Mista & Schlünzen eGbR
Selbe AdresseBetrieb von Baumschulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Vianden seit 1.2.2023 | Geschäftsführer |
Dirk Linneman seit 4.11.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
rola Security Solutions GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Inhaltsverzeichnis Lagebericht Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 der rola Security Solutions GmbH
LageberichtGRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENSDie rola Security Solutions GmbH (im Nachfolgenden rola oder Gesellschaft genannt) hat als Unternehmensgegenstand die Erstellung, den Vertrieb und die Integration sowie die Schulung, die Wartung und den Support von Softwarelösungen, sowie Lösungen für die sichere mobile Kommunikation, für öffentliche Auftraggeber mit einem Schwerpunkt für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und weitere Kunden, die vergleichbare Aufgabenstellungen haben. Die rola ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nr. HRB 61753 eingetragen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. WIRTSCHAFTSBERICHTBranchenbezogene Rahmenbedingungen, Produktportfolio und Geschäftsverlauf Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9% höher als im Vorjahr. Die Konjunkturlage hat jedoch nur geringen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der rola, da die Gesellschaft in einem weitgehend konjunkturunabhängigen Nischenmarkt tätig ist. Insgesamt war die Branchenkonjunktur in 2016 positiv. Hintergrund sind die politische und finanzielle Stärkung der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) aufgrund steigender Bedrohungsszenarien durch den islamistischen Terrorismus, massiv steigender Einbruchszahlen, zunehmender Deliktzahlen bei Phänomenen aus der organisierten Kriminalität (z.B. Schleusungsdelikte und Menschenhandel, Rockerkriminalität) aber auch steigender politisch motivierter Kriminalität aus dem Rechten wie Linken Milieu. Die Wettbewerbssituation hat sich im Geschäftsjahr für die Gesellschaft sowohl in Deutschland, vor allem aber auch im Wachstumsmarkt Europa weiter deutlich verschärft. Internationale Anbieter wie die US-amerikanischen Softwareunternehmen Palantir oder SAS Institute, BAE Systems aus Großbritannien sowie in Deutschland die SAP SE versuchen, mit hohem finanziellen Aufwand und Personalressourcen in Deutschland und europäischen Ausland Fuß zu fassen. Im deutschen Markt ist die Positionierung der rola bis dato dennoch sehr positiv. Mit neun erfolgreichen Projekten im internationalen Umfeld führen die getätigten Investitionen zu ersten Erfolgen. Insbesondere der Gewinn eines großen Grenzsicherungsprojektes für das Königreich Saudi Arabien trug maßgeblich zum Wachstumsschub 2016 bei. Für die nächsten Jahre werden hier weitere Wachstumspotenziale identifiziert. Produktportfolio Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Erstellung von Software für die Bekämpfung von kriminellen Phänomenen, z.B. in den Bereichen organisierte Kriminalität, Wirtschaftskriminalität, politisch motivierte Kriminalität oder Lösungen zur Terrorismusbekämpfung. Die Gesellschaft verfügt über eine umfangreiche Produktfamilie für Sicherheitsbehörden sowie Security-Lösungen, die auf der selbst entwickelten Software-Plattform rsFrame® basieren. Hierbei handelt es sich um ein technisches und fachliches Rahmengerüst für unterschiedliche anwendungsbereichsbezogene Produkte. Zurzeit sind neun unterschiedliche Ausprägungen im Einsatz. rsCASE® für die vernetzte Fallbearbeitung bei Polizeibehörden, rsEvid® für die revisionssichere Asservatenverwaltung, rsExTract® für die Auswertung unstrukturierter Massendaten, rsIntCent® für die militärische Aufklärung, nachrichtendienstliche Informationsgewinnung und Lagebilderstellung, rsCIRS® für das weltweite Incident-Reporting in Großunternehmen, rsCoala® für die Harmonisierung von TKÜ-Daten, rsTAX®, das im Bereich der Steuerfahndung eingesetzt wird, rsNetMan® für das Social Media Monitoring sowie rsCylnt® als Cyber Intelligence Exchange Solution. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der rola war 2016 in allen Bereichen positiv. Das Unternehmen konnte in allen wichtigen Bereichen wie Umsatz, Ergebnis und Mitarbeiterzahlen wachsen. Es wurden neue Kunden im In- und Ausland gewonnen und die Produktfamilie erweitert. Hervorzuheben ist nach wie vor die Übernahme der rola Security Solutions GmbH durch die T-Systems GmbH in 2014. Dieser Schritt wurde auch 2016 im politischen Berlin sowie von ausnahmslos allen Bestandskunden begrüßt und unterstützt. Der flexible und mittelständische Charakter der rola, verbunden mit der Verlässlichkeit eines führenden deutschen Großunternehmens, hat der ohnehin bereits hohen Reputation des Unternehmens nochmals einen deutlichen Schub verliehen. Darüber hinaus können durch die Bündelung der Kräfte sowie die Zusammenlegung und Integration von Softwarelösungen der TSI insbesondere den Polizeikunden künftig alle wesentlichen IT-Systeme aus einer Hand angeboten werden. Darüber hinaus wurde die Produktpalette um die Lösung rsCylnt® als Cyber Intelligence Exchange Solution erweitert. Dieses Produkt dient der Bekämpfung und Abwehr der dramatischen Zunahme von Cyber Angriffen und ist durch die vollständige Abbildung und Absicherung der hohen deutschen Datenschutzanforderungen und in Kombination mit den umfassenden Analysefunktionalitäten der rsFrame®-Familie einzigartig. Am 31. Dezember 2016 waren bei der rola 155 Mitarbeiter (31. Dezember 2015: 128 Mitarbeiter) beschäftigt. Auszubildende beschäftigt die Gesellschaft nicht. Insgesamt lag der Geschäftsverlauf im Rahmen der Erwartungen und ist zufriedenstellend. Ertragslage In 2016 wurden Umsatzerlöse, als bedeutender finanzieller Leistungsindikator der Gesellschaft, in Höhe von 28.029 Tsd. € (2015: 22.404 Tsd. €) erzielt. Dieser Umsatz wurde insbesondere aus der Erbringung von Dienstleistungen von 27.753 Tsd. € (2015: 21.422 Tsd. €) und dem Verkauf von Software in Höhe von 261 Tsd. € (2015: 982 Tsd. €) erzielt. Unter Berücksichtigung der Bestandserhöhung in Höhe von 821 Tsd. € (2015: 0 Tsd €) ergibt sich eine Gesamtleistung für 2016 in Höhe von 28.850 Tsd. € (2015: 22.404 Tsd. €). Die sonstigen betriebliche Erträge in Höhe von 814 Tsd. € (2015: 1.224 Tsd. €) beinhalten insbesondere Erträge aus der Weiterberechnungen von Aufwendungen von rd. 654 Tsd. € (2015: 1.104 Tsd. €). Der Materialaufwand in Höhe von 1.880 Tsd. € (2015: 1.013 Tsd. €) entfällt zum einen mit 884 Tsd. € (2015: 578 Tsd. €) auf Aufwendungen für bezogene Waren; diese betreffen zum größten Teil fremdbezogene Software und Lizenzen. Zum anderen in Höhe von rd. 996 Tsd. € (2015: 435 Tsd. €) auf Aufwendungen für fremdbezogene Wartungsleistungen für Software. Der Personalaufwand in Höhe von 10.702 Tsd. € (2015: 9.204 Tsd. €) umfasst Lohn- und Gehaltsaufwendungen in Höhe von 9.135 Tsd. € (2015: 7.892 Tsd. €) und soziale Abgaben in Höhe von 1.567 Tsd. € (2015: 1.312 Tsd. €). Die Abschreibungen in Höhe von 405 Tsd. € (2015: 158 Tsd. €) entfallen auf planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von 240 Tsd. € (2015: 98 Tsd. €) und auf planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (Softwarelizenzen) von 166 Tsd. € (2015: 60 Tsd. €). Die größten Aufwandspositionen im sonstigen betrieblichen Aufwand in Höhe von 3.166 Tsd. € (2015: 2.835 Tsd. €) sind mit 652 Tsd. € (2015: 649 Tsd. €) Verwaltungsleistungen, mit 642 Tsd. € (2015: 538 Tsd. €) Miet- und Pachtaufwendungen, mit 639 Tsd. € (2015: 473 Tsd. €) Betriebsunterstützungsleistungen, mit 389 Tsd. € (2015: 317 Tsd. €) Rechts- und Beratungskosten und mit 205 Tsd. € (2015: 166 Tsd. €) Reisekosten. Das Finanzergebnis von -16 Tsd. € (2014: -23 Tsd. €) enthält ausschließlich die Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von -16 Tsd. € (2015: -23 Tsd. €). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für 2016 beläuft sich auf 13.494 Tsd. € (2015: 10.395 Tsd. €). Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen in Höhe von 1.094 Tsd. € (31. Dezember 2015: 599 Tsd. €) entfällt mit 401 Tsd. € (31. Dezember 2015: 182 Tsd. €) auf immaterielle Vermögensgegenstände und mit 693 Tsd. € (31. Dezember 2015: 417 Tsd. €) auf Sachanlagen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich insbesondere um Softwarelizenzen und bei den Sachanlagen im Wesentlichen um die Betriebs- und Geschäftsausstattung der Gesellschaft. Abschreibungen erfolgten ausschließlich planmäßig. Im Geschäftsjahr 2016 erfolgten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 385 Tsd. € (2015: 157 Tsd. €) und in Sachanlagen in Höhe von 516 Tsd. € (2015: 381 Tsd. €). Finanzanlagevermögen besteht zum Stichtag nicht. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von 5.760 Tsd. € (31. Dezember 2015: 480 Tsd. €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 20.222 Tsd. € (31. Dezember 2015: 25.981 Tsd. €) umfassen im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash-Pooling gegenüber der DTAG. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 49 Tsd. € (31. Dezember 2015: 100 Tsd. €) beinhalten im Wesentlichen Mietkautionen von 45 Tsd. € (31. Dezember 2015:45 Tsd. €). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält überwiegend abgegrenzte Aufwendungen für Wartungsleistungen und beläuft sich zum Stichtag auf 119 Tsd. € (31. Dezember 2015: 77 Tsd. €). Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft in Höhe von 800 Tsd. €, sowie die Kapitalrücklagen in Höhe von 10.191 Tsd. € sind unverändert zum Vorjahr. Die Pensionsrückstellungen gegenüber Mitarbeitern betragen 467 Tsd. € (31. Dezember 2015: 455 Tsd. €). Die Steuerrückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf Gewerbesteuer 893 Tsd. € (31. Dezember 2015: 530 Tsd. €) und Körperschaftsteuer 486 Tsd. € (31. Dezember 2015: 503 Tsd. €). Wesentlicher Treiber der sonstigen Rückstellungen sind -neben der personalbezogenen Rückstellungen in Höhe von insgesamt 498 Tsd. € (31. Dezember 2015: 432 Tsd. €)- ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von 318 Tsd. € (31. Dezember 2015: 557 Tsd. €). Von den Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 4.885 Tsd. € (31. Dezember 2015: 5.179 Tsd. €) bestehen 4.206 Tsd. € (31. Dezember 2015: 3.902 Tsd. €) gegenüber verbundenen Unternehmen. Sie resultieren im Wesentlichen aus einem Gesellschafterdarlehen in Höhe von 2.650 Tsd. € (31. Dezember 2015: 2.650 Tsd. €) und einer Umsatzsteuerzahllast von 1.541 Tsd. € (31. Dezember 2015: 1.113 Tsd. €) gegenüber der DTAG. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten noch an die Finanzverwaltung abzuführende Beträge in Höhe von insgesamt 352 Tsd. € (31. Dezember 2015: 300 Tsd. €). Finanzielle Leistungsindikatoren Die zur Hauptsteuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
PROGNOSE- CHANCEN- UND RISIKOBERICHTPrognosebericht Wesentliche Veränderungen an der Marktsituation sind -neben den bereits bei den branchenbezogenen Rahmenbedingungen diskutierten Themen- wie bereits im Geschäftsjahr 2016, auch für das Geschäftsjahr 2017 und die nähere Zukunft nicht zu erwarten. Insgesamt sind die Rahmenbedingungen einerseits eher günstiger, da die deutschen Sicherheitsbehörden in den nächsten Jahren deutlich gestärkt werden sollen, was sich auch positiv auf die Auftragslage der Gesellschaft auswirken dürfte, andererseits dürfte der Wettbewerbsdruck weiter zunehmen. Im Geschäftsjahr 2017 erfolgt die intensive Weiterentwicklung der eigenen Software, um weitere Bereiche bei öffentlichen Auftraggebern zu erschließen. Hier richtet sich das Augenmerk u.a. auf den Bereich von Lösungen für die Cyberabwehr. Darüber hinaus wird die Gesellschaft einen deutlichen Fokus auf die weitere Internationalisierung richten. Konkrete Ansätze werden neben dem vorhandenen Auslandsgeschäft - zurzeit u.a. in mehreren europäischen Staaten sowie Asien und Nordafrika verfolgt. Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2017 von Umsatzerlösen in Höhe von ca. 27.800 Tsd. € aus. Ebenso wird -gegenüber dem Vorjahr- mit einem unveränderten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gerechnet. Insgesamt wird die Chancen- und Risikosituation in 2017 gegenüber dem Vorjahr als unverändert eingeschätzt. Risikobericht Die rola war im Geschäftsjahr in das Risikomanagementsystem des Konzerns der Deutsche Telekom AG eingebunden. Das Risikomanagement ist darauf ausgerichtet, nicht nur mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechend entgegenzusteuern, sondern auch die sich bietenden Chancen zu nutzen, die Geschäftstätigkeit, Profitabilität und damit den Wert der rola weiter zu steigern, indem das Konzept der wertorientierten Unternehmensführung eingesetzt wird. Wesentliche Ressource der Gesellschaft sind die Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter. Das Risiko eines Verlusts dieses Know-Hows wird durch die Gesellschaft als mäßig eingestuft. Insbesondere durch betriebliche und außerbetriebliche Ausbildungsprogramme und Weiterbildungsmaßnahmen versucht die Gesellschaft Kompetenzträger an das Unternehmen zu binden und die normale Fluktuation durch den Gewinn neuer Mitarbeiter auszugleichen. Das Risiko, von dem Deutsche Telekom Konzern benötigte Finanzmittel nicht mehr oder nicht in ausreichender Höhe zur Verfügung gestellt zu bekommen, wird als äußerst gering eingestuft. Darüber hinaus sieht die Gesellschaft keinerlei nennenswerte Risiken für das Geschäftsjahr 2017. Dies betrifft denkbare konjunkturelle und Branchenrisiken, Absatz- oder Beschaffungsrisiken sowie Risiken aus Unternehmenszukäufen. Die Gesellschaft hat derzeit keine offenen Rechtsverfahren und erwartet keine solchen. Chancenbericht Das Erkennen und der Umgang mit Chancen sind Bestandteil der strategischen Unternehmensführung. Der Markt steht unter ständiger Beobachtung, so dass schnell auf geänderte Anforderungen reagiert werden kann. Die Stärke der Gesellschaft liegt hauptsächlich in der Flexibilität. Die individuellen Endkundenanforderungen sind das Kerngeschäft der Gesellschaft. Die Leistungen der Gesellschaft werden im Wesentlichen aus Deutschland erbracht. Dies bietet den Kunden, vor allem aus öffentlichen Bereichen, Sicherheit und eine ausgezeichnete Qualität. Die derzeitige Entwicklung am Markt bezüglich Leistungen aus Deutschland bestätigt dies. Chancen ergeben sich für die Gesellschaft durch die Einbindung in den Konzernverbund der Deutsche Telekom AG. Insbesondere die Nutzung der Marke, die Verfügbarkeit sowohl von Mitarbeitern als auch von Technologie und die finanziellen Reserven ermöglichen der Gesellschaft Investitionen in die Produktentwicklung und die Erschließung neuer Märkte in Europa, Nord-Afrika und darüber hinaus.
Köln, 31. März 2017 Dr. Stefan Fischer Stefan Günzel INHALT JAHRESABSCHLUSS DER ROLA SECURITY SOLUTIONS GMBH
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangGRUNDLAGEN UND METHODENBESCHREIBUNG DER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT Die rola Security Solutions GmbH, Köln (im Nachfolgenden rola oder Gesellschaft genannt), hat als Unternehmensgegenstand die Erstellung, den Vertrieb und die Integration sowie die Schulung, die Wartung und den Support von Softwarelösungen, sowie Lösungen für die sichere mobile Kommunikation, für öffentliche Auftraggeber mit einem Schwerpunkt für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und weitere Kunden, die vergleichbare Aufgabenstellungen haben. Ihre Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf das In- und Ausland. Die rola ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nr. HRB 61753 eingetragen. Alleinige Gesellschafterin ist die die T-Systems International GmbH, Frankfurt am Main (im Nachfolgenden T-Systems oder Gesellschafterin genannt). Das gezeichnete Kapital beträgt 800.000,00 €. Es besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft zur Deutschen Telekom AG, Bonn (im Nachfolgenden DTAG genannt) seit dem 1. Januar 2006. Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der DTAG i.S.d § 271 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der rola wird in den Konzernabschluss der DTAG als Mutterunternehmen einbezogen. Die DTAG stellt den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in die die Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist ferner über die Internetseite des Unternehmensregisters sowie der DTAG zugänglich. EINGESCHRÄNKTE VERGLEICHBARKEIT MIT VORJAHRESZAHLEN AUFGRUND ORGANISATORISCHER VERÄNDERUNGEN UND DER ERSTANWENDUNG DES BILANZRICHTLINIE-UMSETZUNGSGESETZES (BilRUG) Gemäß § 265 Abs. 2 S. 1 HGB wurden für die Bilanz zum 31. Dezember 2016 und die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 die Beträge des vorangegangenen Geschäftsjahres der Gesellschaft angegeben. Auf den vorliegenden Jahresabschluss wurden erstmalig die Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) angewendet. Die Vorjahreszahlen wurden nur insofern angepasst, als dass Zuführungen zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen aufgrund der geänderten Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) nunmehr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gesondert ausgewiesen sind. Im Vorjahr waren diese Beträge als außerordentliche Aufwendungen auszuweisen. Soweit die Vergleichbarkeit der Vorjahresbeträge nicht gegeben ist, wird hierauf bei der Erläuterung der einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung hingewiesen. GRUNDLAGEN DER BILANZIERUNG Der Jahresabschluss und der Lagebericht der rola werden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB sowie nach dem Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert ist. Der Ausweis erfolgt in Euro (€), sofern nichts anderes angegeben wird. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Soweit zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst werden, erfolgt ein getrennter Ausweis im Anhang. Erforderliche Zusatzangaben für einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen ebenfalls im Anhang. BILANZIERUNG UND BEWERTUNG Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Die rola übt das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände nicht aus. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Dabei umfassen die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich linear vorgenommen. Die dabei zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern basieren auf einer betriebsindividuellen Einschätzung, die sowohl technische als auch wirtschaftliche Entwertungsfaktoren berücksichtigt. Entfallen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung in den Folgejahren teilweise oder ganz, erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der eingetretenen Wertaufholung, höchstens jedoch bis zu dem Wert, der sich ohne Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibung ergeben hätte. Im Einzelnen liegen den planmäßigen Abschreibungen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Die Zugänge zu beweglichen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens werden ab dem Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Seit dem 1. Januar 2008 werden Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als 150 € betragen, im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Betragen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 150 €, aber nicht mehr als 1 000 €, werden die Vermögensgegenstände in jährlichen Sammelposten, die insgesamt von untergeordneter Bedeutung sind, aktiviert und über einen Zeitraum von fünf Jahren planmäßig abgeschrieben. Mit dem Zeitpunkt der vollständigen Abschreibung werden diese Vermögensgegenstände im Anlagespiegel als Abgang ausgewiesen. Das steuerliche Sammelpostenverfahren wird aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewendet. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei Verkauf oder sonstigem Abgang mit ihren jeweiligen Buchwerten (Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen) ausgebucht. In Höhe des Unterschieds zwischen dem Verkaufserlös und dem Buchwert des Vermögensgegenstands wird ein Gewinn oder Verlust aus Anlageabgang ergebniswirksam berücksichtigt. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten auf Basis einer planmäßigen Kapazitätsauslastung die direkt zurechenbaren Einzelkosten wie Material- und Lohnkosten sowie Sondereinzelkosten der Fertigung zuzüglich angemessener anteiliger Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen. Das Wahlrecht, Teile der Verwaltungskosten sowie der Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einzubeziehen, wird von der rola nicht ausgeübt. Forschungs- und Vertriebskosten sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt. Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen und das allgemeine Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf den Forderungsbestand berücksichtigt. Niedrig- bzw. unverzinsliche Positionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird gemäß § 266 Abs. 2 Buchst. C HGB als gesonderter Posten angesetzt. Er wird zu jedem Abschlussstichtag neu berechnet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ergeben sich aus Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern. Sie werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Dabei werden auch künftig zu erwartende Steigerungen der Gehälter und Renten berücksichtigt. Der Zinssatz zur Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Nach dem am 21. März 2016 in Kraft getretenen "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" ergibt sich der durchschnittliche Marktzinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen ab dem Berichtsjahr aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (bisher: sieben Geschäftsjahre). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ist ausschüttungsgesperrt (§ 253 Abs. 6 S. 2 HGB). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen, einschließlich solcher für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und für Umweltrisiken, werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bemessung dieser Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Die zu erwartenden zwischenzeitlichen Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz abgezinst. Als Zinssatz wird der durchschnittliche laufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. In den Fällen, in denen der Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit höher ist als der Ausgabebetrag, wird der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen und auf die Laufzeit der Verbindlichkeit erfolgswirksam verteilt. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB) bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Auf Ebene der rola werden keine latenten Steuern bilanziert. Als Umsatzerlöse werden alle Erlöse dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen. Dies betrifft im Wesentlichen Erlöse aus den Bereichen IT-Dienstleistungen und sonstige Umsatzerlöse. Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt nach dem Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie sonstiger direkt mit dem Umsatz verbundener Steuern. Entsprechend dem Realisationsprinzip erfolgt eine periodengerechte Erfassung. Die Aufwendungen für Altersversorgung umfassen insbesondere Aufwendungen im Rahmen der Dotierung der Pensionsrückstellungen für die beschäftigten Arbeitnehmer. ERMESSENSSPIELRÄUME Bei der Aufstellung des Abschlusses muss die Gesellschaft Einschätzungen vornehmen und Annahmen treffen, welche die Ansätze der Vermögensgegenstände und Schulden, die Angabe von Risiken und Unsicherheiten bezüglich der angesetzten Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag sowie die Aufwendungen und Erträge für den Berichtszeitraum beeinflussen. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Einschätzungen abweichen. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ1 ANLAGEVERMÖGEN Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen entgeltlich erworbene Lizenzen. Die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen belaufen sich auf insgesamt 384.598,54 € (2015: 157.349,21 €). Den Investitionen standen Abschreibungen von 165.777,54 € (2015: 59.809,21 €) gegenüber. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 693.256,00 € (31. Dezember 2015: 416.921,00 €) umfasst im Wesentlichen Anlagen der Informationsverarbeitung in Höhe von 430.108,00 € (31. Dezember 2015: 323.067,00 €). Die Zugänge im Sachanlagevermögen in Höhe von 515.948,18 € (2015: 380.901,91 €) betreffen insbesondere Investitionen in Anlagen der Informationsverarbeitung in Höhe von 228.688,95 € (2015: 338.895,55 €). Des Weiteren erfolgten Investitionen in Büro- und Geschäftsausstattung mit 287.259,23 € (2015: 42.006,36 €). Anlagespiegel
2 VORRÄTE Die unfertigen Leistungen in Höhe von 821.016,00 € (31. Dezember 2015: 0,00 €) enthalten noch nicht abgerechnete Projektleistungen von Kundenaufträgen. 3 FORDERUNGEN
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Forderungen gegen fremde Dritte aus der Erbringung von Dienstleistungen. Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Berichtsjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Fakturazeitpunkt im Individualprojektgeschäft. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von 20.086.871,29 € (31. Dezember 2015: 25.981.303,03 €) gegenüber der DTAG. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit 119.631,92 € Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin (31. Dezember 2015: 0,00 €) ausgewiesen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 4 SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Die Mietkaution in Höhe von 45.000,00 € (31. Dezember 2015: 45.000,00 €) betrifft die gezahlte Kaution für die gemieteten Geschäftsräume in Oberhausen. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber Sozialversicherungsträger in Höhe von 2.118,57 € (31. Dezember 2015: 0,00 €) und geleistete Anzahlungen in Höhe von 1.926,45 € (31. Dezember 2015: 1.025,21 €). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 45.000,00 € (31. Dezember 2015: 45.000,00 €). 5 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 119.133,24 € (31. Dezember 2015: 77.234,96 €) enthält ausschließlich abgegrenzte Aufwendungen für Wartungsleistungen. 6 EIGENKAPITAL
Das gezeichnete Kapital der rola beträgt zum 31. Dezember 2016 unverändert gegenüber dem Vorjahr 800.000,00 €. Sämtliche Gesellschaftsanteile werden von der T-Systems gehalten. Die Kapitalrücklagen sind unverändert zum Vorjahr. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von 7.448.427,53 € wurde gemäß Gesellschafterbeschluss an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Der Unterschiedsbetrag im Zusammenhang mit der Änderung der Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 S.2 HGB beträgt 6.156,00 € . Da dieser durch frei verfügbare Rücklagen gedeckt ist, ist er nicht ausschüttungsgesperrt. 7 RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN Der Bilanzansatz der Pensionsverpflichtungen wird auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten ermittelt. Die Pensionsverpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern beruhen auf mittelbaren und unmittelbaren Versorgungszusagen. Zu den mittelbaren Versorgungszusagen zählt die Unterstützungskasse Deutsche Telekom Betriebsrenten-Service e.V., Bonn (DTBS). Die unmittelbaren Pensionsverpflichtungen der rola umfassen die Direktzusagen, die die Gesellschaft unmittelbar erteilt hat. Zum Stichtag liegen der Berechnung folgende Annahmen zugrunde:
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt unter Verwendung der biometrischen Grundlagen der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Auf Basis der versicherungsmathematischen Gutachten wird zum Abschlussstichtag eine Rückstellung für unmittelbare Pensionsverpflichtungen von 467.248,00 € (31. Dezember 2015: 454.782,00 €) ausgewiesen. Nach dem am 21. März 2016 in Kraft getretenen "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" ergibt sich der durchschnittliche Marktzinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen ab dem Berichtsjahr aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (bisher: sieben Geschäftsjahre). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zum 31. Dezember 2016 beträgt 6.156,00 €. 8 STEUERRÜCKSTELLUNGEN
Die Steuerrückstellungen für Körperschaftsteuer und Gewerbeertragsteuer betreffen ausschließlich das Berichtsjahr. 9 SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN
Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus ausstehenden Rechnungen für Fremdlizenzen. Die übrigen sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kosten des Jahresabschlusses und Archivierungskosten im Rahmen der Aufbewahrungspflicht. 10 VERBINDLICHKEITEN
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen mit 2.649.631,00 € (31. Dezember 2015: 2.649.631,00 €) Verbindlichkeiten aus einem unverzinslichen Gesellschafterdarlehen. Weiterhin sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.541.428,66 € (31. Dezember 2015: 1.142.652,60 €) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 15.219,47 € (31. Dezember 2015: 109.237,12 €) enthalten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren existieren nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten aus Steuern betreffen ausschließlich Lohnsteuerverbindlichkeiten. 11 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Der passive Rechnungsabgrenzungsposten hat sich gegenüber dem Vorjahr von 595.950,00 € um 474.580,12 € auf 121.369,88 € verringert. Er umfasst vom Kunden vorausgezahlte Wartungsleistungen. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG12 UMSATZERLÖSE Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
Von den Umsätzen entfallen 13.038.258,38 € (2015: 12.802.128,10 €) auf Polizeibehörden, 5.162.102,80 € (2015: 4.382.396,01 €) auf Nachrichtendienste, 2.935.434,98 € (2015: 4.339.450,09 €) auf Militärorganisationen sowie 6.893.427,00 € (2015: 879.863,09 €) auf andere Kundengruppen. Aus der Anwendung von § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von 22.414.078,29 € ergeben. Die Differenz zu den im Vorjahr tatsächlich ausgewiesenen Umsatzerlösen ist im Wesentlichen auf die Einbeziehung von Erträgen aus Weiterverrechnungen zurückzuführen. 13 ERHÖHUNG ODER VERMINDERUNG DES BESTANDS AN UNFERTIGEN ERZEUGNISSEN Die Entwicklung der Bestandsveränderung resultiert im Wesentlichen mit 733.698,00 € (2015: 0,00 €) aus dem Kundenprojekt PIAV. 14 SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE
Aufgrund der durch das BilRUG geänderten Definition der Umsatzerlöse gemäß § 277 Abs. 1 HGB werden für das Berichtsjahr bestimmte Beträge in den Umsatzerlösen erfasst, die nach altem Recht unter den sonstigen betrieblichen Erträgen auszuweisen waren. Dies betrifft insbesondere Erträge aus Weiterverrechnungen in Höhe von 15.823,20 € Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Daher sind die für das Berichtsjahr ausgewiesenen Beträge nicht mit den Vorjahreswerten vergleichbar. Die Erträge aus Weiterverrechnungen in Höhe von 630.031,82 € (2015: 1.020.929,70 €) beinhalten ausschließlich Erträge aus der Weiterverrechnung der Kosten für den Standort Berlin. Die Erträge aus der Nutzungsüberlassung von Firmen-PKW Erträge enthalten Erträge zur Neutralisierung der Aufwendungen für die Beschaffung von Sachwerten, die als Bezüge geleistet werden, in Höhe von 106.975,51 € (2015: 73.291,17 €). In den übrigen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 12.812,83 € (2015: 58.371,08 €) und Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 571,44 € (2015: 588,02 €) enthalten. 15 MATERIALAUFWAND Bei den bezogenen Waren in Höhe von 884.062,87 € (2015: 578.069,25 €) handelt es sich um Fremdsoftware und Lizenzen. Die bezogenen Leistungen in Höhe von 996.255,23 € (2015: 434.803,80 €) beinhalten insbesondere Wartungsleistungen für Software. 16 PERSONALAUFWAND/BESCHÄFTIGTE
Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 1.498.001,47 €. Der Anstieg resultiert aus dem notwendigen Personalaufbau zur Wachstumsabsicherung. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (Full-Time-Equivalents) entwickelte sich wie folgt:
Der Anstieg der Zahl der Beschäftigten resultiert aus dem notwendigen Personalaufbau zur Wachstumsabsicherung. 17 ABSCHREIBUNGEN
Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betreffen ausschließlich Abschreibungen auf Softwarelizenzen. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen entfallen mit 121.647,95 € (2015: 66.252,55 €) auf technische Anlagen und Maschinen und mit 117.965,23 € (2015: 31.447,36 €) auf andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. 18 SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN
In den Aufwendungen für Verwaltungsleistungen sind insbesondere Aufwendungen für Dienstleistungen der DTAG, der Deutschen Telekom Services Europe GmbH, Bonn, sowie der T-Systems enthalten. Die Miet- und Pachtaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Miete für die Geschäftsräume der Gesellschaft am Standort Oberhausen mit 422.343,14 € (2015: 317.184,72 €) und Softwaremiete mit 109.570,56 € (2015: 140.180,94 €). Die Aufwendungen für die Betriebsunterstützungsleistungen umfassen unter anderem konzernextern bezogene IT-Leistungen. Rechts- und Beratungskosten umfassen insbesondere Aufwendungen für technische und wirtschaftliche Beratung. Ferner werden hier die Kosten für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung ausgewiesen. Die Wartungsaufwendungen betreffen die Instandhaltung von technischen Anlagen und Softwarewartung. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Berichtsjahr insbesondere Aufwendungen für Versicherungen, Bewachung, Büromaterial, Reinigung, sowie Beiträge und Gebühren. 19 FINANZERGEBNIS
20 STEUERN Im Berichtsjahr ist ein Steueraufwand in Höhe von 4.710.765,81 € angefallen. Dieser betrifft im Wesentlichen Gewerbeertragsteuer von 2.588.892,47 € (2015: 1.581.235,89 €) und Körperschaftsteuer in Höhe von 2.011.254,39 € (2015: 1.293.819,50 €). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 21 VORSCHLAG FÜR DIE VERWENDUNG DES ERGEBNISSES Die Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss des abgelaufenen Geschäftsjahres in Höhe von 8.783.253,18 € auf neue Rechnung vorzutragen. SONSTIGE ANGABEN22 SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN
Die Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen bestehen im Wesentlichen gegenüber der OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH, Oberhausen, in Höhe von 482.841,91 € (31. Dezember 2015: 522.288,96 €) und Verpflichtungen aus dem Leasing von Geschäftsfahrzeugen in Höhe von 157.229,00 € (31. Dezember 2015: 207.443,00 €) gegenüber der DeTeFleet Services GmbH, Bonn. 23 HONORARE UND DIENSTLEISTUNGEN DES ABSCHLUSSPRÜFERS Das vom Abschlussprüfer für das Berichtsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses enthalten. 24 DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG DER ROLA SECURITY SOLUTIONS GMBH 2016 Dr. Stefan Fischer, Geschäftsführer Stefan Günzel, Geschäftsführer 25 VERGÜTUNG VON GESCHÄFTSFÜHRUNG Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge von der Gesellschaft. Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder sowie ehemalige Organmitglieder wurden nicht gewährt. Ebenso wurden keine Haftungsverhältnisse zu Gunsten dieses Personenkreises eingegangen (§ 285 Nr. 9 c HGB).
Köln, den 31. März 2017 rola Security Solutions GmbH Die Geschäftsführung Stefan Günzel Dr. Stefan Fischer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der rola Security Solutions GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 31. März 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Erik Hönig, Wirtschaftsprüfer i.V. Moritz Gappa, Wirtschaftsprüfer |
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