HK Cosmetic Packaging GmbH

Fabrikweg 3, 96450 Coburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 5622
Vorher
Ergonsil GmbHHK Cosmetic GmbH
Eingetragen
11.12.2006
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Verpackungsartikeln aus Kunststoff für die kosmetische Industrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hamdi Sevinc
seit 8.12.2023
Prokura
Stefan Mayer
seit 17.1.2017
Prokura
Nils Wank
seit 2.3.2016
Prokura
Christian Abicht
seit 5.1.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HK Cosmetic Packaging GmbH

Coburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Überblick über die Geschäftstätigkeit und den Geschäftsverlauf

1. Beschreibung der Geschäftstätigkeit

Die HK Cosmetic Packaging GmbH zählt zu den europaweit tätigen Herstellern hochwertiger Kunststoffverpackungen aus PE, PP und SAN. Die Gesellschaft belieferte 2023 Kunden in mehr als 20 verschiedenen Ländern. Das Unternehmen bedient insbesondere im Bereich Verpackungen die Kundensegmente Kosmetik, Haushalt, Chemie.

Als besondere Leistungsmerkmale im Sinne eines "added value" für unsere Kunden sind zu benennen:

• Wissen und Erfahrung aus über 100 Jahren Verarbeitungspraxis.

• Komplettes Leistungsspektrum rund um die Verpackung ("Alles aus einer Hand") wie z.B. Tiegel, Verschlüsse, Siebdruck, Heißfolienprägung und Montage.

• Große Auswahl attraktiver Standardverpackungen.

• Entwicklung individueller Formen von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt.

• Innovative Produktlösungen wie z. B. Sulapac Granulat (kompostierbarer Kunststoff)

Die Produktion erfolgt überwiegend am Stammsitz in Coburg. Die Grundstücke und Gebäude sind gemietet.

Vertriebsaktivitäten werden in Frankreich mit der CP France SARL wahrgenommen. Wir verfügen über weitere Vertretungen im benachbarten europäischen Ausland.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelanstieges, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar.

Insbesondere der private Konsum liegt unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.

"Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr rückläufige Umsätze. Die Betriebsergebnisse der Mehrheit der Kunststoff verarbeitenden Unternehmen sind 2023 zurückgegangen. Anlass zur Sorge bereiten vielen Kunststoffverarbeitern die teilweise drastisch gesteigerten Kosten, insbesondere für Energie und Löhne. Nur teilweise gelang es den Unternehmen, die Kosten an ihre Kunden weiterzugeben. " Vom Export gingen 2023 kaum Impulse für die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland aus.

3. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr

Im Lagebericht 2022 sind wir als Prognose für 2023 von Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 26.315 ausgegangen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse von TEUR 24.551 erzielt. Somit liegen die Umsätze um TEUR 1.764 unter Plan. Wir sind mit der Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 trotzdem zufrieden und rechnen mit einem ähnlichen Niveau im Folgejahr. Das geplante Ergebnis (TEUR 1.011) wurde bei Abzug des neutralen Ergebnisses (TEUR 300, v.a. Zuschreibung Finanzanlagen) um TEUR 1.951 überschritten.

Nach der Übernahme durch die Certina AG im Jahr 2015 und einem Wechsel in der Geschäftsführung hat sich die wirtschaftliche und personelle Situation bei der Gesellschaft stabilisiert.

B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 um TEUR 2.368 auf TEUR 11.788 (Vorjahr: TEUR 9.420) erhöht.

Die Eigenkapitalquote als Kennzahl für die Vermögenslage ist zwar von 13,6 % (2022) auf 10,8 % (2023) gesunken, spiegelt aber trotzdem die finanzielle Stabilität des Unternehmens wider. Der absolute Betrag des Eigenkapitals blieb unverändert. Der Rückgang des relativen Anteils am Gesamtkapital ist auf den Anstieg der Bilanzsumme zurückzuführen. Die Fremdkapitalquote erhöhte sich leicht von 86,4 % für 2022 auf 89,2 % für 2023.

Insgesamt haben wir im Jahr 2023 unsere Vorräte um TEUR 449 abgebaut. Dies betrifft im Wesentlichen die fertigen Erzeugnisse, welche um TEUR 231 gegenüber dem Vorjahrswert zum Abschlussstichtag gesunken sind. Unsere Vorratsintensität hat sich im Vergleich zum Vorjahr (= 31,0 %) auf 20,9 % reduziert. Die Umschlagsdauer der Vorräte sank von 42,3 Tagen (2022) auf 36,7 Tage (2023).

Betrugen die Investitionen in das Anlagevermögen 2022 noch TEUR 36, so sanken diese für das Jahr 2023 auf TEUR 24. Bezogen auf das Anlagevermögen ergibt sich daraus eine Investitionsquote von 0,5 %.

Die Anlagenintensität beträgt 2023 = 37,2 % und liegt somit unter dem Wert von 2022 (42,7 %). Die Umlaufintensität erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (= 52,0 %) im Jahr 2023 mit 62,0 % wesentlich.

Im Geschäftsjahr 2023 lag die Forderungsintensität aus Lieferungen und Leistungen bei 12,3 %. Im Vorjahr 2022 betrug diese 9,7 %.

2. Finanzlage

Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfolgt aus dem laufenden Cash-Flow und der Ausnutzung von Zahlungszielen der Lieferanten. Das Unternehmen verfügt über eine kurzfristige Kreditlinie in Höhe von TEUR 1.000.

Zum Abschlussstichtag sind Forderungen i.H.v. 2.250 TEUR an unsere Factoring-Gesellschaft verkauft worden. Betrachtet man dazu das Vorjahr 2022 (= 2.484 TEUR), so ist dies eine Reduzierung von 234 TEUR.

3. Ertragslage

Die Gesellschaft weist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Pack Group Holding GmbH, Grünwald, sowohl in 2023 als auch im Vorjahr keinen Jahresüberschuss aus.

Gegenüber dem Vorjahr (TEUR: 24.807) reduzierte sich die Gesamtleistung TEUR 24.175 um TEUR 632.

Die Materialaufwandsquote auf Basis der Gesamtleistung hat sich von 42,4 % im Vorjahr auf 35,7 % im Geschäftsjahr verbessert. Dies basiert in erster Linie auf einer Reduzierung der Granulatpreise sowie einer Verminderung des Materialausschuss.

Der Personalaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt EUR 6.051 (Vorjahr: TEUR 6.442). Die Personalaufwandsquote sank von zuletzt 26,1 % im Vorjahr auf 25,0 % im Geschäftsjahr. Sinkende Fertigungslöhne trotz tariflicher Lohnsteigerungen sind der zunehmenden Automatisierung geschuldet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 320 von TEUR 7.110 auf TEUR 7.430. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt in den Rechts- und Beratungskosten - diese lagen 2022 bei TEUR 357 und stiegen 2023 auf TEUR 564.

Die Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen bezogen auf die Gesamtleistung ergibt für 2023 einen Wert von 0,2 % gegenüber dem Vorjahr mit 0,2 %.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

A. Umsatzentwicklung

B. Wareneinsatzquote

C. Betriebsergebnis

D. Branchenentwicklung

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite, Wareneinsatzquote und den Cashflow heran.

5. Zusammenfassung

Zusammenfassend können wir feststellen, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr nicht verschlechtert hat.

Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2023 über ein positives Eigenkapital von TEUR 1.276 (Vorjahr: TEUR 1.276).

Auch im Geschäftsjahr 2023 konnten wir unsere in der Vergangenheit bewährte Strategie, finanzielle Verpflichtungen unter Ausnutzung von Skonti vollumfänglich und zeitnah zu erfüllen, fortsetzten.

C. Prognosebericht

Im Jahr 2024 erwarten wir einen Umsatz in Höhe von etwas über EUR 25 Mio. und somit über dem Niveau der letzten beiden Jahre. Wegen der allgemeinen konjunkturellen Lage sind wir auch auf einen überschaubaren Rückgang vorbereitet.

Bei den wesentlichen Aufwandsposten Personal- und Materialaufwendungen erwarten wir im Verhältnis zu den Umsatzerlösen relativ stabile Relationen.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein Ergebnis vor Gewinnabführung in einer Größenordnung von über EUR 1 Mio..

D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

a) intern

Die Gesellschaft beurteilt die momentane Branchensituation als gut. Große Chancen sehen wir in nachwachsenden Rohstoffen und Recyclingmaterial. Auftragseingang und Auftragsbestand liegen zum Berichtszeitpunkt auf Vorjahresniveau. Die Gesellschaft verzeichnet weiterhin attraktive Neukundenprojekte sowie Folgeprojekte mit Bestandskunden.

Unverändert und kaum abschätzbar ist unserer Ansicht nach das Risiko der weiteren Entwicklung auf dem Rohstoffmarkt. Seitens der Gesellschaft wird fortwährend durch die Definition und Umsetzung von kosten- und vertriebsseitigen Zusatzmaßnahmen sowie durch ein der aktuellen wirtschaftlichen Situation angepasstes Ausgaben- und Investitionsverhalten eventuellen Risiken entgegenwirkt.

Die unternehmensinternen Risiken beschränken sich auf Gebäude- und Maschineninstandhaltungsrisiken.

Das Berichtswesen des Unternehmens hat eine solide Basis und informiert die Berichtsempfänger zeitnah im Wesentlichen über die Entwicklung.

Hinzu kommt eine permanente und stets aktuelle Finanz- und Ertragsplanung sowie -disposition im kurz- und mittelfristigen Bereich.

Aufgrund der vorstehenden Sachverhalte sowie der Stabilisierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und des positiven Eigenkapitals sind aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden bzw. die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigenden Risiken erkennbar.

b) extern

In Deutschland ist der Start in das Jahr 2024 geprägt von zahlreichen Protesten. Landwirtinnen und Landwirte wehren sich gegen notwendige Kürzungen von Subventionen und hoffen auf eine tragfähige Agrarreform.

Tausende Bürgerinnen und Bürger demonstrieren gegen Rechtsradikalismus und die Vertreibung vieler Menschen mit Migrationshintergrund.

Ein Ziel der Bundesregierung für das Jahr 2024 ist, Abhängigkeiten in Schlüsselbereichen der deutschen Wirtschaft zu reduzieren. Die Corona-Pandemie und der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine haben gezeigt, dass einseitige Abhängigkeiten große Risiken für die Ökonomische Handlungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und Risiken für die Versorgung mit sich bringen.

Jahr Strom Flüssiggas Heizöl
2021 17,0 Cent/kwh 57,0 Cent/kwh 56,0 Cent/Liter
2022 20,0 Cent/kwh 73,0 Cent/kwh 93,0 Cent/Liter
2023 18,0 Cent/kwh 85,0 Cent/kwh 96,0 Cent/Liter

E. Ausblick

Die bisher erfolgversprechende Firmenphilosophie, kontinuierlich die Automatisierung der Fertigung durch den Einsatz zukunftsträchtiger Maschinen und Technologien voranzutreiben und damit die Prozesse des Unternehmens zu verschlanken, wird auch in den nächsten Jahren weiterverfolgt.

Kunden sind heute dank digitaler Kanäle besser informiert denn je. Der Erkenntnis folgend, dass Wachstum nur durch aktive Forcierung der Kundenbindung und der Kundengewinnung erfolgen kann, haben und werden wir dies national und international vorantreiben.

Im Rahmen des Green Line Konzeptes, mit dem wir gezielt die Weichen Richtung Nachhaltigkeit stellen, führen wir verstärkt überschüssiges Material aus dem Produktionsprozess im Rahmen des Wiederverwertungszyklus in die Maschinen zurück und tragen so unseren Beitrag zum umwelt-bewussten Recycling bei.

In Zahlen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse i.H.v. TEUR 25.297. Für das Jahresergebnis 2024 sowie die darauffolgenden Jahre gehen wir davon aus, dem Trend der vergangenen Jahre folgend, ein positives Ergebnis in Höhe von über 1 Mio. Euro erzielen zu können.

Unsere Planung für 2024 beruht auf Annahmen und Erfahrungswerten und kann mit Unsicherheiten behaftet sein. Aus diesem Grund kann es zu Abweichungen zwischen den Plan- und Ist-Ergebnissen kommen, die für uns sowohl Chancen als auch Risiken nach sich ziehen können.

Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und in Israel sind vielfältig und bislang nur schwer abschätzbar. Sie hängen substanziell von der Dauer des Konfliktes sowie einer möglichen Verschärfung und Ausdehnung ab. Ebenso spielen der Umfang sowie die Wirkung bereits beschlossener und möglicher weiterer Sanktionen eine wichtige Rolle.

F. Berichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen sowie sonstige Verbindlichkeiten. Unsere Risikomanagementziele und -methoden sind an den Bedürfnissen des operativen Geschäfts ausgerichtet. Die jederzeitige Sicherung der Verfügbarkeit und Absetzbarkeit unserer Waren - unter Erreichung unserer finanziellen Vorgaben - steht im Mittelpunkt unserer Bemühungen.

Unsere Finanzströme sind erheblich von den Zahlungsflüssen von Debitoren und Kreditoren gekennzeichnet.

Es werden keine Sicherungsgeschäfte (z.B. Warenterminkontrakte) geschlossen. Ebenso werden keinerlei Finanzinnovationen (z.B. Futures, Optionen, Swaps) eingesetzt.

 

Coburg, 17. Februar 2025

HK Cosmetic Packaging GmbH

Christian Abicht, Geschäftsführung

1

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.388.487,50 4.421.671,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 204.680,00 221.884,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 177.100,00 204.700,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 27.580,00 17.184,00
II. Sachanlagen 6.425,00 322.405,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.425,00 9.295,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 313.110,00
III. Finanzanlagen 4.177.382,50 3.877.382,50
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.177.382,50 3.877.382,50
B. Umlaufvermögen 7.312.530,57 4.900.858,87
I. Vorräte 2.467.384,92 2.916.136,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.676.362,44 1.942.574,18
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 535.990,73 404.831,43
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.140.371,71 1.537.742,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.168.783,21 42.148,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.731,56 97.855,06
Summe Aktiva 11.787.749,63 9.420.385,43

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.276.000,00 1.276.000,00
I. Gezeichnetes Kapital 27.500,00 27.500,00
II. Kapitalrücklage 1.247.500,00 1.247.500,00
III. Gewinnvortrag 1.000,00 1.000,00
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 322.617,21 1.015.997,44
C. Verbindlichkeiten 10.189.132,42 7.128.387,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.943.983,24 6.047.255,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.943.983,24 6.047.255,01
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.245.149,18 1.081.132,98
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.165.149,18 1.081.132,98
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 80.000,00
Summe Passiva 11.787.749,63 9.420.385,43

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.154.668,00 14.717.273,53
2. Personalaufwand 6.050.514,45 6.478.919,70
a) Löhne und Gehälter 5.004.689,30 5.403.952,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.045.825,15 1.074.966,76
3. Abschreibungen 43.989,95 38.874,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 43.989,95 38.874,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.429.970,73 7.109.585,87
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 77,22
5. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 729.279,96 646.256,35
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.008,48 364,54
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57.388,70 26.846,20
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 47.338,23 536.135,59
9. Ergebnis nach Steuern 3.256.754,38 1.173.533,06
10. sonstige Steuern -4.156,13 25.068,81
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.260.910,51 1.148.464,25
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: HK Cosmetic Packaging GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Coburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Coburg
Register-Nr.: HRB 5622

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

1. Darstellungsstetigkeit

Beibehaltung der Form der Darstellung, insbesondere der Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen sowie des Ausweises

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen sowie der Gewinn- und Verlustrechnungen wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr

Die Zahlen des Geschäftsjahres sind unmittelbar mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen, werden - sofern vorhanden - unter einem gesonderten Posten ausgewiesen. Es ist auch der Ausweis als Forderungen oder Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen oder als sonstige Vermögensgegenstände bzw. sonstige Verbindlichkeiten möglich.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, erstellt. Die Vorschrift des § 42 GmbHG wurde beachtet.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung.

Im Geschäftsjahr wurden zum Vorjahr keine Änderungen in der Darstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen.

2. Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf bzw. fünfzehn Jahren (Firmenwert) vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer des Firmenwertes von 15 Jahren liegt im Rahmen einer vertretbaren Nutzungsdauerschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstehen.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Abschreibungen werden analog nach den steuerlichen Möglichkeiten planmäßig vorgenommen, soweit handelsrechtlich vertretbar. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag dauerhaft unter den Restbuchwert gesunken ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zuschreibungen werden bis auf den gestiegenen beizulegenden Wert, max. auf die ursprünglichen Anschaffungs-/ Herstellkosten, vorgenommen, wenn der Tatbestand für die Abschreibung weggefallen ist.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Sofern die Gründe für den Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert entfallen sind, werden Zuschreibungen vorgenommen bis maximal die Anschaffungskosten erreicht sind.

Eine von den Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der einzelnen Bilanzpositionen des Anlagevermögens enthält der beigefügte Anlagenspiegel.

ANLAGENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023

HK Cosmetic Packaging GmbH, Fabrikweg 3, 96450 Coburg

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag zum 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 358.806,87 23.915,95 - 382.722,82
2. Geschäfts- und Firmenwert 414.000,00 - 414.000,00
772.806,87 23.915,95 - 796.722,82
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.840,39 - 24.840,39
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 313.110,00 - -313.110,00 -
337.950,39 - -313.110,00 24.840,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.177.382,50 - - 4.177.382,50
4.177.382,50 - - 4.177.382,50
5.288.139,76 23.915,95 -313.110,00 4.998.945,71
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag zum 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres Zuschreibungen (-)
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 341.622,87 13.519,95 355.142,82
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Geschäfts- und Firmenwert 209.300,00 27.600,00 236.900,00
550.922,87 41.119,95 592.042,82
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.545,39 2.870,00 18.415,39
-
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - -
15.545,39 2.870,00 - 18.415,39
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 300.000,00 - 300.000,00 -
300.000,00 - 300.000,00 -
866.468,26 - 256.010,05 610.458,21
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.580,00 17.184,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 177.100,00 204.700,00
204.608,00 221.884,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.425,00 9.295,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - 313.110,00
6.425,00 322.405,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.177.382,50 3.877.382,50
4.177.382,50 3.877.382,50
4.388.415,50 4.421.671,50

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten mittels der jeweiligen Anschaffungsrechnung zu gewogenen Durchschnittswerten angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Neben den direkt zurechenbaren Kosten werden die aktivierungsfähigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Abschreibungen sowie Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung berücksichtigt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden vorgenommen.

Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse werden analog zu den unfertigen Erzeugnissen ermittelt. Im Rahmen einer verlustfreien Bewertung werden die Herstellungskosten zusätzlich retrograd ermittelt, indem von den Verkaufspreisen (netto) Abschläge für den durchschnittlichen Unternehmensgewinn und Verwaltungs- und Vertriebskosten erfolgten.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, erfolgte der Ansatz zum Nominalwert. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Fremdwährungsrisiken bestanden zum Bilanzstichtag nicht, da Auslandsumsätze ausschließlich in EUR fakturiert werden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Rückzahlungsbeträgen und Barwerten angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sie betreffen Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag dotiert.

Die Verbindlichkeiten, wie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen sowie sonstige Verbindlichkeiten, sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen am Bilanzstichtag nicht.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Eine Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens gibt der Anlagespiegel wieder.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Abschlussstichtag TEUR 536.

Alle Forderungen gegen verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0,00) eine Laufzeit von über einem Jahr. Ein Betrag in Höhe von TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0,00) hat eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen in Höhe von TEUR 14 enthalten.

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Vorauszahlungen für Aufwendungen, die nachfolgende Geschäftsjahre betreffen.

4. Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital ist in voller Höhe einbezahlt. Es wird zum Nennwert ausgewiesen. Die Kapitalrücklage wurde gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB gebildet und ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

5. Rückstellungen

Der größte Anteil der sonstigen Rückstellungen betrifft im Wesentlichen Personalaufwendungen, Garantieverpflichtungen, Jahresabschlusskosten, Kundenboni sowie Handelsvertreterprovisionen.

Weitere Rückstellungen wurden im geschäftsüblichen Umfang für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet.

6. Verbindlichkeiten

Zum 31.12.2023 bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen ausschließlich geschäftsübliche Sicherheiten (z. B. Eigentumsvorbehalt).

Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben TEUR 80 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 394 enthalten.

Zum Abschlussstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.944. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Teil aus Liefer- und Leistungsbeziehungen und einem Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Pack Group Holding GmbH. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 5.846 gegenüber der Pack Group Holding GmbH. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen alle weniger als ein Jahr.

7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.497 bestehen im Wesentlichen aus Leasingverträgen für Pkw und Maschinen (TEUR 2.806) und Bestellobligo (TEUR 691). Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen werden TEUR 640 in 2024 fällig. Die restlichen TEUR 2.166 entfallen auf die Jahre 2025 bis 2031.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten unterbleibt gemäß § 286 Abs. 2 HGB.

2. Abschreibungen

Es wird auf die Ausführungen im Anlagenspiegel verwiesen.

3. außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung sind nicht angefallen.

E. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Folgende Mitarbeiter waren im Jahresdurchschnitt beschäftigt:

Jahresdurchschnitt 2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 93 95
Angestellte 29 29
Auszubildende und Minijobs 1 2
113 126

2. Außerbilanzielle Geschäfte

Der in 2015 abgeschlossene Factoring-Vertrag hat weiterhin Bestand. Danach erwirbt der Factor den größten Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es handelt sich um stilles Factoring. Die Debitorenbuchhaltung der verkauften Forderungen erfolgt durch die Gesellschaft.

Das Delkredererisiko bei den käuflich erworbenen Forderungen verbleibt ausschließlich beim Factor. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden aus diesem Vertrag entstandene Forderungen ausgewiesen. Es handelt sich um Forderungen gegen den Factor aus vereinbarten Sicherheitseinbehalten (10% von den Kaufpreisen für die erworbenen Forderungen) und noch offenen Kaufpreisansprüchen.

3. Organmitglieder

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr:

- Herr Christian Abicht, Industriemeister

Prokura

Herrn Stefan Mayer, Untermerzbach, Herrn Hamdi Sevinc, Marktzeuln, und Herrn Nils Wank, Bad Rodach, war im Geschäftsjahr Prokura erteilt.

Es wurde 3 Personen Gesamtprokura in der Weise erteilt, dass sie berechtigt sind, die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem weiteren Prokuristen zu vertreten.

4. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

5. Unternehmensverbindungen

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Unternehmensverbindungen:

Name Sitz Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital
in TEUR
Ergebnis des letzten Geschäftsjahrs
in TEUR
Letzter vorliegender Jahresabschluss zum
Koch Asset Management GmbH Coburg 100,0 2.958 0 31.12.2023
Rebhan FPS Kunststoffverpackungen GmbH Stockheim 9,09 10.353 1.741 31.12.2023

6. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften gehören zur Pack Group Holding GmbH, München. Die Pack Group Holding GmbH wird in den Konzernabschluss der übergeordneten Muttergesellschaft, der Certina Holding AG, Grünwald einbezogen. Der Konzernabschluss der Certina Holding AG ist beim Bundesanzeiger elektronisch einsehbar. Für die HK Cosmetic Packaging GmbH gelten die größenabhängigen Befreiungen nach §293 HGB, sodass sie keiner Verpflichtung zur Erstellung eines (Teil-)Konzernabschlusses unterliegt.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Die Weltwirtschaft hat durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine an Schwung verloren. Das hat Auswirkung auf das Wirtschaftswachstum und sorgt für einen zusätzlichen Inflationsdruck. Dies wird als weitere Folge einen Wohlstandsverlust und sinkende Umsätze nach sich ziehen.

8. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 0 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Coburg, 17. Februar 2025

Christian Abicht, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HK Cosmetic Packaging GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HK Cosmetic Packaging GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HK Cosmetic Packaging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Coburg, den 17. Februar 2025

BNHS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mathis Neumann, Wirtschaftsprüfer

Bernhard Höfer, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Insbesondere weisen wir auf § 328 HGB hin.

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