Georg Hydraulik GmbH
Südstraße 12, 02785 Olbersdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Georg Hydraulik GmbHOlbersdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023... BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Georg Hydraulik GmbH - eine Produktionseinheit im Hyva-Konzern - produzierte 2023 nahezu ausschließlich Hydraulikzylinder zum Einsatz in Nutzkraftwagen mit Kippern und doppeltwirkenden Hydraulikzylinder für Kranaufbauten von Lastkraftwagen. Die Kernprodukte aus der etablierten Hochdruckhydraulik, die 2023 rund 100% der Produktion ausmachten, sind:
Im Jahre 2023 wurde ein neues Produkt eingeführt: die LKW- Anhängekupplung, die ab September 2023 produziert wurde. Während der Einführungsphase wurden Testteile hergestellt, so dass die Anzahl der produzierten Produkte mit insgesamt 97 Stück oder 0,5 % des Volumens noch sehr gering war. Der Vertrieb erfolgt nahezu ausschließlich über ein verbundenes Unternehmen im Hyva-Konzern. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Berichtsjahr kam es zu einem erheblichen Rückgang der Verbrauchernachfrage, der teilweise auf die langfristigen Auswirkungen der Coronavirus-Krise, insbesondere aber auf den Krieg in der Ukraine und seine Folgen zurückzuführen ist. Als Folge der Coronavirus-Pandemie und des Kriegs in der Ukraine blieben die Märkte im Geschäftsjahr 2023 volatil, was sich weiterhin auf die Lieferketten und die Rohstoffpreise auswirkte und die Bedarfsplanung erheblich erschwerte. Im ersten, zweiten und im vierten Quartal 2023 stiegen die Preise für Seefracht stark. 2. Geschäftsverlauf Die Produktlinien konnten infolge eines deutlichen Auftragsrückgangs im Vergleich zum Vorjahr weniger genutzt werden. Die Anzahl der produzierten Zylinder hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 13 % reduziert. Im ersten Quartal 2023 gab es darüber hinaus Probleme mit der Qualität der Rohre eines großen Lieferanten in Italien, was zu einem 14-tägigen Produktionsstillstand führte, der sich ebenfalls negativ auf die Umsatzerlöse auswirkte. Außerdem hatte das Unternehmen hier mit einer hohen Ausschussquote (rund 30 %) zu kämpfen, in deren Folge mehr als 350 zurückgewiesene Zylinder nachgefertigt werden mussten. Dies wirkte sich nicht nur negativ auf die Kosten, sondern auch auf die Produktionsmengen aus, da es zu zahlreichen Unterbrechungen kam. Aufgrund des Krieges in der Ukraine und des Produktionsstopps im ersten Quartal sind die Umsatzerlöse stark zurückgegangen. Sie sanken insgesamt gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.475 bzw. 10,5 % und blieben damit deutlich unter den Erwartungen. Das Volumen, das dem Standort Olbersdorf allokiert wird, wird auf Gruppenebene verwaltet. Daher wird der Umsatz praktisch nur mit verbundenen Unternehmen erzielt. Die betrieblichen Aufwendungen sind im Zuge des Umsatzrückgangs ebenfalls deutlich zurückgegangen. Dies betrifft insbesondere die Materialaufwendungen. Diese sanken um 20,4 %. Die Mitarbeiterzahl ist um 12 Personen gesunken. Die Personalkosten stiegen dennoch um 3,4 % an, was auf Lohnanpassungen und zusätzliche Personalkosten, insbesondere aus Abfindungen, zurückzuführen ist. Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sanken um 10,6 % bzw. T€ 395. Wesentlichen Anteil daran haben die gesunkenen Aufwendungen für Leiharbeiter und Verbrauchsmaterialien und die geringeren Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, während die Aufwendungen für Energie deutlich angestiegen sind. Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.063 auf T€ 1.521 erhöht. Ursache hierfür ist insbesondere, dass im Vorjahresabschluss berücksichtigte Aufwendungen für einen Rechtsstreit in Höhe von T€ 650 im Berichtsjahr über die eine entspreche Berücksichtigung bei den Verrechnungspreisen für die Lieferungen von Produkten der Gesellschaft an andere Konzerneinheiten ertragswirksam ausgeglichen wurden. 3. Lage a) Ertragslage Die Georg Hydraulik GmbH fungiert als Produktionsgesellschaft innerhalb des HYVA-Konzerns. Somit hat die Gesellschaft keinen direkten Einfluss auf die Umsatzentwicklung. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.223 (Vorjahr T€ 157). Die Materialaufwandsquote sank gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozentpunkte auf 55,9 %, was auf niedrigere Preise bei den Lieferanten und den Bezug von Rohstoffen bei neuen Lieferanten zu günstigen Preisen zurückzuführen ist. Außerdem haben sich im Berichtsjahr periodenfremde Effekte bei den Umsatzerlösen deutlich auf die Materialeinsatzquote ausgewirkt. b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Im kurzfristigen Bereich stehen zum Stichtag die liquiden bzw. liquiditätsnahen Vermögensgegenstände in Höhe von € 15,0 Mio. den kurzfristig zu bedienenden Verbindlichkeiten und Rückstellungen von € 5,9 Mio. gegenüber. Durch die Einbindung im Hyva-Konzern ist die Liquidität der Gesellschaft grundsätzlich hinreichend gesichert. Der notwendige Finanzmittelbedarf der Georg Hydraulik GmbH wird auf Anforderung durch Transfers der Hyva International B. V., einem verbundenen Unternehmen, zur Verfügung gestellt. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr zu Gunsten des Eigenkapitals verschoben. Durch den erzielten Jahresüberschuss ist die Eigenkapital-Quote auf 66,7 % (Vorjahr 63,8 %) angestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 15,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr 11,8 %). Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die flüssigen Mittel übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Der vereinfachte Cash-Flow (Jahresergebnis plus Abschreibungen) beträgt T€ 1.616 und ist damit um T€ 1.070 höher als im Vorjahr. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.099. Der Anstieg ist insbesondere auf eine Zunahme der Sachanlagen um T€ 323 infolge der getätigten Investitionen und eine Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 656 zurückzuführen. 2023 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt T€ 726 vorgenommen, insbesondere für Maschinen (T€ 601) und für das neue Zeiterfassungssystem (T€ 14) sowie für kleinere Ersatz-Investitionen (T€ 111). Diesen stehen Abschreibungen von T€ 393 gegenüber. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss um T€ 1.223. Die Verbindlichkeiten verringerten sich insgesamt um € 0,3 Mio. auf € 4,5 Mio. Dabei erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um € 0,8 Mio. auf € 2,7 Mio. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um € 1 Mio. auf € 1,8 Mio. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrendite lag im Geschäftsjahr 2023 erwartungsgemäß bei 5,7 % (Vorjahr 0,7 %) und damit deutlich über den Erwartungen. Die Gründe hierfür liegen insbesondere in dem besagten ertragswirksamen Ausgleich der Aufwendungen für den Rechtsstreit durch die konzerninternen Kunden der Gesellschaft, dessen Kosten zum großen Teil bereits im Vorjahr aufwandswirksam erfasst worden waren. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die für 2024 geplanten Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Jahr 2023 um 10 % niedriger, um sich an die erwartete geringere Nachfrage der Kunden in Europa anzupassen. Die globale Lieferkette ist noch nicht stabil und die Investoren bleiben vorsichtig. Darüber hinaus belastet der Konflikt in der Ukraine weiterhin die europäische Wirtschaft. Die Umsatzrendite wird wegen des Entfalls des Sondereffekts aus der periodenverschobenen Erfassung von Aufwendungen und Erträgen aufgrund des Rechtsstreits wieder deutlich zurückgehen. Das Unternehmen wird im Jahr 2024 neue Investitionsprojekte in Angriff nehmen, um seine Produktionseffizienz zu verbessern und die hohe Qualität der Produkte zu erhalten. IV. Chancen- und Risikobericht Das Chancen- und Risikomanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Risiken frühzeitig zu erkennen und notwendige Maßnahmen zur Gegensteuerung unmittelbar einzuleiten. Das Risikomanagement der Gesellschaft stützt sich dabei auf das Planungssystem sowie die eingesetzten Berichts- und Informationssysteme. Das Berichtswesen wird ergänzt durch die ständige Überwachung aller Finanzströme auf Unternehmens- und Konzernebene. Mit Hilfe dieses Risikomanagementsystems führt das Unternehmen Risikobetrachtungen durch und entwickelt Strategien zur Risikominimierung. 1. Risikobericht Konjunkturelle und branchenspezifische Risiken: Der Konflikt in der Ukraine wirkt sich nach wie vor auf den Markt für Kipplösungen in Europa aus, vor allem wegen des Einfrierens der Verkäufe von Zylindern und Kippern nach Russland, was sich direkt auf das Produktionsvolumen der Georg Hydraulik GmbH auswirkt. Ertragsorientierte Risiken: Die Situation in der Lieferkette scheint unter Kontrolle, bleibt aber weiterhin fragil. Der Konzern geht davon aus, die Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Ziel der Georg Hydraulik GmbH ist es, sich auf Produkte mit hoher Wertschöpfung aus der Familie der Front End (FE)-Zylinder zu konzentrieren. Im Rahmen dieser Strategie ist das Ende der Produktion von DA-Zylindern für Mitte/Ende 2024 geplant. Das Unternehmen erweitert sein Produktportfolio um Deichselkupplungen. Die Produktion dieses neuen Produkts hat 2023 begonnen und wird 2024 und in den Folgejahren in größerem Umfang fortgesetzt. Finanzwirtschaftliche Risiken: Durch die enge wirtschaftliche Verflechtung mit anderen Gesellschaften des Hyva-Konzerns und die Einbindung unserer finanziellen Mittel in den gemeinsamen Cashpool ist die finanzielle Situation der Gesellschaft eng mit der Finanzlage des Konzerns verknüpft. Die finanzielle Situation der Georg Hydraulik GmbH wird von der Geschäftsleitung der Hyva-Gruppe überwacht und gesteuert, um eine angemessene Rentabilität und Liquidität des Unternehmens zu gewährleisten. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unserem eigenen, in unseren Geschäftsräumen befindlichen Labor durch. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die Einführung von Anhängerkupplungen ermöglicht dem Unternehmen den Eintritt in ein neues Marktsegment. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, der Entwicklung der Rohstoffpreise und der verringerten Flexibilität bei der Materialbeschaffung. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Da die Gesellschaft fast ausschließlich an verbundene Unternehmen verkauft, sind Forderungsausfälle die absolute Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Das Risiko, dass nachhaltig keine ausreichende Liquidität zum Ausgleich der vorhandenen Ausstände vorhanden ist, wird als niedrig eingeschätzt.
Olbersdorf, 1. Oktober 2024 Gábor Bognár, Geschäftsführer Patrick ten Broek, Geschäftsführer Maciej Marek Karpala, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Die Georg Hydraulik GmbH hat ihren Sitz in Olbersdorf und ist unter HRB 25846 beim Amtsgericht Dresden eingetragen. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde zulässigerweise durch Verzicht auf bestimmte Angaben im Anhang Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewandt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Aktiva Das immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Die Bemessung der planmäßigen Abschreibungen erfolgt nach der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer der einzelnen Wirtschaftsgüter. Die Abschreibungen basieren auf folgenden Nutzungsdauern: immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre, Bauten 3 - 17 Jahre, Technische Anlagen und Maschinen 3 - 15 Jahre, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 14 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis netto € 250 werden im Zugangsjahr voll als Aufwand erfasst. Anlagengüter, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten mehr als € 250 und bis zu € 800 betragen, werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet, soweit die Wertminderung von Dauer ist. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, und/oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne und angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens. Angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung wurden nicht in die Bewertung einbezogen. Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Forderungen, deren Einbringlichkeit zweifelhaft ist, werden einzelwertberichtigt. Der Kassenbestand sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Passiva Das Gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe der Erfüllungsbeträge gebildet worden, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung der Risiken notwendig sind. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungs-verbindlichkeiten werden im Buchungszeitpunkt zum niedrigsten Mittelkurs des Vormonats bilanziert. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. In Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs.1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Erläuterungen zur Bilanz und GuV Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens geht aus dem beigefügten Anlagenspiegel hervor. Die Georg Hydraulik GmbH hat am 24. Dezember 2020 eine Tochtergesellschaft in der Volksrepublik China mit dem Namen Georg Information Technology (Yangzhou) Co., LTD., Yangzhou/China gegründet. Die Gesellschaft hält 100% der Anteile des Tochterunternehmens, die als Anteile an verbundenen Unternehmen unter den Finanzanlagen ausgewiesen werden. Gemäß dem Gesellschaftsvertrag beträgt das haftende Stammkapital 3.000.000 USD. Zum Bilanzstichtag war eine Einlage i.H.v. 450.000 USD in das Stammkapital erbracht worden, womit 2.550.000 USD (T€ 2.308) ausstehend sind. Die Tochtergesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von T€ -1.054 und erwirtschaftete im zum 31. Dezember 2023 endenden Geschäftsjahr einen Verlust von T€ 502 (die Währungsumrechnung erfolgte zum Kurs von 0,1278 €/RMB). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 12.088; Vorjahr T€ 11.432) handelt es sich ihrer Art nach mit T€ 7.726 (Vorjahr T€ 8.792) um Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und mit T€ 4.362 (Vorjahr T€ 2.640) um sonstige Forderungen. Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Ihrer Art nach solche aus Lieferungen und Leistungen T€ 1.756 (Vorjahr T€ 530) sowie Finanzverbindlichkeiten T€ 0 (Vorjahr T€ 2.290). Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 969, davon aus dem Mietvertrag über das Betriebsgrundstück Olbersdorf (Mindestlaufzeit bis 31.12.2027) in Höhe von T€ 855 (davon bis zu einem Jahr T€ 214) sowie aus weiteren Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 114 (davon bis zu einem Jahr T€ 39). Sonstige Angaben Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag im Jahr 2023 bei 19 Angestellten (Vorjahr 19) und 69 gewerblichen Mitarbeitern (Vorjahr 81). Die Kennis Service Drachten B.V., A. van Leeuwenhoekweg 37, 2408 AK Alphen aan den Rijn, Niederlande, ist alleinige Gesellschafterin der Georg Hydraulik GmbH. Die Hyva Global B.V., Amsterdam, Niederlande, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Hyva I B.V., Amsterdam, Niederlande, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Konzernabschlüsse werden im niederländischen Handelsregister veröffentlicht. Als Geschäftsführer waren und sind bestellt:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Olbersdorf, 1. Oktober 2024 Gábor Bognár, Geschäftsführer Patrick ten Broek, Geschäftsführer Maciej Marek Karpala, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Georg Hydraulik GmbH, Olbersdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Georg Hydraulik GmbH, Olbersdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Georg Hydraulik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 16. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Werner Horn, Wirtschaftsprüfer ppa. Andi Müller, Wirtschaftsprüfer |
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