Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
FLG-Automation Aktiengesellschaft
Max-Planck-Straße 5, 61184 Karben, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ariane Seeger seit 20.8.2019 | Prokura |
Michael Weis seit 23.5.2017 | Prokura |
Hans-Lüdger Grünewald seit 9.8.2004 | Vorstandsmitglied |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FLG-Automation AktiengesellschaftKarbenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Versagungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FLG-Automation Aktiengesellschaft, Karben: Wir haben den Jahresabschluss der FLG-Automation Aktiengesellschaft, Karben, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft . Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FLG-Automation Aktiengesellschaft, Karben, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen Wir waren beauftragt, den Jahresabschluss der FLG-Automation Aktiengesellschaft, Karben, -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - zu prüfen. Darüber hinaus waren wir beauftragt, den Lagebericht der FLG-Automation Aktiengesellschaft, Karben, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 zu prüfen. Wir geben keine Prüfungsurteile zu dem beigefügten Jahresabschluss und dem beigefügten Lagebericht ab. Aufgrund der Bedeutung des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalte sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu erlangen, und versagen daher den Bestätigungsvermerk. Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen Als Ergebnis unserer Prüfung stellen wir fest, dass wir nach Ausschöpfung aller angemessenen Möglichkeiten zur Klärung der Sachverhalte aus folgendem Grund nicht in der Lage waren, ein Prüfungsurteil abzugeben : Teilweise standen wesentliche Unterlagen und lnformationen, welche für eine ordnungsgemäße Prüfung erforderlich sind, nur eingeschränkt zur Verfügung. Daher und aufgrund des zeitlichen Abstandes zwischen der Abschlusserstellung und der Prüfung war es nicht vollumfänglich möglich, eine hinreichende Sicherheit über Vollständigkeit, Existenz und Bewertung von verschiedenen Bilanzposten zu erzielen. Es konnte damit auch in Bezug auf die tatsächliche Höhe der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Posten keine hinreichende Sicherheit erlangt werden, Aufgrund der Bedeutung der dargestellten Prüfungshemmnisse versagen wir den Bestätigungsvermerk. Diese Sachverhalte haben umfassende Bedeutung auch für die Beurteilbarkeit der im Lagebericht erfolgten Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie der Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Aussagen darüber, ob der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften entspricht und ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, sind wegen der dargestellten Prüfungshemmnisse nicht möglich. Ebenso kann nicht beurteilt werden, ob der Lagebericht im Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss steht, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu den genannten Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat, und versagen daher den Bestätigungsvermerk. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom lnstitut der Wirtschaftsprüfer (lDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Versagungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere versagten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Wir haben bestimmt, dass es keine besonders wichtigen Prüfungssachverhalte gibt, die in unserem Versagungsvermerk mitzuteilen sind. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegeben heiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes freivon wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jah resabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom lnstitut der Wirtschaftsprüfer (lDW)festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Aufgrund des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalte sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht zu erlangen.
Mannheim, den 22. Dezember 2023 Treuhand
Heidelberg GmbH
Björn
von Olnhausen
Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
PASSIVA
GEWINN-
UND VERLUSTRECHNUNG
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| Geschäftsjahr | Vorjahr | |
| € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 10.262.192,80 | 16.186.424,43 |
| 2. Erhöhung des Bestands in Arbeit befindlicher Aufträge | 1.552.874,67 | 2.527.749,58 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 0,00 | 23.740,00 |
| 4, Sonstige betriebliche Erträge | 958.002,05 | 1.570.364,20 |
| 12.773.069,52 | 20.308.278,21 | |
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -3.361.649,35 | -6,558.000,05 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -200.944,31 | -26.114,22 |
| -3.562.593,66 | -6.584.114,27 | |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -5.466.096,72 | -5.523.290,76 |
| 5) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.018.962,55 | -980.207,23 |
| -6.485.059,31 | -6.503.497,99 | |
| 7. Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -213.438,23 | -240.455,76 |
| b) Auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten | 0,00 | -2.153.729,47 |
| -213.438,23 | -2.394.185,23 | |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.193.858,78 | -4.458.304,55 |
| -12.454.949,98 | -19.940.102,04 | |
| Betriebsergebnis | 318.119,54 | 368.176,17 |
| 9, Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 14.872,95 | 0,00 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -225.544,06 | -166.584,95 |
| Finanzergebnis | -210.671,11 | -166.584,95 |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 107.448,43 | 201.591,22 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 85.658,00 | -159.360,94 |
| 13. Sonstige Steuern | -5.795,15 | -2.795,65 |
| 79,862,85 | -162.156,59 | |
| 14. Jahresüberschuss | 187,311,28 | 39,434,63 |
| 15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -2.203.920,03 | -2.243.354,66 |
| 16. Bilanzverlust | -2.016.608,75 | -2.203,920,03 |
Anhang zum 31. Dezember 2019
A. Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
I. Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Hinsichtlich der Bilanzierung und Bewertung wurden die Vorschriften der § 242 ff, HGB sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB angewendet. Die Vorschriften des AktG wurden beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.
1. Aktiva
Erworbene und selbst hergestellte immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Sachanlagen sind zu den Anschaffungskosten aktiviert und nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert,
Die Anschaffungskosten für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden bei Anschaffungskosten von EUR 150 bis zu EUR 800 im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagengitter.
Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips aktiviert.
Die in Arbeit befindlichen Aufträge werden mit den Herstellungskosten angesetzt., Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch die anteiligen Gemeinkosten, Die zu aktivierenden Fertigungslöhne wurden wie im Vorjahr ermittelt. Von den Vorräten wurden die erhaltenen Anzahlungen abgesetzt. Soweit erforderlich, wurden die halbfertigen Arbeiten mit dem niedrigeren Teilwert bewertet.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Risiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, sofern erforderlich, durch Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden diverse vorausbezahlte Aufwendungen ausgewiesen,
2. Passiva
Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.
Die Kapitalrücklage und die gesetzliche Rücklage sind mit dem Nennbetrag angesetzt.
Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbare Verpflichtungen gebildet und mit dem wahrscheinlichen Erfüllungsbetrag bewertet.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.
3. Gewinn- und Verlustrechnung
Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.
4. Angaben der Grundiagen für die Umrechnung von Währungsposten
Posten in fremder Währung wurden zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Zahlung umgerechnet.
B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten
I Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem in der Anlage beigefügtem Anlagenspiegel.
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
| ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN | |||||
| 01.01.2019 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | 31.12.2019 | |
| € | € | € | € | € | |
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 223.759,42 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 223.759,42 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbllche Schutzrechte und ähnliche Rechte und werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.565.338.33 | 0,00 | 0,00 | 733.897,93 | 831.440,40 |
| 1.789.097,75 | 0,00 | 0,00 | 733.897,93 | 1.055.199,82 | |
| II. SACHANLAGEN | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.748.770,85 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.748.770,85 |
| 2. Technlsche Anlagen und Maschinen | 335.227,26 | 6.450,00 | 0,00 | 10.577,58 | 331.099,68 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.097.624,97 | 20.583,23 | 0,00 | 14.733,21 | 1.103.474,99 |
| 3.181.623,08 | 27.033,23 | 0,00 | 25.310,79 | 3.183.345.52 | |
| III. FINANZANLAGEN | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 25.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 25.000,00 |
| 25.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 25.000,00 | |
| 4.995.720,83 | 27.033,23 | 0,00 | 759.208,72 | 4.263.545,34 | |
| KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN | ||||
| 01.01.2019 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2019 | |
| € | € | € | € | |
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 153.829,42 | 20.002,00 | 0,00 | 173.831,42 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbllche Schutzrechte und ähnliche Rechte und werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 337.393,73 | 66.006,00 | 86.755,93 | 316.643,80 |
| 491.223,15 | 86.008,00 | 86.755,93 | 490.475,22 | |
| II. SACHANLAGEN | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 212.017,60 | 43.391,00 | 0,00 | 255.408,60 |
| 2. Technlsche Anlagen und Maschinen | 283.668,26 | 12.990,00 | 10.576,58 | 286.081,68 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 811.707,97 | 71.049,23 | 14.733.21 | 868.023.99 |
| 1.307.393,83 | 127.430,23 | 25.309,79 | 1.409.514,27 | |
| III. FINANZANLAGEN | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 1.798.616,98 | 213.438,23 | 112.065,72 | 1.899.989,49 | |
| NETTOBUCHWERTE | ||
| 31.12.2019 | 31.12.2018 | |
| € | € | |
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 49.928,00 | 69.930,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbllche Schutzrechte und ähnliche Rechte und werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 514.795,60 | 1.227.944,60 |
| 564.724,60 | 1.297.874,60 | |
| II. SACHANLAGEN | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.493.362,25 | 1.536.753,25 |
| 2. Technlsche Anlagen und Maschinen | 45.018,00 | 51.559,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 235.451,00 | 285.917,00 |
| 1.773.831,25 | 1.874.229,25 | |
| III. FINANZANLAGEN | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 25.000,00 | 25.000,00 |
| 25.000,00 | 25.000,00 | |
| 2.363.555,85 | 3.197.103,85 | |
Der Warenbestand wird auf Grund körperlicher Inventur mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet.
Die in Arbeit befindlichen Aufträge werden mit den Herstellungskosten bewertet.
Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEuro 37, sonstige Forderungen in Höhe von TEuro 3 sowie debitorische Kreditoren in Höhe von TEuro 89 enthalten.
Das Grundkapital beträgt Euro 1.000.000,00. Das Grundkapital ist eingeteilt in 1.000.000 Stammaktien zu Euro 1,-. Die Aktien lauten auf den Inhaber,
Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag beträgt Euro 941.088,- und entfällt in vollem Umfang auf Beträge aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie auf aktive latente Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Resturlaub und Überstunden in Höhe von TEuro 202, Rückstellungen für Tantiemen und sonstige Personalkosten in Höhe von TEuro 4, Rückstellungen für Beiträge zur Berufsgenossenschaft in Höhe von TEuro 48, Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von TEuro 30, Rückstellungen für betriebliche Versicherungen in Höhe von TEuro 18, Rückstellungen für die Kosten der Aufbewahrung steuerrelevanter Unterlagen in Höhe von TEuro 5, Rückstellungen für ausstehende Leistungsrechnungen in Höhe von TE£uro 113, Rückstellungen für Reisekosten in Höhe von TEuro 5, Rückstellungen für Grundsteuern in Höhe von TEuro 12, Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEuro 105, Rückstellungen für Bürgschaftsprovisionen in Höhe von TEuro 13, Rückstellungen für die Ersteilung und die Prüfung des Jahresabschiusses in Höhe von TEuro 52, Rückstellungen für noch zu erbringende Leistungen in Höhe von TEuro 131 sowie Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEuro 13.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:
| bis zu | 1-5 | größer 5 | |
| 1 Jahr | Jahre | Jahre | |
| (TEUR) | (TEUR) | (TEUR) | |
| Darlehensverbindlichkeiten | 1.189 | 367 | 0 |
| Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten | 490 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Anzahlungen | 14.465 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.741 | 87 | 13 |
| Sonstige | 779 | 500 | 0 |
| Summe | 18.664 | 954 | 13 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt und Verbindlichkeiten gegenüber den Sozialversicherungsträgern in Höhe von TEuro 612.
Die Verbindlichkeiten aus Anzahlungen sind in Höhe von Euro 1.360.871 durch Bürgschaften der R + V Versicherung abgesichert.
Die Darlehensverbindlichkeiten sind in Höhe von TEuro 1.200 grundbuchrechtlich abgesichert.
Die latenten Steuern entfallen auf die Aktivierung von Steuerguthaben aus der Verlustverrechnung und auf die Passivierung von Steuerverbindlichkeiten aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Anlagegüter.
II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Von den Umsatzerlösen wurden TEuro 8.136 im Inland und TEuro 2.126 im Ausland erwirtschaftet.
Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen u. a. Erträge aus der Veräußerung und Zuschreibung von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEuro 840, Erlöse aus Sachbezügen in Höhe von TEuro 75, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 37, Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von TEuro 4 sowie sonstige Erträge in Höhe von TEuro 2.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Aufwendungen für Raumkosten in Höhe von TEuro 264, Versicherungen und Beiträge in Höhe von TEuro 68, Reparaturen und Instandhaltungen in Höhe von TEuro 100, Fahrzeugkosten in Höhe von TEuro 148, Kosten der Warenabgabe in Höhe von TE£uro 226, Werbe- und Reisekosten in Höhe von TEuro 150, Aufwendungen für Fremdarbeiten in Höhe von TEuro 770, Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEuro 57, Fortbildungskosten in Höhe von TEuro 13, Betriebsbedarf und Werkzeuge in Höhe von TEuro 64 sowie Miet- und Leasingaufwendungen in Höhe von TEuro 122.
Die Aufwendungen aus Währungsrisiken betrugen Euro 0,00.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist nicht durch Steuern vom Einkommen und Ertrag belastet.
Der Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt:
| Jahresüberschuss | 187.311,28 € |
| Verlustvortrag | 2.203.920,03 € |
| Bilanzverlust | 2.016.608,75 € |
III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN HAFTUNGSVERHÄLTNISSEN, AUSSERBILANZIELLEN GESCHÄFTEN UND SONSTIGEN FINANZIELLEN VERPFLICHTUNGEN
Es bestehen die folgenden finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind (§ 285 Nr. 3 HGB):
| Art | Zweck | Betrag
(TEUR) |
| Leasingverträge | Betriebs- und Geschäftsausstattung | 629 |
| Mietvertrag für Immobilien | Beschaffung von Produktions- und Verwaltungsflächen | 219 |
| Darlehensvertrag | Finanzierung Neubau Produktionshalle und signin - fee WEGO | 1.000 |
| Summe | 1.848 |
Von dem Betrag über TEuro 1.848 sind TEuro 384 innerhalb eines Jahres fällig.
C. Sonstige Angaben
1. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Im Geschäftsjahr 2019 wurden durchschnittlich 120 Personen (Vorjahr 115) beschäftigt.
2. Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge
Vorstand:
Lüdger Grünewald, Dipl.Ing, Karben
Alexander Menche, Dipl. Kaufmann, Neu-Isenburg
Aufsichtsrat:
Ralf Sossna, Diplom-Finanzwirt, Altenstadt - Vorsitzender
Bernd Hoffmann, Dipl. Ing., Pirna - stellvertretender Vorsitzender
Simone Grünewald
Die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. der Schutzklause! des § 286 Absatz 4 HGB unterlassen.
3, Vorschlag über die Ergebnisverwendung
Vorstand und Aufsichtsrat der FLG Automation AG schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust in Höhe von Euro 2.016.608,75 auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen.
Karben, den 15. Dezember 2020
gez.
Lüdger Grünewald
gez. Alexander Menche
Lagebericht
Die FLG Automation Aktiengesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 72567 eingetragen.
Der Gegenstand des Unternehmens ist die Fabrikautomation mit Projektierung, Engineering, Softwareentwicklung, Fertigung, Montage und Service, Die FLG Automation adressiert mit ihren Produkten die Bereiche Consumer, Medizintechnik und Automotive mit Schwerpunkt auf den Bereichen Consumer und Medizintechnik.
Die FLG Automation Aktiengesellschaft unterhält ihre Produktion am Firmensitz Max-Planck-Str. 5-7 in 61184 Karben,
Das Unternehmen besteht seit 1981 und beschäftigte im Geschäftsjahr 2019 im Durchschnitt 120 Mitarbeiter.
Marktentwicklung
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Das weltweite Wirtschaftswachstum betrug trotz zunehmender globaler Risiken wie Im Vorjahr ca, 3%, dies bedeutete eine Abschwächung gegenüber 2018 um ca, 0,7 %. |
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Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2019 um 0,6 % gestiegen. Damit hat die Bundesrepublik Deutschlang im 10, Jahr in Folge ein Wachstum zu verzeichnen, gegenüber zum Vorjahr jedoch deutlich abgeschwächt. Auftragseingänge und Stimmungsindikatoren haben jedoch nachlassende positive Signale für die Industrie für das Jahr 2019 gezeigt. Insbesondere der Handelsstreit zwischen den USA und China, die Brexit-Diskussion, die Unsicherheit im Bereich Automotive und die Covid 19 Pandemie haben insgesamt zu einer starken Verunsicherung geführt, |
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Die Anschaffungsneigung der Konsumenten und die Stimmung im Handel sind weiterhin positiv. Die Binnennachfrage war, wie in den Vorjahren, eine wesentliche Stütze der Konjunktur, Daneben trug der anhaltende Bauboom zum Wachstum bei, |
Entwicklung im Maschinenbau 2019
Faktenüberblick Maschinenbau 2019 gemäß VDMA
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Der Umsatz im Maschinenbau fällt 2019 um nominal 1,7 % auf Milliarden Euro 228,7. |
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Politische Verwerfungen, Unsicherheit bei den Investoren und der Strukturwandel der Automobilindustrie haben hierzu gemäß VDMA geführt. |
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Die Ausfuhren nach China wachsen weiter, das Tempo wird sich im kommenden Jahr aber eher verlangsamen. |
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Der Maschinen- und Anlagenbau ist und bleibt größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland. In den ca. 6600 Maschinenbaufirmen wurden die Mitarbeiterzahlen stabil gehalten. |
Entwicklung der FLG Automation im Geschäftsjahr 2019
Die FLG Automation AG konnte an das dynamische Jahr 2018 in 2019 nicht anknüpfen,
Eine absolute Neuentwicklung für einen der Hauptkunden der FLG und der damit verbundenen Aufgabenstellungen im Bereich Servicedienstleistungen hat in 2019 zu starken strukturellen Veränderung der Kosten bei der FLG geführt. Der Materialeinsatz als auch die Kosten für Fremdpersonal konnten stark reduziert werden. Dies führte trotz einer um ca. 33% gefallenen Gesamtleistung zu einem positiven EBITDA.
(siehe Tabelle).
| GUV | 2019 | 2018 |
| Gesamtleistung | 12.436 | 18.737 |
| sonstige Erträge | 958 | 1.420 |
| Materialaufwand | 3.562 | 6.524 |
| Personalaufwand | 7.200 incl Fremdarbeiter. | 9.491 incl Fremdarbeiter |
| Abschreibungen | 834 | 1.983 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.424 | 1.492 |
| Zinsen | 210 | 157 |
| EBITDA | 625 | 630 |
| Marge | 5% | 3,3% |
| EBITDA | 625 | 630 |
| Marge | 5% | 3,3% |
| Bilanz | 2019 | 2018 |
| Anlagevermögen | ||
| Immaterielie Vermögensgegenstände | 564 | 1.298 |
| Sachanlage | 1.798 | 1.874 |
| Umlaufvermögen | ||
| 614 | 539 | |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| Forderungen aus L+L | 784 | 1.668 |
| Forderungen gegen v.U. | 2.347 | 1.500 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 214 | 58 |
| Kasse | 749 | 392 |
| RAP | 49 | 66 |
| Aktive latente Steuer | 905 | 825 |
| Summe Aktiva (ohne sonstiges} | 8.024 | 8.220 |
| Eigenkapital | 467 | 281 |
| Rücksteliungen | 750 | 530 |
| Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten | 991 | 1.316 |
| Erhaltene Anzahlung auf Bestellungen | 1.627 | 1,318 |
| Verbindlichkeiten aus L+L | 1.842 | 2806 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2,.334 | 1950 |
| Passive RAP | 14 | 19 |
| Summe Passiva | 8.024 | 8,.220 |
Die Betriebsleistung der FLG fiel in 2019 um 33 %, Durch einen stark veränderten Produktmix ist die Kostenquote aus Personal und Material auf ca. 80 % der Gesamtleistung gefallen, ausschlaggebend hierfür waren die auf TEuro 7.200 reduzierten Personalkosten bedingt durch die extreme Abnahme von Fremdpersonal. Durch die Abnahme der Personaikosten blieb das EBITDA 2019 mit ca. TEuro 1.249 im Bereich der Erwartungen, Schon Ende 2019 zeigten sich erste Auswirkungen der Covid 19 Infektion ausgehend von China auf die geschäftliche Entwicklung der FLG.
Im Geschäftsjahr 2019 konnte ein Großauftrag im Bereich Dialysefilterherstellung aus China akquiriert werden. Ein zweiter Auftrag desselben Kunden mit einer etwas veränderten Konfiguration wurde entgegen unseren Erwartungen in 2019 nicht vergeben.
Die Ertragslage des Jahres 2019 war weiterhin nicht zufriedenstellend. Das zurückgehende Wachstum hat, trotz des massiven Gegensteuerns der Geschäftsleitung auf Seiten der Kosten, zu einer immer noch unbefriedigenden Ertragslage geführt. Die Finanzlage war aufgrund der abgeschwächten Auftragslage, den fehlenden Folgeaufträgen und den damit verbundenen fehlenden Anzahlungen angespannt, Die FLG konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jedach weitestgehend termingerecht nachkommen, Der Vorstand hat aufgrund dieser Situation beschlossen, die Suche nach einem Partner zu intensivieren. Im Hinblick auf das verstärkte Interesse an dem Bereich Dialysefilterherstellung durch die Investoren wurden in 2019 weitere substanzielle Assets an die FLG Medizintechnik GmbH verkauft. Der Vorstand geht davon aus, den Prozess bis zum Ende des Jahres 2020 abgeschlossen zu haben und damit die Grundlage für eine stabile Zukunft der FLG Automation AG zu schaffen.
Forschung und Entwicklung
Die FLG hat auch im Geschäftsjahr 2019 ihr Augenmerk auf die weitere Entwicklung ihrer Produkte und Prozesse gelegt, Dies ist hinsichtlich der strategischen Ziele:
| • |
Sicherung eines sehr hohen Technologielevels |
| • |
Einstieg in neue Technologie- und Produktfelder |
| • |
Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, auch hinsichtlich der weiteren Digitalisterung notwendig |
Grundsätzlich wird bei der FLG der überwiegende Teil der Forschung und Entwicklung im Rahmen der Abwicklung von Kundenaufträgen erarbeitet. Soweit sich für derartige Entwicklungen Einsatz- und Verwendungsmöglichkeiten über den konkreten Kundenauftrag hinaus ergeben, werden diese Entwicklungen abstrahiert zu eigenen Produkten weiterentwickelt. PFalls die Voraussetzungen für eine Aktivierung derartiger Entwicklungskosten erfüllt sind, werden bestimmte Neuentwicklungen, wie zum Beispiel die Entwicklung neuer Achsen, aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Im Jahr 2019 hat die FLG ihre Produkte für die Dialysefilterfertigung nochmals weiterentwickelt, so dass ein nahezu standardisiertes Baukastensystem entstanden ist. Insbesondere auf den kritischen Bereich der Trocknung von Dialysefiltern wurde das Augenmerk gelegt. Hier konnte die FLG zusammen mit einem Technologiepartner eine neuartige Methode zur Trocknung von Diaiysefiltern im Rahmen des Produktionsprozesses entwickeln. Dies neuartige Methode wird von der FLG zum Patent angemeldet.
Im Bereich e-Mobility konnten wir das bereits seit Jahren erarbeitete Know-how der FLG im Bereich der Batteriemontage und Funktionstests noch nicht in konkreten Projekten umsetzen. Wir gehen davon aus, dass dies erst im Geschäftsjahr 2020/2021 geschehen wird.
Bericht über die zukünftige Entwicklung der FLG
Die Investitionen in zukünftige Technologien im Bereich e-Mobility, aber vor allem auch die Weiterentwicklungen der Produkte im Bereich Medizintechnik und Consumer lassen uns vorsichtig positiv In die weitere Zukunft blicken,
Im Bereich Dialysefilterfertigung sehen wir seit Ende 2018 wieder eine verstärkte Nachfrage nach unseren Produkten. Diese Nachfrage trifft auf einen Markt mit sehr wenig Anbietern von turn key-Anlagen. Wir haben dieser Entwicklung Rechnung getragen, indem wir unser bestehendes Produktportfolio in diesem Bereich konsequent weiterentwickelt haben, Das Geschäft mit Dialyseproduktionslinien ist zum einen sehr international zum anderen aufgrund längerer Durchlaufzeiten aber auch kapitalintensiv. Wir haben diesen Produktbereich an eine im Jahr 2018 neu gegründete Tochtergesellschaft, die FLG Medizintechnik GmbH, veräußert und wollen diesen Bereich zukünftig mit einem starken Partner gemeinsam weiterentwickeln. Im Geschäftsjahr 2019 wurden weitere substanzielle Assets an die FLG Medizintechnik GmbH veräußert. Die Gespräche mit den potentiellen Investoren zeigen uns, dass neben der attraktiven Kundenbasis, insbesondere das Know-how im Bereich Dialysefilterfertigung, hohes Interesse hervorruft.
Im Bereich Consumer wurde in Zusammenarbeit mit einem unserer Kunden ein Konzept für modulare Maschineneinheiten entwickelt, die in zukünftigen Fertigungslinien eingesetzt werden, Die Basis dieser modularen Maschineneinheiten ist so ausgelegt, dass sie für unterschiedliche Produkte von unterschiedlichen Maschinenherstellern zur Integration der für die Montage notwendigen Fertigungseinheiten eingesetzt wird. Innerhalb dieser Basismodule kommen FLG-spezifische Komponenten zum Einsatz, Für die FLG war diese Entwicklung ein Grundstein, auch im Jahr 2019 substantielle Umsätze in diesem Bereich zu erwirtschaften, Wir gehen davon aus, auch in den Geschäftsjahren 2020 und folgende in diesem Bereich wachsende Umsätze zu erreichen.
Im Bereich e-Mobility haben wir 2019 Zurückhaltung bei den Autozulieferern festgestellt, Wir konnten in diesem Bereich die erwarteten Umsätze nicht erwirtschaften, gehen jedoch davon aus, dass sich dies bei einer sich erholenden Automobilwirtschaft ändern wird.
Die FLG Automation AG ist damit konfrontiert, dass sie immer häufiger als Generalunternehmer beauftragt wird und damit einhergehend die Losgrößen einzelner Aufträge stark zunehmen. Dies ist im Zusammenspiel mit einer voranschreitenden Internationalisierung, insbesondere im Bereich Dialysefilterfertigung, mit erheblichen Risiken für die FLG verbunden.
Die FLG hat ein Risikomanagementsystem aufgesetzt, um solche Risiken zu minimieren. Wir sehen jedoch die Notwendigkeit, das mögliche Wachstum in diesem Bereich mit einem starken Partner gemeinsam zu erreichen.
Weitere Risiken sehen wir in der derzeitigen Abschwächung der Konjunktur insbesondere durch die Bedrohung durch die Covid 19 Pandemie.
Für das Geschäftsjahr 2020 gehen wir Corona bedingt nur von einem Anstieg der Betriebsleistung auf Euro 13.500.000 aus. Aus der Zusammensetzung der bestehenden Aufträge ergibt sich, dass wir das Geschäftsjahr 2020 deutlich positiv abschließen werden. Dies jedoch nur unter der Voraussetzung, dass sich die Covid 19 Pandemie nicht weiter verschlimmert.
Karben, den 15. Dezember 2020
gez.
Lüdger Grünewald
gez. Alexander Menche
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