Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 17 PI
Eingetragen
23.5.2006
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Herstellung, Verkauf, Im- und Export sowie die Montage und die Wartung aller Arten von technischen Maschinen und Geräten. Die Gesellschaft kann branchenähnliche Unternehmen erwerben, sich an solchen beteiligen, Grundbesitz erwerben und veräußern, Patente und andere gewerbliche Schutzrechte erwerben und verkaufen sowie Lizenzen an diesen erwerben oder gewähren. Die Gesellschaft kann ferner alle Handlungen oder Rechtsgeschäfte vornehmen, die geeignet sind, ihren Interessen zu dienen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Frieds
seit 12.10.2022
Geschäftsführer
Christian Unger
seit 1.10.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Guidant Corp.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Guldant GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Smith Meter GmbH

Ellerbek

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 3.395,68 3.982,68
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 1.553.939,53 1.506.253,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 93.761,42 159.918,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.568.372,87 2.796.495,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 519.284,21 583.848,08
4.735.358,03 5.046.515,03
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.709.619,96 1.709.619,96
6.448.373,67 6.760.117,67
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. VORRÄTE
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 331.378,85 379.576,08
2. Unfertige Erzeugnisse 509.601,36 674.464,46
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 12.207.272,25 10.418.937,15
4. Geleistete Anzahlungen 453.851,67 33.320,99
13.502.104,13 11.506.298,68
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.212.510,53 4.679.941,96
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 39.046.930,97 38.443.062,41
3. Sonstige Vermögensgegenstände 400.805,68 530.668,47
43.660.247,18 43.653.672,84
III. KASSENBESTAND UND GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN 90.325,63 422.574,70
57.252.676,94 55.582.546,22
C. RECHNUNGSABGRENZUNGPOSTEN 30.462,54 16.818,73
63.731.513,15 62.359.482,62

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. GEZEICHNETES KAPITAL 9.714.545,74 9.714.545,74
II. GEWINNVORTRAG 26.347.094,03 27.067.254,22
III. JAHRESÜBERSCHUSS / -FEHLBETRAG 2.969.095,43 -720.160,19
39.030.735,20 36.061.639,77
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 17.220.465,00 16.639.157,00
2. Steuerrückstellungen 1.083.159,80 502.958,24
3. Sonstige Rückstellungen 1.713.256,53 1.396.165,42
20.016.881,33 18.538.280,66
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 4.519,46
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.303.214,02 1.026.693,58
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.449.131,19 1.630.610,56
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 784.208,76 4.892.032,98
5. Sonstige Verbindlichkeiten 147.342,65 205.705,61
- davon aus Steuern: EUR 147.353,89 (31.12.2022: EUR 154.297,72)
4.683.896,62 7.759.562,19
63.731.513,15 62.359.482,62

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 33.573.153,62 31.983.799,24
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -22.859.954,65 -23.748.260,51
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 10.713.198,97 8.235.538,73
4. Vertriebskosten -5.190.928,22 -6.328.617,76
5. Allgemeine Verwaltungskosten -1.230.758,05 -1.331.134,80
6. Sonstige betriebliche Erträge 86.643,08 77.350,58
davon aus Währungsumrechnungen: EUR 55.073,01 (Vj.: EUR 72.502,60)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -788.713,63 -866.838,45
- davon aus Währungsumrechnungen: EUR 407.978,57 (Vj.: EUR 207.717,17)
- davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) EUR 120.851,01 (Vj.: EUR 120.851,00)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.234.092,38 128.957,48
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.234.092,38 (Vj.: EUR 128.957,48)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -298.566,00 -275.037,00
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 298.566,00 (Vj.: EUR 275.037,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.381.100,96 -360.378,97
11. Ergebnis nach Steuern 3.143.867,57 -720.160,19
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme -174.772,14 0,00
13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag 2.969.095,43 -720.160,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. ALLGEMEINE HINWEISE

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Abweichend zum Jahresabschluss des Vorjahres werden die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte in Höhe von EUR 453.851,67 (Vj.: EUR 643.941,28) unter der Bilanzposition B. I. 4. Geleistete Anzahlungen ausgewiesen. Im Jahresabschluss des Vorjahres erfolgte der Ausweis unter der Bilanzposition B. I. 3. Fertige Erzeugnisse und Waren. Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist daher nur eingeschränkt gegeben.

Abweichend zum Jahresabschluss des Vorjahres wird die Übernahme des Jahresfehlbetrages der F.A. Sening GmbH in Höhe von EUR 174.772,14 (Vj.: EUR 182.480,94) aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Aufwendungen aus Verlustübernahme" gesondert ausgewiesen. Die Aufwendungen aus der Verlustübernahme wurden im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Insofern ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke statt in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung teilweise an dieser Stelle gemacht.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Smith Meter GmbH mit Sitz in Ellerbek im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter der Nummer HRB 17 PI eingetragen.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu historischen Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden planmäßig entsprechend der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer über einen Zeitraum zwischen 1 und 50 Jahren vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden entsprechend § 253 Abs. 4 und § 255 Abs. 2 HGB bilanziert. Bei Beständen mit eingeschränkter Verwertbarkeit hat die Gesellschaft entsprechende Abschläge vorgenommen. Eine Abgrenzung zwischen fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie Waren ist nicht bei sämtlichen Beständen gegeben, da die Erzeugnisse teilweise in unterschiedlichen Verarbeitungsstadien und teilweise unverarbeitet veräußert werden. Der Ausweis dieser Bestände erfolgt unter den fertigen Erzeugnissen.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der 10-Jahresdurchschnittszins bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vj. 1,79 %) p. a. gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,80 % (Vj. 2,80 %) p. a. und erwartete Rentensteigerungen mit 2,30 % (Vj. 2,30 %) p. a. berücksichtigt.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Veränderungen des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2. Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile der F.A. Sening GmbH, Ellerbek. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.558. Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 betrug das Jahresergebnis wegen des am 11. April 1994 mit der F.A. Sening GmbH geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages, aufgrund dessen das Ergebnis der F.A. Sening GmbH an die Smith Meter GmbH abgeführt bzw. von der Smith Meter GmbH ausgeglichen wird, wie im Vorjahr TEUR 0.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.213 4.680
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 39.047 38.443
davon gegen Gesellschafter 38.699 36.912
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 401 531
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
43.661 43.654

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Cashpooling in Höhe von TEUR 38.699 (Vj. TEUR 36.912) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 348 (Vj.: TEUR 1.531).

4. Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 27,73 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus einer Bilanzdifferenz bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert.

5. Rückstellungen

Der in künftigen Perioden noch anzusammelnde Fehlbetrag aus Pensionsrückstellungen gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 120. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 254 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

In den sonstigen Rückstellungen sind überwiegend Rückstellungen für Urlaub, ausstehende Lieferantenrechnungen, Lizenzgebühren, Mitarbeiterboni, Rechts- und Beratungskosten und Garantieverpflichtungen enthalten.

6. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in voller Höhe mitzugehörig.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.510 (Vorjahr: TEUR 3.140). Diese bestehen aus Leasingverpflichtungen für Fahrzeuge, Faxgeräte/Kopierer und aus Mieten für Gebäudeanlagen in Höhe von TEUR 313 (Vorjahr: TEUR 223) sowie einem Bestellobligo in Höhe von TEUR 3.197 (Vorjahr: TEUR 2.917).

8. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen vorgenommen.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Nachfolgend wird eine Aufteilung der Umsatzerlöse nach geografischen Märkten und Tätigkeitsbereichen bzw. Produkten dargestellt:

2023 2022
TEUR TEUR
Smith Meter Produkte 17.078 15.764
F.A. Sening Produkte 16.495 16.220
33.573 31.984
2023 2022
TEUR TEUR
Europa 25.567 23.921
Afrika 2.885 3.731
Mittlerer Osten 2.419 1.621
USA & Kanada 2.085 1.766
Asien/Pazifik 617 920
Latein Amerika 0 25
33.573 31.984

2. Materialaufwand

2023 2022
TEUR TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.975 10.545
Aufwendungen für bezogene Leistungen 646 558
12.622 11.103

3. Personalaufwand

2023 2022
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 8.482 9.272
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 1.813 1.834
Aufwendungen für Altersversorgung 543 2.043
10.838 13.149

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 121) aus der Anwendung von Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EG- HGB enthalten.

5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufwendungen aus Steuern für frühere Perioden sind in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr: TEUR -26) entstanden.

6. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 2.969 auf neue Rechnung vorzutragen.

V. SONSTIGE ANGABEN

1. Arbeitnehmerzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 123 Arbeitnehmer (Vorjahr: 128), davon 73 (Vorjahr: 76) Gehalts- und 50 (Vorjahr: 52) Lohnempfänger.

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft:

Stephan Frieds, Buchholz, Geschäftsführer.

Auf die Angabe der Bezüge für die Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft war bis zum 11. März 2024 zu 100 % ein Tochterunternehmen der FMC Technologies B.V., Den Haag, Niederlande, die ihrerseits indirekt ein Tochterunternehmen der TechnipFMC plc, London, UK, ist.

Der Jahresabschluss der Smith Meter GmbH wird in den Konzernabschluss der FMC Technologies B.V., Den Haag, Niederlande einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der FMC Technologies B.V., Den Haag, wird im bei der Handelskammer Den Haag geführten Handelsregister veröffentlicht.

Die TechnipFMC plc, London, UK, die den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird, erstellt ihren Konzernabschluss sowohl nach den Vorschriften der Securities and Exchange Commission, Washington D.C., U.S.A., (Form 10-K) als auch nach International Financial Reporting Standards (IFRS). Die Form 10-K wird an der New York Stock Exchange (NYSE), New York, USA, und der Abschluss nach IFRS an der EURONEXT, Paris, Frankreich, veröffentlicht.

4. Nachtragsbericht

Am 11. März 2024 hat One Equity Partners, New York (ein mittelständisches Private- Equity-Unternehmen), den Geschäftsbereich Measurement Solutions, zu dem auch die Smith Meter GmbH und die F.A. Sening GmbH gehören, von Technip FMC übernommen. Der Geschäftsbereich wurde nachfolgend in Guidant umbenannt.

 

Ellerbek, 19. Dezember 2024

Smith Meter GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Stephan Frieds

ANLAGENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Umbuchungen 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 500.566,59 3.070,00 0,00 0,00 503.636,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.837.311,50 106.331,19 0,00 17.922,80 4.961.565,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.442.417,03 0,00 0,00 0,00 3.442.417,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.795.965,58 244.127,75 0,00 53.523,80 11.093.617,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 583.848,08 6.882,73 0,00 -71.446,60 519.284,21
19.659.542,19 357.341,67 0,00 0,00 20.016.883,86
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.709.619,96 0,00 0,00 0,00 1.709.619,96
21.869.728,74 360.411,67 0,00 0,00 22.230.140,41
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 496.583,91 3.657,00 0,00 500.240,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.331.057,96 76.568,00 0,00 3.407.625,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.282.498,81 66.156,80 0,00 3.348.655,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.999.470,39 525.773,87 0,00 8.525.244,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
14.613.027,16 668.498,67 0,00 15.281.525,83
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
15.109.611,07 672.155,67 0,00 15.781.766,74
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 3.395,68 3.982,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.553.939,53 1.506.253,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 93.761,42 159.918,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.568.372,87 2.796.495,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 519.284,21 583.848,08
4.735.358,03 5.046.515,03
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.709.619,96 1.709.619,96
6.448.373,67 6.760.117,67

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist auf den Gebieten der Mess- und Regelungstechnik für die Mineralöl- und Gasindustrie tätig. Als führender Hersteller mechanischer Armaturen und elektronischer Systeme für den gesamten Up- und Downstreambereich liefert das Unternehmen Produkte und kundenbezogene Lösungen von der Quelle bis zum Endverbraucher. Die Kernkompetenzen umfassen sowohl traditionelle als auch neue Technologien der Gas- und Mineralöldurchflussmessung.

Die F.A. Sening GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Smith Meter GmbH und konzentriert sich auf die Entwicklung und Produktion von Lösungen für die Tank- Lkw-Industrie.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsverlauf- und Rahmenbedingungen

Die weltweite Rohölproduktion hatte im Jahr 2022 ein Wachstum von 5 % und im Jahr 2023 von 1 % jeweils im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Bei der Smith Meter GmbH sind die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf einen Timing-Effekt zurückzuführen. Der Zeitpunkt der jährlichen Preisanpassung ist vom 01.04. auf den 01.01. umgestellt worden. In der Folge haben zahlreiche Kunden Aufträge in den Dezember des Vorjahres vorgezogen. Somit startete das Geschäftsjahr bereits mit einem erhöhten Auftragsbestand.

Die Umsatzerlöse lagen vor diesem Hintergrund deutlich über dem Vorjahres-Niveau. Der Smith-Geschäftsbereich hatte dabei den größten absoluten Anstieg zu verzeichnen, aber auch das Sening-Geschäft und das Volumen mit Konzernunternehmen konnten sich verbessern.

Die Smith Meter GmbH nutzt für die betriebswirtschaftliche Steuerung klassische Instrumente des Controllings und Risikomanagements, die durch eine ERP-Software zentralisiert werden. Hierbei werden insbesondere Umsatzerlöse und EBIT als Steuerungsgrößen verwendet.

2.2 Ertragslage

Der Jahresumsatz in Höhe von EUR 33,6 Mio. liegt deutlich über dem Vorjahres- Niveau. Vor allem der Geschäftsbereich Smith konnte ein besonders starkes Umsatzwachstum vorweisen. Hier sorgten die Produktlinien Elektroniken und Ersatzteile für die außerordentlich positive Entwicklung. Der Geschäftsbereich Sening erzielte ein moderates Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr. Die Erhöhung der Umsatzerlöse ist sowohl auf moderate Preis- als auch Absatzsteigerungen zurückzuführen.

Die Gesamtumsätze beinhalten in Höhe von TEUR 16.495 (Vorjahr TEUR 16.220) Lieferungen an die F.A. Sening GmbH, die die "Sening"-Produkte vertreibt und eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Smith Meter GmbH ist.

Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 2.969 verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.689. Dies ist im Wesentlichen auf das aufgrund der Umsatzausweitung verbesserte Bruttoergebnis zurückzuführen. Auf der Kostenseite sind die Vertriebskosten aufgrund von gesunkenen Personalaufwendungen in diesem Bereich deutlich zurückgegangen, wobei die Steuern vom Einkommen und Ertrag ergebnisabhängig gestiegen sind. Die Zinserträge konnten sich durch gestiegene Zinssätze im Konzernumfeld ebenfalls deutlich erhöhen.

In Bezug auf die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 liegen die Umsätze mit EUR 33,6 Mio. knapp unterhalb des erwarteten Korridors von EUR 34 Mio. bis EUR 36 Mio., da insbesondere der Sening-Bereich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Auch das EBIT liegt mit EUR 3,6 Mio. leicht unter dem Plan von EUR 4,0 Mio. bis EUR 5,0 Mio.

2.3 Finanzlage

Die Eigenkapitalquote beläuft sich am Stichtag auf 61,2 % (Vorjahr 57,8 %). Der operative Cashflow beträgt TEUR 2.547 (Vorjahr TEUR -475), der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR -1.088 (Vorjahr TEUR -927) und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 0 (Vorjahr TEUR -182).

Die Gesellschaft ist in einen Cash-Pool eingebunden, der durch die Konzernmuttergesellschaft, der zugleich auch das Finanzierungsmanagement obliegt, geführt wird. Darüber hinaus verfügt die Smith Meter GmbH über Bankkonten, die nicht in das Cash-Pooling einbezogen werden. Dies führt dazu, dass am Bilanzstichtag Guthaben bei Kreditinstituten sowie zum Bilanzstichtag des Vorjahres Guthaben bei und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen werden. Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel inklusive Cash-Pooling abzüglich kurzfristiger Bankverbindlichkeiten von TEUR 38.789 (Vorjahr TEUR 37.330).

2.4 Vermögenslage

Im Anlagenbereich sind Investitionen von insgesamt TEUR 360 für Maschinen und Vorrichtungen sowie Werkzeuge und Computer Hardware und Software getätigt worden. Dem standen planmäßige Abschreibungen von TEUR 672 entgegen.

Im Umlaufvermögen stehen deutlich gestiegenen Vorräten und Forderungen im Verbundbereich leicht zurückgegangene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber. Mit dem erhöhten Vorratsbestand wird auf Engpässe im Beschaffungsbereich reagiert, insbesondere bei Elektroniken. Die positive Entwicklung bei den Forderungen ist das Resultat eines stärkeren Fokus auf ein effektives Forderungsmanagement.

Auf der Passivseite wurden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 4,1 Mio. bezahlt und somit reduziert. Dem standen gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie höhere Pensionsrückstellungen und Steuerrückstellungen gegenüber.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Für das Jahr 2024 wird mit einer erneut nur leichten Steigerung der weltweiten Roh- ölproduktion von rd. 1 % gerechnet, nachdem sich diese bereits im Jahr 2023 auf 1 % verlangsamt hatte. Diese Rate entspricht dem Durchschnitt von 2010 bis 2019, nachdem im Jahr 2022 ein Wachstum von 5 % verzeichnet worden war, mit einem deutlichen Rückgang in den OPEC+-Ländern und einem starken Wachstum in anderen Ländern.

Wir erwarten für das kommende Jahr eine positive Geschäftsentwicklung und rechnen mit einem leicht steigenden Umsatz von zwischen EUR 34 Mio. und EUR 36 Mio. und einem steigenden EBIT von zwischen EUR 4,0 Mio. und EUR 5,0 Mio.

Es wird ein konsequentes Kostencontrolling in allen Abteilungen durchgeführt, um die Profitabilität für die folgenden Jahre zu sichern. Des Weiteren wird der Fokus auf die Sicherstellung der Supply Chain gelegt sowie ein effektives Forderungsmanagement betrieben.

3.2 Chancen- und Risikobericht

Die Ölindustrie, in der die Smith Meter GmbH operiert, wird stark von der Entwicklung der Weltwirtschaft beeinflusst, was zu Auswirkungen bei der Auftragsvergabe führen kann, da infolge eines sinkenden Ölpreises geplante Projekte und damit verbundene Aufträge verschoben oder storniert werden können. Diesen Risiken begegnet die Smith Meter GmbH, indem sie verstärkt im Ausland neue Produkte auf den Markt bringen und dabei ihren Globalisierungsplan fortsetzen wird.

Bislang konnten Preissteigerungen aufgrund der steigenden Inflation bei den Lohn-, Material- und Betriebskosten an die Kunden weitergegeben werden. Es besteht jedoch das Risiko, dass dies künftig nicht mehr möglich sein könnte.

Das Risikomanagementsystem der Smith Meter GmbH erfolgt überwiegend in Zusammenarbeit mit der Konzernmutter. Neben Monatsabschlüssen sind wöchentliche Meldungen mit den wichtigsten Kennzahlen abzugeben. Lassen sich hieraus Risiken ableiten, so werden diese mit den Verantwortlichen diskutiert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet.

 

Ellerbek, 19. Dezember 2024

Smith Meter GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Stephan Frieds

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Smith Meter GmbH, Ellerbek

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Smith Meter GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Smith Meter GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 19. Dezember 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)

Michael Esser, Wirtschaftsprüfer

Julia Rosenberger, Wirtschaftsprüferin

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