Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 33936
Vorher
ERKAT Spezialmaschinen und Service GmbHAnbaufräsen PC GmbH
Eingetragen
1.11.1999
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von HandwerkzeugenHerstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen für die Holzbearbeitung
Gegenstand
Die Forschung und Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von technischen Elementen und Systemen, vorzugsweise des Maschinen- und Fahrzeugbaus, der Antriebstechnik und der Fertigungstechnik im allgemeinen, ihrer informationstechnischer Analyse und Synthese, sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Reiner Koch
seit 7.1.2025
Prokura
Thorsten Ahr
seit 23.9.2024
Geschäftsführer
Martina Schierholz
seit 13.9.2024
Prokura
Julia Pauline Koepe
seit 29.5.2024
Prokura
Sandra Seemann
seit 29.5.2024
Prokura
Roger Dähne
seit 9.10.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Epiroc Rock Drills ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Epiroc Rock Drills AB
Sweden
4.857.273 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Anbaufräsen PC GmbH

Bad Salzungen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 181.301,00 242.881,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.800,00 9.042,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.800,00 9.042,00
II. Sachanlagen 179.376,00 233.714,00
1. technische Anlagen und Maschinen 15.615,00 8.330,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 163.761,00 225.384,00
III. Finanzanlagen 125,00 125,00
1. sonstige Finanzanlagen 125,00 125,00
B. Umlaufvermögen 9.387.534,09 7.991.146,68
I. Vorräte 2.845.855,34 2.303.454,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.454.396,77 3.139.159,01
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 912.332,63 762.011,22
2. sonstige Vermögensgegenstände 542.064,14 2.377.147,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.087.281,98 2.548.533,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.912,64 30.102,32
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.598.747,73 8.264.130,00

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 5.934.433,11 4.471.389,99
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 64.796,63 64.796,63
III. Gewinnvortrag 4.381.593,36 3.996.380,35
IV. Jahresüberschuss 1.463.043,12 385.213,01
B. Rückstellungen 1.381.462,27 1.054.592,57
C. Verbindlichkeiten 2.282.852,35 2.738.147,44
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.536,63 66.946,12
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.360.927,15 1.109.141,42
3. sonstige Verbindlichkeiten 893.388,57 1.562.059,90
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.598.747,73 8.264.130,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.7.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 5.208.933,32 2.360.592,45
2. Personalaufwand 1.292.328,71 684.417,83
a) Löhne und Gehälter 1.076.342,94 573.556,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 215.985,77 110.861,01
davon für Altersversorgung 8.435,24 5.094,80
3. Abschreibungen 63.049,19 41.279,17
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 63.049,19 41.279,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.765.310,51 1.096.574,08
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung -43.755,51 138.561,32
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 406,37 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -214,36 5.815,73
davon an verbundene Unternehmen 1.878,26 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 624.718,66 145.948,28
8. Ergebnis nach Steuern 1.464.146,98 386.557,36
9. sonstige Steuern 1.103,86 1.344,35
10. Jahresüberschuss 1.463.043,12 385.213,01

Anhang für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018

I. Grundlagen des Abschlusses der Anbaufräsen PC GmbH

Die Anbaufräsen PC GmbH wird im Handelsregister beim Amtsgericht Jena unter der Nummer HRB 305225 geführt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bad Salzungen (vormals: Tiefenort).

Mit Wirkung vom 1. Februar 2017 hat der bisherige, alleinige Gesellschafter, Herr Klaus Ertmer, seine Anteile an der Firma ERKAT Spezialmaschinen und Service GmbH, Leimbach (nunmehr firmierend als Anbaufräsen PC GmbH, Bad Salzungen), an die Firma Atlas Copco Holding GmbH, Essen, verkauft. Gleichzeitig verkaufte er auch seinen hundertprozentigen Kommanditanteil an der Firma KEMT GmbH & Co. KG, Leimbach. Dieser Kommanditanteil ging jedoch im Rahmen des Vollzugs unmittelbar nach Übertragung des ERKAT-Anteils auf die Atlas Copco Holding GmbH, Essen, ohne Zwischenerwerb der Atlas Copco Holding GmbH, auf die ERKAT Spezialmaschinen und Service GmbH über. Am Vollzugstag war die KEMT Verwaltungs GmbH, Leimbach, bereits als Komplementärin der KEMT GmbH & Co. KG ausgeschieden, so dass in der Folge sämtliche Aktiva und Passiva der KEMT GmbH & Co. KG automatisch im Wege der Anwachsung am 1. Februar 2017 zum Buchwert auf die ERKAT Spezialmaschinen und Service GmbH übergegangen sind.

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 1. Februar 2017 sowie mit dem Nachtrag vom 17. Februar 2017 wurde die Gesellschaft von ERKAT Spezialmaschinen und Service GmbH in Anbaufräsen PC GmbH umfirmiert. Desweiteren wurde der Sitz der Gesellschaft von Leimbach nach Tiefenort, aufgrund kommunaler Änderungen nunmehr Bad Salzungen, verlegt.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 27. September 2017 wurden im Rahmen der Teilung der Atlas Copco Gruppe sämtliche Anteile der Atlas Copco Holding GmbH, Essen, an der Anbaufräsen PC GmbH an die Construction Tools GmbH, Essen (vormals: Atlas Copco Construction Tools GmbH, Essen), verkauft. Die oberste Muttergesellschaft der Construction Tools GmbH, Essen, war zum Bilanzstichtag die schwedische Atlas Copco Aktieboleg (AB) mit Sitz in Nacka, Schweden. Die Hauptversammlung der Atlas Copco AB hat am 24. April 2018 der Aufteilung die Atlas Copco AB in zwei voneinander unabhängige Unternehmen beschlossen: die Atlas Copco AB und die Epiroc AB, beide mit Sitz in Nacka, Schweden. Die Aufteilung wurde unter dem Gesichtspunkt vorgenommen, um einen gezielteren Fokus auf Industriekunden (Atlas Copco AB) sowie Kunden in den Bereichen Bergbau, Infrastruktur und Rohstoffe (Epiroc AB) vornehmen zu können. Seit dem IPO der Epiroc AB, Nacka, Schweden, an der Nasdaq Stockholm ist diese nunmehr die oberste Muttergesellschaft der Construction Tools GmbH, Essen, und somit der Anbaufräsen PC GmbH, Bad Salzungen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

II. Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft wurde mit Satzungsänderung und durch Gesellschafterbeschluss vom 27. Juli 2017 auf das Kalenderjahr umgestellt. Hierfür wurde § 3 Nr. 3 der Satzung entsprechend geändert. Der Zeitraum vom 1. Juli 2017 bis zum 31. Dezember 2017 (Vorjahr) bildet ein Rumpfgeschäftsjahr. Ab dem 1. Januar 2018 entspricht das Geschäftsjahr der Gesellschaft dem Kalenderjahr.

Für die Darstellung der Vorjahreswerte ist zu berücksichtigen, dass diese den Zeitraum vom 1. Juli 2017 bis zum 31. Dezember 2017 widerspiegeln.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Grundsätze

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Ansatz und die Bewertung werden nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256a HGB sowie den besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 289 HGB) vorgenommen.

Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Dezember 2018 gemäß § 267 Abs. 2 HGB die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Daher wurde der Jahresabschluss nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt.

Betrag
in EUR
2018 Rumpfwj. 2017 2016/2017
Bilanzsumme 9.598.747,73 8.264.130,00 7.807.602,05
Umsatzerlöse 12.785.286,73 5.586.373,49 12.839.364,65
Anzahl der Arbeitnehmer 26 26 34

Gemäß § 264 Abs. 3 HGB wurde der Jahresabschluss nicht geprüft und auch kein Lagebericht erstellt, da der Jahresabschluss in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen wird.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind, soweit nichts anderes bestimmt ist, nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden, soweit keine abweichende gesetzliche Regelung greift. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Der Ermittlung aktiver sowie passiver latenter Steuern liegt das bilanzorientierte Temporary-Konzept zugrunde (§ 274 Abs. 1 HGB).

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von derzeit 29,65 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Im Geschäftsjahr 2018 ergab sich insgesamt eine aktive latente Steuer, welche nicht bilanziert wurde. Diese - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer resultiert aus dem Ansatz eines Goodwills in Höhe von TEUR 1.880 in der Steuerbilanz der Gesellschaft. Dieser resultiert aus der Aufdeckung der stillen Reserven im Zusammhang mit der Anwachsung KEMT GmbH & Co. KG zum 1. Februar 2017 auf die ERKAT Spezialmaschinen und Service GmbH (nunmehr Anbaufräsen PC GmbH). Der in der Steuerbilanz angesetzte Goodwill wird planmäßig abgeschrieben und beträgt zum 31. Dezember 2018 TEUR 1.640.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

2. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich Abschreibungen, bewertet. Sofern die Bewertung zu Herstellungskosten erfolgt, wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibung erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode über die planmäßige Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände haben eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren.

Folgende Nutzungsdauern werden den Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens zugrunde gelegt:

Nutzungsdauer der Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 4 bis 13 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Im Posten Finanzanlagen sind Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten angesetzt.

3. Umlaufvermögen

Die Bilanzierung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte im Geschäftsjahr zum kalkulatorischen Einkaufspreis unter Berücksichtigung des Einkaufspreises des größten Lieferanten und, wenn notwendig, hieraus resultierenden niedrigeren Bewertung.

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet, insbesondere zu Standardkosten. In die Berechnung der Standardkosten wird für die Ermittlung der Materialkosten der kalkulatorische Einkaufspreis und für die Ermittlung der Fertigungskosten eine Pauschale zur Berücksichtigung der Fertigungsleistung einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, soweit der abzugrenzende Einzelposten 400 Euro übersteigt.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennwert in Höhe von TEUR 25 bilanziert.

5. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei den ausgewiesenen Rückstellungen handelt es sich um kurzfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, welche nicht abgezinst werden (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

6. Verwendung von Schätzungen oder Annahmen bei der Erstellung des Jahres-

abschlusses

Die Höhe der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Rückstellungen, der Haftungsverhältnisse oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen ist von Schätzungen oder Annahmen abhängig. Diese richten sich nach den Verhältnissen und Einschätzungen am Bilanzstichtag und beeinflussen insoweit auch die Höhe der ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen der dargestellten Geschäftsjahre. Diese betreffen die Bestimmung der Nutzungsdauer des abnutzbaren Sachanlagevermögens und immaterieller Vermögensgegenstände, die Bemessung von Rückstellungen und von anderen Verpflichtungen. Bestehende Unsicherheiten werden bei der Wertermittlung angemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Tatsächliche Ergebnisse können von den Schätzungen abweichen.

7. Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem am Tag ihres Entstehens vorliegenden Devisenkassamittelkurs eingebucht. Am Bilanzstichtag werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.

Anschaffungskosten von Vermögensgegenständen in fremder Währung und Erlöse aus Verkäufen in fremder Währung werden zu Devisenkassamittelkursen zum Zeitpunkt der Buchung der Geschäftsvorfälle bestimmt. Wechselkursänderungen nach dem Zeitpunkt der Buchung berühren die Anschaffungskosten nicht.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände der Gesellschaft stellen sich zum Stichtag unter Berücksichtigung ihrer Fristigkeit wie folgt dar:

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2018 TEUR kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 305,1 305,1 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 912,3 912,3 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 236,9 236,9 0,0
Summe 1.454,3 1.454,3 0,0

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen weisen zum Bilanzstichtag die Forderungen gegen die Epiroc-Gruppe, weltweit, aus. Die übrigen Forderungen enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt, Umsatzsteuerforderungen und debitorische Kreditoren.

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital der Gesellschaft besteht aus Gezeichnetem Kapital in Höhe von TEUR 25 und einer Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 65. Der Jahresüberschuss des vorangegangenen Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 385 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Ergebnisvortrag beträgt damit TEUR 4.382.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen gliedern sich zum Stichtag wie folgt:

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2018 Stand zum 31.12.2017 Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEUR TEUR TEUR %
Steuerrückstellungen 799,1 673,5 125,6 18,6
Gewerbesteuer 426,5 385,2 41,3 10,7
Körperschaftsteuer 372,6 288,3 84,3 29,2
Sonstige Rückstellungen 582,3 381,1 201,2 52,8
Gewährleistung 60,0 116,2 -56,2 -48,4
Abschluss- und Prüfungskosten 69,5 35,5 34,0 95,8
sonstige Rückstellungen 452,9 229,4 223,5 97,4
Rückstellungen gesamt 1.381,4 1.054,6 326,8 31,0

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft gliedern sich zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung ihrer Restlaufzeit wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2018 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 28,5 28,5 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 841,6 841,6 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 1.360,9 1.360,9 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 51,8 51,8 0,0
Summe 2.282,8 2.282,8 0,0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen, ein Darlehen von der Gesellschafterin, der Atlas Copco Holding GmbH, in Höhe von TEUR 1.105 (Vorjahr: TEUR 1.109).

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsätze

Die Umsatzerlöse im betrachteten Zeitraum in Höhe von TEUR 12.785 teilen sich auf nachfolgende Geschäftsfelder auf:

Geschäftsfeld Anteil an den Gesamt- Umsatzerlösen
%
Anteil an den Gesamt- Umsatzerlösen
TEUR
Verkauf 95,3 12.185
Vermietung 4,7 600
Summe 100,0 12.785

Die Umsatzerlöse gliedern sich in 27,7 % Inlandsumsätze und 72,3 % Auslandsumsätze.

2. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 312,9 beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 135 (Vorjahr: TEUR 78) sowie Erträge aus Kursgewinnen (Währungsumrechnung) in Höhe von TEUR 126 (Vorjahr: TEUR 3). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursverlusten (Währungsumrechnung) in Höhe von TEUR -44 (Vorjahr: TEUR 139) enthalten.

VI. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Bei der Gesellschaft bestehen, wie im Vorjahr, keine Haftungsverhältnisse.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverhältnissen betragen TEUR 323 bis zum Laufzeitende der Verträge.

3. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Art Zweck Risiken Vorteile
Konsignationslagerbestand an Rohstoffen Verbesserte Reaktionszeiten auf Bedarfsschwankungen ohne Liquiditätsverlust, bessere Kennzahlen Übernahme in das Umlaufvermögen bei Überschreitung der vertraglich festgelegten Liegedauer (meist drei Monate) Bezahlung erst bei Verbrauch der Ware, dadurch mehr Liquidität, niedrigerer Ausweis der Vorräte

Der Konsignationslagerbestand zum Bilanzstichtag hat ein Gesamtvolumen von untergeordneter Bedeutung.

4. Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 26 Mitarbeiter beschäftigt.

5. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Die Anbaufräsen PC GmbH wurde im Geschäftsjahr durch die Geschäftsführerin, Martina Schierholz, Bad Salzungen, vertreten. Sie ist seit 1. Mai 2017 hauptberuflich als Geschäftsführerin tätig.

6. Vergütungen der Geschäftsführungsorgane

Die Gesellschaft macht von der Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

7. Konzernzugehörigkeit

Die Anteile an der Anbaufräsen PC GmbH werden zum 31. Dezember 2018 von der Construction Tools GmbH, Essen (vormals: Atlas Copco Construction Tools GmbH, Essen), gehalten. Die Muttergesellschaft wird im Handelsregister beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB 11704 geführt. Die Muttergesellschaft ist zum Bilanzstichtag gemäß § 271 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 290 HGB ein verbundenes Unternehmen der Konzernobergesellschaft, der Epiroc (AB) mit Sitz in Nacka, Schweden.

Die Epiroc AB erstellt als Konzernobergesellschaft für den kleinsten und für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss nach Maßgabe der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie der International Accounting Standards (IAS).

8. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Wir verweisen diesbezüglich auf die im Abschnitt I. gemachten Angaben.

VII. Nachtragsbericht

Folgende Vorgänge ereigneten sich nach dem Bilanzstichtag:

Am 23. September 2019 wurde von dem Jahresüberschuss und den bestehenden Gewinnvorträgen ein Teilbetrag in Höhe von 2.580.896,00 Euro an die Gesellschafterin ausgeschüttet.

 

Bad Salzungen, den 01. November 2019

Anbaufräsen PC GmbH

vertreten durch die, Geschäftsführerin

gez.

Monika Schierholz

Martina Schierholz

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2018
EUR
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 103.094,59 0,00 0,00 80.050,04 0,00 23.044,55
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 103.094,59 0,00 0,00 80.050,04 0,00 23.044,55
Sachanlagen            
technische Anlagen und Maschinen 9.468,40 9.167,28 0,00 0,00 0,00 18.635,68
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 894.150,01 21.114,91 0,00 356.606,54 0,00 558.658,38
Summe Sachanlagen 903.618,41 30.282,19 0,00 356.606,54 0,00 577.294,06
Finanzanlagen            
Genossenschaftsanteile 125,00 0,00 0,00 0,00 0,00 125,00
Summe Finanzanlagen 125,00 0,00 0,00 0,00 0,00 125,00
Summe Anlagevermögen 1.006.838,00 30.282,19 0,00 436.656,58 0,00 600.463,61
kumulierte Abschreibungen 01.01.2018
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2018
EUR
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 94.052,59 6.538,00 0,00 79.346,04 0,00 21.244,55
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 94.052,59 6.538,00 0,00 79.346,04 0,00 21.244,55
Sachanlagen            
technische Anlagen und Maschinen 1.138,40 1.882,28 0,00 0,00 0,00 3.020,68
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 668.766,01 54.628,91 0,00 328.497,54 0,00 394.897,38
Summe Sachanlagen 669.904,41 56.511,19 0,00 328.497,54 0,00 397.918,06
Finanzanlagen            
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 763.957,00 63.049,19 0,00 407.843,58 0,00 419.162,61
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2018
EUR
Buchwert 31.12.2017
EUR
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.800,00 9.042,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.800,00 9.042,00
Sachanlagen      
technische Anlagen und Maschinen 0,00 15.615,00 8.330,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 163.761,00 225.384,00
Summe Sachanlagen 0,00 179.376,00 233.714,00
Finanzanlagen      
Genossenschaftsanteile 0,00 125,00 125,00
Summe Finanzanlagen 0,00 125,00 125,00
Summe Anlagevermögen 0,00 181.301,00 242.881,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.11.2019 festgestellt.

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