EDEKA Foodservice Handelshof Management GmbH

Viktoriastraße 26, 51149 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 2078
Vorher
HANDELSHOF Management GmbH
Eingetragen
25.4.1949
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten SchwerpunktGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Gegenstand
die Erbringung von Verwaltungs- und Managementaufgaben für Handelsunternehmen, die auf den Gebieten des Handels- und Großhandels von Waren aller Art sowie des Betriebs von Cash & Carry Abholmärkten sowie von Großhandelslagern einschließlich des Transports nicht erlaubnispflichtlger Waren tätig sind. Hierzu zählen neben der gesamten Betriebsführung von Handelsunternehmen auch der Erwerb und die Unterhaltung von allen Systemen für ein zentrales Rechnungs- und Personalwesen.

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Bell
seit 9.1.2025
Prokura
Holger Wulff
seit 7.10.2024
Geschäftsführer
Michael Busch
seit 20.9.2023
Prokura
Prokura
Sven Wirwich
seit 16.1.2023
Prokura
Geschäftsführer
Milko Gramm
seit 16.1.2023
Prokura
Sebastian Jahn
seit 16.1.2023
Prokura
Prokura
Prokura
Wilhelm Dr. von Moers
seit 5.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG
Germany
5.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

HANDELSHOF Management GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für Offenlegungszwecke

Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft führt aufgrund von Betriebsführungsverträgen die laufenden Geschäfte der

Handelshof Arnsberg GmbH & Co. KG

Handelshof Bocholt GmbH & Co. KG

Handelshof Haan GmbH & Co. KG

Handelshof Hamburg GmbH & Co. KG

Handelshof Hamm GmbH & Co. KG

Handelshof Köln GmbH & Co. KG

Handelshof Mönchengladbach GmbH & Co. KG

Handelshof Rheinbach GmbH & Co. KG

Handelshof Schwerin GmbH & Co. KG

Handelshof Rostock GmbH & Co. KG

Handelshof online GmbH & Co. KG

Franz Willick GmbH

Franz Willick Kaffeegroßrösterei GmbH & Co. KG

A. Himmelreich GmbH & Co. KG

Darüber hinaus werden von der Gesellschaft die Geschäfte der Handelshof Kanne GmbH & Co. KG aufgrund eines Kooperationsvertrages geführt.

Die Gesellschaft gehört zu jeweils 50 % der A. Himmelreich GmbH & Co. KG sowie der Franz Willick GmbH.

Mit Vertrag vom 15. Februar 2019 ist das operative Geschäft unter der aufschiebenden Bedingung der kartellrechtlichen Genehmigung an die EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG veräußert worden.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Da es sich bei der Gesellschaft um eine Betriebsführungsgesellschaft für Cash&Carry-Unternehmen handelt, wird im Folgenden die Situation in der Cash&Carry-Branche beschrieben.

Im Jahr 2018 zeigt sich preisbereinigt mit einem um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Bruttoinlandsprodukt die Wirtschaftslage in Deutschland immer noch positiv, wenngleich die Dynamik der vergangenen Jahre nachgelassen hat.

Dieses positive BIP resultiert auch aus den weiterhin starken privaten und staatlichen Konsumausgaben. Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen war in 2018 auf ihrem Höchststand und hielt das positive Konsumklima aufrecht.

Von dieser gesamtwirtschaftlichen Entwicklung konnte auch der Großhandel mit einem realen Plus von 1,0 % profitieren und weist im Konsumgütergroßhandel ein reales Wachstum von 0,6 % aus. Allerdings konnte die Cash&Carry-Branche hieran nicht partizipieren, die das Jahr 2018 mit einem Umsatzminus von 0,7 % abgeschlossen hat.

Für das Jahr 2019 wird eine verhaltene Entwicklung der Gesamtwirtschaft erwartet, die sich vermutlich ebenfalls auf das Konsumklima und somit auf die Großhandelsumsätze auswirken wird.

Geschäftsverlauf

Der Umsatz der HANDELSHOF Management GmbH stieg leicht von 14,26 Mio. EUR auf 14,30 Mio. EUR. Bei den Umsätzen handelt es sich im Wesentlichen um Dienstleistungsgebühren, die von den einzelnen Handelshof-Gesellschaften für die Betriebsführung entrichtet wurden.

Ertragslage

Im Jahr 2018 erwirtschaftete die HANDELSHOF Management GmbH einen Jahresfehlbetrag von 238,17 TEUR (Vorjahr: TEUR -350). Das für das Jahr 2018 geplante Ergebnis von 18 TEUR wurde somit unterschritten. Die Umsatzrentabilität betrug 5 % (Vorjahr: 6 %), die Eigenkapitalrentabilität -6 % (Vorjahr: -8 %).

Finanzlage

Die HANDELSHOF Management GmbH ist Cash Pool-Führerin innerhalb des Cash Pool-Systems der Handelshof-Gruppe Köln und verfügt über ausreichende Kreditlinien.

Die Finanzlage der HANDELSHOF Management GmbH zum Ende des Geschäftsjahres 2018 stellt sich wie folgt dar:

Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 10,24 Mio. EUR auf 39,98 Mio. EUR gesunken, da zum 31. Dezember 2018 eine Cash-Pool Trennung von den Immobiliengesellschaften erfolgt ist, die Verbindlichkeiten sanken ebenfalls um 10,59 Mio. EUR auf 35,90 Mio. EUR.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank im Geschäftsjahr 2018 um 10,61 Mio. EUR auf 42,58 Mio. EUR, das Anlagevermögen um 637 TEUR auf 2,07 Mio. EUR.

Das Eigenkapital belief sich zum 31.12.2018 auf 4,09 Mio. EUR (Vorjahr: 4,32 Mio. EUR). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 10 % (Vorjahr: 8 %).

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2019 erwarten wir weiterhin eine stabile Konsumneigung und Verbraucher, die auch Leistungen aus der Gastronomie und Hotellerie in Anspruch nehmen und somit unsere wichtigste Kundengruppe ihre Umsätze steigern kann.

Somit erwarten wir eine stabile Entwicklung des Unternehmens für das Jahr 2019 mit leicht sinkenden Umsätzen und einen Jahresfehlbetrag von 734 TEUR.

Wir gehen davon aus, dass wir auch künftig in der Lage sein werden, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Unsere Unternehmenspolitik, die auf einem regionalen Qualitätsdenken basiert, trifft auf nach wie vor erfreuliche Resonanz bei den Kunden. Diese Strategie werden wir konsequent weiter verfolgen und optimieren.

Die langfristige Unternehmensstrategie des moderaten Wachstums auf Basis eines soliden wirtschaftlichen Fundaments hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Im Vordergrund steht hierbei die Sicherung der hohen Eigenkapitalquote und damit des dauerhaften Bestands des Unternehmens.

Chancen- und Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die HANDELSHOF Management GmbH ist den für die Lebensmittelbrache typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Diese betreffen die Entwicklung im Gast- und Hotelgewerbe, Wettbewerbsrisiken sowie Risiken, die sich aus der Qualität der Waren ergeben.

Ertragsorientierte Risiken

Es besteht das Risiko, dass Preissteigerungen nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben werden können. Hieraus können Ertragsrisiken resultieren. Diesen werden wir mit Organisations- und Kostenoptimierungen entgegen wirken, die jedoch erst zeitversetzt greifen werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten.

Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf eine breite Palette solider, qualitätsbewusster Lieferanten zurück, mit denen wir langfristige Verträge anstreben. Zur Risikominderung akquirieren wir laufend neue Lieferanten, die unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen.

Dem starken Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem daraus folgenden steigenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Inkassobüro sowie eine langfristige Warenkreditversicherung. Risiken aus Girocardzahlungen werden durch Factoring abgesichert.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

 

Köln, 4. Juni 2019

Wolfgang Baer, Geschäftsführer

Dr. Wilhelm von Moers, Geschäftsführer

Udo Bernecker, Geschäftsführer

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 497.062,29 634.245,80
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.866,00 2.146,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.548.479,00 2.027.326,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.005,70 23.101,33
Summe Sachanlagen 1.552.350,70 2.052.573,33
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.250,00 24.250,00
Summe Finanzanlagen 24.250,00 24.250,00
Summe Anlagevermögen 2.073.662,99 2.711.069,13
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 63.603,02 66.265,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen Unternehmen der Handelshof-Gruppe 1.878.858,94 15.769.137,28
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.706.482,16 36.913.416,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 25.205.722,20 13.235.446,12
Summe Umlaufvermögen 39.975.807,38 50.215.127,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 529.258,17 264.907,62
D. Bilanzsumme Aktiva 42.578.728,54 53.191.104,35

PASSIVA

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Verlustvortrag -676.301,10 -326.643,42
III. Jahresfehlbetrag -238.167,79 -349.657,68
Summe Eigenkapital 4.085.531,11 4.323.698,90
B. Rückstellungen 2.585.317,20 2.362.719,40
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Handelshof-Gruppe 33.370.913,81 45.582.473,35
Summe Verbindlichkeiten 35.900.515,23 46.493.498,66
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.365,00 11.187,39
E. Bilanzsumme Passiva 42.578.728,54 53.191.104,35

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2018
EUR
2017
EUR
1. Rohergebnis 14.382.208,46 14.363.863,47
2. Personalaufwand    
a. Löhne und Gehälter -9.828.232,89 -9.481.115,36
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.408.381,80 -1.402.097,85
Summe Personalaufwand -11.236.614,69 -10.883.213,21
3. Abschreibungen    
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.045.709,48 -949.547,87
Summe Abschreibungen -1.045.709,48 -949.547,87
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.864.965,25 -3.045.584,92
5. Ordentliches Betriebsergebnis -765.080,96 -514.482,53
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.508.276,41 1.399.585,33
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -931.425,87 -1.226.378,95
8. Finanzergebnis 576.850,54 173.206,38
9. Ergebnis vor Steuern -188.230,42 -341.276,15
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -49.937,37 -8.381,53
11. Ergebnis nach Steuern -238.167,79 -349.657,68
12. Jahresfehlbetrag -238.167,79 -349.657,68

Anhang für Offenlegungszwecke

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die HANDELSHOF Management GmbH hat ihren Sitz in Köln. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Köln unter der Nr. HRB 2078 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungskosten und sofern abnutzbar abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Festlegung der Nutzungsdauern erfolgt grundsätzlich unter analoger Anwendung der steuerlichen AfA-Tabellen, sofern im Einzelfall keine abweichende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer geschätzt wird.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert werden bei Bedarf vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Folgejahr als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00) in den Aufwendungen ausgewiesen werden. In Vorjahren wurden Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel der Anschaffungskosten abgeschrieben wird.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren in Form des Verbrauchsfolgeverfahrens Fifo bewertet. Für schwer gängige Waren werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips Wertabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Dem latenten Kreditrisiko bei den Forderungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Pauschalwertberichtigung wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,0 % vorgenommen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.

Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird vom Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung kein Gebrauch gemacht.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "HeubeckRichttafeln 2018 G" ermittelt. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (3,21%; Vorjahr: 3,68%). Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,0% berücksichtigt. Die künftige Anpassung der Versorgungsbezüge wurde mit 1,7% p.a. eingerechnet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Abweichend zum Vorjahresstichtag hat die Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 erstmals Rückstellungen für Betriebsjubiläen (TEUR 157) gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Bilanz

2. Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB

Die Gesellschaft ist an der HDM Deutsche Cash + Carry - Vertriebsgesellschaft mbH, Köln, beteiligt. Die Höhe des Anteils am Kapital beträgt 90 %. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft betrug am 31. Dezember 2018 EUR 51.425,18; das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2018 betrug EUR -215,58.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen Unternehmen der Handelshof-Gruppe betreffen TEUR 266 (Vorjahr: TEUR 0) Gesellschafter.

4. Rückstellungen

Der Anpassungsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen zum 1. Januar 2010 wird gemäß Art. 67 Abs. 1, S. 1 EGHGB über einen Zeitraum von 15 Jahren verteilt. Der nichtberücksichtigte Anpassungsbetrag zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 101.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und dem Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre beträgt TEUR 56.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere ungewisse Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich mit TEUR 1.415.

Für Jubiläumsrückstellungen wurde ein Rechnungszins von 2,32 % zu Grunde gelegt.

5. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben im Berichts- und im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Handelshof-Gruppe betreffen T€ 0 (Vorjahr: T€ 19.816) Gesellschafter.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 162) aus Steuern und TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Gewinn- und Verlustrechnung

6. Personalaufwand

Die Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung enthalten mit TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 92) Aufwendungen für Altersversorgung.

7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 49) enthalten.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren

Herr Wolfgang Baer (Kaufmann)

Herr Kai Patrick Merleker (Kaufmann) bis 31. Dezember 2018

Herr Dr. Wilhelm von Moers (Rechtsanwalt)

Herr Udo Bernecker (Betriebswirt)

2. Arbeitnehmer:

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt: 2018
Kaufmännische Arbeitnehmer 154
Gewerbliche Arbeitnehmer 3
Gesamt 157

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, beträgt TEUR 2.562. Es handelt sich im Wesentlichen um das Mietobligo.

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen TEUR 2.562 auf Verpflichtungen gegenüber Unternehmen der Handelshof-Gruppe.

 

Köln, den 04. Juni 2019

Wolfgang Baer, Geschäftsführer

Dr. Wilhelm von Moers, Geschäftsführer

Udo Bernecker, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.854.525,07 156.223,04 0,00 4.920,25 2.015.668,36
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.638,58 0,00 0,00 0,00 8.638,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.345.866,58 270.661,85 312.045,00 18.181,08 7.322.664,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.101,33 2.005,70 0,00 -23.101,33 2.005,70
Summe Sachanlagen 7.377.606,49 272.667,55 312.045,00 -4.920,25 7.333.308,79
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.250,00 0,00 0,00 0,00 24.250,00
Summe Finanzanlagen 24.250,00 0,00 0,00 0,00 24.250,00
Summe Anlagevermögen 9.256.381,56 428.890,59 312.045,00 0,00 9.373.227,15

Abschreibungen

Stand 01.01.2018
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.220.279,27 298.326,80 0,00 1.518.606,07
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.492,58 280,00 0,00 6.772,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.318.540,58 747.102,68 291.457,75 5.774.185,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.325.033,16 747.382,68 291.457,75 5.780.958,09
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.545.312,43 1.045.709,48 291.457,75 7.299.564,16

Buchwerte

Buchwert 31.12.2018
EUR
Buchwert 31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 497.062,29 634.245,80
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.866,00 2.146,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.548.479,00 2.027.326,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.005,70 23.101,33
Summe Sachanlagen 1.552.350,70 2.052.573,33
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.250,00 24.250,00
Summe Finanzanlagen 24.250,00 24.250,00
Summe Anlagevermögen 2.073.662,99 2.711.069,13

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die HANDELSHOF Management GmbH, Köln

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der HANDELSHOF Management GmbH, Köln - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HANDELSHOF Management GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Unternehmung unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben Sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind Sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf / Hamburg, den 6. September 2019

UNIVERSA Prüfungs- und Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

J. Derksen, Wirtschaftsprüfer

M. Graßkamp, Wirtschaftsprüfer

Mackedanz, Wirtschaftsprüfer

Hübotter, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde von der Gesellschafterversammlung am 23. Dezember 2019 festgestellt.

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