Morement Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Edda Winifred Metz-Dilthey seit 16.1.2026 | Geschäftsführer |
Andeas Müller seit 16.1.2026 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Krieger Handel Holding SE & Co. KGSchönefeldKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Konzerns Die Tätigkeitsschwerpunkte des Krieger Handel Holding Konzerns bestanden bis zum 31. August 2017 im Erwerb von Grundstücken, deren Bebauung und Vermietung sowie dem Verkauf von Grundstücken im In- als auch im Ausland sowie aus dem Ein- und Verkauf von Einrichtungsgegenständen von bzw. an Handelsunternehmen, der Zurverfügungstellung von Markenrechten an und den Betrieb von Restaurants in Möbeleinzelhandelsunternehmen des Anteilseigners. Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. August 2017, 24:00 Uhr, hat der Anteilseigner seine Beteiligungen an diversen Möbelhandelsunternehmen sowie Dienstleistungsgesellschaften in die Krieger Handel Holding SE & Co. KG eingebracht, so dass sich der Tätigkeitsschwerpunkt des Konzerns ab dem 1. September 2017 auf den Möbeleinzelhandel in Deutschland, Tschechien sowie der Slowakei konzentriert. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Entwicklung des inländischen Marktes Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und damit verbundener extrem steigender Energiepreise, den verschärften Material- und Lieferengpässen sowie weiterer massiver Preissteigerungen beispielsweise für Nahrungsmittel und dem anhaltenden Fachkräftemangel. Trotz dieser schwierigen Bedingungen wuchs das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 %. Dabei waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft und stiegen preisbereinigt um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Sie erreichten damit nahezu das Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Die Bauinvestitionen hingegen nahmen im Jahr 2022 auf Grund fehlender Baumaterialien und Fachkräfte preisbereinigt um 1,6 % ab. 1 Die Wirtschaftsleistung 2022 wurde im Durchschnitt von 45,6 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Dies waren 0,6 Mio. Erwerbstätige mehr als im Vorjahr. 2 Der Einzelhandel in Deutschland erzielte nach den Daten des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2022 preisbereinigt 0,6 % weniger Umsatz und nicht preisbereinigt 7,8 % mehr Umsatz als im Jahr 2021. In der Differenz zwischen dem preisbereinigten und nicht preisbereinigten Ergebnis spiegeln sich die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel wider. 3 Die Möbelbranche konnte ihren Umsatz aus dem Vorjahr im Jahr 2022 um rund 4,4 % auf Euro 35,3 Mrd. erhöhen. 4 Dabei war die Entwicklung in fast allen Warengruppen positiv. Stärkster Wachstumstreiber waren die Polstermöbel, aber auch der Küchenhandel sowie das Segment der Büromöbel wiesen ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr auf. 5 Der deutsche Investmentmarkt für Einzelhandelsimmobilien konnte auf Grund des herausfordernden Zinsumfeldes sowie der geopolitischen Lage im Jahr 2022 insgesamt keine Trendwende einleiten, jedoch wurde das Vorjahresresultat leicht um gut 7 % übertroffen. Das Investment Volumen von Euro 9,4 Mrd. im Jahr 2022 liegt jedoch immer noch gut ein Fünftel unter dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre. 6 Bei den Spitzenrenditen für Einzelhandelsimmobilien ist seit Mitte des Jahres 2022 eine steigende Tendenz wahrzunehmen. So lassen sich mit Fachmarktzentren Spitzenrenditen von bis zu 4,2 % und somit 70 Basispunkte mehr als im Vorjahr erzielen. Auch bei Shoppingcentern ist ein Anstieg der Spitzenrenditen um 20 Basispunkte auf 4,9 % im Jahr 2022 zu beobachten. 7
1 vgl.: Pressemitteilung Nr. 020 des
Statistischen Bundesamtes vom 13.01.2023
Entwicklung der sonstigen relevanten Märkte Tschechien Die tschechische Volkswirtschaft erlebte im Gesamtjahr 2022 ein preisbereinigtes Wachstum von 2,5 %, rutschte jedoch im zweiten Halbjahr 2022 in eine leichte technische Rezession. Dabei war der private Verbrauch auf Grund realer Kaufkraftverluste infolge hoher Inflation sowie Zinsen angeschlagen. Der Arbeitsmarkt reagierte auf die schwache Konjunktur jedoch kaum, da alle Branchen Personal suchen. Die Arbeitslosenquote lag im ersten Quartal 2023 bei 2,6 % und ist damit die niedrigste in der EU. Der Fachkräftemangel sowie die Inflation werden die Löhne weiter antreiben. Die tschechische Regierung rechnet für das Jahr 2023 mit einem nominalen Anstieg der Löhne um 8 %. Real werden sie jedoch erneut an Wert verlieren. 8 Slowakei Das Bruttoinlandsprodukt der Slowakei ist trotz Energiekrise und Materialmangel im Jahr 2022 um 1,9 % gewachsen und hat an das Niveau vor der Pandemie angeknüpft. Die privaten Haushalte mussten im Jahr 2022 Reallohnverluste durch eine erhebliche Reduktion der Ersparnisse ausgleichen, um den im Schnitt 12,8 % höheren Verbraucherpreisen zu begegnen. 9 Geschäftsverlauf 2022 des Konzerns Das Geschäftsjahr 2022 war nach den beiden vorangegangenen, durch die Corona Pandemie geprägten Jahren das erste Jahr, in welchem die Einzelhandelsgeschäfte des Konzerns wieder das gesamte Geschäftsjahr über geöffnet sein konnten. Der Konzern weist mit Euro 1.922,4 Mio. (Vj.: Euro 1.776,8 Mio.) einen um 8,2 % angestiegenen Umsatz gegenüber dem Vorjahr aus. Somit liegt die Geschäftsentwicklung des Jahres 2022 im Bereich der Umsatzerlöse sowie des EBITs und des Jahresüberschusses über unserer Erwartungshaltung aus im Vorjahr berichteten Prognosen. Investitionsschwerpunkte des Geschäftsjahres waren der Neubau der Sconto Häuser in Greifswald und Pilzen. Die gesamten Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Jahr 2022 auf Euro 102,6 Mio. Die Abgänge in Höhe von insgesamt Euro 8,4 Mio. Restbuchwert resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Grundstücken in Dresden. Zur Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren verweisen wir auf den Punkt finanzielle und nicht finanzielle Leistungsfaktoren im Abschnitt II des Konzernlageberichts. Struktur der Leitung Die Leitung der Krieger Handel Holding SE & Co. KG und damit auch des Krieger Handel Holding Konzerns erfolgte im Geschäftsjahr durch die persönlich haftende Gesellschafterin Krieger Handel Holding Beteiligungs-SE, diese wird vertreten durch ihre geschäftsführende Direktorin Frau Sonja Krieger.
8 vgl.: Pressemitteilung vom 27.06.2023 der GTAI
Germany Trade & Invest "Tschechiens Konjunktur
stagniert 2023 weitgehend"
II. Darstellung der Vermögens- und Finanzlage Vermögenslage Die Bilanzsumme wird zum 31. Dezember 2022 mit Euro 2.549,9 Mio. (Vj.: Euro 2.571,3 Mio.) ausgewiesen. Die Bilanzstruktur des Unternehmens ist weiterhin durch einen hohen Anteil des Anlagevermögens (bebaute und unbebaute Grundstücke) gekennzeichnet. Die Sachanlagenintensität beträgt im Berichtsjahr 77,4 % gegenüber 76,6 % im Vorjahr. Die um Euro 21,4 Mio. gesunkene Bilanzsumme ist auf der Aktivseite im Wesentlichen durch den Rückgang des Anlagevermögens (Euro 8,2 Mio.) sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (Euro 24,2 Mio.) geprägt. Gegenläufig entwickelten sich die Vorräte, welche um Euro 16,0 Mio. anstiegen. Den Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von Euro 102,6 Mio. stehen Anlagenabgänge zu Buchwerten in Höhe von Euro 8,4 Mio. und Abschreibungen (saldiert mit Zuschreibungen) im Geschäftsjahr in Höhe von Euro 104,5 Mio. gegenüber. Hinzu kommen Währungseffekte von insgesamt Euro 2,1 Mio. Unter den Vorräten werden neben Grundstücken und Gebäuden zum Verkauf (Euro 3,2 Mio., Vj.: Euro 3,2 Mio.), welche zum voraussichtlichen Verkaufspreis bewertet wurden, im Wesentlichen Handelswaren in Höhe von Euro 342,9 Mio. (Vj.: Euro 326,2 Mio.) ausgewiesen. Der Anstieg des Handelswarenbestandes spiegelt die gestiegenen Herstellerpreise wider. Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Euro 78,3 Mio. (Vj.: Euro 102,7 Mio.) ausgewiesen. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus geringeren Steuerforderungen. Das Eigenkapital des Konzerns hat sich zum 31. Dezember 2022 auf Euro 1.825,8 Mio. (Vj.: Euro 1.715,6 Mio.) erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt bei 71,6 % (Vj.: 66,7 %). Die langfristigen Investitionen sind im Wesentlichen mit Eigenkapital (Euro 1.825.8 Mio.) sowie Bankdarlehen (Euro 301,0 Mio.) finanziert. Die Rückstellungen werden mit Euro 98,3 Mio. (Vj.: Euro 93,5 Mio.) um Euro 4,7 Mio. über dem Vorjahresniveau ausgewiesen. Hierbei stiegen im Wesentlichen die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen stichtagsbedingt an. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, haben sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der vertraglich vereinbarten Tilgungszahlungen in Höhe von Euro 78,8 Mio. sowie einer geringeren Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien in Höhe von Euro 4,1 Mio. um Euro 82,9 Mio. reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden teilweise mit fest vereinbarten als auch mit variablen Zinssätzen verzinst. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zum Bilanzstichtag mit Euro 128,0 Mio. (Vj.: Euro 115,4 Mio.) ausgewiesen und liegen damit stichtagsbedingt über dem Vorjahresniveau. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen liegen mit Euro 5,4 Mio. auf Vorjahresniveau. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen sind in Höhe von Euro 20,0 Mio. innerhalb eines Jahres fällig. Die darin enthaltenen Darlehen werden mit einem variablen Zinssatz verzinst. In Höhe von Euro 4,0 Mio. sind die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen in mehr als fünf Jahren fällig. Diese werden ebenfalls mit einem variablen Zinssatz verzinst. Der Ausweis der sonstigen Verbindlichkeiten erfolgt in Höhe von Euro 36,4 Mio. (Vj.: Euro 53,4 Mio.) und hat sich damit um Euro 17,0 Mio. reduziert. Der Rückgang resultiert in Höhe von Euro 16,1 Mio. aus einem stichtagsbedingten niedrigeren Ausweis von Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Die Vermögenslage ist somit wie im Vorjahr aus unserer Sicht gut. Alle Kennzahlen wurden entsprechend den Vorgaben des Arbeitskreises "Externe Unternehmensrechnung" der Schmalenbach-Gesellschaft ermittelt. Finanzlage Der Konzern betreibt ein Cash Pooling System, in welches weitere Unternehmen des Anteilseigners eingebunden sind. Der positive Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultiert im Geschäftsjahr im Wesentlichen aus dem Jahresergebnis und den Abschreibungen, reduziert um die Erhöhung des Working Capital von Euro 38,8 Mio. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von Euro -93,6 Mio. ist wie im Vorjahr geprägt durch Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von Euro 100,0 Mio. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von Euro -85,4 Mio. entfällt im Wesentlichen auf die Tilgung von Kreditverbindlichkeiten in Höhe Euro 82,9 Mio. Für die Darstellung der Kapitalstruktur wird auf die Erläuterungen zur Vermögenslage verwiesen. Der Konzern ist in der Lage seine fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Finanzlage des Konzerns schätzen wir weiterhin als gut ein. Beschäftigte Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 9.989 Mitarbeiter. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsfaktoren Der Konzern verwendet zur internen Steuerung als zentrale Ergebnisgrößen zum einen die monatliche Umsatzveränderung. Wir sind der Meinung, dass ein profitables Wachstum der Umsatzerlöse ein bedeutender Faktor für die Steigerung des Unternehmenswertes ist. Zum anderen verfolgen wir die Entwicklung des EBIT in Relation zu den Umsatzerlösen. Zielsetzung ist ein um Finanz- und Sondereffekte bereinigter Ertragsindikator. Des Weiteren wird als nichtfinanzieller Leistungsindikator die Kundenfrequenz in den einzelnen Möbeleinrichtungshäusern zur Unternehmenssteuerung verwendet. III. Chancen- und Risikobericht Chancenbericht Es wurde während der Corona Pandemie immer deutlicher, dass der stationäre Handel digitaler werden muss. Eine hybride Mischform ist unerlässlich. Hier liegt die Chance des traditionellen Handels, seine Kernkompetenzen, die Beratung, individuelle Planung und die fachgerechte Lieferung und Montage der Möbel und Küchen mit den Tools des Onlinehandels zu verbinden. In unserem Geschäftsmodell ist die hybride Mischform bereits heute ein fester Bestandteil. Risikobericht Der Konzern verfügt über interne Berichtssysteme, die es ermöglichen, Abweichungen zeitnah zu erkennen und zu analysieren. Es wird eine monatliche Gewinn- und Verlustrechnung, ein jährliches Budget sowie eine Zweijahresplanung erstellt. Auf Basis der Soll/Ist-Zahlen werden Maßnahmen zur Steuerung erarbeitet und umgesetzt. Der zugrunde gelegte Zeitraum für die nachfolgenden Risiken entspricht dem Prognosezeitraum. Branchen-, Absatz- und Marktpreisrisiken Wegen der in Deutschland sowie in Tschechien und der Slowakei vorherrschenden negativen Einschätzung der Wirtschaftslage mit den entsprechenden Auswirkungen auf den privaten Konsum, ist als Risiko insbesondere eine langfristige Verstetigung der schlechten Konsumstimmung aufgrund des Anstiegs der Energiepreise und der damit in Zusammenhang stehenden Inflationsentwicklung zu nennen. Bei Rückgang des Konsums (Absatzminderung) würde die Geschäftsführung mit einer Anpassung der Kostenstruktur reagieren. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken Durch die Geschäftsführung des Konzerns wird ein ausgeprägtes Risikomanagement betrieben. Es existiert eine Vielzahl von Instrumenten der Risikofrüherkennung und der Risikoüberwachung. Auch die jährlich durchgeführte Unternehmensplanung für die nächsten zwei Geschäftsjahre und regelmäßige Finanzplanungen ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen von Ergebnis- und Liquiditätsrisiken. Eine stabile Ertragslage und hieraus generierte Einzahlungen vorausgesetzt erscheint uns das Liquiditätsrisiko beherrschbar. Kosten- und Ergebnisrisiken Die monatliche Auswertung der Ist-Ergebnisrechnungen der Konzerngesellschaften, inkl. schriftlicher Berichterstattung über Abweichungen zur planmäßigen Vorgabe, stellt die permanente Standortbestimmung über die unterjährige Entwicklung des Krieger Handel Holding Konzerns sicher. Trends sind somit frühzeitig erkennbar und ungünstigen Veränderungen kann entgegengesteuert werden. Die integrierte Unternehmensplanung auf Zweijahresbasis ermöglicht uns mittel- bzw. langfristige Risiken zu erkennen. Auslandsrisiko Zusätzlich zu den anderen Risiken ist insbesondere die Entwicklung der Wechselkurse zu beachten. Wir verfolgen deshalb die aktuelle Kursentwicklung und holen regelmäßig für alle relevanten Währungen Prognosen ein. Operative Risiken Zur Abbildung der Personalrisiken (Besetzung Führungskräfte, Fluktuation/Krankenquote, Aus- und Fortbildung, Betriebsklima, etc.) werden in der Personalabteilung Statistiken aufbereitet und von der Geschäftsführung geprüft. Trends am Arbeitsmarkt werden fortlaufend diskutiert. Zu den operativen Risiken zählen wir auch die Herausforderungen in unseren Lieferketten. Insbesondere haben wir Lieferanten aus dem osteuropäischen Raum, deren Lieferfähigkeit durch Nachschubschwierigkeiten, Sanktionen oder den russischen Angriffskrieg in der Ukraine beeinträchtigt ist. Mit der Überwachung von Rechtsrisiken (u. a. Wettbewerbsrecht, Vertragsrecht, Steuerrecht) sind unsere Rechts- sowie Complianceabteilung und externe Spezialisten betraut. Die regelmäßige Berichterstattung erfolgt unmittelbar an die Geschäftsführung. Systemrisiken (IT-Infrastruktur, Warenwirtschaftssystem, Rechnungswesen etc.) beugen wir maßgeblich durch regelmäßige Wartung und Weiterentwicklung unserer konzernweiten IT-Sicherheitssysteme vor. Sonstige Risiken Als weitere Risiken sind die strategischen Risiken wie die Unsicherheit der Ergebnisentwicklung aufgrund von geschäftspolitischen Entscheidungen sowie geänderten Rahmenbedingungen wie Marktumfeld, Kundenverhalten sowie ständig restriktiver und komplizierter werdende gesetzliche Anforderungen zu nennen. Die anhaltend negative Verbraucherstimmung auf Grund einer anhaltend hohen Inflation und gestiegener Energiepreise kann einen erheblichen negativen Einfluss auf die Umsatz- und Ertragssituation des Konzerns in der nahen Zukunft haben. Risikobegrenzung erfolgt über konsequentes Nachhalten und laufende Kontrolle der strategischen Vorhaben und Entscheidungen sowie der Implementierung eines entsprechenden Energiesparkonzeptes im gesamten Konzern. IV. Ausblick Wirtschaftsausblick Für das Jahr 2023 geht die Deutsche Bundesbank in ihrem Monatsbericht Juni 2023 von einem kalenderbereinigten realen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,3 % aus. In Bezug auf die Inflation rechnet die Deutsche Bundesbank für das Jahr 2023 mit einer Inflationsrate von 6,0 % und somit dem Dreifachen der von der Europäischen Zentralbank angestrebten Rate von 2,0 %. 10 Für den Arbeitsmarkt erwartet die Deutsche Bundesbank eine moderat höhere Arbeitslosigkeit von 5,6 % im Vergleich zu 5,3 % im Jahr 2022. Auf Grund höherer als erwarteter Tarifabschlüsse geht die Bundesbank von einem Wachstum der Effektivverdienste im Jahr 2023 von 6,0 % und damit dem höchsten Zuwachs seit dem Jahr 1992 aus. Dieser kräftige Anstieg der Effektivverdienste führt dann nach Erwartung der Deutschen Bundesbank zu einer Erholung des privaten Konsums gegen Ende des Jahre 2023. 10 Die Nachfrage im Wohnungsbau ist mittlerweile stark gedrückt, da die Neuaufträge und die Baugenehmigungen angesichts gestiegener Finanzierungs- und Baukosten weiter zurückgegangen sind. Diese Situation wird auch nach Ansicht der Deutschen Bundesbank bis Mitte des Jahres 2024 so bleiben. 10 Gesamtaussage zur weiteren Entwicklung des Konzerns Für den Möbeleinzelhandel im Inland geht die Geschäftsleitung von einem leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Jahr 2022 aus. In Bezug auf die Umsatzentwicklung in Tschechien und der Slowakei erwartet die Geschäftsleitung ebenfalls einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Jahr 2022. In Bezug auf die Ergebnissituation im Geschäftsjahr 2023 erwartet die Geschäftsleitung für den Gesamtkonzern (ohne Berücksichtigung von Grundstücksverkäufen) ein gegenüber dem Vorjahr leicht geringeres EBIT und Konzernergebnis.
Schönefeld, den 20. September 2023 Krieger Handel Holding Beteiligungs-SE gez. Sonja Krieger, Geschäftsführende Direktorin
10 vgl.: Deutsche Bundesbank Monatsbericht Juni
2023
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Amtsgericht Cottbus HRA 2439 CBAnlage zur Konzernbilanz für das Geschäftsjahr 2022
A. ALLGEMEINE ANGABEN Die Krieger Handel Holding SE & Co. KG ist als Muttergesellschaft im Sinne des § 11 PubIG zur Aufstellung eines Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022 und eines Konzernlageberichts im Sinne des § 13 PubIG verpflichtet. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Publizitätsgesetzes bzw. in analoger Anwendung des Handelsgesetzbuches in der geltenden Fassung auf den Stichtag des Mutterunternehmens und der konsolidierten Tochterunternehmen aufgestellt. Der Konzernanhang der Krieger Handel Holding SE & Co. KG wurde nach den Vorschriften des Publizitätsgesetzes bzw. in analoger Anwendung des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Der Konzernabschluss der Gesellschaft wurde in Euro aufgestellt. Die Krieger Handel Holding SE & Co. KG fungiert im Geschäftsjahr für den Krieger Handel Holding Konzern unverändert als Holdinggesellschaft. B. KONSOLIDIERUNGSKREIS Der Abschluss des Konzerns umfasst die Krieger Handel Holding SE & Co. KG und alle von ihr beherrschten Unternehmen. Die Beherrschung ist gewöhnlich nachgewiesen, wenn die Krieger Handel Holding SE & Co. KG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte eines Unternehmens verfügt und/oder die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens bestimmen kann. Zum Konsolidierungskreis gehören nicht die Möbel Mahler Einrichtungszentrum GmbH & Co. KG, Siebenlehn, und die Unternehmen der Krieger Liegenschaften-Gruppe, Schönefeld. Die neben der Muttergesellschaft Krieger Handel Holding SE & Co. KG (Amtsgericht Cottbus HRA 2439 CB) zum 31. Dezember 2022 einbezogenen Gesellschaften gehen aus der folgenden Übersicht hervor:
Über die Krieger Systems GmbH & Co. KG (vormals: Höffner Systems GmbH & Co. KG) - Ein- bezogene Tochtergesellschaft
Über die Sconto Europa GmbH - Einbezogene Tochtergesellschaften
Alle mit 1) gekennzeichneten Gesellschaften sind Gesellschaften, für die ein anderes Konzernunternehmen unbeschränkt haftender Gesellschafter im Sinne des § 313 Abs. 2 Nr. 6 HGB ist. Die mit2) gekennzeichneten Gesellschaften, welche in den Konzernabschluss der Krieger Handel Holding SE & Co. KG einbezogen werden, sind mit Zustimmung der Gesellschafterversammlung im Rahmen der Aufstellung ihrer handelsrechtlichen Einzelabschlüsse gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines den Vorschriften für Kapitalgesellschaften entsprechenden Jahresabschlusses und dessen Veröffentlichung befreit. Die mit 3) gekennzeichneten Gesellschaften, welche als Tochterunternehmen mit Hinweis auf § 264b Nr. 3 HGB in den Konzernabschluss der Krieger Handel Holding SE & Co. KG einbezogen werden, sind von der Pflicht zur Aufstellung eines den Vorschriften für Personenhandelsgesellschaften nach § 264a HGB entsprechenden Jahresabschlusses und dessen Veröffentlichung befreit. Gesellschaften die gemäß § 296 Abs. 2 HGB auf Grund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konsolidierungskreis aufgenommen wurden
Die oben genannten Gesellschaften wurden nicht in den Konsolidierungskreis aufgenommen, da die Tochtergesellschaften für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Eine Analyse diverser Kennzahlen ergab, dass ihre Kennzahlen weniger als 1 % der Konzernkennzahlen ausmachen. Hierfür wurden bspw. die Kennzahlen zur Eigenkapitalquote, Umsatzrentabilität und dem Verschuldungsgrad berücksichtigt. C. KONSOLIDIERUNGSMETHODEN Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen werden einheitlich in Anwendung der §§ 300 Abs. 2 und 308 HGB analog bewertet. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Gesellschaften, welche bis zum Geschäftsjahr 2009 in den Konzern einbezogen wurden, nach der Buchwertmethode. Die mit Wirkung des Geschäftsjahres 2015 auf Grund der Verschmelzung der Möbel Walther AG auf die Krieger Handel SE (ehem. Krieger Grundstück GmbH) neu in den Konzern aufgenommenen Vermögenswerte und Schulden, einschließlich der Vermögenwerte und Schulden von Tochtergesellschaften der ehemaligen Möbel Walther AG wurden, da es sich um eine vermögensübertragende Umwandlung handelt, in Anwendung des DRS 23.3 zu Buchwerten in den Konzern aufgenommen. Die Vermögensgegenstände und Schulden, welche der Gesellschafter fortan in den Konzern eingelegt hat, wurden in analoger Anwendung des DRS 23.3 ebenfalls zu Buchwerten bewertet. Da es sich bei den im Geschäftsjahr 2017 durch den Alleingesellschafter eingelegten 100 %-Beteiligungen an diversen Kapital- und Kommanditgesellschaften um einen Unternehmenszusammenschluss in Folge einer gruppeninternen Umstrukturierung handelt, welche vollständig von derselben Partei kontrolliert wird, wurden diese unter Bezugnahme auf Art. 25 EU-Bilanzrichtlinie zu fortgeführten Konzernbuchwerten in den Konzern aufgenommen. Sämtliche durch die Transaktion entstandenen Ergebnis- bzw. Vermögens- und/oder Eigenkapitaleffekte wurden gemäß § 304 HGB eliminiert. Für die erstmalige Einbeziehung der 75 %igen Beteiligung an der Möbel Kraft AG in den Konzernabschluss 2017 erfolgte eine Kapitalkonsolidierung mit Ausweis für nicht beherrschende Anteile gemäß der Neubewertungsmethode. Dabei wurde der im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandene Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB) im Sinne des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 23 des Deutschen Rechnungslegungsstandards Committee (DRSC) auf die im Konzernabschluss der Gesellschaft zu bilanzierenden Vermögensgegenstände und Schulden verteilt. Bewertungsstichtag war dabei der 1. September 2017 (Erwerbszeitpunkt). Mit Ausnahme der Vorratsbestände gab es bei Ermittlung der Kaufpreisverteilung keine Hinweise, dass bei bilanzierten Vermögenswerten der Buchwert vom beizulegenden Zeitwert abweicht. Neben dem Handelswarenbestand erfolgte die Verteilung des Unterschiedsbetrags auf die nicht bilanzierten immateriellen Vermögenswerte Auftragsbestand, Marke Möbel Kraft sowie die Kundenbeziehungen. Der verbleibende Unterschiedsbetrag wurde zum einen aufgrund von entstandenen Gewinnthesaurierungen gemäß DRS 23.148 in die Gewinnrücklagen eingestellt, zum anderen in den passiven Unterschiedsbetrag aus der Aufdeckung der stillen Reserven passiviert. Die Nutzungsdauern der Marke Möbel Kraft sowie des Kundenstammes wurde mit fünf Jahren angesetzt, da der Möbelmarkt hinsichtlich seiner Stabilität und Nachhaltigkeit durch einen enormen Konkurrenzkampf sowie das Auftreten branchenfremder Anbieter als auch durch die Zunahme des E-Commerce geprägt ist. Der im Rahmen dieser Kapitalkonsolidierung entstandene passivische Unterschiedsbetrag wird gemäß DRS 23.149 über die durchschnittliche Restlaufzeit der erworbenen Vermögenswerte, ertragswirksam aufgelöst - kongruent zur Abschreibung der aktivierten stillen Reserven. Mit Kauf- und Abtretungsvertrag über Aktien an der Möbel Kraft AG vom 9. Juli 2021 übernahm die Krieger Handel SE die restlichen 25 % der Stimmrechte an der Möbel Kraft AG und hält nunmehr 100 % der Stimmrechte an der Gesellschaft. Der Kauf der restlichen Anteile wurde erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital verrechnet (vgl. DRS 23.175). Im Rahmen des Erwerbs der Finke Gruppe in 2018 und 2019 erfolgte die erstmalige Einbeziehung dieser Gesellschaften in den Konzernabschluss und deren Kapitalkonsolidierung gemäß der Neubewertungsmethode. Dabei wurde der im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandene Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB) im Sinne des DRS 23 auf die im Konzernabschluss der Gesellschaft zu bilanzierenden Vermögensgegenstände und Schulden verteilt. Bewertungsstichtag war dabei der 1. Oktober 2018 (Erwerbszeitpunkt) bzw. der 1. Januar 2019 (Erwerbszeitpunkt). Für das unbewegliche Sachanlagevermögen (Grundstücke und Gebäude) und die Vorratsbestände gab es bei der Ermittlung der Kaufpreisverteilung Erkenntnisse, dass bei diesen Vermögenswerten der Buchwert vom beizulegenden Zeitwert abweicht. Daneben erfolgte die Verteilung des Unterschiedsbetrags auf die nicht bilanzierten immateriellen Vermögenswerte Auftragsbestand, Marke Finke bzw. Preis-Rebell, Einkaufsfunktion sowie die Kundenbeziehungen. In Folge des transaktionsbedingten Kommanditistenwechsels wurden die Grunderwerbsteuerlasten für Zwecke der Kaufpreisallokation passiviert. Der verbleibende Unterschiedsbetrag wurde als Geschäfts- und Firmenwert bilanziert. Die Auflösung des Barwertes des Cash Flows aus dem Auftragsbestand sowie aus dem Handelswarenbestand erfolgt über einen Zeitraum von sechs Monaten. Die Nutzungsdauern der Marke Finke bzw. Preis-Rebell sowie des Kundenstammes wurden mit fünf Jahren angesetzt, da der Möbelmarkt hinsichtlich seiner Stabilität und Nachhaltigkeit durch einen enormen Konkurrenzkampf sowie das Auftreten branchenfremder Anbieter als auch durch die Zunahme des E-Commerce geprägt ist. Der immaterielle Vermögenswert Einkaufsfunktion wird mit einer Nutzungsdauer von 15 Jahren bewertet. Durch die Aufdeckung der stillen Reserven aus dem unbeweglichen Sachanlagevermögen wird deren Auflösung anhand der jeweiligen Restnutzungsdauern vorgenommen. Der im Rahmen dieser Kapitalkonsolidierung entstandene Geschäfts- und Firmenwert wird mit einer Nutzungsdauer von fünf Jahren aufgelöst. Konzerninterne Umsätze, Erträge und Aufwendungen, die Zwischenergebnisse aus in Konzernunternehmen lagernden Vorräten, auf Verkäufe von Anlagevermögen sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert. D. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Die Jahresabschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften werden im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 gemäß § 308a HGB i. V. m. DRS 25 umgerechnet. Da die Tochtergesellschaften ihre Geschäfte in organisatorischer, finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht eigenständig betreiben, ist die jeweilige Landeswährung identisch mit der funktionalen Währung. Aufwendungen und Erträge werden zu Monatsdurchschnittskursen, Vermögenswerte und Schulden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag und das jeweilige Eigenkapital der Tochtergesellschaften zu historischen Kursen umgerechnet. Der Unterschiedsbetrag aus der eigenkapitalbezogenen Währungsumrechnung wird ergebnisneutral mit dem Eigenkapital verrechnet. Die im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgetretenen Aufrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam zu Lasten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Im Anlagenspiegel werden der Stand zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag, die Abschreibungen und Zuschreibungen des laufenden Geschäftsjahres zu Durchschnittskursen und die übrigen Positionen mit dem Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) zum Ende des Geschäftsjahres umgerechnet. Ein sich aus Wechselkursänderungen ergebender Unterschiedsbetrag wird sowohl bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten als auch bei den kumulierten Abschreibungen in einer separaten Spalte als "Währungsumrechnung" ausgewiesen. In den lokalen Einzelabschlüssen der konsolidierten Gesellschaften werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Der für die Währungsumrechnung zugrunde gelegte Wechselkurs der Tschechischen Krone stellt sich im Verhältnis zum Euro wie folgt dar: Stichtagskurs (1 EUR)
Durchschnittskurs (1 EUR)
E. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind entsprechend § 308 HGB gemäß den Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des Mutterunternehmens aufgestellt. I. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Die Nutzungsdauern beruhen auf betrieblichen Erfahrungen, die sich mit den Angaben der steuerlichen Abschreibungstabellen decken. Abschreibungen werden linear vorgenommen. Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Bemessung der jeweiligen Nutzungsdauer beruht auf betrieblichen Erfahrungen, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen Abschreibungstabellen decken. Die Abschreibungen erfolgen linear. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert außerplanmäßig abgeschrieben. In Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG zur Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern werden Vermögensgegenstände, deren Aufwendungen nicht mehr als Euro 250,00 betragen, im Berichtsjahr als Aufwand erfasst. Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Anschaffungswert von Euro 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten. Unverzinsliche oder gering verzinsliche Ausleihungen sind mit dem Barwert, die übrigen Ausleihungen mit dem Nennwert bilanziert. II. Umlaufvermögen Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren Marktpreis oder beizulegendem Wert angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und hinreichendem Ausmaß vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen angesetzt worden. Auf die übrigen Forderungen erfolgt eine Pauschalwertberichtigung in Höhe eines fest definierten Abschlagsatzes. Forderungen in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten. Für den Ausweis von Forderungen gegen Unternehmen, an denen der Mehrheitsgesellschafter oder Familienangehörige des Mehrheitsgesellschafters ebenfalls mehrheitlich beteiligt sind, ist die Bilanz um den Posten "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" erweitert worden. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalwert angesetzt worden. IV. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 24,23 %. Dieser umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. In Tschechien wird mit dem in Prag geltenden Ertragsteuersatz des Jahres 2022 von 19,0 % gerechnet und in der Slowakei mit dem in der Slowakei geltenden einheitlichen Ertragsteuersatz des Jahres 2022 von 21,0 %. Abweichend hiervon werden latente Steuern aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden bei Beteiligungen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes ermittelt, der lediglich Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag beinhaltet; dieser beträgt derzeit 15,83 %. Darüber hinaus werden latente Steuern aus Konsolidierungsbuchungen nach § 306 HGB sowie aktive latente Steuern auf unterschiedliche Wertansätze berücksichtigt. Es erfolgt ein unsaldierter Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern. V. Eigenkapital Das Festkapital wird zum Nennbetrag angesetzt. VI. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEuro 70 (Vorjahr TEuro 127). Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Für die Berechnungen wurden ferner folgende Annahmen getroffen:
Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der Deutschen Bundesbank der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Zu den Laufzeiten der Verbindlichkeiten im Einzelnen vgl. den anliegenden Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022. Für den Ausweis von Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, an denen der Mehrheitsgesellschafter oder Familienangehörige des Mehrheitsgesellschafters ebenfalls mehrheitlich beteiligt sind, ist die Bilanz um den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen" erweitert worden. Die ausgewiesenen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Garantien für fremde Verbindlichkeiten entsprechen dem am Bilanzstichtag in Anspruch genommenen Kreditbeträgen bzw. Verpflichtungen der Begünstigten. VII. Währungsumrechnung Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt nach der Methode der eingeschränkten Marktbewertung. Hierzu werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit den Devisenkassamittelkursen bewertet. Aus der Bewertung resultierende Gewinne und Verluste werden je Währung miteinander verrechnet. Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. F. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ I. Anlagevermögen Die Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für 2022 ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Der in dem Jahresabschluss des einbezogenen Tochterunternehmens Möbel-Kraft GmbH & Co. KG, Vogelsdorf, bilanzierte Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Ab dem Jahr 2018 bzw. 2019 wird durch den Erwerb der Finke Gruppe jeweils ein Geschäfts- und Firmenwert bilanziert, welcher über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. II. Vorräte Unter den Vorräten werden neben Grundstücken und Gebäuden zum Verkauf in Höhe von TEuro 3.200 (Vorjahr TEuro 3.200), welche zum Buchwert oder ggf. niedrigeren voraussichtlichen Verkaufspreis bewertet wurden, im Wesentlichen Handelswaren in Höhe von TEuro 342.953 (Vorjahr TEuro 326.235) ausgewiesen. Die Erhöhung des Handelswarenbestandes ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Einkaufspreise zurückzuführen. III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Unter dem Posten Forderungen gegen nahestehende Unternehmen werden zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Forderungen gegen Gesellschaften bilanziert, an denen der Mehrheitsgesellschafter oder Familienangehörige des Mehrheitsgesellschafters ebenfalls mehrheitlich beteiligt sind. Sie beinhalten in Höhe von TEuro 5.046 (Vorjahr TEuro 6.433) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten zum Stichtag am 31. Dezember 2022 im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten in Höhe von TEuro 29.267 (Vorjahr TEuro 31.509), Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern und anderen Steuern in Höhe von TEuro 20.149 (Vorjahr TEuro 34.891), unterwegs befindliche Einzahlungen in Höhe von TEuro 15.654 (Vorjahr TEuro 9.009) und debitorische Kreditoren in Höhe von TEuro 8.077 (Vorjahr TEuro 11.077). Daneben sind eine Vielzahl weiterer Einzelposten, wie kurzfristige Forderungen an Mitarbeiter, Bonusforderungen gegenüber Versicherungen und Banken sowie Forderungen aus der Sozialversicherung enthalten. IV. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen im Vorratsbestand in Höhe von TEuro 6.600, unterschiedlichen Wertansätzen aus Rückstellungen in Höhe von TEuro 6.474, aus den unterschiedlichen Wertansätzen des Anlagevermögens und den Feststellungen der Betriebsprüfung für die Jahre 2011 bis 2014 in Höhe von TEuro 6.376 sowie aus unterschiedlichen Wertansätzen des Firmenwerts von TEuro 2.276. V. Eigenkapital Festkapital Das Festkapital der Krieger Handel Holding SE & Co. KG in Höhe von TEuro 1.000 enthält die eingezahlte Hafteinlage der Gesellschaft. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Unter dem Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung werden die aus der im Jahr 2015 erstmalig erfolgten Konsolidierung der tschechischen Sconto Gesellschaften entstandenen Währungsdifferenzen ausgewiesen. VI. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEuro 19.744 (Vorjahr TEuro 17.458), Rückstellungen für ausgegebene Bonuspunkte in Höhe von TEuro 13.172 (Vorjahr TEuro 13.004) sowie Rückstellungen für Prämienzahlungen in Höhe von TEuro 12.401 (Vorjahr TEuro 13.856). VII. Verbindlichkeiten Angaben über die Zusammensetzung und Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022 ersichtlich. Die Verbindlichkeiten bestehen aus Warenlieferungen, die durch Eigentumsvorbehalt besichert sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEuro 292.630 (Vorjahr TEuro 371.423) mit Grundpfandrechten besichert. Des Weiteren sind zum 31. Dezember 2022 kurzfristige Kontokorrentlinien in Höhe von TEuro 8.410 (Vorjahr TEuro 12.473) in Anspruch genommenen worden. Als Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Beträge gegenüber Gesellschaften ausgewiesen, die gemäß § 296 Abs. 2 HGB auf Grund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konsolidierungskreis aufgenommen wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber der Krieger Liegenschaften Holding GmbH und gegenüber der SK Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften, an denen der Mehrheitsgesellschafter oder Familienangehörige des Mehrheitsgesellschafters ebenfalls mehrheitlich beteiligt sind. Sie beinhalten in Höhe von TEuro 2.465 (Vorjahr TEuro 3.878) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. VIII. Passive latente Steuern Enthalten sind im Wesentlichen passive latente Steuern aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil nach § 6b EStG in Höhe von TEuro 11.584, aus der Bildung einer Rücklage nach § 6b EStG und aus den unterschiedlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens und den Feststellungen der Betriebsprüfung für die Jahre 2011 bis 2014, des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens und aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 2.672 sowie resultierend aus der Einlage der Möbel Kraft AG und des Sconto Holding Konzerns in Höhe von TEuro 12. Die Veränderungen der Steuerlatenzen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus der folgenden Darstellung:
G. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG I. Personalaufwand Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 2022: 2022 9.989 II. Erträge aus Beteiligungen Unter den Erträgen aus Beteiligungen werden hauptsächlich die Gewinne der Gesellschaften ausgewiesen, welche gemäß § 296 Abs. 2 HGB auf Grund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konsolidierungskreis aufgenommen wurden. H. SONSTIGE ANGABEN I. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Gesellschaften Möbel-Kraft Jena GmbH & Co.KG, Schönefeld, und Möbel-Kraft Jena Beteiligungs-GmbH, Schönefeld, wurden mit Gesellschafterbeschluss vom 3. Februar 2023 geändert in ALNO Direktvertrieb GmbH & Co. KG und ALNO Direktvertrieb Beteiligungs-GmbH. II. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 134 (Vorjahr TEuro 206). Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Aus Mietverträgen bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
Es bestehen zudem Verpflichtungen aus diversen Dienstleistungsverträgen, welche sich auf folgende Laufzeiten verteilen:
Schwebende Geschäfte für Investitionen in das Anlagevermögen, für die bereits ein Vertrag vor dem Stichtag abgeschlossen wurde, sind im Konzern in Höhe von TEuro 837 (Vorjahr TEuro 2.432) vorhanden. III. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Nahestehende Unternehmen und Personen sind juristische oder natürliche Personen, die auf die Krieger Handel Holding SE & Co. KG und ihre verbundenen Unternehmen Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die Krieger Handel Holding SE & Co. KG unterliegen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden insbesondere mit Gesellschaften aus dem Unternehmensbereich des Mehrheitsgesellschafters abgeschlossen. Es handelt sich vor allem um Miet-, Dienstleistungs- und Finanzierungsgeschäfte. Sofern für derartige Geschäfte ein entsprechender Markt besteht, werden sie regelmäßig zu auf dem jeweiligen Markt üblichen Konditionen abgeschlossen. IV. Geschäftsführung Die Geschäftsführung obliegt der Krieger Handel Holding Beteiligungs-SE, Schönefeld, mit einem Aktienkapital in Höhe von TEuro 120, diese wiederum vertreten durch die geschäftsführende Direktorin
Für das Geschäftsjahr 2022 erhielt die Krieger Handel Holding Beteiligungs-SE, Schönefeld, als persönlich haftende Gesellschafterin, für ihre Tätigkeit eine Haftungsvergütung in Höhe von TEuro 5 (Vorjahr TEuro 5). Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 314 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. VI. Honorare des Konzernabschlussprüfers Die für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses der Krieger Handel Holding SE & Co. KG, Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, berechneten Gesamthonorare im Sinne des § 314 Nr. 9 HGB sind im Aufwand berücksichtigt und betragen ohne Auslagenersatz:
Schönefeld, den 20. September 2023 Krieger Handel Holding Beteiligungs-SE gez. Sonja Krieger, Geschäftsführende Direktorin Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 14. November 2023 gebilligt. Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022
Konzern-Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Krieger Handel Holding SE & Co. KG, Schönefeld Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Krieger Handel Holding SE & Co. KG, Schönefeld, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Krieger Handel Holding SE & Co. KG, Schönefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den nach § 13 PubIG anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 20. September 2023 Grant
Thornton AG
gez. Albrecht Richard, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Elfert, Wirtschaftsprüfer |
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