nach starken Jahren, moderat aus.

Aufgegliedert nach Abteilungen stellt sich die Umsatzveränderung wie folgt dar:

v.H.
Neufahrzeuge -16
Gebrauchtfahrzeuge -1
Vorführfahrzeuge -62
Teile und Zubehör 12
Werkstattleistungen 2
Übrige -11
Gesamt -8

Investitionen

Dem Thema Elektromobilität stehen wir aufgeschlossen gegenüber. Am Standort Landshut wurde ein öffentlich zugänglicher Ladepark mit Schnellladern errichtet. Im Jahr 2023 haben wir verstärkt in unsere IT-Infrastruktur investiert. Zudem erfolgten turnusmäßige Investitionen. An beiden Standorten ist kein Investitionsrückstau vorhanden.

Personal

Der Personalbestand hat im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen. Die Zahl der Mitarbeiter stellt sich im Jahresdurchschnitt wie folgt dar:

2023 Vorjahr
gewerbliche Mitarbeiter 30 30
Angestellte 26 29
Auszubildende 15 12
Aushilfskräfte 7 5
Gesamt 78 76

Mitarbeitergespräche werden laufend geführt. Hierbei wird der Leistungsstand des Mitarbeiters beurteilt und gegebenenfalls Verbesserungsmaßnahmen vereinbart.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

31.12.2023 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
VERMÖGEN
Anlagevermögen 418,7 3,7 342,1 3,8 76,6 22,4
Vorräte 8.001,0 71,4 6.099,8 67,6 1.901,2 31,2
Forderungen 2.158,4 19,3 2.262,0 25,0 -103,6 -4,6
Flüssige Mittel 620,7 5,5 323,6 3,6 297,1 91,8
Sonstige Aktiva 10,0 0,1 0,0 0,0 10,0 ---
Gesamtes VERMÖGEN 11.208,8 100,0 9.027,5 100,0 2.181,3 24,2
31.12.2023 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
KAPITAL
Eigenkapital 2.570,1 23,0 1.879,2 20,8 690,9 36,8
Rückstellungen 2.724,3 24,3 2.981,2 33,1 -256,9 -8,6
Verbindlichkeiten 5.914,4 52,7 4.167,1 46,1 1.747,3 41,9
Gesamtes KAPITAL 11.208,8 100,0 9.027,5 100,0 2.181,3 24,2

In der obigen Darstellung sind die Miet- und Vorführfahrzeuge unter den Vorräten ausgewiesen. Der Anstieg der Vorräte ist im Wesentlichen auf einen höheren Bestand an Neuwagen zurückzuführen. Der Rückgang bei den Forderungen resultiert im Wesentlichen aus geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund niedrigerer Umsatzerlöse. Die Entwicklung der flüssigen Mittel ist in der nachfolgenden Finanzlage dargestellt.

Die Verringerung der Rückstellungen ergibt sich aus niedrigeren Pensionsrückstellungen sowie Rückstellungen für Tantieme.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stieg aufgrund eines höheren Fahrzeugfinanzierungsvolumens aufgrund der höheren Neufahrzeugbestände an.

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist stabil. Wir verfügen im Vergleich zum Vorjahr über marktgerechte Konditionen und ausreichende Kreditlinien. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten haben wir nicht getätigt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Skontomöglichkeiten zu nutzen. Den finanziellen Verpflichtungen wird nachgekommen. Die Entwicklung der Liquidität wird nachfolgend dargestellt.

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Jahres-Cashflow -16,3 342,5
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -1.316,9 801,1
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -150,3 -188,3
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.753,6 -701,4
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands 286,4 -88,6

Ertragslage

2023 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR v.H.
Betriebliches Ergebnis 229,4 722,1 -492,7 -68,2
Neutrales Ergebnis 82,4 27,4 55,0 --
Finanzergebnis 652,3 551,3 101,0 18,3
Steuern -273,2 -378,4 105,2 -27,8
Jahresüberschuss 690,9 922,4 -231,5 -25,1

Aufgrund sich abbauender Lieferengpässe ging der Rohertrag im Neufahrzeuggeschäft um 24,9 v.H. zurück. Einen ähnlichen Effekt konnten wir im Gebrauchtwagengeschäft beobachten, hier ging der Rohertrag gegenüber dem Rekordjahr 2022 um 19,9 v.H. zurück. Durch das rückläufige Ergebnis vor Steuern ist auch unser Ertragssteueraufwand gesunken.

d. Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als übergeordnete Messgröße zur Unternehmenssteuerung wird die Umsatzrentabilität (Jahresergebnis vor Ertragsteuern und vor Ergebnisabführung / Umsatz) betrachtet.

Die Umsatzrentabilität liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 0,9 v.H. (Vorjahr 2,9 v.H.).

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Kundenzufriedenheit

Mitarbeiterzufriedenheit

Gesellschaftliche Reputation des Unternehmens

Nachhaltigkeit

Die Kundenzufriedenheitswerte der Gesellschaft liegt über dem Branchendurchschnitt.

Kunden werden nach dem Servicebesuch telefonisch kontaktiert, um Feedback zu bekommen und darauf auch sofort reagieren zu können.

Dies ist ein nachhaltiges Merkmal für die Leistungsfähigkeit unserer Betriebe.

Die Mitarbeiterfluktuation ist niedrig bzw. gering und bietet die Chance auf Wettbewerbsvorteile.

Als regionales Unternehmen engagieren wir uns in unserer Umgebung. So sind wir Partner diverser Sport- und sonstiger Vereine aus der Region.

Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung an und haben bereits in den Vorjahren zur CO 2 -Reduzierung umfangreiche Maßnahmen, wie den Bau von Photovoltaikanlagen und Block-heizkraftwerken, umgesetzt, um den nachhaltigen Betrieb eines Unternehmens vorzuleben. Wir sind Teil des Energieeffizienz-Netzwerks "ecoistics EffNaNet Ford 05", dieses wiederum ist Be-standteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz , einer Initiative von Bundesregierung und Wirtschaft. Damit leistet unser Unternehmen einen Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland.

III. Prognosebericht

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet im kommenden Jahr bei den Pkw-Neuzulassungszahlen mit einer rückläufigen Entwicklung auf rund 2,65 Mio. Einheiten. Das wären rund 190.000 Pkw weniger als im Geschäftsjahr. Im Jahr 2023 sei durchgehend einen Rückgang bei den Auftragseingängen zu verzeichnen gewesen. Das wird sich im kommenden Jahr negativ auf die Zulassungszahlen auswirken. Es bleibe abzuwarten, inwieweit der Neufahrzeugmarkt über das prognostizierte Maß hinaus auch ohne vom Hersteller induzierte Sondermaßnahmen aufnahmefähig sei. Gestiegene Rohstoffkosten würden außerdem zu höheren Fahrzeugpreisen führen. Deshalb zögerten viele private Kaufinteressierte den Autokauf hinaus, weil deren real verfügbare Einkommen der Ausgabensituation nicht annähernd angepasst seien. Die Besitzumschreibungen werden laut dem ZDK im Jahr 2024 wohl das dritte Jahr in Folge nicht den Umfang der vorherigen Jahre erreichen, aber trotzdem wieder leicht wachsen, da Gebrauchtwagen für viele Menschen bezahlbare Mobilität bieten.

Das ifo Institut prognostiziert in seiner Pressemitteilung vom 14. Dezember 2023 für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 ein Wachstum von 0,9 v.H. Unsicherheit verzögert derzeit die Erholung, da sie die Sparneigung der Konsumentinnen und Konsumenten erhöht und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen und privaten Haushalten senkt. Befördert wird dies zusätzlich durch die unklare Lage um den Bundeshaushalt nach dem Urteil des Verfassungsgerichts. Sollte der Haushalt 2024 um 20 Milliarden Euro gekürzt werden, würde die Wachstumsrate dem ifo-Modell zufolge auf 0,7 v.H. fallen. Grundsätzlich seien aber die Weichen auf Erholung gestellt. Die Löhne stiegen kräftig, die Beschäftigung sei so hoch wie nie zuvor, damit kehre die Kaufkraft zurück und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen. Zudem hätten wir die Höchststände beim Zinsniveau hinter uns gelassen.

Der Preisauftrieb verlangsame sich. In der zweiten Jahreshälfte werde die Inflationsrate auf 2 Prozent erreichen. Hierzu trügen vor allem sinkende Energiepreise bei. Doch die Inflation der konsumnahen Dienstleistungen werde noch eine Weile deutlich über 3 Prozent liegen, da dort kräftig steigende Löhne zu Buche schlügen.

Wir erwarten für das Jahr 2024 aufgrund des hohen Neuwagenauftragsbestands gegenüber dem Jahr 2023 einen stabilen Umsatz sowie ein konstantes Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung.

Hinsichtlich der bestehenden Energiekrise haben wir bereits in Vorjahren durch den Abschluss von langfristigen Strom- und Erdgaslieferverträgen bis zum Jahr 2025 vorgesorgt. Trotzdem nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung an und haben bereits im Jahr 2022 zur CO 2 -Reduzierung umfangreiche Energieeinsparmaßnahmen umgesetzt.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die zukünftige Konjunktur- und Beschäftigungslage in Deutschland ist schwer abschätzbar. Die Wirtschaftsleistung dürfte zwar zunächst nur leicht wachsen, ab dem Jahr 2024 wird jedoch derzeit mit einer allmählichen Erholung gerechnet. Die größten Unwägbarkeiten liegen im weiteren Verlauf des Ukraine Krieges und der Energiekrise, den Folgen der staatlichen Gegenmaßnahmen und den Auswirkungen der Unklarheiten um den Bundeshaushalt. Die Unsicherheit betreffend die zukünftige Konjunktur- und Beschäftigungslage kann zu einer vorübergehenden Konsumzurückhaltung der Privathaushalte und zu einer Investitionszurückhaltung der Unternehmen führen. Für die Branche erwarten die Experten Neuzulassungen von rund 2,65 Mio. Pkw.

Das Geschäftsrisiko unserer Gesellschaft korreliert stark mit dem allgemeinen Branchenrisiko, für welches eine rückläufige wirtschaftliche Entwicklung prognostiziert wird.

Insbesondere könnten die privaten Haushalte aufgrund der Unsicherheiten weniger konsumieren, worunter der Einzelhandel leiden wird.

Bedingt durch die, wahrscheinlich nach Bewältigung der Lieferengpässe, wieder entstehenden Überkapazitäten der Hersteller kommt es im Neufahrzeugverkauf ständig zu Sonderaktionen mit entsprechenden Preisnachlässen, die sich auch negativ auf die Preise der Gebrauchtfahrzeuge sowie der Leasingrückläufer auswirken. Hier versuchen wir durch eine entsprechend vorsichtige Bewertung beim Einkauf von Gebrauchtfahrzeugen Verluste zu vermeiden.

Den Personalrisiken, die insbesondere mit Fluktuation und Know-how-Verlust verbunden sind, begegnen wir durch intensive und fachbereichsspezifische Qualifizierung. Der Umwelt- und Arbeitsschutz ist für uns von größtem Interesse.

IT-Risiken bestehen durch unberechtigte Eingriffe von außen auf unsere EDV-Systeme. Wir begegnen diesen Risiken durch Abschirmung unserer Systeme z. B. durch Zugriffsberechtigungen und Virenscannern auf allen Arbeitsplatz-Rechnern sowie einer Firewall für Angriffe von außen.

Nach unserer Einschätzung bestehen keine Risiken, die für sich gesehen oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden.

Im schwierigen Marktumfeld sehen wir unsere Chancen im Neufahrzeugverkauf in dem von uns vertriebenen Segment der Kompakt-, Klein- und Nutzfahrzeuge. Das gewerbliche Geschäft und auch das Geschäft mit Endkunden werden wir weiter versuchen zu intensivieren. Eine stabilisierende Wirkung auf das Gesamtergebnis wollen wir, wie bisher, durch ein striktes Kosten- und Forderungsmanagement erzielen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den von uns eingesetzten Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben und -verbindlichkeiten.

Ausfallrisiken bei Kundenforderungen begegnen wir durch konsequentes Forderungsmanagement. Am Bilanzstichtag bestehenden Risiken haben wir durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Durch Fälligkeiten von Verbindlichkeiten können wir Liquiditätsrisiken ausgesetzt sein. Aufgrund unserer stabilen Finanzlage sowie einer ausreichenden Kreditlinie sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

 

Vilsbiburg, 10. April 2024

gez. Katrin Mundigl, Geschäftsführerin

gez. Maximilian Mundigl, Geschäftsführer

Registergericht Landshut, HRB 1285

BILANZ zum 31.12.2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.664,00 10.938,00
II. Sachanlagen 1.390.399,38 1.297.276,00
III. Finanzanlagen 60.000,00 60.000,00
1.492.063,38 1.368.214,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.927.533,67 5.073.700,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.158.498,75 2.261.937,80
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 620.724,54 323.606,58
9.706.756,96 7.659.245,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.000,00 0,00
11.208.820,34 9.027.459,18

Passiva

Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnvortrag 1.827.223,64 904.859,25
III. Jahresüberschuss 690.887,51 922.364,39
2.570.111,15 1.879.223,64
B. Rückstellungen 2.724.347,97 2.981.207,19
C. Verbindlichkeiten 5.914.361,22 4.167.028,35
11.208.820,34 9.027.459,18

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 5.177.012,44 5.665.546,13
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.781.027,96 -2.864.867,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -556.568,68 -560.885,91
-3.337.596,64 -3.425.753,18
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -277.485,62 -270.819,58
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.238.192,49 -1.213.219,50
5. Erträge aus Beteiligungen 2.080,00 2.080,00
6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen, Gewinnabführungs- und Teilgewinnabführungsverträgen 778.920,54 628.014,42
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.320,63 2.150,98
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -135.000,47 -81.028,67
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -273.183,56 -378.410,89
10. Ergebnis nach Steuern 702.874,83 928.559,71
11. Sonstige Steuern -11.987,32 -6.195,32
12. Jahresüberschuss 690.887,51 922.364,39

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Bilanzierungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen werden linear ermittelt. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort voll abgeschrieben.

Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Miet- und Vorführfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden mittels Einzelbewertung zu Einstandspreisen (Fahrzeuge) bzw. in Gruppen mit dem gewogenen Durchschnitt (Ersatzteile und Zubehör) ermittelt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

In Fremdwährung eingegangene Verbindlichkeiten wurden mit dem Tageskurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet. Zum Bilanzstichtag wurden die Fremdwährungsposten mit dem Euroreferenzkurs bewertet. Bei der Bewertung am Bilanzstichtag wurde das Niederstwertprinzip beachtet, sofern die Restlaufzeit der Verbindlichkeit mehr als ein Jahr beträgt.

III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Angaben zu Beteiligungen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB

Name und Sitz des Beteiligungsunternehmens Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital des Beteiligungsunternehmens im letzten Geschäftsjahr, für das ein Jahresabschluss vorliegt Ergebnis des letzten Geschäftsjahres für das ein Jahresabschluss vorliegt
EUR v.H. GJ EUR GJ EUR
AutoCentrum Mundigl GmbH, Landshut 50.000,00 100 2023 50.000,00 2023 0,00 1)

1) Jahresüberschuss lt. Gewinn- und Verlustrechnung unter Berücksichtigung des Gewinnabführungsvertrages

Angaben zu Beteiligungen i.S.d. § 285 Nr. 11a HGB

An der KHM Verwaltungs GmbH & Co. KG, Vilsbiburg, haben wir die persönliche Haftung übernommen.

2. Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach der PUC-Methode auf der Grundlage eines Rechnungszinssatzes von 1,82 v.H. und der Sterbetafeln von Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018G).

Bei der Festlegung des Rechnungszinssatzes wurde gemäß der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren angenommen.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelt sich wie folgt:

31.12.2023
EUR
Rückstellung bei Durchschnittszinssatz aus 10 Jahren 1.994.332,00
Rückstellung bei Durchschnittszinssatz aus 7 Jahren 2.010.649,00
Differenz 16.317,00

In Höhe dieser Differenz besteht eine Ausschüttungssperre.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre Sicherheiten
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.358.457,12 750.000,00 0,00 Sicherungsübereignung, Forderungsabtretung: TEUR 3.572
(Vorjahr) (2.077.014,40) (1.250.000,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 214.622,85 0,00 0,00
(Vorjahr) (330.344,07) (0,00) (0,00)
3. Übrige Verbindlichkeiten 591.281,25 0,00 0,00
(Vorjahr) (509.669,88) (0,00) (0,00)
- davon aus Steuern: EUR 73.417,12 (Vorjahr EUR 33.494,13)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 261,34 (Vorjahr EUR 4.374,07)
5.164.361,22 750.000,00 0,00
(Vorjahr) (2.917.028,35) (1.250.000,00) (0,00)

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

1. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 17.088,35 (Vorjahr: EUR 12.629,21).

2. Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 22.949,56 (Vorjahr: EUR 33.492,19).

3. Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen enthalten Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 2.080,00 (Vorjahr: EUR 2.080,00).

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge aus verbundenen Unternehmen betragen EUR 5.614,58 (Vorjahr: EUR 1.466,67).

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten einen Zinsaufwand aus der Aufzinsung in Höhe von EUR 36.882,00 (Vorjahr: EUR 37.308,00).

VI. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

01.01.2024 bis 31.12.2024 01.01.2025 bis 31.12.2028 ab 01.01.2029
TEUR TEUR TEUR
Miete und Pachten für Grundstücke und Gebäude 326,4 525,6 204,6
Rücknahmeverpflichtungen von Leasingfahrzeugen 686,8 2.739,2 0,0
Rücknahmeverpflichtungen aus Finanzierungen 551,1 732,7 0,0
1.564,3 3.997,5 204,6

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 1.056,6 gegenüber verbundenen Unternehmen.

2. Angaben zu Geschäftsführungsorganen

Im Berichtsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:

Frau Katrin Mundigl, Diplom-Kauffrau

Herr Maximilian Mundigl, Kraftfahrzeugtechnikermeister

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigt:

2023
gewerbliche Arbeitnehmer 30
Angestellte 26
Geringfügig Beschäftigte 7
63

 

Vilsbiburg, 10. April 2024

gez. Katrin Mundigl, Geschäftsführerin

gez. Maximilian Mundigl, Geschäftsführer

Bruttoanlagenspiegel zum 31.12.2023

Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 82.462,10 37.480,29 0,00 119.942,39
82.462,10 37.480,29 0,00 119.942,39
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 94.425,54 0,00 0,00 94.425,54
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.247.234,92 111.269,45 26.924,64 1.331.579,73
3. Miet- und Vorführfahrzeuge 1.234.913,18 662.828,24 582.483,86 1.315.257,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.860,38 0,00 3.860,38
2.576.573,64 777.958,07 609.408,50 2.745.123,21
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
2. Andere Finanzanlagen 10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
60.000,00 0,00 0,00 60.000,00
2.719.035,74 815.438,36 609.408,50 2.925.065,60
Stand 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahrs Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 71.524,10 6.754,29 0,00 78.278,39
71.524,10 6.754,29 0,00 78.278,39
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 90.680,54 660,00 0,00 91.340,54
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 979.797,92 66.424,45 24.658,64 1.021.563,73
3. Miet- und Vorführfahrzeuge 208.819,18 203.646,88 170.646,50 241.819,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.279.297,64 270.731,33 195.305,14 1.354.723,83
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Andere Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.350.821,74 270.819,58 490.759,65 1.350.821,74
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 41.664,00
41.664,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.085,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 310.016,00
3. Miet- und Vorführfahrzeuge 1.073.438,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.860,38
1.390.399,38
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00
2. Andere Finanzanlagen 10.000,00
60.000,00
1.492.063,38

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Mundigl GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Mundigl GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Mundigl GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Wörishofen, 10. April 2024

Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

Lutz, Wirtschaftsprüfer

Kögler, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 10. April 2024 festgestellt.

Ergebnisverwendung

In der Gesellschafterversammlung der Autohaus Mundigl GmbH, Vilsbiburg, vom 10.04.2024 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss 2023 und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

5 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.