Powersoft Vertriebsgesellschaft mbH

Gewerbegebiet Karlshof 12, 16792 Zehdenick, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 12917
Eingetragen
24.3.2020
Branche
Einzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Die Eintragung betreffend den Gegenstand ist von Amts wegen berichtigt und wird wie folgt berichtigt eingetragen: - Handel mit Software-Artikeln und damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen, - Einzelhandel mit Retourenwaren, - Onlinhandel, - Handelslogistik, - Retourenaufbereitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Paul Edward Nord
seit 11.5.2022
Geschäftsführer
Dirk Johnson
seit 24.3.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

16547 Birkenwerder
50000
50.00%
22089 Hamburg
30000
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Powersoft Vertriebsgesellschaft mbH

Zehdenick

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVSEITE

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen 328.728,00 338.846,00
II. Finanzanlagen 290.327,90 0,00
619.055,90 338.846,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 1.701.119,74 2.385.681,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.317.428,64 1.380.876,36
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 932.855,88 958.658,30
3.951.404,26 4.725.215,78
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 24.642,92 28.647,74
4.595.103,08 5.092.709,52

PASSIVSEITE

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Stammkapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 951.734,07 746.996,29
III. Jahresüberschuss 148.998,30 204.737,78
1.151.861,56 1.002.863,26
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 4.500,00 7.250,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 410.620,83 170.677,64
D. VERBINDLICHKEITEN 3.028.120,69 3.911.918,62
4.595.103,08 5.092.709,52

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 15.145.402,88 11.041.976,34
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.520.452,65 -3.360.886,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -928.074,22 -651.994,00
- davon für Altersversorgung: EUR 2.962,29 (Vorjahr: EUR 6.636,84)
-5.448.526,87 -4.012.880,39
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -90.262,96 -82.310,72
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.402.283,29 -6.663.644,27
204.329,76 283.140,96
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.921,94 3.000,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2,22 -197,69
Finanzergebnis 6.919,72 2.802,34
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -57.540,40 -76.131,52
8. Ergebnis nach Steuern 153.709,08 209.811,78
9. Sonstige Steuern -4.710,78 -5.074,00
10. Jahresüberschuss 148.998,30 204.737,78

Anhang 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Registergericht: Amtsgericht Neuruppin / Registernummer: HRB 12917 NP

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Bauten und bewegliche Anlagegegenstände wurden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 (netto) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte sind in der Regel mit Anschaffungskosten (Zukauf) bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet.

Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter ratierlich aufgelöst.

Die Rückstellungen entsprechen in ihrer Höhe den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Anlagenspiegel

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN 01.01.2023
EUR
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN Zugang
EUR
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN Abgang
EUR
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 9.540,00 39.833,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 452.882,20 40.313,46 24.503,18
462.422,20 80.146,96 24.503,18
II. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 310.000,00 19.672,10
0,00 310.000,00 19.672,10
462.422,20 390.146,96 44.175,28
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN 31.12.2023
EUR
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN 01.01.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 49.373,50 2.644,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 468.692,48 120.932,20
518.065,98 123.576,20
II. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 290.327,90 0,00
290.327,90 0,00
808.393,88 123.576,20
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN Zugang
EUR
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN Abgang
EUR
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN 31.12.2023
EUR
NETTO-BUCHWERTE 31.12.2023
EUR
NETTO-BUCHWERTE 31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.439,50 6.083,50 43.290,00 6.896,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 86.823,46 24.501,18 183.254,48 285.438,00 331.950,00
90.262,96 24.501,18 189.337,98 328.728,00 338.846,00
II. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 290.327,90 0,00
0,00 0,00 0,00 290.327,90 0,00
90.262,96 24.501,18 189.337,98 619.055,90 338.846,00

D. Erläuterungen zur Bilanz

Die folgenden Positionen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter:

Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
- aus Lieferungen und Leistungen 611,7 618,2
- sonstige Vermögensgegenstände 85,5 103,0
Forderungen gesamt: 697,20 721,20

Im Posten Verbindlichkeiten sind enthalten:

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 109.786,49 88.056,48

Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die folgenden Positionen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:

Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
- aus Lieferungen und Leistungen 35,4 69,5
- sonstige Verbindlichkeiten 10,1 0,00
Verbindlichkeiten gesamt: 45,50 69,50

E. Sonstige Angaben

Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen oder vermerkten sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, betragen p.a. TEUR 700 (Mieten und Leasing).

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 216.

Arbeitnehmergruppen im Durchschnitt:Arbeiter 89 / Angestellte 77 / geringfügig Beschäftigte 50 (in Vollzeit: 60 / in Teilzeit: 156)

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.100.732,37 auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführung:

Dirk Johnson, Einzelhandelskaufmann

Paul Edward Nord, Internationaler Wirtschaftsing. Fachrichtung Logistik (M.Sc)

Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst. a) und b) HGB wurden gemäß § 286 (4) HGB unterlassen.

Im Geschäftsjahr wurden folgende Vorschüsse und Kredite gem. § 285 Nr. 9 Buchst. c) HGB gewährt:

an Mitglieder der Geschäftsführung EUR 85.490,00 (Zins 3 %, Laufzeit bis 31.12.2024)

 

Zehdenick, den 29.01.2025 Powersoft Vertriebsgesellschaft mbH

gez.: Dirk Johnson

gez.: Paul Edward Nord

Geschäftsführung

Dieser Jahresabschluss wurde am 06.03.2025 festgestellt.

Lagebericht 2023

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der Onlinehandel stand 2023 gegenüber 2022 unverändert vor diversen Herausforderungen. Nach wie vor führte der Inflationsdruck zu dauerhaft gedämpfter Nachfrage bei gleichzeitig erhöhten Kosten. Im Bereich Discount bzw. B-Warenhandel konnten daraus allerdings auch positive Impulse abgeleitet werden, da kleine Budgets zu Ersatzkäufen im niedrigeren Preissegment führten.

Absatz- und Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 zeigte sich ein weiterer Anstieg der Umsatzentwicklung im Onlinehandel, insbesondere im ersten Halbjahr. Der stationäre Handel wurde bis auf den Lagerverkauf am Hauptstandort komplett eingestellt, da er strategisch unbedeutend ist und die Kostenstruktur nicht vorteilhaft. Der Gesamtumsatz ist um 20 % gegenüber 2022 gestiegen.

Entwicklung des Geschäftsergebnisses

Das Geschäftsergebnis hat sich, gemessen am Jahresüberschuss, zwar verringert, ist aber in Hinblick auf die insgesamt verschlechterten Rahmenbedingungen zufriedenstellend. Bei gestiegenen Handelsspannen stieg der Umsatz, die Kosten stiegen dagegen überproportional.

Beschaffung

Die Beschaffung war durchweg gesichert.

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Im Geschäftsjahr 2023 wurde aufgrund gesunkener Wareneingänge vor allem in die Wertschöpfungstiefe investiert. Dafür wurde die Reparatur und Ersatzteilgewinnung fokussiert und durch Erschaffung einer spezialisierten Abteilung professionalisiert. Es wurden außerdem Maßnahme zur Automatisierung in den Logistikprozessen integriert.

Der letzte Abverkauf außerhalb des Stammsitzes in Zehdenick wurde geschlossen, um den Fokus konsequent auf Online zu legen.

Die Finanzierung erfolgte aus Eigenmitteln.

Personal- und Sozialbereich

Die Vergütung der Mitarbeiter erfolgt außertariflich unter Beachtung der Qualifikation und der ortsüblichen Verhältnisse. Arbeitsplätze im Lager und im Kundenservice wurden moderat abgebaut, ohne betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen. Problematisch gestaltet sich allerdings die Besetzung von Führungskräften und Fachkräften. Hier macht sich der Fachkräftemangel und die Strukturschwäche der Region bemerkbar.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Außer den obengenannten Tatsachen waren keine weiteren wichtigen Ereignisse im abgelaufenen Geschäftsjahr zu verzeichnen.

Beurteilung der Entwicklung durch die Geschäftsführung

Die Entwicklung des Unternehmens ist stabil. Trotz der Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen konnte das Unternehmen Gewinne erwirtschaften und ist durch Investitionen für die Zukunft gut aufgestellt.

II. Darstellung der Lage des Unternehmens

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage entwickelte sich planmäßig, wobei auf Ausschüttungen zur Stärkung des Eigenkapitals verzichtet worden ist.

Wesentliche Kennziffern entwickelten sich wie folgt:

2023 2022 2021 2020
Sachanlagenintensität 1) % 7,2 6,7 9,4 2,1
Eigenkapitalquote 2) % 25,1 19,7 23,4 23,2

1) (Immaterielle Vermögensgegenstände + Sachanlagen [jeweils zu Restbuchwerten]) / Bilanzsumme * 100

2) Bilanzielles Eigenkapital / Bilanzsumme * 100

Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr stellt sich die Ertragslage wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
2021
TEUR
2020
TEUR
Rohertrag 15.063 10.946 9.112 3.868
sonstige ordentliche betriebliche Erträge 81 92 350 540
Personal- und Sachaufwand 14.825 10.671 9.206 3.921
Abschreibungen 90 82 76 20
Betriebsergebnis 224 280 175 464
Finanzergebnis 7 3 -2 -1
Neutrales Ergebnis -24 -2 0 -1
Ertragsteuern -58 -76 -46 -128
Jahresergebnis 149 205 127 334

Aus dem wiederum gestiegenen Rohertrag wurden die anfallenden Kosten gedeckt und dabei konnte ein zum Vorjahr insgesamt vergleichbares Betriebs- und Jahresergebnis erzielt werden.

Die Rentabilitätskennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:

2023 2022 2021 2020
Umsatzrentabilität 1) % 0,8 1,2 0,9 3,3
Gesamtkapitalrentabilität 2) % 4,5 5,5 5,1 16,0

1) Betriebsergebnis / Umsatz * 100

2) (Ergebnis vor Ertragsteuern + Zinsaufwand) / Bilanzsumme * 100

Die Kennziffern zeigen, dass das Unternehmen effizient arbeitet.

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)

Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag.

IV. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 steht unter dem Einfluss der weltweiten Krisenherde, die sich mittlerweile stark auf den Konsum auswirken. Die potenziellen Ersparnisse beim Kauf von Retouren könnten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten allerdings einen positiven Impuls für die Nachfrage geben. Weiter ungebrochen ist auch der Trend zu nachhaltigerem Konsum, der Retourenkäufe für eine größere Käuferschicht interessant macht.

Für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt ist mit einem positiven Ergebnis zu rechnen, wenngleich auch das Jahresergebnis unter dem erheblichen Kostendruck nur relativ gering ausfallen kann.

Für das Geschäftsjahr 2025 wird nach wie vor aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage nicht mit starkem organischen Wachstum gerechnet. Da aber bereits in 2024 auf niedrigem Niveau ein leichter Anstieg der Aktivitäten bei unseren Partnern zu erkennen war, rechnen wir mit einem Fortlaufen dieses Trends. Für 2025 wird einer ähnlicher Umsatzverlauf wie 2024 erwartet. Wie 2024 wurde zu Beginn 2025 ein großer Sonderposten vereinnahmt, der im ersten Qurtal 2025 zu einer starken Umsatzleistung führen wird. Für die weiteren Quartale erwarten wir ähnliche Zahlen wie 2024, ggf. mit leicht steigender Tendenz. Das Jahresergebnis 2025 wird unter absehbarer Kostenstruktur nur knapp positiv erwartet.

Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht)

1. Risikomanagement

Die Buchführung und das Controlling erfolgen im eigenen Hause unter Verwendung eines geprüften Finanzbuchhaltungsprogramms. Unterjährige monatliche Auswertungen werden zeitnah erstellt. Auf dieser Grundlage wird die Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr regelmäßig unter Berücksichtigung vorhandener Planung analysiert und Abweichungen bzw. zu erwartende Risiken beurteilt.

Das Forderungsausfallrisiko ist weiterhin minimal, da jegliche Leistungserbringung im Onlinehandel nach erfolgter Bezahlung stattfindet.

Die Gesellschaft ist einseitig durch einen Hauptlieferanten direkt abhängig. Dem Risiko wird durch längerfristige Verträge entgegengewirkt, um dem Management die Möglichkeit zu ermöglichen betrieblich zu reagieren.

Auf dieser Grundlage wird die Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr regelmäßig unter Berücksichtigung der vorhandenen Planung analysiert und Abweichungen bzw. zu erwartende Risiken beurteilt.

2. Rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Durch das implementierte und funktionierende Risikomanagementsystem konnten keine derartigen Gefährdungspotentiale erkannt werden.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft setzt derzeit keine Finanzinstrumente ein.

3. Sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

bestehen nicht

Chancen der künftigen Entwicklung (Chancenbericht)

Die diversen internationalen Krisen bergen insbesondere auf der Nachfrageseite Risiken, aber auch Chancen. So führt der sich schwieriger gestaltende Schiffsverkehr nach Fernost zu steigenden Preisen für Neuware. Die Warenbestände und weiter eingehenden Retouren können so also ebenfalls teurer angeboten werden.

 

Zehdenick, den 29.01.2025

Powersoft Vertriebsgesellschaft mbH

gez.: Johnson

gez.: Nord

Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk 2023

An die Powersoft Vertriebsgesellschaft mbH, Zehdenick

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Powersoft Vertriebsgesellschaft mbH, Zehdenick, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Powersoft Vertriebsgesellschaft mbH, Zehdenick, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW-Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Annaberg-Buchholz, den 05. März 2025

Schubert audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez.: Lars J. Schubert, Wirtschaftsprüfer

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