Bauträger für Wohngebäude
PRO AGRI GmbH
Im Heilenbruch 20, 66706 Perl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Curt Alfred Miesel seit 31.1.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
DE VERBAND, Société coopérative | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PRO AGRI GmbHPerlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Gesellschaft Die Produktion von Futtermitteln und der Umschlag von Futtermittelausgangserzeugnissen, Getreide und Düngemitteln stellen die wichtigsten Geschäftsbereiche im Unternehmen PRO AGRI GmbH dar. Die PRO AGRI GmbH gehört zur De Verband Group mit der De Verband S.C., Colmar-Berg / Luxemburg, als Muttergesellschaft. Am Unternehmenssitz in Perl-Besch betreibt die Gesellschaft ein Futtermittelwerk. Im Bereich des Umschlags von Futtermitteln und Düngemitteln erfolgt der Vertrieb hauptsächlich über die ebenfalls zur De Verband Group gehörende VERSIS S.A. (für Luxemburg und Frankreich), C3F (für Belgien) und LSL AGRI GmbH (für Deutschland). Die für die Futtermittelproduktion notwendigen Rohstoffe und die Düngemittel werden großteils über den Schiffsweg an die Betriebsstätte in Perl-Besch angeliefert, wo eine großzügige Lagerfläche vorgehalten wird. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der Rückgänge anhaltend hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen steigende Zinsen und eine nachlassende Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzte sich in 2023 somit nicht weiter fort (Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24 des Statistischen Bundesamtes (Destatis)). 2. Wirtschaftliche Lage der Landwirtschaft Die Entwicklung der PRO AGRI GmbH als Futtermittelproduzent und Händler von Futtermittelausgangserzeugnissen, Getreide und Düngemitteln ist maßgeblich von der wirtschaftlichen Lage der Landwirtschaft abhängig. Abgesehen von den Jahren 2015 und 2016 (Milchkrise) und der Zeit während der Coronakrise zeigt sich ein weitgehender Gleichlauf der konjunkturellen Trends in der Landwirtschaft und der Gesamtwirtschaft. Dies ergibt ein Vergleich des Konjunkturbarometers Agrar mit dem ifo Geschäftsklimaindex. Die deutsche Getreideernte 2023 wird nach vorläufigen Angaben der amtlichen Statistik auf 42,5 Millionen Tonnen geschätzt. Damit liegt die Ernte 2023 um 1 Million Tonnen oder 2,3 Prozent unter Vorjahr und in etwa auf dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022 von 42,8 Millionen Tonnen. Bei geringfügig kleinerer Anbaufläche waren vor allem niedrigere Hektarerträge für das Ernteminus ausschlaggebend. ("Situationsbericht DBV 2023/2024") Während des Kalenderjahres 2023 hat sich die Stimmung in der Landwirtschaft deutlich verschlechtert, zum Jahresende 2023 bewerten die Landwirte ihre aktuelle wirtschaftliche Situation wieder deutlich pessimistischer (Konjunkturbarometer Agrar Dezember 2023). 3. Geschäftsverlauf Die PRO AGRI GmbH konnte die Produktion von Futtermitteln in dem in 2014 in Betrieb genommenen Mischfutterwerk in 2023 leicht erhöhen. Die durchschnittlich produzierte Menge im Monat betrug im Jahr 2023 12.138 Tonnen. Insgesamt wurden in 2023 145.655 Tonnen produziert. Der Umsatz im Bereich Futtermittelproduktion konnte etwas gesteigert werden. Hingegen sank der Umsatz im Bereich Handel. In 2023 konnten die enormen Lagerflächen und die logistischen Vorteile durch die Schiffsanbindung durch die PRO AGRI GmbH genutzt und so dem Endkunden ein guter Service geboten werden. Die Futtermittel werden hauptsächlich für die Märkte in Luxemburg, Belgien, Frankreich und Deutschland produziert. Die Produktionsanlagen liefen im Geschäftsjahr 2023 weitestgehend störungsfrei. Die Fertigprodukte wiesen durchweg ein sehr hohes Qualitätsniveau auf. Die PRO AGRI GmbH war auch in 2023 nach folgenden Systemen zertifiziert: • GMP+ B1 Herstellung von Mischfuttermitteln • GMP+ B3 Handel, Lagerung und Umschlag mit Futtermitteln und Ausgangserzeugnissen • ISO50001 Energiemanagement • OQUALIM Herstellung von Mischfuttermitteln • REDcert Zertifizierungssystem für nachhaltige Biomassen im Lebensmittelsektor • FLOG Zertifizierung (Futtermittel ohne Gentechnik) 4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Ertragslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar * :
* Rundungsdifferenzen von bis zu einer Einheit möglich Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von EUR 499.036,24 erwirtschaftet. Der Rückgang der Umsatzerlöse um 3,1 % auf nunmehr TEUR 70.964 ist auf den Bereich Verkauf des selbst abgefüllten Düngers und Getreides und Handel zurückzuführen. Hingegen konnten wir im Bereich unserer Haupttätigkeit, der Produktion von Futtermitteln, eine Umsatzsteigerung erzielen. Die entsprechenden Umsatzerlöse stiegen um TEUR 1.166 (=2,1 %) auf TEUR 57.870. Der Materialaufwand entwickelte sich nahezu gleich wie die Umsatzerlöse. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich geringfügig von 91,3 % auf 91,4 %. Der Personalaufwand liegt mit TEUR 1.054 um TEUR 51 (= 5,1 %) über dem Vorjahresniveau. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die PRO AGRI GmbH nunmehr insgesamt 16 Mitarbeiter. Hingegen sanken die Abschreibungen um TEUR 1.068. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 von TEUR 1.270 entfallen ausschließlich auf das Sachanlagevermögen; sie betreffen (unverändert) nahezu vollständig das von uns betriebene Futtermittelwerk. Im Vorjahr hatten sich noch Abschreibungen auf die Vorräte von TEUR 1.072 aufgrund der zum Jahreswechsel 2022/2023 gesunkenen Marktpreise ergeben. Höhere Reparaturaufwendungen und Verwaltungskosten waren mitursächlich für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Diese Entwicklungen führten per Saldo zu einer Verbesserung des Betriebsergebnis um TEUR 320 auf TEUR 1.389. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Zinsentwicklung geänderte Finanzierungs- konditionen waren Hauptursache für den Anstieg des Zinsaufwandes um TEUR 169 auf TEUR 770. Unter Berücksichtigung der Steuern vom Ergebnis und Ertrag von TEUR 120 hat sich das Jahresergebnis somit per Saldo um TEUR 98 auf TEUR 499 verbessert. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag 2023 auf TEUR 35.962 und liegt somit um TEUR 4.845 unter dem Vorjahreswert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 56,9 %. Der Buchwert zum 31. Dezember 2023 von TEUR 20.462 wird maßgeblich bestimmt durch den Buchwert des Futtermittelwerkes in Perl-Besch. Der Buchwert der Vorräte hat sich um TEUR 4.356 auf TEUR 8.807 vermindert. Hauptursächlich hierfür waren die gesunkenen Einkaufspreise. Hingegen erhöhten sich per Saldo die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen. Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen stehen im Zusammenhang mit der Finanzierung des Futtermittelwerkes. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in Höhe des Jahresüberschusses 2023 von TEUR 499 auf TEUR 9.664 angestiegen; die Eigenkapitalquote erhöhte sich (bei einer deutlich gesunkenen Bilanzsumme) auf 26,9 % (Vorjahr 22,4 %). Die Verbindlichkeiten von insgesamt TEUR 26.025 betreffen unverändert hauptsächlich Verbindlichkeiten aus der Finanzierung des Futtermittelwerkes und des Vorratsbestandes. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Per Saldo sanken die Verbindlichkeiten im Vorjahresvergleich um TEUR 5.426. Der Rückgang betrifft insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von verbundenen Unternehmen. Die Liquidität war in 2023 jederzeit gegeben. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsfaktoren Die Gesellschaft wird über die Erwartung des Jahresergebnisses als finanzieller Leistungsindikator gesteuert. Auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren haben einen wesentlichen Einfluss auf die Unternehmenssteuerung. Mit unserer Auswahl an qualitativ hochwertigen Futtermitteln können wir unsere Marktposition festigen und ausbauen. Eine hohe Kundenzufriedenheit geht einher mit einer geringen Kundenfluktuation. Die Gesellschaft ist davon überzeugt, dass alle Verletzungen und Berufskrankheiten sowie Sicherheitsvorfälle und Umweltschäden vermieden werden können. Unser Ziel ist es, solche Vorkommnisse vollständig zu verhindern. Es wurden daher Sicherheitsvorschriften festgelegt, die von allen unseren Mitarbeitern eingehalten werden, damit diese Ziele erreicht werden. 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Entwicklung der Konjunktur in der Landwirtschaft wird für die Zukunftsaussichten der Futtermittelproduzenten ausschlaggebend sein. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft kann durch Preisschwankungen bei Rohstoffen, Komponenten bzw. fertigen Erzeugnissen beeinflusst werden. Die Einkaufsabteilung der Gesellschaft verfolgt die Preisschwankungen in dem Bereich äußerst genau und teilt den Geschäftsbereichen alle Änderungen mit. Ob die damit einhergehenden Preisschwankungen an den Kunden weitergegeben werden können, hängt weitgehend von den Marktbedingungen ab. Die Geschäftspolitik ist darauf ausgerichtet, die Futtermittelproduktion auf einem hohen Niveau zu stabilisieren bzw. noch weiter auszubauen. Zudem wird angestrebt, die Effizienz der Produktionsanlage durch eine weitere Straffung des Artikelsortiments zu erhöhen. Zur Verbesserung der geschäftlichen Entwicklung sind die nachfolgend aufgeführten Maßnahmen vorgesehen und erforderlich. Die Maßnahmen befinden sich teilweise schon jetzt in der Umsetzung. Für das Geschäftsjahr 2024 ist die Umsetzung folgender Maßnahmen vorgesehen: • Weiterer Ausbau der Zusammenarbeit mit verschiedenen Großhändlern • Weitere Senkung des Energieeintrags pro produzierter Tonne Futtermittel • Weitere Einschränkung der Produktvielfalt in der Gruppe • Verbesserung der internen Qualitätskontrolle • Verbesserung der Pelletsqualität Die Produktion kann auch dank des zusätzlichen Personals effizient eingesetzt werden. Durch eine Reorganisation der Verladung konnten die Wartezeiten der LKW 's reduziert werden. Eine weitere Umsatzsteigerung ist geplant und durchaus absehbar. Die unverändert deutliche Volatilität der Märkte wird auch weiterhin unsere Geschäftstätigkeit mitbestimmen. Höhere Einkaufspreise konnten bislang auch weitestgehend - wie auch branchenweit - an unsere Kunden weitergegeben werden. Wie sich die Märkte entwickeln kann nicht sicher vorhergesagt werden. Für die Realisierung unserer Ziele sind wir auf hoch qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Durch die stetige Weiterbildung unseres Fachpersonals in internen sowie externen Schulungen ist die fachliche Kompetenz gewährleistet Unsere Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind eher die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, Skonti werden in der Regel genutzt. Währungsrisiken bestehen für die Gesellschaft nicht und sind auch nicht zu erwarten. Wir nutzen nur konservative Finanzierungsinstrumente und verzichten auf den Verkauf von Forderungen. Aufgrund der aktuellen Auftragslage und nach der Durchführung der oben beschriebenen Maßnahmen rechnen wir mit einer positiven Entwicklung unseres Unternehmens und streben eine weitere Steigerung der Effizienz an. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft mit Sitz in Perl firmiert unter PRO AGRI GmbH und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken in Abteilung B unter der Nr. 101544 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend den Vorschriften der §§ 266 und 275 (Gesamtkostenverfahren) HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die als Finanzanlagevermögen erfassten Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und mit dem gleitenden Durchschnitt unter Beachtung etwaiger notwendiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Einzelrisiken wurden durch Abschreibungen innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel zu diesem Anhang ersichtlich. Finanzanlagen Die Gesellschaft hält als Kommanditistin 94 % (EUR 4.700,00) der Anteile an der Dusso Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz. Über diese Gesellschaft wird der Bau des Futtermittelwerkes nebst weiterer Gebäude und Anlagen am Betriebsstandort in Perl-Besch finanziert. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 weist ein Eigenkapital von EUR 0,00 und einen Jahresfehlbetrag 2023 von EUR 477,73 aus. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.582,3 (Vorjahr: TEUR 3.347,3). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr ausschließlich sonstige Forderungen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, von TEUR 840,5 (Vorjahr: TEUR 728,8) haben unverändert eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäfts- und Vorjahr betreffenden Steuern. Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenguthaben. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten aus:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beläuft sich auf TEUR 10.205,6 (Vorjahr: TEUR 11.504,6). Davon entfallen TEUR 2.000,0 (Vorjahr: TEUR 2.008,3) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Sicherungsübereignungen / Forderungsabtretungen gesichert sind. Die Verbindlichkeiten von TEUR 8.205,6 (Vorjahr: TEUR 9.496,3) gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind durch Eintragung von Grundpfandrechten gesichert. Daneben bestehen bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.373,8 (Vorjahr: TEUR 7.345,4) und sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 3.200,0 (Vorjahr: TEUR 4.200,0). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 3.331,9 (Vorjahr: TEUR 3.201,0). Die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen beinhalten (wie im Vorjahr) ausschließlich sonstige Verbindlichkeiten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse teilen sich im Vorjahresvergleich wie folgt nach geographischen Regionen und Umsatzarten auf:
Nennenswerte periodenfremde Erträge und Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 nicht angefallen. V. Andere Angaben und Erläuterungen Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 9,9 (Vorjahr: TEUR 0,0). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 3.331,9 (Vorjahr: TEUR 3.201,0). Aus dem zur Finanzierung abgeschlossenen Immobilienleasing bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen von TEUR 344,4 (bis zum Jahr 2029 insgesamt TEUR 1.894,2). Es bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für 2024 in Höhe von TEUR 169,8. Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Martin Miesel, Diplom-Kaufmann, Trier, bestellt. Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet. Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 16,0 Arbeitnehmer (Vorjahr: 15,0); auf Arbeitnehmergruppen verteilt sind dies 6,0 Arbeiter und 10,0 Angestellte. DE VERBAND (Fédération Agricole d'Achat et de Vente société coopérative), mit Sitz in Colmar-Berg / Luxemburg, ist unmittelbares Mutterunternehmen der PRO AGRI GmbH und stellt einen Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss wird im luxemburgischen Handelsregister offengelegt. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB beträgt TEUR 19,6. Davon entfallen TEUR 18,2 auf Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 1,2 auf sonstige Bestätigungsleistungen und TEUR 0,2 auf sonstige Leistungen. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 nicht eingetreten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Perl, den 14. Juni 2024 gez. Miesel, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Die Gesellschafterversammlung hat am 18.06.2024 den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss von EUR 499.036,24 auf neue Rechnung vorzutragen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PRO AGRI GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PRO AGRI GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PRO AGRI GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bitburg, den 14. Juni 2024 Heinrichs
& Partner Treuhand GmbH
Roth, Wirtschaftsprüfer Hilgenfeld, Wirtschaftsprüfer |
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