AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH

Im Gewerbegebiet 2, 57368 Lennestadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 6078
Vorher
RCG Technik Sauerland GmbHAGRAVIS Technik Sauerland GmbH
Eingetragen
11.1.1994
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenGroßhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
Gegenstand
Der Handel mit, der Service für und die Reparatur von landwirtschaftlichen Fahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Jochen Hugo Nothelle
seit 22.1.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
AGRAVIS Raiffeisen AG
76.00%
24.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
389.120 €
76.00%
Germany
122.880 €
24.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH

Lennestadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.384.991,09 134.695,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 251.823,62 111.628,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 474.077,80 356.389,91
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.276,50 0,00
2.128.169,01 602.714,25
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.593,30 10.593,30
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 7.224,12
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 30.859.401,95 23.090.407,21
4. Geleistete Anzahlungen 72.300,00 18.520,25
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -262.593,65 -435.417,63
30.679.701,60 22.691.327,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.845.440,77 4.232.417,36
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 557,11 67,52
3. Sonstige Vermögensgegenstände 418.248,34 645.411,39
9.264.246,22 4.877.896,27
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 13.256,32 9.977,96
39.957.204,14 27.579.201,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.392,74 0,00
42.087.765,89 28.181.915,73

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 512.000,00 512.000,00
II. Kapitalrücklage 6.254.229,05 6.254.229,05
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 1.207.473,66 1.207.473,66
IV. Jahresüberschuss 1.743.058,32 2.443.008,01
9.716.761,03 10.416.710,72
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 75.196,00 71.948,00
2. Steuerrückstellungen 563.849,98 1.003.439,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.901.377,41 2.522.357,59
3.540.423,39 3.597.744,59
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 170.394,67 479,48
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.121.281,15 8.005.426,04
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.245.494,53 5.996.049,51
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.019.636,79 5.638,42
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.271.924,55 159.866,97
davon aus Steuern: EUR 587.378,61 (Vorjahr: EUR 134.227,89)
28.828.731,69 14.167.460,42
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.849,78 0,00
42.087.765,89 28.181.915,73

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 96.344.747,68 89.096.925,36
2. Sonstige betriebliche Erträge 688.008,42 882.797,87
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 78.937.365,11 71.286.253,41
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.335.315,55 1.381.498,75
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.620.715,54 7.725.898,96
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.592.124,45 1.573.482,23
davon für Altersversorgung: EUR 27.625,71 (Vorjahr: EUR 55.746,38)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 254.902,87 170.289,16
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.394.057,63 4.287.261,80
7. Erträge aus Geschäftsguthaben 3,31 4,42
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 178.209,69 180.913,25
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 392.398,39 174.669,90
davon aus Aufzinsung: EUR 1.269,00 (Vorjahr: EUR 2.157,00)
davon an verbundene Unternehmen: EUR 237.406,80 (Vorjahr: EUR 120.966,86)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 909.156,74 1.110.293,98
11. Ergebnis nach Steuern 1.774.932,82 2.450.992,71
12. Sonstige Steuern 31.874,50 7.984,70
13. Jahresüberschuss 1.743.058,32 2.443.008,01

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH hat ihren Sitz in Lennestadt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Siegen (Reg.-Nr. HRB 6078).

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH, Lennestadt, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt und umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren und entspricht den Vorgaben des § 275 HGB.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind grundsätzlich einzeln bewertet. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste wurden berücksichtigt. Ebenso wurden Risiken berücksichtigt, die zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt wurden und bereits am Abschlussstichtag bestanden. Dem Realisationsprinzip folgend sind nur Gewinne, die bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden, berücksichtigt.

Zur Verbesserung der Aussagekraft des Jahresabschlusses wurde im Geschäftsjahr erstmals von dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, die erhaltenen Anzahlungen (TEUR 263; Vorjahr: TEUR 435) offen von den Vorräten abzusetzen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu den historischen Anschaffungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen Abschreibungen. Die Abschreibung erfolgt planmäßig, überwiegend linear, über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung.

Geringwertige abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Betrag von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die Bestimmung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern für Vermögensgegenstände des immateriellen und des Anlagevermögens erfolgt regelmäßig in Anlehnung an die durch die Finanzverwaltung veröffentlichten branchenbezogenen Abschreibungstabellen (Mindestsatz).

Umlaufvermögen

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Maschinenbestände (Waren) werden einzeln bewertet. Ersatzteile (Waren) werden in der Regel zu Durchschnittspreisen bewertet.

Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und der Verwertbarkeit der Bestände wird durch ausreichende Wertabschläge, die aufgrund einer konzerneinheitlichen Bewertungsrichtlinie ermittelt wurden, Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung (unverändert 1 %) Rechnung getragen.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Konzernverrechnungen (z.B. Umlagen) und aus sonstigen Gründen werden innerhalb der AGRAVIS-Gruppe in regelmäßigen Abständen mit der AGRAVIS Raiffeisen AG verrechnet (Konten-Clearing). Die Posten verlieren damit ihre ursprüngliche rechtliche Selbständigkeit und gehen in dem sich ergebenden Kontokorrent-Saldo auf. Das Gleiche gilt für Forderungen und Verbindlichkeiten aus der sogenannten "cash concentration". Die Gesellschaft hat die sich ergebenden Beträge daher einheitlich unter den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Das gilt auch für solche Beträge, die - z.B. als Buchungen im Rahmen des Jahresabschlusses - noch nicht in die Verrechnung aufgenommen worden sind.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Latente Steuern

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt anhand des bilanzorientierten Konzepts. Danach werden auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich die Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren und sich daraus Steuerbelastungen oder -entlastungen ergeben.

Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt. Der Bewertung der latenten Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 31 % (Vorjahr: 31 %) zugrunde gelegt.

Die latenten Steueransprüche und -schulden beruhen auf den folgenden Bilanzpositionen:

 

Latente Steueransprüche AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH

 

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

 

Vorräte

 

Forderungen

 

Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten

Latente Steuern auf Verlustvorträge werden nicht gebildet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungsausgänge bzw. Zahlungseingänge vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Eigenkapital

Das vollständig eingezahlte gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren (PUC-Verfahren) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung zukünftiger Gehalts- und Rentensteigerungen sowie einer von Alter und Dienstzeit abhängigen wahrscheinlichen Fluktuation. Der Rechnungszins wird pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre angesetzt, der sich bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB) ergibt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten fristadäquaten Zinssätzen abgezinst.

Steuer- und sonstige Rückstellungen werden in Höhe ihres nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung von Rückstellungen werden jeweils gesondert unter den Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" bzw. "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Warenlieferanten.

Zum Abschlussstichtag bestanden keine auf fremde Währungen lautenden Positionen. Auch unterjährig wurden keine auf fremde Währungen lautenden Geschäfte getätigt. Entsprechende Angaben sind somit nicht erforderlich.

C. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Gesellschaft besitzt keine Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht.

Rückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:

Geschäftsjahr Vorjahr
% %
Rententrend 7,00 für 2024 7,00 für 2023
6,00 für 2025 6,00 für 2024
2,70 ab 2026 2,30 ab 2025
Gehaltstrend 3,25 3,25
Zinssatz 1,83 1,78

Die Mitarbeiterfluktuation wurde wie im Vorjahr altersabhängig in einer Bandbreite von 1 % bis 4 % p.a. berücksichtigt.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt insgesamt TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 4).

In den Sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:

TEUR
Garantieabwicklung 124
Ausstehende Rechnungen 1.520
Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich 859

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeit auf:

31.12.2023
davon mit einer Restlaufzeit
gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 170 170 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.121 14.121 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.246 9.246 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.020 4.020 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.272 1.272 0 0
Summe 28.829 28.829 0 0
Vorjahr
davon mit einer Restlaufzeit
gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.005 8.005 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.996 5.996 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6 6
Sonstige Verbindlichkeiten 160 160 0 0
Summe 14.167 14.167 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen wie im Vorjahr in voller Höhe gegenüber der Konzernmuttergesellschaft AGRAVIS Raiffeisen AG. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestanden wie im Vorjahr nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (zugleich Gesellschafter), betreffen in Höhe von TEUR 4.020 (Vorjahr: TEUR 6) sonstige Verbindlichkeiten.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Neumaschinen 59.683
Gebrauchtmaschinen 13.184
Ersatzteile, Öle, Kleingeräte 17.571
Dienstleistungsumsätze 5.936
Skonti -29
96.345

In dem Posten Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind keine periodenfremden Erträge aus dem Effekt der Änderung des Rechnungszinses zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

In dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 2) enthalten. Davon entfallen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1) auf periodenfremde Aufwendungen aus dem Effekt der Änderung des Rechnungszinses zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen.

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende aperiodische und außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen enthalten:

Erträge TEUR
- aus Forderungsbewertung 313
- aus der Auflösung von Rückstellungen 160
Aufwendungen
- aus Forderungsbewertung 317

E. Sonstige Angaben

Außerbilanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:

davon zugunsten verbundener Unternehmen
Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten
- aus Gewährleistungsverträgen 4.915 4.079 0 0
- Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 16.546 13.914 0 0

Die Verpflichtungen aus Gewährleistungsverträgen betreffen schwebende Rücknahmeverpflichtungen im Zusammenhang mit Maschinengeschäften. Risiken aus einer Inanspruchnahme sind derzeit nicht erkennbar, da im Falle der Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis damit zu rechnen ist, dass der Rücknahmewert durch den Marktwert der jeweiligen Maschine zumindest gedeckt ist.

Die Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten betreffen die Konzernfinanzierung der AGRAVIS Raiffeisen AG aus einem syndizierten Kredit. Im Rahmen der Konzernfinanzierung der AGRAVIS Raiffeisen AG haftet die Gesellschaft zusammen mit weiteren verbundenen Unternehmen gesamtschuldnerisch als Garant für von verbundenen Unternehmen aufgenommene Bankdarlehen. Der sich aus der Gesamtschuldnerschaft ergebende Haftungsrahmen ist dabei vertraglich beschränkt. Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich der Haftungsrahmen auf Mio. EUR 16,5 (Vorjahr: Mio. EUR 13,9). Die Gesellschaft hat zur Unterlegung der beschriebenen Garantie zugleich Sicherheiten für die Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen aus der Konzernfinanzierung in entsprechendem Umfang bestellt. Diese betreffen insbesondere die Sicherungsübereignung bestehender und künftiger Warenbestände sowie die Globalabtretung gegenwärtiger und künftiger Forderungen aus Warenlieferungen, soweit diese nicht in dem durch die Kreditverträge zulässigen Umfang anderweitig verwertet werden.

Risiken aus einer Inanspruchnahme sind derzeit nicht erkennbar, da die Verpflichtungen aus der Konzernfinanzierung durch die kreditnehmenden Konzerngesellschaften in der Vergangenheit stets vollständig und zeitgerecht erfüllt werden konnten. Aufgrund der guten Finanz- und Ertragskraft der unmittelbar kreditnehmenden Konzerngesellschaften sowie des AGRAVIS-Konzerns insgesamt bestehen derzeit auch keine Zweifel an der Fähigkeit zur Deckung künftiger Verpflichtungen.

Weitere Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Die Gesellschaft nutzt im Rahmen des Mietgeschäftes Sale-and-Lease-Back-Transaktionen für Maschinen. Weiterhin erfolgt die Nutzung eines Teils von technischen Anlagen, Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung (unter anderem des Fuhrparks) auf der Grundlage von Miet-, Pacht- und Operating-Leasingverträgen. Der Abschluss derartiger Verträge trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko bei den jeweiligen Vermietern beziehungsweise Leasinggebern. Die im Zusammenhang mit den Verträgen bestehenden Verpflichtungen sind in den nachstehenden Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten.

Es bestehen folgende nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

davon gegenüber verbundenen Unternehmen
Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR TEUR TEUR
- Miet- und Erbbaurechtsverpflichtungen (Jahresbetrag) 902 870 588 570
- Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 702 464 0 0
- davon mehr als 5 Jahre 15 0 0 0

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 165 (Vorjahr: 148) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Dabei handelt es sich um 144 Vollzeit- und 21 Teilzeitkräfte. Darüber hinaus wurden 31 (Vorjahr: 32) Auszubildende beschäftigt.

Konzernzugehörigkeit

Die AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH, Lennestadt, ist ein Tochterunternehmen der AGRAVIS Technik Holding GmbH, Münster. Der vorliegende Jahresabschluss wird über die Gesellschafterin in den gemäß § 290 HGB aufgestellten Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens des Konzerns, der AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster, einbezogen. Die AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster, stellt zugleich den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Geschäftsführer der Gesellschaft:

Friedbert Vollmers

Der Geschäftsführer übte seine Tätigkeit hauptberuflich bei dieser Gesellschaft aus.

Bezüge der Geschäftsführung

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Am Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen gegen Mitglieder der Geschäftsführung.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen entsprechend § 285 Nr. 21 HGB zu marktunüblichen Konditionen wurden nicht getätigt.

Das vom Abschlussprüfer Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses der AGRAVIS Raiffeisen AG enthalten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.743.058,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres ergaben sich keine Ereignisse oder Entwicklungen, die zu einer wesentlichen Änderung des Ausweises oder des Wertansatzes der einzelnen Vermögenswerte oder Schuldposten zum 31. Dezember 2023 geführt hätten oder über die zu berichten wäre.

 

Lennestadt, den 9. April 2024

AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH, Lennestadt

Die Geschäftsführung

Friedbert Vollmers

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.432,89 0,00 0,00 13.432,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 255.970,46 1.299.038,95 0,00 1.555.009,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 229.971,91 156.602,89 0,00 386.574,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.924.244,07 308.419,73 103.971,03 2.128.692,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 17.276,50 0,00 17.276,50
2.410.186,44 1.781.338,07 103.971,03 4.087.553,48
2.423.619,33 1.781.338,07 103.971,03 4.100.986,37
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.432,89 0,00 0,00 13.432,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 121.275,08 48.743,24 0,00 170.018,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 118.342,95 16.408,23 0,00 134.751,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.567.854,16 189.751,40 102.990,59 1.654.614,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.807.472,19 254.902,87 102.990,59 1.959.384,47
1.820.905,08 254.902,87 102.990,59 1.972.817,36
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.384.991,09 134.695,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 251.823,62 111.628,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 474.077,80 356.389,91
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.276,50 0,00
2.128.169,01 602.714,25
2.128.169,01 602.714,25

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH

Lennestadt

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Allgemeine konjunkturelle Lage

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ging im Geschäftsjahr 2023 leicht zurück. Das Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Die Gründe dafür sind vielfältig: Neben den geopolitischen Unsicherheiten wie den Folgen des Ukraine-Krieges und der Nahost-Krise wirkten sich der Fachkräftemangel verbunden mit hohen Krankenständen, hohe Energiekosten, eine zu langsame und nicht zielgerichtete Digitalisierung vor allem in den öffentlichen Verwaltungen sowie eine geringere Auslandsnachfrage aus.

Mit massiven Leitzinserhöhungen antwortete die Europäische Zentralbank auf die hohe Inflation. Die dadurch gestiegenen Kreditzinsen führten zu einem deutlichen Rückgang im privaten Bausektor. Die Lebenshaltungskosten wirkten auch bremsend auf den privaten Konsum. Relativ hohe Tarifabschlüsse, steuerfrei ausgezahlte Inflationsausgleichsprämien -wie auch vom AGRAVIS-Konzern gewährt - sowie die Anhebung des Mindestlohns deuteten in der zweiten Jahreshälfte auf eine Stabilisierung des privaten Konsums und eine binnenwirtschaftliche Erholung hin. Zudem setzten steigende Investitionen in Maschinen und Anlagen punktuell positive Impulse. Das globale wirtschaftliche Umfeld blieb insgesamt schwach ausgeprägt.

Die fehlende konjunkturelle Dynamik wirkte sich zunehmend auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt 5,7 %, das sind 0,4 %-Punkte mehr als im Vorjahresmittel. Der Arbeitsmarkt wurde im Geschäftsjahr weiterhin von dem demografisch bedingten Fachkräftemangel bestimmt. So blieb für den AGRAVIS-Konzern die Herausforderung bestehen, hochqualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und zu binden.

Der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar stieg im Vergleich zum Vorjahr wieder an, was sich auf für den AGRAVIS-Konzern bei der Beschaffung von Rohstoffen niederschlug, die in US-Dollar eingekauft werden.

Wirtschaftliche Situation in der Landwirtschaft

Der AGRAVIS-Konzern agiert mit seinen Sparten in einem Spannungsfeld zwischen Ernährungs- und Versorgungssicherung, Klimawandel und Ressourcenschutz. Globale Krisen, Markt- und Preisvolatilitäten, extreme Wetterereignisse, politische Restriktionen und gesellschaftliche Werte beeinflussen das Geschäft ebenso wie der Strukturwandel in der Landwirtschaft sowie die fortschreitende Technisierung und Digitalisierung. Die Stimmungslage in der deutschen Landwirtschaft war zum Jahresende gedrückt und die Zukunftsaussichten wurden als trübe eingeschätzt. Die Bewertung der künftigen wirtschaftlichen Lage blieb auf niedrigem Level. Für massiven Protest sorgte die schrittweise Streichung der Agrardieselsubvention durch den Bund.

Die wirtschaftlichen Kennzahlen des Wirtschaftsjahres 2022/2023 weisen überdurchschnittliche und somit in vielen Betriebe zufriedenstellende bis gute Betriebsergebnisse aus. Anstehende Investitionen in Technik konnten in breitem Umfang umgesetzt werden. Weiterhin stabilisieren in vielen Betrieben Einkünfte aus regenerativen Energien das Unternehmenseinkommen. Im Jahresverlauf 2023 waren die Betriebe mit hohen Betriebskosten und fallenden Erzeugerpreisen, steigenden Zinsen und Inflation sowie mit neuen Auflagen und unverändert restriktiven steuerlichen oder baurechtlichen Vorschriften konfrontiert. Gleichzeitig sanken die EU-Prämien und die Risiken durch den Klimawandel wuchsen. Den unverzichtbaren Stellenwert der deutschen Landwirtschaft als Lebensmittelerzeuger und Wirtschaftsfaktor unterstreicht gleichwohl der Agrarpolitische Bericht der Bundesregierung, der im November 2023 vorgelegt wurde.

Die Preise für wichtige Warengruppen bzw. Betriebsmittel sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich gefallen. Die Getreidepreise gerieten im Verlauf des Jahres immer weiter unter Druck. In nahezu allen wichtigen Exportländern der Welt wurden keine großen witterungsbedingten Ertragsverluste eingefahren. Gleichzeitig drückten hohe Überhangbestände in Russland aus der Ernte 2022 auf den Weltmarkt. Russlands Exportmengen erreichten bis Ende des Kalenderjahres 2023 ein neues Rekordniveau. Auch die Getreideernte in der Ukraine erreichte wieder das gute Vorjahresniveau. Der freie Zugang der Ukraine zum EU-Markt verhinderte eine Stabilisierung der Preise für Getreide und Ölsaaten.

Die Entwicklung der Landtechnikbranche in Deutschland

Die Landtechnikbranche bewegte sich 2023 weiterhin auf Spitzenniveau. Das Umsatzvolumen aus deutscher Produktion erreichte erneut mehr als 12 Mrd. Euro. Die Industrie profitierte von der anhaltend soliden Einkommenssituation in der Landwirtschaft. Die lange Zeit unterbrochenen Lieferketten waren schon früh im Jahr kein Thema mehr. Gut gefüllte Händlerlager führten ab Herbst zum Rückgang der Auftragseingänge bei den Herstellern.

Geschäftstätigkeit und Positionierung der AGRAVIS Technik

Die Landtechnik-Sparte konnte den Umsatz des schon sehr starken Vorjahres nochmals deutlich ausweiten. Er stieg um 14,7 % auf 1.305 Mio. Euro (2022: 1.138 Mio. Euro). Vor allem im ersten Halbjahr erlebte die Technik-Gruppe des AGRAVIS-Konzerns ein hohes Investitionsaufkommen in der Landwirtschaft, was insbesondere auf die Maschinenlieferungen zurückzuführen war, die sich im Jahr 2022 aufgrund gestörter Lieferketten verzögert hatten. Der Auftragsbestand bewegte sich per 31. Dezember 2023 weiterhin auf hohem Niveau.

Bei der Werkstattauslastung knüpften die operativen Gesellschaften ebenfalls an das starke Vorjahr an. Die extern erzielten Einnahmen stiegen nochmals um rund 12 % an. Als weiterer After-Sales-Zweig übertraf das Ersatzteilgeschäft, angelehnt an die hohe Werkstattauslastung, das Vorjahresniveau deutlich.

Das Bestandsniveau lag über Vorjahr und erforderte die volle Aufmerksamkeit, ebenso die dynamische Preissituation durch internen Kostendruck und Preisanpassungen der Hersteller. Ergebnisseitig stellte sich die Techniksparte sehr gut dar. Der Vorjahres- und Planwert wurde deutlich übertroffen.

Im Segment des Smart Farming entstand im Geschäftsjahr 2023 mit dem Robotik-Hersteller AgXeed eine neue Partnerschaft. Zudem wurde der AGRAVIS Technik Parts Shop als Weiterentwicklung des ATStore24 an den Markt gebracht. In Lemgo (AGRAVIS Technik Lenne- Lippe GmbH) wurde ein zusätzlicher Standort und in Oschersleben (AGRAVIS Technik Sachsen-Anhalt/Brandenburg GmbH) ein Neubau eröffnet.

Durch eine schlankere Gesellschaftsstruktur in den Regionen vom westlichen Niedersachsen bis zur polnischen Grenze - die Standorte der bisherigen AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH gingen an die AGRAVIS Technik Sachsen-Anhalt/Brandenburg und die AGRAVIS Technik Raiffeisen GmbH - stärkte die AGRAVIS-Technik-Gruppe ihre Vertriebsaktivitäten in diesem Teil ihres Arbeitsgebietes.

Geschäftstätigkeit und Positionierung der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH

Die Geschäftstätigkeit der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH umfasst in der Hauptsache den Ein- und Verkauf von Erzeugnissen der Agrar-, Kommunal-, Industrie- und Energietechnik, landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln, Mineralölen, Ersatzteilen sowie den Betrieb von Werkstätten zu Reparatur- und Servicezwecken und die Vermietung von Maschinen und Geräten. Neben dem Hauptsitz in Lennestadt bestehen acht weitere Zweigniederlassungen in Beckum, Fröndenberg, Hövelhof, Lemgo, Melle, Meschede, Brakel und Warendorf.

Für die Gesellschaft war das Geschäftsjahr 2023 ein erfolgreiches Jahr. Neben der Bauernmilliarde sorgten vor allem die hohen Erzeugerpreise für eine weiter hohe Investitionsbereitschaft. Dies zeigte sich in sämtlichen Produktgruppen und besonders ausgeprägt bei Neuschleppern. Das After-Sales-Geschäft war von Umsatzsteigerungen geprägt und entwickelte sich weiter positiv.

Vor dem Hintergrund der beschriebenen Entwicklung der Branche konzentriert sich die AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH darauf, die Preisvolatilitäten am Markt zu managen, die Strukturen und Abläufe im Unternehmen zu verbessern und den Heimatmarkt mit aller Kraft und Verlässlichkeit als Partner der Landwirtschaft und der Menschen in der Region zu bedienen. Die Positionierung der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH als moderner, attraktiver Arbeitgeber wurde mit jungen Arbeitnehmern weiter ausgebaut. Fachkräfte in den Dienstleistungsbereichen werden gezielt auf Schwerpunktthemen der modernen Technik geschult. Diese Wege wird das Unternehmen auch künftig beschreiten. Zudem investiert die AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH auch in Zukunft in eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Standorte sowie in die Erhöhung der Schlagkraft und Leistungsfähigkeit.

Die Gesellschaft ist organisatorisch eng an die Unternehmen der AGRAVIS Raiffeisen AG angebunden. Dies betrifft insbesondere auch die Bereiche des Rechnungswesens und Controllings sowie des Risikomanagements und der Revision.

2. Geschäftsverlauf

Die AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 weiter auf hohem Niveau am Markt agieren. Der für die Beurteilung der Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft bedeutsame finanzielle Leistungsindikator Umsatzerlöse stieg im Geschäftsjahr 2023 spürbar um 8,13 % auf 96,3 Mio. EUR (Vorjahr: 89,1 Mio. EUR) und damit gegenläufig im Vergleich zu unserer Erwartung eines rückläufigen Umsatzniveaus.

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
Umsätze
Neumaschinen 59.683 50.596
Gebrauchtmaschinen 13.184 15.799
Ersatzteile/Öle/Kleingeräte 17.571 17.247
Dienstleistungsumsätze 5.936 5.481
abzgl. Skonti -29 -26
96.345 89.097

In 2023 lag der Umsatz mit Neumaschinen deutlich höher als im Vorjahr, wohingegen der Umsatz mit Gebrauchtmaschinen niedriger ausfiel. Das Geschäft mit Ersatzteilen, Ölen und Kleingeräten hingegen ist um rund 0,3 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Dienstleistungsumsätze haben sich ebenfalls um 0,5 Mio. EUR erhöht.

Der Umsatzzuwachs im Neumaschinengeschäft begründet sich hauptsächlich durch die höheren Stückzahlen im Kerngeschäft bei den Traktoren der AGCO Marken Fendt und Valtra im Vergleich zum Jahr 2022. Umsatzzuwächse konnten insbesondere bei der Bodenbearbeitung und Pflanzenschutztechnik (Striegel und Hacken) verzeichnet werden. Auch der Bereich Motor- und Gartengeräte hat sich im Vergleich zum Jahr 2022 deutlich erholt. Ebenso konnte der Dienstleistungssektor, maßgeblich beeinflusst von dem Geschäft in den Werkstätten, Umsatzsteigerungen realisieren.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 96.345 89.097
Materialaufwand 80.273 72.668
Rohertrag 16.072 16.429
Sonstige betriebliche Erträge 688 883
Rohergebnis 16.760 17.312
Personal- und Sachaufwand, Abschreibungen 13.862 13.757
Betriebsergebnis 2.898 3.555
Finanzergebnis -214 6
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.684 3.561
Ertragsteuern 909 1.110
Betriebssteuern 32 8
Jahresergebnis 1.743 2.443

Die Ertragslage der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 von einem um 2,2 %, das sind 0,4 Mio. EUR, gesunkenen Rohertrag in Höhe von 16,1 Mio. EUR geprägt. Während die Umsatzerlöse um 7,2 Mio. EUR auf 96,3 Mio. EUR stiegen, erhöhte sich der Materialaufwand leicht überproportional um 7,6 Mio. EUR auf 80,3 Mio. EUR. Die Rohertragsspanne verschlechterte sich somit um 1,7 %-Punkte auf 16,7 %.

Unter Einbeziehung der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich ein Rohergebnis von 16,8 Mio. EUR nach 17,3 Mio. EUR im Vorjahr.

Der Personal- und Sachaufwand sowie die Abschreibungen haben sich im Vorjahresvergleich um 0,1 Mio. EUR auf 13,9 Mio. EUR erhöht. Der Anteil dieser Aufwendungen an den Umsatzerlösen beträgt 14,4 % (Vorjahr: 15,4 %). Größter Kostenblock sind mit 9,2 Mio. EUR (66,5 %; Vorjahr: 67,6 %) die Personalaufwendungen.

Das Betriebsergebnis sank gegenüber dem Vorjahr und beträgt 2,9 Mio. EUR.

Nach Berücksichtigung der gegenüber dem Vorjahr niedriger ausgewiesenen Ertragsteuern in Höhe von 0,9 Mio. EUR ergibt sich inklusive der Einbeziehung des Finanzergebnisses sowie der Betriebssteuern ein gegenüber dem Vorjahr um fast 30 % gesunkener Jahresüberschuss von 1,7 Mio. EUR (Vorjahr: 2,4 Mio. EUR) und wird damit über dem mit 1,4 Mio. EUR prognostizierten Wert liegend ausgewiesen.

Neben der beschriebenen Entwicklung der für die Beurteilung des Geschäftsverlaufes bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresüberschuss haben sich die aus dem Jahresabschluss abgeleiteten Kennziffern zur Ertragslage wie folgt entwickelt:

Geschäftsjahr Vorjahr
Eigenkapitalrentabilität (%) 27,3 34,1
Gesamtkapitalrentabilität (%) 7,2 13,2
EBIT (TEUR) 2.866 3.547
EBITDA (TEUR) 3.121 3.717

Eigenkapitalrentabilität = Jahresergebnis vor Ertragsteuern / Eigenkapital

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresergebnis vor Ertragsteuern + Zinsaufwand) / Bilanzsumme

EBIT = Jahresergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern

EBITDA = EBIT vor Abschreibungen

Finanzlage

Finanziell und organisatorisch ist die Gesellschaft eng an die Konzernmutter AGRAVIS Raiffeisen AG und die Gesellschafterin AGRAVIS Technik Holding GmbH gebunden. Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch den Konzernverbund und durch die Minderheitsgesellschafterin Raiffeisen Lippe-Weser AG. Die Liquidität war in 2023 und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses jederzeit sichergestellt.

Der Anteil des Fremdkapitals an der Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr mit ca. 76,9 % (Vorjahr: 63,0 %) gestiegen. Das Fremdkapital ist gegenüber dem Vorjahr um 14,6 Mio. EUR auf 32,4 Mio. EUR gestiegen. Zum Stichtag haben sich insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, erhöht.

Die Gesellschaft betreibt ein aktives Working-Capital-Management. In diesem Zusammenhang werden Neu- und Gebrauchtmaschinen, solange diese als Vorführ- oder Test- und Demonstrationsmaschinen genutzt oder an Kunden vermietet werden, auch über einen fremden dritten Finanzierer geleast bzw. finanziert. Werden Maschinen an Kunden verkauft, kauft die Gesellschaft die geleasten Maschinen aus dem Vertrag zurück oder verkauft die Maschinen im Wege eines Kommissionsgeschäfts für den Leasinggeber und der Leasingvertrag endet. Aus den Leasingverträgen entstehen Rückkaufverpflichtungen und die daraus folgenden Risiken werden erforderlichenfalls als Rückstellung bilanziert. Die Leasingverpflichtungen sind den Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zu entnehmen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr um 13,9 Mio. EUR auf 42,1 Mio. EUR gestiegen. Wesentliche Teile des wirtschaftlich genutzten Anlagevermögens (Grundstücke und Gebäude) sind gepachtet, im Wesentlichen von der Konzernmutter AGRAVIS Raiffeisen AG.

Die Vermögenslage der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH ist auf der Aktivseite nach wie vor durch Vorräte und durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geprägt; insgesamt entfallen auf der Aktivseite 93,9 % (Vorjahr: 95,5 %) der Bilanzsumme auf diese beiden Posten.

Die Passivseite wird durch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (14,1 Mio. EUR bzw. 33,6 %), durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (9,2 Mio. EUR bzw. 22,0 %) sowie durch Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (4,0 Mio. EUR bzw. 9,6 %), dominiert.

Die Eigenkapitalquote beträgt 23,1 % gegenüber 37,0 % im Vorjahr.

Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich wie folgt entwickelt:

Geschäftsjahr Vorjahr
Umschlagshäufigkeit Vorräte (ohne geleistete Anzahlungen) 3,3 3,8
Umschlagshäufigkeit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14,7 18,7

Umschlagshäufigkeit Vorräte = Umsatzerlöse (ohne Dienstleist.) / ((Bestand Vorräte Berichtsjahr + Vorjahr) / 2)

Umschlagshäufigkeit Ford. LuL = Umsatzerlöse / ((Bestand Ford. LuL Berichtsjahr + Vorjahr) / 2)

Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Die Ertragslage befindet sich auf einem stabilen Niveau; für 2024 rechnen wir mit einem vergleichbaren Geschäftsverlauf wie 2023 aufgrund der sich allmählich stabilisierenden Marktverhältnisse.

3. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Durch eine enge Anbindung des Rechnungswesens an das Mutterunternehmen AGRAVIS Raiffeisen AG sind organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung in der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH früh erkannt werden.

Ein monatliches Berichtswesen und Plan/Ist-Vergleiche mit laufender Anpassung stellen sicher, dass Entwicklungen im laufenden Geschäft und im Markt zeitnah erkannt und verfolgt werden können.

Aufgrund der Gesellschafterstruktur (76 % AGRAVIS Technik Holding und 24 % Raiffeisen Lippe-Weser AG) berichtet die Geschäftsführung in regelmäßigen Abständen an die Gesellschafterversammlung. Hier werden neben der Planung der Geschäftsverlauf sowie die Ertrags- und Finanzlage vorgestellt. Insbesondere weist die Geschäftsführung auch auf bekannte Risiken hin.

Im Rahmen des Risikomanagements werden auf der Basis einer definierten Risikostrategie alle Unternehmensaktivitäten systematisch und permanent überwacht. Der Bereich Controlling der AGRAVIS Raiffeisen AG hat die Gesellschaft einer intensiven Risikobetrachtung unterzogen; in diesem Zusammenhang wurden die Risikoinventare ggf. nochmals ergänzt und Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten für wesentliche Risiken plausibilisiert. Das Risikoreporting wird systemisch weiterentwickelt, ein Ad-hoc-Meldesystem für plötzlich auftretende Risiken sowie zyklische Risikoberichte sind implementiert.

Es erfolgen eine laufende Überwachung und Steuerung der Liquidität. Debitoren und Kreditoren werden ständig beobachtet und analysiert. Forderungsrisiken werden durch leistungsnahe Zahlungen oder durch Zahlungssicherheiten abgesichert. Das Forderungsmanagement wird zusammen mit dem Bereich Kreditmanagement der AGRAVIS Raiffeisen AG sowie einem automatisierten Mahnverfahren laufend überwacht. Wertberichtigungen tragen dem Ausfallrisiko angemessen Rechnung. Die Vorratsbestände werden durch laufendes Monitoring gesteuert.

Eine gezielte Überwachung von Leasingverträgen insbesondere im Hinblick auf die Rücknahmeverpflichtungen erfolgt regelmäßig.

Aufgrund der überwiegenden Handelstätigkeit werden langfristige Preisänderungsrisiken an die Kunden weitergegeben. Kurzfristige Preisänderungsrisiken bestehen im Handelsbereich außer bei Bestandsmaschinen nicht, da Bestellungen der Kunden auf Basis der aktuellen Lieferkonditionen der Lieferanten verhandelt werden.

Risiken und Chancen

Wesentlicher Einflussfaktor für die Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft ist die sich vor dem Hintergrund der Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft ergebende Investitionsneigung der landwirtschaftlichen Betriebe und deren Dienstleister (insb. Lohnunternehmer) in unserem Geschäftsgebiet. Die Einkommenssituation der Landwirte ist dabei in einem wesentlichen Anteil auch von exogenen gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Einflussfaktoren bestimmt, auf welche der einzelne landwirtschaftliche Unternehmer in seinen betriebswirtschaftlichen Entscheidungen nur sehr begrenzt Einfluss nehmen kann.

So unterliegt die Entwicklung der Erzeugerpreise für Getreide, Milch und Fleisch ebenso wie wesentlicher Produktionsfaktoren der Landwirte (z.B. für Düngemittel) erheblichen Preisschwankungen. Die Volatilität der Preise hat dabei in den zurückliegenden Jahren erheblich zugenommen. Gerade in den zurückliegenden Jahren 2021 und 2022 gab es in allen Bereichen erhebliche Preisschwankungen. Damit gehen zunehmende Risiken für das Einkommensniveau und den Bestand der landwirtschaftlichen Betriebe in unserem Einzugsgebiet einher.

Darüber hinaus bestehen Risiken aufgrund kaum vorhersehbarer und für die Entwicklung unserer Kunden wesentlicher politischer Entscheidungen in Fragen der Agrarförderung oder im Umweltschutz.

Hinzu kommen allerdings größere Risiken und Marktverwerfungen durch den Krieg in der Ukraine. Hierdurch ergeben sich massive Engpässe durch die Störung der Lieferketten für Ersatzteile sowie der zeitweise Stillstand der Maschinen-Produktion bei großen Landtechnikherstellern. Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ins Leben gerufene Investitionsprogramm der "Bauernmilliarde" seit 2021 bringt weiterhin potenziell zusätzliche Absatzchancen in einzelnen Produktgruppen. Hier bleibt allerdings abzuwarten, ob dies ggfs. Einen negativen Effekt auf nicht förderfähige Produktgruppen hat und sich der Effekt im Grunde substituiert.

Vor dem beschriebenen Hintergrund einer volatilen Entwicklung landwirtschaftlicher Erzeugerpreise und damit der Finanzkraft unserer Kunden kommt der Frage der herstellerbzw. händlergestützten Finanzierung von Investitionen in Landtechnik eine weiter hohe Bedeutung zu. Daraus ergeben sich Geschäftschancen durch den Vertrieb auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnittener Finanzierungs- und Servicelösungen. Um diese Chancen realisieren zu können, bedarf es jedoch wettbewerbsfähiger Lösungen und auch ausreichender Finanzierungsvolumen. Soweit diese nicht bereitgestellt werden können, besteht vor allem im Falle eines schrumpfenden Marktes auch das Risiko des Verlustes von Geschäftsvolumen und regionalen Marktanteilen.

Insgesamt ist die AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH in einem branchenbezogenen Umfeld tätig, welches darauf ausgerichtet ist, die elementaren Bedürfnisse der wachsenden Weltbevölkerung nach hochwertigen (u.a. weltweit bei zunehmend tierischen) Nahrungsmitteln sowie nachwachsenden Energieträgern zu decken. Vor diesem Hintergrund sehen wir langfristig erhebliche Chancen für eine positive Entwicklung der Landwirtschaft auch in Deutschland. Davon wird auch unser Unternehmen als Lieferant hochwertiger landtechnischer Produkte und damit zusammenhängender Serviceleistungen profitieren. Hierfür müssen allerdings die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Dies kann weiterhin aufgrund der aktuellen Diskussionen in Frage gestellt werden.

Gesamtaussage zur Risikosituation der Gesellschaft

Nach Auswertung der vorliegenden Informationen aus dem vorstehend beschriebenen System zum Risikomanagement haben sich keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben.

4. Prognosebericht

Ausblick AGRAVIS Technik

Da sich bereits im 2. Halbjahr 2023 eine Investitionszurückhaltung bei den Kunden abzeichnete und der Maschinenmarkt in 2024 zwischen 5 % und 10 % zurückgehen soll, erwartet die AGRAVIS Technik-Gruppe deutliche Anstrengungen seitens der Industrie, um den Markt zu beleben. Davon würde die Sparte Technik dann profitieren. Das Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft wird als sehr robust eingeschätzt, sodass leichte Umsatz- und Ertragssteigerungen erwartet werden. Das Gebrauchtmaschinengeschäft wird aufgrund der Neumaschinendynamik unter Preisdruck geraten. Insgesamt geht man von einem etwas geringeren Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr aus.

Strategische Weichenstellungen in der Sparte Technik, die bereits eingeleitet sind, werden in 2024 fortgeführt und zielen darauf ab, Rückgänge im klassischen Landtechnikgeschäft durch Struktur- und Kostenkonsolidierung, Straffung des Markenportfolios, geographische Expansion und Erweiterung der Vertriebsaktivitäten außerhalb des klassischen Landtechnikgeschäftes entgegenzuwirken. Diese strategischen Weichenstellungen finden unter anderem Ausdruck in der Übernahme der Thorsten Warnecke Kommunal- und Landtechnik GmbH in Scharbeutz. Damit gelang der AGRAVIS Technik-Gruppe zugleich der Markteintritt in Schleswig-Holstein. Eine in 2023 eingeleitete Neuaufstellung im Kommunal- und Robotikgeschäft wird in 2024 weiter umgesetzt.

Ausblick AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH

Es ist bereits heute absehbar, dass die allgemeine Lage in der Landwirtschaft angespannt bleibt. Die großen geopolitischen Unsicherheiten bleiben vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges bestehen. Bei der Festlegung der Produktionseinschränkungen zur Minderung der Nitrat-Belastung und Verbesserung der Tierhaltungsbedingungen werden den Betrieben weitere Freiräume genommen und etablierte Produktionsmittel entzogen.

Die Liefersituation bleibt seitens der Industrie ein Unsicherheitsfaktor. Ebenso entwickeln sich die Erzeugerpreise in den letzten Wochen rückläufig. Daher geht die Gesellschaft derzeit eher von einem spürbaren rückläufigen Umsatzniveau und Jahresergebnis in 2024 aus.

Die Bestände sind in der gesamten Branche im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Dies führt aktuell in Verbindung mit gestiegenen Zinsen zu einem deutlich verschärften Wettbewerbsdruck, da alle Marktteilnehmer darauf aus sind, ihre Bestände zeitnah zu vermarkten.

5. Nichtfinanzielle Faktoren

Durch unsere Aufstellung im Markt, die Qualität unserer Produkte und unsere Mitarbeiter sehen wir uns auch in diesem Jahr in der Lage, unsere Marktstellung sichern und für die Zukunft festigen zu können. Durch gezielte und systematische Aus- und Weiterbildung des Personals werden wir die richtigen Signale setzen, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und die Kundenbindung auszubauen bzw. zu festigen.

 

Lennestadt, den 9. April 2024

AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH

Friedbert Vollmers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH, Lennestadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH, Lennestadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH, Lennestadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 29. Mai 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Max Schürtz, Wirtschaftsprüfer

Alessandra Schade, Wirtschaftsprüferin

Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung

Auszug aus dem Protokoll vom 08.10.2024

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird einstimmig festgestellt.

Das Geschäftsjahr endete mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.743.058,32 €. Die Gesellschafterversammlung beschließt, den Jahresüberschuss entsprechend dem Verhältnis ihrer Geschäftsanteile vollständig an die Gesellschafter auszuschütten. Die Ausschüttung an die Gesellschafter soll anschließend zu einem Drittel ohne Verzinsung an die Gesellschaft zur Einstellung in die Kapitalrücklage zurückgeführt werden. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

 

Lage, den 08.10.2024

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