Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Stylebop GmbHLiquidiert
Maria-Merian-Straße 7, 85521 Ottobrunn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mark Ralea seit 16.5.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.75% | |
| 13.21% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Eimuth Ventures S.a.r.l. | 66.04% |
Stylebop GmbHEigenbeteiligung | 0.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stylebop GmbHOttobrunnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht 2016A. WirtschaftsberichtI. Geschäftstätigkeit Gegründet 2004, gehört die Stylebop GmbH // STYLEBOP.com heute zu den weltweit führenden Online-Händlern für Luxusmode. Das Unternehmen führt über 250 internationale Luxuslabels, von bekannten Designern wie Fendi, Alexander McQueen und Balmain bis hin zu neuen Talenten wie Vetements oder Off-White. Der Mix aus Women-und Menswear, Accessoires und Fine Jewelry wird dreimal wöchentlich mit New Arrivals aktualisiert und in einem umfassenden Style-Universum präsentiert - inklusive mehrsprachigem Customer Service an 6 Tagen in der Woche, On-Call Stylisten, Personal Shopping Beratung und konstanter Style Updates. STYLEBOP.com erreicht Kunden auf der ganzen Welt via Computer, Smartphone, iOS App und Tablet. II. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Nach einem schwachen Start belebte sich die Weltwirtschaft im Laufe des Jahres 2016 wieder zusehends und konnte sich trotz erhöhter politischer Unsicherheit festigen. Die Zunahme der Weltproduktion gerechnet auf Basis von Kaufkraftparitäten verringerte sich von 3,7% im vergangenen Jahr auf 3,1% in 2016. Während in Europa die Abwertung der Währung gegenüber dem Dollar stützend wirkte, weckte der Regierungswechsel in den Vereinigten Staaten zu Beginn des Jahres 2017 Hoffnungen auf kräftige wirtschaftliche Impulse. Ein globaler Aufschwung ist jedoch aufgrund bestehender vielfältiger struktureller Probleme nicht zu erwarten. Höhere Zuwachsraten waren in 2016 vor allem in fortgeschrittenen Volkswirtschaften zu sehen. Die Geldpolitik entwickelte sich in den einzelnen Volkswirtschaften unterschiedlich. Während die US-Notenbank die Zinsen anhob, hielt die EZB den Leitzins in der Eurozone auf dem Rekordtief von null Prozent. Der Ölpreis stieg trotz einer Verknappung des Ölangebots nur moderat an. Neben den Rohstoffpreisen beeinflussten im Wesentlichen kräftige Wechselkursverschiebungen die Preistendenzen. Die Stärke des US-Dollars dämpft die Inflation vonseiten der Importpreise in den Vereinigten Staaten. Hingegen wurde der Preisauftrieb in Europa und besonders im Vereinigten Königreich durch eine schwächere Bewertung der heimischen Währung erhöht. Der Preisanstieg auf Verbraucherebene verstärkte sich im Wesentlichen in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Die deutsche Wirtschaft zeigte sich in 2016 dank einer robusten Binnennachfrage sowie einer stabilen konjunkturellen Lage weiterhin in einer soliden Verfassung. Das preisbereinigte BIP war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9% höher als im Vorjahr. Damit setzte die deutsche Wirtschaft das deutliche Wachstum aus dem Vorjahr 2015 fort (+1,7%). Die deutschen Exporte haben im Jahre 2016 einen neuen Höchstwert erreicht, sie stiegen nach vorläufigen Hochrechnungen des Statistischen Bundesamt um 1,2%, während sich die Importe um 0,6% erhöhten. III. Branchenentwicklung Auch in 2016 hat sich der interaktive Handel (Online- und Versandhandel) in Deutschland als auch in den übrigen Westeuropäischen Ländern gegenüber dem Vorjahr gut entwickelt. Er erzielte in Deutschland einen Umsatz mit Waren in Höhe von rund 57,1 Mrd. Euro (VJ: 52,4 Mrd. Euro). Dies entspricht einem Wachstum von 9,1% gegenüber dem Vorjahr (2015: +6,7%). Die Umsätze in der traditionell starken Warengruppe Bekleidung blieben hierbei stabil (11,16 Mrd.). Für 2017 wird mit einem Wachstum im interaktiven Handel von ca. 8% gerechnet. IV. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2016 Das Jahr 2016 war für die Stylebop GmbH ein weiteres Jahr der Konsolidierung in dem es galt, die Prozesse und Abläufe im ganzen Unternehmen, aber speziell in den Bereichen IT, Logistik und Marketing nachhaltig und einwandfrei aufzubauen. Darüber hinaus wurde im Personalbereich stark in den Aufbau der Bereiche Content, Einkauf, IT und Marketing investiert, sowie der Bereich Business Development neu eingeführt. Im zweiten Halbjahr wurde ein komplett neuer Webshop entwickelt und eingeführt, der den Anforderungen eines modernen, zukunftsgerichteten E-Commerce-Unternehmens gerecht wird. Das Umsatzniveau des Vorjahres konnte nicht erreicht werden, vielmehr lag ein Rückgang von rund 3% nach der Bereinigung durch Sondereffekten und ein Rückgang von 2% vor Sondereffekten vor. Die Entwicklung der Ertragslage war im Geschäftsjahr 2016 durch den Rückgang des operativen Ergebnisses um T€ 5.273 auf T€ -8.228 sowie durch das um T€ 5.334 reduzierte Gesamtergebnis auf einen Jahresfehlbetrag von T€ 7.761 geprägt. Abweichend zur Prognose aus dem letzten Jahr konnte an der positiven Branchenentwicklung im Jahr 2016 nicht partizipiert werden. So wurden gerade in der ersten Jahreshälfte Maßnahmen umgesetzt, die sich kurzfristig negativ auf den Umsatz, aber bereits in der zweiten Jahreshälfte positiv auf die Rohertragsmarge ausgewirkt haben. Zudem wurden einige Umsatzmaßnahmen in der ersten Jahreshälfte vorbereitet, die in der zweiten Jahreshälfte umgesetzt werden konnten, und - neben einem Wachstum bei der Rohertragsmarge - auch zu einem Umsatzwachstum geführt hatten. 1. Ertragslage Der Nettoumsatz ist gegenüber dem Vorjahr um rund 3% auf T€ 47.327 zurückgegangen. Die ursprünglichen Wachstumsziele für das Jahr 2016 konnten dabei nicht realisiert werden. Anpassungen aus buchhalterischer Sicht aufgrund einer Ausweisänderung für die Retouren-Rückstellungen sowie die Neubildung einer Rückstellung für noch nicht vollständig ausgelieferte Bestellungen haben sich auf die Vergleichbarkeit bei den Umsatzerlösen ausgewirkt. Ohne diese Anpassung lag der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr bei rund 2%. Der Wareneinsatz im Jahr 2016 war um 6% niedriger als im Vorjahr. Die Rohertragsmarge enthielt jedoch eine außerordentliche Bereinigung des Lagerbestands, die im Jahr 2016 vorgenommen werden musste. Da diese Lagerregulierung zwar in den Vorjahren verursacht, jedoch in diesen Jahren nicht buchhalterisch berücksichtigt worden ist, belastet sie den Wareneinsatz und somit auch den Rohertrag im Jahr 2016 um zusätzlich T€ 1.580. Bereinigt um diesen Sondereffekt verbesserte sich die Rohertragsmarge in 2016 auf knapp 42% im Vergleich zu 36% im Vorjahr. Es konnte somit auf dem Weg zum langfristigen Ziel, die Rohertragsmarge nachhaltig signifikant zu verbessern, ein wichtiges Teilziel erreicht werden. Der Anstieg bei den Personalkosten inklusive soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung um 23% gegenüber Vorjahr und bei den sonstigen Aufwendungen um 16%, welche vorrangig von den Marketing Kosten getrieben wurden, sind vor allem auf die oben genannten Investitionen und den Aufbau in diesen Bereichen zurückzuführen. Diese Investitionen sowie die Sondereffekte wirken sich auch auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen aus, das sich von T€ -1.583 auf T€ -5.932 reduzierte. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, da die Zinsaufwendungen aufgrund der Ende 2015 durchgeführten Kapitalerhöhung reduziert werden konnten. Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich in 2016 auf T€ -7.761 und liegt damit um T€ 5.344 unter Vorjahr. Zusätzlich zu der oben erwähnten Lagerregulierung wird das Ergebnis durch weitere außerordentliche Effekte im Geschäftsjahr belastet. So wurde durch die Korrektur der Vorgehensweise bei der Bewertung des Vorratsvermögens eine zusätzliche Abschreibung, die im Wesentlichen das Jahr 2015 und früher betrifft von T€ 1.737 vorgenommen. Im Zusammenhang mit Wertberichtigungen für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung, sowie der Bildung von Rückstellungen für die Betriebsprüfung und die Prüfung der Künstlersozialkasse, entstand ein Aufwand von T€ 79, welcher ebenfalls die Vorjahre betrifft. Ohne diese die Vorjahre betreffenden Sondereffekte in Höhe von T€ 3.396, beläuft sich der bereinigte Verlust im Jahre 2016 auf T€ -4.365. Das operative Ergebnis litt dabei im Jahr 2016, wie auch in den Vorjahren, vor allem darunter, dass Einkaufs- und Verkaufsvolumina noch nicht gut aufeinander abgestimmt waren. 2. Vermögens- und Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich durch das negative Betriebsergebnis auf T€ 15.442 und damit um 15% gegenüber dem Vorjahr (T€ 18.203) verringert. Die Eigenkapitalquote liegt bei einem guten Wert von 53%, und nur leicht unter Vorjahresniveau. Die in den Jahren 2015 und 2016 durchgeführten Kapitalerhöhungen wurden im Wesentlichen zur Finanzierung des negativen operativen CashFlows genutzt, welcher auch durch die vorgenannten Sondereffekte beeinflusst wurde. Die in 2015 erreichte Reduzierung der Fremdfinanzierung hat sich in 2016 auch positiv auf den Finanzierungsaufwand ausgewirkt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen zum Stichtag T€ 1.898 (Vorjahr: T€ 2.178) und damit lediglich 7% der Bilanzsumme aus. Es wurden somit am Jahresende weniger als 50% der gewährten Bankkreditlinien in Anspruch genommen. Die zum Stichtag verfügbaren liquiden Mittel reduzierten sich dabei von T€ 6.432 auf T€ 618. Hierin berücksichtigt sind die vorgenannten Sondereffekte, die zu einer deutlichen Belastung der Liquidität geführt hatten. Die Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen und das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten wie bisher auch innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Das Anlagevermögen hat eine untergeordnete Rolle. Hier ist ein Anstieg um T€ 38 gegenüber dem Vorjahreszeitraum vor allem aufgrund des neuen Webshops zu verzeichnen. Der Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren hat sich trotz Sondereffekten aus dem Vorjahr auf T€ 22.742 (VJ T€ 21.714) erhöht. Die Höhe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögensgegenstände hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 680 verringert. Die Rückstellungen liegen mit T€ 1.733 leicht über Vorjahr (VJ T€ 1.529). Die Lieferantenverbindlichkeiten konnten um T€ 966 reduziert werden. Ein Grund hierfür war unter anderem die Korrektur von zu hoch erfassten Verbindlichkeiten aus Wareneingang ohne Rechnung. 3. Personal Die Stylebop GmbH baut auf ein fachlich kompetentes Team. Zum 31.12.2016 stieg die Anzahl der Mitarbeiter von durchschnittlich 143 im Dezember 2015 auf 155 an, da in einzelne Abteilungen investiert wurde. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des UnternehmensI. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die Gesellschaft wird in Zukunft den Fokus weiter auf die Steigerung der Rohertragsmarge und der Profitabilität legen. Der Fokus wird hierbei vor allem auf dem Abverkauf von Vollpreisware, einer besseren saisonalen Nutzung des Lagers sowie bei der Bestandskundenpflege liegen. Hierbei wird auch die Neukundengewinnung nicht außer Acht bleiben, um die Umsatz- und Ertragslage zu verbessern. Die Phase der Konsolidierung wird somit fortgesetzt. Im Jahre 2017 wird nochmals mit einem negativen Ergebnis nach Steuern gerechnet. II. Stärken und Schwächen Der Onlinehandel stellt nach wie vor ein global stark wachsendes Marktsegment dar. Der Bekanntheitsgrad von STYLEBOP.com konnte über die Grenzen Deutschlands hinaus weiter gesteigert werden, um so auch außerhalb Deutschlands neue Kunden zu gewinnen. Eine steigende Kundenzufriedenheit wird über ein einzigartig kuratiertes Angebot der angesagtesten Key-Looks internationaler Luxuslabels erlangt, sowie über Verbesserungen auf operativer Ebene und beim ganzheitlichen Einkaufs-Erlebnis. Durch den Launch eines neuen Webshops wurde die Grundlage geschaffen, um das weitere Wachstum und die Internationalisierung konsequent voranzutreiben. III. Risikobericht Die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen über zukünftige Entwicklungen beruhen auf Einschätzungen nach bestem Wissen und Gewissen und sind naturgemäß einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Die tatsächlichen Ergebnisse können daher von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. 1. Allgemeiner Risikobericht Trotz der stabilen Konjunktur sieht die Stylebop GmbH seine Hauptrisiken in einem nichtplanbaren Konsumverhalten. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter im Internethandel, wird durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnet. Wesentliche Wettbewerbsrisiken soll mit einer klaren Positionierung in einem nicht durch Überkapazitäten geprägten Markt entgegengewirkt werden. Dies stellt zudem eine Chance dar, die Marktanteile mittelfristig auszubauen. Auf der Beschaffungsseite kann auf eine breite Palette von Partnern zurückgegriffen werden. Hohe Qualitätsansprüche werden sowohl durch eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten als auch durch Qualitätskontrollen bei Wareneingang und im Versand durchgesetzt. Es bestehen jedoch die üblichen Risiken, die dem Luxusbereich eigen sind. Wesentliche potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen, liegen keine vor. 2. Spezieller Risikobericht Die Gesellschaft verfügt über einen breiten Kundenstamm. Aufgrund der Tatsache, dass die Kunden vor Versand der Ware bezahlen, sind Forderungsausfälle die Ausnahme. Nennenswerte Betrugsfälle liegen nicht vor bzw. sind im überschaubaren, unterdurchschnittlichen Bereich. Verbindlichkeiten werden verlässlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Das Management verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Es wird davon ausgegangen, dass große Liquiditätsbelastungen wie im Jahr 2016 in den Folgejahren nicht mehr auftreten. Auf Basis der Unternehmensplanung hat die Gesellschaft keinen zusätzlichen Liquiditätsbedarf. Planabweichungen können jedoch zu einer Liquiditätsunterdeckung führen, die eine weitere Mittelbereitstellung aus dem Gesellschafterkreis erfordert. IV. Prognosebericht Der Internethandel, insbesondere im Luxusbereich, bietet ein sehr großes Wachstumspotential mit guten Steigerungsraten. Basierend auf den Ergebnissen der zweiten Jahreshälfte 2016 wird die Entwicklung des Unternehmens im neuen Geschäftsjahr positiv beurteilt. Obgleich die Konsolidierungsphase noch nicht abgeschlossen ist, wird ein Umsatzwachstum gemäß der Branchenentwicklung erwartet. Die Umsatzmaßnahmen aus dem Jahr 2016 werden konsequent weiterverfolgt, und neue Maßnahmen werden sowohl im ersten als auch im zweiten Halbjahr umgesetzt werden mit dem Ziel, die Neukundengewinnung und die Bestandskundenbindung zu optimieren. Dies, aber auch die Erhöhung der Rohertragsmarge durch nachhaltiges Wirtschaften sowie eine verbesserte Abstimmung zwischen Einkauf und Verkauf, wird den Verlust im Jahr 2017 deutlich reduzieren.
Ottobrunn, 20. April 2017 Dr. Thomas Müller Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016der Stylebop GmbH, OttobrunnAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Stylebop GmbH hat ihren Sitz in Ottobrunn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 152052 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Die Bilanzierung- und Bewertungsmethoden wurden - mit Ausnahme der im Folgenden beschriebenen Änderungen - gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die Umsatzerlöse sind, bis auf die im Weiteren aufgeführte Umgliederung, mit dem Vorjahr vergleichbar. Bei Anwendung des § 277 I HGB in der Fassung des BilRUG bereits im Jahr 2015 wären die Umsatzerlöse unverändert ausgewiesen worden. Aus den Umsatzerlösen wurde lediglich das Konto Gewährte Rabatte in den Materialaufwand umgegliedert, da hier Rabatte von Lieferanten enthalten sind. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe reduzieren sich dadurch um T€ 99 (Vorjahr: T€ 78). Der Ausweis der sonstigen Steuern ist nicht mit dem Geschäftsjahr 2015 vergleichbar, da in 2016 erstmalig die KFZ Steuer in Höhe von € 233 (Vorjahr: € 284) dem Fuhrpark und somit den sonstigen betrieblichen Aufwänden zugeordnet wurde. Durch den Wegfall des außerordentlichen Ergebnisses nach BilRUG werden außerordentliche Sachverhalte in den jeweiligen Gewinn- und Verlustrechnungslinien ausgewiesen. Zur Beachtung des Niederstwertprinzips wurde im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 die Bewertungssystematik des Vorratsvermögens angepasst. Dies führte zu einer erhöhten Abschreibung, die mit T€ 1.737 das Jahr 2015 und früher betrifft. Zudem fand eine Lagerregulierung statt, die in den Vorjahren verursacht worden ist, jedoch in diesen Jahren nicht buchhalterisch berücksichtigt worden ist. Diese belastet den Wareneinsatz und somit auch den Rohertrag im Jahr 2016 zusätzlich um T€ 1.580. Im Zusammenhang mit Wertberichtigungen für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung, sowie der Bildung von Rückstellungen für die Betriebsprüfung und die Prüfung der Künstlersozialkasse, entstand ein Aufwand von T€ 79, welcher ebenfalls die Vorjahre betrifft. In Summe belasten diese Sondereffekte aus Vorjahren das Ergebnis nach Steuern im Jahre 2016 mit T€ 3.396. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die zu Anschaffungskosten aktivierten entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die beweglichen Anlagegüter wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 410 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Waren wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Preisminderungen bewertet. Unter Beachtung des Niederstwertprinzips wurde ein Bewertungsabschlag auf das Warenvermögen von 8% vorgenommen. Dieser pauschale Bewertungsabschlag wurde erstmals im Jahre 2016 durchgeführt. Der Anteil, der sich auf Bestände aus dem Vorjahr bezieht, wurde unter der GuV-Linie "Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten" ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wurden durch Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. In diesem Zusammenhang wurde in 2016 erstmals eine Methodik angewendet, die sowohl die Wertberichtigung auf Einzelbasis für Forderungen über T€ 1 als auch auf Gruppenbasis für alle anderen Forderungen vorsieht. Forderungen aus den Jahren 2014 und älter wurden komplett abgeschrieben. Die flüssigen Mittel wurden in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Die Gesellschaft hat von Ihrem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen zur handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Betrachtungsweise bestimmter Rückstellungen und steuerlichen Verlustvorträge gebildet. Die Berechnung der latenten Steuern beruhte auf temporären Differenzen zwischen handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise bestimmter Rückstellungen sowie auf Verlustvorträgen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz lag bei 28%. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, wurden unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres ist in einer der Gliederung des Anlagevermögens entsprechenden Aufgliederung angegeben. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2016Entwicklung des Anlagevermögens
Im Jahr 2016 hat die Stylebop GmbH eine US Gesellschaft gegründet. Der Anteilsbesitz beträgt 100% und die Beteiligung hat einen Buchwert von € 1. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Gesellschaft geht davon aus, dass innerhalb des gesetzlich festgelegten Prognosezeitraums von fünf Jahren die zum 31. Dezember 2016 bestehenden körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge verrechnet werden können. Unter Zugrundelegung des unternehmensindividuellen Steuersatzes betragen die aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zum 31. Dezember 2016 T€ 3.209 (Vorjahr: T€ 2.482). Zum 31. Dezember 2016 besteht ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von T€ 3.209 (Vorjahr: T€ 2.482), der in voller Höhe auf die Aktivierung latenter Steuern zurückzuführen ist. Die in 2016 gebildeten sonstigen Rückstellungen im Wert von T€ 1.600 (Vorjahr: T€ 1.529) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für die Kosten der Warenabgabe und des Marketings, Personalrückstellungen, sowie Rückstellungen für Retouren und Ware in Transit. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist eine Verbindlichkeit aus Finance Lease in Höhe von T€ 448 enthalten. Diese hat eine Restlaufzeit von 23 Monaten. Alle anderen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Wie bereits eingangs erwähnt, sind im abgelaufenen Geschäftsjahr außerordentliche Aufwendungen in Höhe von T€ 3.396 angefallen, die im Wesentlichen die Lagerregulierung (T€ 1.580) und die Abschreibung des Vorratsvermögens (T€ 1.737) betreffen. Diese werden durch den Wegfall des außenordentlichen Ergebnisses nach BilRUG im Wareneinsatz bzw. unter den Abschreibungen gezeigt. Der aus der Betriebsprüfung resultierende Aufwand wird unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesen. Alle weiteren erwähnten Sondereffekte werden bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Die außergewöhnlichen Aufwendungen des Vorjahres in Höhe von T€ 948 standen im Wesentlichen im Zusammenhang mit Transaktionskosten für die in 2015 durchgeführte Kapitalerhöhung sowie mit Korrekturbuchungen von Forderungen und sind im Rahmen der Umgliederung des außerordentlichen Ergebnis in den sonstigen betrieblichen Aufwand umgegliedert worden. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 17.503 sind zudem periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 183 (Vorjahr T€ 10) enthalten. Ansonsten setzen sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen analog dem Vorjahr im Wesentlichen aus Kosten der Warenabgabe (Fracht, Zoll und Zahlungsgebühren), aus Kosten für Marketing und PR, sowie IT Kosten und Aufwendungen für Miete und Büroausstattung zusammen. Sonstige Angaben und Erläuterungen Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Media Ventures GmbH, Köln, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Unsere Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Media Ventures GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. In 2016 waren durchschnittlich 161 Mitarbeiter beschäftigt. In dieser Zahl sind 130 festangestellte Mitarbeiter und 31 Aushilfen und Werkstudenten enthalten. Bei der Gesellschaft bestehen Avale in Höhe von T€ 109 sowie von CHF 20.000. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen betragen T€ 3.174, hiervon sind T€ 1.958 im Laufe des Folgejahres fällig. Das Bestellobligo zum 31. Dezember 2016 beträgt T€ 5.454. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt 2016 T€ 24. Die Geschäftsführung wurde im Berichtszeitraum durch Herrn Mario Eimuth, Kaufmann, sowie Herrn Dr. Thomas Müller, Kaufmann, wahrgenommen. Zu Beginn des Jahres 2017 ist Herr Mario Eimuth aus der Geschäftsführung der Stylebop GmbH ausgeschieden. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse, die zum 31. Dezember 2016 bilanziell nicht berücksichtigt sind, bestehen keine. Es sind kein Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Verlust des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 7.761 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ottobrunn, 20. April 2017 Dr. Thomas Müller Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Stylebop GmbH, Ottobrunn Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stylebop GmbH, Ottobrunn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 20. April 2017 HSMV
- Hansen Schotenroehr Müller Voets
Ralf Corterier, Wirtschaftsprüfer Dennis Bohusch, Wirtschaftsprüfer Hinweis: In Abweichung zum testierten Abschluss wird in der Veröffentlichung der Gewinn- und Verlustrechnung der Umsatz vor Gutschriften sowie die erfolgten Gutschriften in separaten Zeilen ausgewiesen. Die sämtlichen Gesellschafter der Stylebop GmbH, mit Sitz in Ottobrunn, Landkreis München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HR B 152052, beschließen einstimmig was folgt: Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 7.760.831,27 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.
München, den 8. August 2017 Die Gesellschafter |
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