Saskia Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marina Dr. Palm seit 8.11.2024 | Geschäftsführer |
Gero Hempel seit 2.2.2018 | Geschäftsführer |
Franz Gayer seit 3.11.2017 | Prokura |
Andreas Ehrentraut seit 31.7.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Packwell GmbHMonheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Packwell GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Packwell GmbH, Monheim am Rhein - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Packwell GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 4. April 2024 EY
GmbH & Co. KG
Maxim Orlov, Wirtschaftsprüfer Fabian Scharfenstein, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma Packwell GmbH mit Sitz in Monheim im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 75294 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen über drei bis fünf Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlich Nutzungsdauer beträgt 3-15 Jahre. Für mehrschichtige Nutzung werden Zuschläge auf die linearen Abschreibungssätze vorgenommen. Für Klischees und Stanzwerkzeuge wurde ein Festwert übernommen. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und die fertigen Erzeugnisse wurden nach der retrograden Methode, ausgehend von den Verkaufspreisen nach Abzug von Erlösschmälerungen, noch anfallenden Fertigungs- und Vertriebskosten sowie kalkulatorischem Gewinn, angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Pensionsrückstellung ist nach den Grundsätzen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ermittelt worden. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vorjahr 1,78 %) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,5 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit 0,00 % angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Altersteilzeitguthaben wurde eine jährliche Gehaltssteigerung von 3 % angenommen. Die Rückstellung wurde unter Verwendung der von der Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen gemäß § 253 HGB unter Berücksichtigung der individuellen Laufzeiten abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Zinsaufwendungen und Zinserträge werden entsprechend ihrer Entstehung erfasst. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber dem Gesellschafter i. H. v. TEUR 2.610 enthalten. Die Gesellschaft wies im Vorjahr eine Verbindlichkeit i. H. v. TEUR 1.069 gegenüber dem Gesellschafter aus. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Den Rückstellungen für Pensionen liegt ein finanzmathematisches Gutachten zugrunde. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 66. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für den Personalbereich (Berufsgenossenschaftsbeiträge, Jubiläen, Resturlaub, Gleitzeitguthaben, Altersteilzeit) und Kundenboni, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, unterlassene Instandhaltung, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sowie für Jahresabschlusskosten gebildet. Die Rückstellungen für Altersteilzeit enthalten das Entgelt für die geleistete Mehrarbeit, Sozialversicherungsbeiträge und zusätzliche Rentenbeiträge des Arbeitgebers, Abfindungen für Rentenabschläge sowie die Aufstockungsbeträge. Deckungsvermögen in Form von verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurde mit dem beizulegenden Zeitwert von TEUR 945 angesetzt und mit dem Erfüllungsbetrag der entsprechenden Altersteilzeitverpflichtung in Höhe von TEUR 292 verrechnet. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 0. Im Geschäftsjahr 2023 sind wie im Vorjahr keine wesentlichen Erträge aus Deckungsvermögen angefallen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Inventars (Maschinen und technische Anlagen) gesichert. Im Vorjahr sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter i. H. v. TEUR 1.069 enthalten. Im aktuellen Geschäftsjahr wird eine Forderung gegenüber dem Gesellschafter bilanziert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von Schwestergesellschaften in Höhe von TEUR 74 (Vorjahr TEUR 75). Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung nach § 251 HGB mit der Seyfert GmbH, Reichenbach, zugunsten von Gläubigern der Schwestergesellschaft in Höhe von EUR 3.718.750,00. Nach § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die Gewerbe- und Umsatzsteuer des Organkreises der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG, Aalen. Der Organträger ist seinen jeweiligen Verpflichtungen bisher uneingeschränkt nachgekommen. Das aus den Verpflichtungen aus Gewährleistungsverträgen, sowie nach § 73 AO wird von der Geschäftsführung aufgrund des bisherigen Zahlungsverhaltens der betreffenden verbundenen Unternehmen als nicht wahrscheinlich eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 1.351 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 804). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Pacht-, Miet- und Wartungsverträgen und eine Investition in einen Dampfkessel für das Werk Andernach. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige Erlöse Bei den sonstigen Erlösen in Höhe von TEUR 857 (Vorjahr TEUR 827) handelt es sich im Wesentlichen um Verrechnungen von Paletten und Frachtdienstleistungen an Kunden. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr TEUR 127) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 88 (Vorjahr TEUR 26) und der Herabsetzung der Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen mit TEUR 35 (Vorjahr TEUR 32) Außerdem sind folgende Vorgänge enthalten: Erträge aus Versicherungsleistungen mit TEUR 8 (Vorjahr TEUR 9) sowie Erträge aus Schadenersatz in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 17). Im Vorjahr waren außerdem Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen i. H. v. TEUR 12 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 11.932 (Vorjahr TEUR 13.180) setzen sich zusammen aus Betriebskosten TEUR 5.382 (Vorjahr TEUR 5.284), Vertriebskosten TEUR 5.174 (Vorjahr TEUR 6.618), Verwaltungskosten TEUR 1.031 (Vorjahr TEUR 956) und übrigen Aufwendungen TEUR 344 (Vorjahr TEUR 322). Die Minderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen i. H. v. TEUR 1.248 ist insbesondere auf die Reduzierung der Vertriebskosten in den Frachten und Versandkosten zurückzuführen (./. TEUR 1.403). Die Betriebskosten des diesjährigen Geschäftsjahres enthalten TEUR 100 periodenfremde Aufwendungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Für das Geschäftsjahr 2023 besteht unverändert zum Vorjahr die ertragsteuerliche Organschaft mit der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG. Aufwand aus Gewinnabführung Auf der Grundlage des in 2015 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wurde der Gewinn des Berichtsjahres an die Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG, Aalen, in Höhe von TEUR 4.857 übertragen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer sind:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Packwell GmbH hat im Berichtsjahr folgende Dienstleistungen des Abschlussprüfers in Anspruch genommen:
Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Die Angabe Mitarbeiterzahl 2022 wurde im Vergleich zur Angabe im Vorjahresbericht um +16 Mitarbeiter (Gewerbliche) korrigiert. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Palm Papier GmbH & Co. KG, Aalen, einbezogen. Die Palm Papier GmbH & Co. KG erstellt lediglich einen Konzernabschluss, der den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen umfasst. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Monheim am Rhein, 4. April 2024 Die Geschäftsführung Dr. Wolfgang Palm Gero Hempel Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für 20231. Grundlagen Die Packwell GmbH mit Sitz im Monheim am Rhein ist mit ihren Standorten in Monheim und Andernach in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Verpackungslösungen aus Wellpappe tätig. Sie verfügt über einen umfangreich modernisierten Maschinenpark mit Rotationsstanzen, Flachstanzen, Inline-Maschinen und Falt-Klebe- Anlagen. Die Standorte sind ausgestattet, um Verpackungen mit bis zu 7-farbigem Flexo-Druck und mit einer Arbeitsbreite von bis zu 2,5 m herzustellen - auch in schweren, dreiwelligen Qualitäten. Seit dem Jahr 2014 gehört die Packwell GmbH zur Palm Gruppe, Aalen. Das inhabergeführte Familienunternehmen gehört im Bereich Wellpappenverpackungen zu den führenden Herstellern in Europa. 2. Wirtschaftsbericht 2a. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge immer noch hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist nach Angabe des statistischen Bundesamtes in Deutschland im Jahr 2023 um - 0,3 % gesunken. Absolut lag das Bruttoinlandsprodukt damit um 0,7 % über dem Niveau des Jahres 2019 vor dem Ausbruch der Corona- Pandemie. Die Entwicklung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen stark unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um - 2,0 % zurück. Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um - 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Er lag damit um 1,5 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (- 6,2 %). Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von EUR 82,7 Milliarden. Das waren etwa EUR 14 Milliarden weniger als im Jahr 2022 (EUR 96,9 Milliarden). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremsen, die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie entfielen aber. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt - 1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag. Die preisbereinigten Bruttoanlageinvestitionen sind in 2023 um - 0,3 % gesunken. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Jahresvergleich um 5,9 %. Die Inflation fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor, lag jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 mit 12,4 % besonders stark. Energieprodukte verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 %. Preisrückgänge gab es beim Heizöl (- 22,2 %) und mit durchschnittlich - 5,8 % bei Kraftstoffen. Die Preise für Dienstleistungen stiegen im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit 4,4 % unterdurchschnittlich. Die Nominallöhne lagen im 3. Quartal 2023 um 6,3 % über dem Vorjahresquartal. Aufgrund des Anstiegs der Verbraucherpreise um 5,7 % im gleichen Zeitraum stiegen die Reallöhne erstmals seit drei Jahren wieder um 0,6 %. Auch auf dem Arbeitsmarkt zeigten sich erste Auswirkungen der konjunkturellen Eintrübung. Die Arbeitslosenquote stieg von 5,3 % im Jahr 2022 auf durchschnittlich 5,7 % im Jahr 2023. Sie liegt damit über dem Vorkrisen-Niveau des Jahres 2019 und ist nach einem zwischenzeitlichen Rückgang im Vorjahr erneut angestiegen. Verbandsstatistiken zeigen für 2023 einen Absatzrückgang für Wellpappenverpackungen in Deutschland von rund 8 %. Die Papierpreise sanken insbesondere zu Beginn des Jahres sehr stark. Nachdem die Papierpreise in der Jahresmitte stabil blieben, gab es im November einen weiteren merklichen Rückgang, insbesondere für braune, altpapierbasierte Sorten. Das gewichtete Gesamtpreisniveau nach EUWID sank von Januar bis Dezember 2023 um - 16,2 %. Zusätzlich zu den nach wie vor hohen Rohstoffkosten rechnen die Mitglieder des deutschen Verbands der Wellpappenindustrie mit einem durchschnittlichen Anstieg der übrigen Kosten von 4,8 % im Jahr 2024. Die erheblichen Preissteigerungen des letzten Jahres konnten über die Verkaufspreise kompensiert werden. Die Durchschnittserlöse sanken jedoch im Jahresverlauf stetig bis auf 67,3 Cent/m 2 im September 2023 und lagen damit mit - 15,2 % unter dem Wert aus dem Vorjahresmonat. 2b. Ertragslage Im Jahr 2023 hat das Unternehmen einen Absatz von 103 Mio. m 2 Wellpappe erzielt (Vorjahr 121 Mio. m 2 ). Der Umsatz fiel um 21,2 % auf 75,9 Mio. EUR; 68,6 % der Umsätze wurden im Inland erwirtschaftet. Die Materialeinsatzquote der Packwell GmbH ist aufgrund erheblicher Preissenkungen bei den Rohstoffen und im Bereich Energie im Vergleich zum Vorjahr gefallen und betrug im Berichtsjahr 51,3 % (Vorjahr 63,2 %) der Gesamtleistung. Der Personalaufwand liegt mit TEUR 17.645 um TEUR 667 unter dem Vorjahreswert. Der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung hat sich auf 24,1 % erhöht (Vorjahr 18,9 %). Die Abschreibungen haben sich um TEUR 2.974 auf TEUR 1.501 verringert und belaufen sich auf 2,0 % (Vorjahr 4,6 %) der Gesamtleistung. Ursächlich für die Verringerung der Abschreibungen ist der in 2016 weitgehend erneuerte Maschinenpark im Werk Monheim, dessen Abschreibung ausgelaufen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 1.248 auf TEUR 11.932 verringert. Sie belaufen sich auf 16,3 % der Gesamtleistung (Vorjahr 13,6 %). Der Rückgang ist vor allem auf die Reduzierung der Vertriebskosten (./. TEUR 1.444) zurückzuführen. Die Kapazitäten der Werke in Monheim und Andernach waren im Jahresverlauf gut ausgelastet. Der Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt im Berichtsjahr TEUR 4.507 und hat sich damit im Verglich zum Vorjahr deutlich verbessert (Vorjahr ./. TEUR 624). Das EBITDA hat sich positiv entwickelt und liegt im Berichtsjahr bei TEUR 6.248 (Vorjahr TEUR 4.303). Die EBITDA-Marge betrug 8,5 % (Vorjahr 4,4 %). Der erwartete deutliche Absatzrückgang ist eingetreten. Die Prognose, im Jahr 2023 ein Ergebnis leicht über dem Vorjahresniveau zu erreichen, wurde dennoch deutlich übertroffen. 2c. Finanz- und Vermögenslage Das Unternehmen erwirtschaftete 2023 einen Cashflow im engeren Sinne (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) in Höhe von TEUR 6.008 (Vorjahr TEUR 3.851). Weiterhin hat der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten einen nennenswerten Einfluss auf die Finanzlage der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr betrug der Mittelabfluss zur Tilgung bestehender Kredite TEUR 2.875 (Vorjahr TEUR 2.875). Das Unternehmen verfügt weiterhin über Kreditlinien in Höhe von 2,5 Mio. EUR. Die Finanzausstattung und Liquidität werden gruppenweit durch die Muttergesellschaft Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG gesteuert. Die Finanzierung der Gesellschaft ist nach Einschätzung der Geschäftsführung durch die Erwirtschaftung positiver Cashflows im engeren Sinne und die bestehenden Kreditlinien gesichert. Das Unternehmen verfügt über ausreichende Liquidität. Die Bilanzsumme ist um 19,9 % auf TEUR 16.856 zurückgegangen. Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen die Verringerung des Anlagevermögens. Das Anlagevermögen des Unternehmens beträgt TEUR 2.396, was 14,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr 11,4 %) entspricht. Die Vorräte entsprechen 34,5 % (Vorjahr 48,4 %) der Bilanzsumme. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen bei 49,3 % (Vorjahr 31,9 %) der Bilanzsumme. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten saldierte Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungskonto mit der Papierfabrik Palm, auf dem u. a. auch die Verbindlichkeiten aus der vertraglich vereinbarten Gewinnabführung ausgewiesen werden. Die Eigenkapitalquote beträgt 11,9 % (Vorjahr 9,6 %). Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um TEUR 3.471 auf TEUR 7.484 gesunken und betragen 44,4 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um TEUR 809 zurückgeführt werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3a. Chancen und Risiken Für die Verpackungs- und Wellpappenindustrie sehen wir mittel- und langfristig überwiegend Chancen für eine positive Weiterentwicklung. Die Verpackungs- und Wellpappenbranche profitiert vom starken Konsum der Bürger und damit von einem dynamisch nachfragenden, breiten Kundenkreis, der unabhängig von der Entwicklung einzelner Branchen und Märkte eine wenig konjunkturanfällige Absatzentwicklung ermöglicht. Der wachsende Internet-Handel hat dabei einen maßgeblichen Einfluss auf die Mengenentwicklung der Wellpappenbranche. Auch die Umweltverträglichkeit der Wellpappenverpackungen, die bei Unternehmen und Verbrauchern einen immer größeren Stellenwert erhält, ist eine Stärke und Chance der Branche. Die Wellpappenverpackungen bestehen zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen und werden nach Gebrauch nahezu vollständig recycelt. Wir erwarten deshalb eine insgesamt steigende Nachfrage nach Verpackungen. Kurzfristig bestehen Risiken für die Wellpappenbranche aus der aktuellen Konjunkturentwicklung. Die Steigerung der Verbraucherpreise drückte bis zuletzt auf die Konsumneigung der Verbraucher. Der nun wieder eingetretene Anstieg der Reallöhne sollte sich jedoch positiv auf die Absatzentwicklung auswirken. Risiken bestehen weiterhin in möglicherweise schwankenden Rohstoffpreisen sowie in dem intensiven Wettbewerb zwischen den Anbietern. Die Packwell GmbH verkauft an etwa 900 Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Viele der Kundenbeziehungen sind langjährig gewachsen. Eine kritische Konzentration auf wenige Kunden besteht nicht.Wichtigster Rohstofflieferant des Unternehmens sind die gruppeneigenen Papiermaschinen, deren Wellpappenrohpapiere auf den Wellpappenanlagen des Unternehmens zu Wellpappe verarbeitet werden. Diese vertikale Integration stellt eine weitere Chance für das Unternehmen dar, denn sie sichert die permanente Versorgung der eigenen Werke mit Rohpapieren. Da die Herstellung der Wellpappenrohpapiere auf drei verschiedenen Papiermaschinen und an drei unterschiedlichen Standorten erfolgt, ist selbst bei Produktionsproblemen einer Papiermaschine die permanente Versorgung gesichert. Das Unternehmen und die Führung der Palm Verpackungswerke stehen in permanentem Austausch, um Risiken und Chancen laufend neu zu bewerten und um entsprechende Maßnahmen festzulegen. Die Risiken und Chancen erscheinen insgesamt ausgewogen. Auch bei Eintreten der hier genannten Risiken sehen wir den Fortbestand des Unternehmens als gesichert. 3b. Prognosebericht Der Sachverständigenrat geht davon aus, dass sich die schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, fortsetzt und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremst. Auch wenn davon ausgegangen wird, dass sich der private Konsum durch wieder steigende reale Einkommen bis Ende 2024 erholt, rechnet der Sachverständigenrat aufgrund des negativen Außenbeitrags nur mit einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,7 %. Die Verbraucherpreisinflation schätzt der Sachverständigenrat für das Jahr 2024 auf 2,6 %. Der Verband der Wellpappenindustrie rechnet für das Jahr 2024 mit einer arbeitstäglichen Absatzsteigerung im Vergleich zu 2023 von 1,4 %. Der Verband geht aufgrund der erwarteten geringeren Inflation und der daraus resultierenden Steigerung der Reallöhne von einer allmählichen Erholung der Nachfrage aus. Die Marktstellung des Unternehmens ist unverändert gut. Durch die kontinuierliche Modernisierung und Erweiterung unserer Anlagen erwarten wir eine kontinuierliche Verbesserung unserer Produktqualität sowie eine Erweiterung unseres Produktprogramms. Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr zu erwartenden niedrigeren durchschnittlichen Verkaufspreise rechnen wir für 2024 mit einem preisbedingten leichten Umsatzrückgang. Davon ausgehend, dass dieser nicht vollumfänglich durch Kosteneinsparungen kompensiert werden kann, erwarten wir für 2024 ein Ergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau.
Monheim, 4. April 2024 Die Geschäftsführung Dr. Wolfgang Palm Gero Hempel |
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