Stammdaten

Register
Amtsgericht Landau HRB 30590
Eingetragen
28.7.2009
Branche
Speichern von Gas zu VersorgungszweckenGashandel durch RohrleitungenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist - jeweils unter Beachtung betriebswirtschaftlicher Grundsätze - die Gasversorgung durch Vertrieb und damit zusammenhängende Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Dr. Waßmuth
seit 2.10.2009
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

ESW GasVertrieb GmbH

Landau in der Pfalz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht

Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft konnte sich in 2010 unerwartet stark erholen und zeigte ein deutlich positives Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wies einen Anstieg von rd. 3,6 % auf, wobei insbesondere die Exporte und damit verbunden das produzierende Gewerbe sich erheblich erholt haben. Die Folge dieser Erholung ist ein Anstieg des allgemeinen Energiebedarfs. Entsprechend den Angaben und Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) ist der Primärenergieverbrauch in Deutschland im Berichtsjahr um 4,6 % auf rd. 479,6 Mio. t SKE angestiegen. Die im Vorjahresvergleich relativ kühlere Witterung trug ebenfalls zu einem Anstieg beim Energieverbrauch in Deutschland bei.

Wirtschaftliches Umfeld der ESW GasVertriebs GmbH

Die ESW GasVertrieb GmbH wurde zum 1. Januar 2009 durch Ausgliederung aus der EnergieSüdwest AG im Zusammenhang mit der Veränderung der Anteilseignerstruktur der EnergieSüdwest AG gegründet. Gesellschafter sind die Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH mit 90% und die Enovos Deutschland AG mit 10% Gesellschafteranteil. Die ESW GasVertrieb GmbH beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter, so dass die wesentlichen Dienstleistungen von der EnergieSüdwest AG erbracht werden.

Die Geschäftsführung des Auftraggebers wird in Personalunion vom Vorstand der EnergieSüdwest AG wahrgenommen.

Im Berichtsjahr verkaufte die ESW GasVertrieb GmbH insgesamt 460 GWh Gas. Davon entfielen 360 GWh auf Tarifkunden, 97 GWh auf Großkunden und rd. 3 GWh auf den Verkauf von Gas an den beiden Tankstellen.

Die ESW GasVertrieb GmbH konnte im Berichtsjahr Umsatzerlöse von 22.998 T€ inklusive Erdassteuer (2.548 T€) erzielen. Darin enthalten sind 128 T€ Umsatz durch Gasverkauf an den Tankstellen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Jahr 2010 auf 2.189 T€.

Aufwandsentwicklung

Der Materialaufwand beinhaltet neben den Energiebezugskosten auch die Netzkosten sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen und belief sich in 2010 auf 18.237 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 3.401 T€, davon entfallen 1.131 T€ auf Dienstleistungen sowie eine Zuführung einer Rückstellung von 2.190 T€ für drohende Rückzahlungsansprüche.

Ergebnissituation

In 2010 erreichte die ESW GasVertrieb GmbH ein Betriebsergebnis (EBT = Ergebnis vor Steuern) von 1.005 T€ und einem Jahresüberschuss von 848 T€.

Vermögensstruktur

Die Vermögensstruktur der ESW GasVertrieb GmbH stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:

Die Bilanzsumme beläuft sich auf 17.366 T€, die in voller Höhe auf Umlaufvermögen entfällt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 905 T€ (Vj. 557 T€), was einer Eigenkapitalquote von 5,2 % (Vj. 2,9 %) entspricht. Die Rückstellungen stellen mit 5.275 T€ (Vj. 5.233 T€) einen wesentlichen Posten des Fremdkapitals dar.

Finanzlage

Unsere Gesellschaft ist in das Cash-Management der EnergieSüdwest AG eingebunden. Hierdurch war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit sicher gestellt.

Risikobericht für das Geschäftsjahr 2010

Das Risikomanagement unserer Gesellschaft ist innerhalb der Risikomanagementprozesse der EnergieSüdwest AG abgebildet. Die Unternehmensrisiken werden im Sinne eines Früherkennungssystems standardisiert erfasst und hinsichtlich ihrer möglichen finanziellen Auswirkungen bewertet. Die ESW GasVertriebs GmbH identifiziert die in ihrem Zuständigkeitsbereich auftretenden Risiken und bewertet entsprechend der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit die mögliche Schadenshöhe. Im Rahmen des Risikomanagementsystem werden adäquate Maßnahmen zur Minderung der Risiken, entweder durch Minderung der Eintrittswahrscheinlichkeit oder der Schadenshöhe, entwickelt und umgesetzt.

Das Risikomanagement der EnergieSüdwest AG hat bei der ESW GasVertrieb GmbH im Rahmen der Quartalsberichterstellung drei umfassende Risikoinventuren, jeweils zum 31. März, zum 30. Juni und zum 30. September 2010 durchgeführt.

Im Geschäftsjahr 2010 lag der Schwerpunkt der Risiken bei der ESW Gasvertrieb GmbH in der Gruppe der Marktrisiken. Margenrisiken und Chancen aus veränderten Beschaffungsmodalitäten haben maßgeblich das Ergebnis der ESW GasVertrieb GmbH beeinflusst.

Der Rückgang beim Gasabsatz im Jahr 2010 gegenüber dem Jahr 2009 beträgt saldiert insgesamt rund 33 GWh.

Witterungsbedingt ist der Gasabsatz bei den Jahreskunden gegenüber dem Vorjahr sogar um 42 GWh gestiegen, bei den Großkunden wurden gegenüber 2009 hingegen 75 GWh weniger Gas verkauft. Dabei handelt es sich um den Verlust des Großkunden Ronal mit rund 60 GWh sowie weiteren 8 GWh bei dem Kunden "Vinzentius-Krankenhaus und Pflegeheim" und sowie 12 GWh Mengenverlust beim Asphaltmischwerk, das einen Teil der Energie seit 2009 mit Kohlestaub abdeckt. Erfreulicherweise konnten 2 Gaskunden (C+C und Bethesda) mit 3 GWh wieder gewonnen werden.

Als Kundenbindungsmaßnahmen erhielten Anfang März 2010 rund 14.000 Jahreskunden ein Angebot in die Tarife e.lan komfort plus und e.lan online plus zu wechseln. Diese Tarife liegen preislich unter ihren Ursprungstarifen (e.lan komfort und e.lan online). Zum Laufzeitende der Tarife erhalten die Kunden einen Treuebonus. Das Angebot wurde von einer Vielzahl Kunden angenommen.

Zum 1. Oktober 2010 wurde ein neuer Bezugsvertrag für zwei Jahre abgeschlossen. Die darin enthaltenen Konditionen sind gegenüber dem alten Gasbezugsvertrag erheblich vorteilhafter, so dass die ESW Gasvertrieb GmbH trotz anhaltend starkem Wettbewerb im Jahres- und Großkundensegment in 2010 auf eine deutlich verbesserte Rohmargensituation verweisen kann.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Jahresabschlussstichtag ereigneten sich nach unseren Erkenntnissen nicht.

Fazit

Das gute Ergebnis der ESW GasVertrieb GmbH spiegelt die verbesserte Beschaffungssituation für die ESW Gasvertrieb GmbH wider. In dem zum 1. Oktober 2010 neu abgeschlossenen Bezugsvertrag bieten die Änderungen in den Positionen "Leistungspreis" und "Einkauf zu Festpreisen" alle Voraussetzungen, um aktiv am Markt zu agieren und auskömmliche Margen zu erzielen.

Die Gesellschaft war zu keinem Zeitpunkt einer bestandsgefährdenden Situation ausgesetzt.

Ausblick

Das Risikoumfeld wird für ESW GasVertrieb GmbH auch im Jahr 2011 durch eine anhaltende Zunahme des Wettbewerbs geprägt sein, was die ESW GasVertrieb GmbH in ihrer Planung weitestgehend berücksichtigt hat. Erfreulicherweise konnte in Vertragsverhandlungen mit der Firma Ronal für 2012 und 2013 die Gasversorgung mit rund 60 GWh gesichert werden, so dass insgesamt mit einer positiven Entwicklung der Gesellschaft in den kommenden Jahren gerechnet wird.

Die Geschäftsführung der ESW GasVertrieb GmbH rechnet für die kommenden beiden Jahre gemäß genehmigten Wirtschaftsplan vom 8. November 2010 mit deutlich höheren Ergebnissen als in den Vorjahren, für 2011 mit einem EBT von 2.082 T€ und für 2012 mit 1.390 T€, in der Erwartung, dass die erzielten Bezugskostenvorteile nicht sofort in vollem Umfang an die Kunden weiter gegeben werden müssen. Mittelfristig werden darüber hinaus auf Grund der ständig zunehmenden Wettbewerbssituation aber nur noch Ergebnisse im Bereich von rund 500 T€ erwartet.

 

Landau, im März 2011

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

EUR EUR 2009
TEUR
Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.333.348,72 11.496
2. Forderungen gegenüber nahe stehende Unternehmen 809,00 1
3. Sonstige Vermögensgegenstände 142.992,00 7.755
14.477.149,72 19.252
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.888.743,78 219
17.365.893,50 19.471

Passiva

EUR EUR 2009
TEUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 25.000,00 25
II. Bilanzgewinn 880.336,65 532
905.336,65 557
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 5.275.387,62 5.233
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 8.333.398,53 8.457
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 169.106,42 3.543
3. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 719.168,93 111
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.963.495,35 1.570
davon aus Steuern EUR 0 (Vj. TEUR 0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0 (Vj. TEUR 0)
11.185.169,23 13.681
17.365.893,50 19.471

Gewinn- und Verlustrechnung für 2010

EUR EUR 2009
TEUR
1. Umsatzerlöse 22.998.126,35 27.582
2. Gassteuer - 2.547.672,25 - 2.931
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.188.756,34 196
22.639.210,44 24.847
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.809.901,82 16.697
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.427.621,84 6.411
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.400.922,22 1.210
21.638.445,88 24.318
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.316,42 3
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 49,99
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.005.030,99 532
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 156.547,62 0
10. Jahresüberschuss 848.483,37 532
11. Gewinnvortrag 31.853,28 0
12. Bilanzgewinn 880.336,65 532

ANHANG für das Geschäftsjahr 2010

der ESW GasVertrieb GmbH

I. Angaben zur Form und Darstellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Bilanz wurde vor der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt und Jahresüberschuss sowie Gewinnvortrag unter dem Posten Bilanzgewinn zusammengefasst.

In der Bilanz wurden die Verpflichtungen gegenüber der EnergieSüdwest AG aus dem Verrechnungsverkehr erstmals unter den "sonstigen Verbindlichkeiten" (anstelle den Liefer-/Leistungsverbindlichkeiten) ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Die Gliederung der Bilanz wurde im Forderungs- und Verbindlichkeitsbereich dahingehend geändert, dass Verbund- und Beteiligungsbeziehungen als Ausweis gegenüber "nahestehende Unternehmen" erfolgen.

Auf die Anpassung von Vorjahreszahlen in Zusammenhang mit der erstmaligen Anwendung des Bilanzmodernisierungsgesetztes (BilMoG) wurde entsprechend Art. 67 Abs. 8 EGHGB verzichtet.

II. Erläuterungen zu Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos zum Nominalwert bzw. zum am Stichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen und pauschal berechnete Wertberichtigungen wurden sofern notwendig gekürzt.

Bei den sonstigen Rückstellungen wurden im Rahmen der Bewertung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu Posten der Bilanz

Die ESW GasVertrieb GmbH besitzt kein Anlagevermögen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit 14.477 T€ (Vj. 19.253 T€) vor Ablauf eines Jahres fällig.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen von 109 T€ (Vj. 58 T€) sowie eine pauschal ermittelte Wertberichtigung von 109 T€ (Vj.136 T€) in Abzug gebracht worden.

Der Energieverbrauch der Jahreskunden wird nach einem festliegenden Plan über das Jahr verteilt einmal abgelesen und berechnet (rollierendes Verfahren). Die Mengen werden anhand von Wichtungstabellen entsprechend verteilt und abgegrenzt. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind abgegrenzte Forderungen von 11.585 T€ (Vj. 9.269 T€) enthalten.

Die Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen 1 T€ (Vj. 1 T€) betreffen die Gesellschafterin Stadtholding Landau i. d. Pfalz GmbH und resultieren aus Lieferungen und Leistungen,

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuervorauszahlungen für Körperschaftsteuer (76 T€) und Gewerbeertragsteuer (67 T€) enthalten.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt laut Gesellschaftervertrag der ESW GasVertrieb GmbH 25 T€.

Davon hält 90 % die Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH und 10 % die Enovos Deutschland AG.

Aus dem Bilanzgewinn 2009 wurden entsprechend dem Umlaufbeschluss 1/2010 der Gesellschafter vom 10. Mai 2010 500 T€ ausgeschüttet und der verbleibende Betrag von 32 T€ auf neue Rechnung vorgetragen.

Rückstellungen

Stand 01.01.2010
T€
Verbrauch
T€
Auflösung
T€
Zuführung
T€
Stand 31.12.2010
T€
Sonstige 5.233 3.811 1.403 5.256 5.275

Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen für Netzentgelte Gas (2.261 T€), drohende Rückzahlungsverpflichtungen (2.206 T€) und einem Treuebonus (700 T€). Rückstellungen von 3.811 T€ wurden bestimmungsgemäß in Anspruch genommen.

Die Verbindlichkeiten sind - unverändert zum Vorjahr - sämtlich vor Ablauf eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen von 719 T€ (Vj. 111 T€) betreffen Enovos Deutschland AG und resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse der ESW GasVertrieb GmbH betreffen ausschließlich den Verkauf von Gas (22.998 T€, Vj. 27.583 T€).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 2.189 T€ (Vj. 196 T€). Sie betreffen im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1.403 T€ (Vj. 154 T€). Insbesondere ist darin die Auflösung der Rückstellung Treuebonus für das Jahr 2009 mit 1.297 T€ enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Position Dienst- und Fremdleistungen der ESW für Verwaltung (1.131 T€ (Vj. 1.150 T€) sowie die Zuführung der Rückstellung für vereinnahmte Arbeitspreiserhöhungen, die aufgrund der aktuellen BGH-Rechtssprechung strittig sind (2.190 T€, Vj. 30 T€).

III. Angaben zum Jahresergebnis

Über die Verwendung des Jahresüberschusses 2010 haben die Gesellschafter noch zu beschließen. Die Geschäftsführung schlägt vor, von dem Bilanzgewinn 2010 von 880.336,65 € eine Ausschüttung von 800.000,00 € vorzunehmen und 80.336,65 € auf neue Rechnung vorzutragen.

IV. Ergänzende Angaben

Zusammensetzung der Organe und Organbezüge

Der Aufsichtsrat setzte sich im Jahr 2010 wie folgt zusammen:

Thomas Hirsch Bürgermeister, Landau, Vorsitzender
Detlef Huth Mitglied des Vorstandes der Enovos Deutschland AG, Saarbrücken, stellvertretender Vorsitzender
Theo Kautzmann Geschäftsführer, Verein Südliche Weinstraße e.V. Weinwerbung, Landau
Dr. Hannes Kopf Jurist, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Neustadt
Andrea Rieber kfm. Angestellte, Rieber & Zittel Gerüstbau, Landau
Horst Schwarz Betriebsratsvorsitzender, EnergieSüdwest AG, Landau
Hans Volkhard Werkleiter, Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Landkreis Südliche Weinstraße, Lanau

Zum Geschäftsführer war im Jahr 2010 bestellt:

Dr. Thomas Waßmuth, Waldbronn

Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Bezüge. Im Berichtsjahr wurden an die Mitglieder des Aufsichtsrates keine Sitzungsgelder bezahlt.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter.

 

Landau, im März 2011

Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ESW GasVertriebs GmbH, Landau i. d. Pfalz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Saarbrücken, 17. März 2011

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Witsch, Wirtschaftsprüfer

Wöhe, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2010

der ESW GasVertrieb GmbH

Der Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr 2010 seine ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr. Er hat sich umfassend mit der wirtschaftlichen Lage, der Geschäftsentwicklung und der Strategie der Gesellschaft beschäftigt und die Maßnahmen des Geschäftsführers kontinuierlich überwacht und beratend begleitet. Er wurde vom Geschäftsführer regelmäßig, umfassend und zeitnah über den Geschäftsverlauf, über die Aufwands- und Ertragsentwicklung informiert und war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung eingebunden.

In vier Aufsichtsratssitzungen am 9. Februar 2010, 25. März 2010, 17. August 2010 und 8. November 2010 wurden alle für das Unternehmen relevanten Fragen eingehend behandelt und die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Die Dienstleistungsverträge der Gesellschaft mit der EnergieSüdwest AG wurden verabschiedet. Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft, das Marktumfeld, insbesondere die Preisentwicklung sowie die Unternehmensplanung waren die zentralen Themen der Sitzungen. Kein Mitglied des Aufsichtsrats hat an weniger als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen.

Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Saarbrücken wurde von den Gesellschaftern per einstimmig gefasstem Umlaufbeschluss als Abschlussprüfer der ESW GasVertrieb GmbH gewählt und vom Aufsichtsratsvorsitzenden beauftragt. Ernst & Young hat den Jahresabschluss und den Lagebericht zum 31. Dezember 2010 geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Alle Mitglieder des Aufsichtsrates haben rechtzeitig die Unterlagen zum Jahresabschluss sowie die Prüfungsberichte erhalten. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 7. April 2011 wurden die vorgelegten Unterlagen vom Geschäftsführer zusätzlich erläutert und ausführlich besprochen. Der Abschlussprüfer nahm an dieser Sitzung teil, berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und beantwortete diesbezügliche Fragen. Auf Basis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwände erhoben und der Gesellschafterversammlung empfohlen, den Jahresabschluss festzustellen. Der vom Geschäftsführer vorgeschlagenen Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Geschäftsführer für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit und das persönliche Engagement.

 

Landau, im April 2011

Der Aufsichtsrat

Thomas Hirsch, Vorsitzender

Auszug aus dem Protokoll zur Gesellschafterversammlung der ESW GasVertrieb GmbH am 07. April 2011 in der Jugendstil-Festhalle Landau

TOP 1

c) Ergebnisverwendung

Die Gesellschafter beschließen - entsprechend der Empfehlung des Aufsichtsrates - den Bilanzgewinn aus dem Geschäftsjahr 2010 wie folgt zu verwenden:

Verteilung an die Gesellschafter 800.000,00 €
Gewinnvortrag 80.336,65 €

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
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