Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 111185
Vorher
VISION 335. Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
9.10.2009
Branche
Großhandel mit Zucker, Süßwaren und BackwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
die Verwaltung und Erhaltung von eigenen Vermögenswerten, soweit dazu keine besondere Erlaubnis erforderlich ist, sowie die Beschaffung und das Vertreiben von Honig, Gummi Arabicum, Lakritz, CP, Hydrokolloide und ähnlichen Waren, Gütern und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Milt
seit 26.3.2010
Prokura
Hartmut Lampe
seit 5.1.2010
Geschäftsführer
Johannes Wolff
seit 5.1.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NOREVO Beteiligung GmbH & Co. KG
Germany
500.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NOREVO GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Vertriebsrechte, Software und Lizenzen 34,49 26
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1,00 0
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.820,10 51
61.821,10 51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.654.605,55 2.655
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.955.938,17 2.748
5.610.543,72 5.403
5.672.399,31 5.480
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 678.287,88 1.102
2. Unfertige Erzeugnisse 4.371,13 10
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 14.478.055,50 17.284
15.160.714,51 18.396
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.664.557,94 2.580
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.799.483,97 6.015
3. Sonstige Vermögensgegenstände 492.346,32 329
8.956.388,23 8.924
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.159,02 0
24.123.261,76 27.320
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.488,88 132
D. Aktive latente Steuern 61.558,14 76
29.902.708,09 33.008

PASSIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500
II. Kapitalrücklage 260.000,00 260
III. Gewinnvortrag 9.068.827,76 7.574
IV. Jahresüberschuss 2.147.744,35 1.895
11.976.572,11 10.229
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 469.039,91 434
2. Sonstige Rückstellungen 1.132.426,55 1.844
1.601.466,46 2.278
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.246.942,67 10.281
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.182.373,38 6.878
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.040.560,83 535
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.854.792,64 2.807
davon aus Steuern: EUR 549.808,63 (i.V. TEUR 511)
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 481,61 (i.V. TEUR 2)
16.324.669,52 20.501
29.902.708,09 33.008

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 54.674.762,34 57.609
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen 150.018,42 1.016
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.707.050,30 1.638
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 28.446,13 (i.V. TEUR 3)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -35.453.673,20 -41.481
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.054.257,57 -4.096
-41.507.930,77 -45.577
5. Rohergebnis 15.023.900,29 14.686
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.016.901,66 -3.792
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -707.109,76 -623
davon für Altersversorgung: EUR 28.203,10 (i.V. TEUR 31)
-4.724.011,42 -4.415
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -74.812,76 -90
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.468.907,30 -7.347
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 45.179,52 (i.V. TEUR 54)
9. Betriebsergebnis 3.756.168,81 2.834
10. Erträge aus Beteiligungen 0,00 897
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (i.V. TEUR 897)
11. Erträge aus Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens 363.637,80 365
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 363.637,80 (i.V. TEUR 365)
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.520,44 14
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 17.969,51 (i.V. TEUR 12)
13. Aufwendungen aus Verlustübernahme -80.867,09 -1.137
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -883.168,23 -639
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (i.V. TEUR 31)
15. Finanzergebnis -580.877,08 -500
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.026.131,87 -437
davon Aufwand aus latenten Steuern: EUR 14.673,06 (i.V. Ertrag TEUR 70)
17. Ergebnis nach Steuern 2.149.159,86 1.897
18. Sonstige Steuern -1.415,51 -2
19. Jahresüberschuss 2.147.744,35 1.895

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. ALLGEMEINE ANGABEN

Die NOREVO GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 111185 eingetragen.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt; bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

2. ANGABEN ZUR BILANZ

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibung der Software erfolgt in der Regel über drei Jahre. Die Vertriebsrechte und Lizenzen werden über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibung der beweglichen Vermögensgegenstände für Sachanlagen wird linear vorgenommen. Die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden in drei bis zehn Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Auslandsbeteiligungen und -ausleihungen werden dabei mit dem Währungskurs vom Erwerbs- bzw. Zahlungszeitpunkt umgerechnet. Bei Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vorräte sind grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben den Einzelkosten die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie anteilige Anschaffungsnebenkosten.

Bei Importen wird die Währungsumrechnung zum Mittelkurs am Tag der Einbuchung der Verbindlichkeit oder dem Kurs aus dem dazugehörigen Devisentermingeschäft vorgenommen. Soweit erforderlich erfolgten Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bzw. Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung der Zins- und Eintreibungskosten sowie des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Bei Währungsforderungen wird zur Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich auf den Mittelkurs bei Einbuchung/ Rechnungserstellung abgestellt. Sofern der Mittelkurs bzw. der zur Absicherung abgeschlossene Devisenterminkurs am Bilanzstichtag niedriger war, wurde auf diesen abgewertet. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Gemäß § 256a HGB werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Unrealisierte Gewinne aus der Währungsumrechnung sind zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 erfasst.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für bestimmte Zeiträume nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen von einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei den passivierten Rückstellungen für Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurde wegen der Unwesentlichkeit für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von einer Berücksichtigung künftiger Preissteigerungen und einer Abzinsung dieser Verpflichtungen abgesehen.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Mittelkurs bei Einbuchung der Rechnung (Anschaffungskosten) oder dem höheren Mittelkurs bzw. den zur Absicherung abgeschlossenen höheren Devisenterminkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Gemäß § 256a HGB werden auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Unrealisierte Gewinne aus der Währungsumrechnung sind zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 erfasst.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz, der zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehrung der Differenzen anzuwenden ist.

Bei einem Überhang der aktiven über die passiven latenten Steuern wird von dem bestehenden Ansatzwahlrecht Gebrauch gemacht, um ein besser den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu vermitteln. Sich ergebende aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

2.2 Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in dem folgenden Anlagenspiegel dargestellt ( - Seite 10).

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Anteil am Kapital Eigenkapital zum 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
in %
NOREVO Produktion GmbH, Deutschland 100,00 25 TEUR 0 TEUR
NOREVO S.A., Argentinien 90,50 568.062 TARG$ 481.180 TARG$
(2.873 TEUR) (796 TEUR)
NOREVO Mexico S.A. de C.V., Mexico 99,00 95.820 TMXN -10.302 TMXN
(4.640 TEUR) (-553 TEUR)
NOREVO Hungary Kft., Ungarn 100,00 693.059 THUF 256.696 THUF
(1.903 TEUR) (669 TEUR)
NOREVO (Hong Kong) Food Co Ltd., Hong Kong, China 100,00 917 THK$ -281 THK$
(106 TEUR) (-33 TEUR)
NOREVO (Beijing) Food Co. Ltd., China 100,00 809 TCNY 49 TCNY
(120 TEUR) (7 TEUR)
NOREVO (Suzhou) Food Co. Ltd., China 100,00 15.232 TCNY 4.373 TCNY
(2.046 TEUR) (563 TEUR)
NOREVO ASIA PACIFIC PRIVATE Ltd., Singapore 100,00 (411 TEUR) (510 TEUR)

Gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB wurde hinsichtlich drei unmittelbar gehaltener Anteile an Kapitalgesellschaften von der Schutzklausel Gebrauch gemacht.

Forderungen gegen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Forderungen und Verbindlichkeiten entstanden im Wesentlichen aus laufender Verrechnung. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Stichtages bewertet. Das Realisations- bzw. Imparitätsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip wurden dabei aufgrund der Kurzfristigkeit der Forderungen und Verbindlichkeiten nicht beachtet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 500.000,00 (i.V. TEUR 500).

Die Gesellschafter haben in 2023 beschlossen, aus dem Bilanzgewinn einen Betrag in Höhe von TEUR 400 auszuschütten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Sonderzahlungen an Mitarbeiter (TEUR 588), nicht genommenen Urlaub (TEUR 74), Rückstellung für Jubiläum (TEUR 77), Drohverluste aus der Bewertung von Devisentermingeschäften (TEUR 184), ausstehende Zinsabrechnungen (TEUR 65), ausstehende Rechnungen (TEUR 60) sowie die internen und externen Jahresabschlusskosten (TEUR 47).

Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte.

Verbindlichkeitenspiegel

davon mit einer Restlaufzeit von
Insgesamt bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.247 6.247 0 0
(10.281) (10.163) (118) (0)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.182 6.182 0 0
(6.878) (6.878) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.041 1.041 0 0
(535) (535) (0) (0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.855 2.855 0 0
(2.807) (2.807) (0) (0)
Summe Berichtsjahr 16.325 16.325 0 0
Summe Vorjahr (20.501) (20.383) (118) (0)

Als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 6.247 dienen die Globalzession gegenwärtiger und künftiger Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen sowie aus Zentralregulierungsabkommen und die Sicherungsübereignung des Warenlagers.

Latente Steuern

Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen zum 31. Dezember 2023:

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Latente Steueransprüche
Rückstellungen 71 77
Latente Steuerschulden
Forderungen -5 0
Verbindlichkeiten -4 -1
Latente Steuerforderungen 62 76
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand zum Ende des Geschäftsjahres
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 77 -6 71
Passive latente Steuern 1 +8 9

Der Bewertung wurde gem. § 274 HGB der unternehmensindividuelle Steuersatz, der zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehrung der Differenzen anzuwenden ist, zu Grunde gelegt. Er beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 32,28 %.

Aus der Aktivierung von aktiven latenten Steuern ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 62.

Außerbilanzielle Geschäfte

Mit einer Factoringgesellschaft wurde ein Forderungskaufvertrag abgeschlossen. Da die Gesellschaft keinerlei Bonitätsrisiken aus den veräußerten Forderungen mehr trägt und diese vollständig auf den Erwerber übergegangen sind, sind das wirtschaftliche Eigentum auf den Factorer übertragen und die Forderungen entsprechend nicht in der Bilanz ausgewiesen worden. Die NOREVO GmbH haftet ausschließlich nur noch aus der abgegebenen Veritätsgarantie, so dass für die Gesellschaft keine wesentlichen Risiken bestehen. Chancen ergeben sich aus einer Stärkung der Leistungskraft, da die Zahlung der offenen Forderungen sofort bei Andienung durch die Factoringgesellschaft erfolgt. Nach Abzug von Sicherheitseinbehalten beträgt der Saldo der verkauften Forderungen zum Stichtag TEUR 3.804.

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Fällig in 2024 Fällig in 2025 bis 2028 Fällig nach 2028
TEUR TEUR TEUR
Mietverträge 290 932 0
Beratungsverträge 35 0 0
Leasingverträge 40 66 0
Wartungsverträge 77 0 0
Einzahlungsverpflichtung 0 0 713
Summe 442 932 713

Die Einzahlungsverpflichtung in Höhe von TEUR 713 betrifft das Stammkapital zweier verbundenen Unternehmen.

Für eine ausländische Tochtergesellschaft wurde eine Patronatserklärung zur Sicherung der Fortführung des Geschäftsbetriebes sowie zur Sicherstellung der zukünftigen finanziellen Leistungsfähigkeit abgegeben. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tochtergesellschaft als gering eingestuft.

Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnissen aus Schuldbeitritten in Höhe von EUR 4,2 Mio. Diese entfallen insgesamt auf verbundene Unternehmen.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den vorgenannten Eventualverbindlichkeiten wird als gering eingeschätzt. Anhand der aktuellen Planzahlen ist davon auszugehen, dass das verbundene Unternehmen seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen wird.

Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Zur Minderung des Risikos werden Devisensicherungsgeschäfte abgeschlossen. Bei diesen Sicherungsgeschäften handelt es sich grundsätzlich um Mikro-Hedge-Transaktionen. Grund- und Sicherungsgeschäft unterliegen stets den gleichen Risiken, die Effekte wirken sich gegenläufig aus. Daher sind die Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gegeben. Die Bilanzierung wird nach der Einfrierungsmethode vorgenommen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Term-Match-Methode" verwendet.

Die Nominalwerte der zum Bilanzstichtag bestehenden Devisentermingeschäfte betragen TEUR 22.125. Die Sicherungsgeschäfte haben eine Restlaufzeit zwischen einem und siebenundzwanzig Monaten. Der Umfang der Sicherungsgeschäfte entspricht dem der zu sichernden Grundgeschäfte. Für die zum Bilanzstichtag bestehenden Devisensicherungsgeschäfte wurden positive Marktwerte in Höhe von TEUR 335 und negative Marktwerte von TEUR 336 ermittelt. Durch die Bildung von Bewertungseinheiten wird eine Ab- bzw. Aufwertung zwischen der Gesellschaft und den Kunden bzw. Lieferanten vermieden.

Zur Berücksichtigung drohender Verluste aus den Devisentermingeschäften für nicht zu bildende Bewertungseinheiten wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 184 (i.V. TEUR 181) gebildet.

3. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Produktgruppen:

2023 2022
TEUR TEUR
Honig 21.480 26.002
Lakritz 10.308 9.179
Gummi Arabicum 7.097 7.434
Quick Produkte 11.794 10.558
Hydrokolloide 1.136 1.354
Waxes 2.298 2.660
Sonstige 562 422
54.675 57.609

4. Periodenfremde Erträge und Erträge außergewöhnlicher Größenordnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 756) in außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von TEUR 750.

5. SONSTIGE ANGABEN

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 32 und betrifft Prüfungsleistungen.

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 57 Mitarbeiter (i.V. 54) beschäftigt.

2023 2022
Vollzeitbeschäftigte 43 44
Teilzeitbeschäftigte 14 10

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

 

Herr Johannes Wolff, Hamburg

 

Herr Hartmut Lampe, Halstenbek

Die Geschäftsführer sind zuständig für die Bereiche "laufender operativer Geschäftsbetrieb" und "Verwaltung".

Zu den Bezügen der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 wird unter Bezugnahme des § 286 Abs. 4 HGB keine Angabe gemacht.

 

Hamburg, den 1. März 2024

gez. Johannes Wolff

gez. Hartmut Lampe

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Vertriebsrechte, Software und Lizenzen 783.685,20 0,00 0,00 783.685,20
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.667,88 0,00 0,00 3.667,88
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 390.633,16 60.495,98 37.822,10 413.307,04
394.301,04 60.495,98 37.822,10 416.974,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.654.605,55 0,00 0,00 2.654.605,55
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.747.824,11 1.121.311,20 913.197,14 2.955.938,17
5.402.429,66 1.121.311,20 913.197,14 5.610.543,72
6.580.415,90 1.181.807,18 951.019,24 6.811.203,84
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Vertriebsrechte, Software und Lizenzen 758.146,87 25.503,84 0,00 783.650,71
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.666,88 0,00 0,00 3.666,88
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 339.827,25 49.308,92 37.649,23 351.486,94
343.494,13 49.308,92 37.649,23 355.153,82
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.101.641,00 74.812,76 37.649,23 1.138.804,53
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Vertriebsrechte, Software und Lizenzen 34,49 25.538,33
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.820,10 50.805,91
61.821,10 50.806,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.654.605,55 2.654.605,55
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.955.938,17 2.747.824,11
5.610.543,72 5.402.429,66
5.672.399,31 5.478.774,90

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat gegenüber dem Frühjahr nachgelassen. Stützende Impulse für die Weltkonjunktur kamen lediglich von der starken Binnennachfrage in den USA. In vielen anderen Regionen der Welt, wie im Euro-Raum, in Japan und im Vereinigten Königreich, belasteten die hohen Inflationsraten die privaten Konsumausgaben. Die schwache Binnennachfrage sowie der fragile Immobiliensektor in China dämpfen das Wachstum in der Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer. Da die Inflationsraten weltweit zurückgehen, dürfte die geldpolitische Straffung durch die Zentralbanken in den USA, im Euro-Raum und im Vereinigten Königreich ihren Höhepunkt nahezu erreicht haben. Trotzdem verbessern sich die Konsumaussichten in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften lediglich graduell. Insgesamt bleibt der globale konjunkturelle Ausblick verhalten. Für das laufende Jahr erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum des globalen BIP um 2,7 %. Im Jahr 2024 dürfte es um 2,2 % steigen Der globale Warenhandel ging in der ersten Jahreshälfte 2023 gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2022 um 1,9 % zurück. Am aktuellen Rand stieg der Welthandel nur geringfügig an. Das schwache Warenhandelsvolumen dürfte maßgeblich auf einen postpandemischen Nachholeffekt zurückzuführen sein, der zu einem temporär höheren Dienstleistungskonsum führte und derzeit abklingt. Zusätzlich wurde die weltweite Güternachfrage durch die konjunkturelle Schwäche, vor allem in Europa und Asien, gedämpft.

(Quelle: Jahresgutachten 2023/24 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung; November 2023)

2. Geschäftsentwicklung

Die NOREVO GmbH (im Folgenden auch "Norevo" genannt) konnte das Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 2.148 T€ abschließen. Damit lag das Jahresergebnis 253 T€ über dem Vorjahresniveau.

Die Umsatzerlöse haben sich im Jahr 2023 um 5,3 % gegenüber dem Vorjahr verschlechtert und betragen 54,7 Mio. €. Das Rohergebnis hat sich um 0,3 Mio. € auf 15,0 Mio. € verbessert.

Konjunkturelle Effekte sind in dem Geschäftsmodell der NOREVO GmbH von nachrangiger Bedeutung.

Es wurden im Geschäftsjahr 2023 im Durschnitt drei Mitarbeiter mehr beschäftigt als im Vorjahr.

Auf Grund der Eigenkapitalstruktur (bilanzielles Eigenkapital zzgl. gegenüber Banken nachrangige Darlehen in Höhe von 2,25 Mio. €) in Verbindung mit einem effizienten Working Capital Management wurde die zur Verfügung stehende Liquidität bedarfsgerecht zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften allokiert.

3. Darstellung der Lage des Unternehmens

a. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 29,9 Mio. € (VJ: 33,0 Mio. €).

Die Finanzanlagen bestehen zum einen aus Anteilen an verbunden Unternehmen und betragen 2,7 Mio. €. Zum anderen sind im Wesentlichen die Ausleihungen an verbundene Unternehmen Bestandteil der Finanzanlagen. Sie liegen mit 3,0 Mio. € um 0,2 Mio. € höher als im Vorjahr. Da sich der Umlaufvermögen bedingte Finanzierungsbedarf der Tochtergesellschaften erhöht hat und die dafür notwendige Finanzierung nicht vollständig über lokale Finanzierungen gedeckt werden konnte, trug die Muttergesellschaft die Finanzierungsdifferenz.

Das Umlaufvermögen setzt sich überwiegend aus Vorräten in Höhe von 15,2 Mio. € (VJ: 18,4 Mio. €), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen sowie sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von insgesamt 9,0 Mio. € (VJ: 8,9 Mio. €) zusammen und ist werthaltig. Die Verringerung des Vorratsvermögens ist vornehmlich durch die geringeren Honigpreise begründet. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert aus geringeren Zahlungszielinanspruchnahmen der Tochtergesellschaften. Aufgrund geringerer Ankaufsquoten des Factorers in Verbindung mit einer stichtagsbezogenen Ausweitung sind die Forderungen aus Lieferung und Leistung gegenüber Dritten um 1,1 Mio. € höher als im Vorjahr.

Die Passivseite der Bilanz beinhaltet mit 1,6 Mio. € (VJ: 2,3 Mio. €) Rückstellungen sowie mit 16,3 Mio. € (VJ: 20,5 Mio. €) Verbindlichkeiten.

Die Minderung der Mittelbindung, im Wesentlichen getrieben durch den wertmäßigen Bestandsabbau, um 3,1 Mio. € wurde genutzt, um die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu verringern.

b. Finanzlage

Die Finanzlage ist solide. Der zur Verfügung stehende Kreditrahmen wurde plankonform ausgenutzt.

Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 12,0 Mio. € (VJ: 10,2 Mio. €). Hieraus resultiert eine Eigenkapitalquote in Höhe von 40,1 % (VJ: 31,0 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 6,2 Mio. € (VJ: 10,3 Mio. €) und liegen damit innerhalb der von den Banken gewährten Verfügungsrahmen.

Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen vollständig ab. Dem kurzfristigen Umlaufvermögen einschließlich des Rechnungsabgrenzungspostens sowie der aktiven latenten Steuern in Höhe von 24,2 Mio. € stehen kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von 17,9 Mio. € gegenüber. Zum Bilanzstichtag ergibt sich damit ein positives Working Capital in Höhe von 6,3 Mio. €.

Die bilanzielle Fristenkongruenz wird somit eingehalten. Die Liquidität war jederzeit gesichert.

c. Ertragslage

Wesentliche Kennzahlen der Ertragslage (in T€) sind:

2023 2022
Umsatzerlöse 54.674,8 57.608,8
Erhöhung des Bestands anfertigen und unfertigen Erzeugnissen 150,0 1.016,0
Gesamtleistung 54.824,8 58.624,8
Sonstige betriebliche Erträge 1.707,0 1.637,5
Materialaufwand -41.507,9 -45.576,4
Rohergebnis 15.023,9 14.685,9
Personalaufwand -4.724,0 -4.414,8
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -74,8 -89,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.468,9 -7.346,6
Betriebsergebnis 3.756,2 2.834,7
Finanzergebnis -580,9 -500,4
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.026,1 -437,1
Ergebnis nach Steuern 2.149,2 1.897,2
Sonstige Steuern -1,4 -1,7
Jahresüberschuss 2.147,8 1.895,5

Es können Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten auftreten.

Das Rohergebnis beläuft sich auf 15,0 Mio. € und ist gegenüber dem Vorjahr um 2,3 % gestiegen. Damit konnte die Ausweitung der relativen Marge auf 27,5 % vornehmlich getragen von Gummi Arabicum und Lakritz den umsatzgetriebenen Rückgang des Rohergebnisses überkompensieren.

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 756 T€.

Die Personalkosten sind insbesondere wegen der Erhöhung variabler Vergütungen angestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 0,9 Mio.€. Dieses resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Kursverluste, geringeren Ausgangsfrachten sowie der Kündigung einer Vertriebskooperation. Dem entgegen stehen höhere Aufwendungen für Produktentwicklung und Schulungen. Zudem mussten höhere Einzelwertberichtigungen auf Forderungen vorgenommen werden.

Aufgrund geringer Gewinnausschüttungen von Tochtergesellschaften sowie eine geringeren Verlustübernahme liegt das Finanzergebnis auf dem Niveau des Vorjahres.

Es wurde zur Vermeidung von Margenrisiken darauf geachtet, Lager- und Beschaffungsmenge weitgehend deckungsgleich zur kontrahierten Verkaufsmenge zu halten. Die Gesellschaft verzichtete weitgehend auf Rohwarenspekulationen und beschränkte sich auf die Erzielung operativer Margen aus der Wertschöpfung des Händlers heraus.

4. Chancen und Risiken der Geschäftsentwicklung

a. Chancen- und Risikobericht

Die Produktpalette der NOREVO GmbH besteht weitestgehend aus natürlichen Lebensmittelrohstoffen. Diese sind in ihrer Qualität und Verfügbarkeit naturbedingt Schwankungen ausgesetzt. Die Umsatz- und Ertragsplanung der NOREVO GmbH für die kommenden Geschäftsjahre geht von einer normalen Erntesituation aus.

Qualitätsrisiken werden durch das eigene Qualitätsmanagement minimiert, die Analytik wird im Eigenlabor, wie auch in spezialisierten Fremdlaboren durchgeführt. Seit 2012, mit erneuerter Bestätigung im Dezember 2023, wird dieser hohe Qualitätsanspruch auch durch die FSSC 22000 Zertifizierung extern belegt.

Beschaffungsrisiken werden durch eine sorgfältige Auswahl und Überprüfung der Lieferanten sowie durch die Betreuung der Tochtergesellschaften vor Ort minimiert.

Norevo ist gegen Forderungsausfälle umfänglich warenkreditversichert.

Die Auswirkungen der Ukrainekrise wird für das Honiggeschäft bei Norevo als gering eingeschätzt. Es gibt bisher keine nennenswerten Mengenrückgängen zu beobachten. Dieser Effekt wird auch für die Zukunft unterstellt.

Der Rückgang der Inflationsraten erleichtert die absatzseitigen Kontraktabschlüsse. Allerdings sind die erlittenen Kostensteigerungen schwierig margenneutral weiterzureichen.

Währungsschwankungen werden über Kurssicherungsgeschäfte abgeschwächt.

Zur Vermeidung von Margenrisiken wird Norevo auch zukünftig nicht spekulieren. Sowohl bei der Abwicklung von Devisengeschäften als auch bei Beschaffung und Vertrieb der Handelsgüter wird eine möglichst hohe Deckungsgleichheit von beschafften zu verkauften Mengen angestrebt.

Die solide Eigenmittelausstattung in Verbindung mit den ausreichenden Kreditlinien verhindert Liquiditätsengpässe, so dass jederzeit Reserven zur Ergreifung zusätzlicher Chancen zur Verfügung stehen und die risikoaverse Geschäftspolitik weiterverfolgt werden kann.

Chancen liegen in dem weiteren Ausbau innovativer Produkte für die Produktpalette der NOREVO GmbH, sowie in der Verbreiterung der Kundenbasis.

b. Prognosebericht

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsführung einen geringfügigen Umsatzrückgang gegenüber 2023 bei erhöhtem Beschaffungsvolumen und konstanten Roherträgen. Der Produktmix soll sich zu den hochwertigeren Artikeln verschieben, wird aber konterkariert durch inflationsbedingte Kostensteigerungen sowie signifikant höhere Personalkosten aufgrund von deutlichen Gehaltsanpassungen. Damit wird das Betriebsergebnis für 2024 um knapp 10 % niedriger erwartet als in 2023.

Wir überwachen die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft auf der Basis eines Finanzplans. Dieser weist für das Geschäftsjahr 2024 zu jedem Zeitpunkt eine ausreichende Liquidität auf.

 

Hamburg, den 1. März 2024

NOREVO GmbH

gez. Hartmut Lampe

gez. Johannes Wolff

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NOREVO GmbH, Hamburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NOREVO GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NOREVO GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 27. März 2024

MÖHRLE HAPP LUTHER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dodenhoff, Wirtschaftsprüfer

Wrede, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 4. Juni 2024 festgestellt.

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