enableyou GmbH
Selbe AdresseSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Stefan Dr. Kaefer seit 5.5.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
W******* K***** | 6.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 94.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PulsM GmbHGräfelfingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 war die deutsche Wirtschaft von einer Phase wirtschaftlicher Stagnation geprägt, begleitet von einer hohen, jedoch im Jahresverlauf leicht rückläufigen Inflationsrate. Diese erhöhte sich im Jahresdurchschnitt um 5,9% gegenüber dem Vorjahr 2022, im Vergleich zu einem Anstieg von 6,9% in 2022. Die Preise für Waren stiegen insgesamt um 7,3% im Vergleich zu 2022. Verbrauchsgüter verteuerten sich um +8,8%, wobei Nahrungsmittel (+12,4%) und alkoholfreie Getränke (+10,5%) besonders hervorstachen. Gebrauchsgüter verteuerten sich um 4,8%, wobei Möbel und Fahrzeuge merkliche Anstiege verzeichneten. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 4,4%, wobei Mietkosten um 2,0% und öffentliche Verkehrsmittel um 2,5% anstiegen. (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die generell schwächere wirtschaftliche Entwicklung wurde hauptsächlich durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise verursacht, die die Kaufkraft beeinträchtigte und den privaten Konsum schwächte. Zusätzlich wirkten sich die geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie geopolitische Spannungen und Krisen dämpfend aus. Das preisbereinigte BIP sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,4%. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang -0,2%, bedingt durch einen fehlenden Arbeitstag im Vergleich zum Vorjahr. Im vierten Quartal 2023 wurden rund 46,2 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland gezählt, ein Anstieg um 216.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen bleib weitestgehend unverändert. Im Gegensatz dazu ist der Bereich der sozialen Unterbringung, geprägt durch den weiteren Anstieg der Flüchtlingszahlen aufgrund des anhaltenden Konflikts in der Ukraine sowie geopolitischer Krisen im Jahr 2023, im Vergleich zu den Vorjahren weiter angestiegen. Die Zahl der Asylerstanträge in Deutschland stieg im Jahr 2023 auf rund 329 Tsd. an und lag damit um rund 111 Tsd. deutlich über dem Vorjahreswert. Dabei entfielen 20,4 % der Asylerstanträge auf Nordrhein-Westfalen und 15,3 % auf Bayern, was diese Bundesländer vor besondere Herausforderungen stellt. Die Hauptherkunftsländer der Asylbewerber waren Syrien, Afghanistan und die Türkei (Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge). Auch der anhaltende Krieg in der Ukraine führte zu einem starken Anstieg der Flüchtlingszahlen und erhöhte den Druck auf die Unterbringungskapazitäten in Deutschland (Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung). 2. Darstellung der Geschäftsfelder Die PulsM GmbH betreibt als privater Anbieter in eigenen und fremden Immobilien Einrichtungen zur Unterbringung, Versorgung und sozialen Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen im Auftrag der öffentlichen Hand. Diese Objekte untergliedern sich in Erstaufnahmeeinrichtungen, Aufnahme- und Rückführungseinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünfte, Notunterkünfte sowie Sonderformen der Unterbringung. Die primäre soziale Beherbergung im Asylbereich umfasst dabei vorwiegend die Erstaufnahme sowie die Begleitung der Unterbringung von Flüchtlingen in langfristigen Einrichtungen wie Gemeinschaftsunterkünften. Dies schließt die sozialpädagogische Betreuung, Hausmeistertätigkeiten und Gebäudemanagementservices ein. Im Dezember 2023 wurden insgesamt 43 Objekte / Einrichtungen mit ca. 8.000 Plätzen betrieben. 3. Geschäfts- und Umsatzentwicklung sowie wesentliche Vorgänge im Geschäftsjahr Als Betreiber in verschiedenen Kern-Felder der sozialen Beherbergung wirkten sich für die PulsM GmbH die gestiegenen Zahlen von Geflüchteten in 2023 positiv aus. Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Flüchtlingsströme nach Deutschland, haben den Markt der sozialen Beherbergung, speziell im Bereich der Flüchtlingsunterbringung und -betreuung, deutlich verbessert. Zusätzliche Betreuungsaufträge hat in bestehenden Notunterkünften und neuen Einrichtungen für zusätzliche Umsätze auch in 2023 gesorgt. Weitere Schwerpunkte lagen wie in den Vorjahren auf kleineren Einrichtungen (Gemeinschaftsunterkünften), auf der Verlängerung bestehender Einrichtungen und dem Gewinn bei Neuausschreibung von Einrichtungen sowie auf Leistungen mit dem Schwerpunkt der sozialen Betreuung und Asylsozialbetreuung. Im Jahr 2023 wurde durch Inbetriebnahme zweier zentraler Unterbringungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen ein neues Geschäftsfeld erschlossen, und das Tätigkeitsspektrum in diesen Einrichtungen um den Betrieb von Sanitätsstationen, Einrichtungen schulnaher Bildung und Tätigkeiten wie Umfeldmanagement ergänzt. Insbesondere Anlaufinvestitionen zur Inbetriebnahme der Einrichtungen wirkten sich 2023 hier noch verstärkt ergebnisschmälernd aus. Die Entwicklung in der Vergabepraktik der Länder seit 2017, dass aufgrund der vorgeschriebenen Fachlosvergabe die zu vergebenden Leistungen mehr und mehr auf die Kernleistung reduziert werden, hat sich im Jahr 2023 fortgesetzt. Dies hat zu einer weiteren Konzentration auf dem Markt der Dienstleister im Asylbereich und damit zu einer Reduktion der Anzahl der Wettbewerber geführt. Trotzdem konnten im Berichtsjahr die Ausschreibungen für mehrere Einrichtungen mit mehrjährigen Verträgen gewonnen werden. Die Bestandsobjekte im Bereich Asyl, Erstaufnahme und Gemeinschaftsunterkünfte wurden im Rahmen des Regelbetriebes weiter und konsequent systematisch in den Prozessen der operativen Betreibung optimiert. Auswirkungen aus der Corona-Pandemie hatten in 2023 keinen unmittelbaren oder langfristigen negativen Effekt mehr auf den Geschäftsbereich. 4. Personal Im Jahresdurchschnitt 2023 beschäftigte die PulsM GmbH in Deutschland 263 Mitarbeiter, wobei es sich bei 44 Personen um teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter handelte. Im Vergleich zum Vorjahr (Jahresdurchschnitt: insgesamt 149 Mitarbeiter) bedeutet das einen Zugang von 114 Mitarbeiter bzw. 77 %. 5. Finanzierung und Investitionen Gegebenenfalls notwendige Anschaffungen sowie Ersatzbeschaffungen wurden aus dem laufenden Cash-Flow finanziert; genauso die üblichen Aufwendungen zur Aufrechterhaltung des Betriebes in den bestehenden Einrichtungen der Gesellschaft sowie im Bereich der Verwaltung. Es waren keine weiteren Fremdfinanzierungen erforderlich. 6. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage hat sich im Jahr 2023 entsprechend der Zusatzeffekte durch die Ukrainekrise sowie der Inbetriebnahme der zwei Zentralen Unterbringungseinrichtungen über den Erwartungen entwickelt. Vermögenslage Die Bilanzsumme steigt auf 9.320 TEUR (Vorjahr: 7.527 TEUR). Der Buchwert des Anlagevermögens sinkt um 193 TEUR auf 799 TEUR (Vorjahr: 992 TEUR). Das Anlagevermögen ist zu 175,7% (Vorjahr: 174,5%) durch Eigenkapital gedeckt und entspricht 8,6% der Bilanzsumme (Vorjahr: 13,2%). Das Umlaufvermögen steigt um 2.007 TEUR und beträgt zum Stichtag 8.512 TEUR. Finanzlage Das Eigenkapital beträgt am Bilanzstichtag 1.405 TEUR (Vorjahr: 1.732 TEUR). Die Eigenkapitalquote liegt zum 31. Dezember 2023 bei 15,0% (Vorjahr: 23,0%) und ist somit um 8 Prozentpunkte gefallen. Das Fremdkapital ist auf 7.916 TEUR (Vorjahr: 5.795 TEUR) gestiegen. Damit liegt die Fremdkapitalquote bei 85,0% (Vorjahr: 77,0%). Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss + Abschreibungen) ist um 58 TEUR auf 787 TEUR (Vorjahr: 729 TEUR) gestiegen. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus einem höheren Jahresüberschuss. Ertragslage Die Gesamtleistung ist insgesamt von 10.962 TEUR auf 18.379 TEUR angestiegen, was einer Erhöhung um 67,7% entspricht. Wesentlicher Grund hierfür ist der Zugang von neuen Einrichtungen, die erstmals über das gesamte Geschäftsjahr laufen. Der prozentuale Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr auf Grund nachhaltigerer Prozesse auf 3,6% der Umsatzerlöse (Vorjahr: 7,3%) gesunken. Der Personalaufwand ist um 4.965 TEUR auf 10.365 TEUR gestiegen. Der Anteil an den Umsatzerlösen liegt bei 56,4% (Vorjahr: 49,3%). Der Jahresüberschuss (nach Steuern) liegt mit 373 TEUR um 43 TEUR über dem Vorjahresergebnis. Das entspricht einer Rendite bezogen auf die Umsatzerlöse von 2,0% (Vorjahr: 3,0%). 7. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen des operativen sowie des strategischen Controllings liegt unser Fokus auf der Auswertung klar definierter finanzieller Leistungsindikatoren. Hierzu zählen die stetige Beobachtung der Umsatzentwicklung sowie die Überwachung der Wirtschaftlichkeit anhand des Betriebsergebnisses jedes einzelnen Standortes. Hinzu kommt die Verfolgung der verschiedenen Kostengruppen, insbesondere Wareneinsatz, Personalkosten, Raumkosten (Mieten, Nebenkosten & Instandhaltung / Wartung) und Betriebsbedarf. Die genannten Kennzahlen werden, bezogen auf einerseits die vorhandenen Vorjahreswerte sowie andererseits auf die erstellten monatlichen Forecast-Werte, regelmäßig auf Abweichungen geprüft. Die Steuerung der Liquidität erfolgt ebenso über den Abgleich von Ist- und Planwerten sowie durch ein fokussiertes Forderungs- und Kreditorenmanagement. Neben diesen internen Daten wird zudem die allgemeine Branchenentwicklung als indikativer Benchmark herangezogen. 8. Angaben zu Finanzinstrumenten / Risikomanagement Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen hauptsächlich gegenüber der öffentlichen Hand. Weiterhin ist hier eine rechtlich geltend gemachte Forderung gegenüber der öffentlichen Hand enthalten. Bestandteil des Risikomanagements der PulsM GmbH ist die Entscheidung, räumlich und inhaltlich an mehreren Märkten und in verschiedenen Geschäftsfeldern aktiv zu sein. Das aktuelle Geschäftsmodell im Bereich Soziales Wohnen ist durch die Vertragsgestaltungen mit den Auftraggebern der öffentlichen Hand unabhängig von konjunkturellen Schwankungen, Konjunktur- und Pandemierisiken. 9. Prognose der künftigen Entwicklung Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 lag, auf Grund der beschriebenen Effekte über den Erwartungen und Planungen sowie der strategischen Neuausrichtung, insbesondere durch eine strukturelle und personelle Neuaufstellung für Wachstum in anderen Regionen und Betreuungsbereichen. Für 2024 werden insbesondere die Inbetriebnahme einer weiteren Einrichtung in Nordrhein-Westfalen sowie die Teilnahme an verschiedenen oberbayerischen und deutschlandweiten Ausschreibungen angestrebt, mit der Zielsetzung einer deutlichen Präsenzausweitung. Mit der strategischen Neuausrichtung ist eine Umsatzsteigerung im Vergleich zu Dezember 2023 erwartet. Im 2023 negativ beeinflussende Anlaufinvestitionen fallen mit nur noch einer großen Einrichtungsinbetriebnahme in 2024 weitestgehend weg. Eine Ergebnisentwicklung über Vorjahr wird angestrebt. 10. Chancen und Risiken Die Beruhigung im Flüchtlingsmarkt seit dem Jahr 2017 hat sich erstmals nach Corona im Jahr 2023 im zweiten Jahr in Folge mit einem Anstieg der Flüchtlingszahlen wieder gegenläufig entwickelt. So konnten neben den neu eröffneten Einrichtungen vor allem auch die Prozesse in den bestehenden Objekten weiter optimiert und gefestigt werden. Zudem wurden zentrale Strukturen beispielsweise in der Akquise oder in der konzeptionellen Betreuungsarbeit weiterentwickelt, vertieft und gefestigt. Getrieben durch politische Entwicklungen (Aufnahme von afghanischen Ortskräften, Ukrainekrise etc.) und der weiter gestiegenen Anforderungen der öffentlichen Hand an Dienstleister, rechnet die PulsM GmbH mit den in 2023 vorgenommenen Veränderungen und gewonnenen neuen Einrichtungen mit einer deutlich besseren Positionierung bei zukünftigen Ausschreibungen. Die Ukraine-Krise wird in 2024 deutlich geringeren Einfluss haben, die Zahl der Noteinrichtungen ist deutlich rückläufig im Vergleich zu den beiden Vorjahren. Umsatzrückgänge in diesem Bereich können aber durch bereits gewonnene neue Ausschreibungen für 2024 und Folgejahre mehr als kompensiert werden. Die Personalgewinnung bzw. begrenzte Verfügbarkeit von Fachpersonal bleibt weiterhin die größte Herausforderung für die folgenden Jahre. Die Teilnahme an zusätzlichen Ausschreibungen wird stark davon abhängen, ob geeignetes Personal in ausreichendem Umfang akquiriert werden kann. Unbesetzte Stellen werden auch bei Bestandsobjekten zu Umsatzausfällen führen. Insgesamt wird die Wahrscheinlichkeit eines Forderungsausfalles bei der öffentlichen Hand auf Grund der Bonität der Bundesrepublik Deutschland als sehr gering eingestuft. Des Weiteren sind Umsätze sowie bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten ausschließlich in Euro. Maßnahmen zur Währungsabsicherung müssen daher nicht vorgenommen werden. Die PulsM Dienstleistungen sind, trotz verstärkten Einsatz von Software, insgesamt wenig anfällig für Cyberangriffe oder vergleichbare Vorfälle, eine Sicherstellung des Betriebes ist auf Grund getroffener Vorkehrungen für einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. 11. Zweigniederlassungen 2023 verfügte die Gesellschaft über keine Zweigniederlassungen. Neben dem Geschäftssitz wurden Betriebsstätten in Oberbayern (u.a. in den Landkreisen München, Bad Tölz, Freising, Wolfratshausen), Münster, St. Augustin und Mannheim geführt. Betriebsstätten außerhalb von Deutschland lagen 2023 nicht vor. Unterschrift der Geschäftsführung
Gräfelfing, 12. August 2024 Philipp Schuller BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird das gewogene Durchschnittsverfahren angewendet (§ 240 Abs. 4 HGB). Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Aktiv latente Steuern wurden nach § 274 Abs. 1 HGB nicht ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeitsspiegel:
Vorjahreswerte:
Es handelt sich um Pfandrechte an beweglichen und unbeweglichen Sachen. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 556.500,40 (Vorjahr: EUR 7.157,50). Der Ausweis erfolgt unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Geschäftsjahr sind keine außergewöhnlichen Aufwendungen entstanden. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im wesentlichen um die Forschungszulagen 2020 und 2021 in Höhe von 690.777,00 EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im wesentlichen Mietaufwendungen in Höhe von EUR 923.095,61 (Vorjahr: EUR 585.102,87) sowie Aufwendungen für Fremdarbeiten in Höhe von EUR 372.897,49 (Vorjahr: EUR 849.412,28), soweit diese nicht direkt weiterbelastet wurden. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Philipp Schuller, MA Politikwissenschaft, Recht, VWL General Management Vergütungen der Geschäftsführer Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zum 31.12. des Geschäftsjahres besteht kein gewährtes Darlehen. Konzernzugehörigkeit Die PulsM GmbH wird in den Konzernabschluss der Morten Group GmbH einbezogen. Die Morten Group GmbH mit Sitz in München stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Unternehmensregisters zur Veröffentlichung eingereicht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 372.880,78. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrag zum 01.01.2023 in Höhe von 1.706.651,11 EUR abzüglich einer Ausschüttung vom 20.07.2023 in Höhe von 700.000,00 EUR ergibt sich ein Betrag von 1.379.531,89 EUR, der zu verwenden ist. Am 26.02.2024 erfolgte eine Ausschüttung in Höhe von 500.000,00 EUR, der restliche Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, 12. August 2024 Philipp Schuller sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PulsM GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PulsM GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PulsM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, 12. August 2024 REWIGES
Steffen Braun, Wirtschaftsprüfer |
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